
Alter deutscher Braunbär
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Jonas Omma in http://www.stalon.nu/ | http://poff-tech.se
Braunbär, Photograph: See on Mt. Hopkins bears typically only in August and September.
Karen Myres photographed this bear nearby.
Jokkmokk / Schweden: Bär und Läger töten einander. Erstmals seit hundert Jahren tötete in Schweden wieder ein Braunbär einen Menschen. Nach Polizeiangaben wurde die Leiche eines 40-jährigen Elchjägers am Montagabend südlich der nordschwedischen Stadt Jokkmokk entdeckt. Auch der wahrscheinlich vom Jäger angeschossene und später verendete Bär wurde gefunden. dpa, im Oktober 2004

Braunbär | Schwarzbär | Braunbär
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin bei der Recherche nach
Rückstoßbremsen über Ihre bemerkenswerte
Seite 'gestolpert'. Meine Hochachtung!
Auf meinem diesjährigen Jagdausflug nach British Columbia habe ich unter anderem
einen ~200 kg Schwarzbären erlegt, der sich am Auto
unseres Koches zu schaffen machte. Ich erlegte den Bären auf 40 m mit einem gut
gezielten Schuß aus meiner 7x64 mit Norma Oryx.
Der Schuß ging durch's Herz und
blieb in der rechten Schulter stecken. Die Aufpilzung war hervorragend, obwohl
ich keinen Knochen bis zur Schulter traf. Der Schuß holte den Bären erst mal von
den Füßen, Zeit nachzuladen. Obwohl tödlich getroffen, lies der Bär sich nicht
davon abhalten mich anzunehmen, was ihm zwei weitere Treffer bescherte.
Glücklicherweise hatte der erste Schuß eine seiner Schultern zertrümmert, sonst
hätte er wohl Erfolg gehabt. Mit einer Norma Vulcan habe ich später noch zwei
Weißwedelhirsche auf 150 bzw. 120 m
geschossen. Innerhalb von ~ 1 min :-). Die Norma war in beiden Fällen durch
den Wildkörper gerauscht: Einschuß = kleiner Finger, Ausschuß = Daumen, beides
Herzschüsse. Der eine Hirsch lief
noch 10 Schritt der andere -etwas schwerere- lag nach 40m.
Die Erfahrung mit dem Bären und die Tatsache, daß in BC
die Guides keine Waffe mitführen, zumindest
nicht die meines Outfitters, lies die Begehrlichkeit nach einer schwerer Waffe
aufkommen. Ich höre Sie, 8x68S. Leider gibt es
diese in den USA, wo ich derzeit lebe, nicht zu vernünftigen Preisen. Also
schaue ich nach einer .300" Win. Mag.
Remington Model 700A. Diese hat mit einem 11,7 g Remington Scirocco auf 300 m
dieselbe Energie wie meine 7x64 auf 100 m und
spielt in derselben Klasse wie eine .338. Ich muß ja immer darauf achten, was
ich hier bekomme. Import von Munition ist praktisch ausgeschlossen.
Da ich eine ziemlich lädierte rechte Schulter habe, alter Jagdunfall, will und
kann ich mir den ungebremsten
Rückstoß aus einer .300" Win
Mag auch nicht antuen. Nun zum meiner Frage: Ihre
Dunkle Kraft ist eigentlich das, was mir sehr
entgegen kommt. Würden Sie mir ein Angebot machen und mir die auch in die USA
schicken?
Mit freundlichen Grüßen und ein herzliches Waidmannsheil aus den USA,
Thomas Bunge, Montag, 24. Oktober 2005
Lieber Herr Bunge,
Danke für ihre lebhafte Schilderung! Wie gut, daß Sie den Bären gleich richtig getroffen haben!
Na klar mach ich Ihnen ein Angebot, aber nicht für die Dunkle Kraft, denn die dient im wesentlichen den Mündungsfeuerschein für die Nachtjagd zu unterdrucken. Das tut sie. Aufgrund gewisser rechtlicher Umstände ist die Dunkle Kraft kein Schalldämpfer. Der würde Ihre Anforderung den Rückstoß erheblich zu mindern erfüllen. Die Dunkle Kraft tut das leider nicht und kann auch nicht dazu gebracht werden, ohne ein Schalldämpfer zu werden. Ihnen für ihren Zweck zur Dunklen Kraft zu raten wäre unredlich, es sein denn ihnen wäre die Schalldämpferausführung recht und Ein- und Ausfuhr wären möglich. Das weiß ich nicht.
Den Rückstoß ihrer .300" Win Mag mindern Sie deutlich ( ~ 40%) mit einer Rückstoßbremse, genauer der hdp-Ausführung. Die finden Sie bei den 7,62 mm Patronen. Ich versende die gern. Ein- und Ausfuhr sind frei.
Waidmannsheil, Lutz Möller, 24.Oktober 2005,
Lieber Herr Moeller,
vielen Dank für Ihre Erläuterung. In der Zwischenzeit habe
ich auch die Tabelle Ihres Kollegen gefunden mit den
Auswertungen zur
Rückstoßkraft. Es sind halt so viele Informationen auf
Ihrer Seite. Da muß man
sich erst mal durchwuseln ☺ Die Tabelle
unterstreicht sehr eindeutlich Ihre Empfehlung. Da in Kanada wie auch in
Deutschland schallunterdrückende Einrichtungen verboten sind, ich eines Tages
zurückkehren werde und meine Waffen gern wieder mitbringen würde, ist eine
hdp-Bremse genau das was ich benötige. Außerdem möchte ich gerne geladene (bin
kein Selbstlader und würde ungern jemand hier vertrauen, nachdem was ich bislang
so gesehen habe) KJG-Patronen
testen. Wenn man sie auf dem Landweg (Schiff) versendet, müßte auch das möglich
sein. Ich werde mich diesbezüglich bei DHL/UPS erkundigen. Wenn Sie so
freundlich wären, mir ein Angebot für die hdp und 100 Schuß KJG-Munition (auf
Geschwindigkeit getrimmt; ich gehe wieder auf Elk/Wapiti die stehen teilweise
auf 300 m) zu machen.
Mit herzlichem Waidmannsheil,
Thomas Bunge, 25. Oktober 2005
P.S. Meine Umlaute sind leider auf der Strecke geblieben...
Die Bären entwickelten sich vor etwa 30 bis 40 Millionen Jahren aus einer Familie der Fleischfresser. Die ältesten Bärenvorfahren hatten ungefähr die Größe eines Cockerspaniels. Sie lebten an Land und im laufe der Zeit wurden die Bären größer. Vor etwa 2,5 Millionen Jahren entstanden die ersten Schwarz- und Braunbären. Sie entwickelten sich zu Allesfressern. Die jüngste Bärenart ist der Eisbär. 1,5 Mio. Jahren vor unserer Zeit war die Nordhalbkugel einige male stark vereist. Dazwischen gab es Warmzeiten, in denen die Gletscher zurückgingen. Wissenschaftler vermuten, daß vor etwa 200.000 Jahren als es mal wieder kälter wurde und die wachsenden Gletscher die Lebensräume der Tiere immer mehr veränderten, wanderte eine Gruppe von sibirischen Braunbären an die Küste des Polarmeeres. Dort stießen sie auf eine ihnen unbekannten Nahrungsquelle: Robben. Die von Norden vorrückende Eiskante hatte sich langsam auf die Küste zugeschoben. So konnten die Robben auf die an Land. Zunächst ernährten sich die Bären von toten Tieren die angespült worden sind. Aber dann lernten sie die Robben zu jagen.
Der Eisbär ist der größte seiner Art. Seine Länge beträgt 3 Meter und die Schulterlänge 1,60 m. Er hat kurze Beine und einen langen Hals. Haut und Nase des Eisbären sind schwarz, um möglichst viel Wärme aufzunehmen. Sein gelblichweißes Fell ist sehr dick und dicht. Eigentlich sind seine einzelnen Haare garnicht weiß, sondern durchsichtig. Der reflektierende Schnee läßt das Fell weiß aussehen. Eskimos fertigten sich früher daraus Handschuhe, Stiefel und Hosen gemacht. Der Eisbär hat sehr kleine Ohren. Das hat den Vorteil, daß sie nicht erfrieren. Er hat eine sehr gute Nase. So kann er sogar Robben aus kilometerweiter Entfernung riechen. Der Eisbär kann ein Gewicht von über 700 kg Körpermasse erreichen. Er läuft auf allen vieren im Paßgang. Dabei setzt er erst die beiden linken Füße nach vorne und dann die beiden rechten. Eisbären laufen bis zu 56 km/h schnell, das allerdings nur für eine begrenzte Zeit. Seine Pranken (Tatzen) sind suppentellergroß. An den Pranken trägt er lange gefährliche Krallen. Der Eisbär ernährt sich ausschließlich von Robben den er am Wasserloch auflauert und wartet bis sie zum Lufthohlen an die Oberfläche kommen. Ein einziger Schlag mit der Pranke genügt, um das Opfer zu töten. Aber er mag auch gern Fische. Der Eisbär ist ein sehr schlaues Tier. Wenn er sein Opfer gefunden hat, bleibt er stehen und rührt sich minutenlang kein bißchen. Er überlegt wie er vorgehen kann, da er 2 Strategien entwickelt hat. Entweder schleicht er sich an oder er lauert am Atemloch.
Im Spätsommer frißt der Bär sich Fettreserven an damit er die kalten Wintermonate verschlafen kann. Im Frühjahr beginnen die Männchen aktiv nach dem anderem Geschlecht zu suchen. Die Weibchen haben eine nur 3 Wochen lange Paarungswilligkeit in denen sie ihre Duftfährten hinterlassen. Wenn der Eisbär den Duft wittert geht er ihm nach. Manchmal werben mehrere Bären um eine Bärin. Dann entscheidet ein Kampf zwischen Bär und Bär. Hat sich ein Pärchen dann gefunden, zieht es von den guten Futterpläzen weg, denn dort würde es zu weiteren Kämpfen kommen. Weil der Eisbär in der Regel ein Einzelgänger ist, braucht das Pärchen einige Zeit um sich an einander zu gewöhnen. Am Anfang verhält sich das Weibchen gegenüber dem Männchen sehr abweisend. Doch nach einiger Zeit läßt das Weibchen nach und das Männchen besteigt sie dann schließlich. Bären paaren sich wie Hunde. Dabei umschlingt der Bär das Weibchen mit seinen Pranken. Erst nach mehreren Begattung kommt es zum Eisprung. So wird sichergestellt das Ei- und Samenzelle sicher zusammenfinden. Die Tragzeit beträgt nur 8 Wochen. Die Jungen sollen nämlich nicht im Sommer auf die Welt kommen, weil die Nahrung in den warmen Monaten sehr knapp ist. Meist kriegt ein Eisbär 2 Jungen pro Schwangerschaft. Das Gewicht bei ausgewachsenen Weibchen beträgt ~ 150kg., bei trächtigen 200 kg.
Zwar ist der Eisbär ein Einzelgänger, aber er hat dennoch einen ständigen Freund und Begleiter, den Polarfuchs. Man findet ihn meist in der Nähe von dem Eisbären. Der Eisbär ist immer weiß, aber der Polarfuchs ändert seine Farbe. Im Winter ist er weiß und im Sommer braun.
Quelle: http://www.hh.schule.de/gyepp/1999_2000/8d/KP/weisbaer.html
Hallo Herr Möller,
,,Nannok" wie ihn die Inuit nennen, ist der König der Arktis und so ist es
auch. Der Eisbär ist selbstbewußt und fürchtet sich vor niemand. Bei über
600 kg Gewicht und einer aufgerichteten Größe von 3,5 Metern, auch
verständlich. Der größte bekannte Eisbär maß 3,65 Meter und wog 1002 kg. Die
riesigen Vorderpranken haben einen Durchmesser bis zu 30 cm und die Kraft
des Eisbären ist legendär. Eine ausgewachsene Robbe z.B. kann bis zu 150 cm
lang sein und bis 100 kg wiegen. Manchmal ist das Atemloch nur 20-25 cm
breit, während die Robbe einen Durchmesser von 60 cm hat. Mit einer
unglaublichen Kraft zieht der Eisbär die Robbe (oder was noch davon
vorhanden ist) aus dem Loch.
Der Magen eines erwachsenen Eisbären faßt 70 kg - er kann aber auch lange
Zeit ohne Nahrung überleben. So ist zum Beispiel an der Hudson Bay von Juli
bis Oktober die Zeit des Hungers da. Der Eisbär ist in erster Linie ein
Fleischfresser und wenn er jedes Jahr im Oktober/November durch Churchill
zieht, ist Vorsicht angesagt. Sie brechen manchmal in Häuser ein, zerstören
allerhand und fressen alles Mögliche. Seit 1969 gibt es das "Polar Bear
Control Program" ebenso das "Research Program" zur Erforschung der Eisbären.
Von diesen Organisationen oder vom "Canadian Wildlife Service" können Sie
sicherlich alle denkbaren weiteren Details über diese Tiere erhalten.
Obwohl außerhalb von Churchill - bei vereinzelten Wildnishütten - die
Bewohner während der Anwesenheit der Eisbären sehr vorsichtig sind, ihre
Häuser mit Nagelbretter schützen und mit dem "Gewehr ins Bett" gehen,
reagiert man doch gelassen ... Das Risiko von einem Eisbären im hohen Norden
getötet zu werden, ist angeblich geringer, als in Europa vom Blitz getroffen
zu werden.
Während meines Aufenthaltes in Churchill wurden Eisbären häufig durch
großkalibrige Schreckschußmunition vertrieben. Aber diese Munition wurde in
allen Fällen von einem Fahrzeug abgefeuert. Die Eisbären verschwinden dann -
oder kommen wieder zurück. Die Schreckschußwirkung wird dann von Mal zu Mal
weniger. Weiter kein Problem: Das Fahrzeug kann beliebig reagieren. In
freier Natur - ohne Fahrzeug - würde ich mich keinesfalls darauf verlassen.
In Resolute Bay (ich war da 1992) - von hier brechen die Nordpolexpeditionen
auf - hat Jeder auf dem Weg zum Pol mit Eisbären zu tun. Nur mit einem Zelt
und ohne Waffe sieht es nicht gut aus, wenn in der arktischen Einsamkeit ein
Eisbär aus dem Nichts auftaucht....Und er wird kommen, zu jeder Tages- oder
Nachtzeit.
Eisbären sind zunehmend von Umwelteinflüssen gefährdet und man sollte nur in
Notwehr schießen. Aber mit entsprechendem Kaliber.... Genau wie bei
Braunbären, gibt es wohl keine schlimmere Bedrohung, als ein angeschossenes
Tier.
Mir Braunbären hatte ich schon unzählige Begegnungen in freier Wildnis,
immer ohne Waffe. Mit Eisbären bin ich zweimal in Berührung gekommen: In
Churchill und in der Nähe des geographischen Nordpools. Auf einer Expedition
hätte ich eine Waffe dabei (kann man vor Ort erhalten).
Nähere Infos können Sie sicherlich über folgende Anschriften erhalten:
Churchill Chamber of Commerce
P.O. Box 176
Churchill/Manitoba
ROB OEO
Tel.: 675-2022
Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende
Klaus Jost
http://www.jostimages.de/galerie/start/eisbaeren.html zeigt Bilder aus Churchill/Manitoba/Kanada, von Nanook, dem Eisbär (Ursus maritimus), vom Eisbär und Tundra buggy und vom harten Leben in der endlosen Tundra
Der Eisbär mit dem wissenschaftlichen Namen Ursus
maritimus lebt an allen arktischen Küstenregionen; die Inuit nennen ihn "Nanook"
und sagen ihm übernatürliche Kräfte nach. Er ist ein großer, muskulöser Bär
mit einem Gewicht zwischen 300 und 600 kg und einer Gesamtlänge – von der
Nase bis zum Schwanz - bis zu 3,5 Metern. Der größte bekannte Eisbär hatte
ein Gewicht von 1002 kg und eine Länge von 3,65 Metern. Das Fell des
Eisbären ist weiß bis gelblich und hat die Eigenschaft, 95 Prozent der
ultravioletten Strahlung in Wärme umzuwandeln. Jedes einzelne Fellhaar – es
ist durchsichtig und hohl - ist dabei in der Lage, das Licht aus jeder
beliebigen Richtung einzufangen. Das Fell des Eisbären isoliert optimal und
gibt fast keine Wärme nach außen ab. Die Nahrung der Eisbären besteht
hauptsächlich aus Fleisch, aber auch Seetang, Krabben, Seevögel, Vogeleier,
Beeren und Aas. Manchmal erbeuten sie sogar Plattfische. Der Ursus maritimus
ist ein hervorragender Schwimmer und wurde schon mehrere hundert Kilometer
weit draußen im offenen Meer gesehen. Er ist ein ebenso guter Taucher und
kann bis zu zwei Minuten unter Wasser bleiben. Hoch oben im Norden, an der
Westseite der Hudson Bay, liegt Churchill, die Stadt mit Kanadas
nördlichstem Tiefseehafen.
Von Ende September bis Mitte November jeden Jahres wird Churchill –die Stadt
liegt am Rande der Baumgrenze mitten auf einer uralten Wanderroute der
Eisbären - zum "Polar Bear Capital of the World". Mit geländegängigen
Fahrzeugen, den sogenannten "Tundra Buggys", können die Eisbären in der
Tundra zwischen dem Nelson- und dem Churchill River beobachtet werden. Mitte
bis Ende November, wenn die Hudson Bay zufriert - die Temperaturen fallen
dann häufig unter -50 Grad Celsius - verschwinden die Eisbären schlagartig
von dem Küstenstreifen.
Sie halten sich dann bis zu 300 Kilometer vom Land auf der zugefrorenen
Bucht auf. Hier an den offenen Wasserstellen jagen sie Robben. Sie erbeuten
diese, indem sie sich an die auf dem Eis liegenden Robben manchmal über
Stunden anschleichen, oder sie lauern ihnen an Löchern in der Eisdecke auf.
In offenen Wasserrinnen machen sie auch manchmal schwimmend Jagd auf Robben.
Im Juli, wenn am Ende des arktischen Frühlings das Eis zu schmelzen beginnt,
lassen sich die Eisbären häufig auf Eisschollen an Land treiben. Ihr Ziel
ist das Festland oder die endlose Tundra entlang der Küste. Im Spätsommer
ziehen sie wieder nach Norden. Zu dieser Jahreszeit halten die Eisbären
Ausschau nach Kadavern von Meerestieren. Ihre Nahrung besteht außerdem aus
Landsäugetieren und Pflanzen.
Im Nordwesten der Hudson Bay warten sie auf Frost und Eis. Die Zeit des
Hungers ist dann vorbei; der Kreislauf schließt sich, sobald sie die offenen
Wasserrinnen mit den Robben erreicht haben.
Quelle Klaus Jost http://www.jostimages.de/galerie/start/eisbaeren.html info@jostimages.de

