Sauer 202 Forest | Sauer 202 Läufe

Sauer 202 Drückjagdwaffe mit Safarischaft
Servus Lutz,
ich konnte mehrere Stücke erlegen können, Reh- und auch
Rotwild. Das Lutz Möller KJG hat dabei nicht nur
bestens gewirkt, es gab auch genügend Schweiß. Dieser wurde aber nicht benötigt,
da ich bevorzugt so genau schieße, daß das Tier auch am Anschuss liegt. Ich weis
da wohin, du hast es ja genau beschrieben. Aus der
.300" WSM
ist mir dies möglich, auch auf weitere Schußweiten. Bei 250 m ist aber Schluß. Ich
selektioniere da sehr genau das Wild vorher. Wenn ich auf einen I-er bock gehe,
dann erlege ich auch einen solchen - sonst bleibt eben der Finger lang. Es gibt
einen nächste Chance. Bis 250 m kann ich mit meinen noch bescheidenen jagdlichen
können und meiner Ausrüstung wild genau ansprechen und auch erlegen. Einmal
wöchentlich ist da deshalb aber doch noch Schießtraining und jagdliche
Weiterbildung angesagt.
Kunstschüsse überlasse ich
den Zeitgenossen mit den Hammerladungen / = großen GEE's - die können dies,
behaupten sie zumindest. Leider fehlt manchen da die jagdliche Erfahrung und
damit auch die Umsetzung. Maulhelden.
Ich schieße gerade eine 9,3x62 Sauer S 202
Drückjagdwaffe mit Safarischaft ein. Dazu leistete ich mir auch das dimbare
Kahles, gute Sache. Bis die Waffe auf meinen Wunsch konfiguriert geliefert
werden konnte dauerte lange. Ich werde sie auch auf heimisches Rotwild einmal
versuchen. Für Rehwild habe ich da geeignetere Patronen (.300" WSM). Da kommt
die 9,3er für mich nicht in Frage. Ferner habe ich noch die zweite s 202 auf
Matchabzug und 8x68S umgerüstet. Dazu ein
echtes jagdliches Weitschuß - ZF 4-16x50 von Swarovsky mit feinem Plexabsehen in
der zweiten ebene. Supersache - die geht wirklich auch auf den punkt.
Also, jetzt aber wieder an die Arbeit
SERVUS aus Zürich,
Dieter, 8. August 2005
Moin Lutz!
endlich ist es soweit ich habe heute meine Sauer 202 Take Down im Kaliber
8x68S erhalten :-). Leider sträubt sich
mein Büchsenmacher, mir vorne auf den Lauf ein M15
Feingewinde für
meine Rückstoßbremse draufzudrehen. Er
meint das wäre völlig unnötig, da der
Rückschlag nicht so heftig
sei. Ich werde das am Wochenende ausprobieren und die Waffe gleich auf Deine
Munition einschießen. Ich berichte Dir dann wie es war.
Viele Grüße aus Bremen,
Dieter Schimanski, Dienstag, 16. August 2005
Hallo Dieter,
Glückwunsch und allzeit viel Freude daran. Möge Nimrod allzeit mit dir sein!
Du kannst sicher schießen ohne dich zu verletzten, aber Du kannst aber kein
Bremse anbauen, ohne die Waffe zu verletzten. Insofern schlägt dein BüMa ein
kluge Reihenfolge vor, auch weil du sonst den Unterschied nicht merkst. Bitte
photographiere viele schöne Bilder, da ich ein Sauer 202 Seite beginnen möchte.
Dazu nimm auch bitte die Zielscheibe.pdf
Gruß Lutz, Dienstag,
16. August 2005
Hallo Lutz,
also heute auf dem Schießstand war alles bestens. Der Rückstoß ist null Problem.
Denke das liegt auch an den Lutz Möller KJG, oder?
So wie die sich schießt, werde ich erstmal keine
Rückstoßbremse montieren lassen. Hier
noch kurz eine Frage: Kann man die Bremse ohne Schwierigkeiten auf und abschrauben,
also auf dem Schießstand zu üben draufschrauben und auf der Jagd beim
Einzellschuß im Regelfall ohne? Der
Rückstoß ist bei der Waffe mit diesen
Patronen, aber wirklich null Problem.
Hatte heute ein ganz anderes Problem beim Einschießen, jeder Schuß lag wo
anders. Da ich ja noch ein ziemlicher Anfänger bin hat es eine Zeit (16 Schuß)
gedauert bis ich festgestellt habe, daß der hintere Befestigungsfuß des ZF spiel
hatte. Bin darauf zum Büchsenmacher der festgestellt hat, daß sich der Konus
zum Spielausgleich oder so gelöst hat. Also, alles einmal raus, gesäubert und
neu eingestellt jetzt ist alles fest. Wird ein paar Tage dauern bis ich wieder
zum Schießstand komme melde mich dann noch mal.
Viele Grüße, Dieter Dieter Schimanski, Samstag, 20. August 2005
Hi,
I wrote recently about your correspondence with Vladimir about
Sauer 202 Target. I was wonder
that such model looks so different on different markets. Kazakstan market offers
a model with a scope, wood finish and 5 rounds magazine, caliber
.308" Win. only Original producer -
Germany - doesn't exist on web at all. American market doesn't offer such model
at all too. What can you say about it ?
Thanks, Bogdan, New York, Mittwoch, 9. November 2005 05:47
Dear Bogdan,
the Maker is:
J. P. Sauer & Sohn GmbH founded in 1751, Sauerstraße 2-6, D-24340 Eckernförde
Phone: +49 4351 4710 Fax: +49 4351 471160 www.sigsauer.de
Please look at http://www.sauer-waffen.de/. As far as in know Sauer 202 Target, my friend Jukka Lumme in Finland has one and all nordic Field Matches (Military Style) use the Sauer 202 Target in 6,5x55, those 202's are thicker barreled versions with a slightly different Stock, that shoot rather well. I believe, they are offered in .308" Win and 6,5 x55. What Sauer offers in which Country is beyond my Knowledge, but You now have a Telephone number to ask.
Sincerely, Lutz

Sauer 202 Forest
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin über eine Suchmaschine auf Ihrer Seite
gelandet und muß zugeben, es war eine kleine Offenbarung für mich.
Der Hintergrund: Ich werde mir als „Jung”-Jäger in wenigen Wochen meine erste
eigene Büchse kaufen. Dabei geht es naturgemäß um eine Kompromißauswahl, es soll
jedoch ein guter Kompromiß sein. Meine Vorauswahl dazu heißt Sauer 202 Forest in
.30-06, insofern sehe ich mich durch Ihre Seite zumindest im Waffenmodell
bestätigt. Allerdings schweben mir zwei Änderungen im Kopf herum, daher nun zwei
Fragen: Ich bevorzuge eine Stahl- statt der beim Forest-Modell serienmäßigen
Alu-Basküle. (dadurch geht das Gewicht natürlich etwas in die Höhe). Als
Ausgleich könnte ich statt des 19 mm Laufes nun den leichteren 15 mm Lauf
bestellen; diesen ggfs. auch in längerer Ausführung.
Oder begnüge ich mich einfach mit Stahlbasküle, serienmäßigem kurzem 19 er Lauf
und damit fast 4 kg Gewicht (ohne ZF)? Ich sehe da eigentlich nur den Nachteil
des (Transport-) Gewichts und dieser ist für mich von untergeordneter Bedeutung.
Ich habe schließlich nicht vor, die Waffe bei ausgedehnten Märschen führen ;-)
Es würde mich sehr interessieren, wie Sie die Angelegenheit -auch mit Blick auf
die Verwendung des KJG je nach Lauf-
sehen.
Herzlichen Dank im voraus! Beste Grüße, T. N., 21.November 2005
P.S.: Aufgrund der Auffälligkeit meines Nachnamens einerseits und meinem
beruflichen Hintergrund andererseits möchte ich Sie bitten, meinen Namen nicht
mit aufzuführen, sofern Sie meine Frage oder Teile daraus auf Ihrer Seite
nennen.
Tag Herr N.
lesen Sie bitte Stutzenlauf. Ihre Sauer 202 Forest ist mit 50 cm kurzem und 19 mm dickem Lauf gut ausgewogen. Mit einem dünneren Lauf in der Länge wäre die dann hecklastig, also abzulehnen. Wenn dünn, dann lang. Aber dann wäre die Forest kein Forest mehr sondern ein herkömmliche Sauer 202, die ich auch empfehle. Für kurze Läufe kommen nur bestimmte Jagdpatronen in Frage, siehe auch Jagdpatronenwahl. Also nehmen Sie für den kurzen 50 cm Stutzenlauf die 8x57IS oder 9,3x62. Da der Sauer 202 - Verschluß im Lauf verriegelt, sehe ich keinen Grund Aluminium, wenn es denn angeboten wird, nicht zu wählen.

