
Gewohnheit | KJG wirkt zuverlässig | Bockkitz | Broschüre | Wirksamkeit | Geschoßvergleich
Zur Giftigkeit der Geschoßwerkstoffe siehe Giftiges Tellur im Kupfer, bleifreie Jagmunition und Wettbewerb mit Messungen der DEVA.
Hallo Herr Möller!
Ich bin Jungjäger in Ausbildung und so alles klappt, stehe
ich Mitte Juli auch mit bestandener Prüfung da.
Ihre Seite ist inzwischen zu einer fast allabendlichen
Feierabendlektüre geworden!
Was ich gern wissen mochte kommt gleich. Ihr
Lutz Möller KJG, ist mechanisch vom Aufbau her
und in der Herstellung doch erstaunlich einfach zu fertigen:
Wieso benutzen die großen Munitionshersteller diesen Entwurf nicht?
Sie handeln die üblichen, käuflichen Kupfergeschoßarten ausführlich ab, richtig überzeugen konnte mich aufgrund der Berichte keines Wirklich (Messingpfropfen, die bröseln, vernickeltes Blech von B******* usw.).

Vernickeltes Blech
Die Abgedruckten Mails von Jägern, die ebenfalls Ihren Senf dazugeben,
vervollständigen nur meinen Eindruck!
Auch von Anwaltlicher Post blieben Sie ja deswegen nicht verschont ;-)
Mir ist deshalb schleierhaft, weshalb z. B. hier im Niederbayerischen
Mittelgebirgsjägerkreis das Lutz Möller KJG gänzlich unbekannt ist!
Meine Schießerfahrung begrenzt sich sicherlich bis jetzt auf die
Zielwirkung auf Papperdeckel (hier in Bayern so genannte pappe) und
anschließendem Verbleib des Geschosses im Sand dahinter, trotzdem
finde ich Ihre Seite auch für den angehenden Jungjäger von unschätzbar
hohem Wert! (zumindest für mich)
Viele Grüsse aus dem Bayerischen Wald und weiterhin
viel Spaß und Erfolg!
H. Liebl, Freitag, 29. Juni 2007 15:23

8 mm Vergleich: Lutz Möller KJG gegen Bleierne Sippe 2001 - 2003, sieh auch Afrika 2001
Tag Herr Liebl,
Sie benutzen das Netz um Nachrichten und Berichte zu suchen und zu finden und können bei Fragen elektronisch Post versenden. Das können und tun nicht alle Jäger. Der nur mal gelegentlich eine Schachtel Munition beim Büchsenmacher kauft, wird vermutlich nie was vom Lutz Möller Geschoß hören. Die großen europäischen Munitionshersteller haben allesamt alte und bezahlte mit denen Sie ihre Geschosse pressen, nicht drehen, ganz gleich ob aus Blei mit Mantel oder aus Kupfer (Lapua Naturalis).
Blei ist für große Tiere und schnelle Geschosse (z. B. aus der 7x64- oder 8x68S-Patrone zu weich, um angemessen zu wirken, und, wie andere Befürworter Bleifreier Jagdmunition meinen, auch zu giftig.
Reibungsarme Führbandvollegeschosse aber müssen Sie drehen, siehe KJG-Herstellung. Weil nun die große Hersteller mit ihren Maschinen gut zurechtkommen und damit billige Munition herstellen könne, sehen die keine Veranlassung die auszumustern und neue CNC-Drehautomaten anzuschaffen, um damit bessere Geschosse herzustellen. Kein Finanzvorstand würde je solch Entscheidung gutheißen.
Des weiteren beliefert der größte europäische Hersteller mit den meisten Marken alle Büchsenmacher direkt mit einem breit gefächerten Angebot und guten Verdienstmöglichkeiten. Dazu wird ein guter Teil der Einahmen für Werbung ausgegeben, so daß die meisten Jäger auch genau nach diesem Angebot fragen. Warum soll der einfach Büchsenmacher da nicht mitmachen. Ohne viel zu reden oder zu wissen kann er immer eine passende, ihm ins Haus gelieferte Schachtel aus dem Regal zeihen und bei gutem Verdienst dem Jägerreichen. Was will er mehr?