Das Schrumpfen ihrer Jagdreviere zwingt die Bären scheinbar zur Jagd auf ihre Artgenossen. Auf Eisbären wirkt die Erderwärmung möglicherweise zerstörerend: Forscher der US-Wissenschaftsbehörde Geological Survey (USGS) entdeckten mehrere Fälle von Kannibalismus unter Bären, deren Jagdgebiete mehr und mehr schrumpfen. Vermutlich treibt schierer Hunger die Bären zu diesem Verhalten, das den Wissenschaftlern bis vor kurzem noch undenkbar schien. „Wir waren völlig überrascht“, berichtete Teamleiter Steven Armstrup. Erstmals in der 40-jährigen Erforschung der Tiere in Nordalaska und Kanada der Tiere habe man beobachtet, wie Eisbären „ganz bewußt ihre Artgenossen belauerten, jagten, töteten und fraßen“ . Auf die Kannibalen stießen die Forscher eher zufällig. Auch dann brauchten sie einige Zeit, das Verhalten zu verstehen: Das erste Mal entdeckten sie im Winter 2004 nahe der Grenze zwischen Alaska und Kanada den Kadaver einer frisch gerissenen Bärenmutter, die von einem männlichen Artgenossen aus ihrem Bau gezerrt worden war; ihre beiden Jungen waren unter den Schneemassen des zerstörten Baus erstickt. Drei Monate später fanden sie die Überreste eines weiteren Muttertiers, dessen Junges offenbar entkommen konnte. Kurz darauf sahen sie einen männlichen Bären, der genüßlich ein Jungtier fraß, das er ganz offenkundig aus seiner Höhle verschleppt hatte. Alle Fälle ereigneten sich in Gebieten, in denen Polareis schmilzt. Die Tiere in den Rückzugregionen seien auffallend dünn, berichtet Forscher Armstrup. Er vermutet, die Zahl der Kannibalen unter dem Bärenvolk sei noch viel größer ist als die bisher entdeckten Einzelfälle.
Ihre These werden Armstrup et. al. in der nächsten Polar Biology veröffentlichen. Juni 2006
Hallo Herr Möller,
ich habe eine Frage, die Sie wahrscheinlich etwas verwundern wird. Ich
habe ursprünglich den Jagdschein gemacht, um neben der Arbeit als
Revierjäger Expeditionen in Grönland und Spitzbergen (bin ein alter
Nordlandfreak) unternehmen zu können. Behördlich ist es z. B. auf
Spitzbergen vorgeschrieben, außerhalb von Siedlungen eine Waffe zur
Selbstverteidigung zu führen. Ohne Waffe darf man dort gar nicht raus!
Da ich beabsichtige, auch etwas Niederwild für die Expeditionsküche zu
schießen und ich aus Gewichtsgründen keine zwei Waffen mit mir führen
möchte, ist meine Wahl auf ein Pumpgun gefallen, mit dem ich neben
Schrot auch Flintenlaufgeschosse verschießen kann. Ich selbst wünsche
zwar keine Konfrontation mit einem Eisbären. Aber wenn´s drauf ankommt,
muß der Bär liegen bleiben!
Bei der Frage welches Kaliber hänge ich zwischen 12/76 (also massereich
und langsam) und 20/76 ( leicht und schnell), eine Empfehlung finde
weder in der Literatur auf das Geschwätz altkluger Jäger kann ich
verzichten. Haben Sie diesbezüglich Erfahrungen, wie sich
Flintenlaufgeschosse auf schweres Wild
auswirken. Die Einheimischen da oben führen jedenfalls oft Pumpguns zur
Selbstverteidigung mit sich. Leider kenne ich noch niemand da oben, den
ich fragen kann.
MfG, Jürgen Seeholzer, Samstag, 17. Juni 2006
21:56
Tag Herr Seeholzer,
wenn Sie jemanden mit einer Pumpgun fragen, dann fragen Sie jemanden der damit bereits erfolgreich eine Eisbären erlegt hat! Alle anderen sagen nichts aus. Bären sind schnell. Daher legt man auf der Jagd auf 100 m oder mehr auf sie an. Sonst holt Sie der tödlich getroffen Eisbär und nimmt Sie ins Jenseits mit. Mit einer Pumpgun werden Sie kaum auf 100 m einen Eisbären treffen. Wirken wird das FLG auf die Entfernung auch nicht mehr so doll. Also verlassen Sie sich nicht auf eine Pumpgun. Wenn Sie unbedingt Schrot mitführen wollen nehmen Sie eine (Bock)büchsflinte oder ähnliches, z. B. in 9,3x74R o. ä. Ich empfehle die KJG-Ladung!
Anders als gewöhnliche Bären, die sich sommers meist pflanzlich ernähren, fressen Eisbären immer Fleisch. Gewöhnliche Bären dulden oft Mensch in ihre Nähe, ohne sie essen zu wollen. Das erzählen viele Angler aus Alaska und andern Orten. Wenn sich ihnen ein hungriger Eisbär in der Absicht sie zu verspeisen nähert, gibt es hingegen kein friedliches Meiteinander. Kurze gesagt müssen Sie jeden Eisbären, der sich Ihnen auf weniger als 100 m nähert als gefährlich betrachten. Ausnehmen mag es geben. Eine einzige Fehleinschätzung aber kostet sie das Leben. Machen Sie, was Sie wollen und spielen Sie meinetwegen mit ihrem Leben, aber sagen Sie nie, Möller hätte eine Pumpung als angemessen Eisbärenabwehr empfohlen oder zumindest nicht ausgeschlossen. Vergessen Sie die Pumpgun gegen Eisbären. Ach ja, Sie müssen den Eisbär auch treffen. Der ist zwar nicht klein aber auf 100 stehend freihändig auch nicht so einfach zu treffen. Also üben Sie.
Viele Spaß in Spitzbergen, Lutz Möller,
p.s. Dort steht: „Besondere Hinweise: Halten Sie sich von Eisbären fern. Die Tiere sind lebensgefährlich. Sie greifen ohne Vorwarnung an! Sie stehen unter Naturschutz, dürfen nur bei akuter Gefahr getötet werden.“
LM: Akute Gefahr besteht unter 100 m Entfernung!
Hallo Herr Möller,
ich teile Ihre Skepsis bez. FLG. Jagdlich
führe ich sie hier z.B. überhaupt nicht. Irritierend finde ich jedoch,
daß dort oben selbst die Einheimischen Pumpguns mit sich führen! Sofern
sich nicht noch neue Erkenntnisse ergeben, werde ich meinen Repetierer
Kal. 9,3x62 mitnehmen. Als
Bersteiger, der schon Expeditionen in Alaska, Afrika, den Anden und dem
Kaukasus gemacht hat, bin ich mit gefährlichen Situationen vertraut.
Allerdings gingen dort die Gefahren von den Elementen aus.
Selbstverständlich werde ich mich, was den Umgang mit Eisbären angeht,
vorher sehr genau informieren und soweit möglich jede Begegnung
vermeiden. In der derzeitigen Planungsphase sammle ich Informationen von
verschiedenen Seiten- Ihre etwas forsche Antwort hat meine ursprüngliche
Skepsis bez. FLG bekräftigt. Ich werde demnächst mit den Behörden in
Spitzbergen Kontakt aufnehmen zwecks Genehmigungen und Sie bei der
Gelegenheit auch zu obigen Verhältnissen befragen.
Schönen Sonntag Jürgen Seeholzer,
Sonntag, 18. Juni 2006 09:27
Moin Herr Seehofer,
Daß Spitzberger mit Pumpguns durch die Gegend laufen
mag mit deren Preis zu tun haben. An deren Nützlichkeit würde ich erst
glauben können, wenn ich hinreichend genaue Belege für deren Wirksamkeit
im tatsächlichen Einsatz kennte. Das ist aber nicht der Fall. Zu
vermuten wäre, die Eisbären sind nicht in so großer Zahl
vorhanden, daß man nur dauern mit rauchenden Rohren sich sein Weg zum
freischießen muß, sondern ein Begegnung eher die Ausnahme ist. Da auf
Spitzbergen die Gegend kaum bewachsen ist, kann man weit kucken. Sofern
Sie sich also im wesentlichen im Freigelände auf Höhen aufhalten oder
bewegen behalten Sie die Übersicht und können möglicherweise
anwechselnde Bären rechtszeitig bemerken und ihnen dann ausweichen. So
würde sich wohl jeder Vernünftige dort verhalten.
Die Waffe ist ja nur ein Versicherung für den Notfall. Damit der
allerdings für Sie günstig ausgeht, sollten Sie, wie gesagt, in der Lage
sein ab 100 m runter einen Eisbären zu treffen. Das am besten nicht
einmal sondern bis er liegt. Gut üben läßt sich das auf 100 m
Schießständen mit Seilzuganlagen. Sie drücken auf den Knopf die Scheibe
heranfahren zu lassen und schießen bis die Scheibe bei ihnen angekommen
ist. So habe ich auf die Bison geübt. Sie
werden sich wundern, wie schwierig das ist. Im tatsächlichen Einsatz
habe ich dann auf Entfernungen um 50 - 60 m die drei Bison mit 8 Schuß 7
mal getroffen, davon einer ins Horn, die restlichen 6 im Ziele und nur
einer im Wald. Bei schwarzer offener Visierung vor schwarzbraunen Bison
vor schwarzem Wald auf gleißendem Schnee in der Dämmerung waren das
alles Deutschüsse, sprich nur von der Schafthand geführte. Es mußt ja
auch schnell gehen. Ich wußte vorher nicht, ob die mich annehmen würden.
Die Bison griffen nicht an. Der Bär wird angreifen. Also halten Sie sich
von den Eisbären vorausschauend, das Gelände nutzen, fern, aber
greifenSie beherz und geübt an, wenn Sie sich einem Verspeisungsversuch
ausgesetzt sehen. Den würde ich annehmen, wenn ein Bär 100 m oder näher
ist und auf sie zukommt. Dann eröffnen Sie das Feuer. Zu laufen hat
keinen Zweck, außer wenn Sie zu zweit sind. Nicht daß Sie zu zweit
schneller als sein Bär laufen würden, aber zu vermuten ist der Bär fängt
zuerst den Langsameren und widmet sich dann seiner Beute, statt weiter
zu jagen. Sie müssen also nur schnell als ihr Begleiter sein. Der sieht
dann so aus
http://www.snopes.com/photos/animals/bearhunt.asp.
Regel 1: Bleibe vom Bären weg!
Regel 2: Kannst du nicht wegbleiben, schieße rechtzeitig (ab 100 m) mit einer tauglichen Büchse, z. B. 9,3x62!
Viel Spaß in Spitzbergen und Senden Sie mal Bilder, Lutz Möller, 18. Juni 2006,
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für Ihre diesmal eher sachliche Antwort. Das Bild geht einem
natürlich unter die Haut- auch wenn einem der Verstand vorher schon
gesagt hat, das ein Bärenopfer keinen schönen Anblick bieten kann.
Bleibt nur zu hoffen, daß das Opfer schnell tot war und von dem Ganzen
nichts mehr mitgekriegt hat.
Die Idee mit der Seilzuganlage auf dem Schießstand ist gut. Auf die
Idee, auf die Scheibe zu schießen, während sie sich nähert, bin ich noch
gar nicht gekommen. Ich selbst übe fast jedes Wochenende auf dem
Schießstand (unabhängig von der Spitzbergentour), allein schon weil ich
großen Wert darauf lege Wild möglichst tierschutzgerecht zu erlegen.
Bisher sind alle Tiere- Gott sei Dank- entweder schon im Schuß liegen
geblieben oder nach einer Fluchtstrecke von weitestens 70m mausetot
umgefallen. Nachsuchen habe ich bisher noch keine gehabt- was allerdings
nicht heißen muß, daß das nie passieren wird, möchte da nicht
selbstgefällig wirken. Fehler macht jeder mal.
Auf Spitzbergen werde ich zusammen mit 3-4 Kollegen einen
Gebirgszug
überqueren und einen Gipfel besteigen. Da das Ganze auf größerer Höhe
stattfinden wird, wo es keine Vegetation, folglich keine Planzenfresser
gibt, folglich
normalerweise
auch keine Eisbären, ist das Risiko einen zu treffen eher gering. Trotz
Allem möchte ich alle Vorkehrungen treffen, von der richtigen Waffe bis
zum richtigen Verhalten.
Erst gegen Ende der Tour werden wir auf Meereshöhe
absteigen und uns vom Hubschrauber abholen lassen. In dieser Phase der
Reise ist die Gefahr am größten- vor allem wenn es z.B. wegen schlechten
Wetters ein paar Tage dauert, bis der Heli da ist. Im Normalfall dauert
der Aufenthalt im Bärengebiet keine zwei Tage. Glauben Sie mir. Ich bin
nicht lebensmüde und auch nicht verrückt. Z.B. eine normale Trekkingtour
in vegetationsreicheren Gebieten oder an der Meeresküste mit dem
entsprechenden Nahrungsangebot für Eisbären würde ich wenn überhaupt nur
in Begleitung von einheimischen Jägern machen- niemals alleine oder mit
jagdlich unerfahrenen Personen, dazu wäre schon die Verantwortung
gegenüber meinen Kameraden viel zu groß. Dies erhalten übrigens auch
eine gründliche Schießausbildung und wenn möglich leihen/kaufen wir auf
Spitzbergen noch ein/zwei zusätzliche Waffen mit geeigneten Kalibern
dazu. Derzeit sind wir dabei, die nötigen Genehmigungen beim zuständigen
Gouverneur zu beantragen. Erst wenn wir die haben, können wir
tatsächliche Schritte einleiten. Der zeitliche Rahmen sieht nächstes
oder übernächstes Jahr vor. Mit Bildern kann es also noch etwas dauern.
Viele Grüsse und schönen Sonntag noch! Jürgen Seeholzer,
Sonntag, 18. Juni 2006 12:38