Dazu paßt gut ein Schmidt & Bender 1,5-4x42 Zenith mit Flashdot.
Waidmansheil, Lutz Möller,
Lieber Lutz Möller,
ein schönes Neues noch.
Ich benötige KJG in 6,5 und 8 mm für Patronen 6,5x68 und
8x68S (inzwischen habe ich meine Wiederladeerlaubnis).
Bestimmt sind die Patronen für Sauer 202:
Kal. 8x68S Dralllänge 280 mm Felddurchmesser 7,89 + 0,03
mm, Zugdurchmesser 8,2 + 0,03 mm
Kal 6,5x68 Dralllänge 250 mm, Felddurchmesser 6,45 + 0,03 mm, Zugdurchmesser
6,7 + 0,03 mm (Wechsellauf)
Welche Ladung ist empfehlenswert? Wann können die Geschosse geliefert
werden? Und wie viel kosten sie?
MfG, Friedhelm Stäuder, Mittwoch, 18. Januar 2006 12:33
Lieber Herr Stäuder,
herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Neuerwerb. Ich empfehle 6,5 mm KJG 6,5x68 Ladung mit Norma MRP und 8 mm KJG 8x68S Ladung mit Norma 203B oder R903. KJG Bezug per Email.
Waidmannsheil, Lutz Möller.
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin seit einigen Tagen begeisterter Leser auf Ihrem Netzplatz. Keine Ahnung, warum ich ihn erst jetzt entdeckt habe! Offensichtlich habe ich zumindest „munitiontechnisch“ die letzten Jahre verschlafen!
LM: Zu schlafen ist gut, ohne aufzuwachen aber nutzlos! Nun sind Sie ja aufgeacht, also geht´s voran!
Ich jage seit 1982 (hauptsächlich auf Ansitz und Pirsch, selten auf Drückjagden) ausschließlich in heimischen Revieren auf Sauen, Damwild und Rehwild (von der Strecke her in dieser Reihenfolge) sowie auf Füchse und Marderhund. Bis jetzt ausschließlich mit schweren Bleigeschossen.
LM: Deshalb mit viel zu großem Vorhaltewinkel auf bewegtes Wild (Sauen gern mit bis 40 km/h oder 11 m/s)
Das soll sich nun ändern! Ich habe vor, meine BBF (Heym Mod 22S2 im Kaliber .30-06, 12/70) durch eine Sauer 202 Forest mit Schmidt & Bender 2,5-10x56 Zenith, FD7 zu ersetzen. Ich weiß, der kurze Lauf der Forest ist für die 8x57IS oder 9,3x62 MJG Munition geeignet ist.
Ich habe folgende Fragen:
Welches Kaliber würden Sie für die o.g. Wildarten bevorzugen?
LM: Immer das kleinste. Für den den Stummel also .308" Win., 8x57IS oder 9,3x62 in der Reihenfolge.
Welche Montage halten Sie für die Kombination Forest/S&B Zenith für besonders geeignet?
LM: Das fragen Sie besser Sauer oder den Zielfernrohrhersteller.
Welches Zielfernrohr sollte ich auswählen? Ich meine mit Convex-Innenschiene oder ohne Schiene.
LM: Das halte ich für eine Gechmacksfrage.
Mit freundlichen Grüßen, Bernd Staschke, Sonntag, 24. Juli 2011 22:04
zu Sauer Forest Munition für die kurzläufige Sauer Forest
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ich habe natürlich nicht nur vor, nach
fast 20 Jahren meine BBF gegen einen Repetierer zu tauschen (ich weiß gar nicht
mehr, wann ich den Schrotlauf das letzte Mal benutzte), sondern vor allem die
Patrone, also nicht das Kaliber, ;-). Natürlich auch das Zielfernrohr.
Ich denke, ich werde mich für die 8x57IS mit MJG entscheiden. (Die 8x57 IRS war
für meine BBF in absehbarer Zeit 1992 leider nicht lieferbar, sonst hätte ich
diese Patrone schon damals gewählt.) Die Berichte auf Ihrem Netzplatz zum
MJG haben mich jedenfalls voll überzeugt! Trotz der
vielen interessanten Stunden auf Ihrer Seite bleiben
noch einige Fragen: Welche Vorteile und Nachteile bringt es mir, auf den kurzen
8x57IS - Lauf der Forest Ihren
Feuerschlucker zu montieren?
LM: Siehe Feuerschucker Vorteile Nachteile
Ändert der Feuerschlucker FS7-160 die Länge der Waffe?
LM: Ja, er verlängert ab Mündung um 9 cm nach vorn.
Welche Waffe würden Sie persönlich bevorzugen? Eine Sauer 202 Forest oder eine Merkel KR1?
LM: Die mir am besten liegt. Ein KR1 ist schon im Haus.
Wo finde ich auf Ihrer Seite die entscheidenen
Nachteile der .30-06 Patrone ?
LM: Die sollten Sie - wie alle Munition - nur in Verbindung mit der Anwendung und Waffe betrachten. Die .30-06 Patrone ist eine, wenn nicht sogar DIE, Mittelpatrone, die zwar von allem etwas kann, aber eben nur mittelmäßig. Um sinnvoll verschossen zu werden, benötigt sie allerdings 60 cm lange Läufe. Die Sauer 202 Forest aber ist ja gerade ein gekürzte Sauer 202 Büchse mit kürzerem Stummellauf. Deshalb eigent sich diese Patrone für dieses Gewehr nicht. Aus der Forest verschießen Sie .308" Win, 8x58 IS oder 9,3x62 - sonst nichts (Es sei denn aus Sonderläufen)!
Ich freue mich auf Ihre Antworten.
Waidmannsheil, Bernd Staschke, Montag, 25. Juli 2011 20:07

Alte hdp-Bremse an Sauer 202

Neue hdp-Bremse
Sehr geehrter Herr Möller!
Ich schieße zur Zeit eine Sauer 202 im Kaliber
8x57IS mit dem kurzen (51cm) Lauf
und dem RWS Evolution Geschoß. Mit
der Waffe bin ich bis jetzt mehr als zufrieden. Nur die Munition von RWS
entspricht nicht meinen Erwartungen. Daher möchte ich gerne auf ihr
MJG umsteigen. Die Entscheidung ist auf jeden Fall schon
mal gefallen... Da ich leider etwas
rückstoßempfindlich bin, überlege ich den Anbau einer
Rückstoßbremse. Was würden Sie mir
empfehlen?
LM: Meine 8 mm hdp Rückstoßbremse!
Und wo würden Sie die Montage machen lassen? Ich möchte natürlich nicht, daß meine Waffe durch den Anbau beschädigt wird.
LM: Bei einem der
empfohlen Fachbetriebe.
Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit Waidmanns Heil!
Andree M. , Montag, 25. Juli 2011 15:45
Lutz,
Heute ist meine Sauer 8x68S (links) gekommen. Deine hdp-Bremse hat Sauer im Werk bei der Fertigung gleich mit angebracht. Ein Gedicht! Sieht aus wie eine Sonderanfertigung, speziell für diese Waffe. Ich bin begeistert. Bild folgt später, weil die Waffe noch beim Büchsenmacher ist. Mein Schmidt & Bender Zielfernrohr ist noch mal auf Mitte März verschoben worden. Die scheinen richtig was zu tun zu haben.
Helmut Enders, Dienstag, 7. Februar 2006
hdp-Werksanbau
Lutz,
als hier sende ich dir Bild der Möller-hdp-Bremse an meiner neuen Sauer
8x68S.
Es ist ein bißchen verwackelt, aber der Übergang vom Lauf zur Bremse
ist außen von Hand nicht fühlbar. Lauf und Bremse schauen wie aus
einem Stück aus. Die Leute von Sauer waren sehr kooperativ, obwohl sie ja was Ähnliches im Programm haben.
Helmut, der jetzt nur noch auf sein Schmidt
& Bender wartet. Mittwoch, 8. Februar
2006 12:02
Guten Tag Herr Möller,
wir standen ja letztes Jahr schon mal miteinander bezüglich der
Lutz Möller KJG zu denen ich mich dann letztendlich
noch nicht entschließen konnte
in Verbindung. Ich entscheid mich für die Jagd auf
Elch im Oktober 2005 in Estland dann für das
Norma Oryx in 7x64 und
erzielt damit auch zufriedenstellende Ergebnisse (dazu später mehr,
auch Bilder für Ihre Sauer-202-Seite).
LM: Ja, darum möchte ich auch bitten! Geben & Nehmen!
Nun hat es mich wieder gepackt und ich habe auf Ihren
Seiten einen Beitrag bezüglich der Sauer-202
bzgl. hdp-Rückstoßbremse von einem Herrn
Helmut Enders entdeckt. Die neue hdp-Bremse
ist bei Sauer im Werk eingebaut
worden, kommt aus Ihrer Fertigung und sieht sehr gefällig aus. Kurzum, ich
möchte bei meinem Büchsenmacher eine Sauer-202 in
8x68S bestellen und hätte dafür gerne diese
Bremse.
Könnten Sie mir vielleicht behilflich sein und mir einen Kontakt zu Herrn Enders
herstellen ?
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Marc A. Kleinert,
Samstag, 22. April 2006 09:42
Tag Herr Kleinert,
Sie wollen wohl gleich das Beste, oder? Nicht das andere schlechter wären, insbesondere nicht die Sauer 90, aber ich haben noch von niemandem, der sich eine Sauer 202 in 8x68S kaufte je anschließend ein Wort des Bedauerns gehört, aber durchaus Berichte von Freude und Jagdglück. di Leute scheinen zufrieden zu sein.
Selbstverständlich stelle ich Ihnen gern die Verbindung zu Herrn Enders her. Seitdem so viele Belästigungen über EMail verschickt werde, stelle ich nur keine EMailanschriften mehr ins Netz. Die Verbindungen soll das jedoch nicht unterbrechen. Ich habe alles auf dem Rechner. Dessen empfindliche oder persönliche Daten verschlüsselt TrueCrypt. Antivir (neu Avira) und Lavasoft Ad Aware wachen gegen Viren und Schnüffler, so daß die Daten für Fremde vertraulich bleiben. Solche Anfragen wir Ihre bediene ich jedoch gern. Das sollten auch im Sinne meiner Leser und Zuträger sein. Der das anders möchte, möge das mitteilen. Auch das wird auf Wunsch eingehalten
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
wie besprochen das Bild für Ihre Sauer 202-Seite.

