
Messinghülsen | Hülsenraum | Norma oder Lapua? | Es wird Zeit | MEN .300" WM Hülsen | Pleite 7x64 Norma-Hülsen | Thuner „T“-Hülsen | .3002 WM Hülsen | Remingtonhülsen | Hülsen reißen | Weniger ist mehr | Hülsenhersteller | Schulter fehlt | Alles falsch | Spitze Spitzen | Eingeknickter Hüslenmund bei Sauer 303 |
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Hallo Lutz,

diese Tafel ist vielleicht ganz wertvoll für Dich.
LM: Ja, danke Karl. Gruß Lutz
Lg Karl, Donnerstag, 29. September 2011 15:27
Den Pulvererraum einer Hülse ermittele an einer abgeschossenen Hülse aus dem Gewehr, für die jene Hülse bestimmt ist, indem Du die gezünderte Hülse einmal leer und dann voll Wasser wiegst. Da 1 ml Wasser wiegt 1 g entspricht die Gewichtszunahme durch die Wasserfüllung dem Raum in Gramm.
Guten Morgen Herr Möller
Kurze Frage: Sind 9,3x62 Hülsen von Norma und Lapua von der Qualität her gleich zusetzen? Ich frage deshalb, im aktuellen AKAH-Katalog 100 St. Lapua 76,70 € und Norma 110,50 € kosten. Falls nur der Preis den Unterschied macht, dann o. k. Falls Unterschied in der Qualität, falls möglich, bitte ein-zwei Sätze, welche hier die bessere Lösung sind dazu.
Im Voraus vielen Dank. Grüße und Waidmannsheil, Volker Priwitzer, Montag, 27. November 2006 09:34
Tag Herr Priwitzer,
alphabetisch geordnet sind die hervorragenden Hersteller Federal, Lapua, MEN, Norma, RWS, Thun. Norma fertigt auch original Weatherbyhülsen mit Weatherbystempel. Als Besonderheit weisen Norma-Hülsen in der Regel den größten Innenraum auf und RWS sind die härVersuchen, bzw. widerstandsfähigtsten, geeignet wenn Sie hohe Drücke fahren wollen. Für Leistung eignen die sich am besten. Hülsen der genannten Hersteller empfehle ich. Bei den anderen ist Vorsicht geboten, leider. Lapua können Sie kaufen. Norma-Hülsen sind in den USA deutlich billiger als in Europa, lohnen sich also von dort wieder einzuführen.
Waidmannsheil, Lutz Möller

RWS 8x68S Hülsenmund

RWS 8x68S Hülsenmund
Waidmannsheil, Lutz Möller

Hallo Herr Möller,
besser spät als nie. Nach längerer Suche nach einem Büchsenmacher mit passender Drehmaschine, konnte nun die 7,62 mm hdp Rückstoßbremse glücklich montiert werden. Jetzt kommt eine gute und leider eine schlechte Nachricht.
Die gute Nachricht ist, die Waffe schießt sich mit Bremse traumhaft sanft.
Die schlechte ist, die Lutz Möller Geschoß Munition bereitet mir Bauchweh. Ich verschoß zuerst S&;B Munition. Als ich die Lutz Möller Geschosse einschießen wollte, flog mir bei der ersten Patrone gleich das Zündhütchen entgegen, was mich aber nicht abhielt weiter zu schießen. Leider wurde bei jedem Schuß das Zündhütchen durchgeblasen und die durchgeblasenen Teile verklemmten den Schlagbolzen. Nachdem ich dann mit der Waffe beim Büchsenmacher war, kam von ihm die klare Aussage, ich solle die Munition nicht weiter verschießen, da der Gasdruck bestimmt zu stark sei und die Zündhütchen durchgeblasen würden. Ich hab Ihnen drei Bilder mitgeschickt, damit Sie sich ein Bild von der Sache machen können.

MEN Hülsen in Reihe

Zündhütchendurchbläser

Zündhütchenrausschmiß
Mit freundlichen Grüßen, Frank Seidler, Freitag, 16. Februar 2007 18:24
Tag Herr Seidler,
als Hintergrund empfiehlt sich Gasdruck und Zündhütchen zu lesen. Damit ist aber noch nicht alles gesagt. Deshalb schreibe ich jetzt über Patronenhülsen, die halten oder platzen. Vor einigen Tagen sprach ich mit einem Klagenfurter Jäger, dessen Tochter einen vollgeschäfteten 8x57IS Stutzen führt. Die alte 8x57IS Lutz Möller Munition hatte sich darin zwei Jahre bewährt, schoß, traf und wirkte gut, aber war nun verbraucht. Also lud der Mann neu. Was soll ich sagen, die Zündhütchen flogen ihm fortan um die Ohren. Er machte sich also Gedanken, was er denn falsch gemacht haben könnte. Die Ladungen waren gewogen, die Waage kalibriert, das Pulver aus vier Dosen gleichen Datums zusammengeschüttet, vermengt und dann wieder abgefüllt, und so weiter und so fort. Er minderte die Ladung schrittweise und dennoch flogen die Hütchen raus. Alles Möglich versuchte er, doch kam auf keinen grünen Zweig, bis ihm die Erleuchtung kam! Da einzige damals grundsätzlich Andere waren die Patronenhülsen. Ursprüngliche verwendete er RWS-Hülsen und zwei Jahre später, ohne darüber nachzudenken amerikanische Remington Hülsen.

8x57IS Hülsen
links Remington | rechts RWS

Remingtonhülsen kommen in eine Plastiktüte geschüttet

Gute, starke 8x57IS RWS Hülsen kommen einzeln verpackt in einer festen Schachtel
l
8x57IS Lutz Möller Geschoß Patrone mit Geschoß
Als er wieder auf RWS Hülsen umsteig, war der Spuk vorbei, jedes Zündhütchen blieb auch bei der vollen Ladung für höchste Leistung auch bei heißgeschossener Waffe drin. Erklärung: Die Remingtonhülsen waren einfach zu weich und hielten nichts aus. Wer will das vorher wissen? Die Remington kosten weniger als die RWS Hülsen, gewiß, schon an der Verpackung wird gespart, genauso wie Sellier &; Bellot billiger sind, aber am Ende bekommt man immer das, was man bezahlt. Ich vermute Ihre MEN-Hüslen sind ebenfalls zu weich. Als einzeige andere Erklärung käme in Frage, die verwendete Pulver wäre zu lebhaft. Abhilfe wäre dann die Geschosse zu ziehen, die Ladung zu mindern und die Geschosse wieder zu setzen. Abhilfe für die Zukunft wäre keine MEN-Hülsen mehr zu verwenden.
Waidmann heil, Lutz Möller,
Hallo Lutz,
es wird wirklich Zeit für
.300" LM. Da fliegen
keine Hütchen, da es dafür keine Billighülsen gibt. Die Urhülse (.338"
LM) mit 6,48 g N560 vor 8,5 mm Lutz Möller Geschoß lang
präsentiert ein abgeschossenes Zündhütchen, das seine Form in keinster Weise
verändert hat. Auch deine Ladeempfehlung
mit Norma 204 läßt sich quasi im Dauerfeuer schießen, ich weiß, das soll man
nicht machen, aber das zeigt die Reserven von einer Lapua .338" LM Hülse!
Gruß, Dirk, Samstag, 17. Februar 2007 00:58
Ja Dirk.
die und die Lapua .338" LM und RWS 8x68S Hülsen sind das bester, daß der Markt zu bieten hat. das sehe ich ganz genauso1
Gruß Lutz,
Hallo Herr Möller!
Nur kurz und bitte ohne Namen und Emailadresse! Ich lud einem Freund auch die
.300" WM mit
7,62 mm Lutz Möller Geschoß und MEN-Hülsen. Die sind
unbedingt auszulitern! In unserem Fall waren sie nämlich mit äußerst kleinem
Pulverraum gesegnet! Siehe
zickige .300" WM!
Samstag, 17. Februar 2007 11:50

vorher

nachher
Pleiten, Pech und Pannen. Diese auf 450 MPa Zieldruck geladenen Normahülsen, die eigentlich mit nach Afrika sollten, schmeißen die Zündhütchen. Sie halten den Druck nicht aus. Das sollte bei Norma eigentlich nicht vorkommen. Mist!
Lutz Möller,
Moin Lutz,
zur Pleite:
7x64 Normahülsen. Hast du wieder mit R 901 gespielt und verloren?
Gruß, Dirk, Sonntag, 10. Juni 2007 02:06
Moin Dirk,
so ist es. In Hülsen mit großem Öffnungsverhältnis kann die Pulverlebhaftigkeit ohne nennenswerte Auswirkung schwanken, aber bei kleinem Öffnungsverhältnis zeigen sich Schwankungen deutlich. Bedenklich ist, daß sowohl Norma 200 als auch Rottweil R901 aus demselben Bofors RP1 NT gewonnen werden. Dabei wird die Verträglichkeit nur anhand einer einzigen .222" Ladung geprüft, wenn ich richtig unterichtet bin und sich inzwischen nichts geändert hat. Mit Norma 201 oder Tubal 3000 wäre das wohl kaum passiert.
Lutz Möller,
Tja Lutz,
um meinen R901 Vorrat zu verbrauchen rechne ich
mit Norma 200 Daten und stopfe dann meine .223" Rem mit 3,9 g V-Max mit R901.
Das paßt und man hat noch Luft nach oben zu steigern. Das wäre auch gut für die
alte Lutz Möller Geschoß .308 Win Ladung.
Gruß, Dirk, Sonntag, 10. Juni 2007 22:47
Sehr geehrter Herr Möller,

