
1. Einteiliger Schaft 2. Einzigartiger Schloßgang

3. Gefederter Auszieher 4. Biegemomentfreier Stützklappenverschluß
5. Kammerkörper führt beim Öffnen keine Drehung aus

6. Lauf in der Hülse geschraubt und geklemmt 7. Stabile Systemverschraubung
8. Einsteckmagazin für 3 oder 4 Patronen 9. Magazinhalter
10. Stabile Systemverschraubung

11. Griffgünstige Schiebesicherung
12. Öffnen der Kammer bei gesicherter Waffe
13. Öffnungswinkel 60°
Nur die wenigsten Erzeugnisse unserer Zeit
erreichen den Status eines Klassikers. Einzigartige Funktion, unverkennbares
Design und der Nimbus der Unvergänglichkeit sind die Attribute, die solche
Meilensteine unseres Schaffens auszeichnen. Die Baureihe SAUER 90 hat sich über
Jahre ihren festen Patz in der Waffengeschichte gesichert. Und wer sie einmal in
Händen hielt und die Kammer nach vorne und hinten gleiten ließ, weiß warum.
* Der patentierte SAUER 90 Stützklappenverschluß führt beim Öffnen und Schließen
der Kammer keine Drehbewegung aus. Die Ent- und Verriegelung erfolgt über drei
im hinteren Teil der Kammer positionierte Stützklappen, die beim Heben des
Kammerstängels im Verschlußzylinder versenkt werden. Beim Schließen der Kammer
treten sie wieder hervor und stemmen sich gegen die Verriegelung in der
Hülsenbrücke. Dieser aufwändige Mechanismus ist zusammen mit engsten Toleranzen
und bester Polier-Arbeit der Schlüssel zu einem Verschlußgang, der in der
Waffenwelt einzigartig ist und wohl nie wieder erreicht werden wird.
* Ein Druckknopf auf dem Kammerstängel erlaubt es, die Waffe im gesicherten
Zustand zu öffnen.
* Der Ladesignalstift zeigt jederzeit sicht- und fühlbar an, ob sich eine
Patrone im Lager befindet.
* Beim Öffnen der Kammer wird automatisch entstochen.
* Der kalt gehämmerte Krupp-Lauf wird im gleichen aufwändigen Prozess gefertigt
wie bei allen SAUER Büchsen und garantiert unvergängliche Präzision.
* Die Druckknopf-Schiebesicherung auf dem Kolbenhals verkörpert Tradition in der
Handhabung.
* Der Direktabzug mit einstellbarem Rückstecher lässt dem Jäger die Wahl, je
nach Situation den Widerstand des Züngels zu variieren und die Kugel optimal zu
platzieren.
* Das Einsteckmagazin steht für bequeme Handhabung uund schnelles Nachladen in
kritischen Situationen.
Die Produktion der Sauer 90 ist leider eingestellt worden




Sauer 90 in 8x68S mit alter (zu langer) hdp-Rückstoßbremse
Hallo Herr Möller,
da Sie sich offensichtlich mit der 8 x 68 s gut auskennen, habe ich folgende Fragen:
Ich bräuchte mal 'n ordentliches Kaliber auf Sau und evt.
auch für noch größeres irgendwann. Ich will eine rasante Patrone!
Nichts, das bei 300 m wie ein Stein wegfällt! Können
Sie mir dafür die 8 x 68
s empfehlen?
Matthias,
4,635g N203B vor 8 mm Lutz Möller Geschoß kurz bringen bei 4.393 bar aus deiner Sauer 80 satte 1.065 m/s v0 oder bei 5 cm Hochschuß 230 m GEE, - 5 cm bei 266 m = ± 5 cm Bierdeckelweite und bei 300 m -11,2 cm Fall. Langt das? Ist das rasant genug? Ich mein ja. Mit dem 8 mm Lutz Möller Geschoß kurz fällt alles, auch großes, siehe hier in Afrika.
Wie schaut's aus, wenn ich mal mit so einem 11,7 g KS RWS
auf einen Bock (80 m) schieße? Bleibt da was übrig, oder geht die einfach
durch, oder zerlegt die alles, wenn ich eine Rippe treffe?
LM: Das KS ist viel zu weich für die schnelle
8 x 68 s. Bei den
hohen 8 x 68 s -
Geschwindigkeiten platzen die weichen Flatschen oberflächlich, statt tief
einzudringen. Damit kannst du ein Reh schon mal zweiteilen. Das muß nicht
sein. Auch das dem KS vorn ähnliche RWS DK zerstört sehr, siehe
DK-Reh. Schnelle Patronen benötigen festere Geschosse.
Das 8 mm Lutz Möller Geschoß kurz ist für klein und groß, nah und weit das Mittel der Wahl
die Beute zu töten, ohne sie zu zerstören.
Lutz Möller Geschosse gibt es auch als fertig geladen Munition.
Wie wäre eine Sauer 80 in
8 x 68 s?
LM: Ein Freund in Kapstadt jagt mit einer
Sauer 80 in
8 x 68 s und ist sehr
zufrieden.
Schlägt die Sauer 80 auch so wie die leichte Steyr, oder
ist die besser? Eine Rückstoßbremse
wollt ich aus optischen Gründen nicht anbauen.
LM: Die
Sauer 80 ist angenehm zu schießen.
Was wäre ein guter Preis für eine
Sauer 80,
8 x 68 s , mit Suhler
Einhakmontage und Zeiss 2,5- 10 x 52, Waffe gebraucht ansonsten zustand OK und
ZF äußerlich ein paar Kratzer, aber optisch ok ?
LM: Dazu sage ich nichts! dafür gibt es Auktionen, Gebrauchtwaffenlisten und
Internetforen.
Wenn Sie mir antworten würden wäre das supernett. Ihre Seite ist echt klasse. Wo gibt's so detaillierte Infos zu diesem Kaliber u.v.a? Ich wüßte keine andere Seite.
Noch was: Ich gehe ja auch zur Jagd und bin sicher niemand,
der Katzen im Revier gut findet, aber ihren Bericht von der Katze auf 270 m ist
zwar interessant aber wenn Jagdgegner ihre Seite besuchen würden, dann könnte
ich mir vorstellen, daß dieser Bericht die Jäger in ein schlechtes Bild rücken
könnte (ist nicht böse gemeint, nur konstruktiv).
Schönes Wochenende noch und Waidmanns Heil,
Matthias, Samstag, 19. Februar 2005 17:01
Waidmannsheil, Lutz Möller, 19. Februar 2005,