Höhlenbärschädel eine aufgerichteten Höhlebärenskelettes aus Augenhöhe aufgenommen. 12.000 Jahre alt
Herr Seeholzer,
Eisbären jagen bevorzugt Robben. Diese wiederum bevorzugt, beim Auftauchen an den Eislöchern. In den Bergen werden Sie weniger mit Eisbären zu tun haben. Höhlenbären gibt es nicht mehr. Andere sind dort nicht.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Herr Möller,
Ich schreibe Ihnen zwecks einer Geschoßempfehlung. Die Rahmenbedingungen sind folgende: Ich muß auf einer Reise (längere Wanderung) in der Arktis zur Verteidigung gegen Eisbärenangriffe ein Gewehr mit führen. Dazu steht mir ein R93 in .308"Win bzw. .300"WinMag (Wechsellauf) zur Verfügung. Das Gewehr scheint mir zuverlässig und schnell einsetzbar. Die Schußweite ist sehr kurz, kleiner 20 m. Ich habe nicht viel Zeit einen guten Treffer zu setzen. Ich werde vermutlich das Tier von vorn bzw. schräg vorn beschießen, relativ ungünstig. Das von Ihnen häufig empfohlene CDP erscheint mir mit 10,7g für diese Aufgabe etwas leicht. Ich würde mich sehr über eine Tip zur Wahl von geeigneter Fabrikmunition freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Roland Weiß, Freitag, 23. Mai 2003 09:56
Tag Herr Weiß,
sind Sie Jäger? Oder Wissenschaftler, der eine Forschungsaufenthalt
plant, bei dem er ...
Falls nicht, empfehle ich ihnen dringend sich erst mal mit dem Gebrauch
eines Gewehres vertraut zu machen und zu üben unter Streß schnell auf
nahe Entfernung mehr Schüsse nacheinander ins gefährliche Ziel zu
bringen. Sonst frißt Sie der Eisbär auf!
Es gibt Leute die auf 10 m kein Scheunentor treffen.
Ich möchte Sie nicht mit einer Geschoßempfehlung in Sicherheit wiegen,
wenn möglicher Weise das Problem ein ganz anderes ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Lutz Möller
Tag Herr Möller,
ich bin Wissenschaftler, kann aber dennoch mit Waffen umgehen (auf dem
Schießstand. Nur da hab ich den Vergleich. Ich treffe ich das besagte Scheunentor
deutlich besser als die meisten Jäger (ohne irgend jemandem zu nahe treten
zu wollen). Vor allem auf die laufende Sau sitzen sie gut, aber die ist nur
aus Pappe und beißt einen nicht, wenn man fehlt. Streß kann immer ein Problem
sein!
( Ich bin zwar kein Jäger, aber mit Schußwaffen und deren Gebrauch aufgewachsen)
Mit freundlichen Grüßen,
Roland Weiß
Sehr geehrter Herr Weiß,
in Spitzbergen werden Eisbären erfolgreich mit 8 x 87 IS abgewehrt. In Ihrem Fall nur zwischen .308" Win und .300" WM wählen zu können, empfehle ich Ihnen die .308" Win zu wählen. Dafür sprechen einige Gründe. Ein angreifender Eisbär wird Ihnen im Lauf zunächst seinen Kopf darbieten. Sollte er sich aufrichten und ihnen die Brust bieten, sind die Rippen auch nicht dicker.
Der Schädel (kein Horn- oder Geweihträger) wird kaum mehr als 7 - 8 mm dick
sein, vorn über der Nase eher dünner. Die
Tiefenwirkung eines Geschosse bestimmen im wesentlichen dessen Festigkeit
und
Flächenlast, weniger die Geschwindigkeit.
7,62 mm
Lutz Möller Geschosse durchdringen derlei Knochen mühelos. Da sowohl
.308" Win als auch .300"Win Mag 7,62 mm Ø Geschosse verwenden, entsprechen sich beide in der
Hinsicht.
Höhere Geschwindigkeit aus der .300"Win Mag bringt auch mehr Rückstoß. Sollten sie sich tatsächlich einen nah angreifenden Eisbären abwehren müssen, schießen Sie einen gezielten Schuß nach dem Anderen, bis der Angriff beendet ist, oder der Eisbär sie hat. Dann können Sie kaum mehr schießen, aber versuchen Sie es dessen trotz. Eine leichte Blaser R93 bewegt sich im Schuß. Um also die Vorteile des leichten Gewehres nutzen zu könne, muß der Rückstoß beherrschbar sein, soll die Waffe nicht zu sehr schlagen. Das geht mit der .308"Win leichter als mit der .300" Win Mag. Ich empfehle Ihnen sich einen gasdynamischen Hochschlagminderer (Kompensator), der eine asymmetrische Rückstoßbremse ist, bauen zu lassen. Mein Aufsatz zu Rückstoßbremsen steht in der VISIER Juni 2003.
Die .300" Win Mag hat einen Gürtel, der ggf. Zuführungsstörungen verursachen
könnte. Das können Sie gerade nicht gebrauchen. Daher rate ich grundsätzlich von
Gürtelpatronen ab. Die .300" Win Mag Patrone ist dicker als die .308" Win, so daß
ggf. das Magazin mehr der kleineren Patronen faßt. Ein Schuß mehr könnte gut
sein.
Die Flächenlast bestimmt direkt die
Tiefenwirkung. Insofern dringt bei gleichem
Kaliber das längere und damit schwere Geschoß tiefer ein. Allerdings muß
Flächenlast nach dem Aufprall und ggf.
weniger Splitter gerechnet werden.
Das Lutz Möller KJG als Einheitsgeschoß für weiche und harte Ziele, daß sowohl splittert, als auch harten Zielen (Knochentreffern) standhält, ohne zu zerplatzen. Herkömmliche Teilmantelgeschosse könnten die erforderliche Tiefenwirkung nach groben Knochentreffern (Oberarmknochen) vermissen lassen. In Zusammenarbeit mit gewerblichen Wiederladern sind fertige Lutz Möller Geschoßpatronen zu 70 € / 20 Stück + 6 € Verpackung und Fracht zu haben.
Viel Glück in der Arktis
Lutz Möller, am 10.
November 2004 zuletzt überarbeitet
p. s. Üben Sie schnellen gezielte Schüsse hintereinander mit der Waffe auf nahe Ziele, damit Sie die Waffe wie im Schlaf beherrschen. Nur dann werden Sie im Falle der Not, wenn das Bewußtsein retardiert, unbewußt richtige handeln können, nämlich wiederholt zu zielen, abzuziehen und zu repetieren, bis da Magazin leer ist. Ohne genau das hinreichend geübt zu haben, werden Sie es bei Bedarf nicht können, sondern vermutlich versagen. Was das bedeuten würde, malen Sie sich bitte selbst aus.
Sehr geehrter Herr Möller,
Vielen dank für die vielen Informationen. Ich habe durch das Studium
zahlreiche Berichte zu diesem Thema die berechtigte Hoffnung das sich mit
einer relativen Häufigkeit von gut 90% ein Eisbär durch Warnschüsse
vertreiben ließe. Die Tiere besitzen ein feines Gehör so das ein Warnschuß
eigentlich bereits einen schmerzhafter Angriff ohne Verwundung darstellt
(wirkt somit abschreckend). Aber dennoch bleibt ein
gewisses Wagnis bestehen. Dem sollte man entsprechend Rechnung tragen. Leider
gehen in die .308" auch nur 4 Schuß. Ich habe also nur zwei Warnschusse zur Verfügung. Aber vom gesamten Ausrüstungsumfang
abhängig, besteht
vielleicht noch die Möglichkeit, daß mein Kamerad eine .44"Mag Kurzwaffe mitführt. Dieses würde
unsere Handlungsmöglichkeiten deutlich bessern. Auch wenn
ich mich in einer Streßlage nicht alleinig auf die .44" Mag verlassen
möchte - obwohl auf einer verunglückten Polarexpedition vor 95 Jahren
ausgewachsene Eisbären erfolgreich mit einer 9 mm Pistole gejagt wurden - mit
nur einem Schuß -.
Auf einigen Reisen sah ich ohnehin bei erfahrenen Jägern häufig aus rein
praktischen Gründen die
eigenartigsten Kaliber-Wild-Kombinationen. Erfolgreich Jagen scheint mir vor allem dort, wo die Menschen von
der Jagd stark abhängen, eher eine Frage des Geschickes, sowohl bei Umgang
mit einer Waffe als auch bei der Bewegung im Gelände, und eines guten
Wissen über Wild und dessen Gewohnheiten zu sein. Viel Menschen die in gewissen
Umfang vom Jagderfolg abhingen, benutzten gut gepflegtes aber altes
Militärgerät, daß bei irgend einem Krieg in ihrer Gegend liegen geblieben war.
Ich finde Waffe und Munition zu erörtern technisch sehr interessant,
habe aber, wenn ich mit einigen der hiesigen Jägern, die zweimal im Jahr auf dem
Schießstand sind und dann aus drei bis fünf Gewehren jeweils ganze 3 Schuß
machen (von solchen gibt es nach wie vor einige) nicht das Gefühl, daß
Waffe und Munition das Hauptproblem sind. Ich habe aber vor allem in den letzten 5 Jahren den Eindruck bekommen, das die Gruppe derer die das
begriffen haben, stetig wächst und bereits jetzt die Mehrheit ausmacht.
mit freundlichen Grüßen
Roland Weiß Freitag, 23. Mai 2003 16:31
Lieber Herr Weiß,
einen richtigen Satz, wie ihren oben fettgedruckten, aus dem Munde eines Nichtjägers zu lesen, wundert mich einerseits. Auf der anderen Seite sind sie Wissenschaftler und als solcher gewohnt sich mit fremden Sachverhalten auseinanderzusetzen und folgerichtig zu denken. Ihre Meinung trifft zu. Lesen Sie mal Fangschuß und zu ihrem 44er Dirty Harry. Auf See ist der Steuermann allemal wichtiger als das Schiff. Falls Sie einen .44er Revolver einzusetzen beabsichtigen, nehmen Sie auf alle Fälle einen mit langem Lauf - mindestens 6 Zoll, besser 8⅜ so wie meiner. Dann achten Sie unbedingt darauf ein nach hinten schräges Schnellziehkorn auf der Waffe zu haben, damit Sie ggf. die Waffe schnell zeihen können. Sehen Sie auch die für 250 €uro billig gebraucht zu erhaltenen Highway Patrolman an. Auch der Gebrauchsrevolver in .357" Magnum hat ein solches Schnellziehkorn. Keinesfalls dürfen Sie einen Sportrevolver mit hinterschliffenem Korn nehmen. Die Flächenlast des 10,2g .357" und des 15,6g .44" entsprechen sich übrigens fast. Erst ein Ruger Super Redhawk Revolver in .454" Casull geht mit 19 g Geschoß deutlich darüber hinaus. Der hat auch einen notwendigen Spannabzug.
Verlassen Sie sich nicht auf ein 9x19 Pistole.
Rechst im Bild sehen Sie oben eine Luger - 08 Para Bellum neben einem Smith
&;Wessen .500" Revolver. Einer 9x19 Pistole gegen Eisbären zu vertrauen hielte ich für
lebensgefährlichen Leichtsinn!
Wenn Sie dennoch wissen wollen, was man damit alles machen kann, lesen Sie ,,Henno
Martin - Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste”, die Geschichte zwei
deutscher Geologen die in Südwestafrika weder unseren letzten Krieg (WK II) mitmachen,
noch sich von den Engländern aus Südafrika einsperren lasse wollten und in
deutsch Südwest einige Jahre in die Wüste gingen, sich dort vor den Engländern verbargen
und nur von der Jagd lebten. Ihre Jagdbüchsen waren von den Eroberern schon
konfisziert, so daß sie nur die als eher ungefährlich geltende lange Pistole 08
und ein Flinte hatten. Mit der langen Luger konnten die beiden nach einer Weil so
umgehen, daß Sie damit sogar gezielt Zebras mit Herzschußerfolgreich erledigen
konnten. Aber die beiden waren wohl auch gute Jäger. Zebras sind auch keine
Raubtiere. Nahe Begegnungen mit Leoparden gehörten ebenfalls zu deren Erlebnissen.
Falls Sie also in der Arktis oder davor etwas Zeit übrig haben, gönnen Sie sich das
Vergnügen.
mit freundlichen Grüßen Lutz Möller
Hallo
Herr Möller,
die Schweden sind eingetroffen! Können Sie mir noch die ballistischen Werte der Ladung für 60cm-Lauf geben? Danke!
W. Rothballer, Dienstag, 9. November 2004 13:40
Moin Herr Rothballer,
die Daten finden Sie anbei. Ich wünsche Ihnen guten Anblick und Waidmannsheil
Schreiben Si mal.
Lutz Möller, Wednesday, November 10, 2004 10:45 AM
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für den tollen Service! Irgendwo habe ich gelesen, daß wir Berufskollegen sind (Physiker) - stimmt das? Werde mich bestimmt wieder melden. Noch eine Frage bzw. Anregung: Ich bin ab und an auf Spitzbergen und schleppe zum Schutz vor den niedlichen weißen Pelzträgern eine Marlin in .50" Alaskan mit mir rum, ersatzweise einen Freedom Arms Revolver in .475" Linebaugh. Für letzteren könnte ich mir gut ein Kupfergeschoß (mit Bleikern) so um die 26 g vorstellen - wäre so was realisierbar?
Herzliche Grüße
Wolfgang Rothballer, Mittwoch, 10. November 2004 13:27
Lieber Herr Rothballer,
na klar kann ich Ihnen ein „Eisbärenfroh” für Ihre .475" Linebaugh herstellen. Allerdings müßten wir etwas basteln, die Geschwindigkeit und das Geschoß auf das Ziel abzustimmen. aber das geht schon. Ich würde mal so gut 420 m/s anstreben. Sind Hülsen ohne weiteres erhältlich, oder müssen die selbstgebaut werden?
Waidmansheil, Lutz Möller, 10. November 2004,
Moin, moin, Herr Möller,
Hülsen für die .475" Linebaugh sind kein Problem, gibt's von Hornady und in den
U. S. A. von Buffalo Bore! Mein Revolver hat 4 3/4 Zoll, vielleicht sind 420 m/s
etwas heftig. Ich würde so um die 380 m/s anstreben mit 24 g KJG vor Lil'gun
oder H4227. Wie könnten wir damit ggf. weiterkommen?
Gruß, Rothballer
Hallo Herr Möller,
wir haben vor einiger Zeit mal die Möglichkeit angesprochen, KJG mit 24g in .475" Linebaugh zu laden ("Eisbärenfroh"!). Hülsen für das Kaliber gibt es von Hornady. Aus meinem Freedom Arms mit 4 3/4" -Lauf (120 mm) sollte der Rückstoß noch halbwegs beherrschbar sein, ich würde mal so 380 m/s+ vorschlagen. Haben Sie schon mal darüber nachdenken können? Ich habe zuhause z. Zt. 3 unterschiedliche Geschosse liegen, die ich im neuen Jahr probieren will. Hartblei von Cast Performance 24,3 und 27,5 g sowie ein gedrehtes Messinggeschoß mit Bleikern zu 25,3 g. Letzteres bringt vor 1,55 g H4227 aus 14 cm Lauf 381 m /s Sollen ich Ihnen mal Muster schicken?
Herzliche Grüße
Wolfgang Rothballer, Mittwoch, 15. Dezember 2004 13:16
Hallo Herr Möller,
Trommellänge ist 45,24mm!
Ro
statt 44,41 mm, also 0,82 mm länger. Da bringt
On Thu, 17 Jun 1999 chetvaldes@aol.com
wrote in rec.hunting
I go on a 2 week wilderness canoe trip in Alaska, and plan to carry
a 12 ga. shotgun to protect me against bears. Hopefully, I won't have to
use it. My question is: Should I use slug or shot? Is there any merit to
increase the chance to hit a vital organ using shot versus the lack of
penetration? Also, is there much difference between standard 2.75" catridges and
the 3"? dealer901@home.com answered
My suggestions.
Use definitely slugs. Don't consider shot. I have read too
many reports of bear encounters where Buckshot was used and resulted in
little or no penetration. Sure, it messed up the skin a bit, but didn't
do anything more than piss off an already dangerous animal. Slugs. Slugs.
And more Slugs. In a defensive situation, the bear will be running AT you
head on. Shot would have to make it through all that bone and grissle and
meat to hit the vitals. Will it be up to the job? Remember, the excercise
here is to kill the bear, not wound him. There are a lot of different slugs
out there, and I suspect each will perform well. I myself stuff the (subcaliber)
Remington copper sabot slugs down the pipe, when I can. The big lead ones
would work just as well I suppose, but I feel better with the copper sabots. 2 3/4" slugs are the way to go. Don Leave the stock alone. I have run into many Conservation Officers (Game
Wardens up here in Canada) who do use the pistol grip. This totally comes
down to saving a little bulk. However, when it comes to actually handle
the gun in a stress situation, the pistol grip generally looses out (at
least as far as bear defence). The pistol grip almost forces you to fire
from the hip. The buttstock allows you to shoulder the weapon, aim properly,
and fire. The rate of fire is the same. The recoil is the same. The accuracy
is not. The bear will be charging you fast. Would you want to bet all money
(live in real live) either on option
't mess with 3" magnums. Why? If you
are using the shotgun in a defense mode, as you indicate, you are NOT going
to open fire until that beast is at the 25 yard line. At that range, the
difference between the 2 3/4" and 3" is not enough to make the bear feel
any better. As well, The last thing you want to happen is have that muzzle
lifting and jerking due to the recoil of the 3". With a little luck, you
can place 3 solid shots into that charging bear, you don't want to loose
sight picture for even an instant. As an added bonus, try stuffing as many
3" into the magazine as is viable. How many fit. Now do the same exercise
using 2 3/4" shells. Notice the difference?
a) "Use the Force Luke. Let it guide your actions" and risk shooting
everywhere other than the bear. Or option
b) "Shoulder the shotgun, aim at the bear, fire as fast as you can."
I would put my money on the stable shooting platform.
Another consideration is many people I met, complain about pistol
grips and hurting themselves. You run a significant risk, especially in
a stress situation, to straining/breaking your wrist if it isn't all lined
up just right when you start pumping off rounds. Generally, if it does
come down to the point where serious contact with a bear is inevitable,
remember a few simple keys. Go down on one knee. This takes no time, and
can be accomplished as you shoulder and take aim. This gives you a stable
platform to shoot on. As well, bears are not really all THAT big, at least
when they are on all fours. By this I mean, at 25 yards, if you are standing
and aiming at the bear, you will have a tendency to shoot over the bear
since it is coming at you FAST and you will continually have to adjust
you aim downwards. Coupled with recoil kick, it could cause you to miss
shots
Get down on one knee so you are looking right at the bear, at it's level. Now when it comes at you, it will only get bigger, you wont have to adjust your aim for "elevation". Next, aim for the center of mass. You wont have time to try and aim for the vitals or any of that nonsense. It is something to consider when you are hunting bear, not being hunted BY bear. Shoot for the centre of the big black (or brown) mass thundering towards you, and dont get distracted by body features too much.
If you are REALLY serious about bear attack training drills, one simple and effective device which will really make you learn can be constructed for almost no cash. Set up two "A-frames" or tripods or whatever made of 2x4's. Make them about 6' tall. On each, put a clothesline pully, with clothsline running between them Should be enough to make the distance about 30 yards or so. Now, suspended at the far station from the clothsline is a chunk of plywood (or whatever) fame holding a 2'x2' hunk of paper/target. You stand infront of the other station. Behind you, sort of under the clothsline pully stands your buddy. You will be aiting, with your shot gun, loaded with one in the pipe, ready to go. After you give the "I am ready" sign, he waits a random amount of time. Then he screams "Bear" and starts hauling on the cloths line. The key here is you entirely supposed to know just when the attack will come. That target now will be moving directly towards you, starting about 25 yards away (the distance to the far station.) because there will (should be) slack in the line, that target will be bouncing up and down, just like a bear will when it is running and bounding towards you. You have 25 yards of target travel to get down on one knee, shoulder the firearm, and squeeze off three (hopefully) shots into that target, Practice, practice, practice.
Don't worry about getting 1" groups :-), you only need to put the slugs into the target board consistantly. Practice from a variety of readiness situations from "you know the bear is coming" stance (typical encouter) where you are ready and waiting for the bear to make it's appearence, to "oh gawd, BEAR!!!!" where you will have the shotgun slung (or however you will be carrying it) to simulate being caught off guard. If you can each time drop to a knee, shoulder, aim, and shoot three times (harder than it looks) and hit within that 25 yard zone, you are doing very well. Just make sure your buddy is really moving that target fast. Bears run at least 50 km/h fast. This is the kind of set up, which might appeal to a gun club/rifle range, if it is constructed well. They might even kick in the lumber (4x4's?) to make a real permanent setup, assuming they can find a corner of their property where if can be used. The ultimate setup would be to have 2 or 3 of these stations, so the shooter never really knows which target will end up being the bear. This would better simulate the fact that often you can hear the bear trashing around in the bushes, and it suddenly bursts out from an area, not a precise location.
bterr@aol.com wrote
The Brenneke magnum slug is the only slug, I know, that's made of hardened lead, so will penetrate reliably against a large, heavy animal with heavy bones.
Buckshot and birdshot will not likely, sufficiently penetrate a bear to do over the short run more, than to make him very angry. It's no use to you if he dies of infection several days later. I'd not use the pistol grip. You'll want accurate placement in the neck/shoulder area, to try, to stop a bear at close range.
Black Bear Hunt
on 22th June 1999, Bonnie
Farner wrote in Newsgroups: rec.hunting:
There are a few websites online that give information about the black
bears (in and around southwestern North Carolina and southeastern Tennessee
areas) but the best I've found to date is the following:
"Movements/activities: In the spring, black bears are mostly active
in the early morning and late evening. In summer, they also become active
during the day and in fall they may be active day and night. On average,
male home ranges are about 50 km2 (~ 19 mi2) and female home ranges 8 km2
(~ 3 mi2) (some males can range up to 100 miles). Some bears may move far
from their usual home range, particularly in the fall when searching for
acorns. If mast production is good you will generally find bears staying
or bedding down near the food source and water.
Behavior: Bears mark trees by clawing and chewing the bark of certain
trees. Those mark trees are usually found along trails and animals paths
often used by bears. Black bears are solitary, except for mothers with
offspring. A dominance hierarchy may exist where food is abdundant. During
the mating season, males may fight to establish access to estrous females.
Bears have color vision and keen sense of smell, are good tree climbers,
swim very well and can run up to 30 miles per hour.
The only exeptions I've seen to bears climbing trees while running hounds
is that the much heavier bears (300-400 lbs) would rather fight on the ground. Due to the heavier weight they may have problems climbing
a tree in a hurry.
Diet: Bears eat mostly berries, nuts, animal carrion, grubs, and insect
larvae. Someone else says: "Only out of desperation eat Bears in spring
time carrion. BTW, you forgot garbage, one of their mainstays."
In the fall, black bears are heavily dependent on the acorns of the
white oak tree. These acorns are the primary component of the "mast" crop, or nuts and berries available for wildlife consumption. In the
autumn, many bears that spend most of the year in the higher mountains. In spring, bears feed on squawroot (a parasitic plant that grows on
the roots of oak trees), grass, herbaceous material, grubs. The summer
diet consists mostly of fruits such as serviceberry, huckleberry, blueberry,
blackberry, and insects such as yellow jackets, ants, and beetles. Fall
foods are important for bears because they need to store body fats to survive
the winter when no foods are available. Some bears almost double their
body weight in the fall by feeding on nuts and fruits especially acorns,
beech nuts, cherries, and pokeberries."
It is not too difficult to find evidence of a bear that has feeding
in the woods. Bears will sometimes break limbs off oak trees to get the
acorns, dig up yellow jacket's nests, or break stalks of pokeweed.
Hunting bears with dogs has been the best way to go in our area as neither
NC nor TN allow hunting bears over bait. While this can be a challenge,
success can be increased with a lot of pre-scouting of an area to find
a fresh track and then turning the hounds on it.
Both North Carolina and Tennessee have been reporting increases in bear
populations for the past 10 years and recent bear harvests have been good
for both states.
Sources:
Bears
in Western NC - Wildlife in North Carolina Magazine
For questions on black bears in our area please email me Bonnie
Farner Always available to talk about bears and bear hunting in general.
Thanks, TNBearcat
homepage:
Visit the rec.hunting and rec.hunting.dogs FAQ
Home Page
Bears in East Tennessee
Bearstopper
Betreff: Re: alaska Von: 51920536@3web.net
(Achim Nolcken Lohse) Foren: de.alt.technik.waffen
On Sat, 15 Jan 2000 18:36:32 +0100, "Segi" <9mm@bluewin.ch> wrote:
>Du könntest zum Beispiel Alaska zuerst mit einem 500 Megatonnen Atomsprengkopf pulverisieren, dann bräuchtest Du vor Bären keine Angst mehr zu haben. :-)
>Nein, im Ernst, ich glaube, Bären sind keine (oder eine vernachlässigbare) Gefahr, wenn man sich richtig verhält. D.h. Bären greifen keine Menschen an, das ist ein Ammenmärchen. sie sind ihnen gegenüber scheu. Sie kommen nur, wenn sie Nahrung wittern, also alle Abfälle wegräumen, nichts liegenlassen im Biwak, etc.
Unsinn!
In meiner Umgebung, in den kanadischen Rockies, wurden nur in den letzen vier Jahren vier Leute von Bären getötet, zwei von Grizzlys und zwei von einem Black. Der Grizzly hatte zwei Jäger angegriffen und zu Teil gefressen, als sie einen Hirsch entweideden.
Der schwarze Baer hatte Touristen in einem Hotspring angegriffen, und hätte wahrscheinlich noch mehr getötet, wenn ein Amerikaner ihn nicht mit seinem Gewehr erledigt hätte. Dazu gab es auch noch viele schwere Verletzungen von Grizzlys, darunter der Fall eines Sechzigjährigen der schon vierzig Jahre lang im Grizzly Gebiet allein spazierte. Letzen Sommer drehte er eine Ecke auf dem Pfaden, und wurde blitzschnell von einem Grizzly angegriffen. Er verlor ein Auge, und die Hälfte des Gesichts, und hatte Glück noch lebendig wegzukommen.
Wenn man unbewußt zu nahe an ein Grizzly "kill" kommt, oder zwischen die Mutter und ihre Kinder, oder der Baer einfach hungrig genug oder schlechter Laune ist, kann man einen Angriff erleben. Pfefferspray ist gut zu haben, aber unzuverlässig, besonders in hohem Wind oder wenn es schwer regnet (wie öfters in Alaska). Beim Pfeffer spritzen muß man warten, bis der Baer in drei Meter Nähe ist! Und das ist bei gutem Wetter.
Abschießbare Leuchtfeuersignale sollen auch manchmal wirken, Bären wegzutreiben, wenn sie zögern.
>Der Tip von Gerald finde ich auch eher angebracht. Die Park Ranger werden schon wissen, was sie tun.
Ich war letzten Oktober selbst zu Besuch in Hyder, Alaska, und jeder den ich dort auf der Landstrasse oder am Ufer begegnete, hatte eine Faustfeuerwaffe angeschnürt. Die kennen ihre Bären dort ganz gut.
Leider kann man Feuerwaffen nicht auf Grunde Selbstwehr in die USA bringen. Wenn man aber einen gültigen Jagdschein hat, geht es schon, auch für Faustfeuerwaffen. Man sagte mir auch in Hyder, daß jeder in Alaska eine Faustfeuerwaffe "offen" trage kann. Um unter Verdeckung zu tragen, muß man ein Genehmigung haben, und das ist nur Staats-Einwohnern erlaubt. Eine weiteres Problem ist, daß man in manchen Parks und National Forests der USA überhaupt keine Feuerwaffen oder nur während einer Jagdsaison tragen darf.
Ein .454" Casull sollte mehr als genügen, wenn man sie richtig benutzt und ein wenig Glück hat. Die beste Waffe sollte aber die 12Ga Schrotflinte mit solidem Geschütz (Brenneke, zum Beispiel) sein (so meint die Alaska Forest Service jedenfalls).
Da uns Kanadier nicht erlaubt ist, unsere Faustfeuerwaffen im Wald zu tragen, reise ich im Baerengebiet mit einem Gewehr in .308" oder .30-06 das mit schweren, starken Geschützen (mindestens 180gn, vorzüglich solide, wie das Barnes X) geladen ist.
Achim, Invermere, B. C.
> anfrage ueber die geeignete waffe zur abwehr eines baerenangriffes. ich hab mich jetzt entschlossen, meinen winchester-unterhebelrep. in .44 mag mitzunehmen. Jetzt hab ich Lust bekommen, ein ZF draufzusetzen.
Eine .44" Mag wirkt auf einen angreifenden Grizzly oder auch einen stattlichen Schwarzbären etwa so "tierstoppend" wie eine Schleuder! Um so ein Tier im Angriff zu stoppen braucht man eine gute Büchsenpatrone mit einem entsprechendem Geschoß! Unter einer .300" Win-Mag würde ich gar nicht anfangen. Außerdem gehen die meisten Bärenangriffe so rasend schnell (und auf sehr kurze Entfernung!), daß jedes Glas zu wenig Gesichtsfeld hat!
Dr. Michael Uth
Sehr geehrter Herr Möller,
haben Sie Erfahrung von 12/70 Slugs und Buck - Shot 00 bei der Abwehr, nicht Jagd, von Braun- u. Schwarzbären. Jagdlich ist es bestimmt hierzulande nicht waidgerecht darüber zu diskutieren, aber in Kanada entschuldigen Sie bitte muß ich auf meinem Hintern selbst aufpassen. Mitgeführt würde eine Pumpflinte Oh Gott denken da unsere Waidmänner sicherlich. Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Helmut Schulte, Montag, 31. Oktober 2005 20:02
Nein Herr Schulte,
ich habe keine Erfahrung, außer daß mir gerade wieder jemand erzählte, daß ein FLG aus einer Sau nicht ausschoß. Ich würde eine gewöhnliche Jagdbüchse mitnehmen.
MfG, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
ganz herzlich danke ich Ihnen und Herrn Bunge für den sehr detaillierten,
nützlichen und fachlichen Rat. Ich werde alle Aspekte gebührend würdigen und
mich dann wieder melden. Auch bei der Firma
Heym werde ich mal 'reinschauen'.
Prima, daß die KJGe doch recht schnell
bereit sein können. Das Lutz Möller KJG ist schon
jetzt insbesondere angesichts der so eindrücklich dargelegten Erlebnisse, sowie
der daraus resultierenden 'Bären-Taktik' meine Wahl; regardless of .338" Win.
Magnum or .404 or .450. Bin im Kontakt mit Instanzen
bezüglich Einfuhr.
God bless und Waidmanns Heil,
Claus Pollem, NY. Dienstag, 25. April 2006 04:08
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bräuchte mal ihre helfende Hand. Ich habe mich unglücklicherweise dazu hinreißen lassen, in einer Diskussion zu erwähnen, daß der Bär ebenfalls zum Schwarzwild gerechnet wird, kann aber die Quelle nicht mehr finden. Bei meiner Internetrecherche stieß ich lediglich auf ihre Seite, aber ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an die Quelle der Aussage erinnern. Können sie mir ggf. helfen? Ich möchte nur ungern als dummer August dastehen
Vielen dank im voraus, Sven Fischer, Montag, 26. Juni 2006 20:22
p.s. Danke auch für den Tip, mir die
.270" seinerzeit DOCH zuzulegen. Ich hab es bis heute nicht bereut.
Tag Her Fischer,
In Sau steht u. a. „Sau und Bär werden Schwarzwild genannt.“ Das ist ein wenig in Vergessenheit geraten, da seit 1834 in Deutschland kein Bär mehr fiel. Seit heute ist das wieder anderes.
Bär Bruno: Tod eines Grenzgängers. Sechs Wochen narrte Braunbär Bruno seine Verfolger.
Berlin/München. Als bayrische Jäger 1835 in Ruhpolding den letzten Bären auf deutschem Territorium zur Strecke gebracht hatten, kehrten sie als tapfere Bärentöter zurück aus den Wäldern, denen legendärer Ruhm zuwachsen sollte. Sie suchten nicht den Schutz der Anonymität wie zunächst jene drei Jäger, die heute um 4:50Uhr den seit Wochen herumstreunenden Braunbären Bruno alias "JJ1" erlegt. Das Hüttenpersonal des Rotwandhauses in der Nähe von Schliersee, das den Bären sichtete, als er am Sonntagabend auf der Suche nach einem Abendmahl an der Hütte vorbeilief hatte die Jäger .
„Der Bär hatte mehr Angst vor mir als ich vor ihm“, schilderte Koch Thomas Krapichler seine Begegnung mit Bruno. „Der lief sogar vor den Kühen davon.“ Die auf der Weide grasenden Tiere hatten den zwei Jahre alten Jungbären in die Flucht geschlagen, als er sich gerade daran machte, das Schaf zu verzehren, das er zuvor gerissen hatte. Im Morgengrauen des Montag fielen dann die tödlichen Schüsse im Gebiet des Spitzingsees, wie die bayrischen Behörden mitteilten. Die sechswöchige Odyssee des Grenzgängers in den bayrisch-tirolerischen Alpen zwischen Zugspitze, Zillertal und Achensee hat ihr Ende gefunden.
Zunächst hatten die Behörden weder Kosten noch Mühen gescheut, Bruno lebend zu fangen. Finnische Bärenjäger samt Elchhunden und ein Veterinär mit Betäubungsgewehr hatten sich auf seine Fährte gesetzt. Ermattet von der Hitze hatten sie die Hatz am Wochenende jedoch aufgegeben, nachdem der Bär sie ein ums andere Mal genarrt hatte und entwischt war. Dabei verlor Bruno bei seinen langen Wanderungen im Zickzack-Kurs zunehmend seine natürliche Scheu. Tappte er zuerst im Schutz der Finsternis durch die Alpen und hinterließ eine blutige Spur auf Schafweiden und in Hühnerställen, häuften sich bald die schlagzeilenträchtigen Sichtungen. Mal badete er im See, mal ruhte er bei einem nächtlichen Streifzug vor einer Polizeiwachstube aus. Einmal überquerte er die Inntal-Autobahn. Später überlebte er sogar einen Zusammenprall mit einem Auto.
Anfangs noch willkommen im Freistaat Bayern, wandelte Bruno schnell zum Schadbären. Er sei eine unwägbare Gefahr, hieß es gleichermaßen in München wie in Innsbruck. Der Bär war zum Politikum geworden. Nicht einmal die Jäger wie Tirols Landesjägermeister Paul Steixner waren sonderlich erpicht darauf, Bruno zu Fall zu bringen. Weitere Bären könnten folgen, wie Brunos drei Halbbrüder aus dem Trentino. Und Bruno? Der soll nun den Rest seines Daseins ausgestopft in einem Museum verbringen.Nach Thomas Vieregge, Die Presse, 26. Juni 2006
Den ganzen Unsinn von der Mutter gelernt
Der aus einem Südtiroler Naturpark zugewanderte Bär mit dem offiziellen Namen JJ1 ist tot. Vielleicht würde er noch leben, wenn er eine bessere Kinderstube gehabt hätte.
München - Daß ausgerechnet er, der erste Bär seit 170 Jahren in Bayern, ein Risikobär ist, ist frustrierend. Wie oft hab' ich geflucht: Du Depp, warum verhältst du dich so, daß du so ein Risiko bist? Bayerns Bärenbeauftragter Manfred Wölfl hätte sich so sehr einen normalen Bären gewünscht. Einen, der zurückgezogen in den Wäldern lebt und den Menschen scheut. Doch Bruno hielt sich so gar nicht an die üblichen Verhaltensweisen wilder Bären, wie sie zu Dutzenden in Italien und Österreich leben. Bruno suchte stets die Nähe der Menschen, um dort Schafe zu reißen und in Hühner- und Hasenställe einzubrechen.
Nach Einschätzung der Behörden wuchs dabei auch ständig die Gefahr, daß Bruno einen Menschen angreifen könnte. Deswegen wurde er am heute Morgen unweit des oberbayerischen Spitzingsees von Jägern erschossen. DNA-Vergleiche hatten gezeigt, woher Bruno sein auffälliges Verhalten hatte. Der Wildbiologe Andreas König von der Technischen Universität in Freising brachte es auf den Punkt: Den ganzen Unsinn hat ihm die Mutter beigebracht. Bruno war ein Sohn der Bärin Jurka, die im Südtiroler Adamello-Brenta-Naturpark lebt. Nach Angaben des bayerischen Umweltministeriums gilt auch sie dort als Problembärin. Brunos Vater war Joze, ein ebenfalls aus dem EU-Wiederansiedelungsprojekt LIFE stammenden Tier. Aus den beiden Anfangsbuchstaben der Eltern ergab sich die Bezeichnung JJ1 für Bruno. Er war der Erstgeborene und hatte noch einen Zwillingsbruder, JJ2 genannt, der nach Zwischenfällen in der Schweiz auch als Problembär gilt und seit einigen Wochen verschollen ist.
Die Jungtiere lernten über die Mutterbindung, wo es etwas zu fressen gibt und wie man sich die Nahrung einfach und ohne großes Risiko beschafft. Die 15 Monate, die Jungtiere bei der Mutter verbringen, seien dabei äußerst prägend, sagte König. Bruno war erst zwei Jahre alt und somit noch nicht lange von seiner Mutter weg. Tiere denken ökonomisch, betonte König. Ein Reh zu jagen, sei wesentlich aufwendiger als in einen Stall einzudringen oder Schafe auf der Weide zu töten.
Die Beute ließ er einfach liegen.
Bei der wochenlangen Jagd auf Bruno machte den Behörden eine weitere Eigenschaft des Problembären zu schaffen, die er von seiner Mutter übernommen hat. Bruno kehrte nie an den Ort zurück, wo er Beute gemacht hatte. Was er nicht sofort fressen wollte oder konnte, ließ er einfach liegen und machte sich aus dem Staub. Daher war es für die Jäger äußerst schwierig zu erahnen, wohin sich Bruno bewegen würde. Seine Wanderungen führten ihn denn auch im Zickzack-Kurs durch das bayerisch-österreichische Grenzgebiet.
Umweltministeriumssprecher Roland Eichhorn erklärte: Der Bär hat einmal eine Vergrämungsaktion bei der Mutter miterlebt, die aber schief gelaufen ist. Das Muttertier wollte damals mit den Jungbären zu seiner Beute zurückkehren, die es am Vortag gerissen hatte. Als die Gummigeschosse, die das Muttertier vergrämen sollten, auf den Bären einprallten, lernte er: Komme ich ein Mal, gibt es Fressen, aber wenn ich ein zweites Mal zurückkehre, gibt es Ärger, sagte Eichhorn.
Nachdem Bruno nun erlegt wurde, hofft der amtliche Bärenbeauftragte Wölfl auf vernünftigere Nachfolger in der Zukunft. Bayern habe keine prinzipiellen Schwierigkeiten mit Bären, betonte er in den Wochen der Suche nach Bruno immer wieder, nur dieser spezielle Risikobär sei eben zu gefährlich. Die Umweltstiftung WWF Deutschland rechnet, schon kommendes Jahr werden weitere Bären nach Bayern einwandern. Nach Angaben des WWF-Artenschutzexperten Roland Melisch wachsen derzeit im Trentino in Italien fünf neue Jungbären auf. Drei davon sind allerdings Halbbrüder von Bruno - und wie sich die Erziehung durch Bärenmutter Jurka auswirkt, hat Bayern ja gerade erst erlebt.
Ulrich Meyer, ddp, Quelle: Spiegel online, 26. Juni 2006,
Kaum waren die Finnen weg, stellte sich bei deutschen Jägern der Erfolg ein. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Immer hin besser als gefressen zu werden.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Swedish hunter killed by a bear:
A hunter in the northernmost part of Sweden was recently killed by a bear. It
will be difficult to find out how the accident happened. The wounded bear was
shot after the event.
This is the first time in more than one hundred years that a person has been
killed by a bear in Sweden. In recent years one or a few hunters have been
wounded by bears annually. Usually bears avoid meeting people, but hunters may
meet bears for example in connection with elk hunts.
Hunting involves most risk of accidents with bears. The dog may force the bear
to a standstill by barking and preventing it from moving and in such cases
direct confrontations may occur.
There are between 1 600 and 2 800 bears in Sweden. Scientists' earlier estimate
was between 800 and 1 300 bears. The reason for the increase is that new
research methods permit more reliable estimates of the number of bears and that
the bear population is continuously increasing (16/11/2004)
Source:
http://www.nordicforestry.org/article.asp?Data_ID_Article=597&;Data_ID_Channel=35&;showold=true
Dear Mr. Möller.
I's Erik from Denmark - again.
I'v just been wondering about the 9,3 mm 12 g KJG-bullet. Do you think it has enough stopping-power for a bear at close range with, lets say, a lung shot? Where I hunt, it could easy be whithin 40 - 70 m or less. I don't know, but is it so, that ex. an 18,5 Oryx or Alaska or the 15 g Vulkan (stronger and slower bullets than the fast 12 g Lutz Möller Geschoß) maybe are a better choice? I'm just asking, because at swedish hunter was killed by a bear last year and another heavily wounded - the bears don't like to be shot at, and I prefer not to end as a bear-burger. Hope I'm not troubling you too much with my questions.
Yours, Erik
Dear Erik,
after your mentioned upon my Question, You hunted Bear, "Yes, Canada, Alaska + Sweden" I am surprised about Your Question.
Not that You ask for the Bullet, but that You envision to shoot a Bear with a Lung shot in 40 m. A good Sprinter runs 100 m in 10 seconds. That equals 36 km/h average velocity. Every Animal You shoot can still run for a While, unless You broke the Spine above the Legs or You placed Brain shot. Animals have enough Blood in their Eyes, Brain and Muscles to still see You, want to kill You and run to get You for say 10 Seconds or so. After that, first the Eyes can no longer see. The Animal will then most likely crash against some Barrier, it consciously seeing would try to avoid. Later, as the newer Brain structures wane, the Animal will loose Control and fall, but still shake , rattle and roll. Finally as Blood loss cut off Energy and Oxygen supply, the Movement will stop and the Animal eventually die. This Process takes longer with Brain and Spine shots and may tale a Minute.
So, Your Idea to shoot on a Bear as near as 40 m is a Prescription for Desaster. You may survive such Shot, when additionally to destruct the Lungs, You placed the Shot through the upper Forearm, so that the Bear runs a little slower on the left three Legs. I know Folks who shot Bear in 50 m with a 7x64 to prevent the Bear to brake in the Car. That Bear went for the Shooter, got a few more Bullets on his Approach, and finally fell almost on the Boots of the Shooter. Exciting Thrill! Are You an Adrenaline junky. Well, then that's Your Chance. Do it!
To sit on a Hochsitz will not help, as Bears are good Climbers, if they not just wipe You of the Hochsitz with one Flap at all.
Your Question for the Bullet or its Weight is off the Mark for two reasons. First I already recommended to use the 9,3 mm KJG 9,3x62 Load for Bear. It will do fine under any Condition within 200 m. Second, not the Bullet is the Problem, but Your Idea to hunt Bear in real short Range. Usually no one would open Fire on Bear on less then 100 m Distance, better more. You also should be able to keep on aiming and firing and hitting the running (at You) Bear on the Nose until he got You.
The Nose is a fine Aim point, as it easily visible and most important, when the Bear runs and looks at You with the Head up, in the Middle. So You have high Chances to place a Brain or Spine hit, immediately downing the Beast! All other Hits, except for Bone Hits in the Legs, will not slow down the wounded Bear. Please tale my Advise an talk to Folks who shot bear at closer Distances than 100 m and ask for their Experiences.
I was closer (much closer) to different Bears than 40 m, and had no Problems, as I did not shoot at them. The Experience would have been markedly different, if I had! I would not write ere any longer , though! I would have be eaten!
Sincerely, Lutz Möller,
Dear Mr. Möller.
Thank's very much for yet another good advice - and the picture (!) talks for itself. Last year in Sweden one of my co-hunters had a bear in 40 m distance - and he walked away from it - very slowly . I would have done the same, cause you are quite right, don't shoot to a brown bear at close range - not unless you are carrying a Stinger-missile, and my question was also more intended a self defense situation. I'll remember the nose. I fully trust your Lutz Möller KJG
Yours, Erik Pedersen 4. Juli 2006 01:02
Das grausame Bild, Mann von Baer getötet und angefressen, sei eine Fälschung, meint C. Pollem, New York am Freitag, 7. Juli 2006 06:11 und belegt hier:
Quelle: Anchorage Daily News: http://www.adn.com/front/story/3077881p%2D3101204c.html
PETER PORCO: Forest Service's details give the lie to monster hunting myth Griz wasn't a record and had not killed anyone as far as it is known
Tina in Louisiana wanted to know if the photographs were real. So did Martin, a pastor from Michigan, who wrote, "Are you able to verify for us that they are indeed genuine and true?" Both Tina and Martin, sending separate e-mail messages to the U.S. Forest Service in Juneau with attached photos of a grizzly killed in Prince William Sound in the fall of 2001, had written their heart-felt wonderment atop a message string that included this text, from a previous e-mail writer: "Think about it. This thing on its hind legs could walk up to the average single-story house and could look on the roof at eye level." There was never a question that the brown bear that 22-year-old airman Ted Winnen shot to death in October 2001 on Hinchinbrook Island was huge. The grizzly measured 10 feet, 6 inches from nose to tail. Its front claws were three to four inches long. An Alaska master guide estimated the bear's weight at up to 1,200 pounds. (Average brown bear weight for Hinchinbrook is less than half that.) One photo shows Winnen holding the bear's paw as it obscures almost all of his chest. A second photo shows Winnen crouched looking like a child behind the bear's massive, bloody head. But the "legend" e-mail, as Forest Service spokesman Ray Massey calls the tale that's been making the Internet rounds all this time, has converted the bear into a monster of impossible proportions. It's now "over one thousand six hundred pounds ... 12'6" high at the shoulder," reads one message Massey has received. E-mail exaggerations about the animal began to circulate little more than a month after Winnen, stationed at the time at Eielson Air Force Base, shot it while deer hunting with several partners. Some of the early e-mails reached the Daily News, and the paper published a story about the kill in December 2001 accompanied by the two photos taken by one of Winnen's partners, Eielson Staff Sgt. Jim Urban.
Despite the newspaper story, the e-mails did not stop. Nor did calls to the agency from print and TV reporters wanting to know if the e-mail version was true. "I got calls from media all over the world," Massey said one day last week. "I got a call from London today." The Forest Service, which manages the Chugach National Forest encompassing Prince William Sound, gets three or four e-mails about the bear every week that have to be answered, Massey said. Many of the messages are from people who are skeptical and want confirmation of their doubts from the agency. About 30 percent of the messages come from hunters who are all but certain the tale is a tall one. What's got Massey somewhat concerned, however, is that the circumstances of the bear's death morphed some time ago into what he terms an urban myth -- about a killer beast taken down by a Forest Service employee. "He was out deer hunting when a large world class Griz charged him from about 50 yards away," according to one e-mail tale that has been circulating. "The guy unloaded a 7mm Mag Semi-auto into the bear and it dropped a few feet from him. This thing was still alive, so he reloaded and capped it in the head. ... It's a world record. This bear had killed a couple of other people." The bear was not a record, and it didn't kill anyone, as far as is known. It was coming toward Winnen and Urban from about 10 yards away, but it may not have seen them. And Winnen used a .338-caliber Winchester Magnum. Hoping to debunk the myths, Massey answers the e-mails with plenty of details about the actual size of the bear and the hunt. The Forest Service's Web site provides a news release about the hunt and the rumors.
But now a third photo is making the rounds, a picture that supposedly shows a person's body, the bear's victim. Massey never opened that attachment, he said."I didn't want to see a photo of the body. I know it's bogus." Massey says there's no way to know how many people are reading the false stuff as the message travels the globe. He just scratches his head and says that, 19 months after the hunt, the story is still going. "It's like the Energizer bunny," he said. "I have no doubt the Internet is keeping it moving. Otherwise it would have died a long time ago." Daily News reporter Peter Porco can be reached at pporco@adn.com or 257-4582.
Published: May 7, 2003, Last Modified: May 8, 2003 at 02:02 AM
Hallo Herr Möller,
das Bärenbild ist 100% eine Fälschung. Ich surfe schon über 10 Jahre im Netz und bin viel rumgekommen. Dieses Bild taucht immer wieder auf und ist Jahre alt. Soweit ich mich erinnern kann, handelt es sich um eine Obdachlosen, der eines natürlichen Todes gestorben ist und schon von Hunden angenagt wurde. Die story ist also uralt. Damals sagte man, daß ein Bär nicht so zaghaft das Bein abknabbern würde, sondern es einfach durchbeißen und damit abhauen würde.
Wei Hei, Eike Winkelmann,Samstag, 8. Juli 2006 18:32
Hallo Herr Möller,
ich , ein Nichtjäger, bin seit einiger Zeit ein begeisterter Leser
ihrer Seiten.
Ein Arbeitskollege schickte mir eine pdf-Datei von der ich glaube, daß Sie diese
auf ihrer Seite Bär ganz gut verwenden können.
Frohes Schaffen,
Nico R., Montag, 23. Oktober 2006 02:17
Dieser Zelter überlebte einen Eisbärenangriff. Während er im Zelt schleif, drang der Bär durch das Zelt ein und griff ihn an. Er schaffte dennoch den Bären abzuschütteln und zu schießen.