Den Elch erlegte ich Oktober 2005 in Estland mit
7x64, Norma Oryx, Sauer 202.
Andere Elche fielen auch noch. Dazu später mehr.
Mit freundlichen Grüßen,
M. A. Kleinert,
Samstag, 22. April 2006 11:38
P. S. Bezüglich
„
. . . das Beste gerade gut genug . . .“:
Ich habe halt schon seit 10 Jahren eine Sauer 202
und bin nie enttäuscht worden. Wenn doch, lag es an mir selbst!
Tag Herr Kleinert,
danke für das Bild. Ich hätte gern eine Schilderung der Jagd und der Umstände,
so daß sich die Leute ein Bild machen können, wie es da zugeht und wie man an so
eine Gelegenheit rankommt und wieviel das kostet. Lassen Sie sich die Worte doch
nicht so „aus der Nase ziehen“!
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,
Hallo Marc,
ich möchte mich nicht aufdrängen, aber wenn ich irgendwie helfen kann, tue ich
das gerne.
Ich habe damals Lutz gebeten, die hdp-Bremse
direkt zu Sauer zu zum Montieren zu senden. Mein Büchsenmacher meinte, es wäre
sinnvoller, sowas ab Werk vor dem Endfinish zu machen.
Von der Waffe bin ich begeistert. Wir haben am Schießstand die Waffen mit und
ohne Bremse geschossen. Danach war diese theoretische Diskussion, ob man sowas
braucht, ein für alle mal beendet. Hihi, die einzige negative Kritik die kam
war: „Na, jetzt kann das 8x68S-Ding doch
jedes Weichei schießen ☺“

Schmidt & Bender 5-25 x 56 Police Marksman II LP Zielfernrohr
Ich habe jetzt auch mein Zielfernrohr,
Schmidt & Bender 5-25 x 56 Police
Marksman II LP mit 34 mm Rohrdurchmesser (nachts bringt das richtig was) und
eigenem Ring für den Parallaxenausgleich für bis zu 2.000 m (man weiß ja nicht,
wieweit dieser Lutz seine Geschosse noch optimiert. :-) Achtung beim Montieren,
es muß hinter etwas überhöht werden.
Für den Fall, daß ein Zweibein gewünscht würde, wäre sinnvoll dies vorher bei
Sauer anzugeben, denn der normale Vorderschaft kann dies nicht aufnehmen, aber
Sauer hat dazu einen speziellen Vorderschaft (über 300 Euro).
Waidmannsheil, Helmut Enders,
Samstag, 22. April 2006 13:03
Hallo Herr Möller,
ich habe mich nun nach langem überlegen und studieren
ihrer Seite dazu durchgerungen mich von meiner
R93 im Kaliber
.30-06 zu trennen. Deswegen habe ich auch
vorerst keine Lutz Möller KJG bestellt. Ich werde
morgen zum Büma gehen und mir ein Angebot für eine neue
Waffe machen lassen. Wie schon gesagt beschränkt sich meine Jagd auf
Rehwild, Fuchs, gelegentlich Schwarzwild und später auch Rentier und Elchjagd.
Ich weiß schon, eine für alles! Nun trotzdem eine Frage an sie, welche sie
bestimmt schon oft beantwortet haben. Welche Patrone würden sie mir empfehlen,
denke ggf. an 7mm Rem. Mag,
308" Norma Mag. oder 8x68. Die
Schußentfernung schwankt in den Revieren hier in Norwegen
sehr stark, zwischen 50 m - 150 m aber auch mehr, was ich mir bis
dato aufgrund der nicht so gestreckten Kugelbahn
der .30-06 noch nicht zugetraut habe. Was halten sie persönlich von der
Sauer 202? Ich suche eine Waffe die mir genauso gut
liegt wie die R93. Ich glaube die 202 ist etwas für mich. Ich war mit der
Führung der R93 sehr zufrieden, aber ihre Bedenken der Sicherheit der ´R93 sind
nun auch zu meinen geworden, denke zu Recht.
Sobald ich mich für eine neue Patrone und Waffe entschieden habe möchte ich gern Lutz Möller KJG bestellen
Ich bedanke mich im voraus, Grüße aus Norwegen, Ronny Glöckner
Moin Herr Glöckner,
alle Leute die eine Sauer 202 führen, die ich kenne, sind zufrieden.
Lesen Sie bitte Jagdpatronwahl!
Ein nicht unerheblicher Teil führt die Sauer 202 in 6,5x68 und 8x68S. Beide Patronen haben denselben Stoßboden und damit decken Sie von klein bis groß und nah bis ganz weit alles ab. Für Elch benötigen Sie vermutlich einen Mindestgeschoßmasse, die Sie mit 9 g in der großen haben, aber mit 6 g in der kleinen nicht. Insofern ist die 8x68S die besserer Wahl. Dasselbe gilt gegenüber der 7mm Rem. Mag.
Waidmanns Heil nach Norwegen, Lutz Möller, kjg@snafu.
Moin Herr Möller,
ich habe eine Frage. Das können Sie sich wohl schon denken. Ich bin im Besitz einer Sauer 200 im Kaliber .300" Win. Mag. Abgesehen davon, daß ich die Waffe für das Zollkaliber nur erworben habe, weil es sie „Schnäppchen“ war, möchte ich gern auf die alte deutsche Wertarbeit 8x68S umsteigen! Man ist halt Deutscher! Nun zu meiner Frage: Muß ich nur einen neuen Lauf erwerben, oder sind noch andere Systemteile nötig? Ich habe mit zwei Waffenhändlern gesprochen, deren Aussagen völlig verschieden waren! Für eine kurze Antwort wäre ich sehr dankbar!
Abgesehen von meinen Plänen ist die Waffe derzeit mit ihre Munition eingeschossen und ich bin mit der Treffergenauigkeit sehr zufrieden ! Die 8x68 wird auch auf Lutz Möller eingeschossen werden!
Mit den besten Wünschen und kräftigem Waihei, Simon K.
Samstag, 30. September 2006 01:12
P.S: Veröffentlichen bitte nur ohne Namen. Ich bewundere Ihre Geduld mit
der gerade aufgetauchten
Tierschützerin!

Drei Hülsenböden

Drei Hülsen
Tag Herr S.
Im Netzt fand ich gerade die Maße der wichtigsten Patronen als ISO-Image, nämlich Paula 2002.iso. Ich empfehle Ihnen also Paula/Paula 2002.iso herunter zu laden, das 22 MB ISO-Image auf eine CD zu brennen und das Programm auf Ihrem Rechner einzubauen. Dan haben Sie alle Maße griffbereit. Ich habe mich für Sie der Mühe unterzogen die hier entscheidenden Maße der Hülsenböden und Patronen mal herauszuschreiben:
| Patrone | R1 | R | E1 | L6 |
| .300" Win. Mag. | 13,51 | 1,27 | 12,07 | 84,84 |
| 8x68S | 13 | 1,4 | 11,2 | 87,00 |
Die Maße weichend deutlich voneinander ab. Das spiegelt sich auch in den den beider Wiederladerei für die jeweiligen Hülsen zu verwendenden Hülsenhalter wieder. Es müssen verschieden verwendet werde. Kurz gesagt sind die Aufnahmen nicht gleich. Ich würde mich also sehr wundern, wenn Sauer bei der 200 die Aufgabe gelöst hätte, ohne zumindest verschieden Auszieher, vermutlich aber verschieden Kammern einzusetzen. Das kann aber nur Sauer selbst beantworten. Fragen Sie da.
Selbst können Sie prüfen, ob das Magazin überhaupt die 87 mm lange [Maß L6) Patronen aufnimmt und zuführen kann. Die jüngere Amerikanerin mit dem kurzen Hals und dem veralteten und unnötigen Gürtel ist nämlich mit 84,84 mm L6 um 2,16 mm kürzer als unsere gute deutsche Magnum.

links .300" WM | rechts 8x68S
Die Magazininnenlänge können Sie selbst prüfen. Wenn das Magazin innen nicht mindesten 87,5 mm freien Raum bietet, können Sie sich alles Weitere sparen und verkaufen ihr Schnäppchen am besten gleich wieder. Bitte teilen Sie die Maße und ggf. Die Sauerauskunft mit, damit ich die Erkenntnisse hier veröffentlichen kann.
Waidmanns Heil, Lutz Möller

S 202, Gefluteter Semilauf, Swarovski 4-16x50 TDS-4I/LP,
.300"WM
Die Schußgruppen beeindrucken sogar mich.
WH, D., Donnerstag, 26. Oktober 2006 10:39
Hallo Herr Möller,
erst mal vielen Dank für Ihre Mühen und Ihre
hervorragende Seite. Sie ist immer wieder aufs neue sehr informativ und
läßt „leider“ die Abende am Rechner oft sehr lange werden :-))
LM: Bitte sehr.
Ich würde gerne für meine Sauer 202 in
9,2x62 Ihre
Lutz Möller KJGe versuchen
LM: Ja.
Haben sie ggf. passende Ladedaten mit Setztiefe ( wenn möglich
R901) für meinen 60 cm Lauf.
LM: Ja. Auf meiner Seite.
Wobei ggf. zu erwähnen ist, daß im Lauf eine Rückstoßbremse
(original Sauer) eingelasert ist. Da sind auf den letzten 8 cm Löcher gelasert (
die letzten 4 cm sind fast rundum um den Lauf Löcher und von 8 - 5cm nur ein
paar wenige schräg links und schräg rechts). Wie wirkt sich die
Sauerbremse
auf die Vo bzw. auf die wirksame Lauflänge aus?
LM: Senden Sie mir bitte einige scharfe Bilder der Sauerbremse.