Sehr geehrter Herr Möller,
nachdem ich Ihre hochinteressante Seite seit langer
Zeit verfolge und mich nun für nächstes Jahr zur Jungjägervorbereitung
angemeldet habe, möchte ich noch einige Fragen loswerden.
Vorweg fällt auf, daß übergreifend über alle Jagdwaffenanbieter dem Jungjäger nach wie vor fast ausschließlich Waffen in .30-06 angeboten werden, wobei auch die R93 meist erst nach dem Argument, man möge keine nach Plastik anmutende Waffe vom Tisch ist. Die 7x64 wird gerade noch als tauglich akzeptiert, alles was vom Kaliber kleiner ist wird als Allrounder abgelehnt, so auch die 6,5x65. Worauf ist diese Hartnäckigkeit zurückzuführen?
LM: Sowohl Blaser als auch Kettner gehören Michael Lüke. Der will seinen Kram verkaufen und weist seine Verkäufer entsprechend an, erklärt die Haltung des einen Vertriebsweges. Im allgemeinen gilt der einfache Glaube „Viel hilft viel!”. Die meisten Jäger gehen immer noch von Bleigeschossen, die beim Aufprall teilweise bis vollständig (siehe Bleierne Sippe) zerschellen, sprich sich, statt das Ziel zerstören. Bleigeschosse lassen Tiefenwirkung vermissen. Deshalb baue ich ja nun Lutz Möller Geschosse. Sie erlauben mit kleineren Patronen größer Tiere zu schießen. Zum Vergleich lies zum oberflächlich zerplatzenden Bleigeschoß .220" Swift auf Warzenschein und Hyäne gegen das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß bei .222" Rem. Warzenkeiler, .222" Rem. Kudukalb, . 222" Rem. Bleßbock.
Hallo Lutz,
nur kurz bin sehr beschäftigt. Mittlerweile wurde ein Impala mit der
.222" Rem +
Lutz Möller Geschoß gestreckt - schräg von hinten,
Vorderseite Hoch Blatt - Ausschuß auf Hals über der Wirbelsäule - im
Schuß verendet - Blatt ziemlich viel
Hämatom.
Ich habe Schwierigkeiten mit der .243"Win. Ich
bekomme keine Gruppierung mit meinen Pulvern - Lösung? Ich muß noch das von
Dir empfohlene Pulver ankaufen und laden.
Wir hatten gestern viel Hagel, viele tote Vögel und auch 18 tote Hühnerküken
- ich bin aber für den guten Niederschlag dankbar.
Viele Grüße
„Hein Mück”
Des weiteren meinen Manche irrtümlich ein großes Kaliber würde einen schlechten Treffer zum Guten wenden. Der das glaubt irrt, wird kaum müde einen schlechten Treffer zum Guten zu wenden. Der das glaubt irrt, wird kaum waidgerecht jagen. Der Treffer bestimmt mit dem Geschoß zu allererst die Wundwirkung. Die Patrone spielt demgegenüber nur noch ein untergeordnete Rolle. Mehr zu Patronen lies in Jagdpatronenwahl.
Da ich bereits seit über 10 Jahren im Schützenverein bin und eine grüne WBK besitze (bisher nur Kurzwaffen), sehe ich eine gewisse Chance bereits im Rahmen der Vorbereitung auf die Jägerprüfung mit eigenen Waffen zu üben und diese später auch zu führen. Zwei Alternativen drängen sich mir nun auf:
Repetierer Sauer 90
(traumhafter Verschlußgang, Standardschaft paßt wie für mich gemacht) in 7x64 mit Glas 3-12x50 Absehen 4N
oder 4A-N Swarovski (bin vom Fernglas 10x42EL begeistert) oder vergleichbares
von Schmidt&;Bender (größerer Augenabstand).
LM: Das wäre insgesamt ein geglückte Wahl! Svarovski oder Schmidt &; Bender
sind vergleichbar erstklassige Zielfernrohre.
Blaser 97 Bergstutzen
5,6x50R Mag. und
7x65R für den Ansitz
auf Reh und Sau mit einem Wechsellauf Bockbüchse für die Drückjagd in 7x65R
(Alternativ 9,3x74R). Für den Ansitz Glas wie oben, Drückjagdlauf entweder
Drückjagdglas oder Leuchtpunkt-Visier.
LM: Ein Bergstutzen ginge auch, muß mit
Lutz Möller Geschossen aber nicht sein, weil Lutz Möller Geschoß Wildpret schonen, Sie also
auch mit der 7x65R Rehe erfolgreich zur Strecke bringen können. Insofern muß
das kleine Kaliber nicht sein. Bei Bleigeschossen allerdings schon! Dabei sind
der leise Knall und der
geringe Rückstoß allerdings im
Gebrauch angenehm.
Nun meine Fragen:
Wie gut ist die 7x64 für Reh und Fuchs bzw. welche Vorteile
würde die 5,6x50R als reines Rehwildgeschoß
bringen? Wildbrettentwertung, Fluchtwahrscheinlichkeit. Ist 7x64 eine
geeignete Notlösung oder eine vollständige Alternative?
LM: Die kleine 5,6 x 50 schießt sich
angenehmer und zerstört auch mit Bleigeschossen ein Reh nicht so wie hier (9,2
x 62 RWS DK). Mit Lutz Möller Geschoß wäre das in dem Kaliber nicht nicht so geschehen!
Die Fluchtstrecken nehme bei
Rehwild bei schnellen Geschossen ab (lies
7,62 mm Wundwirkung), aber ein
7 mm
Lutz Möller Geschoß aus der 7x65R ist mit 1.000 m/s auch nicht gerade langsam, paßt also
gut für Fuchs bis Hirsch. das kann man von der 5,6 nicht mehr sagen.
Vorteile eines Bergstutzen oder einer Bockbüchse aus meiner Sicht wären:
MK: Ich führe zwei Spezialkaliber in einer Waffe statt einem Generalisten.
LM: Aber Sie müssen zwei unterschiedliche Flugbahnen berücksichtigen!
MK: Übungsschießen mit der 5,6x50R günstig, geringe Erwärmung, bringt bei gleichem Schaft und gleichem Abzug!
LM: Die Munitionskosten sind nicht so erheblich.MK: Vorteile beim Schuß mit der großen Kugel und bei der Drückjagd: Schnelle Schußfolge wegen Doppelschloß auch wenn Einabzug beim Bergstutzen nicht möglich ist (Dublette Ricke + Kitz oder Drückjagd)
LM: Zu zielen dauert lange genug, so daß das nachzuladen keine wirkliche Verzögerung bedeutet!
Für den Repetierer spricht insbesondere der Preis. Auch wenn die Sauer 90 nicht billig ist, besteht doch eine erhebliche Differenz. Ich gehe davon aus, daß ich mir mehr als ein Gewehr zulegen werde (auch möglicherweise für das Ausland) möchte aber nicht unbedingt bei der Wahl für das heimische Revier erst die eine und dann später eine zweite mit fast gleichem Anwendungsgebiet kaufen. Für das Übungsschießen kann ich mir nicht vorstellen, daß der Repetierer in 7x64 sich weniger erwärmt als der Bergstutzen in 5,6x50R, so daß dieses Ihr Argument für den Repetierer wohl nicht greift, oder doch?
LM: Ja sicher bleiben kleinkalibrige Läufe mit gleichem
Außendurchmesser langer kühl. Aber wil wichtiger als viel zu schießen ist bewußt
zu schießen und aus dem Schuß zu lernen. Im Übrigen sind Lutz Möller Geschoß
reibungsarme
Führbandgeschosse, die aller Läufe länger kühl lassen. Letzens schoß ich bei
mäßig warmen Wetter mit der
.338" Lapua Magnum
binnen etwa einer Stunde aus einer Sako TRG-42 immerhin 25 Schuß
LM-105, Bild
oben, bis der Lauf so heiß war, daß ich ein Flimmerband
brauchte. Insofern mindern Lutz Möller Geschoß die Hitze.
Fazit: Lohnt sich der Mehrpreis für die Kombinierte, wenn der Preis zwar kein
Ausschlußkriterium ist, Geld aber dennoch eine Rolle spielt? Stimmen Sie der
grundsätzlichen Wahl zu?
LM: Ich meine man muß heute im Jahre 2004 keine doppelläufige Büchse mehr
führen, weil mit den modernen Geschosse in Europa eine Einheitspatrone aus einer
Einheitswaffe, Schrot mal ausgeklammert, für alles Wild gefunden werden
kann. Die 7x64 ist mit dem
Lutz Möller Geschoß so eine Einheitswaffe. Bei kleinem
Wild gewährleistet die Geschwindigkeit und bei großem Wild die Tiefenwirkung
kurze Fluchtstrecken. Dabei ist das 7 mm KJF aus der 7x64 rasant
genug für weite Schüsse! Was
wollen Sie mehr?
Interessehalber noch folgendes: Ist Ihre Bevorzugung z.B. der
5,6 x 50 R mag. als Hochrasanzpatrone gegenüber
der 5,6x52R insbesondere auf die in Ihrem Revier offenbar häufigen großen
Schußentfernungen zurückzuführen und ist Ihre Ablehnung damit bei reinen
Waldrevieren (70 - 130 m) eher theoretisch und nicht zwingend?
LM: Gerade im Wald wollen Sie hohe Wirkung und kurze
Fluchten. Dafür benötigen Sie bei Rehwild hohe Zielgeschwindigkeit. Je
schneller, desto besser!
Mit bestem Dank für Ihre Mühe und freundlichen Grüßen
Markus Knörr,
Donnerstag, 28. Oktober 2004 14:20
Waidmannsheil Herr Knörr, Lutz Möller,

