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Bergpatrone
Guten Tag Herr Möller,
nachträglich ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.
LM: Danke, desgleichen zurück!
Habe da so eine klitzekleine Aufgabe von deren Lösung bei Ihnen ich mir viel
erhoffe. Vielleicht habe ich auch die zugehörigen Seiten bei Ihnen noch nicht
entdeckt. Ich möchte mir einen 98er DWM1908 in 8x68S mit 65cm langem und dickem
Lauf 19 mm vorne zusammenstellen lassen. Ich will das präzise weitschießen
erlernen.
LM: Wie weit wollen Sie schießen? Was denn? Gehen Sie zur Ausbildung zu PSA Lausitz!
Ich bin selbst Wiederlader, aber noch nicht lange. Und nun stelle ich fest, mir erzählt fast jeder Büm. mir was anderes. Von Prechtl oder anderen exklusiven Büm. kann man diese Waffe kaum bezahlen, wenn sie das System mit integrierter Double-Square-Bridge neu aus dem Vollen fräsen. Solche Systeme kostet allein schon 4 - 5.000 € dann biste bei 10 - 12. 000 €. Das ist mir zuviel. Es soll ja ´ne Gebrauchswaffe werden, die ich öfter auf den Stand als auf die Jagd mitnehme. Also habe ich mir gesagt nimms´te bzw. suchst´e ein altes DWM-System kaufst´ ´nen Lauf dazu, läßt dir ´nen Schaft schnitzen usw.. So schön so gut, aber nun begannen die Schwierigkeiten erst wirklich nachdem ich mich mit mehrere Büm. ins Benehmen gesetzt habe. Der eine empfiehlt einen Heymlauf, da die gehämmerten eine bessere Struktur haben und mehr aushalten, stimmt das?
LM: Nein. Alerdings heißt dasnicht, das Heymlaäufe nicht geignet seine. Sie sind es.
Ein anderer will (muß, da ja 8x68,aber nicht 8x57 ist) vorn die Zuführungsrampe verändern.
LM: Gewöhnliche Mausersystem sind für kurze 8x57 II Patronen, aber nicht für lange 8x68S Patronen gebaut, ebenso das Magazin. Ohne Änderung lassen sich die langen 8x68S Patronen nicht aus dem Magazin nachladen, vorausgsetzt, die passen da überhaupt rein!
Jedoch habe ich bei einem anderen Gespräch erfahren, daß dann die Verriegelung geschwächt wird, stimmt das?
LM: Ja!
Das wäre also auch nicht so gut. Sollte man lieber hinten den Magazinkasten vergrößern?
LM: Wie denn?
Der dritte möchte mir einen Shilen-Lauf als weltbesten Hersteller verkaufen. Das mag sein, aber ich bin Deutscher und wollte Heym oder Walther nehmen.
LM: Damit werde Sie gut fahren!
Ich bin kein Benchrester, werde auch keiner, also brauche ich keinen Lauf mit viel Chrom. Spanloser gezogener Lauf oder gehämmert? Was ist besser.
LM: Gehüpft wie gesprungen.
Ist denn die Stahlsorte wirklich so von entscheidender Bedeutung?
LM: Weniger die Sorte, als deren Behandlung.
Usw. und so fort. Vieleicht können Sie mich ja bei meiner Entscheidung beeinflussen und auf den richtigen Weg bringen.
LM: Für die 8x68S benötigen Sie eine Waffe, deren Magazin dafür hinreichend lang ist, mindestens 87 mm, außer Sie schießen einReptiere als Einzellader.
Ach ja, seit ich Ihre Lutz Möller KJG in 9,3x62 und 8x57 verschieße, habe ich kaum noch Arbeit für meinen Hund.
LM: Armer Hund!
Ihre Geschosse wirken wirklich gut.
LM: Ja, wenn man richtig trifft!
MfG und Wh, Thomas Glötzl aus Brandenburg
Moin moin Lutz,
schönes neues Jahr! Bin noch im Urlaub und habe nur sporadisch Internet.