8 mm S Rollkragen
Gequetsche Hülsen stören mich am meisten. Heute abend wollte ich für meinen neuen 8x68S Jagdmatchlauf M03 eine Ladungsleiter aufbauen. Ich habe 100 nagelneue RWS Hülsen aus einem Los gekauft. Von Ihnen bekam ich 200 Stück 8mmS Lutz Möller Geschoß mit Kunststoffspitze. Als Pulver wählte ich R902 mit CCI 250 Magnum Zündhütchen. Alles soweit gut. Bloß beim Geschoßsetzen gab's es mehrere böse Überraschungen. Die Hülsen werden gestaucht. Die Matritze ist eine nagelneue RCBS. Beim Geschoßsetzen ohne Geschoß ergab das Bild, daß die Matritze leicht krempt. Das gleiche geschieht mit der 8x57IS. Einmal geschossene Gecohülse, nur Hals kalibriert. Geschoß gesetzt. Mit glatten Geschossen gibt's beim Setzen das Gleiche. Haben Sie sowas schon mal gesehen?
LM: Ja, aber ich finde das Bild nicht mehr.
Eine Frage habe ich noch. Das Gewinde für die
Dunkle Kraft 5 muß länger als für die
HDP-Bremse sein.
LM: So?
Gibt es eine Möglichkeit eine einheitliches Gewinde zu machen, so daß man beide verwenden kann.
LM: Ja, das ist so gewollt. Woher nehmen Sie Ihre
Weisheit, daß die Gewinde unterschiedlich seien sollten?
Danke für Ihre Antwort, einen schönen Abend noch und mit freundlichen Grüßen,
Hary Danner, Freitag, 6. Juli 2007 22:49
Tag Herr Danner,
danke für das Bild. RCBS-Setzer weisen innen über der Hülsenaussparung ein Fase auf. Ihr bestückten Hülsen sehen so aus, als seien die zu lang, oder der Setzer zu kurz, oder die Hälse zu eng. Daß Sie bereits erwähnten, die Hülsen seien gestaucht, zeigt Ihnen den Weg die Störung zu beheben. Wenn die Hülsen nicht zu lang sind, dann sind entweder der Setzer oder der Hülsenhalter zu kurz.
Vergrößern Sie den Abstand, wenn die Längenverhältnisse die Störung verursachen.
Benutzen Sie nach dem Zurücksetzen den passenden Hülsenaufweiter.
Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
mir ist aufgefallen, Sie bevorzugten bis vor kurzem, RWS Hülsen (besonderes in
7x64). In letzter Zeit, so kommt es mir vor,
nutzen Sie vermehrt Norma Hülsen. Was hat Ihr Nutzungsverhalten beeinflußt?
Bisher hatte ich nur RWS Hülsen (bezogen auf die 7x64) verwendet. Nach Einkauf
der letzten 100'er Charge sind mir Qualitätsmängel aufgefallen. Bis zu 3 Hülsen
/ 20 Pack > Ausschuß.
Scharfkantige Dellen im Bereich vor dem Hülsenhals.
Das ist vielleicht nicht Ihr erster Rang, aber über eine Antwort würde ich mich
sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen, Harald Pfeffer, Donnerstag, 26. Juli 2007 14:01
Tag Herr Pfeffer,
Kettner Berlin löste seien Wiederladebereich auf. Daher waren einige Hülsen günstig zu bezeihen. Das ist alles. RWS baut im Vergleich die festeren Hülsen. Norma bietet im Vergleich die größeren Innenräume. Erstklassig sind beide, Lapua auch und dann ist schon Schluß.
Sollten Sie von einem dieser Hersteller mangelhafte Ware bezogen haben, reden Sie mit denen. Die werden Ihnen selbstverständlich Ersatz leiten. Auch gute Leute sind nicht vor Fehlern sicher.
Die Delle ist zwar nicht schön und stört, wird die Funktion der Hülse aber kaum beeinträchtigen, meine ich.
Lutz Möller,
Setzfehler in Afrika 2007
Ich werde mir von einem Bekannten eine Probemenge
R903 für die 6,5x57 R besorgen und die Versuche damit beginnen. Nochmals vielen
Dank für Ihre Unterstützung.
Noch eine Anmerkung zu den verwendeten Hülsen. Ich hatte bei Johannsen Hülsen
gekauft, Fabrikat SM Thun. Schon bei erstmaligem Rekalibrieren kommt es zu einer
Verengung des Hülsenhalses, die mit einem Hülsenhals-Innenfräser entfernt werden
muß. Ansonsten läßt sich der Verschluß (K
95) nicht schließen. Das ist mir in 30 Jahren noch nicht passiert. Bei
RWS-Hülsen ist das kein Thema.
Mit freundlichen Grüßen, Bernd Witscher, Sonntag, 30. September 2007 16:04
Hallo Lutz,
ich habe gerade ein Los von 200 Stk einmal abgeschossenen Hülsen in 300 WM bekommen. Bevor ich benutzte Hülsen verarbeite, prüfe ich jede einzelne auf Schäden und auf Gewicht, um Ausreißer auszusortieren. In einem deiner Artikel habe ich zudem gelesen, daß Norma zwei verschiedene Größen hergestellt hat.
Meine Hülsen sind von RUAG. Auch hier habe ich
zwei Größen festgestellt: Eine bewegt sich um 15,4 g, die andere um 18,0 g.
Darauf wurde ich stutzig und habe das Innenvolumen gemessen. Die ersteren haben
6,03 ccm und die letzteren 5,64 ccm Innenraum. Bei Grenzladungen kann soetwas
vielleicht mal ins Auge gehen, weil eine Ladung, die in den großen Hülsen
funktioniert, in den kleinen zuviel Druck ergibt. Daher auch bei RUAG Augen
auf.....
Falls du diesen Hinweis schon irgendwo stehen hast, sorry.
LM: Siehe
Zickige .300" WM .
Liebe Grüße, Jan Donnerstag, 31. Januar 2008 19:49
Sehr geehrter Herr Möller!
Ich bin ja selbst kein Jäger, verlade aber Ihre Geschosse für einen Freund. Ich
bin erfahrener Wiederlader (weiß also mit Pulverwaage und Matrizen umzugehen)
und habe auch schon verschiedenste Ladungen für die .308er
Winchester hergestellt.
Ihre Geschosse wurden in fabrikneue, vernickelte, vollkalibrierte
Remingtonhülsen verladen, der schöneren Optik wegen.
LM: Da liegt der Fehler. Remington tagt nichts!
Sicher wären Lapua, Norma
vom Material her besser, ich schätze aber das ich die Hülsen nur ~ 5 mal
wiederladen werden muß.Ihre Ladedaten wurden genau eingehalten:
ZH: CCI large rifle
Hülse: Remington vernickelt neu
Pulver VV N120/39,66 grain = 2,57 Gramm
Geschoß: Lutz Möller Geschoß 8 Gramm
OAL: 70,7 mm
Geschossen habe ich aus einem Steyr SSG Police, bull barrel, mit EBI Arms
Kompensator auf 100 m. An den Hülsen war vielleicht im nach hinein betrachtet
etwas der Abdruck des Ausstoßers zu sehen, eventuell auch auf den mit gesendeten
Bildern erkennbar. Brömel sprach beim vorab rechnen Ihrer Ladung von „Warnung“
mit 3909 bar, lila Feld.


Mein Problem ist im Moment der Zündhütchenausbläser im Bild erkennbar. Das SSG
hält so was aus, mein Freund möchte aber die Ladung in einer Sauer 202
Jagdbüchse mit aufgeschraubten Lochkompensator (Sauer Fabrikat) verschießen.
Was sagen Sie als Fachmann soll ich um 2/10tel grain runtergehen oder mich um
das von Ihnen favorisierte Norma 200 Pulver umschauen? Ich hab nur jetzt im
Überschwang schon 2 kg 120er eingekauft.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Ihr, Martin Kronberger, Freitag, 9. Mai 2008 11:10
Herr Kronberger,
mit "Grain" brauchen Sie mir nicht zu kommen. Ich rechne in metrischen SI-Einheiten.
Das N120 können Sie behalten, die Ladung auch, die Remingtonhülsen aber nicht. Remington taugt nichts - zu ungleichmäßig - zu weich. Das ist alles.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
UG sandte Bilder von 8x68S Hülsen, die er mit R903 mit guter Genauigkeit mit dem 8003 aus der Sauer 80 verschoß ein.
Gerissene Hülse

Gerissene Hülse, Hülsenboden mit CCI 250 Zündhütchen
Irgend etwas stimmt beider Zusammenstellung nicht. Entweder ist das Rücksetzgesenk zu kurz, der Hülsenhalter zu flach oder der Verschlußabstand zu lang.
Lutz Möller, 2. November 2008,
Hallo Lutz,
das Hülsenreißen kann man umgehen, indem nur der
Hülsenhals kalibriert wird. Bei jeder Vollkalibrierung wird die Hülse nur
unnötig belastet. Ich verlade für einen Bekannten 6,5x55. Die Hülsen kann ich
zehnmmal mit Halskalibrierung verladen, aber bei dreimal Vollkalibrierung reißt
die Hülse. Auch bei H.-Kalibrierung prüfe immer die Hülsenlänge!
Gruß, Walter, Sonntag, 2. November 2008 20:17
Sehr geehrter Herr Möller!
Danke für die rasche Erledigung! Ich bestelle 100 Stück für
.300 Win Mag.. Einen Setzer habe ich
bereits, weil ich schon für meine 6,5x68 Lutz Möller Geschoß-Muni
zur besten Zufriedenheit verwende. Ich bitte noch um kurze Nachricht, welche
Hülsen ich bestellen sollte?
Mit den besten Grüßen, Helmut Ludwig, Freitag, 6. März 2009 11:02
Tag Herr Ludwig,
den höchsten Druck fahren Sie mit RWS. Den größten
Raum haben Sie mit NORMA. Die sind beide gut und ich empfehle beide. Lapua kann
man auch kaufen. Von Remington rate ich ab.
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller
Guten Tag Herr Möller,
Ich stellte fest mein Magazin staucht die
schwarze Kappe, siehe Bild

kaputte Kappen aufgrund fehlender Schultern an Hülse und Magazin
Schlechte Auswirkungen habe ich dadurch scheinbar
keine. Entleeren der Magazine nach Gebrauch beugt dem sicherlich vor. Dennoch
stelle ich meine Frage, wie weit
sich die Kappenspitze plattschlagen en läßt, bis das Folgen zeigt.
Nils P., Donnerstag, 17. September 2009 10:18
Moin Nils,
Ihre Patronen im Bild zeigen fast keine Schultern. Ich vermute, dabei handelt es sich um Otto Bocks alte 9,3x62 Patrone für unser Schutzgebiete für Großwild.

