
Deutsches Wachregiment 2007 mit Mauser 1898 - 109 Jahre Einsatz

Ein Bild für Carsten: Christophs Mauser 98, oben in 8x68S unten in 8x57IS
Mauser 98 in Botswana 2007. Die Waffe streckte in 25 Jahren trotz Bindedraht am Schaft mehr als 1000 Stück Wild
[Fullbore] Re: Musgrave threads...
George Barnard wrote:Ken Pisichko wrote:> >Gerry Frazer did the work on my Musgraves. I checked an archived e-mail> >from him and he stated the thread is 1.080 - 16 TPI. Is that the same as the Mauser '98 thread?
No, M98 thread is 1.100 - "Approx." 12 TPI
Ref: The NRA Gunsmithing Guide
Cheers,
George Barnard
Howdy from frigid east Texas, it is 33 degrees F out there right now not a cloud
in sight.
For years it has been a theory of mine that the reason that it took extra care
to get a Mauser to shoot (within bench standards) with a new barrel is that most
gunsmiths (including me) used the usual published Mauser barrel thread to be, as
quoted above as 1.10" in diameter and 12+ threads per inch, so they threaded the
barrels at 12 tpi (there is no 12+ thread available on any machine that I am
familiar with) and kept cutting until the barrel would screw in or screwed in in
with force. I had a hard time reconsiling this practice with the measurements
taken from inside of the action.
If you take the trouble to measure several ORIGINAL
Mauser barrels you will find
that average about 27 mm (1.08 inches). Better yet measure the threads inside
the receiver and you will find the major diameter to be 27.2 +/- .5mm, and a 2
pitch metric measure (12.7 tpi).
According to my 1954 Machinery's Handbook The international standards for metric
27 mm thread are pitch 2, effective or pitch diameter 25.701 mm, minor or core
dia. 24.19, core area 459 sq.mm, nut (read barrel shank) major dia. 27.22 mm and
minor dia. 24.40.
The first time that I installed a Mauser barrel using my lathe set to cut metric
threads on a 27 mm shank in a two pitch I got 82 to 90 percent thread contact in
the last 3 threads (the important ones IMHO).
I have to disagree with Lutz's post that these are English threads as the
English standard thread during that period in time for a 1.10 or 1.125" diameter
would be a 20 tpi, of course they could have produced machines to cut a 12.7 tpi
but more likely they made machines to cut metric threads. British Whitworth
Standards for 1" were 8 or 10 tpi and 1 1/8" 7 or 9 tpi so that standard does
not apply...
FWIW IMHO You need a metric thread cutting lathe to do a good job of rebarreling
military and most commercial Mauser actions.
Sam Nichols
Moin Lutz,
lasse dir meine Ergebnisse
nicht zu sehr aufs Gemüt schlagen. Es sind Ergebnisse!
Lutz Möller KJG-Fan bleibe ich weiter! Mag sein,
daß es aus anderen Waffen schießt - halt nur aus meiner nicht. Ich dachte
bereits auch an Zuführungsprobleme - gerade der 98er neigt ja teils zu extremen
verkannten der Patronen beim zuführen - allerdings kann ich auch das
ausschließen, da ich dies bereits kenne.
Nun aber zum eigentlichen, warum ich schreibe: dem Mauser System. Ich habe die
Frage von Carsten als Jüngjäger gelesen, sowie das ein oder andere mehr auf
deinem Netzplatz. Dazu vielleicht noch mal ein
paar Kleinigkeiten, die ich dazu beisteuern
kann. Ich bin erst später in meiner jagdlichen und Schießsportlaufbahn zu dem
guten alten 98er gekommen. Meist ist es ja bekanntermaßen so, das die eigenen
