
| Lies vorher MJG
Lieber Herr Möller,
mein Schwager hat Patronen mit dem MJG bei Ihnen
bestellt und ist nun verunsichert, nachdem er Ihre Feststellungen

zu Messing gelesen hat. Könnten Sie mir bitte ein paar erklärende Sätze zukommen lassen.
Danke und Gruß, Heinrich Dollinger
Donnerstag, 1. September 2011 12:27
Tag Herr Dollinger,
Ihr Schwager liest nicht gründlich bei mir mit, bezieht sich auf die Präsentation zeigemäße Jagdmunition von 2008. Hätt er die Entwiclung bei mir verfolgt, würde er längst Bescheid wissen, eines Besseren belehrt sein. Lies Afrika 2005 Die Lehre (veraltet), KJG-S, KJG-S-Versuche, MJG und Afrika 2011. Kurz sah ich mir im Jahr 2005, ohne groß darüber nachzudenken, an, wie sich ein damaliges Lutz Möller KJG Geschoß 2005 sich verhalten würde, wenn ich es aus Messing statt aus Kupfer herstellen ließe. Es verhielt sich schlecht. Damals stellten Jäger andere Anforderunge in den Vordergrund, nämlich Wirkung und Aerodynamik. Sie wollte keine kaputten Rehe mehr sondern eine angemessen Wirkung, keine Zerleger mit Zerlegerverwüstungen wie von der giftigen Bleiernen Sippe, sondern eine ungiftige Bleifreie Jagdmunition, die ich dann mit dem Lutz Möller KJG 2007 mit der schwarzen Kappe schuf.
Die obige Präsentation hielt ich als geladener Gastredner bei der vom IZW organisierten Seeadler-Tagung -2008 im Harnack Haus der Max Plank Gesellschaft in Berlin. Sie ist veraltet, nur noch Geschichte. Inzwischen habe ich gelernt den Werkstoff Messing für Jagdgeschosse zu beherrschen. Die Lutz Möller GmbH bietet Ihnenmit meinem Wissen, meiner Erfahrung heute aus Messing Jogsgeschosse ohne Gleichen an, die im Geschoßvergleich keinen Wettbewerb scheuen müssen, sondern als strahender Sieger hervorgehen.
Geben Sie Ihrem Schwager das zu lesen auf. Sollten fragen offen bleiben, möge er mich anrufen. Dann käre ich ihn auf. Keine vernünftige Frage wird unbeantwortet bleiben.
Waidmasnheil, Lutz Möller, Donnerstag, den 1. September 2011
Hallo Lutz,
ich hatte Anfang der Woche eine Frage zum
Nahschuß. Aufgrund deiner üblicherweise sehrr schnellen Antwort, wollte ich
nochmal nachfragen. Nicht daß die Post verlorengegangen wäre.
LM: Das ist über
Finnland 2010 irgendwie an
mir vorbeigegangen. Den Aufsatz finde ich nicht.
Du hattest zur 7 mm WSM
Patrone für eine allgemeine Weitschußbüchse geraten. Was ist, wenn ich jene nun
auch mal auf kurze Schußentfernung
einsetzen sollte? Würde das Lutz Möller KJG bei Vziel von vielleicht
knapp 1.100 m/s vollständig zerplatzen?
LM: Oliver daß müßtest Du doch schon lange wissen.

Wassertank
Wasser

Mit 600 m/s in den Tank

Mit 1.104 m/s in den Wassertank

Links Blechschrott von Bleigeschossen mit Tombackmantel. Mitte Lutz Möller KJG. Rechts dessen Splitter
Meine Lutz Möller KJG sind für mittlere Patronen für Entfernungen von 0 - 300 m entworfen. In dem Bereich splittern die immer gleich! Genau das unterscheidet meine Entwürfe ja vom wesentlich Wettbewerb. Siehe dir dort den bezüglich der Wirkung im DEVA Versuch den Geschoßvergleich an.
Gut zu wissen wäre auch die Frage nach den Unterschieden zu Messing. Wenn insbesondere zu Messing noch keine Aussage möglich ist, so wäre ich doch für Kupfer für einen Hinweis dankbar.