Betreff: Jugendschutz.net zu Eisbär im Yukon
Moin Herr Möller,
nach - oberflächlicher - Prüfung empfehle ich Ihnen, die Bilder zu entfernen.
Sie sind als Autor der Seiten der Verantwortliche. Anders wäre es nur, wenn
Leser auf Ihrer Seite eigenmächtig Beiträge einstellen könnten, dann würden sie
nur nach Kenntnis, bzw. fahrlässiger Unkenntnis von Rechtsverletzungen haften
(Stichwort Mitstörerhaftung).
Das Schreiben bezieht sich auf § 4 II 3 JMStV, der darauf abstellt, ob Inhalte
„offensichtlich geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder
ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen
Persönlichkeit unter Berücksichtigung der besonderen Wirkungsform des
Verbreitungsmediums schwer zu gefährden.“
Darüber, ob die Bilder unter diese Norm zu subsumieren sind, läßt sich natürlich
trefflich streiten. Sicherlich kann man auch argumentieren, daß die Bilder die
Entwicklung von Kindern nicht gefährden. Aber die Ansicht der Behörde kennen
Sie, die wird sich nicht ändern, es würde also auf einen Rechtsstreit
hinauslaufen, der von einem Verwaltungsgericht zu entscheiden wäre. Und dann
stellen Sie sich mal ihre Erfolgsaussichten vor, wenn Sie an eine Richterin mit
drei kleinen Kinden geraten. Viel Glück! Daher würde ich empfehlen, die Bilder
zu entfernen.
Die Alternative wäre lediglich, den Netzplatz im Ausland zu hosten (komplett,
nur die Bilder reicht nicht!), wo sie vor dem Zugriff deutscher Behörden sicher
sind. Aber ich denke so wichtig sind die drei Bilder nun auch nicht, daß es das
wert wäre.
Machen Sie weiter mit Ihrem tollen Projekt und lassen Sie sich auch vom
ständigen Gegenwind der Behörden, Waffen- und Jagdgegner nicht unterkriegen!
Viele Grüße LM: Name entfernt), Samstag, den 12. Februar 2010
[Diese Email bitte nicht veröffentlichen.]
Eisbarangriff-2.jpg auf Anforderung von Jugendschutz.net entfernt. Das Bild zeigt den Rücken des vom Eisbären Angegriffenen von hinten. Der weißt erheblich Kratzwunden der Eisbärenpranken auf.
Eisbarangriff-3.jpg auf Anforderung von Jugendschutz.net entfernt. Das Bild zeigt den Kopf des vom Eisbären Angegriffenen von oben. Die Schwarte ist teilweise abgehoben und blutige Schädeldecke zu erkennen.
Ich stelle solche Bilder ja gerade ins Netz um zu eigenverantwortlichem und gemeinschaftsfähigem (hier mit Tieren) Handeln zu erziehen, auch von Kindern und Jugendlichen. Schon den Kindern muß beigebracht werden Raubtieren zu achten und sich vor ihnen zu fürchten, damit sie später eben nicht so einen Unsinn verzapfen, wie der dargestellte Dussel, der sich selbst unbedacht dem Bären zum Fraß vorwarf. Gelegentlich kommen ja auch hirnrissige Gestalten auf den achtlosen, dummen und gefährlichen Gedanken in Zoogehege mit Raubtieren einzusteigen. Lebende Bären sind keinen Teddybären. Lebende Raubtiere sind keine Kuscheltiere, weder in freier Wildbahn noch im Zoo. Das zeiget man den Kindern am besten ans solchen Bildern, an denn die sehen, was sie zu erwarten haben, wenn's schief geht.
Falls jemand die Bilder sehen möchte, kann er sie bei mir anfordern.
Die Anforderung von Jugendschutz.net enthält Name und Email des Verursachers. Lest den dummen Brief. Ich wäre sehr froh wenn möglichst viel meiner Leser diesen Dummköpfen, die anscheinend nichts von Raubtieren und Kindern verstehen, Ihre Meinung schreiben würden und mich unter daran teilhaben lassen würden, damit ich das hier veröffentlichen kann.
Lutz Möller, Samstag, den 12. Februar 2010
Inzwischen haben das Einige scheinbar erfolgreich getan. Danke. Montag, den 1. Märze 2010, Lutz Möller
Hallo Lutz,
ich meine, Deine Seiten sind nicht nur dem Jugendschutz ein Dorn im Auge. Man hat halt nicht gerne, wenn der Pöbel anfängt, freihändig zu denken. Passend dazu, schicke ich Dir Mal einen Beitrag von Georg Schramm. Da dürfte es keine Ursprungsrechtdiskussion geben. Der Beitrag steht auf YouTube und dokumentiert aus meiner Sicht perfekt, was hier läuft.... http://www.youtube.com/watch?v=jitdvJ5U3I4&feature=player_embedded
Vielleicht solltest Du Mal überlegen, einen Schutz zu installieren, mit dem man
sich mit Altersnachweis (einmalig) bei Dir einloggen kann und anschließend mit
Paßwort, dann kann man solchen Sch.... umgehen. Mittlerweile, muß man sich ja
fast überall irgend wie registrieren und anschließend mit Paßwort einloggen.
Deine reicht eben offensichtlich nicht aus
und wie Du weißt, gibt es mittlerweile Scharen von Rechtsanwälten, die sich auf
solche Spitzfindigkeiten spezialisiert haben und dem rechtschaffenden
Steuerzahler das Leben schwer machen können.
Ich wünsche Dir einen langen Atem und ein schönes Wochenende.
Waidmannsheil von Rainer, Samstag, 13. Februar 2010 13:11