Kinder am wenigsten taugen. So dachte ich auch über das 98er System. Massenware
für den Krieg hergestellt, Klappertechnik, usw.
Wer mal eine Sauer 80 oder 90, eine guten alte Weatherby oder ähnlich moderne Jagdgewehre repetiert hat und dann ein olles Mausersystem bewegt, wird sicher seine Zweifel an der Mauser haben. Nun liegt aber auch hier der Hund begraben, denn Mauser ist nicht gleich Mauser. Es gibt fast kein Land der Erde, in dem nicht in Lizenz oder Fertigstellung solche Systeme gebaut wurden. Auch in Deutschland wurde aufgrund der aufwendigen Herstellung der Systeme während der Kriegsfertigung immer wieder an Produktionskosten und Zeit gespart. Die Nachfrage war halt entsprechend groß. Aber nicht zu weit abschweifen.
Bestes Beispiel: Man nehme zum Vergleich einen 98er DWM Fertigung 1908 Brasilien, einen (Beutewaffe) Preducze 1944 oder gar Santa Barbara und repetiere diese Mal zum Vergleich! Allein die Optik wird dem Betrachter aufweisen, daß hier zwar identische Technik, aber völlig unterschiedliche (Fertigungs)Qualitäten vor einem liegen! Das typische Geräusch beim Repetieren des 98er´s - ich unterstelle mal: wie von den Gebrüdern Mauser gedacht - macht der Brasilianer und heute nachgebaute System von Johannsen und sind ebenso klapperfrei wie andere moderne Systeme!
Dieses System war die völlige Neuigkeit Novum für
mich und strahlt völlige, durchdachte Zuverlässigkeit und Sicherheit aus. Wer so
eine Waffe hat, gibt sie nicht mehr her, oder hat keine Ahnung davon.
Nummerngleiche, gute Systeme werden zur Zeit teilweise so teuer gehandelt wie
fertige Gewehre! Ich kam durch Zufall und für wenig Geld an eine solche Waffe
und wollte
daraus meinen 98er herstellen. Nach reiflicher Überlegung habe ich
den Gedanken verworfen, da die Waffe mittlerweile sehr viel Geld wert ist und
mir beim Ordonnazschießen immer einen Platz unter den ersten drei sichert!
Kommen wir zur Technik: Die Waffe zeichnet vornehmlich den langen
Hülsenauszieher aus, was die Grundlage und teilweise zwingend vorgeschrieben ist
für die Jagd auf die Big Five. Berufsjäger werden wissen warum! Denn ein
Verklemmen der Hülse durch Schmutz oder ähnlichem gibt es beim Mausersystem so
gut wie nicht, da die breite Auszugsfeder die Hülse fester klammert als jedes
andere am Markt befindliche System! Es gibt nur solche noch, die ein
(entschuldige Lutz) „abgekupfertes“
Mauser System sind (siehe Winchester 70 (pre 64) und Konsorten). Dies war im
übrigen eine der vielen Forderungen des deutschen Militärs bei der Entwicklung
des Systems! Hinzu kommt, daß das System eine 90 Grad Schließung hat und damit
bombenfest zu ist. Die Belastbarkeit ist hinreichend bekannt. Hier liegt ein
weiterer Vorteil, das nach Abschuß einer Patrone die Steilheit der Kurvenflanke
zu Systemen mit weniger als 90 Grad Schließung wesentlich flacher ist und eine
verklemmte Hülse mit bedeutend geringerem Kraftaufwand über die Kurve gelöst
werden kann. Im Zweifelsfall kann das System auch mit einem Fußtritt gegen den
Kammerstengel geöffnet werden - dafür wurde es ausgelegt und gebaut und macht
ihm nichts aus.
Das Öffnen und Schließen mit seinem typischen Geräusch habe ich erwähnt.
Es handelt sich um einen Kurvenspanner System. Hier liegt auch das, wo sicher
mit am meisten gespart wurde. Die Schloßmutter muß beim Öffnen des Systems der
an der Kammer befindlichen Kurve folgen. Hier wurde noch beim 1908er