Nur der Unzufrieden bewegt sich. Munitionshersteller und Händler sind satt und zufrieden. Die bewegen sich nicht.
Wenn ich Jäger, die nach dem Lutz Möller KJG fragen, zurückfrage, warum, dann kommen immer die gleichen Antworten, nämlich:
Bleigeschosse zerstören zu viel Wildpret!
Vorhandene Bleigeschoßmunition fliegt zu krumm oder reichen nicht weit genug!
Bei großen Kalibern verursachen die schweren Bleigeschosse zu viel Rückstoß!
Ich füge dann noch hinzu, auf der Drückjagd benötigen langsame Geschosse zu großen Vorhaltewinkel!
Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
mittlerweile ist es mir zur Gewohnheit geworden nach getaner Arbeit kurz in die Neuigkeiten auf Ihren Seiten zu schauen. Ich finde immer Bemerkenswertes (z.B. Schulterstabilisierung), Wichtiges (Zielwahl), Neues (Tempelhof kaputt), aber auch Absurdes (Bedrohung), Unverständliches (Nahkampf) oder Ignorantes (44 Jahre und kein bißchen . . . ). Zusammenfassend kann ich sagen, daß ich durch die Lektüre Ihrer Seiten mehr über Innen-, Außen- und Zielballistik gelernt habe als in der Jagdausbildung, in 30 Jahren Jagd oder im Medizinstudium und dieses Wissen durch von Ihnen empfohlene Bücher (Wildtieranatomie, Wundballistik) noch vertiefen konnte.
Als Jungjäger führte ich einen Repetierer in .222. Rem., die völlig ungeeigneten, da viel zu weichen TMS-Geschosse hatten entweder brutal-zerstörende oder mangels Tiefenwirkung unzureichende Wirkung. Ausschuß gab es selten, Nachsuchen häufiger und deswegen schwierig. Also stieg ich auf einen Krico-Repetierer in 7x64 um, den ich 15 Jahre lang führte. Heute weiß ich, daß der teilweise schlechte Ruf dieses Kalibers von den damals dafür verfügbaren Geschossen herrührt. Meine Erfahrungen mit KS, H-Mantel, TIG und Geco-TM waren jedenfalls gelinde gesagt durchwachsen. Wobei sich das 8 g KS und besonders das 11,2 g H-Mantel bei Rehwild durch gute Wirkung aber brutale Wildbretzerstörung auszeichneten. Das 10,5 g KS war etwas harmonischer, brachte aber auch regelmäßig doppelt faustgroße Ausschüsse. Das 11,5 g TIG wirkte oft unzureichend. Am harmonischsten war erstaunlicherweise das Geco TM, wobei ich es tunlichst vermied Knochen zu treffen. Mit letztgenannter Kombination erlegte ich die größte Anzahl Wild. Alle diese Aussagen beziehen sich vorwiegend auf Rehwild, bei größerem Wild traten die Schwierigkeiten nicht so ausgeprägt bis gar nicht auf. Erstaunliches erlebte ich allerdings mit meinem 98er in .375 H.&;H. und Norma TMR/VMR in Afrika. Mehrfach keine Ausschüsse und unzureichende Wirkung auf gar nicht mal so starkes Wild (Plainsgame).
In heimischen Wäldern stieg ich dann auf Otto Bocks 9,3x62 um, zunächst aus einem Sauer 90 Stutzen, dann aus der Blaser R93 verschossen. Ja, ich weiß, das werden Sie nicht verstehen, kam aber dadurch, daß ich günstig eine Blaser Offroad in .30-06 mit Wechsellauf .300 Wby. als "Schlechtwettergewehr" erworben habe und auf Drückjagden bald nur noch dieses Gewehr geführt habe. Da ich beim Schießen gerne intuitiv handle, habe ich dann die Systeme vereinheitlicht und die Sauer 90 gegen die R 93 Attache in 9,3x62 getauscht. Was soll ich sagen, andere Kaliber, gleiche Schwierigkeiten. Diesen Sachverhalt kann man aber schon in "Woodleighs wirken unzulänglich" nachlesen.