Meinen 6,5x68 - 98er hat
Waffen-Velser sehr gut und sorgsam
gebaut (Neuanfertigung). Erstklassige (!) Oberflächenbearbeitung, sorgsame
Bettung auf Alu, sehr gute Schaftanpassung, perfekte Brünierung und so weiter.
Das 98er System hat er perfekt überarbeitet, die Kammer flutscht nur
so bei relativ engem Spiel, großartiger glasartig brechender Abzug. Der Lauf
geht unmerklich in die hdp-Möller-Bremse über. Schwierigkeiten gab es mit dem
Lothar Walther Lauf - der mußte wegen mangelnder bzw. fehlender Präzision
getauscht werden. Das hat lange gedauert, weil L. Walther immer nur schubweise
Läufe bestimmter Bohrungen herstellt. Ist ja auch verständlich, es muß sich
schon rechnen, außerdem hatte ich ja auch noch einen mit 70 cm Lauflänge
bestellt. Angeblich war der Lauf lt. Walther nicht ausreichend entspannt worden.
Na ja, jedenfalls lieferte er nach einiger Zeit einen neuen Lauf und siehe da,
der 98er schoß wie es sich gehört. Das zweite Problem war die
Zulieferung des Magazins. Auch das hat ewig gedauert. Ich wollte ja eins mit
Schulterabstützung und das stellt wohl nur irgendeine kleine Manufaktur her ...
.
Bis denne und WH, Torsten, Freitag, 7. Januar 2011 18:42
Guten Abend Herr Möller,
ich komme leider erst jetzt dazu, mich bei Ihnen für die schnelle Lieferung der
Spitzen zu bedanken.
Und
besonderen Dank für das tolle Geschoß, das Sie beigefügten. Es ist sicher für
Weitschußgewehre gedacht, vermutlich 50"BMG und es dürfte das LM 150 sein?
LM: Genau.
Auf Ihrer Seite hat am 07.01.11 ein Herr "Torsten" nach einem
BÜMA für den Bau einer 98er Weitschußbüchse für die 8x68 S gefragt. Der Hinweis
auf Waffen-Velser steht dabei. Ich kenne die Fam. Velser gut, da ihr Wohn- und
Geschäftssitz nur etwa 35 Km von mir entfernt ist.
Zur Fa. Velser kann ich nur sagen, er ist dort als Kunde hervorragend aufgehoben
ist. Ich besitze vier 98er Waffen, die dort nach meinen Vorstellungen gebaut
wurden. Die Fa. Velser ist eine sehr kompetente Anlaufstelle für 98er Waffen bei
sehr mäßigen Preisen. Hier kann der Kunde noch seine Wünsche in Bezug auf 98er
Gewehre äußern. Falls er sich irgendwo verrannt hat, wird er auf das Für und
Wider hingewiesen. Eine Waffe von mir ist auf der Seite für die Brenneke
Patrone 8x64 S abgebildet. Mit Ihren
Lutz Möller KJG schießt das Gewehr gestreckter als eine 8x68 mit
normalen 9,7 g Jagdgeschossen und das mit Streukreisen bei drei Schüssen von 12
mm aufwärts, je nach Pulversorte. Die .308" Win und 8x57IS Büchsen haben noch
engere Streukreise mit den KJG, teilweise 7 - 15 mm! Meine .243" Win. schießt
mit den leichten 5,5 g Sierra Game King bei fünf Schuß so eng zusammen, daß es
ein großes Loch ist, das leicht mit einem 10 Pf. Stück abgedeckt werden kann.
Lutz Möller KJG habe ich in dieser Patrone noch nicht verladen, da
ich diese Waffe hauptsächlich für den Damwildabschuß im Gatter benutze.Hierfür
sind mir die Lutz Möller KJG zu schade und auch nicht erforderlich,
da auf Haupt oder
Träger geschossen wird.