Eisbären leben in den Polargebieten in Meernähe. Als Zelter ohne Wache (menschlich, elektrisch, Ultraschall, Infrarot) dort zu schlafen ist leichtsinnig, wie man sieht, um nicht zu sagen dumm. Gleichwohl zolle ich dem Manne meine Hochachtung, weil ihm gelang den Angriff abzuwehren.
Sehr geehrter Herr Möller,
Ich habe bereits mehrmals Ihre Netzseite besucht und darin gelesen. Unglaublich interessant. Beeindruckend auch das Foto von dem vom Bären angefressenen Mann. Wo ist das passiert?
LM: In Amerika. Bei dem Photo wird bezweifelt, daß der Mann ein Bärenopfer war. Manch sagen, es wäre ein gestorbener Penner gewesen, den Hunde angefressen hätten
Ich habe einiges über Unfälle mit Bären hier in Schweden gesammelt. Dabei sind die Berichte von 7 Männern, die das knapp überlebt haben. Vom Waldvermesser über Jäger. Es wird in Bezug auf Raubtiere entsetzlich viel gelogen, besonders, was Zahl und Verbreitung betrifft. Die bisherige links+ grüne Regierung hat nur die Hälfte offiziell zugegeben und das Problem ansonsten negiert. Alles Ideologie.
In den letzten beiden Jahren gab es hier auch Festnahmen von so genannten „Veganern“, also militant auftretende „Tierschützer“. Da kam bei den Verhören einiges zutage, was auch nie veröffentlicht wurde. Nicht nur, daß diese Leute von Flora und Fauna nicht die blasseste Ahnung haben, sondern auch, daß sie gut bezahlt werden für ihre „Aktivitäten“. Von wem ? Na klar- die Fleischindustrie.
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Hier in der Nähe (in Skara) ist die Grosschlachterei von „Scania“ . Dort gehen pro Tag 2.800 Schweine durch den Gastunnel ! Die Bauern kaufen die Ferkel mit 25 kg für 350 – 400 Kronen (40,. Euro) und verkaufen sie nach 10 Monaten mit 100 kg an Scania für 700,- Kronen. Das rechnet sich nur bei Masse ! Ich habe noch keinen „Tierschützer“ getroffen, der sich da dran stört. Logisch, für Proteste gegen so was gibt’s kein Geld.
Und der Bär Bruno in Bayern ? Da werden die Jäger als Mörder beschimpft, obwohl doch ein Sicherheitsteam vom Landratsamt Traunstein den Job erledigt hat.
LM: Das waren wohl eher SEK-Leute.
(Keiner von den bösen Jägern somit). Die wußten wohl, was sie taten, denn das war ein echtes „Problem-Tier“. Hier sagt man, wenn ein Raubtier keine Angst mehr vorm Menschen zeigt, sich nicht wegscheuchen läßt mit Lärm usw., dann ist Gefahr im Verzuge. Aber warum kann man das in Südbayern nicht einfach mal richtig stellen ? Was soll das ? Es war richtig in jeder Hinsicht, den Bären zu erlegen, also warum will man nicht dazu stehen ?
Unsere Forschungen sind ja holistisch angelegt, wir grenzen nichts gegeneinander ab, weil es ja doch Zusammenhänge gibt in allem, und wenn es indirekte sind. Da gehört dazu, ob es Wesensart ist, sich die Energiezufuhr durch das Essen von anderen Wesen zu sichern. Ich selber bin einem guten Braten nicht abgeneigt und käme auch ohne Fleisch nicht so recht hin. Das hält mich nicht davon ab, mir auch selbst immer wieder neue Fragen zu stellen, warum und weshalb ist das so, wie funktioniert das, usw. weil, nur um ab und an ein Stück Braten zu essen, und ein Bier zu trinken, dafür braucht man nicht hier auf diesem Planeten zu sein, so glaube ich. Mir wäre das auf jeden Fall zuwenig. Ich habe die Jagdschule Steiner in der Schweiz 2 Jahre lang besucht (mit Unterbrechungen, denn ich mußte sehr oft nach England zu der Zeit), habe aber leider nicht die Prüfung bestanden. Da sollte ich nämlich Bäume und Sträucher anhand von Winterzweigen bestimmen, die sie aus der Gefriertruhe geholt hatten. Grande Blamage ! Das war, wie die gestrenge Kommission wußte, genau das Thema, bei dem mir der Angstschweiß ausbrach. Sie hatten mich ! Als wir vor 10 Jahren nach Schweden zogen, waren die beiden, sehr schweren und umfangreichen Theorieprüfungen ( 160 Fragen in 2,5 stunden) als „multiple choice“ angelegt. Ich mußte mir schwedisch in einem halben Jahr selber beibringen, aber es hat trotzdem geklappt !
Dafür war die Praktik ganz schön haarig. Tontauben mit üblen Tricks hinterlegt, 5 von 6 mußten klar platzen. Präzisionsschießen auf Scheiben, stehend freihändig, kniend und stehend angeschlagen. Kaliber klasse 3. Alles innerhalb 12 cm. Und dann die Elchbahn ! Auf 80 Meter laufender Elch von rechts nach links und wieder zurück!, zweimal 5 Schuß mit Nachladen dazwischen. Schwere Repetier-Kugelbüchse mind. Kaliberklasse 1. Es mußten hierbei mindestens jeweils 4 Treffer im „Leben“ sitzen, einer durfte „etwas“ draußen, aber immer noch das Stück fällend. Ging aber alles gut. Dann noch der Jagd- Sicherheits- Parcours. Mit Klettern über Stock + Stein und Gräben, wobei immer die Flinte komplett entladen werden muß, bevor man steigt oder springt- das Ganze nennt sich „sichere Waffenhandhabung“. Dazwischen eingewürzt hochklappende Pappscheiben mit verschiedenen Wildarten und in verschiedenem Abstand. Beschießen oder nicht, Schonzeit ja oder nein ? Ging auch gut, denn der halbjährige nach Feierabend und an Wochenenden Kurs war Klasse ! Jetzt, vorm Winter, ist unser Gefrierer natürlich voll mit Rehkeulen und Damwildrücken.
Aber falls sie mal vorhaben, auf Vortragsreise zu gehen, vielleicht über den Bären und deren Benehmen, da hätte ich einiges beizutragen Und falls sie mal hier in der Gegend sind, so seien sie mein Gast.
Ich habe mir erlaubt, das Vorwort zu einem Buch anzufügen, das ein Freund und ich zusammen begonnen haben, und mittlerweile unschlüssig geworden sind darüber, wie wir es beenden sollen. Aber was soll’s, es gibt Ihnen einen Einblick in die Denkstruktur und noch mal zur Wichtigkeit von freier Information. Ich habe gesehen, daß Sie das mit eingefügt haben. Was mich übrigens recht gefreut hat.
Bis soweit, mit freundlichen Grüßen, Ihr Lutz Donnerhack , Dienstag, 7. November 2006 23:06
Bester Lutz,
Beiliegend der erste Teil von dreien (+ 10 Bilder) zum Thema Bären. Zur
gefälligen Verwendung. Bin sonst auch gerade etwas belastet, geht aber schon
wieder.
Viele Grüße Lutz, Montag, 22. Januar 2007 20:16
Bild 1
Jäger versuchte sich zu verteidigen
Johan Westerlund, der im Oktober vorigen Jahres von einem Bären getötet
wurde, südwestlich von Jokkmokk im Gebiet von Nausta, schoß in
Selbstverteidigung.
Dies zeigt die abschließende Polizeiuntersuchung. Den toten Körper fand man 20
Meter von einer Bärenhöhle. Er war sehr schwer verletzt durch den Angriff des
Bären. Nahe beim Körper lag Westerlunds Gewehr. Im Lauf fand sich eine leere
Hülse sowie drei Patronen im Magazin. Am Boden daneben befanden sich zwei leere
Hülsen sowie eine Patrone im gleichen Kaliber,
9,3 x 57.
Die Schäden an der Waffe zeigen, daß diese auch als Schlagwaffe zur
Verteidigung gegen den Bärenangriff angewendet wurde.
Die Obduktion des Bären zeigt, daß Westerlund diesen mit mindestens zwei Schuß
beschossen hat und daß diese direkt auf den Bären aus nächster Nähe abgegeben
wurden. Die Schüsse haben rechts respektive links vom Kopf beim Halsansatz
getroffen. Einzig der rechte Schuß hat einen ernsten Schaden verursacht, jedoch
nicht lebensbedrohlich. Alle weiteren Schußverletzungen im Bärenkörper
verursachten die Jäger, die im Nachhinein den Bären töteten.
Der Probebeschuß zeigte, Westerlunds Waffe hatte ohne Beanstandung funktioniert.
Die Untersuchung kommt jedoch dazu, für Westerlund war erschwert, gut
gezielte Schüsse auf den Bären zu schießen, weil die Waffe mit Zielfernrohr mit
fester Montage ausgerüstet war.
Eine Waffe nur mit offener Visierung oder mit Rotpunktvisier wäre besser
gewesen, weil das Gelände an der Stelle es erfordert, sehr schnelle Schüsse auf
kurze Schußdistanz in beengter Lage zu feuern.
Der Bär war eine Bärin in Normalgröße mit einer Totallänge von 205 cm und einem
Gewicht von 128 Kilogramm.
Bernt Karlsson,
Svenska Jakt Nr. 6- Juni 2005 – S. 24
Bär kommt schleichend
Aber im südlichen Teil der Gemeinde schoß der 20-jährige Olof Johansson eine
kleine Bärin 10 Minuten vor 10 Uhr am Vormittag. Ohne stellenden Hund, aber mit
großem Glück. Er stand da und telefonierte mit dem Mobiltelefon, als der Bär
sich hinter ihm anschlich, nur 30 Meter weg.- Ich schmiß das Telefon weg und
schoß, berichtete Olof.
Von Bertil Lundvik,
Svenska Jakt Nr.8- Augusti 2001-S.90
Artikel aus: Svensk Jakt 4- April 1999, Seite 72
Zeugen von Bärenangriffen-
von Staffan Forssell
„Bemerkenswert ist daß in sechs von sieben Fällen, bei denen ein Mensch verletzt
wurde, dieser auf der Jagd war und in fünf Fällen der Bär beschossen oder
angeschossen worden war. Daß so viele angeschossene Bären an
Zwischenfällen mit Personenschaden beteiligt waren kann auf zwei verschieden Weisen ausgelegt
werden:
Das Anschießen verschlimmerte die Situation dadurch, daß die Angriffsmotivation des Bären erhöht wurde oder
Der Bär machte einen Scheinangriff welcher nach dem Anschießen in einen wirklichen Angriff überging ...
... Der Grossteil der Menschen, die sich im Wald bewegen- zum Beispiel Waldarbeiter , Pilz- und Beerensucher und andere, sind unbewaffnet. Alles deutet deshalb daraufhin, daß das Anschießen den Bären dazu provozierte, anzugreifen um zu schaden.“
Aus NINA/ Bericht des skandinavischen Bärenprojektes „ Sind Bären gefährlich?“
1996
Zwischen 1975 -1995 wurden in Schweden sieben Personen von Bären angegriffen und
verletzt, aber überlebten dabei.
Keiner der Angegriffenen wurde von einem der elf Verfasser des Berichtes „Sind
Bären gefährlich ?“ jemals interviewt.
Die von den Forschern benötigten Angaben wurden aus Zeitungsartikeln und aus
Polizeiberichten entnommen.
Die Forscher interessierten sich nicht für Details, außer wollten ausschließlich
erfassen, welche während der sieben Schadensereignisse für den Bären aggressions- erhöhende Faktoren mit im Bilde
waren.
War der Bär angeschossen, hatte er Junge, wurde er irritiert von Hunden oder
störte man ihn im Winterschlaf.
Bild 2
Einen Bären in dieser Lage zu überraschen, kann gefährlich
werden.
Weite Auslegung
Die Beurteilung der Angriffe (siehe einleitendes Zitat) durch die Forscher
kursiert seit 1996 in der nordischen Presse und in internationalem Zusammenhang.
Der Bericht „Sind Bären gefährlich?“ ist der größte seiner Art außerhalb von
Nordamerika. Er dient als Vorlage für Broschüren und Schreiben, die sich an die
Allgemeinheit und an Forscher richten. In der Broschüre der Naturschutzbehörde
„Treffen mit Bären“, steht zum Beispiel „ bei vielen Menschen die von Bären
gebissen wurden, war in fast allen Fällen der Bär vorher angeschossen “.
Auch vom norwegischen Stor-Thing „über die Raubtierverwaltung 96/97“ wird die
Auffassung der Forscher wiedergegeben, gleich wie vom Welt-Natur-Fondens
österreichischer Broschüre „Du und der Bär“.
Die eigene englischsprachige Zusammenfassung des Berichtes der Forscher
konstatiert, Bären sind nicht gefährlich sind und „ in fünf Fällen war der Bär
angeschossen und wahrscheinlich verletzt“.
Die Fragen rund um die Angriffe sind sehr empfindlich- beide für Forscher und
Angegriffene.
Was hat den Bärenangriff ausgelöst?
Kann das Wundschießen - die Wirkung der abgegebenen Schüsse- vom Jäger festgestellt werden?
Wann machte der Bär einen Scheinangriff der nach dem Wundschießen in einen wirklichen Angriff überging ?
Eriksson und Poromaa wurden attackiert, nachdem der Bär angeschossen war. Sundberg und Persson wurden angegriffen, ohne daß irgendein Schuß abgegeben wurde. In den restlichen drei Fällen- Dahlberg, Fredriksson und Westerlund - gehen die Ansichten der Forscher und der der Angegriffenen auseinander. Zum ersten Male werden hier die eigenen Berichte der Angegriffenen publiziert, genehmigt von ihnen selbst. ( Die beiden Fälle, bei denen ein angeschossener Bär angriff- Eriksson 1984 und Poromaa 1991- sind aus Platzgründen nicht mit).
Bild 3
- Erst nach acht Jahren beginnen die Schmerzen nachzulassen, berichtet Arne
Dahlberg, der von einem Bären in Arme und Beine gebissen wurde.
Drei Wochen nach dem Angriff war er indes wieder im Wald!
Bild 4
Arne Dahlbergs linker Arm und linkes Bein verletzt durch Bärenzähne.
„ Ich kam niemals zum Schuß“
- Das war während der Elchjagd 1990, sagt Arne Dahlberg wie er so am Küchentisch
sitzt in Bergkarlås außerhalb von Mora.
Der Hund nahm eine Spur auf und verschwand. Ich hörte etwas hinter mir, schielte
über die Schulter und zwei Meter weg von mir stand ein Bär auf allen vieren.
Dann knallte es nur noch.
Ich erinnere mich an nichts mehr außer daß ich auf dem Rücken lag und zwei
Schuß auf den Bärenschädel abfeuerte, fehlte jedoch. Dann war er über mir und
ich fing an mich zu verteidigen indem ich das Gewehr mit beiden Händen faßte
und damit dem Bären auf die Schnauze schlug, der in den rechten Arm schnappte,
das Gewehr und in den linken Arm.
- Wie der Hund zurück kommt, fällt er den Bären an, beide Male von der Seite und
von hinten. Der Bär stellte sich da auf in seiner vollen Größe mit meinem linken
Bein im Rachen. So fuhr ich in die Luft bevor sie mich auf den Boden fallen
ließ., um sich sofort wieder über mich herzumachen. Ich versuchte, mich auf den
Ellenbogen vom Bären wegzuschleppen, aber der schnappte mich wieder am linken
Bein und stellte sich wieder auf in voller Größe und ich fuhr erneut in die
Luft, bevor er mich runterfallen ließ. Solcherart fuhr ich drei-viermal auf und
nieder wie ein Jo- Jo.
- Zum Schluß verlor der Bär die Balance und machte einen Rückwärtspurzelbaum
von der Böschung wo wir uns befanden und schlug mit dem Rücken gegen eine
Kiefer. Da saß er, während ich noch auf der Böschung lag und tot spielte. Der
Hund war neben mir. Nach einer Weile stand der Bär auf und trottete den Berg
hinunter.
- Seit dem ersten Angriff war vielleicht eine Viertelstunde vergangen. Ich griff
das Sprechfunkgerät und kontaktierte meinen Sohn. Ich lag eine Woche im
Lazarett, war aber drei Wochen später zurück im Wald. Welche Beschwerden ich
habe? Ich hatte Schmerzen in Armen und Beinen während acht Jahren. Erst jetzt
beginnt es nachzulassen.
„Ehrverletzend“
- Die Behauptung, ich hätte den Bären angeschossen, der mich 1995 angriff, ist
ehrverletzend, sagt ein aufgebrachter Jan Bertil Westerlund in Wilhelmina.
- Ich kämpfte um mein Leben! Ich hatte das Pech auf einen Bären zu stoßen, der
bei seiner Beute lag, als ich den Weg auf eine Kuppe hinauf war. Wie ich Gebrüll
hörte verstand ich direkt, daß der Bär schlechter Laune war. Ich riss das
Gewehr von der Schulter. Der Bär kommt mit solchem Tempo auf mich zu, daß das
Moos um die Füße spritzte. Der erste Schuss fehlte- da war der Bär zwei Meter
vor mir. Sodann war er über mir und schlug die Zähne in mein linkes Wadenbein.
Er stellte sich auf die Hinterbeine, so daß ich kopfüber hing, bevor er mich in
das Moos hinunterdrückte und das Gewehr zwischen mir und dem Bären festklemmte.
Er lag auf mir und schnappte mehrere Male längs am linken Bein zu.
- Als er gerade in den Fuß biss bekam ich das Gewehr frei und es gelang den
zweiten Schuss in den Hals zu setzen. Er brüllte, kaute Geiferschaum, starrte
und fiel mich mit weitoffenem Rachen an. Ich drückte den linken Arm zwischen
seine Kiefer um das Gesicht zu schützen.
- Das Gewehr lag neben mir im Moos, aber es gelang mir zu repetieren und danach
den Lauf unter meinem eigenen Arm hochzuführen, gegen seine Schnauze und
abzudrücken. Der Schuss schleuderte ihn drei, vier Meter zurück, sodass ich auf
die Beine kam und versuchte, ihn in den Hinterkopf zu schießen. Er kam so
schnell herum, daß er bei meinen Beinen landete, aber da schaffte ich es den
Lauf auf seinen Hals zu setzen und abzudrücken.
Da konnte er nicht mehr hochkommen. Ich zog mich drei-vier Meter zurück, setzte
ein neues Magazin ein und fing ab.
- Linker Fuß, Unterbein, Knie, Oberschenkel und Arm wurden verletzt. Der Arzt
sagte, daß er nach dem hundertsten Nähstich aufgehört hat zu zählen. Heute habe
ich große Koordinations- Schwierigkeiten mit dem linken Bein und gehe auf
Krücken. Die linke Hand ist kraftlos. Ich verliere leicht Sachen.
Ende des Artikels aus Svenska Jakt 4-1999
Bild 5
Aufgewachter Bär im Vorfrühling.
Bild 6
Peter Persson war draußen beim Waldvermessen als er von einer Bärin angegriffen wurde.
Unbewaffnet und bei der Arbeit
- Ich war draußen bei der Waldbewertung für SCA an diesem Tag 1986, berichtet
Peter Persson in Strömsund.
- Ich vermaß die Fläche mit einem Gehzähler als plötzlich ein
Bärenjunges auftauchte. Ich verstand direkt, daß sie in der Nähe war. Eine
Sekunde später kommt sie in Schußfahrt durchs Reisig, während ich wie ein
Verrückter zu einer Kiefer rannte, 20 Meter weit weg. Ich umrundete die Kiefer
mit eingehängtem Arm und sie schoß einige Sekunden weiter geradeaus bevor sie
wendete.
Da war ich schon auf dem Weg zum Auto, 250 Meter weit weg, hatte aber Pech und
trat fehl in ein Loch im Boden und fiel um und landete schief auf der Seite,
fast auf dem Rücken mit dem rechten Arm festgeklemmt unter dem Körper.
Der Bär biß mich einmal in den Oberschenkel und mit meiner freien linken Hand
schlug ich mit aller Kraft die ich hatte gegen ihren Schädel, um meinen Hals und
meine Brust gegen ihren Biß zu schützen.
- Sie ließ los und ich vermochte es, mich ein wenig auf den Bauch zu drehen. Da
biß sie ins Gesäß und ich schlug erneut mit der linken Hand in ihren Schädel.
Sie biß über daß Uhrenarmband und riß die Uhr ab. Das war alles. Danach
verschwand sie in Richtung ihres Jungen. Von Anfang bis Ende dauerte alles
zusammen nur 15 - 20 Sekunden.
Bild 7
Bror Fredriksson, Vittangi, überlebte einen ernsten Bärenangriff während der
Elchjagd 1986, mit unter anderem Narbe am rechten Arm als unauslöschliche
Erinnerung.
„ Ich traute meinen Augen nicht“
- Für mich war es undenkbar, daß Bären Leute angreifen, sagt Bror Fredriksson in
Vittangi, der einen ernsten Bärenangriff während der Elchjagd 1986 überlebte.
-Ich glaubte knapp meinen Augen, wie der Bär hangaufwärts auf mich zugaloppiert
kam. Sekunden vorher hatte ich dort auf meinem Hügel auf Myrholmen gestanden und
hatte das Wetter genossen und sie und ihre Jungen, welche 30 Meter weiter
Blaubeeren fraßen. Die Jungen spielten und die Sonne blitzte im Pelz. Ich griff
zum Sprechfunk und flüsterte an meine Jagdkameraden daß ich jetzt, gerade jetzt
einen wirklich prachtvollen Anblick vor meinen Augen hätte. Nun darf ich sehen,
wonach ich mich ein ganzes Jägerleben gesehnt habe.
- Danach ging alles unglaublich schnell. Als sie nach mir sprang berührte mein
Gewehrlauf ihre Brust. Der Schuß ging los und wir purzelten den Hügel hinunter.
Das einzige, woran ich dachte war, heil da heraus zukommen, um das Gesicht zu
schützen. So landete ich vorwärts fallend mit beiden Händen im Nacken und
drückte mein Gesicht ins Moos und spielte tot.
Aber als ich fühlte, daß der Bär anfing in den Kopf zu beißen und ich hörte, wie
der Schädelknochen knirschte, da dachte ich, jetzt ist es aus.
- Die Gedanken gingen zur Familie. Das linke Ohr riß ab, bevor der Bär sich
aufstellte. Sodann fing sie wieder an. Abwechselnd biß sie in den Kopf,
abwechselnd in den rechten Arm, Handgelenk und seitlich in die Beine. Dann
stellte sie sich wieder auf.
- Mir ging es schlecht. Dann biß sie kräftig zweimal in den rechten
Oberschenkel. Das tat furchtbar weh. So stellte sie sich wieder auf. Nach
einiger Zeit schaute ich vorsichtig zur Seite um zu sehen, ob sie sich
davongemacht hatte, aber ich sah schlecht weil das Blut herab über meine Augen
lief. Ich zählte bis fünf Minuten, bevor ich mich bewegte. Sie war weg. Ich
hatte Angst, bewußtlos zu werden, deshalb schoß ich einige Schüsse in die Luft.
Über Sprechfunk bekam ich später Kontakt mit einem Jagdkamerad.
- Ein Hubschrauber kam und ich verbrachte drei Wochen im Lazarett. Die Ärzte
sagten, es sein ein Wunder daß ich überlebte. Der Schädelknochen war
zertrümmert- ein Stück lag noch am Unglücksort. Heute habe ich Schwierigkeiten mit
einigen Fingern der rechten Hand und damit, das Telefon ans linke Ohr zu halten.
Bild 8, Bärentatze
Bild 9
Bo Sundberg wurde von seinem Hund gerettet, als der Bär angriff.
„Der Hund rettete mich“
-Ich war auf Hasenjagd außerhalb von Noppikoski in Dalarna im Dezember 1977,
berichtet Bo Sundberg.
-Ich hatte zwei Hunde mit mir- einen Stöber- und einen Jämthund. Plötzlich
begann der Jämthund zu bellen und ich wunderte mich, warum. Ich sah mich um und
plötzlich taucht aus einer Grube ein Bärenschädel auf. Der Bär raste hinter dem
Hund her, der schnell hinter mir Schutz suchte. Der Bär stellte sich quer nur
einige Meter vor mir und wirkte genauso verwundert wie ich. Sie war ja hinter
dem Hund her! Sie setzte sich auf die Hintergelenke. Wir starrten uns nur an-
vielleicht gegen 10 Sekunden. Dann fing der Bär an mit den Tatzen zu fechten und
ich mit dem Gewehrkolben um zeigen, daß ich keine Angst hatte. Aber etwas sagte
mir, daß ich mich auf den Boden werfen und tot spielen sollte. Das hatte ich
gelesen, aber als ich mich an die Erde warf, zerbrach der Gewehrkolben. In den
Zeitungen stand, der Bär hätte diesen kaputt gebissen.
- Ich schützte das Genick mit den Händen und unterließ zu schreien, obwohl ich
Angst hatte. Aber als der Bär mich in die Kniekehle biß, in die Rückseiten
beider Oberschenkel, und danach in die Schulter - da tat das so weh, daß ich
nicht verhindern konnte zu schreien. Sekunden danach, als sie über den Kopf biß
und die Mütze abging, dachte ich, jetzt, jetzt ist es soweit....
Aber es ging genauso schnell vorbei, wie es begann. Der Jämthund rettete mich.
Er sprang auf den Rücken des Bären, welcher verschwand. Alles zusammen passierte
in wenigen Sekunden. Selbst landete ich für zwölf Tage im Krankenhaus, aber
bekam keine Beschwerden durch die Schäden.
Bild 10, Schlecht gelaunter Bär.
Kapitel: Am Rande der Welt S.164, Auszug von S.167
- Meist aber schweigen wir und rauchen.
Dann kommt der alte Daniel, der Vater von David, der in seinen Jahren selbst ein großer Jäger war. Er setzt sich neben uns, streckt die runzligen Hände in die blasse Sonne und kaut Matak. Es ist der Bauchspeck vom Walfisch, in kleine Würfel geschnitten. Wie Wallnußkern schmeckt er. Daniel schielt begehrlich nach unserem Tabak, aber er bettelt nie. Dazu ist er zu stolz. Manchmal geben wir ihm einen Schluck Korn. Dann lacht er, fängt an zu schwatzen. Rockwell Kent, der mit uns auf der Bank sitzt, dolmetscht. Der Alte erzählt Geschichten von der großen Jagd. Er steht auf, reckt sich: so kam der Bär auf ihn zu. Sie waren allein oben, ganz oben an der Grenze vom Inlandeis. Die Hunde saßen im Halbkreis um den Bären herum und verbellten ihn. Einer schnellte hoch, sprang den weißen Feind an. Mit gebrochenem Rückgrat wälzte er sich im Schnee. Ein zweiter stürzte, von der Bärenpranke getroffen, zu Boden. Ein dritter. Da nahm Daniel selbst den Bären an. Mit der Harpune, denn Feuerwaffen gab's noch nicht. Mit seinen alten, zitternden Händen ergreift er ein Paddel, das neben uns an der Wand lehnt, fuchtelt damit in der Luft herum. Es sieht rührend aus, und doch ist es nicht lächerlich. Denn hier erzählt ein Mann von seinen vergangenen Taten. Der Bär packte die Harpune mit den Zähnen und mit der Pranke. Sie zersplitterte wie ein Eiszapfen, den ein Kind zerschlägt. Da riß Daniel das lange Messer aus dem Stiefel, stürzte auf den Bären. Er unterlief die tödliche Umarmung, rannte von unten her dem Bären das Messer ins Herz. Blut spritzte heraus in hohem Bogen, spritzte über ihn hinweg........ das Blut seines Todfeindes. Und der Bär sank hin.... und die Hunde waren über ihm.... Der alte Daniel muß husten. Er hustet so stark, daß er sich an die Holzplanken der Kirche lehnen muß. Dann spuckt er aus. In den Sand. Er spuckt Blut.
Er schüttelt den Kopf, grinst ein bißchen, schleicht in seine Hütte zurück. Ohne Abschied. Er ist schwindsüchtig und wird's nicht lange mehr machen.
Viele sind schwindsüchtig hier oben. In dem einen Nordlandsommer, den wir in Iglorsuit bleiben, sterben sieben aus dem Dorf. Sieben von siebzig.S.169
Aus: Ernst Udet- Mein Fliegerleben
Gedruckt im Deutschen Verlag, Berlin 1935
351. - 410. Tausend 1942
Lieber Lutz,
dein Beitrag ist ja wunderbar. Wie immer schreibt einer vom andern ab, aber gedacht wird wenig. Widerlich. Meine Erfahrungen mit Bären sind klein, aber auf den Gedanken ein, wenn auch allesfressendes, Raubtier zu unterschätze oder al ungefährlich zu betrachten käme ich nie. Nur wenn die Tiere aus wiederholter Erfahrung wissen, wie gefährlich wir sind, werden Sie Abstand suchen.
Ich wünsch dir alles Gut, daß du deine Arbeit schaffst und bald wieder mal solch „Perlen“ für mich, oder besser uns, hast.
Danke Lutz, 22. Januar 2007
Lieber Lutz,
Danke für die Würdigung meines Beitrages. (Perle) Aber es gibt einiges zu berichtigen. Die Bildernummerierung meinerseits war missverständlich. Anbei noch einmal 12 Bilder- chronologisch korrekt mit dem Text übereinstimmend. Bild 8 zu Jan Bertil Westerlund war vorher nicht dabei. Die Bilder sind heute noch mal gemacht, denn die Sonne schien- deshalb ist die Bildqualität viel besser als die alten. Schmeiße die bitte weg. Der Hinweis vom Ende vom Artikel sollte nach dem Beitrag zu Bild 8 stehen- Bild 9;10;11 und 12 sind hintangestellt. Auch im Text habe ich versucht, besseres Deutsch zur Anwendung zu bringen, ohne den schwedischen Originaltext orthographisch zu verändern. Du weißt, das ist das Schwierige beim Übersetzen, der Sinn muss da sein und auch korrekt soll es sein. Ich habe auch außerdem bei einem Wort geschlampt, weil ich es eilig hatte. Die schwedischen Worte Sargad und Sårad sehen fast gleich aus- aber sargad bedeutet zerfleischt/zerfetzt, wohingegen sårad verwundet/verletzt bedeutet. Mea maxima culpa, wofür ich mich zutiefst bei allen deinen Lesern entschuldige. Ich habe mit Freude zur Kenntnis genommen, daß unser Ernst Udet bei Dir auch einen besonderen Platz einnimmt. In meinem Buch ist sein signiertes Foto allerdings von der anderen Seite aufgenommen. Er schreibt übrigens im Artikel über Afrika auch einiges an Jagdgeschichten. Ich habe auch von Manfred Richthofen seinen „Roten Kampfflieger“, der dort ja auch einige begeisternde Jagdabenteuer beschrieben hat- ich meine das mit dem „interessanten Keiler“ der in der Nacht immer über einen Fluß geschwommen kam, um in einem Kartoffelacker zu brechen, um danach wieder zurückzuschwimmen. Das ist Klasse Jagdliteratur.
Am Wochenende werde ich noch etwas übersetzen zum Thema Eisbären- Schutz für
Polarexpeditionen- richtig und wie besser nicht. Auch das mit Bildern.
Und vielleicht noch ein kleines Fazit zu dem Ganzen aus meiner Sicht heraus.
Bis soweit, viele Grüße, Lutz, Donnerstag, 25. Januar 2007 17:24
Lieber Lutz,
ich werden noch etwas Zeit brauchen, bis ich deinen Nachtrag verarbeiten kann. Im kommenden Sommer möchte ich mir gern mal das westlich des Vättern gelegen schwedische Panzermuseum ansehen und in Småland mal mit der geeigneten Ausrüstung Elche ablichten. Dann sehen wir uns bestimmt. Erst mal vielen herzlichen Dank für deine Hilfe und Mühen und beste Grüße ins winterliche weiße Schweden. Svante hat sein Stiefel aus Finnland im Bus vergessen und friert bitterlich. Ich sandte Sie ihm gerade heute.
Dein Lutz,
gestern
war der zweite angriff eines bären innerhalb einer woche im jämtland. zwei jäger
unter der elchjagd wurden mittelschwer verletzt und wurden mit einem helikopter
ins krankenhaus von Östersund geflogender bär wurde unter dem angriff
angeschossen und heute von einem "Naturranger" B.-I. Mattsson und drei kollegen
gegen 10.30 erlegt
Hallo Lutz,
hier noch einige Informationen zu den Bärangriffen und
„Verhaltensregeln“
an die sich nur Lebensmüde oder Unbewaffnete halten sollten.
Film Björnmöte.wmv
Gruß Klaus
Bär tötete Mann in Valsjöbyn / Jämtland. Der Bär war nicht angeschossen sondern
total ausgehungert. Er wurde von drei erfahrenen Bärenjägern erlegt.