Zusammenfassend kann man sagen, daß ich in 30 Jahren mit keinem Geschoß wirklich zufrieden war. Aber wahrscheinlich bin ich auch nur kritischer als andere. Jedenfalls habe ich jetzt komplett auf Lutz Möller KJG umgestellt, allerdings bisher fast nur Rehwild erlegt. Hier war die Wirkung durchweg umwerfend, die Wildbretentwertung vernachlässigbar. Mit der .300 Wby. konnte ich im letzten Büchsenlicht auf 203 m (Laser) einen zehnjährigen Gamsbock beschießen, der im Knall fiel, dann aber nochmal hochkam und in einen 30 m entfernten Steilhang flüchtete, wo wir ihn verendet fanden. Ich wollte einen hohen Lungenschuß antragen, kam aber eine Handbreit weiter hinten ab. Das Stück stand exakt breit, das KJG schlüpfte ein- wie ausschußseitig unterhalb der Wirbelsäule genau zwischen zwei Rippen durch, Ein- wie Ausschuß kalibergroß, keinerlei Wildbretzerstörung. Allerdings auch kein sichtbarer Schweiß, für den Hund war's trotzdem kein Problem. Nun harre ich der Drückjagden, die da kommen mögen.
Mit Waidmannsheil und herzlichem Dank für die geleistete Arbeit, Wolfram Ortlieb, Dienstag, 4. November 2008 20:51
Grüß Gott Herr Möller,
hier sende ich Ihnen einen Bericht. Alles Wild streckte ich mit
.30 R Blaser KJG mit
Spitze.
Gestern abend streckte ich habe einen Frischling (19 Kg aufgebrochen), Einschuß
Hochblatt hinter dem Blatt, Ausschuß gut kalibergroß, Ausschuß saß tief,
Entfernung 40 m, lag am Anschuß,
Splitter am Herz
Heute morgen streckte ich ein Bockkitz, schlechter
Schuß, Einschuß direkt hinter dem Zwerchfell, Ausschuß 3x3 cm groß,
innen Sauerei, Stück lag am Anschuß, Entfernung 70 m
Geiß, schlechter Schuß, waidwund, Ausschuß gut kalibergroß, innen Sauerei, Stück
lag nach zwei Gängen, Entfernung 80 m.
Die beiden Rehe wären mit diesen Schüssen mit meinem alten
CDP wohl nicht am Anschuß gelegen, wenn ich sie
überhaupt bekommen hätte. Das
Lutz Möller Geschoß tötet, wohl wegen der Splitter, auch bei schlechten
Schüssen zuverlässig.
Ich gehe heute auf den Schießstand. Bilder werden noch folgen. Veröffentlichen
Sie bitte nur bitte ohne meinen Namen!
Waidmannsheil ohne Namen, Sonntag, 30. November 2008 11:12
Moin Herr ohne Namen,
bei Tieren, die noch liefen, scheidet ein Kraftstoß auf die Wirbelsäule mit Rückenmark als unmittelbar fällende Wirkung aus, trifft bei dem Bockkitz aber wohl zu, falls nicht ein Splitter in Rückenmark drang. Die zuverlässige Wirkung des Lutz Möller KJG gründet auf gewollte Absicht, Bauart und Auslegung, die sowohl berechnet als auch geprüft und seit Jahren in Streckenbereichten, wie auch dem Ihren, immer wieder bestätigt wird.
Siehe anschaulich auch die Präsentation Zeitgemäßes Jagdgeschoß !