Sauer 202 mit Sauerbremse
.jpg)
Sauerbremse an Sauer 202 seitlich gesehen
.jpg)
Sauerbremse an Sauer 202 von unten betrachtet
Oder hat sie darauf keinen Einfluß?
LM: Das weiß ich dann. Danke für die Bilder. Bitte teilen Sie mir noch den
Laufaußendurchmesser und den Bohrungsdurchmesser mit. Oh, Oh. das sieht mir ganz
nach MagNaPort aus. Blasser, Mauser und
Sauer gehören allesamt zu Lüke-Gruppe und damit scheinen die Blaser-Methoden um
sich zu greifen.
Ich trage mich noch mit dem Gedanken, mir das
S& B 5-25x56x PM II
mit Leuchtabsehen anzuschaffen. Was halten Sie für den jagdlichen Einsatz von
diesem Glas ?
LM: Ganz ausgezeichnet!
Oder lieber das S& B
-12x50 PMII mit Leuchtabsehen?
LM: Das kommt auf die beabsichtigten Entfernungen an.
Welche Montage würden Sie nehmen (34 mm Mittelrohr!)
LM: Vielleicht EAW?
Momentan ist ein Docter 3-12x56 drauf - bin aber von der Abbildungsleistung und
der Schärfe (besonders bei großer Vergrößerung) nicht zufrieden. Ich würde
mich über eine schnelle Antwort freuen
MfG, Oliver Ganzenmüller
Hallo Herr Möller,
Danke für die schnelle Antwort!
In der Anlage habe ich 3 Bilder von meinem Lauf gemacht. Zum Größenverhältnis
wurde der Lauf auf eine deutsche Marlboro - Schachtel aufgelegt. Sollten Sie die
Bilder in noch besserer Qualität benötigen, geben Sie bitte Bescheid. Ich habe sie
etwas komprimiert um den Download etwas schneller zu machen.
Meine Telefonnummer ist 123456789
MfG, Oliver Ganzenmüller, Montag, 4. Dezember 2006 09:02
Hallo Herr Möller,
der Laufaußendurchmesser beträgt 18,5 mm und den Bohrungsdurchmesser 2,0 mm.
MfG, Oliver Ganzenmüller, Montag, 4. Dezember 2006 17:51
Tag Herr Ganzenmüsser,
ganz offensichtlich weiß Sauer nicht so richtig, wie man eine gute Rückstoßbremse baut. Sonst würde die nicht so aussehen. Die funkengefressene (erodierte) Sauerbremse ist zwar gut gedacht, aber mangelhaft ausgelegt. Sie bleibt hinter den Möglichkeiten einer richtig bemaßten hdp-Bremse zurück. So viel ist sicher. Das könnte man messen. Da zum Rückstoß der 8x68S mit verschiedenen Geschossen Rückstoßimpulse in Ns gemessen wurden, wäre gerade diese Sauerbremse zu messen recht aufschlußreich. Ich ermuntere Sie also sich ein Pendel zu bauen und zu messen.
Ihre Eingangs aufgeworfene Frage „Wie wirkt sich die Sauerbremse auf die Vo bzw. auf die wirksame Lauflänge aus?“ kann ich so aus der Ferne nicht in Zahlen beantworten, meine allerdings nur unwesentlich. Wenn Sie der Sauer den Rückstoß abgewöhnen wollen, würde sich eine hdp-Rückstoßbremse nach wie vor anbieten. Weiter oben sehen Sie eine von Sauer selbst im Werk an einen 202 angebaute hdp. Sauer hätte die hdp haben könne, aber die wollten ja nicht. Nun, auch gut. Die fummeligen Löcher stören nicht so sehr.
Waidmanns Heil, Lutz Möller,
Lieber Lutz
Zu deinem Leidwesen darf ich Dir mitteile, daß Du in der Beurteilung der „Sauerbremse“
in der Webpage etwas daneben liegst. Bei der Bremse handelt es sich um eine
eingebohrte Pendeltonbremse, die besonders im Kaliber
9,3x62 hervorragend wirkt. Die Waffe läßt
sich dadurch sehr moderat schießen, Hochschlag ist fast NULL. Dies ist keine
theoretisch Abhandlung sonder in der Praxis versucht! Ich führe so eine Waffe in
dieser Konfiguration.
Beste Grüße, D. Mittwoch, 6. Dezember 2006 16:20
Lieber Lutz
Es handelt sich um kein Lob sondern um eine Feststellung. Die Pendeltonbremse
funktioniert an der Sauer bestens. Ferner kommt es zu keiner Verlängerung der
Waffe oder einer optischen Veränderung. Die vorne aufgeschraubten Bremsen sehen
da ja wirklich grottenhäßlich aus und man fühlt sich in die Militärzeit
zurückversetzt. Dazu vielleicht auch noch so ein Tarngefleck oder Camoflage und
Tschetschenien läßt grüssen. Nicht so mein Linie.
SERVUS, D.
Hallo Herr Möller,
ich beabsichtige mir eine Sauer 202 in
7x64 mit 60 cm-Lauf für den Reh- und
Schwarzwildansitz anzuschaffen und diese mit einer
Rückstoßbremse auszurüsten.
Nur bin ich unsicher, ob ich die 202-Forest mit dem 19 mm dicken Lauf nehmen soll
oder eine normale 202 mit dem 15 mm dicken Lauf.
Beim 19 mm Lauf würde Ihre Bremse bündig passen, die Waffe wäre aber eine Ecke
schwerer, beim 15 mm-Lauf würde die 19 mm-Bremse wohl nicht so schön aussehen. Wie
würden Sie entscheiden bzw. zählt hier nur das Gewicht und die Optik oder hat
der dünnere Lauf mit der dicken Bremse gar technische Nachteile (Schwingungen
o. ä.) ? Oder bieten Sie auch eine dünnere Bremse für den 15 mm-Lauf an ?
Im übrigen bietet Sauer werksseitig eine Rückstoßbremse an (siehe Anhang),

Sauer Nachbau meiner hdp-Bremse, Sauer Werkbild
die sehr Ihrer alten hdp-Bremse ähnelt (konischer Anfang, länger und ev. einige Löcher weniger als die aktuelle hdp-Bremse).

Meine alte 8 mm hdp-Bremse und ein alter 9,3 mm Seitenbläser
Ist das ein lizensierter Nachbau Ihrer Bremse oder haben die Ihre Idee
„aufgegriffen“? Wirkt
die wohl genauso gut wie Ihre aktuelle Bremse ?
Mit freundlichen Grüßen und Ihnen und Ihrer Familie ein besinnliches
Weihnachtsfest,
M. Bischoff , 20. Dezember 2005
Tag Herr Bischoff,
Mitte 2005 schreib ich an Sauer
Sauer & Sohn GmbH
- Fredy Gießel -
Sauerstraße 2-6
D-24340 Eckernförde
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Tag Herr Gießel,
bitte prüfen Sie beiliegende Rückstoßbremse für 7,62 und 8 mm Kaliber gern mit Magnumpatronen wie 8x68S, .300“ Win Mag u. ä. Ich würde gern mit Ihnen den Anschluß, auch für den Mündungsfeuerdämpfer
Dunkle Kraft auf 8x68S Patrone mit Lutz Möller Geschoß
festlegen, damit die Dinge einfach so an ihre Waffen angeschraubt werden könne. Ich schlage (anders als bei dieser Bremse, auch für schwereres Gerät) ein M15x1 Feingewinde zu 15 mm Länge vor. Bitte teilen Sie mir mit, ob damit zur rechnen ist.
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller
Ein Datum habe ich nicht, aber die Sendung habe ich Sauer wohl Mitte 2005 gewesen sein. Ich glaube jeder wird einsehen, wenn ich Sauer Mitte 2005 eine hdp-Bremse als Muster mit Zeichnung schickte und Sauer im Februar 2006 bereits im Kundenauftrag meine Bremsen im Werk verbaut hatte, deren unübertroffene Wirkung also an der eigenen Schulter (deutlich weniger Rückstoß) spüren und nachts auch am eigenen Auge (Feuerdämpfung ) sehen konnte, daß die nun bekannt geworden Bremse von Sauer ein glatter Nachbau meiner Bremse ist.
Genau wie ich mich auf den ersten Blick auch täuschte, irrt er. Wie mir der zuständige Produktmanager Herr Klotz fernmündlich versicherte, handelt es sich um Zukaufteile von Prechtl und ist auch kein hdp-Bremse, baut also größer , ist schwerer, wirkt nicht so gut. Hier sind einige Prechtlbremsen von der IWA2006

Prechtl Lochbremse

Prechtl Mündungsfeuerdämpfer

Prechtl Schlitzbremse
Sauer verbaut die Prechtl Lochbremse im Werk auf Kundenwunsch, genau wie meine hdp-Bremse, in kleinen Stückzahlen, da sich für Sauer keine eigene Fertigung nicht lohne. Des weiteren werden die Prechtlbremsen je nach Mündungsdurchmesser auf M14x1 Feingewinde oder mit M17x1 Feingewinde geschraubt, während mein hdp-Bremsen bis runter zu 14,8 mm Mündungsdurchmesser auf ein M15x1Feingewinde passen. Prechtl baut noch andere Bremsen. Er möge mir verzeihen, aber ich habe den Eindruck, er wisse nicht so genau wie er die beste Bremse denn nun tatsächlich gestalten muß, wenn ich mir die heillose Vielfalt so ansehe.

Weatherby Accubrake
Auch die von Herrn Klotz genanten Weatherby Accubrake, bleiben hinter den Möglichkeiten zurück.
Wettbewerb hebt das Geschäft und Sauer ist sauber. Es wäre nett, wenn Sie das an Herrn Klotz (Durchwahl 190) weiterleiten würden, der Sie noch gut im Gedächtnis hat.

