Grundsätzliches zu meinen seltenen Geschossen
.25" oder 6,30 mm | .257" | 6,5x54 MS | .270" oder 6,86 mm | .338" oder 8,5 mm | .375" oder 9,5 mm | 10,3 mm | .416" | .458" | .50" oder 12,7 mm
Genau ist ein „Kaliber“ ein Meßgerät um die lichte Weite von Borungen zu messen. Patronen werden auch als Munition bezeichnet. Patronen oder Munition als „Kaliber“ zu bezeichnen ist - trotz häufgen Mißbrauches - schlichtweg falsch.
Wir schießen hier in Deutschland, Österreich, Schweiz, Tirol, Slowenien, und so weiter vorwiegend metrische und davon wieder vorwiegend deutsche Patronen für Läufe, die wiederum vorwiegend zwischen 6,5 und 9 mm durchmessen. Das wäre dann, wenn man unbedingt will, das „Kaliber“ des Laufes.
Die sog. „9,3“ segelt mit 9,00 mm Bohrung und 9,28 mm Zügen unter falscher Flagge, weil auch im Schießwesen das Kaliber den Innendurchmesser eines Laufes (Rohres bei der Artillerie) bezeichnet. Dabei sind die Angaben der Patrone aber nur Namensteile, keine technisch genauen Angaben. Meine 8,5x64 Patrone weist z. B. 8,38 mm Bohrung = Kaliber und 8,58 mm Zug Ø auf. Wie klingt das denn? „8,5“, „½“ oder „acht-ein-halb“ spricht sich leichter. Also benutze ich den Namen 8,5x64 mit 64 mm für die Hülsenlänge. Hier stimmt der Name mit der technischen ungefähr Wahrheit überein.
Munition oder Patronen als „Kaliber“ zu bezeichen ist seit dem allgemeinen Ende der Muskete, also vor gut 140 Jahren volkommen falsch und zeigt nur Ahnunglosigkeit an. Gängig sind hier 6,5 mm-, 7 mm-, 7,62 mm-, 8 mm S- und sog. 9,3 mm-Geschosse. Alles ander ist Mumpitz! Nur wenn ganz gewichtige Gründe vorliegen, soll man davon abweichen, weil nur so ein einigermaßen wirschaftliche und flüssige Versorgung sicherzustellen ist. Das sieht Du gerade mit Deinem amerkanischen „Exoten“ mit dem unnötigen, schrecklichen Gürtel, den hier keiner braucht. Ich spreche hier aus Verbrauchersicht.
Amerikanische Hersteller sehen das völlig anders. Die verkaufen im Schnitt etwa 20% Neuerscheinungen und nur 80% Dauerware. Das heißt, die Amis kaufen sich gern und billig schnell mal eben was Neues, verlieren aber dann schnell wieder die Lust daran und machen fröhlich so weiter, bis das Gewicht die vielen altgewordene, inzwischen überflüssigen, ehem. „Neuheiten“ vom Ständer reist. Der sich drauf einläßt muß wissen, was er tut.
Wenn ich also in gelegentlicher, aber seltener Folge alle paar Jahre vielleicht mal solche seltenen Geschosse herstellen sollte, sollte sich jeder, der sich dafür entscheidet, besser so viele nehmen und hinlegen, daß er damit seinen Lauf ausschießt (bei einer .257" Wby. Mag so zwischen 3 - 500 Schüsse) und danach seine Waffe auf eine gängiger Patrone umrüstem, z. B. ein 6,5x68, da die nicht immer sofort verfügbar sein werden. Mit der nötigen Planung und Vorlauf muß das nicht stören.
LM: 8,5 mm sind seltene Geschosse
Lieber Herr Möller,
Aber Sie wollen mich doch sicher nicht in die Arme des
Stollberger Abkupfereres treiben, was soll ich denn ohne Ihre Geschosse in
8,5 mm machen?