KJG-S Versuche: Restbolzen und Splitter
LM: Messing ist spröder als Kupfer. Das rote Kupfer ist dehnbarer als das gelbe Messing. Daraus folgt, Kupfer verzehrt vor dem Zerreißen beim weiteren Ausdehnen der Hohlspitze selbst mehr Energie als Messing. Das bedeutet Messingsplitter gleicher Masse wirken bei gleiche Geschoßschnelle stärker als Kupfersplitter. Das konnten wir an neunzehn Weißwedelhirschen bei guten (Lunge, quer) und schlechteren Schüssen (Alles andere einschließlich Rücken, spitz und weich) deutlich sehen. Da bislang die Wirkung allgemein als angemessen angesehen wurde, werde ich die „Messinger“ also noch mal zwecks geringerer Wirkung umgestalten. Das schöne an dem größeren Wirkungsquerschnitt (Fläche x Staudruck) ist, wenn ich die Splittermenge etwas verringere wächst damit die Tiefenwirkung. Da zudem das härtere Messing weniger als Kupfer auskragt, wächst damit die Flächenlast des Restbolzens. Das fördert auch das die Eindringtiefe. Kurz scheint Messing noch besser als Kupfer für Jagdgeschosse geeignet zu sein, wenn ich nicht noch irgend etwas wesentliches übersehen habe. Die besser Zerspanbarkeit kommt der Genauigkeit zu gute.
Sobald die auch davon abhängige Entscheidung bzgl. Kaliber
gefallen ist, benötige ich dann noch 500 Stück KJG (ein Los) des Kalibers, auf
das letztlich die Entscheidung fällt.
Des weiteren hatte ich einen
Aufsatz aus dem Niedersächsischen Jäger zum Thema „Die Mär vom Kugelschlag“
geschickt. Sicher für die Gemeinde der „Kugelschlaghörer“ gut zu
wissen.
LM: Der ist mir untergegangen. Senden Sie den bitt noch mal.
Mit freundlichen Grüßen, Florian Faulhaber, Freitag, 12. November 2010 13:42
Hallo Lutz,
Deine Überlegungen zum Wandel Lutz Möller KJG →
MJG sowie die Versuche dazu finde ich ausgesprochen
spannend. Folgende Überlegungen fielen mir dazu ein: Erstens würde ich nicht zu viel von „zu weichem Kupfer“ und „zu großer
Durchmesser des Restbolzens“,
schreiben,

Verschiedene geborgene Geschosse aus Naßpapier: .308" 9,72 g Hornady Interbond | 9,5 mm 10 g KJG
Man am dichten festen Naßpapier schon deutlich, wer was aushält und wie sich die Flächenlast verändert!
9,5 mm KJG vor und nach einem Kaffernbüffel. Hier ist die Geschichte T.V. 2007
Lies Schwarz Afrika 2008!
sonst kommen bes. schlaue Mitmenschen noch dazu, die Thomas Voß 2007 Geschichte in ihrem Sinne umzudeuten und zu betonen „Lutz sagt ja jetzt selbst, sein Kupfer war zu weich!“ Dies würde die eigtl. erledigte Diskussion nur frisch entfachen und führte nicht zum Ziel das beste Jagdgeschoß zu schaffen.