Löwenschädel

Schöne alte Sauer 80 in 7x64 mit 65 cm langem Achtkantlauf

Nachträglicher Sonnenschliff auf der Kammer

Stützklappenverschluß

oben: 7x64 Lutz Möller Geschoß alt Patrone
unten aus dem vollen Lauf gearbeiteter Kornsockel
Kürzlich kam ein Jungjäger mit seiner schönen alten Sauer 80 zu mir. Meinen, auf verschiedenen Stellen meiner Seite nachgelesenen, Empfehlungen folgend kaufte ich der Mann eine wunderschöne alte Sauer 80, in 7x64 als Einheitspatrone, besorge sich einen gravierten 65 cm langen Achtkantlauf dazu, lies den einbauen und einpassen, setzte eine Sauer-Montage (Ähnlich EAW-Schwenk-) und ein neues Zielfernrohr, ein hochwertiges Schmidt & Bender 3 -15 x 60 Zenith mit Flashdot.

Hier ein solches Glas auf einer Heym SR 20 ( ungewöhnlich ist Schiene mit Ringen) auf Recknagelmontage
Geladen hatte er das 7 mm Lutz Möller Geschoß nach einer Ladungsleiter um die Empfehlung. Er meite also alles richtig gemacht zu haben, aber das schöne und nach den viel An- und Umbauten mittlerweile auch teure Gewehr streute wie ein Gießkanne. Er brachte ganz trostlose Scheiben mit. Er hatte einige, um wenig hundertstel Gramm steigernde einheitliche Rottweil-903-Ladungen, je 5 Stück, knapp unterhalb der empfohlenen (Höchst)ladung, gestopft; allerdings in billige ungewogenen Privi-Partizan-Hülsen. Die Schußbilder lagen so zwischen 8 und 10 cm willkürlich verstreut auf der Scheibe. Nur ein Trefferbild zeigte ein gewisses Muster, nämlich mehr seitliche als Höhenstreuung. Das war auch der einzige Ansatz etwas zu erkennen.
Er
vermutetet, der Achtkantlauf würde möglicherweise nicht so genau sein. Er habe
gehört, Achtkantläufe würden nicht so genau schießen. Man gut daß der daß nicht
Sauer erzählt hat. Die Büchste streute die Treffer auf 100 m ja auf ein
Bierdeckel, nicht auf ein Markstück. wie er ganz richtig bemerkte, wolle und
könne er so nicht auf die Jagd gehen. Er würde so die Tier nicht
waidgerecht treffen und töten könne. Recht hat
er! Hoffentlich denken alle Jäger so!
Der Mann ist promovierter Ingenieur und beschäftigt sich sonst mit Gasturbinen, teuren Hochleistungsgeräten mit erheblichen Präzisions- und Leistungsmerkmalen, ganz wie seine Sauer - 80 (und später - 90).
Warum kam er allein nicht weiter? Na klar: Der Mann ist Jungjäger, kann sich also kraft Ausbildung und Intelligenz theoretisch in die Zusammenhänge eindenken und sich Ursachen und Wirkungen vorstellen, aber die Erfahrung für das Maß fehlen ihm. Na klar wandernd Treffer eines Achtkantlauf mit Schiene anders als aus einem Rundlauf, aber zu vermuten, das könne auf dem Schißstand allein eine völlig unakzeptable Bierdeckelstreuung verursachen, ist abwegig.
Merkel Bockwaffen
Die Wärmekletterei asymmetrischer Bockwaffen, z. B. verlöteter Drilling oder Bockbüchse ist trotz größerer Höhenausdehnung der Bockwaffen klein genug, um solche Waffen jagdlich voll brauchen zu können. Wie soll da einzig eine 2 mm hohe Schiene auf einem Achtkantlauf mehr bewirken können? Das ist unvorstellbar (Für mich, für Ihn bislang scheinbar nicht)! Seitenstreuung ist so gar nicht zu erklären. Das einzige Muster, daß sein schrecklichen Schußbilder aber einmal zeigten, waren aber gerade Seitenstreuung.
Ich fragt natürlich, ob er überhaupt schon mal besser getroffen haben und er bemerkte ja, früher mit dem Rundlauf. Schießen konnte er also. Wie gut weiß ich nicht, aber zumindest so, daß er den Unterschied erkannte.
Wo soll man in solch einer Lage verfahren? Zunächst wurde der Lauf, nicht als Achtkant- sondern allgemein bezweifelt. Man kann z. B. dessen Zug- und Feldkaliber nachmessen, sowie den Lauf „kolben“, sprich einen eingegossenen oder gehämmerten weichen Bleikolben durch den Lauf treiben, um zu erkennen, ob der gleichmäßig ist. Wenn nicht, kann man ihn mit ärgerlichem Gebrüll wegschmeißen. Solch Fehler kommt selten vor, aber wenn, ist er nicht zu beheben und Grund den Lauf zu verwerfen. Aber hier haben wir kleinen kleinen Fehler sondern einen großen. Der erinnert mich an eine alte Geschichte:
Hinten: Jalonen
Vorn: Sako TRG-42 mit 90 cm langem LM-105 Sonderlauf und Zweibein
Ich war mit einer TRG-42 mit Zweibein auf dem Schießstand und versuchte LM-105-Ladungen. Legte ich die Waffe mit dem Vorderschaft auf einen weiche Unterlage, schoß sie ordentliche. Benutzte ich das Zweibein auf Holz, konnte ich auf hundert Meter kaum ein DIN-A4-Blatt treffen. Den Unterschied muß man sich bei gleicher Munition und Schütze mal vorstellen, Unglaublich? War geschah? Im Twist schlug das Zweibein an den Anschlag, der wiederum auf dem harten Holzboden prellte und das Gewehr chaotisch anregte → entsprechend wurde der Lauf nicht gleichleibend zu schwingen angeregt (Mehr dazu siehe Gewehrlauf) sondern verhielt sich völlig unvorhersehbar und zwar in großem Ausmaße. Später gewann Tom Marsti mit derselben Waffe im gleichen Trimm den 7ten Lapua Sniper Cup!