LG aus Berlin, Thomas Braun, Montag, 11. Juli 2011 10:03
Hallo Herr Möller,
ich bitte um Herstellung einer Verbindung zu Herrn Thomas Braun, Berlin. Auch
ich benötige alsbald wieder 8500 KJ Geschosse oder aber auch MJG. Diesbezüglich
möchte ich mich mit Herrn Braun absprechen, um eine entsprechende Menge zu
bündeln, die sich zu fertigen lohnt. Mir reichen auch KJG, aber falls Herr Braun
MSG bevorzugt, ziehe ich da mit. Es gibt auch vernünftige Gründe für die 8,5 mm
Kaliber, z. B. für Schweden, minimum Geschossgewicht 9 gramm. Und es gibt
inzwischen auch "gürtellose", wie die .338 Blaser. Nicht jeder möchte z. B.
gegen die Schwedischen Vorgaben verstoßen, wenn sicherlich auch 6,75 gramm aus
einer 7x57 auf Elch reichen.
Das muss man mir nicht beweisen, die kann noch viel mehr. Aber Gesetz ist
Gesetz!
Ich bin doch leicht verstimmt ob der Einstellung der Geschosse!
LM: Meine 8,5 mm Geschosse sind zunächst nicht eingestellt sondern selten. Das ist nicht dasselbe. Lies Grundsätzliches zu seltenen Geschossen. Insofern ist Ihr Gedanke sich zu bevorraten und Mengen zu bündeln genau der richtige Weg mit seltenen Geschossen zurecht zu kommen - für Sie und für mich.
Gruß, Stephan Heckeroth
Betreff: KJG 8500 /
Bündelung seltener Geschosse
Hallo Lutz Möller,
auch meine Vorräte an 8,5 mm KJ'G 8500 gehen zu Ende. Ich möchte aber in Zukunft auch nur noch die MJG-Ausführung. Die Version in Kupfer schreit spätestens nach 15 Schuss nach Robla Solo Rohr frei Entkupferung!
Für mich darf man 200 Stk. MJG einplanen.
Freundliche Grüße, Erich Stalder, Montag, 11. Juli 2011 19:12
Hallo Lutz!
Nehme auch 200
Mit freundlichen Grüßen, Marc Th., Montag, 11. Juli 2011 21:06
Na das wird doch was. Bilden wir eine Konsumgemeinschaft :-)
damit ist bewiesen, daß der Konsument den Produzenten auf dirketem Wege
beinflussen kann.
MJG Theorem zur Formung interpersoneller Verbrauchereinheiten ( TFipVE) genannt.
Grins.. Thomas Braun LG aus Berlin

.25-06 KJG
Richard Sparber /Verona fragt mich nach dem seltenen .25-06 KJG. Er allein kann eine Neuauflage nicht gebrauchen. Gibt es noch ander Jäger, die das Geschoß möchten? Dann schreibt!
Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de, Montag, den 3. Januar 2011
Danke Herr Moeller,
fuer die blitzschnelle und sehr nette Frage,wenn ich 200 moechte schicken SIE mich aber zum Teufel oder? Ich muss Ihnen ehrlich sagen das Kaliber ist einfach super, 427m die Gaemse und sie lag im Knall, 25-06, 2 cm Streuung auf 250, die .257" Wby in der Blaser schiesst sehr genau.... und afuer kein Futter mehr macht mich schon kaput. Die Flugbahnberechnung stimmt bei der Kanone haargenau, hab sie auf den verschiedenen Abstaenden gemessen und somit sind Weitschuesse mit ZF preziser Hoehenverstellung reine Kindersache.
MfG Richard, Wie viele wollen Sie denn?
LM: Mal sehen, was noch so zusammen kommt. Ich frage mal Südafrika.
Hallo Herr Möller,
schöne Grüße aus Österreich.
LM: Schöne Grüße zurück aus Deutschland!
