Hier ist die jeweils neueste
Lutz Möller Geschoßdatei Moeller.bul, siehe Anleitung
Vihtavuori |
Pulver | Pulverraum |
QuickTarget | Lutz Möller Geschoß.bul | Guter
Helfer |
Das nicht im Handbuch steht | Gasdruck
Waidmannsheil Herr Möller!
Zum Glück ist ja Weihnachten und man hat etwas mehr Zeit, sich mit Ihren
umfassenden Info-Seiten zu beschäftigen! So nun
auch mal wieder etwas intensiver mit dem
Lutz Möller Geschoß. Ich bin seit vielen Jahren leidenschaftlicher Benutzer
der8x68S und auch der
8x57IRS aus einer Doppelbüchse. Für
beide könnte ich mir auf Lutz Möller Geschoß zu w echseln vorstellen, fand aber außer vielen Berichten
über die Vorzüge keine Preisliste. Bitte also um Übermittlung der Preise für das
8 mm S-Geschoß, denke dann gleich an 2-300 Stck.!
Außerdem benötige ich
Ladedaten für die 8x68S
mit N160 und 8x57IRS mit N140, oder sind diese
Pulver nicht so geeignet?
Noch einen schönen 2. Feiertag, herzlichst Ihr B.-Michael Meyer, BRV, Montag, 26. Dezember 2005 15:15
Lieber Herr Meyer,
Vihtavuoripulver werden auch von Jägern gern genommen, weil die Sportschützen die viel benutzten. Deren Anforderungen unterscheiden sich aber von unseren jagdlichen Bedürfnissen. Sportschützen wollen viel, lange und genau schießen und treffen. Jäger schießen selten. Lebensdauer wäre also keine unabdingbare Forderung. Jäger benötigen bei geringem Feuerschein (siehe auch Mündungswolke und Feuerschlucker)vor allem Leistung . Technisch folgt daraus, Sportschützen verwenden besser niedrignitrierte Pulver, aber Jäger hochnitrierte Pulver. Ein typischer Vertreter niedrignitrierter Pulver ist Vihtavuori. Die sind damit für Jäger zweit Wahl. Hochnitrierte Pulver kommen insbesondere aus Schweden von Bofors mit den Marken Norma und Rottweil. Daher empfehle ich allgemein für Jäger Vihtavuori links liegen zu lassen und zu Norma oder Rottweil zu greifen. Vihtavuori ist nicht schlechter, nicht daß mich jemand falsch verstehe, sondern eben eher für Sportschützen als für Jäger geeignet.
N160 ist für die 8x68S mit 8 mm Lutz Möller Geschoß zu langsam, N140 ginge für die 8x57IRS zwar, brennt im 60 cm Lauf aber nicht vollständig ab, so daß die Büchse flammt. Ich habe in 8 x 57 IRS Lutz Möller Munitionen nun zwar das Pulver mit eingefügt, rate aber nicht dazu. Tags als Drückjagdwaffe mag die Doppelbüchse mit der Ladung taugen, aber nachts um im Dunkeln auf Schweine anzusitzen, rate ich ab. Das Mündungsfeuer blendet zu sehr. Ein Mündungsfeuerdämpfer wie ein Feuerschlucker sieht auf so einer Waffe auch nicht gut aus und stört beim schnellen Tageseinsatz, so daß nur passende Pulver die Aufgabe zufriedenstellen mit hoher Leistung bei geringer Flamme lösen. Für die 8s68S eignet sich RP3 auch sehr gut, siehe 8x68S RP3 Gasdruckmessungen (die leicht andere Industriausführung von Norma 203 oder Rottweil R903). Für die 8x57 IRS empfehle ich das gute Rottweil 901.
Waidmannsheil, Lutz Möller, 27. Dezember 2005
Hallo Lutz,
noch ein Nachtrag zu meinen ersten Schüssen mit der
.375" Weath. Mag.: Das
Rückstoßverhalten ist mit den Lutz Möller Geschoßen so
"angenehm", daß jeder, der 8x68S mit
gewöhnlichen Geschossen schießen kann, damit klarkommt. Dabei möchte ich
erwähnen, daß der Lauf Magna-Port-Schlitze hat ( der Vorbesitzer hat ihn als
.375 H & H-Lauf so geerbt ), ich mir
aber sicher bin, auch ohne die Schlitze ohne zu
mucken schießen könnte. Die Schlitze
mindern eh' nur den Hochschlag, nicht den Rückstoß bis zu 20 %, wie
Blaser vorgibt. An dieser Stelle sei erwähnt, daß ich überzeugter Blaser-Fan
bin.
