
Hinten Jalonen, vorn Sako TRG-42 mit LM-105 Lauf. Siegreiches Gewehr des Lapua Sniper Cups 2005
Hallo Herr Möller,
nachdem ich auf Ihren Seiten etliche Beiträge zum
jagdlichen Weitschuß und
entsprechende Waffen mit angebautem Zweibeinen gesehen habe, überlege ich für
meine Jagdgelegenheit auf Sauen, die bei Mondlicht angepirscht werden können,
ebenfalls den Einsatz eines Zweibeins. Hierzu habe ich ein paar schießtechnische
Fragen: Soll die Waffe, eine R93 mit selbst gefertigtem jagdlichen
Loch-Hinterschaft f. gerades Einziehen in die Schulter, im Liegendanschlag wie
früher beim BW-MG-Schießen mit dem Zweibein nach vorne gegen den Boden gestemmt
werden oder ohne Druck und ohne Hand am Vorderschaft nur gerade nach hinten in
die Schulter eingezogen werden (linke Hand f. Höhenkorrektur am Hinterschaft)
oder ohne Druck und mit! Hand am Vorderschaft nur gerade nach hinten in die
Schulter eingezogen werden ?
Wie reagiert eine Waffe bei aufsitzendem Zweibein auf verschiedene Untergründe,
z.B. gefrorener / weicher Boden (analog zu Vorderschaftauflage auf
hartem, weichem Untergrund)?
Wie wirkt sich der weit vorne liegende
Auflagepunkt auf das Hochspringen aus ?
Welche Zweibein-Länge können Sie f. jagdlichen Liegendanschlag empfehlen?
Wie kann ich das Zweibein (welche Marke, Typ) wg. des manchmal böse Blicke
provozierenden militärischen Aussehens leicht lösbar am Holz-Vorderschaft bzw.
am Offroad-Schaft der R93 befestigen?
Falls Sie meine Mail auf Ihrer Seite einstellen
wollen, so bitte ich Sie um Anonymisierung mit H. P.
Mit freundlichen Grüßen, H. P. , Donnerstag, 15. Januar 2009 15:55
Tag Herr P.
Mein Zweibeinerfahrungen sind begrenzt, außerdem fehlt mir heut die Zeit zu antworten. Ich bitte meine zweibeinschießenden Leser Ihre Erfahrungen zur Veröffentlichung beizusteuern.
Waidmanns Heil, Lutz Möller,

Kirnstätters DSR1 mit Zweibein

G22 AW

Sako TRG-42
Möller K11
Klaus schoß 4 mal .338" LM aus meinem K11 auf 100 m. Viel besser geht das nicht!

Nachtjagd mit dem K11 im Mondlicht

Nachtjagd mit dem K11 im Mondlicht
Hallo Herr Möller,
ich verwende an meiner
Blaser R 93 Offroad
.300 Wby. ein Harris-Zweibein, das
einfach an der Befestigung des vorderen
Riemenbügels angeschraubt wird. An und Abbau dauern etwa eine Minute. Die Beine
sind teleskopartig ausziehbar. Ich verwende den

Deutsches MG-3 bei der Bundeswehr
Bundeswehr-MG-Anschlag. Das heißt, ich drücke das Gewehr gegen das Zweibein, damit liegt es auch gut an der Schulter an. Eine Treffpunkverlagerung beim Schießen mit/ohne Zweibein bzw. bei wechselndem Untergrund habe ich nicht festgestellt. Die Auflage ist im Vorderschaftbereich ja gar nicht soweit vorne. Mit der .300 Wby. KJG sind mittlerweile neben dem schon beschriebenem Gamsbock (203 m mit Zweibein) ein Hirsch und mehrere Sauen erlegt worden. Alle Stücke lagen im Feuer, Wildpretentwertung vernachlässigbar.
Mit Waidmannsheil Wolfram Ortlieb, Freitag, 16. Januar 2009 15:16
Danke Herr Ortlieb,
mein Zweibeinerfahrungen sind begrenzt. Ich bitte meine zweibeinschießenden Leser Ihre Erfahrungen zur Veröffentlichung beizusteuern.
Waidmanns Heil, Lutz Möller,
Gruß Lutz,
zum Zweibeinschießen. Ich schieße selbst von
das Zweibein von Harris in 2 Waffen. Treffpunktabweichungen erlebte ich noch
keine. Wenn der Anschlag der gleiche bleibt wird es keine Störungen geben. Der
Fragesteller sollte ich aber vorsehen, daß bei Nacht und bodennaher Benutzung
des Zweibeins schnell Gräser o. ä. im Geschoßweg stehen. Ich verstehe den Sinn
des Zweibeins bei Nacht und Pirsch nicht wirklich, da die Entfernung dann stark
begrenzt ist, irgendwie fehl am Platz.
LM: Nachts kommt das ganz auf den Mond, die Bewölkung und die weiteren eingesetzten Hilfsmittel an. Ich arbeite daran, sowohl an der Sichtstörung, siehe Feuerschlucker, als auch der Zielerfassung (Schwedenlampe für Svante, u. a., noch nicht öffentlich).
Ich persönlich verwende es nur bei Tageslicht bis
von der, oder in die Dämmerung und kleinen Zielen auf 200 - 300 m Entfernung.
Gruß aus Norwegen, Ronny, Sonntag, 18. Januar 2009 23:37