Bremsen und Feuerdämpfer im Wandel der Zeit von links nach rechts von alt nach neu bis heute

Bremsen und Feuerdämpfer im Wandel der Zeit von links nach rechts von alt nach neu bis heute
Zu ihre eigentlichen Frage, ob sie die 7x64 mit 60 cm Lauf besser mit 19 oder 15 mm Ø wählen sollen, rat ich zu den 15 mm mit meiner hdp-Bremse auf 12 mm langem M15x1 Feingewinde. Rückstoß werden Sie kaum mehr haben, also wozu sollen Sie sich das unnötige Gewicht ans Bein binden. Das stört doch nur, insbesondere auf der Drückjagd!
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Guten Tag Herr Möller,
zunächst wünsche ich Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr und viel
Waidmanns Heil!
Wie in der Betreffzeile bemerkt, habe ich mich sehr kurzfristig entschlossen, meine R93 in .300" WM zu verkaufen und einen neuen Repetierer zu erwerben. Die Kurzfristigkeit verdeutlicht auch die Tatsache, ich kaufte noch vor acht Wochen drei Ladungen und zwar zum ersten Mal, mit ihrem Lutz Möller KJG bei Herrn Liebich. Diese habe ich nun nicht mehr versucht, aber ich werde es bei meiner neuen Waffe tun! Ich bestellt mir eine Sauer 202 Take Down in .300" WM mit 650 mm Lauf. Da die Lieferzeit ~ sechs Monate (!) dauert, habe ich bei der Gestaltung noch etwas Zeit.

schwarz rot

schwarz-rot-gold
Meine erste Frage ist nun, macht es Sinn die Waffe mit den alten Geschossen einzuschießen, oder besser versuchsweise zu schießen oder sollte ich gleich ein paar neue Ladungen mit „ Schwarz-Rot-Gold“ stopfen lassen?
LM: Ja! Darin liegt die spitze Zukunft! Wenn Sie in die Vergangenheit planen, wird die Planung nach hinten losgehen, so wie im Versagensfalle beider R93. Die haben Sie ja nun glücklicherweise überwunden. Also werden Sie beim Geschoß wohl auch nicht stehen bleiben wollen. Man sagt
Das gilt besonders dann bei wichtigen Entscheidungen.
Des Weiteren, mache ich mir Gedanken über die HDP-Rückstoßbremse.