System sehr viel Arbeit gelegt, das Mutter und Spannkurve zueinander flächig
passen und entsprechend oberflächenbehandelt sind. Guter Vergleich ist hier ein
tschechisches VZ oder spanisches Santa Barbara System zu genannten Brasilianer.
Beide machen beim öffnen kein gleichmäßigen Eindruck und für ein Schlosser
hackeligen, schmierigen Eindruck. Dieses rührt von der schlechteren
Oberflächenbearbeitung (Polierung, Härtung) und Paßgenauigkeit der Teile
zueinander. Einfacher Trick: Beide Flächen mit Edding bemalten, zusammenbauen
und repetieren. Bei meinem Brasilianer ist der Eddingstrich nach dem ersten Male
flächig weg!
(Im übrigen weil ich es irgendwo gelesen hatte: Die 95er Systeme des
Schwedenmauser gelten als unzuverlässig, da viele Systeme (hier speziell die
Kammer mit den Verriegelungsköpfen) quasi durchgehärtet waren und so beim Schuß
wie Glas zersprangen. Auskünfte und Bildmaterial hierzu liefert fast jedes
Beschußamt, woher ich auch diese Information habe. Das modernere 98er
System hatte diese Schwierigkeiten nicht.)
Weiterer Vorteil des Systems: Es kommt mit zwei Verriegelungswarzen aus! (Die
ach so oft angesprochene dritte Verriegelungswarze in der hinteren Hülsenbrücke
ist lediglich zu Sicherheitszwecken eingebaut worden und liegt bei einem
einwandfreien System nicht mal an und betrachte ich selbst auch als Nutzlos und
ohne Funktion! Würde Sie anliegen und den Verschluß mit zuhalten, würde allein
aus Hebelkräften das System sich verziehen und ein genaues Treffen
ausschließen!). Um es kurz zu machen: Zwei Warzen im geschlossenen, gespannten
Zustand passend anliegen zu lassen ist logischerweise einfacher aus mit
mehreren! Das sind Passungen, wenn es mehrere wären, die zu bearbeiten sind! Die
von machen Kritikern angesprochene resultierende mangelnde Präzision des
Verschlusses soll doch erstmal bewiesen werden! Schau ich mir ein
Mehrfachverriegelnden Verschluß einer Weatherby oder Sauer an, würde ich gern
mal Blaupaste (Eddingstrich!) drauf streichen und die tatsächlich anliegenden
Warzen sehen! Erst recht, wenn mal ein paar Schuß durchgegangen sind! Ein Grund,
weshalb ich (Lutz wahrscheinlich auch) den
R93 ablehnen. Bedingt
durch die Konstruktion des 98er Verschlusses und der
Schlagbolzenfeder und Schloßmutter liegen die Verschlußwarzen immer (!)
beidseitig im Verriegelungskopf spielfrei an! Ein Grund, der aber auch andere
Systeme im Prinzip haben.
Dies sei nur ein kleiner Überblick der mir wichtigen Konstruktionsmerkmale des
Systemes und spiegeln wahrhaft nicht alles wieder. Man müßte die Mauserbrüder
befragen, was schwierig werden dürfte. Beispiele gibt es noch und nöcher, die
man erwähnen müßte, wie z.B. dir einfache, werkzeugfreie Auseindanderbau des
Systems zum Reinigen, ohne das einem irgendwelche Federn oder Schrauben um die
Ohren fliegen, das viele der heutigen Systeme als Konstruktionsgrundlage auf das
98er System basieren usw. usf.
Sollte ich einem Hinweise zum 98er Kauf geben, so würde ich ihm
zuerst Augenmerk auf die Fertigung und Nummerngleichheit Systems geben. Ein
nicht nummermgleiches Brasilianersystem ist zwar nett, jedoch (gerade bei den
Preisen) nicht das was es mal war! Zumindest kann man davon ausgehen oder sollte
ein Büchsenmacher prüfen. Dies gilt prinzipiell auch für andere. Gerade wenn man
beachtet, das es das man meisten hergestellte und benutzte System der Welt ist -
auch heute noch - und somit als der VW-Käfer der Waffentechnik bezeichnet werden