Außerdem möchte ich allen Interessierten eindringlich zu Rottweil- oder
Norma-Pulvern raten: Es sind die am saubersten und gleichmäßigsten
abbrennenden Pulver auf dem Markt. Pfeiff' auf den höheren Preis! Die Pulver
verhalten sich heute so, wie sie es vor fünf Jahren taten, und in weiteren fünf
Jahren tun werden. Sie rauchen nicht, sie stinken nicht, und vor allem: Sie
erbringen Höchstleistung, die kalkulierbar ist! Nicht wie Vihtavuori- oder
sonstige Pulver, mit denen ich manche kleine Abenteuer erlebt habe.
Katastrophale Trefferbilder, Gestank nach faulen Eiern sowieGasdrücke jenseits von Gut und Böse, obwohl nach Wiederladers klarem Verstand
die Ladungen im grünen Bereich lagen.
Einzige Ausnahme, die ich kenne: Die Pulver von Bruce Hogdgon, erste Sahne in
.45" ACP und .44" Mag.!
Waidmanns Heil und Gut Schuß!
Peter Brendel, Donnerstag, 8. Juni 2006 21:30
Peter,
ich kann dir nur voll und ganz zustimmen. So ist es!
Gruß Lutz,
Hallo Herr Möller
wie schon geschrieben sind die Lutz Möller Geschoß in
tadellosem Zustand angekommen. So habe ich Geschoße noch nie bekommen, man
könnte fast meinen, die Lutz Möller Geschoße kommen von einem anderen Stern.
LM: Na ja, Sie liefern mit Ihrem Unternehmen bekanntermaßen doch auch gute deutsche Wertarbeit. Schmeicheln Sie mal nicht zu sehr. Jedenfalls bedanke ich mich ♥lich für die „Blumen“ !
So, nun habe ich bereits die ersten zwanzig ohne Luftspalt mit der schwarzen Kappe versehen. Mit Akkuschrauber und Setzstempel, etwas Öl dran, ein Kinderspiel, die Kappen passen exakt (Bilder dabei, 10 u. 20ig-fache Vergrößerung):

Kleinste Fuge in 10-facher Vergrößerung, paßt

Kleinste Fuge in 20-facher Vergrößerung, paßt
Damit will ich eine Ladungsleiter zu schießen, das habe ich noch nie gemacht. Auch aus reiner Neugierde habe ich mal ein Geschoß nach gewogen, mit schwarzer Kappe, exakt 6,75 g schwer, Respekt, das ist Qualität. Auch die Oberfläche sieht tadellos aus, nicht die geringste Unebenheit, nur die üblichen Spuren des Drehmeißels.
Ich habe dann die Daten ihrer Seite, Patrone 7x65R, Pulver Rottweil R901, Hülsen MEN, ins Quick-Load eingegeben, um zu sehen, ob ich die gleichen Werte heraus bekommen wie Sie. Die Partronen sind für meine Kipplaufbüche, Blaser K770 bestimmt. Die Hülsen habe ich vorher ausgemessen wie folgt, leere Hülsen auf die Waage gestellt, Waage genullt, Hülsen mit Wasser befüllt, ganz voll bis Hülsenmund, wieder auf die Waage und gewogen, Gewichtszunahme 4,6 g. Ich habe einen Screenshot vom Bildschirm mit Quickload gemacht, wie man darauf sehen kann, kommt das Programm dabei nur auf eine Ladedichte von 87,1 %.
LM: Weil Ihre Hülse mehr als bei Brömel mit 4,48 ml angegeben faßt ist und Sie gewissenhaft den wahren Innenraum angeben sinken Ladedichte, Gasdruck, Umsatz und Geschwindigkeit. Füllen Sie nach!
Habe ich bei der Eingabe etwas falsch gemacht?
LM: Nein, im Gegenteil Sie haben die Rechnung mit wahren Daten beschickt. So muß man da machen!
Es wäre sehr nett, wenn Sie mal einen Blick darauf werfen könnten und mir zurückschreiben könnten. Das wäre ganz klasse. Auch habe ich auf Ihrer Seite mir die Sache mit der Ladungsleiter durch gelesen, Sie sagen also, eine gefüllte Hülse bis oben hin und dann das Geschoß hinein gepreßt ist besser, als eine Hülse die noch Luft hat.
LM: Der Innenraum soll bei gesetztem Geschoß nicht unter 95% gefüllt sein. Darunter brennet das Pulver je nach Lage verschieden an und Sie bekommen keine Genauigkeit sondern zufällige Streuungen.