9,3x62 Patrone und 9,3 mm Lutz Möller Geschoß 9302

Darauf weist auch Ihr Geschoßsitz oben hin. In der alten Bleizeit 1905 waren die weichen grauen Mumpeln nicht widerstandsfähig genug, um tief einzudringen.

Plattblei aus großem Kudu

Kaputtblei aus klienem Springbock in Afrika 2001

Kaputtblei aus großem Kudu Afrika 2001
Widerstandsfähig sind die grauen Mumpeln heute auch noch nicht, jedenfalls nicht im Vergleich zum Lutz Möller KJG, überhaupt nicht! Siehe auch Deformator! Ich jedenfalls, habe aus den vergangene 100 Bleijahren Otto Bock gelernt! Damals baute man schwere Geschosse, damit die weichen Graulinge langsamer auftrafen und im Stoß nicht zu sehr kaputtgingen. Da allerdings ein gewissen Länge-zu-Dick-Verhältnis nicht überschritten werden konnte, weil die Stabilität sonst litt, wuchsen die Kaliber mit der Länge. So schuf Otto Bock aus den damals üblichen 12 mm Stoßbodenpatronen wie der 7x57 oder 8x57 I (damals noch ohne S) die 9,3x62 Patrone für unser Schutzgebiete für Großwild. Allerdings blieb die Schulter dabei fast ganz auf der Strecke. Für die ungesund großkalibrige kleinhülsige 9,3x62 Patrone lassen sich nicht wirklich gute Magazine mit Schulteranlage bauen. Deshalb stößt der Schuß die Waffe zurück, aber die trägen Patrone bleiben stehen. Wenn nun kein hinreichendes Patrone+Magazin-Schulterpaar den Rückstoß and die Patronen weiter gibt, knallt das Magazin gegen die Patrone und haut die Spitze platt.
Bis 100 m würden Sie selbst ganz ohne schwarze Kappe keinen nennenswerten Unterschied in der Flugbahn merken. Darüber hinaus schon.

9,3x62 | 9,3x74R | 9,3 mm WSM | 9,3x64
Wegen dieser 9,3x62-Schwäche, die nicht zu beheben ist, bevorzuge ich Wilhelm Brennekes spätere 9,3x64, die einvernünftige Schulter aufweist; auch der Gasdruck ist besser. Wenn also jemand ein 9,3 mm Patrone sucht, sollt er die 9,3x64 wählen, dazu ein Gewehr mit Schulteranlage im Magazin. Nur so hat das gute Art!

Heym SR20 G in 9,3x64 in Afrika 2005
Sehr weiter Esel mit Heym SR20 G in 9,3x64 in Australien 2008 , bald 400 m!
So tief drang das 9,3 mm Lutz Möller Geschoß 9302 aus der 9,3x64 in den Büffel ein. Siehe auch Versuche!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
ihre schnellen, präzisen und nachvollziehbaren Antworten beeindrucken mich. Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Klaus Dieter Rischka, Donnerstag, 17. September 2009 13:23
Lies vorher Schulter fehlt!
Herr Möller,
ich habe zwei Magazine in Gebrauch.

Ein Sauer 90 „9,3x62 Magazin“ ohne Patrone

Ein anderes Sauer 90 „9,3x62 Magazin“ ohne Patrone

Zwei Sauer 90 „9,3x62 Magazine“ mit Patronen

Zwei Sauer 90 „9,3x62 Magazine“ mit Patronen
spitze Spitzen aus
Auf ihre Frage hin, habe ich mir die Patronen im zweiten Magazin angeschaut und siehe da - keine platte Kappe. Obwohl auch diese Patronen schon länger im Magazin sind und ich aus diesem Magazin Patronen abgefeuert habe (siehe Bild spitze Spitzen).
Niels P., Donnerstag, 17. September 2009 16:49
Moin Nils,
das doch alles falsch. Die folgendes Bilder enthüllen die ganze schlimmer Wahrheit;

Ein Sauer 90 „9,3x62 Magazin“ mit Patrone
Ein anderes Sauer 90 „9,3x62 Magazin“ mit andere Patrone (klicke das Bild zu verggrößern)
Na, geht Ihnen ein Licht auf? Nein? Noch nicht. Na gut, dann noch mal größer:
Fahre mit der Maus über das Bild um hell zu sehen!
Obwohl das Sauer-90-9,3x62-Magazin eine Schulter hat, nützt die rein gar nichts,
weil die ~ 7 mm zu weit vorn ist.
Obwohl ein gutes Geschoß in der Patrone steckt, wird das nicht gut fliegen, weil
es schief sitzt! Mann!
Schiefe Geschosse laufen nicht rund - müssen die aber, um genau zu treffen. So kann die beste Lutz Möller Geschoß-Güte nicht mehr helfen. Alles falsch! Vor allem die Magazinkennzeichnung ist ja wohl eher ein Witz. Wenn der schaffende Ingenieur das aber ernst gemeint hat, muß man ihm den Titel aberkennen!
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Guten Tag Herr Möller,
seit kurzem befasse ich mich wieder mit dem Wiederladen, woran Ihre Seite
eigentlich eine gute Schuld trägt. Die Hülsen aus der
Sauer 303,.300 Win Mag machen
mir Sorgen. Der Eckernförder- Halbautomat, deformiert den Hülsenmund, teils arg
beim Auswurf. 1/3 des Durchmessers sind in der Regel eingedrückt. Von der alten
(>20 Jahre) BAR .270 Win kenne ich das Problem nicht. Mit dem Einsatz von Kraft,
kann beim Kalibrieren einiges erreicht werden, so das die Hülse wieder äußerlich
nach Hülse aussieht. Ist das aber noch vertretbar für den Hülsenmund? Tritt bei
der Verformung nicht eine Versprödung des Hülsenmundmateriales auf, was sich
beim erneuten Kalibrieren negativ auf die Festigkeit / Belastbarkeit auswirkt?
LM: Ja. immer.
Zur kompletten Übersicht und evt. besseren Bewertung. Büchse: Sauer .300 Win Mag
56 cm Lauf, S&B 3-12x50 oder Aim Point beides auf ISY Mount. Verschossene
Munition: RWS EVO 11,9 g, Geco Teilmantel 11,0g, Federal "Power Shok" 11,7 sowie
Sako Arrowhead II, 11,7 alle mit deformiertem Hülsenmund nach dem Auswurf. Die
Sako zeigte weniger Deformation.
Die halbautomatische Büchse ist überraschend präzise, daher auch das S&B 3-12x50. Besonders mit der Sako Munition gelingen dichte Gruppen. Büchsenseitig wurde bisher alles, was im Magazin Platz fand ohne Probleme repetiert. Ich bin nun schon gespannt, auf die Umstellung auf Ihre Lutz Möller Geschosse. Leider werden die mich wohl nicht vor eingeknickten Hülsen bewaren,
LM: Nein.
. . . ,aber die Vielseitigkeit der 303 erhöhen.
Viele Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Waidmannsheil. Inspirieren Sie weiter mit
Ihrem Netzplatz!
Kirk Mandt, Freitag, 23. Oktober 2009 13:56
Moin Lutz!
Gestern habe ich mal wieder Patronen geladen. In
Quickload habe ich dann mal nachgeschaut, wieviel Wasser die Hülse meiner 7
mm RSAUM Standard faßt, und bin auf den Wert von 4,7 ml gestoßen.
Dann nahm ich eine abgeschossene, nicht kalibrierte Hülse (mit dem abgeschossenen Zünder noch versehen), stellte die auf die Pulverwaage, stellte die Anzeige auf Null, füllte die Hülse mit Wasser randvoll, und stellte die wieder auf die Waage, und siehe da: 4,86 g angezeigt! Dann habe ich auch noch bei anderen Hülsen das Volumen bestimmt, und der Durchschnitt (Abweichungen im hundertstel Gramm Bereich) war eindeutig 4,86 ml. Ich habe dann in Quickload meine Ladung noch mal nachgerechnet: Mit der 4,7 ml Hülsenvolumenstandardeinstellung (bei 3,90 Gramm Vithavuori N540, 71 mm Patronenlänge L6 und Lutz Möller Geschoß-S 6,75 Gramm), kam 4556 bar Druck heraus, also deutlich mehr als der zulässige Höchstdruck (Piezo SAAMI: 4481,6 bar).
Als ich dann den Wert des Hülsenvolumens richtigstellte, zwar
auf 4,86 ml (die anderen Angaben blieben gleich), kam 4225 bar Druck heraus,
also ein Unterschied von 331 bar! Ich glaube, das Hülsenvolumen berücksichtigen
die wenigsten, aber es ist sehr sehr sehr wichtig, wie man am oben genanntem
Beispiel sieht! In meinem Fall war ich 331 bar unter dem „gedachten“ Gasdruck,
aber wenn es umgekehrt wäre - was wäre dann?
Was würde geschehen, wenn eine Waffe einige Jahrzehnte alt wäre (und vielleicht
noch mit Ringbundverschluß), die Hülsen ebenso, dann kannst du dir ausmalen, was
dabei geschieht!
Deshalb einen Rat, den du deinen Kunden und Lesern deiner Netzseite geben
kannst: berücksichtigt ALLE (!) Umstände und Komponenten beim Wiederladen, es
lohnt sich!
MfG Fabian F., Freitag, 28. Mai 2010 13:39
Hallo Herr Möller,
ich habe vor ein paar Tagen neue Norma Hülsen im Kaliber .300 WM recht
preisgünstig erworben. Wie sich allerdings herausstellte, handelt es sich dabei
wohl um eine ältere Fertigung mit geringerem Volumen (5,7 ml statt
6,2 ml) dafür aber wohl einer dickeren Wandung (4 Gramm mehr Gewicht).
LM: Oder von RWS mit Norma-Stempel!
Macht es Ihrer Meinung nach Sinn diese zu behalten und die Ladung dann entsprechend anzupassen
LM: Ja.
Oder wäre das eher nicht zu empfehlen?
LM: Doch schon!
Schon mal besten Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen,
H. Hartwig, Mittwoch, 8. September 2010 15:09

