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Alte DJV Wildscheiben finden sich auf meinem Hamburger LJV Schießplatz Garlstorf!
zu Herz
oder Lunge soll man treffen?
Hallo Herr Möller,
danke für die sehr anschauliche und mal aus anderem Blickwinkel betrachtete Art
der Wirkungsweise eines Schusses auf Herz und/oder Lunge.
Diese Beschreibung an Hand von Zahlen leuchtet zudem noch besser ein und zeigt,
daß es sich immer lohnt richtig hin zu halten.
Gibt es eigentlich eine Tafel (ähnlich der von Jan Bindseil) . . .
LM: Bitte vorzulegen, da ich die nichct kenne.
. . . auf der ersichtlich wäre, welchen (eingezeichneten)
Bereich Lutz Möller für den idealen Trefferbereich
seiner Lutz Möller KJG ansieht? Aufgrund mancher
Nachfragen auf Ihren Seiten wären solche wildartspezifischen Tafeln mit
eingezeichneten, anzustrebenden Treffersitz, auch unter wildpretschonendem
Blickwinkel gesehen, für Besucher sicherlich nützlich. Letzteres zeigen u. a.
auch die Erklärungsgesuche von N. H.
Waidmannsheil, M. Hegener, Dienstag, 11. Mai 2010 15:57
Tag Hegener,
Mitte Juni werde ich Prof. Dr. Reinhold R. Hofmann aufsuchen:

Er schuf unter anderem:
Reinhold R. Hofmann : Wildtiere in Bildern zur Vergleichenden Anatomie
100 Abbildungen. Schaper M. & H. Dezember 2006 - gebunden - 167 Seiten 59,90 €
Dieses außergewöhnliche Buch zur Anatomie und Biologie von Wildtieren spannt einen reizvollen Bogen für Veterinärmediziner, Wildbiologen und Jäger. Reinhold R. Hofmann ist in allen drei Disziplinen zu Hause. Zudem ist er auch der künstlerische Urheber des gesamten außergewöhnlichen Bildmaterials. Sein Buch ist ein Treffer für jagende und nicht-jagende Veterinärmediziner, für interessierte Jäger, für bibliophile Naturliebhaber, für wissensdurstige Anatomen oder Zoologen?In ausgesuchten Übersichts- und Detailzeichnungen wird jeweils eine Wildtierart auf Doppelseiten illustriert. In übersichtlichen, den Abbildungen direkt zugeordneten Texten schildert der Autor wissenschaftlich fundiert, aber allgemein verständlich die Anatomie der jeweiligen Tierart sowie biologische Besonderheiten und wissenswerte Anekdoten.
Herr Hofmann ist nicht nur bester Kenner der Wiederkäuer, die wir jagen, sondern auch begnadeter Künstler, der die präparierten Wiederkäuer, unsere Beutetiere, schichtweise zeichnete. Er wird mir erlauben seine originalen Zeichnungen abzulichten und vielleicht kann ich dann eigene Wildscheiben mit dem Tier in der Decke von vorn und die Organe innen von hinten drucken und im Ladenverkaufen. Der DJV hat bislang nie die Mängel seiner Wildscheiben behoben, so daß dies wohl der einzeige Weg ist, die allgemeine Zielwahl zu verbessern. Der schon jetzt besser Beschied wissen möchte, schaffe sich das Buch an.
Waidmannsheil, Lutz Möller, Dienstag, den 11. Mai 2010
Hallo Herr Möller,
ndlich wird mal eine Veränderung zum Besseren durchgesetzt. Neue Wildtierscheiben sind erhältlich. Jäger Schleswig-Holstein Ausgabe 5/10, Bezugsquelle: www.gutenbergdruck.de. Als Anlage ein Scan.