7x64 Munition oben mit 7 mm KJG Knochentreffer
unten Geco Target
LM: Uwe, Herr Voß und ich haben uns darüber schriftlich und fernmündlich ausgetauscht. Tatsächlich zeigt das von ihm geborgene und von ihm mir damals zu Verfügung gestellte 9,5 mm KJG einen ungewöhnlich groß ausgekragten Restbolzen, den ich bei meinen vielen Büffeln mit dem 9,3 mm KJG nicht beobachtete
Vier 9,3 mm KJG Restbolzen: der linke auf Sand geschossen. Die drei rechten aus Wild.
Zweitens, hast Du schon mal überlegt, den Kupferlingen auch eine Sollbruchnut angedeihen zu lassen? Jaja, ich weiß, eigtl. bräuchten die das nicht, Du könntest aber dadurch vielleicht auch einen Fortschritt erreichen. Was meine ich damit? Ich bin ja weder Physiker noch Jägersmann, habe mich aber inzwischen auch viel mit Deinem Metier beschäftigt. Daher folgende Frage: Kommt die Vergrößerung des Restbolzendurchmessers nur von der Stauchung in rel. dichten Materialien oder zerren auch die Abrißkanten der groben Splitter mit? Ggf. haben die ja einen gewissen Anteil an der Vergrößerung.
LM: Uwe, ich merk schon, Du denkst mit. so sieht das im Naßziel aus:

Im wässerigen Ziel trifft das Geschoß vorn auf ruhende Stoffe (Decke, Fleisch, Knochen) Fleisch. Der Staudruck wirkt bei Vollgeschossen von vorn, oder bei Hohlspitzgeschosse innen.
In jedem Fall stößt das Geschoß, wie ein Rennboot auf dem Wasser, das wässerige Fleisch beiseite. Das wässerige Ziel benetzt das Geschoß nur vorn und nur zu einem kleineren Teil benetzt; eine Rundkugel nur von der Spitze bis zu etwa 55°; Winkel. Dahinter bildet sich eine leere Höhle, wie man auf dem rechten Foto einer .22" lfb Stinger in Knete von Werner Mehl von hinten fotografiert deutlich erkennen kann. Der Geschoßschaft bleibt gänzlich unbenetzt. Im Fleisch herrscht dann nur Wasserdampfdruck (~ 0,61 atm).
Da der Staudruck bei Hohlspitzgeschossen tief hinter der Spitze von innen gegen die staudrucklose leere Höhle wirkt, platzen die mit oder ohne Mantel leichter als Vollgeschoße auf, da die Druckunterschiede hinten größer als bei Vollgeschossen sind..

Links ein Weichkupfergeschoß mit umgeklappter Hohlspitze. Mitte ein altes Lutz Möller KJG aus härterer Kupferlegierung. Rechts dessen Splitter
LM: Ich vergaß, weil selbstverständlich, anzumerken, der Staudruck in der Hohlspitze reißt die Splitter vom Restbolzen ab. Dabei zerren Scherkräfte an dem.
Wenn Du die nämlich mittels einer Sollbruchnut sauber abtrennen würdest, fiele diese Kraft weg und die Aufstauchung würde vielleicht nicht mehr so groß ausfallen. Dies hülfe aber nicht die teureren Schnittwerkzeuge zu vermeiden, wäre aber vielleicht ein Ausweg, wenn sich die MJG als Irrweg erweisen sollten.
LM: Wohl wahr. Ralf schoß heute wieder erfolgreich ein
Messingschwein. Ich warte nun auf seine Bilder und
Geschichte.
Mit vielen Grüßen aus dem Vogtland, Uwe, Samstag, 20. November 2010 12:39
PS: Ob Du dies hier in Gänze oder Teilen in Deinen Netzplatz einstellen willst,
mögest Du selbst entscheiden.
Uwe,
für die Wahrheit ist immer Platz da!
Nach Blei oder Kupfer in Finnland 2002 und Hart oder weich? war klar, Blei ist für Jagdgeschosse vor Nitropulver zu weich! Kupfer ist für solch hohe Zielgeschwindigkeiten besser, weil es härter als Blei ist. Schnell oder langsam? zeigt den Segen der Schnelle. Daher ist nur folgerichtig einen noch härteren Werkstoff als Kupfer zu untersuchen, eben Messing, zumal sich das deutlich besser und damit genauer spannend bearbeiten läßt. Mein plumper Versuch 2005 einfach mal ein Lutz Möller KJG aus Messing herzustellen ging ja daneben, wie Die Lehre 2005 deutlich zeigte. Lies das noch mal. Heute bin ich weiter und vermute zu wissen, wie ich ein Jagdgeschoß aus Messing gestalten muß, damit es alle Vorteile der KJG bietet und darüber hinaus weitere schöpft. Ich glaube, das könnte mir demnächst gelingen.
Gruß Lutz

Links schiefe Hüte | rechts neue Spitzen ☼
Lies vorher Messingschwein 1! Ralf schoß heute morgen auf einer Drückjagd mit meinen MJG noch aus Finnland 2010 mit seiner Plempe.