Ich bin erst seit kurzem in Besitz einer Jagdkarte, konnte aber im letzten Jahr einige Stücke Rehwild und auch 2 Gämsen mit der Jadgwaffe meines Bruders einer Steyr Mannlicher .25"-06 erlegen. Entfernung zwischen 50 und 220 m. Die Patrone ist sehr rückstoßarm, eher leise und sehr genau. Bis auf eine Gams, die ich auf 50 m erlegte, blieben alle Stücke am Anschuß.
LM: Die wird sich gefürchte haben und wollte weg! Die weiteren wußten nicht, daß Sie da sind!
Ich verwerte mein erlegtes Wild zum Großteil selbst. Leider ist aufgrund der Rasanz der Patrone die Wildbretentwertung teilweise schon erheblich, obwohl ich mich an Ihre Ziehlwahl halte.
LM: Richtig!
Ich würde sehr begrüßen, wenn Sie für diese sehr gute Patrone auch Ihr, wie ich aus den Erfahrungsberichten entnehme, sehr gutes Geschoß anbieten würden.
LM: Ich sammele ja noch Bedarf!
Schöne Grüße, Andreas K., Dienstag, 11. Januar 2011 13:15
Sehr geehrter Herr Möller,
ich wende mich mit einer Frage an Sie, weil ich Ihren Sachverstand bezügl. Waffen und Munition sehr schätze.
LM: Danke!
Ich könnte für ein „Trinkgeld“ einen Repertierer für die .25-06 Patrone erwerben. Leider kenne ich dieses Kaliber nicht, und hätte gerne gewußt, ob diese Waffe / Munition jagdtauglich ist. Können Sie mir einen Rat geben?
LM: Die .25-06 Patrone ist hier in Europa nicht üblich, Geschosse oder Munition zu beschaffen schwierig. Dazu kommt der lange Drall. MeinRat ist vesaufen Sie Ihr „Trinkgeld“ lieber. Wenn der Rausch vorbei und Sie wieder ausgeschlafen ist, haben Sie keine weiteren Nach- oder -nebenwirken zu befürchten. Mit so einer seltenen Plempe würden Sie sich vermutlich aus den genannten Gründen immer rumärgern, also schlecht dran sein.
Herzl. Grüße u.Waidmannsheil Karl Hoßfeld, Sonntag, 13. März 2011 10:21
Sehr geehrter Herr Lutz Moeller!
Ich habe ihren Aufruf im Jänner 2011 eben gelesen, ob noch jemand an Geschosse
für die 25-06 interessiert ist. Bitte um kurzen INFO, danke!
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Rotter, Mittwoch, 23. März 2011 22:13
Hallo Hr. Möller !
Ich schieße einen Steyr-Repetierer im Kaliber 25-06 und würde mich für Ihr KJG
interessieren. Bieten Sie dies an ?
Mit freundlichen Grüßen, HERBERT KUHNERT, Montag, 11. April 2011 11:00
LM: Will noch jemand solche? Wenn sich fünf Abnehmer fänden, könnte jeder 200 Stück nehmen. Das ginge.
Hallo Herr Möller,
von welchem Lutz Möller KJG im Kaliber .257 reden wir bei Ihrem
Aufruf, von den längeren 5,8 g KJG mit hohem BC oder den neueren 4,4 g KJG
mit niedrigem BC?
LM: Den schnellen
6,30 mm 4,4 g KJG für die .25-06 und 6,5x52R mit dem langen
Drall. Der ist ja gerade der Unnsinn!
Ansich ist das Kaliber wirklich nicht ganz uninteressant, die .257 Weath. Mag.
macht schon ordentlich Dampf und mit geeignetem Drall, wie mit den durchaus
üblichen 254 mm Dralllänge, steht guten Geschossen mit hohem BC nicht viel im
Weg.
LM: Das ist zwar wahr, aber dan dieser schrecklichce Gürtel!
Die 6,5x68 kommt mit Ihren 6g KJG-S ja auch mit 250 mm Dralllänge hin (wenn auch
nicht mit s>1,3, sondern eher so um die 0,95).
LM: Das geht gut!