Nicht, daß ich Bange wäre die so zu stopfen, aber ich möchte die dummen Sprüche vermeiden, die kommen würden, wenn seltsames etwas passierte.
LM: Quickload und Boforspulver passen gut zusammen. Die vorhersagenden Berechnungen liegen sehr nach an Wahrheit.
Waidmannsheil, Volker Priwitzer, Dienstag, 15. Mai 2007
11:55
Fast vergessen: Wissen Sie eine 300 m Schießbahn in in der Umgebung von
Esslingen/Neckar od. Stuttgart?
Als Mitglied einer BDMP-SLG können Sie 300 m bei der Wehrmacht in Stuttgart schießen. Fragen Sie beim BDMP nach. Dann gibt es bei Karlsruhe den 300 m Schießplatz Philipsburg.
Hallo Herr Möller
was meinen Sie mit „Füllen sie nach!“? Soll das heißen, ich soll Pulver solange
nachfüllen bis ich beim Druckmaximum (3.800 bar) angelangt bin.
LM: Bei der K77 mit Kippblockverschluß begrenzt die Patronenhülse den Gasdruck, siehe Höchstgasdruck zu ermitteln. Solange die Zündhütchen drin bleiben macht die K77 alles mit. Je schneller das Geschoß fliegt, desto besser wirkt es.
Ich habe es nicht genau im Kopf, aber ich meine bei 3,3 g
Pulver ist man bei dieser Patrone am Ende angelangt, Ladedichte von
Quickload habe nicht im Kopf.
Waidmannsheil, Volker Priwitzer
das Außenballistikprogram zu Hertmut Brömels QuickDesign Patronen- und Geschoßprogramm wird mit QuickLoad mitgeliefert. Damit stellte H. B. eine zusammenhängende Lösung für gewöhnliche Geschosse und Patronen vor. Da er im QuickTarget mit der Mayewski-Ingalls G1-Kurve

für kurze stumpfe Geschosse rechnet, die neuere lange schlanke Geschosse nicht gut modelliert, paßt er den BC-Wert über die Geschwindigkeiten mit mehreren einzelnen BCen für verschiedene, angegebene Geschwindigkeiten an. Sierra macht das ähnlich. Ich werde nun für die Lutz Möller Geschosse die Werte nach diesem Schema nach und anwenden und die Außenballistik danach rechnen. Für Lutz Möller Geschoß interessiert im jagdlichen Bereich im wesentlichen der erste BC für Werte über 800 m/s, da die Lutz Möller Geschoß alle schnell sind und das Wild meist mit mehr als 800 m/s treffen. Lediglich bei weiten Schüssen, wenn die Schelle unter 800 m/s sinkt, müssen gelegentlich auch die anderen Werte benutzt werden.
Der Luftwiderstand-Rechner nach Esch-McCoy mit Außenballistik-Rechner nach d`Antonio rechnet anders. Da Brömels QuickLoad-Innenballistikprogramm weit verbreitet ist, stelle ich auf mehrfachen Wunsch meine Daten und Werte für die Jagdpatronen nun um. BC-Werte für QuickTarget weisen auf diesen QuickTarget-Absatz hin! Die alten sind nicht weiter gekennzeichnet.
Um die Werte in QL einzugeben, öffne Bearbeite Daten → Geschosse → Datensätze bearbeiten → Mehrfache BCs, trage die BC-Geschwindigkeits-Wertepaare ein, drücke „OK” um die Maske zu verlassen, dann speichere. Rechne deine Ladung mit QL. Beende QL. Anschließend rufe QT auf. Drücke „Werte von QL übernehmen” und QT rechnet die Außenballistik mit den eingegeben verschiedenen BC-Werten☺.
Lutz Möller, 21. August 2004
Die Datei Moeller.bul gehört in Windows XP in C:\Programme\QuickLOAD\data\bullets bzw!
in Windows 7 in C:\Users\Public\Documents\QuickLOAD\data\bullets
Mit
Bearbeite Daten
Geschosse
Datei laden
Moeller.bul
rufen Sie in Quick Load die Datei Moeller.bul auf und wählen dann ihre gewünschten Geschosse.
Hallo Herr Möller,
Mein Vater benutzt das Programm
Quickload. Die Software brachte ich vor einigen Monaten auf den neusten
Stand gebracht und fand die Lutz Möller Geschoße. Leider sind da für die 6,5 er nur die kurzen
und langen drin. Gibt es eine Möglichkeit die Datei
Moeller.bul zu aufzufrischen und wenn ja,
wie? Dann könnte ich damit mal die geänderte Patronenlänge ballistisch
betrachten, bevor ich sie laden würde.