darf! Letztlich gilt: Wo viele gebaut (und im nachhinein gebastelt) wurde, gibt
es ebensoviele Unterschiede! Ich kann deine Aussage nur Unterstreichen: Eine
gute CZ ist mir sogar lieber als manch anderes Gewehr. Die
Systeme - soweit es nicht eh alte VZ24 Systeme sind - werden heute noch auf den
alten Maschinen der Fa. Mauser gefertigt und gelten als Grundsolide - auch wenn
es kein DWM System (mein Brasilianer) ist.
Vielleicht ergänzt oder korrigierst du das hier ein oder andere. Es sollte
einfach mal eine Erläuterung zum 98er sein.
Im übrigen ist Carsten meiner Meinung nach auf dem richtigen weg: Ihm zur Info:
Mein 8x68S 98er besteht aus
einem von Mauser Oberndorf gefertigem nummerngleiches System für Portugal 1934
mit Niesser Handspannung
(feine Sache höchster handwerklicher Güte - ich war bei dem Umbau vor Ort dabei
- netter Mann, der einem Laien auch erklären kann, was er tut!) und Timney
Flintenabzug (Einbau kein Thema, preiswert und sehr gut Verarbeitet - allerdings
darauf achten, das es auch ein Timney ist!). Der Lauf ist von Lothar Walter,
schwere, 65cm lange Ausführung mit eingebohrter Rückstoßbremse. Eine ganz
zuverlässige Präzisionswaffe, was sie schon oft unter Beweis stellte.
Hier mal die anderen Bilder vom Handy (schaffte endlich die runterzuladen!)
Bild 27-06-07_0922 ist die 8x68S mit KJG alt (3 Schuß) mit Rückstoßbremse. Diese Scheiben wurden alle sitzend aufgelegt geschossen. Wie auf dem letzten Bild zu sehen, kann es wohl nicht an meinen Schießkünsten liegen!
Gruß, Christoph, Mittwoch, 1. August 2007 15:59
Meine
.458" Win. Mag. ist
übrigens mit einem ehemaligen VZ24 System ausgestattet, ebenso mit Timney Abzug
und Rückstoßbremse. Steck den Rest
deines Geldes in eine vernünftige Optik, vor
allen Dingen aber auch in die Montage desselben! Die Beste Waffe und Optik nutzt
nix, wenn die Beiden nicht unerschütterlich verbunden sind!
Wenn du willst, mach ich dir bei Gelegenheit noch ein Bild von meinem
Brasilianer.
Gruß, Christoph, Donnerstag, 2. August 2007 08:59
Lieber Christoph,
selten bekomme ich so leidenschaftliche Zuschriften wie eben deine zu unserem alten deutschen Militämehrlader, der heutzutage seiner Zuverlässigkeit wegen die Afrikawaffe schlechthin ist, auch als Afrikastutzen. Dein Hinweis die Gedanken der Gebrüder Mauser und den Aufbau Ihre Gewehres von der Umsetzung in den sehr verschiedenen Fertigung voneinander zu betrachten ist sicher richtig und wichtig, wenn man keinen Klapperkasten bekommen will. Ich kennen das von Werner Aichwalder, der seit langem alte Wagen d. h. Vorkriegsausführungen, wiederherstellt (mit eigener Lagerschalengießerei usw. usf.) . Er sagt, damals war das Meiste noch Handarbeit und die Teile wurden Stück für Stück aneinander angepaßt. Deshalb wurden die Teile auch numeriert, um eben Vertauschung auszuschließen, damit nur zueinander passende Teil zusammengefügt wurden. Die Industrie bemühte sich zwar schon damals um Wiederholgenauigkeit, die ermöglichen sollte Teile zu tauschen, aber vor hundert Jahren war man damit noch nicht so weit wie heute in Zeiten der CNC-Technik.
Ich werde deine Bericht an Carsten weiterleiten. Brasiliner bilder hätte ich auch gern. Meinen verkaufte ich schon vor Jahren verkauft. Warum eigentlich?
Herzliche Grüße, Lutz,
Hallo Lutz,
Die Büchse für den Gamsflitzer 5,6x61 Super Expreß vom Hofe nimmt langsam Formen an! Sieh hier:

Mauser 98 System mit deutschem Stecher

5,6x61 Super Expreß vom Hofe KJG-Patronen, die Gamsflitzer

Der Schaft

Die Teile

Die Büchse mit Bremse
Ich überlege immer noch, welche Montage ich nehme. Einen Probeschuß werde ich aber schon mal machen. Auf den Bumms bin ich mal gespannt. Mit 4,7 kg(!) hat sie das richtige Gegengewicht.
Bis dann und Waidmannsheil, Burkhard Bieneck, Montag, 7.
August 2006 19:48

Mauser M98 Magnum
M 98 MAGNUM
Technische Daten
* Magazinkapazität 5+1: .375 H&H
* Magazinkapazität 4+1: .338" Lapua
Mag., .416" Rigby .450" Dakota
.458" Lott
* Magazinkapazität 3+1: .500 Jeffrey
* weitere Kaliber auf Anfrage
* Gesamtlänge: 116 cm
* Lauflänge: 62 cm
* Gewicht: ab ~ 4 kg
Hallo Herr Möller,
zufällig stieß ich beim Schmökern auf die (wiederbelebte) Mauser Magnum-Büchse http://www.mauserwaffen.de/Technische-Daten.81.0.html?&;L=6
Wie bringt man das 8,5 mm KJG aus dem 62 cm Lauf auf eine
brauchbare Bierdeckelweite und welche
Rückstoßbremse arbeitet daran effektiv ohne den schönen Anblick dieser Waffe
zu trüben ?
Gruß aus dem Wiesental, Christian Waldmann, Mittwoch, 18. Oktober 2006 21:08
Tag Herr Waldmann,
die .338" Lapua Mag. braucht lange Läufe. Besser wäre die Mauser 98 Magnum in .416" Rigby zu wählen und so zu lassen, wie sie ist. Für solche Was- wäre-wenn-Spiele bietet sich Quickload zu erwerben an. Das beantwortet ihnen im Verbund mit Quicktarget ihre Fragen.
Waidmanns Heil, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller!
Ich hätte noch eine Frage an Sie als nüchternen Analytiker.
Hat das legendäre 98er-System (ich meine vor allem die fein gearbeiteten Systeme
von DWM 1908/1909, nicht die Massenproduktionen aus dem Krieg)
auch gegenüber heutigen neuen Systemen wie z.B. von Sauer, Sako oder Heym (nicht
Blaser R 93) noch etwas voraus, bzw. gibt es Gründe weswegen man es anstelle der
anderen wählen sollte?
LM: Das kommt auf den Einsatzzweck an. Für sicheren Ablauf unter widrigen Umständen erscheint es mir unübertroffen.
Angeblich sollen die Härtungen an bestimmten Stellen und das Zusammensiel von Elastizität und Zähigkeit der einzelnen Teile so unübertroffen sein, was auch die hohe Belastbarkeit bewirken soll. Oder sind die von den namenhaften Herstellern heute verwendeten Materialien und Fertigungsmethoden so überlegen, daß die neuen Systeme den Vorzügen des 98ers um nichts nachstehen, bzw. diesem noch überlegen sind? Also alles eher Mythos und Gefühlsduselei?
LM: Die Technik und Stahlkocherei ist in den letzten hundert
Jahren sehr wohl fortgeschritten, so daß heute Werkstoffe und Fertigungsmethoden
bestehen, von denen die Gebrüder Mauser wohl nur geträumt hätten.
Was halten Sie eigentlich vom Stützklappenverschluß der
Sauer 90? Haben Sie aus
technischer Sicht gerade bei Ausführungen wie z.B. für die
8x68 hier Bedenken
hinsichtlich der Sicherheit? Präzisionsprobleme gibt es ja scheinbar nicht.
Grundsätzlich ist es doch besser vorne zu verriegeln, oder?
LM: An sich schon, aber Sauer hat die gestellte Aufgabe für
die Jagd mit den Sauer 80 und 90 hervorragend gelöst. Die Dinger schießen wie
Gift und halten alles aus.
Besten Dank schon mal für die Antwort und noch ein schönes Wochenende!
Max. D. Samstag, 25. März 2006 14:25
P.S.: Wenn möglich wieder nicht mit Namen auf ihre Seite. Dankeschön!
Herr D.
folgen Sie mir auf einem Gang zu den Ursprüngen des Gewehres 98
Gute Reise, Lutz Möller,

Nahe der preußischen Hauptstadt

zieht Wild in der Abendsonne

still ruht der Teich unter'm Eis

emsig wühlt das Schwein

Gebilde verlocken ins Holz

Wälle sind zu queren

Bruch

Wand

Reh

Tor

Tor mit Graben

Graben

zerschossen

Schießstände seiner Majestät des deutschen Kaisers

auf denen ihm das Mausergewehr 98 vorgeführt wurde

300 m Bahn

Geschichte, Tod und Knochen

nach dem Kaiser aus den Abwehrschlachten nahe der Hauptstadt


1896, die gute alte Zeit schuf auch die Mauser C 96

links russische Kopie 7,62 Tokarev | 7,63 Mauser | daneben .357" SIG

er schuf

Elektrozaun
Moin Herr Möller.
Ich lies mir nochmals eine Waffe in meinem Kaliber 9,3x62 rund um das Lutz Möller KJG aus einem guten DWM-System bauen. Die Arbeit führte wie immer die Büchsenmachermeister-Familie meines Vertrauens.