Ein Freund hat auf mein Anraten hin sich letztes Jahr bei Velser eine Sauer 202
Wolverine in 8x64 S bauen lassen. Als ZF ist ein Zeiss 5-24x72 mit einer
besonderen Montage montiert. Die Waffe schieß jetzt ebenfalls äußerst genau mit
den 8 mm S 8,2 g Lutz Möller KJG 8002. Auf dem 65 cm Lauf sitzt eine
Sauer Rückstoßbremse (sieht aus wie Ihre). Der Rückschlag mit dem KJG erinnert
an eine 223 aber nicht an eine 8x68. In den letzten Wochen wurden mehrere Rehe
und Sauen damit auf größere Entfernungen (bis 330 m) gestreckt. Die Sauen
nachts ziehend im Steilhang bei Schnee. Es begeistert, wenn man das
Leistungsvermögen der Waffe, Munition und Schützen sieht. Aber hier will ich
nicht weiter reden, sonst kommen deutsche Jäger mit erhobenem Zeigefinger und
belehren, der waidgerechte deutsche Jäger schiße nicht weiter als 100 m (dies
taten aber schon unsere Vorfahren mit ihren Vorderladern und Bleigeschossen anno
1828 wie in Döbel`s Jägerpractika nachzulesen ist. Sie schossen ihre Jagdwaffen
auf 100 - 120 Schritt so ein, daß ein Speciesthaler auf diese Entfernung genau
getroffen wurde). Was würde er wohl zu den heutigen Schießkünsten unserer
Mitjäger sagen mit ihren modernen Waffen und hochauflösenden Optiken? Ich denke
er wäre vermutlich eher enttäuscht über den verbreiteten tonangebenden
Dilettantismus oder würde schmunzeln, wie wohl auch das Ausland.
Um nicht falsch verstanden zu werden, jeder sollte ehrlich nach seinen
Fähigkeiten die Schußentfernung selbst festlegen, auf welcher er sicher ein
Stück Wild strecken kann. Aber es gibt auch Jäger, die einepassende
Schießausbildung und dazu das nötige Handwerkzeug besitzen, um auf große
Entfernungen sauber zu treffen. Über den Aufwand für solch guten Leistungen
denken sicher die wenigsten Zeitgenossen nach. Hier gilt der alte Satz, von
nichts kommt nichts. Ich möchte damit nur sagen, man urteile nicht voreilig über
andere Jäger , nur weil sie nicht in das eigene Schema passen.
Wünsche Ihnen alles Gute und ein erfolgreiches Jahr 2011, Ralph Becker, Samstag,
8. Januar 2011 20:56

Sehr geehrter Herr Möller,
Ihnen und Ihrer Familie ein gutes, gesundes und glückliches 2011.
Besten Dank für Ihre informative und unterhaltsame
Internetseite, die ich oft besuche. Ich freue mich viele weitere Beiträge. Anbei
ein Beitrag zu Tolles Geschoß, genauer zu „Döbel`s
Jägerpractika“. Bei google Bücher gibt es einige schicke (alte) Bücher zur, über
die Jagd für Jagd- Naturliebhaber mit geschichtlicher Anteilnahme. Der etwas von
Döbel lesen will, oder nur mal reinschauen möchte, kann
hier vorbeischauen.
Mit freundlichen Grüßen, inob, Donnerstag, 13. Januar 2011 21:10
Hallo Herr Möller,
Ihr Forum ist nahezu unergründlich, trotzdem gebe ich
nicht auf und bilde mich beinahe täglich weiter. Kürzlich stieß ich auf einen
Artikel im Forum, der weite
Schüsse und Präzision behandelte. Mein Wissen
reicht jedoch nicht annähernd soweit, wie ihre KJG (MJG in 6 mm ja noch nicht
verfügbar) fliegen und treffen. Nun meine Frage: Wieweit in etwa fliegen,
treffen denn Ihre KJG Geschosse und liefern noch tödliche Leistung ab?

Schußtafel bei Army Std.METRO Atmosphäre
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Waffe / Munition : .243 Win.