Links Mantelschrott der Bleiernen Sippe | Mitte 9,3 mm KJG | halbrechts KJG-Restbolzen | rechts KJG Splitter
für in allen Zeilen gleichbleibend zuverlässige Wirkung gab ich dem Lutz Möller KJG zwei andersartige Wirkungsweisen für zwei andersartige Ziele mit, nämlich
erstens einige, wenige großflächige Splitter für die weichen Lunge, die ansonsten kaum Zielwiderstand böte, hinreichend Wirkungsquerschnitt zu entfalten, und
zweitens, den kleinflächigen ( = nicht „aufgepilzten“ ) schulterstabilen Restbolzen für schnurgerade und weitreichende Tiefenwirkung.
Die Broschüre „Bleivergiftungen bei Seeadlern: Ursachen und Lösungsansätze – Anforderungen an bleifreie Büchsengeschosse“ ( sieh auch das (Inhaltsverzeichnis) zeigt in dem Aufsatz
von Anna Trinogga1, Peter Jeucken2, Helmut Kinsky2, Markus Walter2, &; Oliver Krone2
1 Leibniz Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW), Alfred Kowalke Straße 17, 10315 Berlin
2 Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffe e. V. (DEVA), Dune 3, 33184 Altenbeken
Die Broschüre können Sie über die Bibliothek des Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung zu 20 € Kostenbeitrag zu erwerben. Bestellungen der Broschüre mit der gewünschten Lieferanschrift bitte per E-Mail an:
biblio@izw-berlin.de oder per Fax: +49 (030) 512 6104
Die Seeadlerforschung fördert das deutsche Bundesministerium für Forschung und Bildung im Leibniz Institut für Zoo und Wildtierfoschung (IZW), das wiederum die Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffe e. V. (DEVA) mit den ballistischen Untersuchungen beauftragt und bezahlt hat.
auch mal von unabhängiger Seite gemessen und beziffert, die überlegene Wirksamkeit des Lutz Möller Geschosses auf 50, 100 und 200 m, sieh weiter unten Geschoßvergleich. Auf 300 m wurde leider nicht gemessen, die Überlegenheit wäre noch deutlicher, weiß ich. Ich empfehle die Broschüre käuflich zu erwerben. Ersten können Sie was lernen, zweitens helfen Sie die Kosten der Forschung und Veröffentlichung zu tragen, und drittens erhalten Sie geprüfte Argument für Ihre Geschoßwahl.
Ich kenne kein anderes Geschoß, daß über den ganzen jagdlichen Bereich (mindestens von 0 - 300 m) Bereich so sicher auf alle Ziele wirkt, auch beim Weichschuß, der gleichwohl als schlechter Treffer gelten muß. Gute Treffer beschreibt Zielwahl.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Aus obiger Broschüre stammen folgende Geschosse vergleichende Grafiken zur Wirksamkeit verschiedener bleihaltiger und bleifreier Jagdgeschosse, einschließlich des Lutz Möller Geschosses. Die ballistischen Arbeiten wurden, wie gesagt aus deutschen Steuermitteln finanziert, vom IZW beauftragt und von der DEVA durchgeführt. Ich empfehle die Broschüre zu erwerben und den Aufsatz zur Wirksamkeit zu lesen.




Die Ergebnisse, sind, zumindest von meiner Seite aus kein Zufall, sondern gewollt. Zu den Anderen denke man sich seinen Teil.
Lutz Möller, Donnerstag, den 4. Dezember 2008
Die Zeitschrift „Jäger http://www.jaegermagazin.de/ veröffentlicht in ihrem Septemberheft 9 / 2011 auf den Seiten 52 - 54 einen Aufsatz über Kurzrepetierer von Dr. Frank B. Metzner, aus dem ich folgende zwei Bilder ausreiße und hier zeige.


Ich empfehle das Heft „Jäger“ September 2009 zu kaufen und den ganzen Aufsatz zu lesen.
Waidmanns heil, Lutz Möller, Dienstag, den 23. August 2011
Sehr geehrter Herr Moeller,
zunächst einmal „“Gute Besserung" auf diesem
Wege.
LM: Herzlichen Dank. Das hilft mir gut!