Auf dem Bild ist der Junior-Meister, Michael Velser, Nerdlen/ Eifel mit meinem neuen Arbeitsgerät zu sehen.
Meine Waffe trägt die Herstellungsnummer 22222. Alles nur 98er. Die sollten es können! Gestern kam dann das Einschießen der Waffe. Einige Försterkollegen waren auch zugegen. Das erste Anschießen der Waffe als Aufwärmer mit GECO TM ergab vom Sandsack auf 100 m etwa 4 cm Streukreis. Ich war natürlich nicht zufrieden. Die Knallerei sollte ja aber nur zum Zusammenfinden der Waffenteile dienen; die Waffe sollte sich entspannen. Die Herrn Kollegen hielten mich für bekloppt, daß ein solcher Streukreis mich nicht zufrieden stellte!
Dann wurde nach 20 Schuß das erste Lutz Möller KJG in das Patronenlager repetiert. Ergebnis: 9 hoch. Nächster Schuß: 9 hoch - Berührung erster Schuß! Dritter: Das Gleiche! Dann war Ruhe im Kollegenkreis. Tolle Waffe - tolles Geschoß!

Neue 9,3x62 Munition mit der schwarzen Kappe
Ich bräuchte allerdings mal wieder Geschosse in 8 mm S und 9,3 mm. Würde gerne die Neuen ausprobieren. Könnten Sie mich heute gegen späten Nachmittag einmal anrufen?
LM: Na klar!
Meine Nummer ist immer noch die: 007-12345. Ansonsten versuche ich Sie zu erreichen.
Gruß aus der Eifel, Ihr Leif Lorenzen, Samstag, 28. April 2007 08:33

Mark`s Mauser in .458" Lott von Sabi /Südafrika

.458" Lott Mark Sonderanfertigung in Schottland '07

Weicher Plattling aus dem Sand, Sonderanfertigung als Deformator
Lies auch Mauser 98 Sport | Die Auszieherkralle bestimmt . . .
Hallo Herr Möller,
den untenstehenden Text habe ich Ihnen bereits letzte Woche geschickt, aber
bislang keine Nachricht erhalten. Ich hoffe nur, diese Mail erreicht Ihr
Ziel und danke erneut für eine kurzfristige Antwort im Voraus.
Sie haben auf einer Ihrer Seiten gesagt:
"Jungs, wenn ihr euch was Besonderes gönnen wollt, bittet mich doch bitte /bevor
/ihr kauft um einer Empfehlung! Wenn der Lauf ausgeschossen ist und gewechselt
werden muß, reden wir noch mal und ich zeige Möglichkeiten der Patrone mit einem
/besten /Geschoß."
Ich hoffe, Sie stehen noch zu dieser Aussage und bitte um Hilfe."
"Ich habe Ihnen bereits im letzten Jahr eine Mail geschickt, die aber mit
Sicherheit bei Ihnen untergegangen ist. Im Nachhinein bin ich so gar froh
darüber, da ich inzwischen neue Erkenntnisse sammeln konnte. Es ging seinerzeit
um die 6,5x68, bei der ich Sie um Rat gefragt hatte. Ich habe eine neue Firma
bzw. Büchsenmacher gefunden (Fa. Prechtl),
die das Mausersystem verarbeitet. Nach seiner
Aussage kann er für die .300" Lapua Magnum
Patrone einen Lauf in x-beliebiger Länge und Drall,
auch Progressivdrall herstellen. Ich bitte Sie also erneut um Hilfestellung und
habe folgende Fragen an Sie:
1. Kann man bei dieser Firma einen Jagdrepetierer in Sonderanfertigung in .300"
Lapua Magnum herstellen lassen?
LM: Ich meine wohl.
2. Wenn ja, wie sollte der Lauf beschaffen sein? Hier meine ich Lauflänge, Drall ggf. Offensivdrall, Feld- und Zugdurchmesser; es versteht sich von selbst, daß der Lauf nur für das KJG-S hergestellt werden soll?
LM: Für die .300" Lapua Magnum gibt es das
7,62 mm KWJG 7624 für den herkömmlichen Lauf mit 254 mm Drallänge. Ich empfehle
75 cm Lauflänge und dann wird ein Weitschießer daraus.
Weidmannsheil, der weite Widder, Bernd Schraps, 30. März 2008
Guten Morgen Herr Möller,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Hier meine letzte Frage an Sie.
Sie sind nicht auf den Progressivdrall eingegangen. Würde dieser in diesem
Kaliber nichts bringen oder besser gesagt, wie ist Ihre Meinung dazu?
Waidmannsheil, Bernd Schraps 31.03.2008
Tag Herr Schraps,
nicht darauf einzugehen heißt, dazu gibt es wenig zu sagen. Notwendig ist er für 7,62 mm KWJG 7624 nicht. Ich schrieb bereits „für den herkömmlichen Lauf mit 254 mm Drallänge“.
Waidmannsheil, Lutz Möller.
Sehr geehrter Herr Möller,
mein Name ist Edwin Weber und lebe in Mexico.