Lars Svanberg och hunden Tarras. Foto: Johan Axelsson

Lars Svanberg och hunden Tarras. Foto: Johan Axelsson
Sehr geehrter Herr Möller,
ich beschäftige mich mit der gedanklichen Vorbereitung der Jagd auf Türkei-"Riesenkeiler",
Alaska-Elch und Großbären wie Kamtschatka, Alaska, Kodiak. Ich mache mir
Gedanken um das geeignetste Kaliber und Ladung. Ich möchte mir nun auch
nicht für jede Wildart ein spezielles Gewehr kaufen. Je Gewehr gibt man fast das
Geld für einen Jagdtrip aus
Ich führe selbst eine .30-06 Rep. Bü. und
eine Combo mit freiliegenden Läufen mit DB 9,3x74R/9,3x74R-12/76 Mag.. Meine
Frage als erstes: Kann ich die Waffen so hinbekommen daß ich einer dieser beiden
für die wohl bisweilen weiten Schüsse jagen kann?
LM: Sicher nicht mit der 9,3x74R! Aber wie weit wollen Sie denn?
Welchen Einstecklauf in den Schrotlauf ?
LM: Wozu denn das?
Ich habe auch noch einen Drilling als Combi-Waffe?
Oder welches neue Kaliber? Die .300 Win.
Mag., die Westfalia-Jagdreisen empfiehlt überzeugt mich nicht. Da kann ich
auch gleich mit meiner .30-06 losziehen die man als nicht-gewerbliche Ladung
sicher auch schnell genug bekommt!
Ich hatte bisher an eine 9,3x64 gedacht weil
ich denke daß ich mit dieser jeden auch aus der Nähe angreifenden Bären stoppe.
Allerdings ist das Angebot, das bei RWS verladen wird, etwas dünn.
LM: Den Bären halten Sie nicht mit einer Patrone auf, sondern mit einem Treffer! Was für einen Unsinn reden Sie da! Lies Wundwirkung! Dabei muß das Geschoß genügende Tiefenwirkung aufweisen mögliche Fleischmassen bei ungünstigen Treffern zu durchdringen um Herz oder Lunge zu erreichen. Unmittelbar willenlos stellen können Sie Tiere nur mit ZNS-Treffern wie dem Kopfschuß.
Von RWS ist mir die 8x68 S mit dem über 14 g schweren KS empfohlen worden. Da kann ich mich aber noch nicht ganz durchringen.
LM: Zu recht. Das Geschoß versagt bereits auf
einer Elandschulter, weil es zu viel zu viel schiebende Masse verlier und dabei
zu viel bremsende Fläche gewinnt.
Was ich suche ist eine Patrone mit der ich einen Großbären auch bei widrigen
Bedingungen, falls er aus unmittelbarer Nähe angreift. sicher selbst zur Strecke
bringe. Schließlich habe ich auch in Deutschland keinen "Reserve- und
Totschießer". Und es ist auch denkbar daß ich gerade einen angreifenden Bären
eher sehe als ein Guide.
LM: Es kommt nur auf richtigen Treffer und hinreichende Tiefenwirkung an, auf sonst nichts.
Was empfehlen Sie mir?
LM: Die 9,3x64 KJG Ladung mit der ich im Ende Mai in Südafrika Eland und Kaffernbüffel und Ende Juli in Australien Wasserbüffel und "Scrub bulls" (Widerristhöhe auf 4 Beinen bis 2 m, sagte mir Barry). Daneben werde ich noch einige kleinere Tiere erlegen um zu zeigen wie gut die Großwildbüchse mit dem Lutz Möller KJG auch für kleineres Wild taugt.
Welche möglichen "billigeren" Ladungen für den Schießstand können Sie mir empfehlen?
LM: Laden Sie selbst mit dem Messingübungsgeschoß MÜG!
Grad´ von der Ladung für die Bären verlange ich daß sie auf dem Fleck bannt - ohne wenn und aber!
LM: Sie gehen von völlig irrigen und ggf. sogar für Sie gefährlichen Vorstellungen. Das Gewünschte kann die Ladung nicht - keine Ladung aus tragbaren Waffen. Das Bannen kann nur der Schütze mit einem Kopfschuß oder in die Wirbelsäule. Bei allen anderen Treffern müssen Sie mit Fluchstrecken rechnen, oder je nach Laune auch mit Anmarschwegen annehmender Tiere. Sie müssen Ihr Zielwild innerlich auswendig kennen und Ihre Schießfertigkeit auf den Stand bringen jederzeit, schnell und sicher hinreichende Treffern anzutragen. Wenn Sie beiden nicht können, sollten Sie sich den Gefahren nicht aussetzen.
Welche? Welche Ladung für die "Alltagsarbeit" in Deutschland (sowohl für sauber geschossene Waldrehe ohne großartige Wildbretzerstörung und Fluchtstrecke, die einen Hund verlangt und bei Förstern Unwillen erregen; und für Sauen die nicht gern gegessen werden wollen? Was können Sie präzise genug für den Fuchs bauen?
LM: Die 9,3x64 KJG
Ladung !
Normalerweise bin ich KS-Jäger. Wer sagt
dieses macht aus dem Wildbret zu verwerfenden Matsch, dem kann ich nicht so ganz
folgen.
Stellen Sie diesen meinen Brief und Ihre Antwort bitte nicht auf Ihre Seite ins
Internet oder halt nicht unter meinem Namen. Denn ich suche Ihren ehrlichen Rat,
auch als Wiederlader der sicherlich auch andere Geschosse verladen kann, wenn
das z. B. für Trainingszwecke
billiger wird.
LM: Ja, üben sollten Sie, bis die flüchtigen
Treffer wie im Schlaf erfolgen - ohne zu denken und blitzschnell an den
richtigen Fleck. Lehrer dafür sind Der
Flintenschütze oder Hendrik Strothmann.
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort und denke Sie liefern auch auf die Aufgabe
"Großbären sicher auf den Fleck bannen" eine zuverlässige Antwort.
LM: Na klar! Lesen Sie Bär
auch ganz von oben.
Mit freundlichem Gruß, „Waldschrat“,
Sonntag, 10. Februar 2008 07:53
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe mir die ganze Seite über
Bären durchgeschaut. Ich glaube von meiner
Patronenauswahl .30-06, 8x68S, 9,3x74R und
9,3x64, kommt dann nur die letztgenannte in
Frage. Ich wollte schon bei einem Beschußamt nachfragen ob es möglich ist meine
9,3er Doppelbüchse so zu beschießen daß man über einen höheren Ladedruck zu
deutlich höherer Geschwindigkeit und somit Energie kommt.
Stellt sich für mich die Frage nach der Munition. RWS stellt nur das
TUG als ernstzunehmende Ladung her.
KS verladen die nicht in diesem Kaliber.
Vielleicht wäre das KS interessant weil es wahrscheinlich früher anspricht als
das TUG. Ich weiß nicht wie sich die beiden verhalten wenn man meinen Zweck
betrachtet.
LM: Vergessen Sie KS für Großwild.
Wie beurteilen Sie Ihr Lutz Möller KJG im Vergleich
mit den o.g. Ladungen, besonders auch bezüglich der Stoppwirkung?
Auch das KS wäre ein Wiederladerfall!
LM: Sie gehen schon wider von völlig irrigen Vorstellungen aus. Was soll den das sein? „Stoppwirkung“ ist hirnloser Blödsinn. Nur weil man so ein Wort sagen und schreiben kann, heißt das noch lange nicht, daß ein zugrundeliegender Sachverhalt damit beschreiben werden kann. Es gibt keine solche. Er gibt nur einen Treffer mit der nachfolgenden Wundwirkung. Ich habe mich doch oben bereits deutlich genug geäußert:
„LM: Den Bären halten Sie nicht mit einer Patrone auf, sondern mit einem Treffer! Was für einen Unsinn reden Sie da! Lies Wundwirkung! Dabei muß das Geschoß genügende Tiefenwirkung aufweisen mögliche Fleischmassen bei ungünstigen Treffern zu durchdringen um Herz oder Lunge zu erreichen. Unmittelbar willenlos stellen können Sie Tiere nur mit ZNS-Treffern wie dem Kopfschuß. “
Ich weiß daß Sie nicht alle Eventualitäten klären können.
LM: Ich gebe aber, anders als alle anderen Geschoßhersteller auch Leistungsdaten im Ziel an. Damit wissen Sie, was geht, oder aber, was nicht.
Die jeweilige Lage kenne ich ja auch noch nicht! Ich bin aber schon dankbar weil meine Jagdpatronenwahl jetzt klar ist und ich wenigstens da klar sehe. Der Rückstoß wird bereits beim Bau entsprechen reduziert.
LM: Nicht beim Bau, sondern mit der Geschoßwahl, dem leichten Kupferjaggeschoß!
Wenn´s nicht reicht kann ich ja auch noch Ihre Bremse einsetzen.
LM: Ja, die 9,3 mm hdp Rückstoßbremse.
Das normale MagnaPort taugt allerdings überhaupt nichts
LM: Eben!
. . . sondern blendet lediglich für einige Zeit, die man sich
bei einem Bären nicht leisten kann.
Ich bitte um eine klare Antwort. Die Seiten bezüglich des
Lutz Möller KJG kenne ich mittlerweile so ziemlich.
LM: Dann wissen Sie ja warum und wozu Sie das Lutz Möller KJG wählen.
Doch die Wahl zwischen TUG, KS und Lutz Möller KJG hat sie leider noch nicht beantwortet.
LM: Das viel zu weiche KS
ist für Großwild völlig ungeeignet. Das TUG
könnten Sie zwar einsetzen, aber als Deformator
müssen Sie viel zu schwere Geschosse mit zu viel
Rückstoß bei eher geringerer
und zudem unbekannter Tiefenwirkung
verschießen. Das hat doch keine Zweck!
Bleibt zu sagen daß ich sicherlich Sie mit der Erarbeitung und Produktion der
End-Ladung bei der Geschoßauswahl beauftragen werde.
LM: Ich biete keine Munition an. Das tun Andere, siehe
Kupferjagdmunition.
Nachdem das Kaliber ausgewählt ist kann ich so langsam an die Bestellung der
Waffe denken. Da wurde mir eine Wartezeit mit mind. 4 Monaten bezeichnet.
Also bis dann. Ihre Seiten geben wirklich gute Hilfen und Tipps.
Waldschrat, Montag, 11. Februar 2008 20:50
Das Lutz Möller KJG bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweitesorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das Lutz Möller KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.
Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Lauflebensdauer. Mit dem Lutz Möller KJG schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!
Lutz Möller,
Hallo Lutz,
mit anfänglichen schmunzeln, letztendlich breiten Grinsen, habe ich gerade den
Artikel vom Waidgenossen Waldschrat und deine Bemerkung dazu gelesen. Ich bin schon etwas länger auf
Deinen Seiten und ich glaube zu wissen, was in Dir
vorgeht, wenn immer und immer wieder gebetsmühlenartig über das unsinnige Thema
"Stoppwirkung" philosophiert oder besser - verständnislos gerätselt wird.
Ich habe einen nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag.
BÜMa
Michael Claus hat in seinem Geschäft aus einer Privatinsolvenz eine nicht
ganz fertig gestellte Waffe im Kaliber .50" BMG, die er ggf. zu einer exotischen Jagdwaffe umbauen will. Du baust ein KJG mit 80%
Splitteranteil und dann geht's ab zur Bärenjagd. Dabei gibt's nur ein
Problem: Treffen muß dann der Schütze immer noch selber und er muß natürlich dem
Bären klar machen, daß er nicht heimtückisch aus kurzer Entfernung oder gar von
hinten angreift! Das wäre dann nicht nett.
Ein kräftiges Waidmanns Heil von Rainer R., Dienstag, 12. Februar 2008 10:48
Hallo Herr Möller,
herzlichen Dank weil Sie meinen Wunsch meine Anfragen nicht ins Internet zu stellen so wunderbar erfüllt haben. Sie haben mir damit einen großen Gefallen getan. Ich hatte nach Ihrem Rat nach Ihren Erfahrungen gefragt und Sie haben nichts Eiligeres zu tun als einen ehrlich gemeinten mail-Wechsel ins Internet zu stellen. Auch Erfahrungen wie von dem Jäger, der den Elch mit einem Ihrer Geschosse nicht eher totbekommen hat als er bei ihm längst vorbei war, nehmen Sie scheinbar nicht ernst.
So bitte ich Sie: Wenn sie so darauf achten daß Kontakte mit den Kunden Sache zwischen Ihnen und den Kunden bleiben und sie sich scheinbar nicht ernsthaft den Kontakten mit Kunden stellen, Ihnen auch keine konkreten Antworten geben sondern wie mir immer nur Ihre Seiten zusenden in denen immer nur Ihr Lutz Möller KJG angepriesen und scheinbar andere Geschosse mehr oder weniger runtergemacht werden wende ich mich lieber an einen anderen Wiederlader der mir mehr weiterhilft.
LM: Ich gebe Seit Jahren Ratschläge. Der halbe Netzplatz besteht daraus. Deshalb sandte ich ihnen gewisse Seiten. Aber Sie nehmen den Rat ja noch nicht mal an, wenn ich ihn zum zweiten Mal und nun sogar zum dritten Mal wiederhole.
Sie gehen von völlig irrigen und ggf. sogar für Sie gefährlichen Vorstellungen. Das gewünschte Bannen kann die Ladung nicht - keine Ladung aus tragbaren Waffen. Das Bannen kann nur der Schütze mit einem Kopfschuß oder in die Wirbelsäule. Bei allen anderen Treffern müssen Sie mit Fluchstrecken rechnen, oder je nach Laune auch mit Anmarschwegen annehmender Tiere. Sie müssen Ihr Zielwild innerlich auswendig kennen und Ihre Schießfertigkeit auf den Stand bringen jederzeit, schnell und sicher hinreichende Treffern anzutragen. Wenn Sie beiden nicht können, sollten Sie sich den Gefahren nicht aussetzen.
LM: Was soll ich da noch schreiben, wenn Sie als nächstes nach sinnloser, weil unmöglicher Stoppwirkung fragen.
Trotzdem wird meine Entscheidung für die 9,3x64 bleiben, auch wenn sich ein gewisser Rainer R. darüber kaputtlacht. Bisher habe ich immer die Erfahrung gemacht, daß der zuletzt lacht auch am unbeschwertesten lacht. Vielleicht habe ich ganz praktisch auch schon Dinge, auch auf der Jagd, erlebt die meinen Gedanken und auch Entscheidungen nicht mehr so ganz abwegig machen. Aber es gibt immer noch Leute wie den guten "Herrn" R., die ihre eigene Ignoranz zum Maßstab nehmen. Schade!
Zum Abschluß muß ich Ihnen sagen, ich bereue überhaupt Ihren Ratschlag einholen zu wollen gehabt habe. Denn DIESE Folgen hatte ich wirklich nicht erwartet. Sorgen Sie bitte auch dafür daß ich keine Mail aus Ihrem Umfeld mehr bekomme.
Waldschrat, Dienstag, 12. Februar 2008 14:44
Tag Herr „Waldschrat“
ich habe Ihren Namen entfernt. Ich habe den aus Versehen mit
reingestellt. Das tut mir leid. Ich kann meine Seite
nur betreiben, wenn die Leser mitspielen. Deshalb steht am
Anfang jeder Seite auch die Darin
stehen die Folgen. Ich kommuniziere für das Internet, und das ist öffentlich
zugänglich. Sonst hätte das doch gar keinen Sinn.
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,
Hallo Lutz,
machst Du bitte meinen Familiennamen raus?
Der "Waldschrat" ist ja wirklich schlecht drauf, hätte sich aber seinen Adrenalinkoller sparen können, wenn er Deine Seiten wirklich gelesen hätte.
LM: Der list ja nicht mal sein Post! Ich vermute der wird jetzt so lange herumgeistern, bis er jemanden findet, der sein Vorurteile bestätigt und sich dann dem Bären zum Fraß anbieten.
Ich bin übrigens ganz entspannt und auch nicht sauer. Wer austeilt, muß auch einstecken können. Das war ja wirklich bißchen zynisch von mir.
LM: Was du aber vorher angesagt, und damit sogleich wider
verträglich abgemildert hattest.
Herzliche Grüße, auch an den "Waldschrat" von
LM: Reiner, der will das doch nicht mehr. Pfui!
Rainer R., Dienstag, 12. Februar 2008 15:20
Hallo Herr Möller, zu diesem Satz von Herrn Waldschrat
„Grad´ von einer Ladung für Bären verlange ich, daß sie auf dem Fleck bannt - ohne wenn und aber!“
möchte ich auch gerne meinen Senf dazu geben. Die Diskussion Kaliber, Geschoß, lasse ich jetzt mal außen vorbei, aber einen Bären mit einem Schuß (außer ZNS) zu strecken ist doch wohl das schwachsinnigste daß ich je gehört habe, unabhängig welches Kaliber. In meiner Laufbahn als Outfitter in Canada (seit 10 Jahren) habe ich unzählige Bären (Grizzly´s u. Schwarzbären) erlegt, teils mit Kunden oder selbst, aber niemals, nie, nie ist auch nur einer am Fleck geblieben. Und dann noch etwas:
Zitat Herr Waldschrat:
„Was ich suche ist eine Patrone mit der ich einen Großbären auch bei widrigen Bedingungen, falls er aus unmittelbarer Nähe angreift, sicher selbst zur Strecke bringe.“
Lieber Herr Waldschrat, wenn Sie nicht Rambo´s Nerven haben,
ist, bevor Ihre Waffe in Anschlag ist, ihre Hose voll und kurze Zeit später ein
Bär um eine übel riechende Mahlzeit reicher ☻ Bären
sind auf kurze Strecken schneller als Rennpferde und greife dann noch an, NO
WAY!
T. Staudigl, Perkins Peak Outfitters LTD,
www.perkinspeak.ca, Donnerstag, 14.
Februar 2008 12:12
Danke Herr Staudigl,
ich habe zwar noch keinen Bären erlegt, aber ich weiß wie ">Wunden wirken. Leider will „Waldschrat“ nicht lernen, noch aus meinem Umfeld lesen. Mir scheint, er wollte sich nur von mir ein blödsinniges Vorurteil bestätigen lassen und sich dann mit der abgewälzten Verantwortung fröhlich dem Bären stellen. So etwas Dummes ist mir in meiner ganzen Beratungslaufbahn noch nicht untergekommen. Schön daß Sie meine Theorie mit praktischer Erfahrung unterlegen. Schließlich ist der Bär auch nur ein Tier und die sind, außer über ZNS, nun mal nicht von Wunderladungen „auszuknipsen“ wie ein Lichtschalter eine Glühlampe verlöschen kann. Manche Leute haben scheinbar überhaupt gar keine sinnvolle Vorstellung, was geschehen muß, und wie, um ein Tier zu strecken. Solange die mit Schrot auf Karnickel schießen, mag das dem Schützen verborgen bleiben, aber beider Pirsch auf Sauen beginnt das Vergnügen, sich auch mit annehmendem Wild zu stellen bereits. Büffel und Katzen sind ja auch nicht von Pappe. Aber sich nun gerade ein so gefährliches Tier wie den Bären, der anders als ein Büffel dem Schlumpschützen auch auf Bäume folgen wird, für sein irres Verlangen die Bestie ohne ins ZNS gezielten Schuß immer an den Platz zu bannen auszusuchen ist schlich weg dummdreist. Soll der Bär ihn fressen! „Der nicht hören will muß fühlen!“, sagt man, oder auch „Dummes Fleisch muß ab!“
Ich bereue jedenfalls nicht ihm geraten zu haben. Man kann die Leute doch nicht ungewarnt ins Unglück rennen lassen. Hoffnung habe ich allerdings nicht, wenn Waldschrat schrieb,
„Bisher habe ich immer die Erfahrung gemacht, daß der zuletzt lacht auch am unbeschwertesten lacht.“
denn Bären lachen nie☻!
Lutz Möller,
Hallo Lutz,
natürlich ist die Stoppwirkung eines Geschosses, mal abgesehen von dem einer
Panzerhaubitze, sehr begrenzt.