Mit dieser teilt die .257 Weath.Mag auch das Hülsenvolumen fast bis auf den 1/10 cm³. Davon einmal abgesehen ist die Hülsengeometrie bis auf den leidigen Gürtel auch gut gelungen. Also wenig Konizität, relativ kurz und dick, daß heißt vergleichsweise wenig Verschlußbelastung,
LM: Irrtum. Das hat damit rein gar nichts zu tun!
Wenig Hülsenlängung beim Schuß und gutem Abbrand. Zudem
kommen gute Hülsen von Norma dazu, die, leider vermutlich wegen der aufwendigen
Schulter, verdammt teuer sind.
Grüße und gute Wünsche für 2011, Jörg Lackmann, Montag, 3. Januar 2011 23:59
Hallo Herr Möller,
ich habe schon vor längerer Zeit mal bei ihnen um ein solches
Geschoß angefragt. Also auch ich wäre an einem .257" KJG interessiert!
MfG, Obkircher, Franz, Freitag, 7. Januar 2011 10:58
LM: Noch jemand?
Guten Morgen Lutz,
ich war soeben auf Deinem Netzplatz und was lese ich da? Es gibt wieder
KJG für die .257 Wby, obwohl ich doch vor kurzer Zeit eine Absage , mit dem Hinweis „Die werden nicht mehr
hergestellt“, von Dir erhielt!
LM: Falsch wiedergegeben! Noch gibt es die nicht (wieder). Für gewöhnlich ist
die Patrone zu selten, zugehörige Geschosse ebenfalls. Ich will meine Leser nicht in die Irre leiten! Ich frage nur, wer
die gern hätte - mehr nicht. Bislang bist Du erst der Dritte! Da sind nicht
gerade viele.
So war ich gezwungen, mir anderweitig .257er Geschosse zu beschaffen!
LM: Da kannst Du mal sehen, wie „gut“ der Bescheid weiß!
Ich habe ihn dann über den Unterschied zwischen Feld- und Zugdurchmesser
aufklären müssen und gefragt, ob er eine Laufsprengung riskieren wolle; ich
dachte, der sei Büchsenmacher?
LM: Wohl kaum, aber bilde Dir Dein eigenes Urteil.
Es scheint mir, bei gewissen Geschoßherstellern und
-vertreiber, ist alles ein bißchen chaotisch! So hat sich bei mir über die
Lutz Möller KJG-Sache Enttäuschung breit gemacht!
Waidmannsheil, Albert, Freitag, 7. Januar 2011 12:45
Sehr geehrter Herr Möller,
Das 4,4 g KJG ist das einzige Geschoß, das aus meiner Sauer Weatherby in .257 Wby Präzision bringt (300er Drall- leider!).
LM: Das ist für langen Drall geschaffen.
Viele Grüße, H. L., Freitag, 7. Januar 2011 14:59
Hallo Herr Möller,
ich möchte für einen norwegischen Freund 100 KJG für seinen 6,5x55
Krag-Jörgensen bestellen. Allerdings braucht er die Ladedaten, denn diese Waffe
muß schwächer geladen werden, als die 6,5x55 Schwedenmauser. Können Sie helfen?
Er hat die Wirkung meiner .30-06 mit Ihrem KJG (3,53 Gramm R902) 2009 und 2010
auf Elche erlebt und möchte nun seinen alten "Krag" auch mit KJG aufwerten.
Mit den besten Wünschen für ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2011!
Detlef Radtke, Montag, 3. Januar 2011 17:57
6.5x55 a 6.5 mm rimless round. Most variations are loaded for a chamber pressure of 350 MPa, Quelle
Patrone : 6.5 x 55 Swedish
Geschoß : 6.7, 6., Möller 6,5 mm KJG S
Brennraum effektiv : 3.293 cm³
Patronenlänge L6 : 73.30 mm
Lauflänge : 600.0 mm
Pulver : Rottweil R903
Diff Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit
% % Gramm m/s Joule bar bar % ms
+00,0 98 2,930 977 2879 3516 686 99,0 1,099 ! Krag Jörgensen !