Wunderbare Morgenstimmung in Anhalt
Morgens kam ein einziger Frischling im schnellen Zick-Zack vor einem Hund, den Ralf nicht waidgerecht beschießen konnte. Also lies er den Finger gerade. Das Glück kam später von linke eine einzige 70 kg Bache (als Überläufer angesprochen), wechselte im Wald in der Morgensonne bei gutem Licht an. Ralf konnte sie immer mal kurz erblicken. Er lauerte also auf die günstige Gelegenheit für sein Glück. Als die Sau im gemütlichen Troll in 60 - 70 m Entfernung die Schneise von links querte faßte Ralf mit Vorhaltemaß Wurf sein Ziel und feuerte sein Messing auf das Schwein.

Vom MJG am Platz gefällte Sau in 60 - 70 m

In der Aufbrechpause holt sich Ralf seine Beute
Das Schwein fiel am Haupt getroffen am Platz. Streckte alle Läufe steif von sich. Nach gut 2 Minuten schlegelte es noch einmal. Dan war nichts mehr. Sau tot!


Seltsamerweise ist Blut in die Lunge gelaufen.
Etwa siebzig Kilogramm wog Ralf zweites Messingschwein
Nach Ralf fernmündlichem Bericht am Samstag, den 20. November niedergeschrieben, Lutz Möller
Bei Ralf baut der Forst einen „Mittelwald“. Alte Überhälter bleiben stehen. Darünter wächst Kraut nach. Dort steht seit vorgestern dieser neuen Hochsitz:

Kaum stand der Sitz, fährtete Ralf ab und spürte im frischen Schnee eine kleine Rotte Sauen, eine junge Bache mit einigen Frischlingen und ein einzelnes Stück. Wer das wohl war und wollte? Gestern setze sich Ralf gegen halb vier Uhr nachmittags hin, um den neuen Sitz einzuweihen. Nur ein Stunde später kam das einzelne Stück, ich vermute auf der Such nach der Sau. Ralf mußte leise werden, weil es schon 70 - 80 m ran war. Er brachte seine Plempe möglichst geräuschlos an seine Wange und faßte Ziel. Der schwarze Klumpen, den einiges Strauchwerk nicht frei lies, marschierte schnustracks auf ihn zu. Also lies er mitten drauf sein MJG fliegen. Im Knall durch die Sträucher und Stangen fiel das Stück. Ralf schnappte seine Kamera, sich die Beute zu besehen.

Messingschwein 3, ein 53 kg ♂ Überläufer am Anschuß
Das Stück lag ein viertel Drehung quer zu Laufrichtung am Anschuß. Es hatte noch einmal geschegelt - „mit dem Bein gewunken“.

Am Anschuß wenig Schweiß. An der Keule innen ein Schweißfleck unklarer Herkunft.

Von vorn auf`´s Haupt getroffen: Einschuß in der Kammer an der ersten Rippe.