Längsrisse in Patronenhälsen
Hallo Herr Möller!
ich hoffe Sie verbrachten schöne Weihnachten und rutschen in ein paar Stunden
auch gut in´s nächste Jahr.
LM: Danke sehr. Alles bestens. All meinen Freunden wünsche ich ein gutes, neues Jahr 2011. Ohne euch wäre ich nichts. Erkennt und fördert das Gute, bekämpft das Schlechte!
Die staade Zeit nutze ich momentan unter anderem auch zum Wiederladen. Gerade wollte ich wieder ein paar Ihrer Lutz Möller Geschoß in meine Hülsen stopfen, als mir beim Prüfen fielen an 3 Hülsen / 30 Längsrisse am Hülsenhals auf fielen. Siehe obiges Bild (LM: Siehe auch rechtes Bild der 8x68S Hülsen). Der Hersteller ist Geco (7x57 | LM: Die beste Patrone!). Die Hülsen sind zweimal benutzt: Einmal um die Geco-Geschosse auf Pappe zu entladen, das zweite mal bereits mit Ihrem Lutz Möller Geschoß . Ich benutze IMR 4895, Ladung: 3,1 g, ergeben 3.810 bar Druck (LM: 318 MPa, unterladen!). Die Hülse weist (bis auf die Längsrisse) auch keine weiteren Druckzeichen auf.
LM: Ihre Längsrisse sind keine Druckzeichen.
Hätten Sie eine Vermutung, woher die rühren?
LM: Ja.
Sollte ich die Hülsenhälse glühen, an Luft abkühlen lassen, oder glühen,
abschrecken oder ganz bleiben lassen, diese thermisch zu behandeln?
Vielleicht ist das Messing nach ein bis zweimaligem Umpressen auch schon zu
spröde?
Geco Hülsen stammen ja meines wissens aus dem Regal von RWS, oder? Die dürften auch dann wohl aus dem selben Messing gefertigt sein.
Fünfmal wollte ich die Hülsen an sich schon benutzen!
Viele Grüße aus dem Bayerwald, wo´s grad gut -14 Grad hat!
H. Liebl, Freitag, 31. Dezember 2010 16:15
Moin Herr Liebl,
Neujahr taut`s im Norden! Messen Sie Ihr Patronenlager nach, insbesondere den Hals. Ich vermute den zu weit!

Mindeste 7x57-Lagermaße
Daß Hülsen bereits beim zweiten Gebrauch reißen ist ungewöhnlich, jedenfalls bei guten Hülsen au 30/70 Messing. Messing umzupressen härtet das. Nur die Hälse bis zu brauner Anlaßfarbe zu „glühen“ (tatsächlich eben nicht zu glühen, sondern nur auf einige hundert °C zu erhitzen) und anschießend in Wasser „abzuschrecken“ weicht Messing. Weil die Hälse versprödeten und dann rissen, vermute ich entweder zu weiten Hals oder zu enges Gesenk.
Halten Sie mich mit dem Ergebnis Ihrer Messung bitte auf dem Laufenden.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller!
Die sache wird klar! Ich hab mir einen Zinndorn gedreht, mit Pilz. Diesem
Pilz einen kleinen Rand stehen lassen und selbigen auf ~ 8,5 mm abgedreht, dann
den Dorn in mein Patronenlager gedrückt, wieder herausgezogen. So konnte das
Hülsenhalsmaß abnehmen und staune: Der Innendurchmesser des Patronenlagers in
der Mitte des Hülsenhalses: 8,40 mm!
LM: Bis 8,30 mm wäre das alles noch im guten Rahmen. Ein paar hundertstel mm Übermaß stören da nicht. So aber ergeben sich für den Hals „sehr große“ Bewegungen, die das Messing härten. Deswegen reißt das dann, was zu beweisen war!
Schlüssig sind auch die Durchmesser der Hälse meiner abgeschossenen Hülsen, diese betragen: 8,38 mm! Die leeren, abgeschossenen Hülsen kann ich auch ohne Gewalt wieder ins Lager schcieben. Der Hülsenhals mit gesetztem Lutz Möller Geschoß beträgt nach dem Wiederladen 8,24 mm. Laut CIP-Masstabelle lediglich 1/100 mm kleiner als Sollmaß.
LM: Paßt!
Dann hab ich noch eine Hülse OHNE Innenkalibrierdorn in das Gesenk gepreßt und staunte schon wieder! Hülsenhalsmaß: nur 7,91 mm!
LM: Das ist viel zu eng! Ich wiederhole „So aber ergeben sich ffür das Messing „sehr große“ Bewegungen, die das härten, deswegen es dann reißt - was zu beweisen war!“ Das Gesenk zu eng und der Hals zu weit. Die Umpresserei härtet das Messing zu schnell. Das kann das Messing nicht ab - es reißt!
Jetzt wundert mich nichts mehr.
LM: Gut. Sie haben verstanden!
Erst muß sich der Hülsenhals im Gesenk auf 7,91 mm zusammendrücken lassen. Dann
kommt der Aufweiter mit anschließendem Geschoß und weitet die Sache auf 8,24 mm
Ø. Dann drückt das Gas, erweitert noch weiter auf gut 8,4 mm Ø! Insgesamt bewegt
die Presserei den Hals im Durchmesser jedesmal um sage und schreibe fast
0,5 mm ! Da muß der Hals ja spröde werden.
LM: Genau!
In meinem Falle hab ich vermutlich 2 Ausreißer in entgegengesetzter Richtung, die das begünstigen. Erstens das zu weite Patronenlager am Hülsenhals, zweitens ein Gesenk, das mir den Hülsenhals unnötig weit zusammendrückt. Würden beim Einwürgen auch locker 8,1 mm langen?
LM: Ich vermute schon.
Bei einem Gesenk mit 8,1 mm Innenmaß und einem 8,27 mm Patronenlager wurde das
Messing mit 17/100 mm ja nur noch ein drittel bewegt
werden!
LM: So ist das! Dann würden Ihre Hälse länger halten.
Was raten Sie mir? Lauf tauschen lassen?