Während Ihres Skiaufenthaltes hat sich doch einiges in Sachen bleifreier Geschosse bewegt. Erwähnenswert ist hier der Bericht von Stephan Elison „Besser bleifrei?“ in der aktuellen Pirsch Heft 3 vom 4. Februar 2009. Nach den derzeitigen Forschungsergebnissen müßte der Bericht nicht mit einem Fragezeichen, sondern mit einem Ausrufezeichen versehen sein. Dem Autor sei Dank für seine gute journalistische Arbeit, ich bin überrascht wie klar und deutlich er bisher die Forschungsergebnisse wiedergegeben hat.
LM: Sieh dazu die IZW Broschüre der FU Berlin.
Nun ist doch tatsächlich die Politik gefordert.
Es freut mich auch für Sie persönlich, nun Genugtuung zu erfahren, wenn Ihre
Entwicklung „Lutz Möller KJG“,
als ausnahmslos einziges, taugliches,
bleifreies Jagdgeschoß angesehen wird. Ich selber verwende das
Lutz Möller KJG seit zwei Jahren mit größter
Zufriedenheit und bin jetzt mit meiner Missionarstätigkeit in Jungjägerkreisen
für das Lutz Möller KJG bestätigt.
Mit freundlichen Grüßen und viel Freude beim Studieren der neuen Pirsch, Ausgabe
Februar 2009
H. Baur, Montag, 9. Februar 2009 22:28
...gibt es schon in etlichen WerksLadungen. Eine Auflistung von Werkspatronen in 5,6- bis 9,5-Millimeter-Kalibern mit bleifreiem Geschoß finden Sie in der PIRSCH 4/2009, die ab dem 18. Februar 2009 im Handel erhältlich ist.
Über das Verhalten bleifreier Geschosse in ballistischer Gelatine berichtete Peter Pulver bereits in den PIRSCH-Heften 15/2004 und 13/2005.
Lieber Herr Möller,
mein Name ist Rainer Bartholdt und ich bin schon seit Jahren ein großer Freund
Ihrer Webseite und Ihrer
Lutz Möller KJGe, die ich seit der ersten
Generation sehr erfolgreich in .30-06 bei der
Jagd verwende. Ich bin Mitglied im
Ökologischen Jagdverein
Mecklenburg-Vorpommern. Der ÖJV beteiligt sich sehr an den Erörterungen über
den jagdlichen Einsatz bleifreier
Munition. Wir haben ein sehr großes Verlangen das Verbot bleifreier Munition
in Brandenburg und MV so schnell wie möglich aufzuheben. Aus diesem Grund möchte
ich in unserem bundesweiten Vereinsorgan der "Ökojagd" einen Artikel über den
derzeitigen Stand der Versuche bei der DEVA schreiben. Dazu habe ich eine
Anfrage beim Geschäftsführer der DEVA, Herrn Kinsky, gestellt.
Ich wollte Sie fragen, ob Sie möglicherweise der DEVA
Lutz Möller KJGe zur Verfügung gestellt haben.
LM: Nein.
Oder sogar in die Versuche der DEVA eingebunden sind?
LM: Nein.
Haben Sie vielleicht ein paar Hintergrundinformationen, die Sie mir zur Verfügung stellen möchten?
LM: Ja, siehe Broschüre.
Sind Ihnen vielleicht andere ballistische Untersuchungen bekannt, in denen generell das Verhalten von Deformationsgeschossen mit (Teil-)Zerlegern verglichen wird?
LM: Nein, aber beachten Sie bitte das
Abprallergerücht.
Ich bin ja kein Ballistikexperte, aber ich würde mal vermuten, bei den DEVA
Versuchen wird herauskommen wird, das Abprallverhalten und damit die Gefährdung
der Umwelt durch ein Geschoß nicht primär von seinem Material, sondern eher von
seiner Wirkung im Ziel abhängt, nämlich, ob es sich um ein reinen
Deformator, einen
Zerleger oder Teilzerleger handelt.