7,62 mm KJG | 7,62 mm hdp | .300" WM
LM: Sieh den Film Bremse.avi!
Ich bin keine zimperliches Wesen und hatte auch bisher keine Schwierigkeiten mit der .300er mit 625 mm Lauflänge und 11,7g Nosler. In meinem Drilling schieße ich 9,3x74R, aber warum sollte ich nicht über Verbesserungen nachdenken? In diesem Fall würde dann der Werkseinbau bei Sauer Sinn machen.
LM: Ja! Nicht nur um den Rückstoß zu dämpfen werden Rückstoßbremsen an Waffen geschraubt. Weitere und nicht weniger tragende Gründe sind der Wunsch die Beute nach dem Treffer zu beobachten, auch bei Nacht. Ohne eine den Feuerschein mindernde und das Zielfernrohr wieder in den richtigen Augenabstand ziehende Rückstoßbremse geht das nicht!
Die Frage, die wohl auch schon behandelt wurde, ist die nach dem Mündungsknall. Es wird teilweise ja behauptet, in diesem Falle könne ohne Schäden für das Gehör auch auf der Jagd nicht ohne Gehörschutz geschossen werden. Können Sie sagen über welche Pegel wir bei angebauter Rückstoßbremse für den Schützen sprechen und wie groß die Änderung bei dieser Waffe ausfallen wird?
LM: Ja. Pegel lesen Sie nach Weber bei Schalldämpfer! Genauer Emmissionwerte von Waffenknallen oder kurz gesagt, befinden Sie sich an der Grenze! Die Ärzte halten für Einzelereignisse 140 dB(A) Pegel oder 200 Pa Druck für die Grenze und es gibt eine Europäische Richtlinie, die für den gewerblichen, beruflichen Bereich festlegt, ab dieser Emission sei der Schall an der Quelle zu bekämpfen, also ein Schalldämpfer zu gebrauchen. Der Lustjäger, der nicht so oft schießt, mang drauf verzichten mögen, angebracht wäre es gleichwohl.
Gute Bremsen wenden den Gasaustritt von vorn zu Seite. Damit einher drehet sich die Hauptknallrichtung von + 7 dB(A) vorn, verglichen mit der Seite zur Seite. Während mit einer guten Bremse der Knall nach vorn geringer wird, steigt der Schalldruck zu Seite und nach hinten etwa + 6 dB(A). das ist nicht wenig! In Finnland '07 schoß ich mit Bremse ohne Gehörschutz und das ging. Es kommt aber letztlich darauf an, wie oft sie schießen, ob der Knall das Gehör beschädigt oder nicht. Wie so oft gilt, ein bißchen geht immer, aber ein bißchen mehr ist schon zu viel. Ich schieße mehr ohne Bremse ohne Gehörschutz (allerdings Kleinkaliber zur Übung) als Großkaliber mit Bremse ohne Gehörschutz zur Jagd und komme damit zurecht. Als Berufsjäger ,d er viel mehr draußen schießt, würde ich das nicht tun. Dann würde ich auf einem Schalldämpfer bestehen, genau wie bei Ott- oder Dieselmotoren, mittels derer ich mich mit Kraftrad oder Kraftwagen fortbewege.
Ich bedanke mich für ihre Bemühungen und beglückwünsche Sie
gleichfalls zu Ihrer hochinteressanten, informativen und lehrreichen
Internetseite!
Bitte veröffentlichen Sie meine E-Mailadresse nicht auf ihrer Seite.
P.s.: Sind Sie im Februar auch auf der
Jagd und Hund?
LM: Warum sollte ich?
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Kauder, Sonntag, 14. Januar 2007 22:27
Guten Abend, Herr Möller!
Gejagt wird in den Oberharzer Bergen auf max. 200 m hauptsächlich auf Sauen,
Rotwild und sehr selten Rehwild.
Ich denke einer Waldbüchse mit kurzem Lauf zu erwerben nach. Sehr gut gefälllt
mir das Modell SAUER 202 FOREST sowie die SAUER 92 KURZ. Ich liebäugele dabei
mit dem 56 cm langen Lauf (Zusatzausstattung) anstatt des serienmäßigen 51 cm
Lauf, die 100 g mehr sollten nicht weiter ins Gewicht fallen. Auch bleibt die
Waffe mit 1,09 m Länge immer noch handlich.
Welches Kaliber würden Sie bevorzugen? 8x57 oder doch lieber 9,3x62?
LM: In der kürzesten die 8x57
und ind er nicht ganz so kurzen die 9x3x62
Was halten sie in diesem Zusammenhang von BRENNECKES 16 g TOG in 9,3x62 im
Vergleich zu ihrem 9,3 mm KJG?
LM: Wenig! Begründet wird das in Deformator, KJG wirken anderes und Wirkungsquerschnitt. Wenn Sie das gelesen und verstanden haben, wissen Sie warum das so ist.
Die ballistischen Daten versprechen eine für das Kaliber 9,3 recht gestreckte Flugbahn. Wie groß fällt die Flächenlast im Vergleich dazu aus?
LM: Rechnen Sie selbst in Flächenlast!
Bemerkung am Rande: In der W& H 6/2005 bekam die TOG-Werkspatrone im Kaliber 7x64 sehr gute Noten für die Schußwirkung auf stärkeres Wild und vor allem auf die effektive Pulver-Verbrennung gerade aus kurzen Läufen mit geringstem Leistungsabfall. Hat BRENNECKE da ein glückliches Händchen im Bezug auf die Wahl des Pulvers?
LM: Scheinbar.
Mit freundlichen Grüßen, Falko Unruh, Montag, 26. März 2007 22:46
Hallo Herr Möller,
zum Beitrag von der Sauer 202
Forest im Oberharz möchte ein eine Anmerkung machen. Ich selbst habe mir
diese Waffe vor kurzem in 9,3x62 mit 56 cm
Lauf gekauft- also genau der Ausführung, für die unser en Waidkameraden anrührt.
Die Waffe wird mit einem Alu- oder wahlweise auch mit Stahlgehäusegehäuse
geliefert. Bei der ersten Übungssitzung löste sich die ZF-Montage, die
Bohrlöcher waren ausgeschlagen. In wiefern das an fehlerhaftem Anbau Montage
seitens des Büchsenmachers, eigentlich ein guter Mann, lag, oder am Alugehäuse
(Stahlschrauben in Alugewinde) ließ sich nicht mehr nachvollziehen. Jedenfalls
hat Sauer das Gehäuse gegen ein Stahlgehäuse ersetzt. Die Waffe ist jetzt ein
bißchen schwerer, schießt sich aber sehr angenehm. Vom
Rückstoß der 9,3x62 ist nicht
mehr viel übrig! Wenn Sie also ein bißchen sportlich sind und ein paar Muckis
haben, bitte unbedingt mit Stahlgehäuse ☺. Wenn der Kollege eine Frage hat, kann
er mich auch gerne anrufen ( Die Rufnummer bitte ich nicht veröffentlichen)
Waidmannsheil, Jürgen Seeholzer , Dienstag, 27. März 2007 09:18
Tag Herr Seeholzer,
die Schrauben, mit denen der Zielfernrohraufbau auf das System geschraubt wird, dienen allein der Ausrichtung. Sie verbleiben zwar am Ort, aber sollen nicht halte, schon gar nicht den Rückstoß! Diese Kraft nimmt allein die Verklebung auf. Wenn der BüMA an dieser Stelle Stahlschrauben in Aluminium überdreht, soll er seinen Meisterbrief zurückgeben (Dabei schrieben Sie zwar nicht, daß er so ungeschickt gewesen wären, aber sie deuten damit an zu meinen, die Schreiben hätten was zu halten. an dem ist es aber nicht!
Klebungen sind gute und belastbare Verbindungen. Allerdings müssen die sauber ausgeführt werden. Das heißt insbesondere müssen die zu fügenden Flächen vor dem Kleben entfettet worden sein, und zwar gründlich und vollständig! Bei passenden Oberflächen Spaltmaßen und Wärmebehandlung halten die dann auch. Ganz Flugzeuge sind geklebt. Regent es, weil die Klebungen versagen, deswegen laufen Flugzeuge vom Himmel? Wohl kaum!
Das sagen Sie ihm mal!
Waidmann heil, Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
Sie scheinen ein freundlicher Mann zu sein, wenn man bedenkt wie viele Emaile Sie offenbar schon beantwort haben. Ich rechne trotzdem nicht unbedingt mit einer Antwort. Ich gehöre ebenfalls zu den leicht Verwirrten. Habe nach einem halben Jahrhundert Leben seit einem Jahr den Jagdschein, deshalb bisher nur wenig Erfahrung. Nun soll es eine gute Büchse werden.
LM: Das kling gut! Wenn schon, denn schon!
Entweder eine für alle Fälle, das wird offenbar schwer, oder aber viele für einzelne Fälle, das wird teuer. Hier in Deutschland schießt man von ... bis... Aber in Afrika, wo ich im nächsten Jahr mit Freunden jagen möchte, ist es schön, wenn man wechseln kann.
LM: Da könnte ich vielleicht helfen , siehe Limpopo.
Die R93 soll mit ihren Wechselläufen manches möglich machen. Und dann soll sie als Handspanner auch vergleichsweise sicher sein. Anders die Sauer, die, einmal geladen, quase immer gespannt ist, so daß der Schuß plötzlich bricht, wenn die Waffe einmal fällt.
LM: Ein Waffe soll schießen. So ist sie zu behandeln. Soll sie mal nicht schießen, ist sie zu entladen.
Und dann die Frage nach dem Kaliber und der Lauflänge, schwierig. ImVordergrund steht für mich die Jagd in unseren Breiten. Welche von den beiden im Betreff genannten würden Sie bevorzugen ?
Danke !
Gruß, Michael Seiters, Freitag, 30. März 2007 19:58
Tag Herr Seiters,
Lesen Sie R93 und überlegen dann, ob Sie mir die Frage dann immer noch stellen wollen, oder sich die Frage dann erübrigt hat. Ihre beiden genannten Jagdpatronen eigen sich mit dem Lutz Möller KJG wohl für kurze Stutzenläufe als Einheitswaffe. Weiter siehe Jagdpatronewahl und KJG wirken anders. Mit einer Sauer 202 erwerben Sie sicher ein gute Büchse. Mit dem KJG benötigen Sie nicht viel Patrone, Geschosse, Läufe oder Waffen, da das KJG in den mittleren Kalibern von 6,5 bis 9,3 mm hier alles fängt. In Afrika benötigen nur Dickhäuter etwas mehr, aber selbst da kommen Sie mit dem 9,3 mm KJG weit.
Waidmann heil, Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
Wie angekündigt, habe ich mich – und meine Frau hat gleich mitgezogen – bei der
Schweizerischen Wildtierwarte zur
Ausbildung zum Jäger angemeldet. Bei Peter Steiner sind wir – so glaube ich –
gut aufgehoben!
Vor einigen Wochen noch schrieb ich Ihnen, daß ich meine Suche nach der
Einheitswaffe – dank
Ihrer Webpage - abgeschlossen habe. Weit gefehlt – kein Hersteller bietet
mir eine 6,5x65 in Lauflänge 65 cm an. 60
cm sind das Äußerste der Gefühle. Dito bei
7x64. Die teils angebotenen Aufpreise (Heym) für die gewünschten 5 cm Lauf
decken teilweise schon fast die Anschaffung eines neuen Wechsellaufs ab.
LM: Bei annähernd gleicher Pulvermenge, wie z. B. bei
6,5x65 und 7x64, benötigte das engere Kaliber den längeren Läuf. Sind
ausreichend lange Läufe in der Waffe nicht zu bekommen, wähle man die
nächstkürzere Patron in dem Kaliber, hier also
6,5x57 oder 7x57 Wenn das nicht
geht, käme das weitere Kaliber mit dem kürzeren Lauf besser zurecht als das
engere.
So bin ich denn auf die Sauer S202 gekommen. In der
Magnum-Variante des Repetierers kann ich relativ bequem sogar zwischen Ihren
Lieblingsformaten wechseln, 6,5x68 und
8x68S und ich bekomme die gewünschte Lauflänge obendrauf. Soweit so gut.
LM: Sehr schön!
Jetzt zu meinen Fragen: Sauer bietet einen Heavy Magnum Lauf – für beide Kaliber
– an. Der ist dicker, kann geflutet werden, hat einen Laufmündungsdurchmesser
von 19 mm. Angeblich (Aussage von Mauser zum gleiche Thema) besonders für die
Jagd in Afrika geeignet.
Frage1 : Bringt der Heavy Magnum Lauf eine verbesserte Präzision der Waffe? Die
Werbung dafür legt das nahe, ist allerdings eher schwammig formuliert.
LM: Dafür kann ich keinen Grund erkennen, außer daß mit der Masse der Rückstoß abnimmt und von daher zartbeseitete Naturen ruhiger schießen. Bedenken Sie aber, die Masse hat auch schweres Gewicht und will, gerade in Afrika, geschleppt werden. Wenn Sie in der Hitze mit zitternden Gliedmaßen ausgepumpt einen Schuß antragen wollen, trüge ihre ausgelutschte Verfassung dem Erfolg wohl nicht gerade zu.
Frage 2 : Erhöht eine Heavy Magnum Kontur des Laufes in Verbindung mit einer Flutung die Lebensdauer des Laufes (gerade) bei den beiden Magnum Kalibern?
LM: Nein. Läufe brennen aus, und zwar innen nahe beim
Patronenlager. Die äußere Gestalt beeinflußt die Lebensdauer gar nicht.
Frage 3 : Kann aus einem ausgeschossenen 6,5x68 Lauf einer im Kaliber 8x68S
gezogen werden, oder würden Sie eher davon abraten.
LM: Man kann, aber wer soll da tun und zu welchem Preis?
Frage 4 : Wieviel Schuß kann – Pi x Daumen – aus einer 8x68S geschossen
werden, bis der Lauf ausgeschossen ist?
LM: Mehrere tausend. Die Lebensdauer der 6,5x68 ist
allerdings erheblich kürzer, vielleicht 500 Schuß. Je mehr Pulver vor der
Bohrungsfläche liegt, desto schnell brennt der Lauf aus.
Und dann noch:
Frage 5: Bieten Sie ihre HDP Bremse auch
für 19 mm Laufmündungsdurchmesser an? Aufpreis wäre O. K.
LM: Auf Wunsch gibt es alles!
Frage 6: Falls ja – beschichtet ihr Zulieferer auch mit
Ilaflon – so wie Sauer bei der Heay Magnum
Kontur.
LM: Bis jetzt noch nicht, aber ich könnte mal in Erfahrung
bringen wer hier sowas anbietet.
Eine ganze Menge an Fragen – ich weiß. Über eine Antwort würde ich mich sehr
freuen, ich könnte mir vorstellen, daß die Beantwortung dieser Fragen auch für
andere Leser Ihrer Netzpräsenz interessant ist.
Mit freundlichen Grüßen und Dank für Ihr Engagement, Christoph Cyrus, Montag, 2.
April 2007 06:44
Good Morning Lutz.
Sorry to hear about the rifle. Your will just have to do what I did and
shoot everything at about 50 m.
I tested the 308 load as you recommended
(2.75gm 10x) in Scotland zero 50 and 200. It was very windy causing the
initial group to drift 16cm to the right @200m. The first shot was a bit
high as the wing gusts affected the car I was leaning on. Your bullets are
to precious to waste on load development at this stage. Hope to get a roe
soon.
Have a great time in Afri~
Mark, Dienstag, 10. Juli 2007 07:03

Gewehrlauflage Land Rover

Schottland

Bei zu starkem Wind nicht besser geworden
Guten Tag Herr Möller,
anbei sende ich Ihnen das
Anschlußbild zur hdp-Montage an die Sauer 202 mit geflutetem Lauf. Vielleicht
kann das mal einem anderen Jäger etwas nützen.
Martin Wyler, Montag, 24. September 2007 10:33
Hallo Herr Möller,
bei mir steht die Anschaffung eines Repetierers des Kalibers 6,5 mm an.

6,5 mm Patronenböden

6,5 mm KJG Patronen
6,5x47 Lapua | 6,5x55 schwedisch | 6,5x57 Mauser | 6,5x65 | 6,5x63 Messner | 6,5x68
Als Sauer-Fan möchte ich eigentlich eine Sauer 202 in 6,5x65, die Sauer aber nicht herstellt. Hierbei bin ich auf 6,5-284 Norma gestoßen. Von den Ballistikdaten her kann ich keinen großen Unterschied feststellen. Die Lutz Möller Geschosse kommen aus beiden Patronen mit ganz ähnlichen Geschwindigkeiten daher. Bleibt noch die Frage nach der Präzision und dem Laufverschleiß - wo liegt hier der Unterschied? Welche ist genauer, welche schont den Lauf mehr? Aus den bisherigen Fachsimpeleien über kurze und lange Drallängen werde ich nicht so recht schlau. Alternativ gäbe es eben noch die Heym-Büchse oder auch Rößler, wenn man einen längeren Lauf als 58 b.z.w. 56 cm. haben möchte beide mit Aufpreis. Bei Sauer gibt´s die 6,5-284 in den gewünschten 65 cm.
Waidmannsheil , Jürgen Seeholzer, Freitag, 30. November 2007 17:21
Tag Herr Seeholzer,
gegenüber der 6,5x65 ist die 6,5-284 Norma modernere Patrone, da sie kürzer und dicker ist. Somit zündet die Zündflamme die kürzere Pulversäule schneller. Das ist besser.
6,5x57 und 6,5x65 = 200 mm Drallänge
6,5-284 Norma = 229 mm Drallänge
6,5x58 = 250 mm Drallänge
Das 6,5 mm KJG fliegt aus all diesen Drallängen stabil. Bei gleichen Leistungen verschleißen die Übergänge auch gleich. Also nehmen Sie die Waffe mit langem 65 cm Lauf , die ihnen am meisten zusagt. Ich war mit der Voere in 6,5x63 Messner Magnum unterwegs auf Gamsjagd und im Kupferwinter '07 - II. Vielleicht überlegen Sie die Voere in die Waffenwahl mit einzubeziehen.