Man lernt aus solchen Erfahrungen die Vermutung der Verhältnismäßigkeit:
Jeder beliebige Püster mir irgendeiner Munition trifft auf hundert Meter binnen sechs Zentimeter Streukreis oder so. Selbst ausgelutschte Waffen können das. Ich aber selbst gute Waffen ausgeschossen, deren Streukreis sich im Lauf der Zeit mit derselben Munition von 1,5 auf 6 cm aufweitete. Aber 6 cm sollte jede Waffe immer können. Wen dem nicht so ist, ist also kein kleiner Fehler zu vermuten, sondern ein großer. Ich schnappte mir also die Sauer und Werkzeug, genauer genommen Schraubendreher, keine schmalblättrigen Büchsenmacherschraubendreher von Recknagel oder Triebel, sondern herkömmlich kräftige Maschinenschraubendreher. Die paßten bei der Sauer aber vorn nicht, als ich prüfen wollte, ob denn das System im Schaft festgeschraubt sei, nicht. Ich konnte mit zu kleinen Schraubendrehern also nur ganz sanft fühlen, ob denn die Schrauben vielleicht sehr locker wären. Vorn war nichts festzustellen. Hinten hingegen konnte ich mit zwei Fingern die Schraube bewegen! Tja, da mußten wir nicht weiter suchen. So eine Waffe kann nicht immer gleich treffen!
Der Mann meinte, das sei früher schon mal vorgekommen. Die Schrauben hätten sich früher schon mal nach 30 - 40 Schuß gelöst. das wiederum gibt zu denken. Für gewöhnlich halten Schraubeweg kraft Selbsthemmung länger als 30 - 40 Schuß. Mangels geeignetem Werkzeuge konnte ich das Innenleben nicht weiter begutachten. zu prüfen ist auf jeden Fall, ob die beiden Systemschrauben auch tatsächliche das System mittels des gegenüberliegenden Magazin(halter)boden gegen den Schaft pressen. Der Schaft muß vom System und dem Magazinhalterboden in die Zange genommen werden. Anders sind keine feste Pressung und kein fester Sitz zu erreichen. der wird aber gebraucht, damit die Waffe immer gleich mäßig schwing, nicht zufällig und angeregt an harten Anschlägen nach widerstandlosen Leerewegen prellt und das unvorhersehbare Chaos ausbricht! Manchmal sind Paßstifte im Weg oder Magazinschächte zu lang oder irgend etwas sonst ist durch langen Mißbrauch ausgeklappert und verfälsch die ursprünglichen Absichten der Aufbaues. Dagegen kann man kein Ladungen entwickeln. Das zu tune hieße das Pferd vom Schwanz aufzuzäumen = widersinnig!
Solche Undinge kommen leider häufiger vor, als vernünftiger Weise anzunehmen wäre. jeder Jäger dessen Waffe derartige Seltsamkeiten aufweiß, sollte eigentlich bei jedem Büchsenmachermeister kundige Hilfe finden. Wenn dennoch solche verlotterten Plempen durch die Gegend schwirren paßt einer von beiden nicht auf; entweder der Jäger, der sich mit grottenschlechten Schußleitungen zufrieden gibt, oder der Büchsenmachermeister, der den Fehler nicht findest und abstellet. Beides sollte in unserem gebildeten Deutschland nicht vorkommen.
Ich bekam vor Jahren mal eine kleine Krico zum Kauf angeboten, deren System schon so lange und so weit im Schaft klapperte, das die Ablagerungen schwarz vom Abrieb und schon ganz blank waren. Auf mein scheinheilige Frage an den Verkäufer, ob die Waffe denn treffen würde sagte der flugs ohne zu Zögern „Die trifft auf den Punkt!“ Selbstverständlich traf das nicht zu, wie ich schon festgestellt hatte. Daß ich von so einem Heiopei, der nicht weiß was er sagt, oder mich bewußt belügt, keine Waffe kaufe, versteht sich von selbst.
Ich bringe die alten Beispiele nur um zu zeigen, daß eigener Sachverstand oder kundiger Rat eines Unbeteiligten ohne eigene Belange in der Sache durch nichts sonst zu ersetzen ist.
Ich war hier nicht unbeteiligt und verfolgte in der Sache sehr wohl eigene Belange, da der Jungjäger die Sauer 80 nach meine Empfehlungen zusammengestellt, die Munition nach meinen Empfehlungen (ganz?) geladen und mit dem empfohlenen Lutz Möller Geschoß bestückt hatte.
Hallo Lutz,
ich komme gerade von Schießplatz und bin wie immer sehr zufrieden. Die 7x64 meines Freundes schießt jetzt sehr genau und das hat ihn überzeugt, sich der Patrone und dem Geschoß anzuschließen. Bei einem Streukreis von 1,7 cm ist das auch kein Wunder. Es gibt ihm Sicherheit und er ist, nach dem Lesen meiner Abschußberichte, nun davon überzeugt.
Andres 7x64-Möller JG-Scheibe aus Brünner Repetierer mit Leuchtpunkt Zeiß-Glas Absehen ähnlich Nr. 4
Seine Schlußfolgerung daraus ist, 50 Stück 7x64-Möller JG-Patronen zu bestellen. Kannst deren Lieferung noch vor deiner großen Reise veranlaßt werden?
Viel Glück für deine Reise, Klaus Rechtaceck, Sonntag, 8. Januar 2006 11:28
So schießt ein guter Schütze aus einer viel einfacheren Waffe mit 7x64 mit Lutz Möller Geschoß mit geschütteter Ladung, nicht gewogener, die der Waffe nicht besonders angepaßt wurde! Mit einer ebensolchen einfachen Waffe traf ich im Kupferwinter-06 Bierdosen. Sieh dir den Film unten an.