Vielen Dank, Herr Möller,
für die schnelle Antwort! Haben Sie auch einen Ladevorschlag mit den in Norwegen gängigeren Pulversorten von Norma oder Vihtavouri? Ich weiß, daß diese Frage sofort von meinem Freund Einar kommt, wenn ich ihm Rottweil R903 vorschlage.
Mit freundlichen Grüßen und vielem Dank! Detlef Radtke
Patrone : 6.5 x 55 Swedish
Geschoß : 6.7, 6., Möller 6,5 mm KJG S
Brennraum effektiv : 3.293 cm³
Patronenlänge L6 : 73.30 mm
Lauflänge : 600.0 mm
Pulver : Norma 203B
Diff Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit
% % Gramm m/s Joule bar bar % ms
+00,0 94 2,850 984 2918 3568 696 98,7 1,080 ! STARKE LADUNG !
Sehr geehrter Herr Möller,
erst einmal danke für Ihr Angebot. Da Sie auf Ihrer Internetseite die 270er Patronen entfernt haben, muß man dann zukünftig in diesem Kaliber auf Lutz Möller KJG bzw. MJG verzichten? Das wäre sehr schade, denn ich gehe damit sehr gern auf Jagd und habe damit wirklich gute Erfahrungen gemacht. MfG Uwe Freitag
Moin Herr Freitag, die gibt es weiter. Die Daten bleiben erhalten. Aber sie stehen nicht mehr auf der Vorzugsliste. 7 mm WSM wäre besser!
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller | Mittwoch, den 2. März
Sehr geehrter Herr Möller,
vielen Dank für die umfangreichen Informationen, die ich Ihren Seiten bereits entnehmen konnte!
LM: Bitte sehr, bitte gern.
Ich habe von einem guten Freund einen Unterhebelrepetierer im Kaliber .444 Marlin geschenkt bekommen und möchte diesen gern auf Drückjagden führen. Nun bin ich auf der Suche nach der passenden Munition. Ich habe im Wesentlich drei Wünsche an die Patrone:
1. Ein möglichst schnelles Geschoss, damit ich nicht so sehr viel vorhalten muß und auch mal stehendes Wild auf eine Entfernung von 100-150 m schießen kann, ohne über dem Rücken anhalten zu müssen.
LM: An sich ein richtiger Gedanke, aber dafür die falsche Patrone.
2. Möglichst geringe Wildbretentwertung
3. Möglichst bezahlbar :)
In meiner engeren Auswahl stehen bisher drei Möglichkeiten:
1. Die Leverevolution 17,1 g. von Hornady (mit 39,- € für 20 Patronen wohl die günstigste Variante, die auch noch halbwegs gerade fliegt)
2. Eine Patrone, die ich mir mit dem Rhino-Geschoß laden lassen würde.
LM: Dafür zu fest, oder umgekehrt schißt die Patron das Rhino zu langsam.
3. Eine Patrone mit dem Ihrem KJG (gibt es das in meinem Kaliber?)
LM: Schon lange nicht mehr.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Empfehlung!
Sehen Sie mal hier nach Munition!
Wenn Sie das KJG im Kaliber .444 Marlin anbieten, können Sie mir bitte den Preis für 100, 200, 500 Stück mitteilen?
LM: Leider nein!
Vielen Dank im Voraus und Waidmannsheil, Christian Wrede, Mittwoch, 2. März 2011 23:01
Herr Möller,
schade, daß Sie mir die 6,5x54MS nicht mit schwarzer Kappe
herstellen wollen oder können. Das Sie lobenderweise auf die 7x57 mit
Lutz Möller KJG geschrieben haben, gilt im gleich
Maße für die 6,5x54MS mit ihren Jagdgeschossen
LM: Lies Die beste Patrone!