Kleeblatt mit 6,5x63 Messner Magnum KJG Patrone über dem gestörten Loch
Die Waffe schoß jedenfalls auf dem Schießstand einwandfrei. Unter feldmäßigen Bedingungen im Kupferwinter '07 - II ohne anständige rückwärtige Auflage waren drei Schuß in einer Minute auch nicht zu verachten.
Die Voere kann also was. Ich liebe insbesondere den leichten trockenen Flintenabzug. Fragen Sie mal Gerhard Helfer, Scheffelstrasse 1, 76437 Rastatt, Tel.: 072 22 / 2 99 66, www.waffen-helfer.de e-Mail: info@jagdzubehoer.de, der arbeitet mit Josef Messner und Voere zusammen.
Eine Sauer 202 in 6,5-284 Norma ist sicher eine gute Wahl, zumal sie mit Norm und Lapua zwei hervorragende Hülselieferanten haben.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
herzlichen Dank für die 7 mm hdp
Rückstoßbremse für meine Sauer 202 (zugeschickt
direkt an Sauer & Sohn diesen Sommer).
Meine Anfrage vom 11.11. scheint untergegangen zu sein, daher die Mail heute
noch einmal. Für die Planung einer weiteren Waffe würde ich gerne wissen, ob es
möglich ist, die 7,62 mm hdp Rückstoßbremse auch mit einem Durchmesser von 21 mm
in "stainless steel"-Optik zur erhalten und was würde solch eine Bremse kosten?
Ein Lauf in diesem Durchmesser würde mit der gewöhnlichen 19 mm Ø Bremse nicht
optimal aussehen.
Viele Grüße, Martin Progl, Sonntag, 2. Dezember 2007 13:15
Tag Herr Progl,
ja Einzelstück zum doppelten Preis.
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller
Guten Abend Herr Möller,
Das ist schön, ein Einzelstück erhalten zu können. Ist die Abwicklung
dieselbe wie im Sommer? Da ich nicht weis, ob meine letzte Mail angekommen ist,
schicke ich nochmal 2 Bilder von der gelungenen Kombination
Ihrer Bremse an meiner
Sauer 202.

7 mm hdp Rückstoßbremse an Sauer 202 von Sauer angebaut

7 mm hdp Rückstoßbremse an Sauer 202 von Sauer angebaut
Mit freundlichen Grüßen, Martin Progl, Sonntag, 2. Dezember 2007 17:33
Moin Lutz,
habe am Wochenende den neuen Sauer& Sohn 202 Take Down Wechsellauf
8x57IS zu meiner
8x68 S Hatari bekommen. Aus der 8x68 S
verschoß ich das alte 8 mm 9g KJG mit
unbefriedigendem Erfolg (ich berichtete bereits), mit dem
neuen 8 mm 8,2g KJG mit R 902 wurde es
spürbar besser. Ich habe aber nie diese 2-3cm Schußbilder erreicht!
Nun habe ich die 8x57IS mit dem selben 8 mm 8,2g
KJG, 3 g Norma 200 geladen, Ergebnis: sensationell! Mit 3 schnellen
Schüssen einen Streukreis von 1,4 cm! Damit bin ich wieder voll versöhnt! Ich
werde bestimmt bald Nachschub brauchen!
Gruß, Michael, Montag, 7. Juli 2008 08:42
Hallo Herr Möller,
schön daß Sie wieder online sind. Ich hatte schon Entzugserscheinungen der
täglichen Lektüre an Neuigkeiten auf Ihrem Netzplatz wegen :-)
Ich habe ein paar Fragen zur Streeung. Ich habe mir vor einiger Zeit eine Sauer
202 in 6,5-284 Norma gekauft und damals mit
Ihren Lutz Möller KJG geladen. In froher Hoffnung
mit einer "Weitschußpatrone" aus dem Sportschützenbereich, von der ich mir eine
fantastische Präzision versprach, besuchte ich den Schießstand , um die richtige
Ladung via Ladeleiter zu ermitteln. Das Ergebnis war ernüchternd- durch die
Reihe weg Streukreise von 6 - 7 cm / 100 m.
LM: Zu schlecht!
Ich fragte meinen, Ihnen bekannte Büchsenmacher. Der nahm sich der Sache selbst an. Weder mit Lutz Möller KJG noch mit anderen Markengeschoßen von RWS, Norma, Lapua erzielte er ein besseres Ergebnis. Er untersuchte Waffe und Montage auf Mängel, ehe er sie zu Sauer einschickte. Bei Sauer wurde der Lauf mit spez. Werkzeugen innen neu bearbeitet- ein Verfahren, von dem mein Büma meinte, daß der Lauf praktisch wie neu sei. (Ich kenne mich da technisch zu wenig aus, um sagen zu können, was da genau gemacht wurde).
LM: Vielleicht war das ja ein neuer Lauf.
Jedenfalls lieferte Sauer die Waffe mit einem Schußbild zurück, auf dem
Werksmunition von Norma einen Streukreis aufwies, bei dem von 7-8 Schuß etwa 4-5
Loch in / an Loch saßen, während der Rest leicht drum herum, insgesamt etwa 3 -
4 cm Schußbild- für eine Weitschußpatrone gerade noch so erträglich, bei einer
9,3x62 z.B. hätte ich das als gut bezeichnet.
Infolge lud ich die Waffe mit Nosler BalTip, Streukreis: von fünf Schuß drei
Loch an Loch und ein bis zwei Ausreißer (Schützenstreuung). Derzeit führe ich
sie mit Nosler Accubond, der Tiefenwirkung wegen, Streukreis ähnlich wie BalTip.
LM: Was für ein Unsinn. Accubond der Tiefenwirkung wegen. Bleimüll! Warum laden Sie kein anständiges Geschoß?
Auffallend ist lediglich, daß die Ausreißer immer erst nach dem dritten Schuß
auftreten, wenn die Waffe allmählich warm wird ( wirklich nur Schützenstreuung
aufgrund nachlassender Konzentration). Nun bei meinen derzeitigen
Jagdmöglichkeiten, da bei 200m Schluß ist, reicht dies Präzison wohl aus.
Langfristig möchte ich aber wieder zum Lutz Möller KJG
wechseln, weil ich mir die Waffe ja für
weite Schüsse gekauft habe
und mir zumindest die Möglichkeit bis 300 m offen halten möchte. Hier ist das
KJG den Bleigeschossen außenballistisch haushoch überlegen! Bedenken habe ich
wegen des geringen Geschoßgewichts. Ich habe den Verdacht, daß die 6,5-284 Norma
speziell für bestimmte Sportgeschoße im Long Range Bereich entwickelt wurde und
wohl bei 9 g daheim ist. Sehen Sie ein Schwierigkeiten bezüglich der Genauigkeit
wegen der geringen KJG-Masse?
LM: Nein. Die hat damit gar nichts zu tun!
Bisher beschränke ich mich beim Bearbeiten der Hülse darauf, die Hülsen auf gleiche Länge zu trimmen, lediglich den Hülsenhals zu kalibrieren und das Geschoß recht weit heraus zu setzen, Geschoßführungssetztiefe 7 mm (Accubond). Ich denke darüber nach : 1.Mittels Reibahle exakt den gleichen Innendurchmesser zu erzielen und sofern das Geschoß eine Kremprille hat auch zu krempen ( beim KJG möglich), um einen gleichmäßigeren Druckaufbau zu erreichen.
Was hielten Sie von solchen Maßahmen und welche Krempe würden Sie hier empfehlen?
LM: Der Hals muß kleiner als das Geschoß sein, sonst hält das Geschoß nicht. Der
Rest ist Ansichtssache.
Kennen Sie noch weitere Maßnahmen die Streuung zu verringern?
LM: Die beim Abzeihen Waffe ruhig ins Ziel zu halten.
Meine Absicht ist es, ein kleines Ziel wie ein Reh auch auf 300 m erlegen zu können, ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob Waffe und Munition das können - mit anderen Worten, wenn ich fehle oder einen schlechten Schuß setze, muß ich den Fehler bei mir suchen und mir nicht noch gleichzeitig Gedanken machen müssen, ob das am Gerät liegt.
LM: Das Lutz Möller KJG bietet das.
Ihnen und allen Jägern und Schützen ,die das hier lesen allzeit ein Weihei b.z.w.
Gut Schuß!
LM: Danke!
Hoffen wir, die FDP sitze nach der nächsten Wahl wieder in der Regierung (hoffentlich mit der CDU) und verhindere das Schlimmste bei den zu erwartenden, neuen Waffengesetzen!
LM: Dazu muß man die erst wählen!
Weihei, Jürgen Seeholzer, Donnerstag, 21. Mai 2009 11:45
Hallo Lutz,
vielleicht kannst du das Folgende auf deinen Netzplatz
stellen. Ich unterhielt mich heute mit jemandem der von einer Jagd aus Polen
heimkehrte. Sein Jagdkamerad hatte leider etwas Pech mit seiner
Sauer 202. Da ich auch Besitzer einer solche Waffe
in 8x68S bin, möchte ich diesen Hinweis für
andere gern weitergeben. Der Vorfall ereignete sich wie folgt.
Sauer 202. Das Kaliber habe ich nicht nachgefragt. Es ist aber auch gleich. Sein Jagdkamerad wollte seine gesicherte Waffe entladen. Um die Kammer zu öffnen mußte er die Waffe entsichern. Das Dumme war, ohne das zu bemerken, sicherte er nach dem Öffnen der Kammer die Waffe wieder. Damit konnte er baubedingt den Verschluß nicht soweit nach hinten öffnen um die Patrone auszuwerfen. Somit lag die Patrone mit dem Hülsenboden im Verschluß. Da er nicht gleich wußte, was los war, versuchte er von hinten am Verschluß zu ziehen, drehen, und löste damit den Schlagbolzen aus.
Bumm!
Glücklicherweise fanden sich Hülsenreste im Gesicht nur knapp unter dem Auge!
Sicherlich war das eine dumme Handlung, aber meiner Meinung nach sollte daß
jeder S202 Besitzer das wissen! Der's nicht glaubt soll's doch bitte ohne
Pulver in seiner S202 probieren. Ich war grade selbst erschrocken. Ich mag meine
vertraute Sauer dennoch!
Gruß aus dem Norden, Ronny, Mittwoch, 17. Juni 2009 21:51
Zu Warnung aus Norwegen
Siehst Du Lutz, Weiterentwicklung heißt nicht zwingend Verbesserung!