Geschosstyp : Möller 6 mm KJG 2007
Geschossgewicht : 5,00 Gramm
V0 : 1000 m/s
Drallänge : 280,0 mm (RH)
Gyroskop. Stabilität: 1,45
Seitenwind : 4,5 m/s
Ballistische(r) Koeffizient(en) (G1):
C1_1=0.411@V>800 m/s; C1_2=0.374@V>400 m/s; C1_3=0.305@V>340 m/s; C1_4=0.377@V>300 m/s; C1_5=0.304@V>0 m/s;
Tabelle verschiedener Fleckschußentfernungen - Flugbahnen zur Visierlinie in cm
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Entfernung 50 m 100 m 150 m 200 m 250 m 300 m 350 m 400 m 450 m 500 m
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50 m Fleck X +1,8 +0,8 -3,5 -11,2 -22,6 -37,9 -58,1 -83,6 -114,5
100 m Fleck -0,9 X -2,0 -7,1 -15,8 -28,1 -44,4 -65,5 -91,9 -123,7
150 m Fleck -0,3 +1,3 X -4,5 -12,5 -24,2 -39,8 -60,3 -86,0 -117,2
200 m Fleck +0,9 +3,6 +3,4 X -6,9 -17,4 -31,9 -51,2 -75,8 -105,8
250 m Fleck +2,2 +6,3 +7,5 +5,5 X -9,2 -22,3 -40,2 -63,4 -92,1
300 m Fleck +3,8 +9,4 +12,1 +11,6 +7,6 X -11,6 -28,0 -49,7 -76,8
350 m Fleck +5,4 +12,7 +17,1 +18,2 +15,9 +9,9 X -14,8 -34,8 -60,3
400 m Fleck +7,3 +16,4 +22,6 +25,6 +25,1 +21,0 +12,9 X -18,1 -41,8
450 m Fleck +9,3 +20,4 +28,7 +33,7 +35,2 +33,1 +27,0 +16,1 X -21,6
500 m Fleck +11,4 +24,7 +35,1 +42,3 +46,0 +46,1 +42,2 +33,4 +19,5 X
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218 m GEE +1,3 +4,5 +4,8 +1,9 -4,5 -14,6 -28,6 -47,5 -71,5 -101,1
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Geschw. m/s 959,2 919,7 881,3 844,0 807,7 769,7 732,0 695,4 659,8 625,2
Energie Joule 2325,2 2137,4 1962,7 1800,1 1648,7 1497,2 1354,0 1221,9 1100,2 987,9
Seitl. Drift cm -0,5 -1,8 -4,1 -7,5 -12,0 -18,8 -25,8 -34,7 -45,1 -57,1
Windkorrek. MOA/m/s -0,075 -0,138 -0,208 -0,288 -0,371 -0,482 -0,568 -0,666 -0,771 -0,878
Flugzeit s 0,051 0,104 0,160 0,218 0,279 0,342 0,408 0,478 0,553 0,630
Ungeachtet dessen, daß auch der Steuermann mal fehlt und/oder
Wind im erheblichen Maße beteiligt ist.
Ich Frage deshalb, weil mir kürzlich in meinem Feldrevier eine einzelne Sau bei
bestem Büchsenlicht auf abgeernteten Weizenfeld auf gemessene 550 m kam und ich
„Trockenübungen“ machte, nur um zu sehen, ob ich in der Lage bin, wäre, das
Fadenkreuz auf das Schwein zu bekommen. Ich war trotzdem erstaunt; das klappte
sogar hervorragend. Meine Rehe schieße ich ja ohnehin auf bis zu 260 m und bin
nach wie vor mit der Wirkung ihrer KJG Geschosse und meiner Treffer zufrieden.
Leider taugt die .243 Win laut Gesetz in Deutschland nicht für Hochwild und ich würde auch im
Fall der Fälle den Geschoßabfall auf diese
Schußentfernung nicht kennen. Auch konnte
ich den Wind (nur ein leichter Hauch von der Seite, trotzdem vorhanden und auf
diese Weite sicherlich nicht unerheblich) nicht einschätzen. Aufgrund all
dieser Unzulänglichkeiten (sowohl meine als auch waffenseitig) ließ ich die Sau
ziehen.
Wäre z. B. mit einer 6,5x63 Messner und bekannter Winddrift, Geschoßabfall mit
mehr Übung seitens des Schützens ein todbringender Schuss möglich? Gäbe es
eventuell eine etwas weniger seltene Munition die das auch ermöglicht und wenn
ja welches? Wo liegen bei meiner .243 Win die Grenzen (bei leichtem Wind, denn
der ist fast immer vorhanden)? Weite Füchse habe ich nämlich auch noch.