Vielen Dank schon mal im Voraus für ihre Antwort.,
MfG Michael Melchert
Tag Herr Melchert,
hier finden Sie jeweils neueste Datei Moeller.bul
Bewege den Mauszeiger über Moeller.bul
Drücke die rechte Maustaste
Wähle „Ziel speichern unter unter“ (schlechtes Deutsch!)
C:\Users\Public\Documents\QuickLOAD\data\bullets für Windows
7

Gib C:\Programme\QuickLOAD\data\bullets ein oder klicke dich ab
Programmlaufwerk bis dahin im oberen Fenster durch

und ändere im unteren Fenster die Voreinstellung „Textdatei“ zu „Alle
Dateien“. Sonst ändert IE die Endung von „.bul“ zu „.txt“ und QuickLoad
kennte die Daten nicht als dem Programm zugehörig an.
Wähle in QuickLoad: Bearbeite Daten | Geschosse | Datei
laden | Lutz Möller Geschoß.bul

Darin befindet sich auch das 6,7, 6., Möller 6,5 mm Lutz Möller Geschoß, sprich das passende
6,5 mm Lutz Möller Geschoß.
Das Patronenlager ihres Schweden erscheint ausgeklappert zu
sein. Wenn Sie das erste Führband an den Kegel setzten wollen, müssen Sie die
Geschosse wohl weiter raus setzten, da Sie es ja nicht aufblasen können. Sofern
es noch mit zwei Bändern in der Hülse hält, soll das genügen.
Gut Schuß, Lutz Möller, 26. November 2005,
p.s. Das Rotwild geht gerade auf. Also Waidmannsheil!
Hartmut Brömel schreibt: Zusaetzliche Anmerkungen zu
QuickLOAD©
© Copyright 1988-2005
- Weltweit alle Rechte vorbehalten.
H. G. Brömel, Neubruecker Weg 15,
D-64832 Babenhausen,
Tel + Fax (+49) 6073 688481.
Frankonia Jagd
97064 Würzburg
TEl. 0180 5372699
www.frankonia.de
QuickLOAD Artikel Nr: 127131
QuickLOAD is distributed in the USA,
Canada and Mexico by:
NECO Nostalgia Enterprises Company
536-C Stone Road
Benicia, CA 94510
Phone: 707-747-0897
Fax: 707-747-0898
www.neconos.com
Great Britain:
JMS Arms
Merrivale
London Road
Handcross
West Sussex, RH17 6BA
England
Phone: 01444 400126
Finnland:
JPR-Company
Helmipöllöntie 2
91900 Liminka
Fax: +358 8 552 1629
E-mail:pekka.ratilainen@jpr-company.com
Nächste Woche wird der Sprengstoffschein gemacht und so der
Geist will werde ich danach ans Wiederladen gehen und Geschosse benötigen.
Für den Anfang: 9,3 für die 9,3x62 und 9,3 für
die 9,3x72R. Sie dürfen mir die gerne schon
einmal anbieten.
Ihrem Rat folgend habe ich mir Quickload gekauft.
Ein sehr hilfreiches Programm, das ich nicht mehr missen möchte. Mein
Meffert-Drilling ist neu beschossen und der Kugellauf ist vorher auf CIP
aufgezogen worden, weil er beim ersten Beschußversuch zu eng war. Dennoch ist
das Meffert System sehr zart und ich sollte mich an den höchstzulässigen Druck
der alten 9,3x72R halten.
Meine Abschätzerei mit Quickload ist noch nicht
beendet. Kann es sein, daß ich bei der Beschränkung des
Druckes mit dem etwas schwereren
Lutz Möller Geschoß besser zur Hochwildtauglichkeit komme
als mit dem leichteren Lutz Möller Geschoß-S ?
LM: Nein. In Ihrem Falle siehe
9,3x72R
Gruß, Volker Timmer, Sonntag, 22. April 2007 19:21
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* WICHTIGE HINWEISE: *
* Das Programm dient nicht als Ersatz für Ladehandbücher und Tafeln mit *
* gemessenen Ladedaten, sondern als Ergänzung ! *
* Bei den enthaltenen Pulverdaten handelt es sich nicht um vom Hersteller *
* freigegebene Daten, sondern vom Autor auf das hier verwendete innen- *
* ballistische System aus Mittelwerten verschiedener Pulverlose angepaßte*
* Daten sowie Daten von Referenzlosen die nicht ganz den ausgelieferten *
* Pulverlosen entsprechen. *
* Der Text im Handbuch kann etwas von der aktuellen Programmversion *
* abweichen. Lesen Sie bitte deshalb den folgenden Text. *
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1. Allgemeine Installationshinweise für Vollversion
Empfehlenswert ist eine Bildschirmauflösung von 1024*768 Punkten oder
mehr. Etwa 15 MB freier Festplattenplatz wird benötigt.