7x57 Hals
LM: Ach was. Der 7x57-Hals soll im Patronenlager von 8,28 bis 8,27 mm genau 9,93 mm lang sein. Um dasselbe Maß drehen Sie den Lauf ab, schneiden außen das Gewinde nach und reiben in den vorhandenen Lauf ein neues Lager ein, d.h. „sie setzen den Lauf zurück“. Dazu sollten Sie sich allerdings unbedingt eine Maßreibahle anfertigenlassen, keine Leihreibahle mit Übermaß zum nachschleifen, wie die häufig verwendet werden. So bauen Sie eine bessere Büchse.
Ich hänge sehr an der Büchse. Sie ist ein 98er mit kurzem, zivilem System ohne Daumenloch, gutem Zeiß-Glas, Recknagelabzug und einem Schaft, der mir wie angegossen sitzt.
LM: Ja so eine hätte ich auch gern!
Kann man so einen Würgegesenk (ich benutzte RCBS) auf das gewünschte Maß ausschleifen lassen ?
LM: Ah, die kleine, halbe Lösung. Schleifen werden Sie dort wohl nicht können, aber ausreiben. Gehen Sie mal zu nächtsen Mechanikwerkstatt mit Drehbank. Reibahlen gibt es alle hundertstel mm. Die Kegeligkeit vergessen Sie mal.
Viele Grüße!, Samstag, 1. Januar 2011 21:00
Herr Liebl,
wie schön, Ihnen helfen zu können und ebenso zu wissen, meine anfängliche Vermutung traf zu. Im Laufe der Jahre treten halt die immer gleichen Fehler öfter zu Tage. Da mir solche Störungen gelegentlich berichtet werden, sammelte sich ein gewisser Erfahrungsschatz, der mir erleichtert Ihen vernünftig zu raten, an. Ihr „Zinndorn“ war mir neu. wieder was gelernt. Gut!
Halten Sie mich bitte, wie sie weiter vorgehen und was das bringt, auf dem Laufenden.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller!
vielen Dank für die
flotte Antwort!
Den Lauf zurücksetzen - Ich denke eine sonst gute Möglichkeit, aber mein Lauf
hat nicht die klassische Birnenform, sondern zwar konische Laufkontur, aber ab
Patronenlager einen Bund von 5 mm Länge, ähnlich wie bei den militärischen
Stufenläufen. Wenn ich nun den Lauf um 9 mm abdrehehte wäre der Bund weg, und der Lauf würde
nur noch auf einem sehr schmalen Rand am System anliegen, wenn überhaupt!
Vielleicht ist mein Lauf ja sowieso ein um-abgedrehter stufenlauf. Wer weiß,
sein könnte das durchaus. Desweiteren maß ich gerade den Zugdurchmesser an der
Laufmündung. Dieser Beträgt 7,29 mm Ø!
LM: Au weia!
Schon wieder ein Maß, daß ewig zu weit ist, CIP sagt: 7,24, also 5 Hundertstel
zu groß (evtl zu ausgeschossen?). Trotzdem erreichte ich mit der Ihnen schon
bekannten IMR-Ladung und den
Lutz Möller Geschoß mit Plastikspitze streukreise von 20 mm / 100
m-Bahn, jagdlich also durchaus brauchbar.
Nur die Hülsenproblematik ärgert mich. Ich will da abhelfen. Schließlich hänge
ich ja an der Büchse, wie schon erwähnt, und will diese auch weiterhin führen,
bis ich nicht mehr jagen kann, bestens noch viele Jahrzehnte. Investition scheue
ich also nicht, besonders nicht, bevor ich mir eine weitere Gebrauchte kaufe, wo
ich wieder nicht weiss, was ich bekäme. Eine Drehbank habe ich auch, nebst
Fräse. Ich bräuchte also nur eine Reibahle, wird sich wohl auftreiben lassen.
Schönen Sonntag noch! Bei uns fängt es gerade wieder zu schneien an.
Nachmittags ist hier in der Nähe (Rinchnach, Landkreis Regen, Bayerischer Wald)
ein Kaltblut-Pferdeschlittenrennen, da bebt der Schnee! Ich mache Bilder und
sende solche.
Gruß! H. Liebl, Sonntag, 2. Januar 2011 13:10
Grundsätzlich meine ich, Winchesterhülsen sind weicher als der Rest, taugen also
weniger für Hochdruckladungen. Allerdings kann man, wenn man ein gutes Los
erwischt, Spitzenladungen basteln. Ebenfalls nicht über den Kamm scheren will
ich die Spitzenhülsen von RWS, Lapua, Norma und dergleichen: Eigene, selbst
erlebte Beispiele sind Gewehrhülsen (RWS), deren Zündglocke so klein gepresst
war, daß KEIN handelsübliches 5,33 mm Hütchen reinpaßte, Kurzwaffenhülsen
(Sintox, Behördenlos) bei denen kein Zündloch gestanzt war, Gewehrpatronen
(Lapua), die nach dem (ersten) Schuß direkt über dem massiven Bodenteil 3 - 4 mm
in Längsrichtung aufgeplatzt war und zu guter Letzt Kurzwaffenpatronen (Norma
Wadcutter) bei denen nach dem (ersten) Schuß 20 von 50 komplett der Länge nach
aufgerissen war. Ehrlicherweise muß ich aber sagen, daß ich mit ausgesuchten
RWS-Hülsen bislang die besten Streukreise zustande brachte.
Gruß aus der Oberpfalz, Sonntag, 20. Februar 2011 12:53
Da bin ich wieder .... Da Sie sicher Langeweile haben (:-)), hier ein paar (teils hartnäckige) Fragen:
Welche Ladedaten empfehlen Sie für meinen Halbautomaten (Sauer S303) (Norma und MEN Hülsen).
LM: Suchen Sie auf meinem Netzplatz ihr Patron und folgenen meinen dort dort beschrieben Empfehlungen!
Welches Pulver (siehe weiter unten oder "your best suggestion")
LM: Das dort für die jeweilige Hülse empfohlen. SuchenSie gern auch mal nach „Pulverlebhaftigkeiten“ für Hintergrundwissen.
Welche Zündhütchen (habe Federal Gold Medal Match GM215M Magnum und CCI Large Rifle Primers 0011)
LM: Suchen Sie auf meinen Netzplatz Zündhütchen und folgen Sie meinen dort beschrieben Empfehlungen!
Wie machen Sie die Hülsen blitzblank ? Ich habe von meinem Vater eine Mischung aus Salpeter-, Schwefelsäure und Wasser geerbt und einfach mal ein paar Hülsen reingeworfen. In weniger als 2 Sekunden waren selbst die übelsten Exemplare wie neu (längeres Verweilen führt aber wahrscheinlich zu unangenehmen Überraschungen..)
LM: Polieren Sie Hülsen im Taumler mit Schleifmittelzusatz, oder händish mit Poliepaste, z.B. Autosol Chrom Polish.. Sie könnenauch Schlämmkreide oder Zahnpasta, die solch enthält, vewenden.
Kommen die Sauen Heute vor 21 Uhr :-)
LM: Hier gewiß!
Hoffe, ich nerve Sie nicht !
LM: Wenn Sie laufend Auskünfte erheischen, die Sie bei mir schon, wenen gesucht,
lange gefunden hätten, gewiß.
Mit sehr freundlichen Grüßen, Mathias Donner, Donnerstag, 3. März 2011 10:46
Herr Donner,
wie wollen Sie lernen, wenn Sie nicht lesen, denken und verstehen? Ich schreibe für Sie doch nicht neu, was seit über 10 Jahren immer wieder gleich gefragt wird und schon mehrfach beantwortet wurde.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Hallo, Herr Möller,
vielen Dank für die prompte Versendung der Schwarzkäppchen ... (was ist mit
Porto?)... Ansonsten danke ich Ihnen für diese Plattform und Ihr wirklich
enormes Wissen und Engagement. Ich selbst mache auch alles, was ich anpacke, mit
größter Gewissenhaftigkeit und habe den nötigen Sachverstand. Nevertheless werde
ich nun gewissenhafter bei ihnen nachlesen, um Ihre - anders besser zu nutzende
Zeit - nicht unnötig in Anspruch zu nehmen... Sie sind schon ein komischer Vogel
- aber von solchen Leuten sollte es viel mehr geben ! No risk, no fun, no
success ....
sincerely, Mathias Donner, Donnerstag, 3. März 2011 12:44

7 mm Rem. Mag. PPU 6.246 bar und .30-06 DAG 5.748 bar von oben

7 mm Rem. Mag. PPU 6.246 bar und .30-06 DAG 5.748 bar von der Seite

7 mm Rem. Mag. PPU 6.246 bar und .30-06 DAG 5.748 bar von unten
Aus der hochgeladenen 7 mm Rem Mag Hülse flog mein Jagdgeschoß mit immerhin 1.195 m/s heraus. Zwar floß die PPU-Hülse am Mund noch vorn, aber das Zündhütchen blieb drin, wenn auch mit Loch. Die hochgeladene .30-06 Hülse lieferte mein Jagdgeschoß mit nur 1.106 m/s und bei den 5.748 bar floß die DAG Hüles am Boden, die Zündglocke ist aufgeweitet und das Zündhütchen geflogen!
Lutz Möller, den 22. April 2011
Hallo Herr Möller,
ihre HDP Bremse in 8 Kant ist wirklich sehr gut! Mein .308 W. Blaserstutzen schießt sich nun wirklich wie ein Kleinkaliber .22 lfB. Das hätte ich nicht gedacht. Aber bei einem solch kurzen Stummel ist Gehörschutz doch sehr angebracht. ( Meinte mein linkes Ohr nach dem ersten Schuß ohne Gehörschutz).
LM: Unbedingt!
Wenn jemand eine wirklich gute Arbeit an seiner Waffe haben möchte kann ich nur Herrn Thomas Rüggeberg empfehlen.
LM: Anschrift? Email?
Er hat bei meinem Stutzen die Bremse zu meiner besten Zufriedenheit angebaut. Eine Frage habe ich noch. Wann kann man mit den neuen MJG in .308 rechnen?
LM: Nächste Woche.
Gibt es Munition auch silbernen Hülsen ? Ein Tip machen Sie
Ihre Munition doch alle mit silbernen Hülsen um sich von den anderen Anbietern
abzusetzen.
Schöne Grüße, P.H
Moin Herr H.,
ich freue mich, Sie zufrieden zu sehen. Der noch keine Bremse oder keinen Feuerschlucker von mir schoß, kann sich noch nicht vorstellen, wie die wirken. Die Überraschung an der eigenen Schulter ist dann um so größer!
Jetzt frage ich mal alle meine Freunde. Wir versahen im Laden Hülsen mit den metallischen Oberflächen „silber blank“ (wie ein Chromstuhl), „silber gebrochen“ (wie eine olle Nickelbrille), „schwarz matt“ (wie ein Maulwurfsfell) und „schwarz seidenmatt“ und Gold (poliert, für das Jubiläum oder den Geburtstag). Auf die dunklen Oberflächen können wir auch noch schreiben, das sich dann messingfarben stark absetzt, sehr gut zu lesen ist, aber klein. Welche Oberfläche würde denn gewünscht. Patronen mit Namen, oder Schußtafel vieleicht? Schreibt mir bitte eure Wünsche.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Die Adresse von meinem Büchsenmacher Thomas Rüggeberg in 51103 Köln haben Sie schon auf Ihrer Seite unter Bremsenanbau stehen.
Zu Ihrer Frage nach der Hülsenfarbe würde ich sagen, matt
schwarze Hülse mit messingfarbenem Geschoß und
schwarzer Spitze würde sich schon vom Wettbewerb sehr absetzen. Oder ? Und
man hat noch die Möglichkeit für Geschenke oder sich selbst diese beschriften zu
lassen. Also dann machen Sie was Individuelles, um nicht mit den anderen
verglichen zu werden!
Schöne Grüße aus dem Bergischen Land, P. H., Mittwoch, 8. Juni 2011 14:35
Sehr geehrter Herr Möller,
ich habe meine RWS 9,3x74R Hülsen entzündert, Zündglocke und Zündkanal gereinigt, getrommelt, rekalibriert, getrimmt und bei meiner Apothekerin auf der großen Apo-waage (1/100 g) gewogen. Das Ergebnis hat mich überrascht: Gewichtsunterschiede von 12,6 bis 14,4 Gramm. Die Verteilung habe ich in 2 Bildern in Anlage dargestellt.