Ich fand Ihre Seite
beim durchsuchen von Informationen über ein Mauser Gewehr im Netz gefunden. Ich
gehe hier in Mexico auf die Jagd und habe unter anderem ein Gewehr 8 mm Mauser
gekauft. Leider gibt es keine Informationen, wo das Gewehr hergestellt wurde und
wie die genaue Bezeichnung lautet. Es gibt nur die Bezeichnung "Waffenfabrik
Mauser AG Oberdorf A/N 1908 " und die Teile Nr. 29024. Ich möchte Sie herzlich
bitten, wenn es möglich ist mir ein paar Informationen über diese Waffe zu
besorgen.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im voraus
Viele Grüße aus Mexico, Edwin Weber, Freitag, 29. August 2008 21:13
Tag Herr Weber,
Historie
Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme
Von der königlich-württembergischen Gewehrfabrik zum modernen
Technologieunternehmen
1811 König Friedrich I. von Württemberg unterzeichnet die Gründungsurkunde der
königlichen Gewehrfabrik in Oberndorf.
1867 Erfindung eines neuartigen Verschlußsystemes für Hinterladergewehre durch
Paul und Wilhelm Mauser.
1898 Einführung des Infanteriegewehres Modell 98.
1935 Beginn der Fertigung automatischer Waffen und Maschinenkanonen.
1945 Totale Demontage der Mauser-Werke.
1956 Wiederaufnahme der Waffenentwicklung.
1970 Entwicklung der Flugzeugbordkanone BK 27 für Tornado und Alpha-Jet.
1979 Das Gesellschaftskapital der Firma geht von den Industrie-Werken
Karlsruhe-Augsburg AG (IWKA) an die Diehl GmbH &; Co, Nürnberg.
1983 Auftragserteilung Flugzeugbordkanone BK 27 für das schwedische
Gripen-Programm.
1995 Das Gesellschaftskapital des Unternehmens wird von der Rheinmetall-Gruppe
erworben. Umbenennung der Firma in "Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme GmbH".
1996 Auftragserteilung MK 30 als Hauptbewaffnung für den spanischen
Schützenpanzer Pizzaro.
1999 Auftragserteilung MK 30 als Hauptbewaffnung für den österreichischen
Schützenpanzer Ulan.
2002 Enge Zusammenarbeit mit Oerlikon Contraves Pyrotec. Gemeinsamer Auftritt am
Markt als Kompetenzzentrum für Mittelkaliber innerhalb der
Rheinmetall-DeTec-Gruppe.
2002 Auftragserteilung Marineleichtgeschütz MLG 27 für die deutsche Marine.
2004 Integration der Mauser-Werke Oberndorf Waffensysteme GmbH in die neue
Rheinmetall Waffe Munition GmbH.
Wann genau Mauser als Gewehrfabrik in Oberndorf am Neckar aufhörte weiß ich nicht. Der Name Mauser, nicht aber das alte Werk, ging an Michael Lükes Waffengruppe (Sauer, Blaser, Mauser). Mausergewehre werden heute in Isny, gewissermaßen bei Blaser, zumindest örtlich, hergestellt. Die genauen Betriebe kenn ich nicht. Im Übrigen ist Mauser / Oberdorf ein in aller Welt bekannter Begriff, über den es ein Vielzahl Bücher gibt. Ihr A/N 1908 mag ein Jahreszahl sein, aber wer will bei etwa 155 Millionen in aller Welt hergestellten Millionen hergestellten Mauser 98 Systeme das schon wissen. Dazu müssen Sie Sammlerliteratur wälzen. Wie bitte soll ich an dem Bild des Weißwedelhirsches das Gewehr erkennen? Das geht ja wohl nicht!
Mausergewehr aus Oberdorf sind im übrigen gesucht! Ein schönes andere Mausererzeugnis war übrigens die C96 in 7,63 Mauser!
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
auf beigefügte Anfrage
„Ich fand Ihre Seite beim durchsuchen von Informationen über ein Mauser Gewehr im Netz gefunden. Ich gehe hier in Mexico auf die Jagd und habe unter anderem ein Gewehr 8 mm Mauser gekauft. Leider gibt es keine Informationen, wo das Gewehr hergestellt wurde und wie die genaue Bezeichnung lautet. Es gibt nur die Bezeichnung "Waffenfabrik Mauser AG Oberdorf A/N 1908 " und die Teile Nr. 29024. Ich möchte Sie herzlich bitten, wenn es möglich ist mir ein paar Informationen über diese Waffe zu besorgen.“
gibt Jon Speed: Original Oberndorf Sporting
Rifles, S. 435 Antwort: Wenn die Seriennummer korrekt ist, dann ist das System
aus dem Jahr 1909.
Vielleicht wollen Sie das dem Fragenden mitteilen.
Gruß und WH, Wolfgang Meighörner, Samstag, 27. Juni 2009 11:49