Betriebssysteme, Besonderheiten:
Die Programme laufen mit Windows 98SE, ME, 2000, 2003 und XP.
Möglicherweise funktionieren sie auch unter Windows 95 (abhängig von der
Version des Internet Explorers).
Allgemein:
Aufruf der Installation:
Windows 95, 98, ME, Windows NT4.0, 2000 prof., XP:
Im Explorer das CD-ROM Laufwerk wählen (öffnen), dann die Anwendung
SETUP.EXE anklicken oder das Symbol SETUP anklicken.
ACHTUNG:
Die Installation kann nur mit SETUP.EXE von der CD aus erfolgen!
Einfaches Kopieren auf Festplatte und Entkomprimieren ist nicht erfolgreich.
Die Installation erfolgt nach Frage und Angabe vom Zielverzeichnis.
Sie müssen das Programm bei der ersten Installation noch "personalisieren":
Geben sie bitte Ihren Namen und Anschrift ein.
Nicht registrierte Benutzer mit falschem Namen und Anschrift können
kein Update erhalten.
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2. Änderungen:
12-August 2005
Vihtavuori N 150 korrigiert - jetzt schnellerer Abbrand. Alte Daten
zu langsam und tatsächlicher Druck bis zu 20% höher als berechnet.
Version QL 3.1 enthält Bilder und/oder Zeichnungen von über 400 Patronen
Version QT 3.2 hat ein Interface zum MEHL BMC18/21 und PVM 21 Meßgerät.
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3. - Was nicht im Handbuch steht
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Anpassung von Treibladungsmitteldaten
HINWEIS
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Der Anwender muß sich mit dem Handladen von Munition auskennen. Dieser Text und das Handbuch zum Programm QuickLOAD enthalten keine
Anleitungen zum Vorgang des Handladens.
Daher gehört zum Arbeiten mit QuickLOAD ein gutes Handbuch, wie zum
Beispiel: Dynamit Nobel 'Wiederladen', DEVA 'Wiederladen',
das A-Square Manual, das Vihtavuori Reloading Manual, das Lyman
Reloading Manual, DPI Metallic Cartridge Reloading, das Nosler
Reloading Manual, das Speer Reloading Manual, das Hornady Handbook
of Cartridge Reloading, die Sierra Reloading Manuals, das Hodgdon
Manual, der Accurate Loading Guide, das Lapua Reloading Manual, das
Barnes Reloading Manual oder ein anderes anerkanntes Buch, das die
notwendigen Informationen enthält. Es gibt jedes Jahr neue
Ladebroschüren von Accurate, Alliant, Hodgdon, Vihtavuori, Winchester
und Ramshot. Hierin finden sie neue und oft geänderte Ladedaten.
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Nicht immer wird die Berechnung zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Trotz
komplizierter und aufwendiger Rechengänge wird überwiegend mit Vereinfachungen
gerechnet. Die Dichte von Treibladungsmittel zusammen und das Kovolumen wird als
konstant betrachtet. Insbesondere der Auszieh- und Einpreßwiderstand, der hier
durch einen Anfangsdruck berücksichtigt wird, wirkt in Wirklichkeit über
einen gewissen Geschoßweg lang dem Gasdruck entgegen. Daher ist beim echten
Schuß der Druckgradient etwas steiler und das Maximum wird eher als berechnet
erreicht. Der Widerstand entlang des Geschoßweges und die Bewegung des Gases und
des unverbrannten Pulvers, durch den Sebert'schen Faktor berücksichtigt, ist
real
nicht konstant.
Wenn all diese Umstände in der Berechnung berücksichtigt werden, d.h. für
jeden
Widerstand eine wegabhängige, realistische Funktion benutzt wird, dann kann man
eine wesentlich bessere Übereinstimmung mit der Realität erwarten. Allerdings
ist es für den „Gelegenheitsballistiker“ kaum möglich dann die richtigen
Eingaben
der Kräfte zu machen - selbst Profis werden hiermit Schwierigkeiten haben.
Auch die Pulverumsetzung ist druckabhängig und weicht mehr oder weniger von dem
benutzten Schema ab.