Frage: Wie groß dürfen Ihrer Erfahrung nach die Gewichtsunterschiede (und damit die Innenvolumenunterschiede) sein, bis sich das in der Präzision bemerkbar macht ? Ich vermute, es wird Unterschiede im Abbrandverhalten geben).
Vielen Dank für Ihre Bemühungen, MfG, Fritz Kruse, Sonntag, 31. Juli 2011 22:33
Tag Herr Kruse,
mich haben auf dem (nicht stattgefundenen) Ansitz vier Hornissen gestochen. Eine in den Kopf, eine in die Hand und zwei im Geschwader zielstrebig in den Hals (vorsätzlicher Angriff!). Den Hochsitz habe ich draufhin erst mal aufgegeben. Jetzt habe ich einen dicken Hals. Die Schwellung geht bis zu Brust, ist rot und warm, und ich kann meinen Kopf nicht nicken. Zu schreiben fällt mir schwer. Ich fasse mich also kurz.
Untersuchungen dazu habe ich nicht. WennSie die anstellen wollen, würde ich mich freuen die zu veröffntlichen. Gute Hülsenlose liegen bei 0,3 g beienander. Wenn Hülsen davon weiter abweichen würde ich die, bei genügender Menge in ein neues Los aussondern, wenige aber einfach in die Tonne schmeißen, damit die weg sind und nicht mehr verwechselt werden können.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
zu oben genanntem Thema, und vor allem zur Frage des
Herrn Kruse, könnte ich aus Sportschützensicht etwas beitragen. Die folgende
Erläuterung basiert allerdings nur auf meinen persönlichen Erfahrungen und ich
habe nie versucht es wissenschaftlich fest zu machen, obwohl das ein lohnendes
Projekt wäre.
Herrn Kruses Los 9,3x74R Hülsen ist ein Gewichtsdesaster und ich habe schon eine
Menge RWS Hülsen verwendet, unter anderem auch in 9,3x74R. Aber solch eine
Hülsengewichtsstreuung ist sehr untypisch für RWS, normalerweise begegnen mir,
je nach Hülsengröße, Gewichtsdifferenzen von 0,10 bis in etwa maximal 0,20
Gramm. Bis zur Lesung von Herrn Kruses Beitrag, hätte ich blind jedem
Jagdbüchsenbesitzer empfohlen, RWS nicht zu wiegen, da sich das in der Regel als
Zeitverschwendung heraus stellt.
LM: Wir wissen ja nicht, ob alle Hülsen aus demselben Los stammt. Dazu wurde bislang nichts gesagt. Ich würde RWS also nicht verteufeln wollen, ohne dazu Grund zu haben.
In meiner Benchrestbüchse 6 mm PPC verwende ich normalerweise Hülsen des Fabrikates Lapua, nach Anpassung der Hülse an das Patronenlager sortiere ich alles aus, das nicht in einer Gewichtsspanne von 0,07 Gramm liegt. Diese Gewichtsabweichung lässt auf dem Papier keinen Unterschied erkennen zu Hülsen mit exakt gleichem Gewicht. Vor kurzem habe ich Hülsen der Firma Norma verarbeitet, um zu großen Ausschuß zu vermeiden, tolerierte ich eine Gewichtsdifferenz von etwa 0,13 Gramm. Auch da ist kein relevanter Unterschied, zu Gewichtsgleichen Hülsen, in der Schußleistung festzustellen. Eine fertig präparierte 6 mm PPC Hülse wiegt im Durchschnitt etwa 7,13 g.
Fazit: In einer höchstklassigen Benchrestbüchse, mit
erstklassigen Geschossen und einer vibrationstechnisch günstigen Pulverladung,
machen 1-2% Gewichtsabweichung, keine merklichen Unterschiede in der
Schußleistung.
Kürzlich haben ein Freund und ich, seine HS Precision geschäftete CZ 550 Varmint
Büchse, im Kaliber .308 Winchester, evaluiert. Zum Einsatz kamen Hirtenberger
Hülsen. Wieder haben wir Schußleistungen verglichen, um eine
Hülsengewichtstoleranzgrenze herauszufinden. Und hier muß man anfangen
realistische Grenzen zu ziehen. Das Gewehr ist als „rundherum sorglos“ Büchse
gedacht, vom Klubmatch auf verschiedene kleine Ziele zu verwenden, bis auf die
gelegentlich möglichen Schießen auf 500 Meter. Gut erhältliche, günstige
Standardkomponenten sollen hier zum Einsatz kommen und eine gleichmäßige, gute
Schußleistung garantieren, wenn möglich durch alle Jahreszeiten, ohne viel
Feinabstimmung. Hier haben wir eine Gewichtstoleranz von 0,25 Gramm als
akzeptabel und brauchbar herausgefunden. Die .308 Winchester Hirtenberger Hülse
wiegt im Schnitt 11,35 Gramm. Wieder etwas mehr als 2% Hülsengewichtstoleranz.
Jetzt ist es natürlich für mich schwer, solch ein Ergebniss auf übliche
Jagdbüchsen umzulegen. Normalerweise würde man annehmen das Jagdbüchsen generell
ein geringeres Präzisionsniveau als Scheibenbüchsen haben. Aber ich gebe Ihnen,
Herr Möller, völlig recht. Das stimmt so nicht. Nur sind Jagdbüchsen
schwieriger, vor allem vibrationstechnisch, in den Griff zu kriegen. Da beginnt
theoretisch das Problem. Bei einer Schwingungs- und vibrationstechnisch
schwierigen Büchse (relativ dünner Lauf, Magazin Ausschnitt im System, relativ
große Auswurffenster etc.) wirken sich Toleranzen jeder Art stärker aus als bei
einer Benchrestbüchse, wo auf Schwingungs- und Vibrationsarmut höchster Wert
gelegt wird.
Tolerierbare Hülsenabweichungen sind, meiner Meinung nach, Abhängig von der
Größe der Hülse und davon, wieviel Schußleistung ich erwarte. Herrn Kruses
Hülsen werden in einer Doppelbüchse zur Drückjagd bedenkenlos verwendbar sein.
Das aussortierte Mittel der Glockenkurve, die Herrn Kruses Bilder sehr schön
zeigen, würde in einer modernen, hochpräzisen Kipplaufbüchse, für weite
Feldrevierschüsse gute Verwendung finden und keine Bedenken, bezüglich
verminderter Schußleistung durch, Hülsengewichtstoleranz verursachter,
Ausreißer, zurücklassen.
Herr Möller, wenn sie es für sinnvoll und verwertbar erachten, die Auswirkungen
von Hülsengewichtstoleranzen zu kennen, mache ich mich an die Arbeit. Aber es
wird dauern die vielen Variablen auszufiltern und eine umfangreiche und
aussagekräftige Studie zu erstellen. Mich würde es jedenfalls freuen.
LM: Ja gern. Mit welcher Patrone und Waffe würden Sie arbeiten wollen? 8x57IS vielleicht? Das möchte ich gern wissen, damit ich sie entsprechend unterstützen kann. Das richtet sich auch ein wenig nach Lagerbestand.
Ich wünsche Ihnen gute Besserung nach Ihrem Kampf mit der Natur, verlieren Sie trotzdem Ihre Freude an Ihr nicht.
LM: Ach was. Mit Schwund muß man rechnen. Ich habe was gelernt und werde das nächst Mal nicht mehr so arglos in die Nähe eien Hornissennestes mit Brut begeben, dann darum wird es sich gehandelt haben. Gewöhnlich sind einzeln figende Hornissen, die ich oft im Garten und manchmal auch im Zimmer habe, friedlich. Den nicht zu unterschreitenden Sicherheitsabsatnd für deren Brut kenne ich nun und werde den künftig achten. Dann wird alles gut. Bis dahim hat mein lymphatisches Syste noch einges zu tun, aber auch das will ma gebraucht werden.
Mit allerbesten Grüßen aus Lassee bei Wien, Ihr Johannes Nowak, Freitag, 5. August 2011 12:57
Auswirkung verschiedener Hülsengewichte auf Druck und
Geschwindigkeit, Messungen durch das Beschußamt
Sehr geehrter Herr Möller,
ich ließ dieselbe .308 Win Ladung mit leichten und schweren Hülsen beim
Beschußamt prüfen.
1. Gruppe: Hülsenleergewichte um 11,00g
2. Gruppe: Hülsenleergewichte um 11,30g
Jede Gruppe bestand aus 6 Patronen. Die Hülsen waren zuvor gereinigt und
getrimmt worden. Sie stammten alle aus demselben Los.
Die Messergebnisse:
Mittlerer Gasdruck bei Gruppe 1: 3948bar
Mittlerer Gasdruck bei Gruppe 2: 4014bar
Differenz: 66bar (1,7%)
Mittlere V bei 1: 873m/s
Mittlere V bei 2: 876m/s
Differenz: 6m/s (0,3%)
Eine schwere und eine leichte Hülse wurden vorher ausgelitert. Der Unterschied
im Volumen betrug 1%. Die schwere war innen kleiner, wie zu erwarten war. Das
ist aber nicht repräsentativ, weil es nur bei einem Hülsenpaar gemacht worden
war. Ein Volumrnunterschied von 1% ergibt für diese Ladung nach Quickload
etwas mehr als 100 bar Druckunterschied.
Der höchste Druck bei den leichten (1) fiel aber höher aus, als der niedrigste
Druck bei den schweren (2). Die Werte der beiden Gruppen überlappen sich.
LM: Danke!
Mit freundlichen Grüßen, Thomas P., Freitag, 5. August 2011 21:36
Sehr geehrter Herr Möller,
einmal vielen, vielen Dank für die angebotene Unterstützung. Aber ich denke ich habe das Angebot gemacht, somit trage ich die Kosten und wir (der Netzplatz) teilen uns das Ergebniss. Des weiteren glaube ich Ihre Geschosse sind zum Ermitteln der Auswirkungen von verschiedenen Hülsenvolumen, schlichtweg zu schade.
LM: Ach was. Es kommt schießlich auf den Punkt an. Den können die anderen kaum so einfach bieten. Daher ist mir schon ander Messung gelegen.
Die Kollegen der bleiernen Sippe werden uns gute Dienste leisten, vor allem bei der zu erwartenden Menge an Meßschüssen, um ein halbwegs brauchbares oder repräsentatives Ergebniß zu erlangen. Also meine schon begonnene Kopfplanung hätte folgende Waffen und Kaliber im Auge:
Savage Mod. 12 F-Class in 6 mm Norma BR
Hall Mod.M Heavy Varmint Benchrestbüchse in 6 mm PPC
Zastava Jagdbüchse in .30-06 (hab ich endlich mal Verwendung dafür)
Mauser 98 Jagdbüchse in .22-250 Rem.
Schweizer Mod. K31 ZG1 Büchse in 7,5x55(auch wenn Sie im Geiste den Deckel der Mülltonne heben)J
Die Auswahl scheint willkürlich, aber von den präzisen Büchsen erwarte ich mir schnelle wiederholbare Ergebnisse und von den anderen einen praktikablen Durchschnittswert der für die Jagd relevant ist (hoffentlich). Außerdem ist das ein guter Querschnitt an möglichen Hülsenvolumen, Öffnungsverhältnissen etc. Falls nötig ergänze ich noch mit einem oder zwei anderen Kalibern.
Aber abschließend, falls sich eindeutige Ergebnisse herausstellen lassen, werde ich selbstverständlich Möller MJGe nochmal mitvergleichen um vielleicht noch die eine oder andere Schlussfolgerung ziehen zu können.
Wie gesagt, das wird ein paar Monate dauern, gerade Sie wissen wie nahe Erfolg und Mißerfolg beieinander liegen und das es mitunter zäh ist sie voneinander zu trennen. Ich brauche noch einzelne Werkzeuge, Geschosse, jede Menge Hülsen (so ich die noch nicht habe),etc. etc. Die Vorbereitungen haben schon begonnen.
LM: Na, wenn Sie meinen. Zu 6 mm Norma BR hätte ich noch mal was. Schicken Sie bitte Ihre Anschrift.
Ich verbleibe mit freundlichsten Grüßen Ihr Johannes Nowak, Freitag, 5. August 2011 22:06
PS: Sollte der Aufwand sich lohnen und Sie sagen, das wäre brauchbar, erbitte ich mir die Möglichkeit, Sie dann bei etwas speziellem um Rat zu fragen. Das kann dann mitunter (ohne Eile) länger dauern und ist so noch nicht spruchreif. (Ja, ich weiß. Sie geben auch ohne Gegenleistung RatJ)
LM: Zählen Sie auf mich - auch wenn Sie das Besondere nicht an die große Glocken hängen mögen.
Guten Tag Herr Möller,
vorab herzlichen Dank für Ihre Nachrichten. Würden Sie diese Post bitte auch an Herr Novak weiterleiten?
LM: Ja gern.
Auch an ihn herzlichen Dank für seinen Beitrag. "I believe in God and Mauser" (Zitat: Ohm Krueger) Acht Jahre hat mich mein alter DWM-98er in 9,3x64 in Canada 100% treu und zuverlässig begleitet. Allein fürs Ladungen erschiessen und Training auf der BW-Schießbahn gingen etl. hundert Schuß jeweils durch. In Anlage meine Gewichtsverteilung der 9,3x64 RWS Hülsen.