Bevor ich auf das
Lutz Möller KJG umgestiegen bin, habe ich das
Brenneke TOG verwendet, ein Geschoß, das
~ 80-85% Restmasse behält. Damit hat die DEVA aber offensichtlich kein
Problem. Na ja, wie dem auch sei, ich bin schon sehr auf die Ergebnisse der
Untersuchungen gespannt.
Auf Wunsch lasse ich Ihnen gern vorab den Aufsatz zukommen.
LM: Gern.
Wir könnten uns danach noch einmal kurzschließen.
Die „Ökojagd“
erscheint bundesweit und wird von uns auch an die Verwaltungen von
Nationalparks, Bundes- und Landesforsten sowie an die Jagdbehörden verschickt.
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank und viele Grüße, Rainer Bartholdt, Samstag, 28. März 2009 17:38
zu den DEVA-Versuchen
Lieber Herr Möller,
heute bekam ich die Antwort der DEVA, der Bund habe die Untersuchung des
Abprallverhaltens bleifreier Munition bei der
DEVA noch gar nicht beauftragt. Ich finde das skandalös. Es gibt also momentan
keine neuen Erkenntnisse zu diesem Thema.
Viele Grüße, Rainer Bartholdt, Dienstag, 14. April 2009 20:04
Lieber Herr Möller,
seit Jahren verfolge ich Ihren Netzplatz, mit
Aufmerksamkeit Neugierde und Achtung vor dem Erreichten. Die technische
Entwicklung der Projektile halte ich für mehr als gelungen, die überwiegend
positive Resonanz Ihrer Kunden spricht eine klare und deutliche Sprache. In der
Wahl Ihrer Partner scheinen Sie allerdings kein glückliches Händchen zu
besitzen, das verbleibenden Gefühl ist mir bestens bekannt, auch ich habe
bereits geistiges Eigentum, viel Engagement und Motivation für „…ein Apfel und
ein Ei“ verschenkt. Die Ideen waren gut der strategische Ansatz ausgewogen, nur
die Partner und Berater haben ein falsches Spiel getrieben. Noch heute kann man
bei einem großen Hersteller von landwirtschaftliche Bauten in Bayern meine
Reitanlagenbaukonzeptionen bewundern, inklusive Fotos der Pferde meiner Frau.
Ich glaube zu wissen wie Sie sich fühlen. Trotz aller Rückschläge und
Ärgernisse, hoffe ich Sie setzen Ihre Aktivitäten selbstständig und
eigenverantwortlich fort.
LM: Klar, ich bin dabei!
Neben der technischen Weiterentwicklung, die zweifelsfrei, nicht zu vernachlässigen ist, würde ich nach meiner bescheiden Meinung, aber ein eigens vertriebliches Konzept entwickeln. Dabei erscheinen mir nach 12 Jahren Erfahrung im Vertrieb hocherklärungsbedürftiger Produkte folgende Aspekte als äußerst wichtig.
Die Kunden möchten „Das Möller Original KJG – Geschoß“.
Das sollte sich im gesamten Vertriebsweg widerspiegeln, also vom
Internetauftritt bis zur eigenhändigen Unterschrift auf der Verpackung.
LM: Siehe:
Echt gut!
Die Qualität und Verarbeitung müssen auf dem technisch
höchst machbaren Niveau sein, mit minimalen Toleranzen, diese Botschaft
müssen Sie den Kunden deutlich und ersichtlich machen.
„Made in Germany“ hat einen nicht zu unterschätzenden
Aspekt und ist ein Zugpferd.
Überzeugen Sie durch höchste Qualität und Kontinuität,
auch bei der Verpackung der Produkte.
Versenden Sie Mindermengen (20 Geschosse), aber nur mit genauen
schriftlichen Anweisungen und Vorschlägen zum Laden, Kunden sind vorsichtig
und Sie müssen aufgrund der negativen Entwicklungen verlorenen Boden wieder
gut machen.
Betreiben Sie Direktvertrieb, das spart Geld und Ärger
(z.B. „Sinn Spezialuhren zu Frankfurt am Main“).