Vor dem 170-m-Bierdosenschuß. Hier ist der Film 170-m-Bierdose (11 MB)
Bierdosen wurden gewählt, weil die Waffen mit 9 g schwerem Lutz Möller Geschoß eingeschossen wurde, aber mit 7,5 mm Zerleger geladen war, das höher schoß. Die hohe Bierdose sollte den Fehler also ausgleichen. Ich traf die erste Dose mit dem ersten Schuß.
Uwe Jellinek ist ein guter Schütze. Er schießt einen Sauer 80 in 9,3x64 mit Lutz Möller Geschoß-Ladung. Damit holte er letztens in einer Mondnacht auf Schnee einen Frischling auf 270 Schritt (geschätzte 230 m) mit bewußten Schuß hinter das Blatt. Der Frischling fiel kurz nach dem Knall am Platz und stand nie wieder auf. So schießen Sauer 80 mit einem guten Steuermann. Mein Erfahrung ist, das Lutz Möller Geschoß ist bislang nie Grund is 400 m Füchse schießen. Die sind nicht gerade groß. Mit meiner ehemaligen .260" Rem, wäre das ohne weitere möglich. Genau genug sind die Dinger. Man muß nur schießen können!
Der Jungjäger tat also wohl daran, erst mal zu dem Manne, der ihm seinen Kram eingebrockt hatte, zu gehen und nun bei Versagen, zu fragen was er sich denn dabei denke. In diesem Fall ist sind zwei grober Fehler gefunden worden. Zwei? Welcher denn noch? Nun, weiter oben stand, er habe ungewogene Privi-Partizan-Hülsen benutz. Das ist ungefähr so, als würde ich einen feinen Steinwayflügel benutzen um billige Punkmusik spielen zu wollen.
Zu Hülsen lies Gasdruck!
Es hat überhaupt keinen Zweck sich eine anständige Waffe zu kaufen, im Falle einer Sauer 80 oder 90 mit dem Besten, was der Markt so hergibt, wenn die anschließend Mit Mist gefüttert wird. Da ist wir mit Software: Meist rein → Mist raus! Selbst wenn sich der in schöner Tabellenform mit 5 Stellen hinter dem Komma zeigt. Das wird nichts. Kaufen Sie hochwertige Hülsen von Norma, Lapua oder RWS und wiegen sie die dann zu Sicherheit aus. Bis 0,1 g Schwankung innerhalb eines zur Jagd bestimmten Loses genügen bis 200 m, darüber müssen Abweichler ausgesondert werden und die Maßhaltigkeit enger gefaßt werden. Dabei kann man sich der Güte eines Loses nie sicher sein, sondern muß selbst nachprüfen! Fehler gibt es überall ,auch bei den Besten. Also muß man prüfen, wenn man sicher sein will.
Norma-Hülsen sind meist etwas leichter und großräumiger als andere. Schwerere RWS-Hülsen halte den höchsten Belastungen stand. Lapua liegen dazwischen. Dies drei Hersteller kann man bedenkenlos wählen, nachprüfen muß man gleichwohl!
Der Junge Mann wird nun sein Waffe hoffentlich im o. a. Sinne prüfen, weitere vorhandene Fehler finden und ausmerzen und dann weiter bereichten. Ich bin gespannt und will ihm gern helfen seine schöne alte Saue mit dem herrlichen langen Achtkantlauf und dem wunderbaren neun Glas in der guten alten deutsche Einheitspatron für alles Wild 7x64 mit zeitgemäßem Lutz Möller Geschoß zum Erfolg zu verhelfen. Erfolg heiß in diesem Falle, wie Uwe Jelinek mal sprach, im Urvertrauen auf die Waffe jeden jagdlich möglichen Schuß ohne jeden Zweifel auf alle Entfernungen in Ruhe in einen Treffer zu verwandeln. Das muß das Ziel sein. Waffe Patron und Geschoß können das grundsätzlich bieten. Fehler müssen durch Nachschauen und Nachdenken gefunden und dann beseitig werden.
Waidmannsheil, Lutz Möller, 5. März 2006,
Sehr geehrter Herr Möller,
als interessierter Leser Ihrer Seite hätte ich
eine Frage bezüglich Ihres neuen
.30-06-Lutz Möller Geschoß. Ich führe einen Sauer 80 Stutzen
im Kaliber .30-06 und wüßte gern, ob wohl
möglich wäre, auch mit dieser Waffe mit Ihrem neuen 30-06-Lutz Möller Geschoß im Kaliber .30-06
und vernünftiger Ladung gute Ergebnisse zu erzielen. Die Waffe sollte nicht zu
sehr flammen und das Geschoß eine brauchbare Geschwindigkeit erreichen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Empfehlung bezüglich der Ladung
aussprechen könnten.
Mit freundlichen Grüßen, Peter Severin, Donnerstag, 27. April 2006 09:44
Tag Herr Severein,
für Ihren kurzen Stutzenlauf hilft, wie so oft, das gute Rottweil R901. Die 100% Abbrand sollten im wesentlichen genügen. Falls nicht, löscht eine Dunkle Kraft den Mündungsblitz auch nachts völlig.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Patrone : .30-06 Spring. Geschoß : 7.82, 9., Möller 30-06 Lutz Möller Geschoß Patronenlänge L6 : 84.84 mm Lauflänge : 500.0 mm Pulver : Rottweil R901 Diff Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit % % Gramm m/s Joule bar bar % ms +00,0 93 3,340 895 3611 4047 750 100,0 0,952 Auswirkung einer ± 10-prozentigen Los-zu-Los Pulverabbrandschwankung bei Nennladung Abbrandgeschwindigkeit gegenüber dem Nennwert erhöht um 10% +Ba 93 3,340 927 3872 4763 724 100,0 0,883 !ÜBERDRUCK - NICHT VERWENDEN! Abbrandgeschwindigkeit gegenüber dem Nennwert reduziert um 10% -Ba 93 3,340 848 3242 3329 758 97,3 1,046 Schußtafel bei Army Std. METRO Atmosphäre ------------------------------------------------------------------------------------- Waffe / Munition : .30-06 Spring. Geschoßtyp : 7.82, 9., Möller 30-06 Lutz Möller Geschoß Geschoßgewicht : 9,01 Gramm V0 : 895 m/s Seitenwind : 4 m/s
Ballistische(r) Koeffizient(en) (G1):
C1=0.437@V>800 m/s; C2=0.394@V>400 m/s; C3=0.372@V>340 m/s; C4=0.440@V>300 m/s; C5=0.431@V>0 m/s; Flugbahnen zur Visierlinie in cm bei Visierung 4,5 cm über Laufseele ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Entfernung 50 m 100 m 150 m 200 m 250 m 300 m 350 m 400 m 450 m 500 m ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 198 m GEE +1,8 +4,8 +4,2 -0,3 -9,0 -22,7 -41,6 -66,2 -96,6 -135,0 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Geschw. m/s 859,8 825,2 790,7 754,4 718,9 684,5 651,0 618,4 586,6 556,0 Energie Joule 3329,2 3067,3 2816,0 2563,0 2327,8 2110,2 1908,8 1722,3 1549,9 1392,5 Windabweich. cm 0,5 2,3 5,0 8,8 14,1 21,1 29,7 39,9 51,5 65,7 Korrektur MOA/m/s 0,084 0,173 0,258 0,339 0,433 0,541 0,653 0,767 0,879 1,011 Flugzeit s 0,057 0,117 0,179 0,243 0,311 0,382 0,458 0,536 0,618 0,706