8x57IS B-Patrone
Aber ich habe hier ein Foto einer alten
8X57 IS gefunden, die da Ambitionen hat. Es
handelt sich um die sogenannte B-Patrone. Sie enthält einen Sprengsatz
aus Phosphor, der dazu diente zu "B"eobachten, wo der Treffer sitzt, bspw. aus
einem Flugzeug heraus. Deutsche Scharfschützen zweckentfremdeten die Munition
dann im Rußlandfeldzug. Die russische Konkurrenz hatte allerdings ein ähnliches
Produkt eines anderen Anbieters. Die Wirkung soll verheerend gewesen sein.
Vielleicht hilft sie auch bei schlechten Treffern auf Bären, versuchen würde ich
das allerdings nicht wollen, weil es eben keine verläßliche Stoppwirkung gibt ☺!
Liebe Grüße, Jan, Donnerstag, 14. Februar 2008 21:13
Lutz,
bei dem Experten-Bärenoutfitter, der sich da zu Wort meldet, war ich vor ewigen Zeiten mal zur Schwarzbärenjagd – er hat uns fast verhungern lassen, weil er nichts Ordentliches eingekauft hatte und hinterher unsere Trophäen in einer Gefriertruhe gelagert und nicht an den Taxidermist weitergeleitet hatte, was zu einer kostspieligen Rettungsaktion Anlaß gab und der Qualität der Trophäen auch nicht besonders gut getan hat. Die Härte aber war, daß er mich, als ich abends im letzten Licht einen Bären angeflickt hatte, selber nachsuchen ließ im dichten Busch und zurückblieb, um mir nach eigenen Angaben mit seiner 9,3x64 Feuerschutz zu geben. Daß ich den mich dann annehmenden Bären mit dem 2. Schuß wenige Meter vor mir zu Boden brachte, war ein sehr einprägsames Erlebnis. Von meinem aus Gründen des Feuerschutzes zurückgebliebenen Guide war natürlich weit und breit nichts zu sehen. Seinen Schiß vor Bären hat er wohl bis heute nicht verloren, wie es scheint.
Gruß, Hugo, Freitag, 15. Februar 2008 17:09
Hallo Herr Möller,
Hugo, an Ihrer Stelle würd´ ich erst mal genau lesen, bevor ich großartig den
Mund aufreiße und damit unbeteiligte Personen oder Firmen in Mißkredit bringe!
Der Oufitter mit dem Sie gejagt haben war mein Vorgänger von dem ich das Gebiet
gekauft habe und hat absolut nichts mit mir zu tun! Der Name war Coast Mountain
Holiday´s und der Name des Outfitter Wolfgang Z.
Unterlassen Sie für die Zukunft gefälligst derartige Aussagen in Zusammenhang
mit meiner Person bzw. mit Perkins Peak Outfitters LTD.
Abschließend ein Rat: Brille auf beim Lesen, Augenarzt aufsuchen, oder sich
vorher kundig machen, um nicht wieder so ins Fettnäpfchen zu treten. Apropos
Schiß: Wie war noch mal Ihr voller Name?
T. Staudigl, Dienstag, 19. Februar 2008 16:05
www.perkinspeak.ca
Tach Lutz,
sollte ich tatsächlich den Vorgänger mit dem grob-unfreundlichen Nachfolger verwechselt haben, so bitte ich diese Verwechslung vielmals zu verzeihen – Asche auf mein Haupt! Wie wir sehen, ist der Nachfolger offensichtlich ein äußerst kundiger, freundlicher und hochkompetenter Outfitter, bei und mit dem zu jagen sich sicher lohnt!
Saludos! Hugo, Donnerstag, 21. Februar
2008 17:15
Hallo Herr Möller,
Ich denke, Raufoss Mk 211 | Cartridge, Caliber .50,
Armor-Piercing-Incendiary, Mk 211 Mod 0 wäre die richtige Munition für
den "Waldschrat". Ob
er es allerdings schafft, das dafür notwendige Gewehr schnell genug
in Anschlag zu bringen und dann den Bären auch zu treffen, im
Optimalfall den Kopf wegzuschießen, sei dahingestellt.
Abgesehen davon hatte ich das Vergnügen, eine Grizzly-Mama mit Kind
aus 5 m Entfernung aus einem Jeep heraus zu sehen - mitten in Alaska,
nördlich des Yukon. Ich habe sehr darauf geachtet, den Bären nicht zu
reizen und so schnell wie möglich Land zu gewinnen. Der Gedanke, fast
eine Tonne Muskeln auf mich zustürmen zu sehen, war nicht besonders
verlockend. Da erscheint die Idee, ein solch mächtiges Tier mit einem
einzigen Schuß auf dem Punkt stoppen zu wollen, doch etwas abwegig, es
sei denn, der Schuß zerfetzt das Stammhirn oder trifft das
Bewußtseinszentrum im Hirn.
LM: Genau!
Auch dafür sollte das Geschoß dann eine möglichst große Splitterwirkung haben ... Hohlspitz mit hoher Geschwindigkeit scheint sich da anzubieten, und das schließt Blei als Material aus. Und für den Fall, daß man nicht den Kopf trifft, sollte das Geschoß eine möglichst hohe Eindringtiefe haben, damit es durch das Fett und die Muskeln überhaupt bis zu den Eingeweiden kommt und dort Schaden anrichten kann. Alles andere ist doch prinzipiell schon Blödsinn.
LM: Ja.
Allerdings möchte ich als Nichtjägerin nicht als Klugscheißerin
erscheinen - dazu fehlt mir in diesem Bereich einfach die Sachkenntnis.
Daher auch meine ganz blöde Frage ....
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, kann ich das 12,7 MSG aus dem
normalen .50BMG-Lauf /136 lang) verschießen und benötige für das LM-150 einen Kurzdralllauf, der dabei noch wesentlich kürzer ist als der
ab Werk montierte.
LM: Ja.
Was hätte ich bezüglich der Genauigkeit und auf 100 und 300m zu erwarten, wenn ich mit einem Kurzdralllauf Munition verschießen würde, die für den Standardlauf gedacht ist? Macht sich der abweichende Drall auf diese eher kurzen Entfernungen überhaupt bemerkbar?
LM: wohl ehe nicht!
Hintergrund ist, daß es derzeit recht günstige Munition (Surplus) in .50 BMG zu geben scheint und die LM-150 für derart kurze Schußweiten eigentlich viel zu schade ist.
LM: Wohl wahr!
Meine aktuelle Planung ist übrigens, dieses Jahr das Steyr HS 50 und
nächstes Jahr das Gewehr 06 zu kaufen, Mitspielen der Waffenbehörde
vorausgesetzt.
Eine Antwort wäre nett - gerne auch ein Posting auf Ihrer Website,
allerdings bitte ohne Nachnamen.
Lieben Gruß, Saskia W., 17. Feb. 2008 - 1:16
So, Herr Möller,
ich habe die Sauer 90 in 8x68S gekauft. Das war ein bißchen romantisch, denn mein Vater stammt wie die Sauer aus Eckernförde. Ich kriege auch RWS Hülsen mitgeliefert. Also brauche ich auch Kugeln. Da durchaus auch Bären auf der Abschussliste stehen, wären mir die 8 mm 9 g Kugel 8003 lieber, auch wenn sie nicht ganz so flach fliegen. Wie lauten Ihre Bemerkung oder Empfehlung?
LM: Paßt!
100 Stück müßten erstmal reichen.
LM: Sind bei Ihnen so viel Bären in Saketchewan? Die wären ja schon eine Plage!
Ein Bekannter wäre an Kugeln für eine .35 Wheelen gelegen. Das wäre dann wahrscheinlich eine Sonderbestellung?
LM: Ja, genau. Möglich wäre die schon.
Ich habe keine Angaben zu Drall und Lauflänge, werde aber ihn
nochmal fragen.
Gruß, Christian F., Freitag, 28. März 2008 19:18
Hallo Lutz,
ich werde im Herbst in Kirov versuchen einen europäischen Braunbären mit meiner
8x68S und Deinem
Lutz Möller KJG zu erlegen und bin schon einige
Zeit auf der Suche nach einer Zeichnung, die mir die Lage der Organe für den „
Perfect Shot“ beschreibt. Ich habe mir die “Mini Edition for North America von
The Perfect Shot” bestellt aber leider ist kein Bär enthalten. Könntest Du mir
mit einem Bild aushelfen?
Mit einem kräftigem Waidmannsheil aus dem schönen Sachsen und vielen Dank im
Voraus
Sven M., Freitag, 28. März 2008 22:57
Hallo Sven,
ich werde mal beim IWZ und der Uni Hamburg fragen,
Gruß Lutz,
Moin Lutz,
vielleicht ist dem Sven mit diesem Zeiger geholfen.
Gruß und WH Michael K., Samstag, 29. März 2008 14:15
Lutz,
ich habe “Perfect Shot North America”, werden den Bären mal einscannen.
Diese Seite
hier ist allerdings deutlich besser. Bärenerlaubnisse sind hier für Einheimische
frei verkäuflich, nicht gerade eine Plage, aber es gibt sie reichlich.
Christian F., Samstag, 29. März 2008 17:11
Guten Tag Herr Möller,

Bärinnensicht von folgender Quelle
zur Hilfe für den Schuß auf den Braunbären empfehle ich einen Besuch auf
www.jagareforbundet.se , dort unter
björnjakten. Dort sind Anatomie und auch Schußwinkel ( björnklockan) als
pdf.Dateien erhältlich (gibt es auch für den Elch). Insgesamt m. E. sehr
aufschlußreich und nachahmenswert ( und mit ein paar Platt- und
Englischkenntnissen wohl auch nicht völlig unverständlich).
Freundliche Grüße und Waidmannsheil bzw. god jaktlycka, Andreas Rother, Samstag,
29. März 2008 18:15
Hallo Herr Möller,
leider habe ich keine Fotos oder Beschreibungen von der Lage der inneren Organe des Braunbären. Für mich als Dermoplastiker ist sowas auch nachrangig, da mich bei der Präparation von Tieren vordergründig die Biodynamik interessiert, damit das Ergebnis möglichst lebensecht aussieht.
Ich kann dem Fragenden aber bestimmt mitteilen, daß das Herz bei allen Bären ( ich habe unzählige präpariert und seziert) sehr hoch sitzt.
Zu tun hat das mit dem faßförmigen Brustkorb ( Thorax ). Die Lage wäre von der Seite aus gesehen, oberhalb der Ellen und mehr zwischen den Oberarmknochen. Eine noch etwas höher angetragenen Verwundung würde die Lunge und ggf. eine Lungenarterie beschädigen, was ich bei Unkundigen bevorzugen würde. Waidwunde Bären haben in der Regel die Angewohnheit zum Ursprung des Knalls zu laufen und den Verursacher zu behelligen. Das kann unangenehm werden.
Vorpräparatorisch, also aus Konservierungssicht, ist anzumerken, daß die Haut von jemanden abgezogen und gesalzen wird, der davon Ahnung hat. Wenn das Ganze ein Fellvorleger werden soll, ist z.B. insbesondere sehr wichtig, daß die Schnittführung gleichmäßig erfolgt und ganz wichtig, bei den Vorder- und Hinterpfoten ~ 1 cm INNEN! um die Fußballen herumgeführt wird aber NICHT! mitten hindurch! So geschehen werden dann z.B. bei einem Fellvorleger die Fußballen seitlich ausgespannt, was die Füße optisch sehr groß erscheinen läßt.
Zum Salzen der Haut ist folgendes anzumerken. Mit
Salz muß geradezu verschwenderisch umgegangen werden. Zunächst muß man sich
versichern das die Haut feucht und NICHT! trocken ist, weil bei trockener Haut
das Salz gar keine Wirkung entfacht. Ist die Haut trocken, so muß man sie mit
Wasser nässen machen und erst dann das Salz deckend aufbringen. Wenn das Salz
nun Wirkung zeigt und Flüssigkeit entzogen hat, ist ganz wichtig die Haut über
eine Stange zu hängen und die Flüssigkeit ablaufen zu lassen, DENN in dieser
Flüssigkeit sind die meisten schädlichen Mikroben enthalten. Nachdem diese
Flüssigkeit abgelaufen ist, wird die Haut ein 2tes Mal gesalzen, der
Kopf und insbesondere die Ohren, auch von außen. Hiernach kann die Haut gleich
zusammengelegt und in Plastiksäcke verstaut werden. Allerdings muß sie dann auch
bald dem Dermoplastiker oder einer Gerberei zugeführt werden.
Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben.
Beste Grüße, Klaus Z. , Sonntag, 30. März 2008 18:39
Hallo Lutz,
danke für Deine Hilfe mit dem
Bärenbild. Nun kann ich die „Stoppwirkung“
Deines Lutz Möller KJGe prüfen
LM: Sven, das S-Wort ist, weil Blödsinn, bei mir verboten!
Wollen wir doch mal sehen ob die 8,2g Lutz Möller-Kupfer den Bären ebenso schnell „stoppen“ wie die 400 kg Zebras in Afrika.
LM: Das, wie du an den verschiedene Zebrajagdberichten erkennen mögest, bestimmt neben der richtigen Zielwahl und dem entsprechend angetragen Treffer vor allem dem Gemütszustand des Tieres vor dem Knall der Abstand zum Jäger. Alle nicht ins ZNS getroffen Tiere können bei jedem anderen Treffer noch ein Weile, seinen es eine ¼ oder eine ½ Minute oder bei schlechten Treffern sogar noch länger bewußt und willentlich handeln, z. B. den Jäger aufsuchen um ihm mit der Pranke eins auszuwischen (insbesondere Lebenslicht insbesondere) oder ihm die Kehle durchzubeißen usw. usf. . Grasfresser fliehen eher, aber Büffel und Buschböcke nehmen auch an, gelegentlich mit großer Hinterlist. Bei Sauen weiß man das nie so genau. Die können auch anders. Frag mal Herrn Zwonarz. Der weiß dazu einiges zu erzählen. Ich wünsch die eine gut Jagd auf Meister Petz und bitte selbstverständlich um Bilder und Geschichten. Wenn ich das so schreibe, steigt mir selbst die Lust auf Bärenjagd, vielleicht mal über London in in Rußland.
Mit einem schmunzelndem Waidmannsheil grüßt der Sven alle Helfenden, Montag, 31. März 2008 22:06
Hallo Lutz,
ich glaube die meisten deiner Seiten gelesen zu haben. Bisher konnte ich keine mir ernsthaft widerstrebende Formulierung deinerseits ausfindig machen. Jedoch im Aufsatz Dank an die Helfer verwendest du den Begriff „hinterhältig“ im Zusammenhang mit natürlich wildlebenden Tieren. Diesen Begriff sollten wir Jäger doch tunlichst vermeiden. Ich frage dich im ernst können wir einem wildlebenden Geschöpf ernstlich Hinterhältigkeit unterstellen? Ich sage dazu ganz klar nein. Ein wildlebendes Tier wird niemals hinterhältig sein, bestenfalls erwehrt es sich seiner Feinde mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln oder es ernährt sich auf seine Weise. Ausnahmsweise sollte man den wildlebenden Tieren eine Listigkeit einräumen aber nicht Hinterhältigkeit. Hinterhältig können für mich nur wir Menschen selber sein.
Gruß, Stephan H. , Dienstag, 1. April 2008 10:17
Stephan,
soweit mir bekannt ist flüchten abgeschweißte Büffel oft im hohen Gras im Kreis um die Verfolger auf der Schweißfährte im abzupassen und bei Erscheinen anzugreifen. Das, meine ich wohl, ist im reinen Wortsinne ein Hinterhalt. Das Tier, das einen Hinterhalt ausführt (= versteckt auf Beute oder Feind wartet, um bei Gelegenheit zuzufassen oder zu schlagen) ist also hinterhältig. Ein sehr gutes Beispiel für dieses Verhalten ist hier bei uns der Habicht, der oft an Waldrändern oder Schneisen auf hohen Bäumen vom Laub zumindest teilweise verdeckt verdeckt auf Beute lauert, um die Ahnungslosen aus dem Hinterhalt zu greifen und zu kröpfen. Das kannst du sogar manchmal an der Kirrung beobachten.
Gruß, Lutz,
Hallo Lutz,
Heute habe ich mal wieder in deinen Seiten gewühlt und bin da auf die Diskussion
zum Braunbären gestoßen. Da ich jedes Jahr ins Jämtland
( Nordschweden) zur Elchjagd
http://www.ammeran.se/ fahre und es dort auch Braunbären gibt, bin ich auf
folgende Bärenuhr gestoßen.

Nach dem es in dem Gebiet einige (auch tödliche) Unfälle mit Bären gab, haben
die Klugen Schweden diese Bärenuhr für die Jäger mit weniger Erfahrung
angefertigt. Natürlich sollte man die vor der Begegnung im Kopf haben ;-)) In
Schweden sind die Bären ab 21. August offen, bis die Quote erfüllt ist. Im
letzten Jahr hat sich ein Bär aus dem Treiben gestohlen, nachdem er den
stellenden Hund in eine Felsspalte geschleudert hatte. Der Hund hat es überlebt.
Mein Jagdfreund und ich wurden im Treiben schnell umgesetzt um den Rückzug zu
decken, kamen aber nicht zum Schuß. In solchen Augenblicke ist man froh ein
gutes und zuverlässiges Geschoß im Lauf zu haben. Mal sehen was uns in diesem
Jahr so alles begegnet. Die Raufußhühner waren im letzten Jahr schon fast
lästig. Die wußten um unsere Bewaffnung.
Gruß Klaus, Montag, 7. April 2008 17:2
Hello, Lutz!
I attach a photo of one of two polar bears that were recently shot here in Iceland.

Eisbär in Island

Eisbär in Island

Treibeis vor Spitzbergen Quelle

Eisbären auf Treibeis
They are thought to have swam ashore from drift ice. This is not a common occurrence here but it occasionally happens, the earliest recorded instance in 890 AD, so this may not have anything to do with global warming - I sincerely hope not. Regrettably both bears had to be put to death as they were a threat to people.
Regards, Pétur G.,
Montag, 23. Juni 2008 12:36Sehr geehrter Herr Möller!
Anbei sende ich ihnen einen
Link zu einem Bericht über eine Bärenattacke in Russland.
Diesen Bericht könnten sie doch in ihre Webseite
einbauen, damit unsere lieben Tierrechtler mal sehen das Bären eben keine
Kuscheltiere sind.
MFG, Alexander Rauscher, Donnerstag, 24. Juli 2008 19:19
Hallo Lutz
ich schicke Dir ein paar Bilder zu Bärenangriffen, Bogenjäger spielt mit 2
Bären, Kopfschuß mit Pump Gun, Ohne Beine nach Bärenangriff und 2 schöne
Bilderzur Bärejagd. Vieleicht kannst Du die ja in deine Seite einbringen.
Bogenjäger

ABS Poster

Bogenjäger und zwei Bären

Riesenbär

Kein Beine mehr nach Bärenangriff
Und nun noch eine Frage. Wieviel Schwarzpulver
verwendeten die Jäger in einer 054 Jägerbüchse wenn sie auf die Jagd sind und
mit Pflasterkugeln auf Schwarzwild schossen? Angabe in grain wenn möglich!
Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!
Mfg und WH Nico Albert, Donnerstag, 25. Dezember 2008 22:44
Tag Nico,
danke für die bilder und dein guten Wünsche, die ich gern gleichsinnig erwidere.
Den ekeligen Kopfschuß auf den Taxifahrer lassen wir mal bei rotten.com. Der hat bei den Bären nichts zu suchen. Die schießen nicht mit Flinten, sondern hauen, kratzen oder beißen - gefährlich genug.
"Grain" widersprechen seit 1960 der internationalen Norm, sind lange veraltet und haben im Meßwesen oder für Ladedaten nichts mehr verloren. Benutze die gültigen SI-Einheiten! Schwarzpulver ist, außer für historischen Böller seit 130 Jahren ebenso veraltet und hat auf der Jagd nichts mehr verloren. Ich beschäftige mich nicht damit.
Gruß Lutz

Tod und lebendig in Palm Beach bei Omid Jahromi
Hallo Lutz
so, der erste Schwarzbär ist mit dem KJG gefallen, relativ
kleines Tier, 220 Pfund, Kugel auf 25 m in den Nacken, hat die HWS in Höhe C2
durchtrennt (sah geringfügig schlimmer aus als Deine HWS ;-)), , ein großer
Splitter #1 hat die hintere Schädelkalotte aufgerissen, ein weiterer #2 ging zum
Hals unten raus und hat den linken Vorderlauf Mitte humerus durchschlagen.
Knochen war durch. Ein und Ausschuß kaliber groß, plus die Löcher vom Splitter
#2. Schädel ist wohl hin. Leider keine Photos, war stockduster und hat in
Strömen geregnet.
Gruß, Christian , Freitag, 5. September 2008 19:16, Mittwoch, 20. Mai 2009 02:57
Good morning Lutz,
I am a hunter and hand reloader in Spain. I was introduced to your bullets four
years ago by my good friend in Madrid Alvaro Mazón. Since then I have hunted in
Europe and around the world with your old bullets in the 7x65R and 300
Weatherby calibers. I have successfully harvested big wild boars in Asia, deer in
Spain, European mouflons, Alaskan Gizzly bear, Dall Sheep, Caribou, Trans
Caspian Urial (Iran), and many other big game mostly with Your 8-gram .30"
bullet. (I have pictures, if you are interested in getting them).
LM: Yes please. I love Pictures, especially from not so
common Prey, such as Grizzly. Until now I even never heared of an Urial. So that
is exotic!
Recently, Alvaro showed to me the new MJG model and I am interested in testing
it in shortly looking towards an Ibex hunt in Tayikistan this summer.
LM: You will!
Sincerely, Jaime Meléndez,
Dienstag, 8. Mai 2012 11:42Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.