Wählen Sie wenige ausgesuchte strategische
Geschäftspartner die Sie mit harten, schriftlichen Verträgen binden,
ausgesuchte Büma, wie
Prechtel, Ritterbusch,
Kuchenreuter,
Kessler, etc. gleiches gilt bei den
Lieferanten und der Verpackung, sowie den Widerladern.
Fertig geladene Munition wäre perfekt, falls möglich
lassen Sie laden, falls nicht fokussieren Sie sich auf die Projektile und
nennen den Kunden ausgesuchte gewerbliche Widerlader die vertraglich nach
Ihren Vorgabenladen (ohne extreme Drücke).
Ihre Produkte scheinen mir nur für den „high end“ -
Bereich geeignet, dies sollte sich im gesamten Auftritt widerspiegeln, wie
das bei „Sinn – Uhren“ oder „Breitling“
als Beispiel ersichtlich wird.
Verfeinern Sie das bestehende Produkt und sorgen für
Kontinuität bevor Sie neues beginnen, dies sorgt für Vertrauen bei den
Kunden. All zu schnelle Modellwechsel sind eher schädlich.
Mit anderen Worten bleiben Sie am Ball, nicht unterkriegen lassen und weiter machen.
Ich möchte Ihnen mit den obigen Gedanken, die ich als Vorschläge verstehe, nicht zu nahe treten. Vielleicht ist der eine oder andere Aspekt hilfreich, gerne erörtere ich mit Ihnen weitere Vorschläge. Als Vertriebsleiter bei einem Spezialversicherungsmakler fällt der Konkurrenzgedanken ja weg.
………………. one men, one rifle, one bullet, The Original Möller KJG ……………………
Made in Germany
Mit freundlichen Grüßen, Markus Lux, Sonntag, 31. Oktober 2010 11:19
Lutz,
ich las soeben den Ansatz von Herrn Markus Lux gelesen
kann Ihnen diesen Ratschlag auch als sehr vernünftig empfehlen. Deutsche
Qualität ist eben allem anderen überlegen. Das war bereits 1935 so und hätte man
nicht alles verkauft würde die Welt heute bestimmt gescheiter dastehen :-)). Ich
bin mir sicher SIE verstehen was ich meine! Ich lege Ihnen gern noch zwei
Ratschläge auf den Tisch legen: Möllermunition und Geschosse zu vermarkten und
im Ausland bei sehr seriösen Händlern zu vermarkten. Sehr wichtig scheint mir
auch ein vollständiges Angebot und möglichst alle Kaliber zu fertigen. Es gibt
bestimmt unterschiedliche Nachfrage, aber dies schafft das Vertrauen der
Kundschaft, die dann auch gern bereit ist beste und zuverlässige Ware
dementsprechend zu entgelten. Bitte verstehen SIE auch meine Bemerkung als
aufrichtig und gut gemeint.
Mit freundlichen Grüßen, Richard =, Montag, 1. November 2010 09:13
Lieber Richard,
Jägern ist mit Angeboten seltener oder seltsamer Kaliber, Patronen oder Waffe nicht gedient, denn die dauerhafte Versorgung mit Hülsen oder sonstigem Zubehör oder Ersatzteilen ist dort nicht gesichert. Deshalb soll man sich klug auf das vorwiegend gängige beschränken.
Waidmannheil, Lutz
Hallo H. Möller,
nachdem ich mir passend zur Patrone, Lutz Möller KJG die Waffe bzw.
das Kaliber wählte, kurz ein paar Schilderungen meiner ersten Eindrücke (aus
Zeitgründen leider ohne Bilder, wenn wieder mehr Zeit vorhanden ist werde ich
Ihnen auch Bildmaterial zusenden). Wie gesagt ich habe mir nach ersten (wenigen)
Versuchen im Kaliber .30-06 mit dem Lutz Möller KJG eine Waffe (R8)
zugelegt und wollte mit der Waffe vom Rehkitz bis zum Elchbullen gerüstet sein,
so habe ich mich nach gründlicher Durchforstung Ihrer Seite für das Kaliber
9,3 x62 als mein mögliches Standard Kaliber entschieden. Schießkomfort sollte
auch noch vorhanden sein (Rückschlag)
um immer ohne ein unangenehmes Gefühl schießen zu können.