Bock in Schottland auf 244 m mit Zweibein

Bock tot mit Zweibein
Ich erinnere mich mit dieser oder einer ähnlichen Waffe im Jahre 2001 Karnickeljunge auf 200 m mit gezieltem Blattschuß (würde ich heute nicht mehr anhalte, sieh Zielwahl) zur Übung geschossen zu haben, bevor wir talübergreifend auf 600 m Sika jagten.
Meine eigenen Zweibeinerfahrungen sind begrenzt. Ich bitte meine zweibeinschießenden Leser Ihre Erfahrungen zur Veröffentlichung beizusteuern.
Sako TRG-42 mit LM-105-Lauf auf 300 m Bahn
Sako TRG-42 mit LM-105-Lauf auf 500 m Bahn
Very long historical 14,5 x 114 Degtjarev anti Tank Rifle for recreational Plinking
Guiseppe Spicola used a Martino Baisotti made rifle to shoot this nice .408 CT Group under good Conditions, His best, so far.

69 mm in 1005 mm

Der Lauf liegt nicht auf dem Stein, sondern die Waffe auf dem schwarzen Zweibein
Lutz Möller, Montag, den 19. Januar 2009,

Der ungarische Polizeioberstleutnant Otto Simonyi schießt SIG SSG 3000 mit einem 740 mm langem Palma Match Lauf mit Zweibein und war von der .308" W KJG Munition angetan.
Sehr geehrter Herr Möller,
auf der Seite Schießtechnik mit Zweibein schreiben sie unter einem Bild mit der Überschrift Eine Autorität sagt Gutes „Der ungarische Polizeioberstleutnant Otto Simonyi schießt SIG SSG 3000 mit einem 740 mm langem Palma Match Lauf mit Zweibein und war von der .308" W KJG Munition angetan.“
Wenn ich mich nicht sehr täusche, handelt es sich auf dem Bild allerdings nicht um ein SIG SSG3000 sondern um eine REM 700 POLICE SA.
Mit freundlichen Grüßen , Jörg Kraus,
Dienstag, 6. März 2012 22:56


So war die ungarische Pirschfahrt auch ohne gelegte, nur mit gefahrener Strecke, doch nicht ganz umsonst.
Mein eigenen Zweibeinerfahrungen sind begrenzt. Ich bitte meine zweibeinschießenden Leser Ihre Erfahrungen zur Veröffentlichung beizusteuern. Danke ♥ !
Lutz Möller, Dienstag, den 21. Januar 2009,
Hallo Lutz!
Ich schieße am liebsten liegend mit dem linken Unterarm unterm Schaft. Beim Bund
habe ich mit dem G22 In .300" WMA so vieles probiert und diese Methode ,als die
beste herausgefunden! Ich schieße einen 98 in .308" WIN mit Lothar Walter Lauf
650 mm mit 305 mm Drall, Bild AL1:
Bild AL1
Als Munition verwende ich 41,5 grs N140 mit Lapua Scenar 10,85g! Auf 300 Meter habe um die 3 cm Streukreis bei 5 Schuß!
LM: Mit Lutz Möller KJG geht das besser!
Das Zweibein ist ein in der länge verstellbares Versa Pod. Man kann auch 3 Stöcke zusammenbinden, so 40 cm lang, wie es die Sniper des USMC verwenden, das ist dann halt ein Dreibein (billig und gut)! Der ist im Wald ja recht einfach zu bauen.
WWW.SNIPERCENTRAL.com Die Waffen des USMC sind edel und einfach, siehe Bilder.