Wenn Sie jemanden kennen, der an meiner Sauer 90; 6,5x68 mit Zeiss 2,5-10x52, Absehen 1 Interesse hat, kann sich telefonisch mit mir in Verbindung gesetzt werden. Mein Büchsenmacher zerlegte die Waffe komplett und nahm Sie in Augenschein. Die Waffe ist mängelfrei. Die Einhakmontage sitzt perfekt, wie verschweißt.
Matthias Ahlborn, Freitag, 20. Oktober 2006 19:12
Hallo Lutz,
Nachdem sich die Eckernförder dermaßen was von dämlich angestellt haben und eigentlich keinen meiner Sonderwünsche erfüllen konnten oder wollten, habe ich von der 90er dann Abstand genommen.
Gestern ist für mich also eine Voere Titan2 in
8x68 vom Baum gefallen. Montiert ist ein
variabeles 52er Zeiss auf EAW-Schwenk, leider mit Diavari-Absehen. Eine
LM-Rückstoßbremse von der ersten langen Bauform liegt auch noch lose bei. Nun
wird die Voere halt, meinen Wünschen entsprechend, umgestaltet. Zuerst einmal
soll ein neuer Lauf eingebaut werden. Ein Lothar-Walter mündungsverstärkter
Matchlauf mit Kanelierung und Mündungsgewinde steht in der engeren Wahl. Später
soll dann ein Schaft, ähnlich dem Heym SR30-Schaft montiert werden. Das 52er
Zeiss obenauf muß auch noch von Absehen 1 auf 4 umgebaut werden. Wer kann mir
eigentlich einmal erklären, wie jemand auf das schmale Brett kommt ein Glas mit
Absehen 1 zu kaufen! Weil die Verkäufer keine Ahnung haben, weil schon Göring in
der Schorfheide seine Hirsche damit schoß, oder weil der Urgroßonkel vom
Nachbarn damit einmal ein Kanin auf 60 Schritt erlegte?
Gruß Jupp Zupp A., 12. Dezember 2006
Hallo Lutz,
zu „Sauer verärgert Kunden“ muß ich doch
auch ein paar Zeilen loswerden. Meinem Zorn nach könnte ich Romane schreiben ich
will's bei ein paar Zeilen belassen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie lange
ich versuche bei Sauer einen Lauf im Kaliber 6,5x65 RWS und oder 8,5x63 Reb zu
bekommen.Ich hab's jetzt auch aufgegeben. Nur ständig Ausreden wie die 8,5x63
ist noch nicht ausgereift.Sie können keine Garantie für gute Läufe in dem
Kaliber geben und überhaupt wer will denn schon so ein Kaliber haben. ICH ! Nun
ich hab es auch in meiner R 93 und das Ding schießt auch wie Gift (Schußbilder
sind auf deinen Seiten anzuschauen) nur mir wäre es halt in einer Sauer lieber
(R 93 Problem !) Warum können das Blaser, inzwischen auch Mauser und Krico nur
bei Sauer funktioniert es nicht? Ich habe selber noch zwei Sauer 200 und 202 und
die Stellen für mich derzeit das beste dar was man an Repetierer bekommen kann.
Jetzt gerät der Zorn doch wieder aus den Grenzen, ich will aufhören ...... und
geschenkt will ich ihn ja auch nicht haben.
Vielleicht liest ja mal einer der Sauer Verantwortlichen auf Deiner Seite und
findet diese Artikel !
Gruß, Stephan H., Dienstag, 12. Dezember 2006 15:30
Die olle Sauer 80 mit Achtkantlauf in 7x64 wird nun auf Iriskimme umgebaut.

Alte ZF Montage abgeschliffen

Oberfläche weiß

Oberfläche brüniert

Nicht mehr benötigter Schwalbenschwanz für die alte Kimme

Die Lücke ist verschwunden

MAK Grundplatte mit Recknageldiopter. Schön, aber zu hoch!

flacher Kornsockel
Weil die Recknagel-MAK-Lösung bei dem flachen Kornsockel zu hoch baut, ein 19 mm hohe Kornbenötigen würde, muß eine flachere Lösung her.

