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LM Zündhütchen

Gutes Bild von Zündhütchen vor und nach der erfolgreichen Zündung
Links drei neue LM Patronen | Mitte drei abgefeuerte LM Patronen | rechts drei Zündversager

Patronen wie oben, aber schräg abgelichtet. Die unterschiedlichen Eindrücke des Zündstiftes zeichnen sich deutlich ab
links neu | Mitte erfolgreich gezündet, rechts Versager

neue LM Zündhütchen
erfolgreich gezündete LM Zündhütchen
Versager: der im Vergleich geringere Eindruck des Zündstiftes zeichnet sich deutlich ab, vermute ich als Ursache des Versagens
Wenn eine Schußwaffe beim beabsichtigten Schuß nicht schießt heißt das zu versagen. Versager stören die Jagd. Im obigen Falle versagte die Waffe, bzw. die LM Munition mal aber mal auch nicht. Seltsam! Da hier dieselbe Waffe - im Schießkino - verwendet wurde, bleibt nach einer möglichen Versagerursache zu fragen, die die Waffe ausschließt, sofern mal nicht angenommen wird, die Munition sei an sich mangelhaft. Die wahrscheinlichste Ursache für eine nicht hinreichend austretenden und entsprechend ungenügend einschlagenden Zündstift ist ein nicht ganz geschlossener Verschluß. Gute Waffen verfügen über eine Sicherung, die verhindern soll, daß nur teilweise geschlossene Verschlusse eine Patrone zünden können. Die dazu benutze Steuerkurve gibt erst bei dem ganz geschlossenen Verschluß den Zündstiftweg ganz frei.
Alle guten Zündhütchen werden mit drei genau bemessenen und als Stichprobe geprüften Empfindlichkeiten bezüglich des Zündimpulses hergestellt. Mit abnehmen dem Impuls sieht das so aus. Erstens: muß zünden. Zweitens: ungewiß. Drittens: darf nicht zünden. So erklären die Bilder erfolgreich und Versager aus dem von erfolgreich zu versagend abnehmendem Zündstifteindruckdurchmesser und -tiefe den beobachtete Sachverhalt hinreichend. Die versagenden Zündhütchen haben einfach nicht genügend Zündimpuls erhalten.
Ein weitere Ursache für ungenügenden Zündstifteindruck könnten auch zu kurze Patronenhülsen mit folgend zu großem Verschlußabstand sein. Ich habe das in eigener Sache selbst nicht geprüft, aber möglich ist das von unabhängiger dritter Seite , z. B. beim Beschußamt oder der DEVA. Wer soll prüfen?
Waidmannsheil, Lutz Möller, Freitag, den 20. Januar 2012
Hallo Lutz,
das Problem mit dem Zündversager und der Frage, ob die Hülse zu kurz oder der
Schlagbolzen zu schwach oder kurz ist bekannt. Bevor man deswegen den ganzen
Krempel zur DEVA schickt, was ja nicht wenig aufwändig ist, sollte man
versuchen, die Patrone zusammen mit zwei oder drei Schnipseln Papier, die man
vorher zwischen Kammer und Patrone legt, zu repetieren. Falls das funktioniert,
ist die Hülse zu kurz, bzw VA zu groß. Geht der Verschluß nicht zu ist die Hülse
gut und der Schlagbolzenweg oder dessen Kraft zu gering.
Liebe Grüße, Jan G., Freitag, 20. Januar 2012 16:13
Mir wurde gestern fernmündlich von einer Mauser 03, berichtet, die ebenso - wie oben geschildert - gelegentliche Zündversager aufwies. Nach einigen Versuchen und Untersuchungen fand Mauser die Ursache. Die Schlagbolzenmutter hatte sich gelöst. Nachdem Mauser die festgeklebt hatte, zündete fortan jedes Zündhütchen sicher. Diese Fehlerursache und - Heilung war mir so nicht bekannt. Insofern haben wir mal wieder was dazu gelernt.
Waidmannsheil, Lutz Möller, Donnerstag, den 26. Januar 2012
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Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.