2,77g Rottweil R903 als Ganzjahresloborierung bei 60er Lauf also
knapp unter 1.000 m/s
Vielen Dank für ihre Antwort im voraus und Waidmannsheil
M. Weber, Donnerstag, 11. August 2011 19:11
Tag Herr Weber,
Sie sehen oben selbst, bis zur ± 5 cm Reichweite halten Sie Fleck und alles ist einfach. Meine KJGe töten aus der .243" Win. bis 400 m sicher. Darüber hinaus wird die Splitterung ungewiß. Für größerr Entfernungen benötigen Sie ersten schnellere Geschosse, z. B. aus der 7 mm Rem . Mag., zweitens einen Entfernungsmesser und müssen dann drittens ballistisch richten, d.h. benötigen eine dafür geeignete Visiereinrichtung. Wenn Sie das alles nicht haben oder können, pirschen Sie einfach näher ran.
Lies Jagdpatronenwahl und Schießen!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller
Vorletzten Dienstag haben wir betreffend Geschosse für mich ein sehr
interessantes Gespräch geführt. Sie haben mich gebeten, meine Fragen per Mail zu
stellen.
Meine Ausgangslage ist folgende:
Wir schießen bis 1.200 m. Dazu benutzte ich ein APR im
Kaliber 338 Lapua Magnum von Brügger und Thomet mit einem 690mm langen Lauf mit
Rechtsdrall, 6 Zügen und 1:11 Drall.
Haben Sie auch Geschosse die sich „nur“ für das Langdistanzschiessen eignen?
LM: Dafür derzeit nicht, aber ich könnte dafür solche bauen.
Ich bin kein Jäger und deshalb ist die Wirkung im Ziel zweitrangig.
LM: Gut!
Sie haben die Läufe mit progressivem Drall angesprochen. Können Sie mir dazu genauere Angaben, auch in optimaler Abstimmung mit Ihren Geschossen, angeben? Lothar Walter hat mir bestätigt, daß Sie mit Läufen, die einen progressiven Drall haben, sehr gute Kundenrückmeldungen erhalten haben.
LM: Ja, erste Plätze bei Wettbewerben.
Meine bester Streukreis mit vier Schuß war auf 1000 m 25 cm, aber der Wind ist eine großer Feind solcher oder noch besseren Schußbilder. Aber das ist auch das Spannende.
LM: Ohne Wind muß da deutlich besser gehen!
Dann habe ich noch ein Gewehr in 50 BGM. Zur Zeit ist es sehr schwierig 50 BMG Munition oder Geschosse zu kaufen.
LM: Von mir nicht.
Haben Sie auch solche Geschosse?
LM: Ja.
Bis jetzt habe ich die A-Max von Hornady mit 48,6 g verschossen. Die Lauflänge beträgt 700 mm, 8 Züge und 15" Drall (381 mm).
LM: Der Lauf ist recht kurz!
Oder haben Sie eine bessere Kombination Geschosse-Lauflänge-Drall?
LM: Ja.
(Bei beiden Gewehren könnte problemlos ein neuer Lauf eingebaut werden, 50 BMG Läufe mit progressivem Drall stellt Lothar Walter meines Wissens noch nicht her )
LM: Das würde er schon, wenn man ihn darum bitten und das bezahlen würde. Wollen Sie?
Haben Sie genaue Ladedaten für diese Kaliber?
LM: Ja.
Wenn ich wieder einmal zu eine Neuanschaffung tätigen werde, wären .375 oder
.408 Chey-Tec eine Alternative.
LM: Ja.
Welche Erfahrungen haben Sie mit diesen bei uns in der Schweiz doch eher seltenen Kaliber gemacht? Präzision, Beschaffung der Hülse, Zündhütchen)
LM: Sieger der Longshot 2011 mit der .408 CT. Die .375 CT bedarf noch weiter Entwicklung, verspricht aber die besseren Aussichten. Ich würde eine Waffe mit Wechsellaufmöglichkeiten wählen.
Auf eine Antwort auf meine unverschämt vielen Fragen freue ich mich.
Mit freundlichen Grüßen, Martin Berchtold, Freitag, 13. Januar 2012 19:55
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.