Ruger-Mini-Diopter mit Schwalbenschwanz baut tiefer

Ruger-Mini-Diopter Höhenverstellung
Also wird der flache Ruger-Mini-Diopter eingeschwalbt, damit die Waffe bei der Pirsch in Afrika am Limpopo auf Gnu, Zebra oder Eland schnel und erfolgreich eingesetzt werden kann.
Lutz Möller, 21. Mai 2007,
S. g. Hr. Möller,
ich hätte eine Frage bezüglich einer Rückstoßbremse für eine
Sauer S80 in
.300" Win.
Mag. Ist es möglich, für dieses Gewehr eine
Rückstoßbremse herzustellen. Und
wenn ja, wie viel es kosten würde. Weiters würde ich gerne wissen, wieviel
Lutz Möller Geschoß
kosten?
Vielen Dank im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen, Marco Kreuzer, Samstag, 16. Juni 2007 14:42
Tag Herr Kreuzer,

7,62 mm Lutz Möller Geschoß | 7,62 mm hdp Rückstoßbremse | .300" WM Lutz Möller Munition
Sie nehmen die 7,62 mm hdp Rückstoßbremse und bekommen Post zum Lutz Möller KJG
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Ich bitte meinen Namen nicht veröffentlichen
Hallo Herr Möller,
bitte senden sie mir 100 Stück 8 mm S 9 Gramm Lutz Möller Geschoß 8003 nebst Ladedaten für folgende Waffe in 8x68S. FN-Sauer Bj.? Lauflänge: 60 cm, Drall gemessene 26 cm. Bilder der Waffe Füge ich wie versprochen bei. Leider bin ich kein guter Fotograf und habe nur bescheidenes Material. Ich hoffe das sie mit den Bildern trotzdem etwas anfangen können.



eine Bemerkung zu dem Umgang mit den Herren der Sammelbestellung: Find ich gut! Auch ich muß mit meinem Gelde haushalten und mir dreimal überlegen welcher Euro nun für die Jagd über ist und welcher nicht. Das darf aber nicht dazu führen, daß ich auf Kosten des Wildes nicht das meine für eine möglichst schnelle Tötung beitrage. Das ist vorherbestimmt nur mit guten Schießergebnissen, gutem Gerät und vernünftigen Geschossen zu verwirklichen. Wenn ich dazu nicht bereit bin, sollte ich besser nur noch auf Scheiben schießen. Denen tut es nicht weh wenn nur die 2 getroffen wird.
Waidmannsheil, Uwe G., Mittwoch, 24. Oktober 2007 17:41
Hallo Lutz!
Ich habe schon eine weile nichts mehr von mir bzw. meiner 6,5x68 hören lassen.
Der letzte Stand war, ich wollte mir eine Sauer 80 umbauen lassen. Das war
leider nicht so einfach, da der Büchsenmacher, der die Waffe bauen sollte
Bedenken, bezüglich der späteren Präzision bei mehr als 5 - 10 Schüssen hatte.
Da der Büma in Ferlach gelernt hat und dementsprechend viele Waffen in seinem
Leben gebaut, umgebaut oder instandgesetzt hat, verlasse ich mich da voll und
ganz auf sein Urteil. Jagdlich gesehen hätte das sicher kaum etwas aus gemacht,
da ich damit aber auch immer wieder mal auf den Schießstand möchte, macht das so
keinen Sinn. Da die Sauer 80 auf dem Stützklappenverschluss baut, und es bei
Erwärmung eben zur Ausdehnung und Verspannungen kommt, wäre das nicht so
sinnvoll und er hatte damit schon des öfteren Schwierigkeiten. Im nach hinein
haben mir das mehrere so bestätigt. Einer meinte sogar, er bekäme je nach
Außentemperatur seine 8x68S sehr schwer bis gar nicht auf. 10 min später aber
schon wieder, als wenn nicht gewesen wäre. Danach habe ich bei mehreren
Herstellern nach einem System ohne Lauf in 6,5x68 angefragt. Bezahlbar war davon
leider keins. Nachdem mir die Zeit mittlerweile etwas drängt, bekam ich dann ein
Angebot (über meinen Büma, der mir schon mind. 20 Neukunden zu verdanken hat)
für ein System mit 700p Matchabzug und 65cm langem 20 mm (Mündung) starken
Matchlauf der Firma Heym (SR21 Precision). Da mein Büma dort einige sehr gut
kennt, bekomme ich auch gleich die Zeichnung des Laufes dazu, so kann ich mir
sobald die Präzision für mich zu schlecht wird, einfach einen neuen Walther Lauf
einbauen lassen. Der dann eben mit 71 cm und 23 cm Drall. Heym fertigt scheinbar
nur 65 cm Läufe und die können da scheinbar auch nur 25 cm mm anbieten. Wie auch
immer. Ich hoffe immer noch, ich bekomme die Waffe mit 23 cm geliefert bekomme.
bis bald (die Waffe sollte mit Lochschäftung vom ehemaligen Heym – Maßschäfter
Schlembach, in 4 Wochen fertig sein. Dann folgt ein Bericht mit Bildern)
Mit freundlichen Grüßen, Benjamin Gut, Mittwoch, 1. Juni 2011 08:07
Betreff:
Flutscher oder Klemmer
Hallo Lutz,
letztes Wochenden streckte ich mit meiner berühmt – berüchtigten
Sauer 90 das erste Wild – einen Bock