Waidmannsheil aus Wien, Dieter Nagl, Donnerstag, 19. August 2010 11:50
Sehr geehrter Herr Möller,
ich besitze einen Stutzens im Kaliber 6,5x54. Gibt es hierfür auch ihr KJG? Welche ballistischen Leistungen sind zu erwarten?
LM: In etwa diese bei einer geänderten Neuauflage.
Die Hülse dieser Waffe ist für die ZF- Montage eingefräst (nicht durchgefräst). Wie ist dies zu bewerten? Geht hiervon eine Gefahr aus?
LM: Wie soll ich mich dazu äußern ohne die Waffe selbst gesehen und nachgerechnet zu haben? Gelegentlich gibt es solche seltenen Geschosse - nicht immer, aber manchmal. Wieviele wollen Sie denn?
Vielen Dank im voraus mit freundlichem Gruß, Jürgen Volkert, Sonntag, 3. April 2011 22:40
KJG-Geschosse für die 6,5x54 MS, Josef Hintermair
Sehr geehrter Herr Möller!
Mein MS Stutzen in 6,5x54 macht sich sowohl auf dem Schießplatz, als auch auf
der Jagd sehr gut. Gerade gestern habe ich nochmals zwei Probeschüsse mit der
Bestlaborierung (Nosler AB 8,4g) gemacht. Die Schüsse lagen 1,5 cm
untereinander, beide im Zehner / hoch. Und das mit 4-fachem ZF! Auch mit dem
10,3g TMR und dem DK schießt sie - etwas tiefer - gut zusammen. Probehalber habe
ich sie auch mit einigen alten 6,5 mm KJG . . .
LM: Die, weil sie dafür zu klein sind, nicht dafür bestimmt sind!
.
. . mit schwarzer Kappe versucht, und, siehe da, auch das ging ganz gut, auch
diese Schüsse lagen nahe des Scheibenmittelpunktes, allerdings nicht so nahe
beisammen, wie mit dem NAB. Die Präzision ließe sich aber sicher - gerade für
diese Patrone - leicht steigern, wenn das Geschoß weiter überstehen und damit
dem Drall näher kommen würde. Die bei mir noch vorhandenen, sicher schon einige
Jahre alten KJG, sind ziemlich lang, müssen aber, um korrekt gesetzt zu werden,
relativ weit in den Hülsenraum versenkt werden. Am Ende kam eine Patronenlänge
(L6) von 71,7 mm heraus, was gerade bei der 6,5x54 MS, die sonst Ihre langen
Geschoße stolz und sichtbar hält, recht eigenartig wirkt. Neben der Ladung
mit dem NAB (L6: 77,8 mm) und dem TMR (L6: 76,5 mm) wirkte die Ladung mit
dem KJG wie ein Zwergpygmäe neben Riesen.
Das 6,5mm Kaliber zerfällt, grob gesagt, in zwei Gruppen von Patronen:
1. Diejenigen, die, systembedingt, Platz für lange Geschoße außerhalb der Hülse
haben. Im Wesentlichen sind das die 6,5x55/57 und die 6,5 x54 MS, sowie
modernere Schöpfungen, wie die 6,5x47L.
2. Patronen, die in Standardsystemen weniger Platz finden und/ oder auf das
Verschießen von leichten bis mittleren Geschoßgewichten ausgelegt sind: 6,5x65
und 6,5x68.
Während der ersten Gruppe weiter überstehende Geschoße guttäten, sollte dies bei
der zweiten Gruppe eher nicht so sein.
So weit ich Ihre Konstruktion richtig verstanden habe, wird die Einsetztiefe
durch die Position der Führbänder gesteuert. Liegen die eher im hinteren Teil
des Geschoßes, wandert das K/MJG weiter heraus, liegen sie weiter vorne, muß das
K/MJG weiter in die Hülse hinein. Bis zu einem gewissen Grad wird das
willkürlich veränderbar sein, je nachdem, welchen Akzent man setzen will.