M40A1

M40 A1

Tiger
MfG N. A, Montag, 26. Januar 2009 18:11
Hallo Herr Möller,
meine Remington 700 in .300 Win Mag
rüstetet ich mit einem Harris Zweibein. Gefühlt liegt sie damit deutlich
stabiler als mit einer Sandsackauflage, insbesondere, wenn ich das Zweibein
vorne einpressen oder verkeilen und mein Gewicht in die Waffe legen und den
Schaft richtig in die Schulter einziehen kann. Dann wird auch der
Rückstoß halbwegs erträglich -
unsere Sportordnung gibt vor, im Wettkampf 30 Schuß in 30 Minuten machen zu
müssen, und da ist das Zweibein eine wirkliche Hilfe - insbesondere mit der
Sergey-Ladung, die immerhin ~ 5100
Joule und ~ 940 m/s bringt.
LM: Nehmen Sie statt dessen das 7,62 mm KJG!
Bilder der Remington kann ich Ihnen gerne bei Gelegenheit zuschicken.
In der Zwischenzeit durfte ich mir dann auch eine (sportliche) Schrotflinte
zulegen. Sie ist zwar nicht unbedingt jagdlich zu gebrauchen (43 cm Lauf), macht
aber unglaublich viel Spaß zu schießen und ist auch mit 36 Gramm Vorlage noch
angenehm im Handling. Slugs fliegen auf 50 m stabil und haben ordentlich Dampf.
Das System selbst basiert auf der guten alten AK 47 und ist dementsprechend
robust. Die maximale Schußleistung liegt bei 1.7000 - 20.000 Schuß, wurde mir
gesagt.
Ich hoffe, daß ich Mitte des Jahres meinen Jagdschein in Angriff nehmen kann. Es
wird wahrscheinlich eine Jagdschule an der Ostsee werden, da ich das Meeresklima
dringend benötige, um meine Atemwegsgeschichten einmal auszukurieren (ich hab da
gerade eine Infektion mit so einem multiresistenten Erreger, Pseudomonas,
drin...)
LM: Gute Besserung. Ringen Sie mit dem Gelingen nun um das Leben oder den
Jagdschein?
Sollte es klappen, werde ich über die Qualitäten der Jagdschule berichten.
LM: Ja bitte! Sie könne mir ja vorher mal den Namen nennen.
Die Molot in dem Bild schießt sich übrigens butterweich, es gehen bis zu 8 Schuß
ins Magazin und die Waffe ist extrem führig. In Verbindung mit einem
Rotpunktvisier (ist montiert) bleibt ein großes Gesichtsfeld und ein sehr
schnelles Zielauffassen ist möglich. In der 25 cm-Variante wird diese Flinte von
SEKs eingesetzt, um schnell und gezielt Türen zu öffnen und auf kurze Schußweite
maximale Feuerkraft zur Verfügung zu haben.
Allerdings ist für den jagdlichen Einsatz wohl eine Beretta 682 E Sporting
besser geeignet und sicher nicht so verpönt ...
Das mit dem KJG überleg ich mir. Nur habe ich von Ihnen doch noch 200 KSG
Casteltermini und noch ~ 70 Sergeys. Die werd ich sportlich verschießen. Wenn
das mit dem Jagdschein klappt, kommt für mich eh nur das
Lutz Möller KJG in Frage - ich will kein Blei in
meinem Essen.
Mit freundlichen Grüßen, Saskia W., Mittwoch, 11. Februar 2009 19:24
Hallo Herr Möller,
anbei noch ein paar Bilder meiner Waffen Fotos, gekauft nach den Vorgaben von
Sportordnungen, Vorliebe und dem, was der Gesetzgeber zuläßt (bis 2 Waffen je
Halbjahr).
Das erste Bild ist die Molot in Teilen - man sieht recht gut den typischen Verschluß und die Dimensionierung des Magazins (da liegt eine 12/70-Patrone drauf).
Im zweiten und dritten Bild liegt meine Remington 700, deren Schaft es mir unglaublich angetan hatte - das war der eigentliche Grund damals für den Kauf.
Übrigens mein erstes Gewehr, das ich auch sehr in Ehren halte. Drauf ist derzeit ein Leupold Mark 4 LR/T 3.5 - 10 x 40, das aber, wenn ich wieder gesund bin, gegen ein S&;B 5-25x56PM2 eingetauscht wird (auch wenn das jetzt veraltet ist).

Viertes Bild: das Harris-Zweibein.
5. Bild: Zweibein montiert an R700.
Sechstes Bild: mein Übungsgewehr, ein .22lr Selbstlader, auch von Remington (597 Yellow Jacket).

7. Bild: Sig Sauer in .40
S&W mit zweireihigem Magazin, SA-Abzug, als sportliche Kurzwaffe. Für die Jagd
wohl zu schade und auch zu schwer (1400 g)
Lieben Gruß, S. W., Donnerstag, 12. Februar 2009 11:53
Nick,
I would like a Picture from You, lying behind a Rifle with a Bipod, when You are
about to pull the Trigger, preferably from both Sides.
Lutz
Lutz
See attached.
vorher
nachher
These where taken a while back and I don’t take
pictures that often of our shooting unless it’s of stuff we make? I shoot with
Dave Bell and Jan Berry who won last year’s Sniper Pairs. It is fair to say we
each shoot to a similar standard. This is the
260 Rem we will test with. When the pics where taken, we lacked correct
mounts, as the zeroing was done in a hurry. The same Nightforce scope now sits
in the correct lower mounts. I will see what we can do for pictures in the
coming weeks.
Kindest regards, Nick.
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.