Um dennoch brauchbare Ergebnisse zu erhalten muß gelegentlich das
Treibladungsmittel
in seinen Daten verändert werden. Bei Änderung von Treibladungsmitteldaten sollte man
überlegt vorgehen und beim
Vergleich mit Ladetafeln darauf achten, daß deren Angaben oft auf- oder
abgerundet,
gelegentlich Druckfehler vorhanden sind. Aus Sicherheitsgründen und um die
Streuung
der Pulverlose einzubeziehen wird der Gasdruck oft hoch angesetzt.
Die Verluste durch den Luftspalt bei
Revolvern werden nicht berücksichtigt.
Daher
wird die tatsächliche V0 bei Messungen niedriger ausfallen als berechnet.
Es kann auch sein, daß in Handbüchern getrennte Tabellen für europäische
CIP- und
amerikanische SAAMI-Grenzwerte vorliegen bzw. bei der Ladungsermittelung benutzt
wurden. Es kann dann (kurioserweise) vorkommen, daß die möglichst nicht zu
unterschreitende
Minimalladung der gleichen Patrone in der einen Tabelle beinahe über der
Maximalladung der anderen Tabelle liegt.
Das liegt u. a. daran, daß die CIP und SAAMI Prüfmethoden nicht ganz identisch
sind. Es
gibt keinen genau übereinstimmenden Zusammenhang zwischen diesen beiden
anerkannten Methoden der Gasdruckmessung.
Fehlen Angaben zur Meßmethode wie Kupfer-Stauchzylinder oder Piezo, so sind die
angegebenen Gasdruckwerte zur Anpassung fast unbrauchbar. QuickLOAD versucht den
piezo-entsprechenden Druckwert zu berechnen. Dieser kann das 1,0- bis 1,4-fache
des mit
dem Stauchzylinder ermittelten Wertes bei Büchsenpatronen betragen, bei
Kurzwaffen liegt
der Wert darunter.
Aufschluß und Vergleichswerte kann nur eine kombinierte Piezo-Druck- und V0-
Meßreihe
mit geeichter Gasdruckmeßeinrichtung ergeben. Die verfügbaren Meßläufe finden
Sie in der Datei testbarrels.htm auf der CD. Solche Messungen führt u. a. die
Deutsche Versuchs- und Pruef-Anstalt fuer Jagd- und Sportwaffen e.V.
DEVA
Dune 3
33184 Altenbeken
Tel. 05255 7343 - Fax: 05255 7305
preisgünstig durch.
Weiterhin führen die Beschußäemter :
www.beschussamt.de
Hannover: Goethestr. 44, 30169 Hannover, Tel: 0511 12660
Kiel: Düppelstr. 63, 24105 Kiel, Tel. 0431 9884455
Köln: Hugo-Eckener Str. 14, 50827 Koeln, Tel: 0221 59778-290
Mellrichstadt: Lohstr. 5, 97638 Mellrichstadt, Tel: 09776 9889,
www.lmg.bayern.de/Organisation/Beschussaemter/mellrichstadt
München: Franz-Schrank Str.9, 80638 München, Tel: 089 17901-339,
www.lmg.bayern.de/Organisation/Beschussaemter/muenchen
Suhl: An der Hasel 2, 98527 Suhl, Tel: 03681 39640,
www.lmet.de/deutsch/suhl.htm
Ulm: Albstr. 74, 89081 Ulm, Tel: 0731 968510,
Wien: Dr. Leo-Putz-Platz 1, A-1220 Wien, Tel: (+43) 1-734-62680,
www.members.aon.at/beschussamt
solche Messungen durch.
Folgende Beschußämter bitte anzufragen:
Hallo Herr Möller,
habe den Eintrag schon vor längerer Zeit ausgewechselt.
Trotzdem vielen Dank.
Birmingham: Banbury Street, Birmingham, B5 5RH, England
www.gunproof.com
London : The Proof Master, The Worshipful Company of Gunmakers
London Proof House, 48 Commercial Road, London, E1 1LP
Budapest: H-1453 Budapest 92, Pf. 15, Sokorosári út 158, Tel: 347 6030
www.mkh.hu
Prag: CZ-130000 Praha 3, Jilmová 759/12, Tel: +420 271 774 588
Gardone: Banco Nazionale di Prova per le Armi da Fuoco Portatili e per le
Munizioni Commerciali
Via Mameli, 23 ; 25063 Gardone Val Trompia, (Brescia) Italia
Tel: +39 030/8919800 Fax: +39 030/8911543
www.bancoprova.it
Eibar: Banco Oficial de Pruebas de Armas de Fuego de Eibar
Poligono Industrial SE Azitain WB1, Appartado Correos No. 12
E - 20600 EIBAR, Spain, Tel. (+34) 943-201825
E-mail: acabol10@terra.es
Commercial Laboratories:
USA: H.P. White Laboratory, Inc.