9,3x64 Siemens &; Halske M98

9,3x64 Siemens &; Halske M98

9,3x64 Siemens &; Halske M98
Zur Ergänzung hier Bilder: Arsensalware Mauser Argentino DWM 1909 Kaliber 7,65x53 „mit original Schmiere dran“ (komplett nummerngleich, Lauf 74,5 cm läng, eigentlich zu schade zur Jagdwaffe umzubauen) mit Erlaubnis zur beliebigen Verwendung der Bilder auf Ihren Seiten Gruß, Besserung, und Waidmannsheil N.T.Mittwoch, 25. Februar 2009 15:38
LM: Für welch Patron sind die Argentinienmauser eigentlich eingerichtet?
Hallo Lutz Möller !
Gut Ding will Weile haben. Sie waren so freundlich meinem Büchsenmacherfreund und mir auf der IWA 2008 einige Minuten zu widmen. Nun habe ich einen nummerngleichen Argentino erworben.

Mauser Argentino

Mauser Argentino
Der Argentino soll
einen .300 WM Lauf bekommen.
LM: Warum das denn?
Die Laufmaße stehen noch nicht fest. Was muß ich beachten, wenn ich mir die Option zum Einsatz Ihrer 7,62 mm hdp-Schraubbremse und Dunkle Kraft offenhalten will? Auf Ihren Seiten heißt es: „Vorn an der Laufmündung muß auf 12 mm Länge ein M15x1 Feingewinde zentrisch um die Laufachse geschnitten werden.“
LM: Genau so ist das!
Ist es dabei geblieben oder hat sich hier was geändert ?
LM: Nein.
Ich möchte die Mündung sowenig wie möglich beschneiden. Was kosten derzeit: Schraubbremse, Dunkle Kraft ?
LM: Schreibe ich Ihnen.
Ist zusätzlich eine Schraubhülse (Gewindeschutz) für Verwendung ohne die vorgenannte Teile verfügbar?
LM: Nein,
Die Sache eilt nicht; für gelegentliche Beantwortung bedanke ich mir vorab.
Liebe Grüße &; viel Waidmannsheil, N. T., Montag, 23. Februar 2009 15:42
Lutz,
Argentinien benutzte die (belgische) 7,65x53 Mauser Patrone, allerdings mit leicht anderem Laufdurchmesser. In der Leistung der 7,62x51, .308 Winchester entsprechend.
Grüße, Walter B. Donnerstag, 26. Februar 2009 09:35
Guten Abend Herr Möller,
Ich möchte dem Siemens &; Halske
M98 Besitzer raten ein 12 mm langes statt eines 15 mm langes Gewinde auf den
Lauf schneiden zu lassen. Ich lies mir von jenem, der mir auch das Gewinde
schnitt, ein passendes Edelstahlkäppchen drehen, sodaß ich auf Drückjagden mit
meinem Repetierer ohne Gehörschutz schieße und anwechselndes Wild besser
wahrnehme.
Anbei ein Bildchen.

Waidmannsheil, K. G., Montag, 23. Februar 2009 20:51
Hallo Lutz !
Was macht die Genesung ?
LM: Die schleppt sich voran.
Anbei ein Bild mit unterschiedlichen Lösungen für die Visierung Mauser 98 Systeme.

Von oben nach unten:
1. 98er DWM Argentino 1909 7,65x53 (original) offene Visierung
2. 98er Siemens Berlin ~ 1915 9,3x64 (Büchsenmacher Thurner) mit Zeiss 8x56 /Abs 4
3. 98er Brünner Produktion VZ24 8x57 (original) mit RedDot
4. 98er Belgischer Polizeikarabiner kurz 8x57 (Frankonia) mit DocterSight (superflache Montage)
Wie gehabt: die Bilder zur beliebigen Verwendung auf den Seiten von Lutz Möller.
Gruß T., Samstag, 14. März 2009 21:24