Nach jetzt 15 Stück Schalenwild die ich mit meiner R8 9,3x62 semi weight geschossen habe bin ich sehr begeistert. Die Präzision ist hervorragend (5 Schuß auf den Kronenkorken) und die Wirkung einfach umwerfend, was ich bei meinen bisherigen Erfahrungen (Lapua Naturalis, HDB und Jaguar) mit bleifreier Munition nicht bestätigen konnte.
LM: Siehe dazu Vergleich!
Die Wildbretzerstörung ist wie beschrieben gering, das Schießen in 9,3x62 sehr angenehm!
Lagen alle Schalenwildstücke inkl. einer Überläuferbache mit 45 Kg im Feuer so hatte ich letzthin noch den Vergleich zur Wirkung der Jaguar Geschosse (die ich die letzten 2 Jahre verwendet habe). Ich hatte ein Kitz mit meinem Drilling im Kaliber 9,3x74 auf 50 m beschossen, der Schuß war 2 cm hinter dem Blatt (im oberen Körperdrittel) gesetzt, das Stück ging noch 50 m, Einschuss im 1. Lungenflügel kalibergroß, Ausschuss an der 2. Lungenhälfte mit mäßiger Zerstörung.
In der jagfreien Zeit werde ich meinen Drilling dann auch
noch auf Ihr Lutz Möller KJG umrüsten und meine Bestände an anderen
Patronen veräußern.
Weiterhin viel Erfolg!
Freundliche Grüße, Andreas Kübler, Montag, 6. Dezember 2010 09:52
P.S. könnte man Sie ggf. für einen Vortrag zu bleifreier Munition zu
einer Hegeringveranstaltung buchen?
LM: Gewiß, Wo denn?
Hallo Lutz!
Ich glaube Du bekommst ernste Konkurrenz!! ;-) wi-la-tech!
Grüße aus Kärnten
Albert Z., Montag, 17. Januar 2011 19:39
Moin Herr Einhäuser,
da haben Sie
sich ja was scharfes einfallen lassen. Ihr Entwurf erinnert mich vorn an eine
Brusstwarze. Ich dachte seit meinen Einwänden zum
Impala wäre klar, wie man`s nicht machen soll. Sie schreiben „Das DSG
durchschlägt den Wildkörper richtungsstabil.“ Wohl kaum! Treten Sie mal den
Beweis an.
Gruß, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
im Juni hatte ich ihnen geschrieben, mein Wiederlader verwendet ihre Geschosse auf keinen Fall (siehe unten) und ihnen mitgeteilt, sobald ich die näheren Gründe dafür kenne, ich ihnen diese zukommen lassen werde. Nun habe ich eine Antwort hierauf erhalten, die wie folgt lautet:
"Geschosse von Lutz Möller verladen wir aus persönlichen Gründen nicht. Besuchen Sie mal seine Seite. Dann können Sie sich selbst ein Bild davon machen. Außer den KJG-Geschossen gibt es keine anderen Geschosse, ein Wundergeschoß! (Hat es aber schon in den Siebziger Jahren gegeben."
Mit Spannung erwarte ich Ihre Stellungnahme zum Wundergeschoß und verbleibe
MfG, Dr. Jochen Günther, Donnerstag, 7. Juli 2011 15:59
Guten Tag Herr Günther,
danke für Ihre Rückmeldung. Ich baue sog. Wundergeschosse nur für Leute die sich wundern. Für alle anderen baue ich Geschosse, die die gestellte Aufgabe erfüllen. Dazu ist schon allles gesagt, nämlich in Geschosse, Wettbewerb, Führbandgeschosse, zeitgemäßes Jahdgeschoß und natürlich Lutz Möller KJG und MJG.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.