Rainers Sauer 90
Bei meiner Sauer 90 (auf dem Bild gut zu sehen) drückt man auf das kleine
Knöpfchen am Kammerstengel und schon kann man die Kammer der gesicherten Waffe
öffnen.
Herzliche Grüße von Rainer, Donnerstag, 18. Juni 2009 09:36
Guten Tag Herr Möller,
anbei ein Schußbild mit meiner Sauer 200 im Kaliber .300 WM auf 350 Meter (67 cm Lauf von StyriaArms, 305 mm Drallänge).
LM: Liefert der den eigen Austauschläufe mit Verrieglung und allem „drum und dran“?
Ich schieße das 2006er KJG .
LM: Anschienen nicht so oft, wenn Sie immer noch vier Jahre alte Geschosse haben.

Vier ! Lutz Möller KJG auf 350 m im 1-cm-Raster
Ein Benchrester kann das sicher besser, aber für eine Jagdwaffe finde ich das ganz ordentlich.
LM: Ich auch. Die Geschosse sind zwar - aber gut. Sehr schön!
Gruß, H. H., Donnerstag, 27. Mai 2010 19:40
PS: Im Falle einer Veröffentlichung verwenden Sie bitte nur meine Initialen. Danke.
Keine Möller-Bremse für die Sauer 202:
Sauer schreib zu 202 Classic XT 8x68 S LL 650 mm
„Wir können Ihnen den gewünschten Lauf mit einem Mündungsgewinde M15x1 mit 12 mm langem Gewinde leider nicht liefern. Möglich ist jedoch die Lieferung entweder mit einem Gewinde M14x1 (normale Laufkontur) oder M17x1 (Heavy-Magnum-Lauf). Das Abdeckkäppchen erhalten sie jeweils passend dazu. Die Länge der Gewinde sind dabei 12,75 mm (+/- 0,05 mm Toleranz).“
Christian Waldmann, Mittwoch, 8. September 2010 12:29
Herr Waldmann,
auf einen Lauf ohne Gewinde können die Büchsenmacher sehr wohl das passende schneiden. Siehe Bremsenanbau!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Guten Morgen Herr Möller
ich würde gerne einen Wechsellauf für meine Sauer 202 Jagdmatch für Reh, Gams,
Fuchs zulegen und hätte eine Bitte, können Sie mir ein Kaliber empfehlen.
Vielen Dank, Schwabl Herbert, Donnerstag, 9. September 2010 09:08
Herr Schwabl,
hier seht ich nur ein begrenzte Auswahl. An sich eignen sich die 6,5x57 und 7x64 Patrone gut, aber wenn es auf die Gams weit raus reichen soll wären die kräftigen 6,5x68 oder 7 mm Rem Mag leistungsfähiger.
Waidmanns heil, Lutz Möller


Guten Abend Herr Möller,
ich bin zur Zeit ein wenig desillusioniert wegen der Präzision Ihrer Geschosse in. 308 Win. Die ersten zwei Rehe konnte ich mit der von Ihnen vorgeschlagenen Ladung strecken. Die Einschüsse sind immer etwas tief gelegen. Das habe ich mit der Schützenstreuung abgetan. Nach dem heutigen Tag muß ich jedoch eingestehen das die Geschosse beim angestrichenen Schießen auf dem Jagdschießstand nach unten & links (8 cm und 4 cm) einschlagen und beim Liegendschießen (Sandsack) 9 cm nur nach oben. Beim Einschießen auf dem Einschießbock . . .
LM: Falsch! Der Jäger schießt immer aus der Schulter von einer weichen Gewehrauflage
. . . ist die Präzision auf 125 m innerhalb von 40 mm. Wenn ich jedoch beim angestrichenen Schiessen handelsüblich 308. Win Sellier & Bellot Jagdmunition nehme (11,7 Gramm) habe ich einen Streukreis von unter 30 mm und bei den selber geladenen HPBT Geschossen mit 10,9 g AA 2460 und 2,85 N150 Viht. einen Streukreis von auch 30 mm.
LM: Alles nicht berückend!
Ich habe mir Ihre Ladung Norma 200 2,75 Gramm empfehlen lassen. Zur Zeit sind 100 Stk MJG's in 308 Win und 100 Stk. in 223.Rem. zu mir in die Schweiz unterwegs. Ich möchte keine unangenehme Überraschungen erleben, was Sie ja sicherlich verstehen können.
LM: Welche Art sollten die denn sein?
Meine Sauer 202 hat eine 560 mm kannelierten Matchlauf mit 19 mm Durchmesser am Laufende . . .
LM: Paßt für die .308"
. . ., ich glaube, das hat etwas mit der Laufschwingung zu tun, . . .
LM: Lies Gewehrlauf!
da die anderen Geschosse ja für sich sehr präzise sind. Welches Vorgehen können Sie mir empfehlen?
LM: Lies Waffe streut, Oh Schreck, Schußangst, Mucken! Wenn Sie das gelesen und verstande haben, prüfen Sie, ob Ihre Waffe fehlerfrei ist - besonders der Zusammenbau zwischen System und Schaft, bzw. System und Zielfernrohr. Des weiteren lassen Sie sich von einem Kundigen auf Schießfehler beobachten.
Muß ich eine Ladeleiter erstellen? Und wie könnte diese dann aussehen?
LM: Nein. Eine Ladungsleiter dient der Feinabstimmung. Bei Ihnen sind die Störungen eher grob. Wenn Sie so schießen wie Ein Born steter Freude lohnt das. In Ihrem Falle ist da eher was Grundlegendes schief.
Die Wiederladegenauigkeit ist sicherlich sehr gut, da ich mit meiner Laborwaage arbeite die auf 1/100 Gramm arbeitet.
LM: Für eine „Laborwaage“ ist das eine grobe Teilung. Abweichungen von 1/100 g können, je nachdem ob die im süßen Fleck, oder dazwischen liegen, Abweichung von 1 - 3 cm auf 100 m hervorrufen.
Den Einfluß von Luftzug und Sonneneinstrahlung kann man
ausschließen, da ich diese Wäägearbeiten in meinem Analysenlabor vornehme.
In Erwartung Ihrer Hilfestellung verbleiben ich und grüße Sie aus der Schweiz
LM: Gruß zurück in die Schweiz. Rufen Sie mich an. Dann reden
wir darüber.
Lutz Dembowski, Samstag, 17. September 2011 20:19
Hallo Herr Möller,
die veröffentliche Zuschrift von Lutz Dembowski
Desillusioniert betreff Präzision,
hat bei mir Erinnerungen ähnlicher Bauart hervorgerufen, insbesondere weil meine
3 Sauer 202 alle mit dicken
Matchläufen ausgestattet sind. Die erwähnten Anschlagsarten lassen auf
verschiedene Auflagepunkte des Vorderschaftes schließen und somit
unterschiedlich starkes Anliegen des Laufes im Vorderschaft. Hält man das Gewehr
in der Hand, ist der Lauf frei, legt man auf, reicht das Gewicht des dicken
Matchlaufes um den Spalt zum Vorderschaft zu schließen. So war es zumindest
bei mir.
LM: Ich erinnere mich. Sie waren nicht der einzige!
Sauer fertigt die Vorderschäfte nicht mit dem nötigen
Spaltmaß um dicke Matchläufe darin frei schwingen zu lassen. Bei mir mußten alle
drei Waffen im Bereich des Vorderschaftes mehrfach, durch den Büchsenmacher
meines Vertrauens, nachgearbeitet werden. Jetzt ist seit 3 Jahren die
bekannte Möller'sche Präzision vorhanden.
Waidmannsheil, Lothar Leifer, Sonntag, 18. September 2011 10:02
Ich sprach eben eine halbe Stunde mit Herrn Dembowski. Wir einigten uns auf einen Prüfplan, den er nun mit Gespür für Fehler durchführen wird, um die Störung zu beseitigen und seine Gewißheit wider zurückzugewinnen.
LM: Lies Fortseztung zu Desillusioniert betreff Präzision in Einschießen#Erfreut über Präzision.
Lies auch Sauer 202 Take down in Afrika | Sauer 202 Läufe
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.