Waidmannsheil, Tomy R, Samstag, 22. Mai 2010 09:51
Was die Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg dort veröffentlicht (Der Drucker kann ja wohl nicht für den Inhalt verantwortlich gehalten werden) ermuntert Jäger mit der „1“ und „3“ auf und unter der Schlund und Drossel vollkommen waidfremde Schüsse zu wagen. Wie können die sich trauen solchen Mist zu veröffentlichen? Der Unsinn ist doch nicht zu fassen! Überwiegend schädigen derlei Treffer unterhalb des Trägers auf Schlund oder Drossel die arme Sau ohne sie unmittelbar oder schnellst möglich zu töten. Von solchen Schlumpschüssen schlecht getroffen, wird sie verletzt lediglich verhungern oder etwas gnädiger, weil schneller, verdursten. Solche Treffer füge dem Tier weit mehr als unvermeidbares Leid zu um es zu töten, sind als o weder waidgerecht noch erlaubt sondern zu Recht verboten, weil schändliche Tierquälerei. Laßt das bloß sein! Ich kann nicht verstehen, wie man als deutscher Jäger, der doch wildbiologisch sachkundig sein muß, solchen haarsträubenden Blödsinn verzapfen kann. Wir Jäger lieben unsere Tiere doch. Wir wollen Sie zwar essen, aber deshalb doch nicht quälen!
Lutz Möller, Samstag, den 22. Mai 2010
Hallo Herr Möller,
die Scheiben v. Prof. Dr. Hofmann als Gegenpart zu bekommen Es wäre sicherlich interessant. So könnte man Vergleiche ziehen.
MfG, Tomy R., Samstag, 22. Mai 2010 13:49
LM: Im Juni werden wir die Sache angehen!
Guten Tag Herr Möller,
zu arme Sau
1 und 3 sind eben keine 8 oder 10 sollten also nicht anvisiert werden. Natürlich könnten diese Zahlen auch weggelassen werden und die Sache ist erledigt, also von der Sache her schon richtig!
MfG Friedrich Heidkamp, Montag, 24. Mai 2010 16:54
Nein Herr Heidkamp,
gerade nicht. Wenn Jäger von der Seite Sauen nicht auf Drossel oder Schlund schießen sollen, darf der Scheibenhersteller auf den Schieben für solche miese Treffer keine Annerkennung in Gestalt von positiven Punkten vergeben, statt derer gehören dort Strafpunkte abgezogen, weil die Schuß grob waidfremd sind!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Lutz,
auch ich bin der Meinung, die Jagdverbände sollten etwas mehr Phantasie
mitbringen und negative Punkte vergeben. Der, der fehlt (0 Punkte) ist „besser“
als der, der waidwund oder Schlund o. ä. trifft (z.B. -5 Punkte).
LM: Genau so sehe ich die Lage auch!
Dadurch wird die Motivation gesteigert, sauber zu schießen
und nicht frei nach dem Motto: Mitte ZF gleich Mitte Sau, paßt schon irgendwie.
Die „neuen Wildscheiben“ sind unwaidmännisch
und wildanatomisch grober Unfug.
Liebe Grüße, Jan G., Montag, 24. Mai 2010 21:42
Moin Lutz!
Das mit den Wildscheiben sehe ich genau so wie du!
Es ist zu begrüßen, daß ein Jagdverband die (jung)Jäger auf richtige
Zielwahl hinweist, nur die Art und
Weise ist vollkommen daneben! Wie du sagst, für solch miese Treffer noch
Pluspunkte zu verteilen, ist noch unwaidmännischer als der Treffer selbst!
Das Punktesystem ist meiner Meinung nach sowieso für die Katz, es erinnert an
ein Computerspiel, und die Jagd ist nun mal kein Spiel. Wer merkt sich 3 Tage
nach dem Beschießen der Scheibe noch genau wo 10 Punkte, wo 8, wo 3 und wo 1
Punkt zu holen ist?

Computerschwein
Obige Scheibe fertigte die ich in 2 Minuten am Computer fertigte (über die Richtigkeit der Ausmaße des roten Feldes weißt du sicher besser Bescheid als ich) zeigt dem „unerfahrenen“ Jäger vielleicht einfacher und unmißverständlicher, wo der Einschuß am Körper liegen soll, um dem Tier unnötiges Leiden zu ersparen! Bild aus dem Netz!
Grüße Fabian F., Dienstag, 25. Mai 2010 11:18
Fabian,
ob deine Markierung paßt, solltest Du anhand der Wirbelsäulenlage noch einmal prüfen. Ich meine nein, weil deine Wirbelsäule im Bereich der Schulterblätter tiefer als dein gezeichnete rote Markierung liegt.
Gruß Lutz

Computerschwein 2 - LM: schon viel besser! Nur Bleibt dabei das Herz unbeschossen. Wo ist liegt das?

Computerschwein 3 - LM: Auch hier fehlt der Herzbereich!
Hallo Lutz,
das Schwein 2 war schon ganz gut. Entsprechend der anatomischen Zeichnung habe ich noch ein wenig korrigiert.
Liebe Grüße, Jan G.

Computerschwein 4 - LM: Was ist mit euch, sein ihr herzlos, oder nur die Sauen? Ihr mußt weiter runter, unter die Wirbelsäule!
Lutz,
was hältst du von diesem Computerschwein für deinen Netzplatz?! Ich denke, der paßt.
F. F. Dienstag, 25. Mai 2010 17:33
Hallo Herr Möller,
zum Haltepunkt bei Sauen ist
das
hier zwar nicht neu aber, so meine ich, nicht schlecht als Vorlage. Ist zwar
schwedisch, aber den Sinn versteht jeder Jäger so. Eine Auswahl auf anderes Wild
ist
hier zu finden.
Waidmannsheil, Tim v. Stromberg, Dienstag, 25. Mai 2010
18:37
Hallo Lutz,
ich komme gerade aus Südwest zurück und habe dir ein paar Bilder von
Wildscheiben mitgebracht. Die Jungs da unten sind
wohl doch ein bißchen heller als die Verantwortlichen hierzulande. Über die
Pluspunkte bei einem Treffer der Keule bin ich geteilter Meinung, da auch in
Namibia Wildpret einen Preis erbringt und gewisse Spezies mit einem solchen
Treffer auf und davon sind.
Wer in Namibia Probleme mit seiner Knarre hat, kann die übrigens hervorragend
bei Rosenthal-Guns lösen lassen. Die Leute haben in Deutschland gelernt, haben
das komplette Wiederladeequipment und verkaufen keine
R93 (weil nicht afrikatauglich, so die
Aussage vom Juniorchef). Dort fand ich auch die Wildscheiben.

Springbock

Warzenschwein

Rosenthal | Waffen in Namibia
Das mit den R93ern
ist kein platter Witz, sondern rührt aus der Tatsache, daß sehr viele Störungen
auf Grund des feinen Staubes dort entstanden. Sogar mein DWM-System repetierte
am Ende der Reise merklich schwerer, als zu Anfang - allerdings ohne zu
versagen.
Liebe Grüße, Jan G, Samstag, 26. Juni 2010 12:07
Richtig auf Reh schießen.