Wäre da möglich ein und dasselbe Geschoß mit unterschiedlichen Führbändern anzubieten, je nachdem, für welche Patrone man sie braucht. Sicher würde das einige Kunden verwirren, aber mit entsprechender Erklärung, die Sie ja nie schuldig bleiben, wäre das doch machbar, oder?
LM: Die Mühe würde mehr Verwirrung als Nutzen stiften. Also lasse ich das.
Ich bin mir jedenfalls sicher, daß die 6,5x54 MS auch mit gewöhnlichen 6,5mm MJGs gut schießen wird, wenn Sie sich am Zugkaliber der 6,5X55 (6,73 mm) orientieren und das Geschoß nicht zu weit in die Hülse gesetzt werden muß. Aufwendige Sonderkonstruktionen könnten damit entfallen.
LM: Die genüber der herkömmlichen 6,5 mm Munition würde mit im Ø 0,07 mm zu weiten Züge wären erheblicheh Gasfraß bedingen, der ganz schnell die Läufe zerstören würde. Die Lauflebensdauer sinkt drastisch! Lassen Sie solche Versuche besser, wennesie noch länger Freude an Ihrer alten Waffe haben wollen!
Ich verbleibe mit freundlichen und
weidmännischen Grüßen
L.Vogl , Sent: Thursday, August 18, 2011 12:17 PM
Zu Ihren Anmerkungen wollte ich noch sagen, daß ich Ihnen und uns (gibt es Herrn Nagl überhaupt noch?) die Entwicklung eines eigenen Geschoßes für die 6,5x54 MS ersparen wollte. Sie liegen im übrigen rein rechnerisch falsch: der Zugdurchmesser der 6,5x55 liegt bei 6,73mm, da fehlen auf die 6,5x54 MS nur 0,05 mm, ein Wert, den man meines Erachtens vernachlässigen kann.
LM: Es ist Ihr Lauf, der angeferssen wird, nicht meiner.
Auch bei anderen Patronen kommt es vor, daß die hierfür vorgesehenen Geschoße geringfügig unterkalibrig sind. Die 8x56 MS beispielsweise hat einen Zugdurchmesser von 8,30 mm (also deutlich über dem 8 mm S Kaliber), die hierfür verwendeten "Originalgeschoße" haben einen Durchmesser von 8,25 mm.
LM: Aber aus Weichblei!
Abgesehen davon können auch die 8mm S Geschoße verwendet werden. Von Waffen, deren Läufe aufgefressen wurden, weil 8 mm S bzw. 8,25 mm Geschoße verwendet wurden, habe ich noch nie gehört. Im Gegenteil, sie gelten als besonders langlebig! Im übrigen gibt es für die 6,5x54 MS keine "normalen" Geschoße mit einem Durchmesser von 6,78 mm zu kaufen. Selbst das als "Originalgeschoß" gehandelte TMR von RWS hat einen Durchmesser von 6,70 mm! Ich habe auch sehr alte Ladungen von DWM vermessen (Flußstahlmantel), die hatten auch nur 6,70 mm! Das einzige Geschoß, das für .267", für die 6,5mm Carcano ausgelegt ist (10,4g TMR von Hornady), hat 6,80 mm Durchmesser. Da wird aber immer betont, daß sich dieses Geschoß wirklich nur für die 6,5 mm Carcano eignet, für keine anderen 6,5 mm Kaliber, also auch nicht für die 6,5x54 MS! Allerdings habe ich schon eine Anfrage bei der DEVA laufen, ob die das dort auch so sehen.
LM: Wenn Sie mir nicht glauben.
0,02 mm Übermaß sind normalerweise kein Problem. Wie wäre es sonst möglich .308er Geschoße aus der 7,5x55 zu verschießen (mit vorsichtigen Ladungen, versteht sich)? Oder europäische 7 mm Geschoße aus amerikanischen 7 mm Kalibern, die bekanntlich auch etwas enger sind.
LM: All Ihre Einwände, die bei
Bleigeschossen zutreffen, sind bei meinen Geschossen hinfällig, da die nicht aus
Weichblei sind. Da haben Sie zu berücksichtigen veregessen.