Nun ich glaube, das man nur lange genug sammeln muß, um diese
Verteilung zu erhalten. Sie ist weder repräsentativ noch zu verallgemeinern.
Bis heute brauchte ich höchstens eine Handvoll Hülsen verschrotten. Hülsenreißer
kenne ich hierbei bisher nicht. Einmal habe ich 3 Hülsen verschrottet, weil ich
bei meinen Versuchen die 16,2 g Swift A-Frame auf die TUG auf 200 m
deckungsgleich zu bekommen durch Ablenkung (Telefon) das falsche Pulver
"Full-house" geladen hatte. Die Swift kam ganz groß raus mit Super-Präzision und
Schnelle. Beim 3ten Schuß in Folge aus warmen Patronenlager mit 940
m/sek! Der Verschluß mußte mit dem Holzhammer geöffnet werden. Schade, daß ich
diese 3 Hülsen nicht aufbewahrt habe. Mit Erwärmung des P.-lagers sich verstärkt
zeigende Anzeichen von Überladung bis zum Ausblasen des ZH und Fließen des
Patr.-bodens. Ich habe neben einer Top-Waffe und Top-Hülsen auch einen
Top-Schutzengel gehabt! Ich denke, jede andere Verschluß wäre mir um die Ohren
geflogen. Das war mir eine Lehre fürs Leben!
LM: Lies Höchtgasdruck ermitteln
Zurück zu den Hülsen: Erstklassiges Material - aber mit
Masseschwankungen über längere Zeiträume. Meine Lehre daraus: Nach Abschluß der
Vorarbeiten alle Hülsen einzeln wiegen auf einer geeichten Apothekerwaage und
Gewicht draufschreiben mit wasserfest. Filzstift. Ich bin davon überzeugt, das
eine auf viele Meßpunkte geeichte APO-Waage "Made in Germany" nicht nur teuer
sondern wesentlich besser ist als alle Internetschnäppchen. Aufbewahren geht im
Zipplockbeutel, wo dann auch noch ein Zettel dabei ist über alle ausgeführten
Arbeitsschritte.
Unter- oder überwichtige Hülsen und Reste kommen ins Schießkinolos - auf 20 m
geht fast alles, das knallt. Das dient dem Training und man bleibt mit der Waffe
vertraut. Hierfür sind mir die guten Jagdlose zu schade. Nun reizt mich
natürlich das Möller-KJG / MJG . Um hier nicht unnötig Geschosse zu verballern,
möchte ich vorher meine Fehlermöglichkeiten reduzieren, deshalb das Palaver über
Einfluß von Hülsengewichtstoleranzen.
Ich verbleibe mit den besten Wünschen und Weidmannsheil Fritz Kruse, Sonntag, 7. August 2011 17:29
Lies vorher Genauigkeit!
Sehr geehrter Herr Möller,
wie besprochen sende ich Ihnen ein vorab einen Versuch mit der Patrone 6mm
Norma BR, zu Hülsenvolumen und deren Auswirkung auf die Schußleistung, vor
allem um ein aussagekräftiges Verfahren zu erarbeiten.