3114 Scarboro Road
Street, Maryland 21154
Phone: (410) 838-6550, Fax : (410) 838-2802
www.hpwhite.com
USA: Western Powders, Inc. P.O. Box 158 / Top of Yellowstone Hill
Miles City, MT, 59301
Phone:1-800-497-1007 Fax:406-232-0430 powder@midrivers.com
Western's pressure & velocity testing services are available to the commercial
loader as well as the individual handloader. For further information on
Western's ballistic lab services or to inquire into scheduling a testing service
please give us a call at 1-800-497-1007, ext. 26. (see website)
Öffnen Sie auch die Datei testbarrels.htm auf der CD
Achtung: Manchmal treten auch auffallende Abweichungen der Gasdruckmeßwerte bei Messungen in verschiedenen Prüfinstituten für ein und
dieselbe Ladung auf. Die Meßbedingungen und Ergebnisse sind durch
unbekannte Faktoren und Toleranzen verschieden.
Kaliberbedingte Anpassung.
Bei kleinkalibrigen Munitionsarten mit relativ kleinem Brennraum und
bei großkalibrigen Munitionsarten mit fast zylindrischer Hülse, die
oft gleiche Treibladungsmittel benötigen, kann es sinnvoll sein,
einen vorhandenen Pulverdatensatz speziell für diesen Patronen-
bereich anzupassen und als Datensatz zu speichern. Sonst können
auffällige Abweichungen zu Ladetafeln auftreten.
(z.B. .22 Hornet, 45-70 Gov., .458 Win Mag,
.416 Rem.Mag., Nitro Express Patronen usw.) Das Programm geht davon aus, daß in jedem
Fall das Pulver gleichmäßig und komplett angezündet wird und ebenso
abbrennt. Das ist jedoch höchst selten der Fall.
Beispielsweise zeigen Treibladungen in .458 Win.Mag,.416 Rem.Mag. und
.22 Hornet bei der Berechnung einen auffällig besseren Wirkungsgrad
(höherer Gasdruck und höhere V0) als in Handbüchern und Ladetafeln
angegeben, wenn die Pulverdaten aus qloadfw.pro benutzt werden.
Um entsprechende Werte bei der Berechnung zu erreichen, kann das
Verhältnis der spez. Wärmen des Treibladungsmittels (cp/cv) um
~ 0,03 bis 0,04 gesenkt werden - dies führt dann zu falschen Werten
bei den anderen Kalibern.
Besser ist es bei zylindrischen und fast zylindrischen, sehr langen
Hülsen mit einem verfälschten Hülsenvolumen (anstatt Pulverdatenänderung) zu arbeiten um den gleichen Effekt erreichen.
Z.B. zeigt die .416 Rem. Mag. gute Übereinstimmungen mit Meßwerten,
wenn das Hülsenvolumen um etwa 7% größer als tatsächlich
eingegeben wird. Dies sollte aber nur in Verbindung mit Gasdruck- und V0-Messungen
erfolgen. Hat man so Übereinstimmung erreicht, so werden dann auch
damit berechnete höhere oder niedrigere Ladungen gute Ergebnisse
liefern.
Chargenabhängige Anpassung
Ebenfalls muß bei vom Referenzlos abweichenden Pulverchargen ein
Abgleich der Pulverdaten durchgeführt werden. (Praktisch jedes neue
Los)
Solange keine neuen Werte für die Spezifische Explosionsenergie
bekannt sind, sollten die alten Qex- Werte beibehalten werden und nur
das Verhältnis der spezifischen Wärmen cp/cv oder der
Abbrandkoeffizient Ba verändert werden.
Sind die errechnete V0 (und der Gasdruck) zu hoch, so kann der Wert
für cp/cv erniedrigt werden.
(cp/cv - 1) liegt im Bereich um 0,25 und entspricht quasi dem
"Wirkungsgrad" der Umsetzung der Spezifischen Explosionsenergie in
Gasdruck bildende Gase. ( Ein Pulver mit cp/cv =1 produziert kein
Gas mehr, cp/cv=2 bedeutet, daß alle Energie in Gasdruck umgesetzt
wird.)
Vorsichtige Veränderung in 0,001-Schritten reicht zur Anpassung oft
aus.
Eine Erhöhung des Wertes erhöht die V0 und der Gasdruck wird
angehoben (und umgekehrt).