MfG, L.Vogl, Montag, 22. August 2011 16:13
Sehr geehrter Herr Möller!
Ich habe jetzt 3 Monate lang Ihre neues MJG in 7x64
eingesetzt. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Als Unterschied zum
alten kupfernen KJG fallen mir nur mehr
Splitter beim
Ausschuß auf.
LM: Ja eher acht als sechs.
Nun möchte ich wieder auf mein „Lieblingskind“
6,5x54MS zurückkommen. Ich bitte Sie
mir 1.000 Stück Geschosse davon zu herzustellen. Mit
schwarzer Kappe, windschlüpfrig wie
immer und nach vorn hin möglichst lang. Orientieren Sie sich bitte bei der Länge
an dem sehr langen Originalgeschoß und dem langen Übergangskonus.
LM: Ich richte mich vor allem an den 200 m Drall, die Ihren Wünschen durchaus engegenkommen!
Ich habe einige Jäger gefunden die mir ein paar hundert davon abnehmen werden, so das ich nicht die Gesamtkosten alleine tragen muß. Was für einen Preis können Sie mir für 1.000 Stück MJG in 6,5 für die 6,5x54MS machen?
LM: Es war schon
immer etwas teurer einen besondern Geschmack zu haben! Mal sehen, ob mir
gelingen wird, Sie zufrieden zustellen. Jedenfalls mache ich mich mit dieser
Bestellung an die Arbeit!
Mit freundlichen Grüßen aus Wien, Dieter Nagl, Freitag, 30. September 2011 16:01




Hallo Lutz,
dein Update mit den breiteren Führbändern hat's meiner Winchester M70 in .458
Lott voll gebracht. Kein einziger Querschläger mehr und alle gut zusammen.
Vielen Dank!
:-) Rudi, Montag, 25. April 2011 13:45
Moin Rudi,
dann ist ja alles gut!
Gruß Lutz
Hi Lutz,
I am not sure if you mean cartridge cases sold to re-loaders or cartridge cases
used for factory-made ammunition.
In terms of general sales and popularity, the North American top selling
calibers would probably look like this: 308 Win, 270 Win, 30-06, 223 Remington.
Among magnum cartridges 7mm Remington magnum is the most popular followed by 300
Winchester magnum.
When I read magazine articles, they usually use the sales statistics from RCBS
reloading dies to figure out what are the most popular cartridges among
re-loaders. Here is the list of RCBS top selling dies from 2009. I hope this
helps answer your question. Robert perhaps can give you more accurate
information.
#1 .223 Remington
#2 .45 ACP
#3 9mm Luger
#4 .40 S&W
#5 .308 Winchester
#6 .30-06
#7 .357 Magnum/.38 Special (roll crimp)
#8 .243 Winchester
#9 .270 Winchester
#10 .22-250 Remington
#11 .44 Magnum/.44 Special
#12 .300 Winchester Magnum
#13 7mm Remington Magnum
#14 .45 Colt
#15 .223 Remington (Small Base)
#16 .30-30 Winchester
#17 .204 Ruger
#18 .25-06 Remington
#19 .380 Auto
#20 7mm-08 Remington
#21 .45-70
#22 .300 Winchester Short Magnum
#23 .270 Winchester Short Magnum
#24 .357 Magnum/.38 Special (taper crimp)
#25 .300 Remington Ultra Magnum
Cheers, -Omid, Freitag, 30. September 2011 20:51
Omid’s numbers look super close for civilian sales. Obviously as a total the
military and whatever conflict we are in, highly skews the yearly volumes
produced. So looking at die sales is probably a better matrix. The
NSSF does have all kinds of
statistical data on sales and usage of all kinds of firearms related products
for the US. Also their data is not skewed by military usages. I get a CD from
them every year with all kinds of interesting statistics on the firearms
industry. I just haven’t looked at it in the past couple years. I would assume a
great deal of it is somewhere in their website.
Robert
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.