Bild 1 zeigt den üblichen Versuchaufbau
Dieser einfache Versuch, der sich ausschließlich auf die
Schußleistung bezieht, hat bereits gezeigt, wie viele Einzelheiten und
Informationen nötig sein werden, um ein abgerundetes Bild zum Zusammenhang
von Patronenhülsen und
Genauigkeit zu bekommen. Mein Vorhaben diese
Versuche mit einer Anzahl Gewehren durchzuführen, habe ich geistig bereits
auf ein einziges Gewehr beschränkt. Darauf folgender Versuch wird mit der,
jagdlich häufig geführten, .30-06 sein. Um ein komplettes Innen- wie
außenballistisches Bild zu bekommen, sind so viele Messungen und
Schießstandbesuche vonnöten, das solches Vorhaben mit 5 Gewehren und
Patronen, in annehmbarer Zeit, für eine Privatperson, nicht zu machen ist.
Als erstes muß ich den Hülsenhersteller freisprechen. Die im Versuch
verwendeten Hülsen wurden aus 300 einmal abgeschossener Norma-Hülsen, aus
verschiedenen Losen, ausgewogen. Die Ladung wurde vorher nie versucht
sondern wahllos, abhängig von den zur Verfügung stehenden Komponenten,
ausgewählt. Diese 3 Schußgruppen sind keine „Brieftaschengruppen“ (besonders
ausgesuchte Gruppen, die, wenn sie sehr gut sein sollten, ein Leben lang in
der Brieftasche herumgetragen und bei Bedarf vorgezeigt werden), sondern
alle Schüsse, bis auf den ersten Putzschuß
und zwei Visierkorrekturen, sind hier zu sehen. Alle Hülsen wurden, nach dem
Trimmen auf gleiche Länge, vollkalibriert. Die Ladung war immer die gleiche.
Wechselndes Licht und böiger Wind erschwerten zu schießen, aber beinflußten,
wie ich glaube, das Ergebnis nicht allzu stark.
Bild 2 zeigt 3 Referenzschußgruppen mit den mittelgewichtigen Hülsen, Von diesem Gewicht ausgehend, wurden die leichteste und die schwersten Hülsen bestimmt.
Bild 3 zeigt 2 Schußgruppen mit zufälligen Hülsen
Bild 4 zeigt je eine Gruppe mit jeweils gleichem
Hülsengewicht aber jeweils am anderen Ende des Gewichtsspektrums.
Dieser Versuch diente nur einmal, sozusagen, der zerebralen Stimulation
und als Hinweis, ob in die Richtung zu forschen lohnt. Meiner Meinung nach
lohnt es sich. Vor allem ergänzt mit Gasdruck-
und Geschwindigkeitsmessungen, Erfassung und Beweisführung wichtiger und
unwichtiger Aspekte und im Endeffekt die Durchführung mit Lutz Möller
Jagdgeschossen, um auch ein ganz produktspezifisches Ergebnis zu bekommen.
Denn darum geht es, meine ich, den Kunden vor allem.
Mit freundlichsten Grüßen aus Niederösterreich Ihr Johannes Nowak, Sonntag,
28. August 2011 21:34
Vielen Dank, Herr Nowak,
der Einfluß gleicher und verschiedener Hüslen auf die Genauigkeit zeigen Sie hier ganz offen mit
1 bis 1 ½ cm Streuung bei gleichen Hülsen, aber
2 bis 3 cm bei verschiedenen Hülsen,
also der doppelten Streuung wie bei gleichen Hülsen. Die Abweichung entstand im Versuch bei 5,6% abweichenden Massen. Ob nun allgemein aus 5,6% Masseabweichung die doppelte Streuung abzuleiten ist, oder die Bezeihungen anders sind, müssen weitere Messungen zeigen, aber jetzt zeigt Ihre Arbeit bereits den erheblichen Einfluß dabweichender Patronenhülsen auf die Genauigkeit.
Ich erinnere gar nicht, ob ich Ihnen schon hinreichend Geschosse geschickt habe, daß Sie die ausreichen Versucher mit der .30-06 durchführen können. Bitte melden Sie sich dazu.
Waidmanns heil, Lutz Möller, Sonntag, den 28. August 2011
Sehr geehrte Herr Möller,
nein, wir haben noch nicht über Geschosse für den .30-06 Versuch gesprochen.
Ich mußs aber gleich dazu sagen das ich vor Anfang November nicht mit dem
Versuch beginnen kann. Ich muß noch für einge Landes- und
Staatsmeisterschaften üben und auch dort schießen.
LM: Gut Schuß!
Ich richte mich ganz nach Ihnen. Wenn Sie sagen, das ist kaufmännisch völlig irre, jetzt Geschosse zur Verfügung zu stellen obwohl wahrscheinlich erst im nächsten Jahr Ergebnisse zu erwarten sind, dann würde ich Ihnen recht geben und ich melde mich Ende Oktober nochmal.:-)
LM: Erinnern Sie mich dann bitte. Sie bekommen, was Sie brauchen.
Sie können Sie mir aber auch gleich
schicken, wie Sie wollen. Ich muß auch das Versuchsgewehr noch
überarbeiten.
Wir waren uns schon einmal bei etwas nicht ganz einig. Ich hätte gerne Ihren
„Segen“, denn ich möchte für eher unwichtige oder sagen wir weniger
interessante Versuche im Laufe des .30-06 Versuchs, Geschosse der
bleiernen Sippe
verwenden.
LM: Dazu empfehle ich Ihnen Lapu Scenar!
Vieles lässt sich mit billigen Geschossen „vorarbeiten“ oder „versuchen“. Beschußamtprotokolle u.ä. mache ich natürlich mit Ihren Geschossen, denn wie Sie schon gesagt haben: Das ist schließlich der Punkt. Aber ich müßste natürlich alle Ergebnisse, auch die bleiernen, einbeziehen, selbstverständlich ohne den Hersteller zu nennen, denn darum geht’s ja nicht. Ich fände es schade, unzählige MJGe durch Papier zu schießen und auch hätten wir etwas zum Vergleichen.
LM: Ich werde mal fragen ob wir das in einer Zeitschrift für Schützen unterbringen. Dann kommen wieder ein paar Taler zurück!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Liebe Grüße, Johannes Nowak, Dienstag, 30. August 2011 07:43
Hallo, Herr Möller,
Wo bekomme ich gute Hülsen (100 Stück), zum Preis für einen Germanistik -
Studenten tragbar, her ?
LM: Lesen Sie von Anbeginn zu Patronenhülsen. Oben lesen Sie einen Versuch mit Hülsen der Dynamit Nobel AG (DAG) und PPU mit überlastete Patronenhülsen. Während die DAG-Hülse bei 5.748 bar das Zündhütchen schmieß und ausblies, hielt die PPU Hülse bei 6.246 bar das Zündhütchen noch drin und blieb dicht. Also nehmen Sie PPU Hülsen!
Gibt es irgendwo gute Kugeln zur Totschiessung von mus bis sus scrofa günstig zu kaufen - vielleicht sogar bleifrei ? ;-)
LM: Bei der Lutz Möller GmbH!
Auch beim mus würde ich mir gern die Schwarte abkochen lassen.
LM: Das besprechen Sie allein mit der Hüterin des heimischen Herdfeuers.
Was macht man außer den Hütchen noch in die Hülsen rein?
LM: Zündhütchen und Treibladungspulver. QuickLoad heißt Ihr Freund!
Kennen Sie jemanden, der was über die Kugeln mit den Rillen weiss ? Die sehen ungefähr so aus [Bild].
LM: Lutz Möller Geschosse, Gebrauchsmuster DE202010010181U1
Wäre schön, kurzfristig eine Antwort zu erhalten - bin rein zufällig über
Ihre Seite gestolpert - bin aber ganz neu im Internet - scheint ´ne feine
Sache zu sein ?
Sie können Ihre Email natürlich auch per Post schicken - da gibt es doch so
was Neues, Sicheres, von der Post oder so ? Heute kann man keinem mehr
trauen !
Schöne Grüße von hier, M.D., d.a.K., Dienstag, 30. August 2011 09:49
Lieber Herr Möller,
hoffentlich haben Sie einen schönen Urlaub und hoffentlich ist das Wetter besser
und wärmer als auf Ihren Bildern vom Sonntag.
Ich habe eine Frage bezüglich der Abweichungen der
Patronengewichte innerhalb eines Loses. Da ich bei den alten Patronen (bezogen
von Sax, RWS-Hülsen) immer mal wieder einen
Ausreißer hatte, bin ich nun doch mal mit den Patronen in mein Analytiklabor
gezogen und habe die restlichen Sax-Patronen und die neuen von der
Lutz Möller GmbH auf der Analysenwaage
gewogen.
Die Lutz Möller MJG-Patronen schwanken bei 20 Stück zwischen + 0.018g und -0.021
g: dürfte wohl in der Fertigungstoleranz der Hülsen und der Genauigkeit
Pulverdosiereinheit liegen?
Nun aber die alten Sax-„KJG“-Patronen nur noch 10 Stück aber 2 Ausreißer mit +
0.842g und +0.798g : das kann doch nicht als normale Fertigungstoleranz
angesehen werden?!
Vielleicht hätten Sie bei Gelegenheit einen Kommentar dazu. Welche Abweichungen
sind üblich.
Viele Grüße und Waidmannsheil, Joachim Armbruster, Donnerstag, 7. Juli 2011
07:33
Tag Herr Armbruster,
mit der Stollberge Fertigung hatte ich nie etwas zu tun.
Die gesamte Masse einer Patrone setzt sich aus verschiedenen einzelnen Massen zusammen. Woher also eine Abweichung kommt, muß einzeln geprüft werden. Ich hatte mal 100 neue RWS 8x68S Hülsen gewogen. 99 lagen etwa 0,1 - 0,2 g zusammen. Eine lag 1 g daneben. Die habe ich dann ausgesondert. Was bei Ihnen der Fall ist kann ich nicht wissen.
Lieber Lutz: Einer Deiner Zuschreiber besagte, daß
Winchester Huelsen zu weich seien. Winchester Huelsen sind die haertesten der
amerikanischen Huelsen, gefolgt von Federal, und dann, mit Abstand, Remington.
Die meiner Meinung wenig taugt, obwohl zum Umformen oft beliebt.
Mit Hornady habe ich keine grosse Erfahrung, nur in neu herausgebrachten
Patronen, die besser masshaltig als die Huelsen der anderen Hersteller sind.
Dann kam die Entteuchung. Bestellte die neue 9.3x62 fuer einen Kunden.
Bodendurchmesser nur 11.88mm! Die gebe ich nicht weiter. Aus denen werden wohl
8x60S Huelsen werden.
Kein Glueck dieses Jahr auf den Elch, auch auf sonst nichts gezogen. Da gibt es
noch ein paar Winterjagden, vieleicht versuche ich es noch. Nun, das gibt mir
Zeit MJGe zu bestellen, um naechstes Jahr bereit zu sein. Gibt es noch ein
Geschoss von 13gm?, denn das muessen wir haben wenn wir die grosse Lotterie
gewinnen und einen Bison permit bekommen.
Moechtest Du Jadggeschichten fuern den Netzplatz?
LM: Ja gern!
Grüße, und Weidmannsheil, Walter Brunner, Donnerstag, 29. September 2011 09:34
Sehr geehrter Herr Möller!
Sie haben vor nicht so langer Zeit (leider finde ich diesen
Beitrag nicht mehr auf Ihrer Seite) mal erwähnt, die
Hülsen Ihrer Lutz Möller Munition
wahrscheinlich mit einer schwarzer Spezialbeschichtung, für besseres Gleiten und
Korrosionsschutz rauskommen werden. Haben Sie diesen Plan schon verworfen oder
arbeiten Sie noch daran, da ja alle Grafiken schon mit schwarzer Hülse zusehen
sind! Ich frage, da mich die Eigenschaften und natürlich die stylischen
schwarzen Hülsen sehr reizen :) ! Ich warte auch noch mit dem Kauf deshalb. Des
Weiteren glaub ich, wäre solch ein Munition ein wahrer Hingucker und man wird
bestimmt von Jagdkameraden auf die Munition angesprochen! Im Zuge dessen kann
man auch gleich für Ihr Lutz Möller Geschoß werben :)
Vielen Dank für Ihre Antwort vorab.
LM: Der Galvaniker, der uns die Muste beschichtete, bzw.
desse Frau sagte eben am Fernsprecher, man sei mit Arbeit „zugeschüttet“ und
habe das Angebot vermutlich vergessen. Es wird nachgeliefert. Dann wissen wir
mehr, auch ob man das wird bezahlen können.
Johannes G., Mittwoch, 5. Oktober 2011 23:11
Hallo Herr Möller,
ich bin seit kurzem Wiederlader und habe nun alles zusammen, das ich zum
Wiederladen benötige. Nun habe ich vor zu beginnen. Ich möchte
Ihre Geschosse verladen, da ich mit der Wirkung mehr als
zufrieden bin.
LM: Schön!
Drei Stück Schalenwild erlegte ich in diesem Jahr mit ihrer Munition. Alles lag
am Platz. 2x älterer Bock und 1x Überläufer 40 Kg. Alle zwei Finger hinters
Blatt geschossen.
LM: Gute, die richtige Zielwahl!
Kaum bis keine Hämathome und keine Fluchten: Die Munition hatte ich von einem Jagdfreund. Darum will ich nun nur noch Ihre Geschosse verschießen. Allerdings habe ich wie gesagt noch eine Frage. Im Buch der DEVA wurden immer die zu verwendenden Hülsen angegeben. Kann man auch Fabrikate anderer Hersteller nehmen?
LM: Ja.
. . . und die Ladedaten übernehmen?
LM: Manchmal. Die Daten gelten für ein Hülseninnenraum. Weicht der ab, sollte die Ladunge folgen.
Denn ich habe die letzte 100 Hülsen von am Schießstand
verschossener Fabrikmunition (S&B) gesammelt. Ferner 60 Hülsen von zuvor
verwendeter Sako Munition. Natürlich alles von einem Los.
Sie geben bei ihren Ladedaten auch keine Hülsenfabrikate an. Es wäre toll und
sehr nett wenn sie mir dort weiterhelfen könnten und mir sagen, wie ich
verfahren soll.
Kaufen Sie Quickload und rechen
Sie damit. Dann werden Sie verstehen! Lies auch
Zickige .300" WM!
Habe wie gesagt noch keine Erfahrung und möchte alles richtig machen.
LM: Mit erst zu denken und dann zu handeln fahren Sie ganz
richtig!
Gruß Thomas Schade, Sonntag, 23. Oktober 2011 11:26
Hallo Herr Möller,
Ich hab gestern auf den Schiesstand einige Schüsse mit
Ihrer .308 Munition abgefeuert. Danach
hab ich die leeren Hülse nachgemessen und sowohl der Hülsenmund sowie auch die
Hülse haben sich um 0,2 bis 0,4 mm geweitet - ist das normal ?
LM: Ja.
Danach hab ich noch einen Frischling erlegen können - diesmal war bereit nach 6
m gut Schweiß zu finden -
Fluchtstrecke 15m / Schuß hinter Blatt
LM: Gute Zielwahl!
Bilder folgen.
MfG, T.Anzi, Sonntag, 18. März 2012 09:01
Lies Krunkelhals
Bodenprägung wegen für die Härte des Werkstoffes zu großem Druck und Schmauch um das Zündhütchen
Geweitet Zündglocke, aus der das Zündhütchen beim Nachladen herausfiel
Abgerissene Hülse wegen zu großem Verschlußabstand für die Hülse
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.