Um den Gasdruck dabei anzupassen, kann der Abbrandkoeffizient Ba
geändert werden. Eine Erhöhung von Ba erhöht den Gasdruck, eine
Senkung erniedrigt den Gasdruck. Dabei ändert sich die V0 wieder.
Es muß im Wechsel cp/cv und Ba verändert werden bis ausreichende Übereinstimmung erzielt wird.
********* Achtung! *********************************************
Für jede Patrone und Ladung sind bestimmte Pulver zu bevorzugen
und andere Pulver als ungeeignet zu klassifizieren.
Da mit dem Programm QuickLOAD mit jedem Pulver und jeder Patrone
experimentiert werden kann, ist es möglich auf diesem Wege unsinnige
Ladungen zu erzeugen.
Die Anzündung und Umsetzung der meisten Pulver bei niedrigen Ladedichten
und niedrigen Drücken verläuft unvollständig und untypisch oder sie
zünden unzuverlässig und verursachen dann hohe Gasdruckspitzen.
Das ist u. a. von der chemischen Zusammensetzung und der Oberflächenbehandlung des Pulvers abhängig. Diese ist in der Regel nur dem
Hersteller bekannt. Ebenfalls ist die Lage der geringen Pulvermenge im
Ladungsraum wichtig. Befindet sich die Ladung
a) vor dem Zündkanal (Waffe nach oben gerichtet) so ergibt sich ein höherer Gasdruck als wenn
b) die Ladung sich am Geschoßboden befindet (Waffe nach unten gerichtet).
Im Falle
a) können die Pulverkörner dann derart beschleunigt werden, daß sie mit
großer Wucht auf den Geschoßboden prallen und zerbrechen, insbesondere
bei niedrigen Temperaturen. Die zerbrochenen Körner vergrößern damit
augenblicklich ihre Oberfläche und steigern dadurch die Lebhaftigkeit
des Abbrandes, was zu gefährlichen Gasdrücken führt.
V e r m e i d e n S
i e z u n i e d r i g e L a d e v e r h ä l t n i s s e (D i c h t e n) und b e a c h t e n S i e u n b e d i n g t d i e E m p f e h l u n g e n der P u l v e r - und G e s c h o
ß h e r s t e l l e r b e z u e g l i c h g e e i g n e t e r P u l v e r s o r t e n und d e r e n A n g a b e n z u M i n d e s t - und M a x i m a l l a d u n g e n und den d a z u p a s s e n d e n A n z
ü n d h ü t c h e n. T a u s c h e n S i e n i e m a l s d e n Z u e n d h
ü t c h e n t y p e i n e r e r p r o b t e n L a d u n g g e g e n e i n
e n a n d e r e n a u s o h n e d i e L a d u n g n e u z u e r a r b e i t e n.
z. B sind die Pulver H110, W296, AA Nr.9 für Kurzwaffen und VV170, MRP2,
VV500-Serie
und alle kugelförmigen Pulver (auch gewalzte) für Schwachladungen völlig
ungeeignet und ein Unterschreiten der vom Hersteller angegebenen Mindestladungen
führt zu Anzündproblemen die in Waffensprengungen enden können. Ähnliches
gilt auch für sehr langsam brennende Büchsenpulver in sehr großen Hülsen und
Ladeverhältnissen unter 90%. Insbesondere die "Super Magnums", mit übergroßem
Brennraum und kleinem Kaliber wie z.B. .30-378 Weath., 7 mm STW, .300" Pegasus und
die Remington Ultra Mags reagieren gefährlich auf zu niedrige Ladeverhältnisse.
Der Verfasser hat selbst schon beobachtet, daß eine Reduktion der
Gebrauchsladung
um 10% (H110) im Revolver zum Erlöschen des Pulverabbrandes führte und das
Geschoß im Lauf steckenblieb. (Man kann sich leicht ausmalen was in einem
solchen
Fall passiert, wenn man den Abzug ein zweites Mal betätigt).
Ladungen, deren Gasdruckkurve
überwiegend unterhalb 1.000 bar verläuft,
liefern keine, mit der Wirklichkeit gut übereinstimmende innenballistische
Rechenergebnisse, da der Pulverabbrandexponent unter ~ 1.000 bar kleiner wird,
insbesondere bei Nitroglycerinpulvern. Diese Abhängigkeit wird vom Programm
nicht berücksichtigt.
Die errechnete V0 und der Gasdruck können dann falsch sein und u. U. zu hoch
liegen. Beispiele: .45-70, .38 Spezial, 9,3x72R, alte Nitro- Express- und
Schwarzpulverkaliber usw.
Hartmut Brömel
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