Nun gut, sicher mit der 8x68S nicht so optimal auf Rehwild, aber statt Schwein kam Bock, und eine zweite Waffe hatte ich nicht dabei.
Es geht aber um ein Anderes. Seit zwei Jahren basteln nun unterschiedliche Büchsnmacher an der Kanone rum. Letztlich hatte ich ja den Verschlußsabstand gemessen und 0,45 mm Verschlussabstand festgestellt.
LM: Viel weit. Nur 0 - 0,15 mm zulässig!
Beim vorletzten Eingriff in Stollberg (Du hattest mich damals empfohlen) . . .
LM: Nach den schlechten Erfahrungen empfehleich Stollberg niemanden mehr!
. . . wurde u.a. ein neuer Lauf eingebaut und auch der Verschlußabstand eingestellt.
LM: zu weit!
Der neue Lauf mußte damals übrigens wieder zu Lothar Walther eingeschickt werden, da die Patronen nicht in das Patronenlager paßten (zu klein geschnitten). Nach meinem WE Einsatz hat nun der Verschluß derart geklemmt, daß ich beim Öffnen Schweiß auf der Stirn hatte.
LM: Weil sich die Hülsen bei dem zu großen Verschlußabstand längen.
An der Hülse (RWS mit 5,44 cm³ gemessenem Inhalt) sind keinerlei Überdruckanzeichen zu erkennen. Kann auch nicht, mit 9 g KJG (im Quickload als KJG –kurz bezeichnet) habe ich 4,51 g Norma 203B verladen, was 4.273 bar Druck bringt. Im Durchmesser der Hülse ist nichts meßbar (unterschiedliche Meßpunkte). Allerdings scheint mir die Hülse ein Zehntel mm länger (dürfte normal sein, oder?).
LM: Siehe oben - gelängt!
Ich wiederhole mich gern, die Präzision der Waffe, ist absolut Spitze, aber dieses sch…klemmen des Verschlusses nervt! Letztens las ich auf Deinen Neuigkeiten, daß einer Deiner Leser das u. U. das Klemmen des Verschlusses auf das Stützklappensystem (Sauer 90) zurückführte. Ich kann den Beitrag einfach nicht finden. Weißt Du zufällig noch wo das stand?
LM: Vielleicht wie in Deinem Betreff: Flutscher oder Klemmer
Bzw. könntest Du eine Verbindung zwischen uns herstellen? Ich will nicht das Rad noch mal neu erfinden. Vielleicht ist auch mal was ohne BüMa hinzubekommen.
Entschuldige die Qualität des Bildes. Mein
Outdoorhandy gibt nicht mehr her. Der Schuss ging vor den Blättern durch die
Kammer. Lag im Knall, hat nicht mal geschlegelt. Wildbretverlust = 0.
Waidmannsheil von Rainer, Dienstag, 14. Juni 2011 14:10
Hallo Lutz,
ich hatte auch Schwierigkeiten mit Hülsenklemmern bei
einer 8x68 S. Die Ursache damals war das Fehlen einer Ausziehkurve im System.
Der Kammerstengel sollte beim Anheben auf den letzten Millimetern über eine
Rampe (Kurve) laufen, um über diesen Hebel die Hülse im Patronenlager zu lösen
und ein paar Zehntel zu ziehen. Wenn diese Rampe fehlt, wünsche ich viel Spaß
beim Repetieren. Jetzt dreht sich die Kammer der Sauer 80-90 nicht beim Anheben
des Kammerstengels, indes kann ich trotzdem eine Rampe am System erkennen. Also
wird auch hier die Hülse über die Kurve ein paar Zehntel gezogen. Und jetzt
kommts: Wenn diese paar Zehntel jedoch durch einen zu großen Verschlucßabstand
verschenkt werden, kann nichts mehr gehebelt werden und die Hülse klemmt. Ich
könnte mir vorstellen, daß eine 5 mal abgeschossene Hülse, die jedesmal nur
halskalibriert wurde und sich deswegen gelängt hat (um den VA) leichter zu
repetieren ist.
Liebe Grüße, Jan. G. , Mittwoch, 22. Juni 2011 11:08
Hallo Lutz,
zu der Bastelbüchse“ muß ich richtig stellen, der Verschlußabstand war bevor ich
die Waffe nach Stollberg brachte, 0,45 mm war. Ich habe sogar am Telefon mit Dir
darüber gesprochen.
LM: Dann solltest Du da auch so schreiben. Oben stehen Deine Worte.
Deine Darstellung „Bastelbüchse in Stollberg versaut“ entspricht keinesfalls den Tatsachen und ich bitte Dich, das auf Deinen Seiten zu entschärfen.
LM: Du hast berichtet, nicht ich!
Sie wurde neu, mit Rückstoßbremse, beschossen und repetierte nach Auslieferung mal gut und mal nicht so besonders, so daß ich auf die Idee kam, dieses Problem könnte mit dem Stützklappensystem der Sauer 90 zu tun haben. Die Arbeit von Lars Burkhardt war sehr ordentlich und er hat alle Absprachen eingehalten und von mir auch jeden Cent bekommen. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, daß ich nicht Bestandteil Eures Konfliktes werden möchte und am allerwenigsten Öl ins Feuer gießen möchte.
LM: Ich dachte, Du sprachst von Michael Claus. Geschrieben hast Du nur „Stollberg“ - ohne Namen.
Wir beide, Lutz, sind wegen
Meinungsverschiedenheiten auch schon aneinander geraten und auf
Deinen Seiten stehen mittlerweile Beiträge, die sich
um Dein Verhalten Kunden gegenüber, drehen, so daß ich Deinen Disput mit „Sax“
eher befremdlich gegenüber stehe. Die ganze Wahrheit wissen sicher nur Tobias
Büttner und Lutz Möller – und so wird es auch bleiben, zumindest ist das meine
Haltung. Ich schicke dies auch an Tobias Büttner, so daß er gern die
Gegendarstellung auf seinen Seiten veröffentlichen kann, falls Du es nicht tust.
Es war keinesfalls von mir gewollt, einen politischen Beitrag“ zu leisten. Ich
bitte um Entschuldigung und um Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen, Rainer Rothe, Mittwoch, 22. Juni 2011 14:11
Moin Herr Möller,
ich habe bei meiner Sauer 80 ebenfalls Hülsenklemmer nach dem Schuss. Wenn ich einen Augenblick warte, geht der Verschluß wieder auf. (Kammmerstengel eimal rauf und wieder runter, dann auf) Ich habe dann einige Blätter einer Fühlerlehre geopfert 3/10 mm bis 4/10 mm und in den Stoßboden gelegt. Bis 0,35 mm ging der Verschluß leicht zu. Bei 0,4 mm nicht mehr. Ich habe die Probepatrone von Herrn Breiter geladen, die er mir geschickt hat, bevor er meine 100 Schuss 8x68S KJG geladen hat.( mit dem neuen Pulver ) Ich finde nix, wie ich das auf 0,1 mm kompensieren kann. Die Waffe schießt mit der Patrone superpräzise, die Zündhütchen sehen gut aus, einzig an der Hülse unten sieht man das etwas verformt ist. (aufgebaucht), keine Risse, keine Klemmspuren. Ich glaube es liegt an der Längung durch zu großen Verschlußabstand.
LM: Ja.
Können sie mir sagen was ich machen soll ?
LM: Ja. Veringern Sie den Verschlußabstand auf das zulässige Maß.
Gibt es Distanzringe, die man einlegen kann, um den Verschlußabstand hinzubekommen, ohne das Korn durch weiteres hineindrehen des Laufes in die Verschlusshülse zu verlieren und ein ablöten des Suhler Montagesockels zu verhindern ?
LM: Nein.
Wahei A.S., Donnerstag, 23. Juni 2011 22:17
Servus Lutz,
ich habe jetzt schon etliche 98er Repetierbüchsen umgebaut, darum
kann ich die Erörterung um den Verschlusßabstand nicht verstehen.

Verschlußabstandslehre
Beim Beschießen der Waffe im Beschußamt wird, bevor geschossen wird, der
Verschlussabstand geprüft. Ist der nicht in Ordnung, kannst du deine Waffe
gleich wieder mitnehmen. Überprüft wird der Verschlußsabstand mit zwei Lehren,
der „geht“ und „geht nicht“. Wie schon der Name sagt muß bei der „geht“ zu
Verschluß schließen sein, aber bei der „geht nicht“ nicht mehr. Also kannst du
keinen zu großen oder zu kleinen Verschlußabstand haben. Sonst wäre die Waffe
nicht beschossen worden. Außerdem du hättest später daran rumgemurkst (z.B.
Patronenlager nachgeschnitten)
Freundliche Grüße, Peter (Bichlmaer), Sonntag, 26. Juni 2011 09:05
Gönne Dir MJG der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst kein besseres Jagdgeschoß finden.
Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de