Das Herz blieb be dem hohenTreffer heil. Lunge, Leber und Milz hatten je ein Loch. Das MJG fand Ralf leider nicht.
Als Forstjäger liefert Ralf die Beute in der Wildkammer ab, kann die nicht selbst zerwirken (bei der Menge, die er schießt, kann er das viel Wildpret beim bestenWillen nicht allein aufessen). Ob dieser Treffer nun ein Steckschuß (wie ich vermute, siehe auch ganz ähnlich Sau 2008) war, oder aber doch nicht, wird wohl unklar bleiben. Einen häufigen Wildbretkäufer des Forstes bat Ralf bereits ihn Bilder machen zu lassen, wenn der die Sau kaufen und zerwirken würde. Mal sehen . . .
Ralf , danke Dir für Deinen Bericht und die guten Bilder. So bringt die ArRbeit Freude ☼!
Gruß Lutz, Samstag, den 4. Dezember 2010
Moin Lutz!
Gestern konnte gich einen Frischling von ungefähr 25 kg mit Deinem
MJG erlegen. Ich beschoß Ihn leicht schräg von vorn
in diagonaler Richtung. Der
Einschuß sitz hinter dem Schulterblatt, der Ausschuß vor der gegenseitigen
Keule. Das Stück klagte auf den Schuß hin einmal kurz, flüchtete 20 m
hangabwärts und lag dort bereits verendet. Bilder anbei !

Anschuß 1

Anschuß 2

Schweißfährte 1

Schweißfährte 2

Ausschuß, außen

Ausschuß innen,

Einschuß, außen

Einschuß, außen 2

Einschuß, innen

Lunge und Leber kaputt
Mit Waidmannsheil! Marc, Montag, 14. Februar 2011 07:00
Hallo Herr Möller,
bitte beantworten Sie mir folgende Fragen:
Ich habe Ihre Geschosse in den .223", 7x57R, .308" W. und .30-06 Springfield verwendet. Besonders die
Schußleistung und die geringe Wildbretzerstörung sind hervorragend. Die
Fluchtstrecken auch nach guten Lungentreffern liegen allerdings oft über 50
Metern. Ihrer Begründung hierfür besonders bei nahen Schüssen stimme ich voll zu,
habe aber zusätzlich beobachtet, wenn meist immer vorhandener
Artgenossen panikartik füchen, wird das beschossene Stück „mitgerissen“. Dann geht’s bei uns oft
Richtung Deckung, also in die Dornen oder in zeckenverseuchtes Sumpfgebiet oder
über die Grenze.
Meiner Ansicht nach sollte die Weiterentwicklung zum MJG zu mehr Wirkung auf das Nervensystem erfolgen, auch wenn dann mehr Wildbret zerstört wird.
Waidmannsheil, J. Martens, Montag, 14. Februar 2011 15:14
Sehr geehrter Herr Möller
ich plane für Juni, Juli 2011 eine Leoparden-Jagd in
Afrika. Dazu dachte ich
meine Blaser S-2 Safari 1 x in .375 H&H und das zweite Lauf Paar .30“ R.
Blaser. Kann ich nach Ihren Erfahrungen das Lutz Möller KJG verwenden
um ein gutes Ergebnis zu
bekommen, oder sollte man weichere Geschosse verwenden? Helfen Sie mir bitte mit
Ihrer langjährigen Erfahrung weiter.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
Sebastiani, Erich, Montag, 14. Februar 2011 15:49
Lies in der Reihenfolge Irrglauben zu Wundwirkung | Wundwirkung | Trauma & Schock (letztere sind Begriffe, die nur Fachleute = Ärzte befugt verwenden sollten). In Wirksames Messing erklärte ich eingangs, spröderes Messing verzehrt selbst weniger kinetische Energie des Geschosses, bis die Hohlspitze splittert. Solche Teilzerleger-Messinggeschosse wirken also besser als gleichartige kupferne. Da zudem das festere Messing nicht so weit wie das weichere Kupfer auskragt, durchdringen solche Geschosse Fleisch oder Knochen tiefer. Da hiesiges Wild mehr Tiefenwirkung, als die bisherigen Lutz Möller KJG boten, nämlich ½ m + nicht benötigt, um waidgerecht erlegt zu werden, schnell zu sterben, wäre Ihre beider Wunsch eine Überlegung wert.
Lieber Lutz,
ein Gewicht von 60 Kg für den Leoparden angenommen, zudem eine in der Regel
kurze Schussentfernung, macht
alles ab .30-06 zusammen mit dem Lutz Möller KJG zu einer guten
Kombination. Entscheidend ist jedoch, daß gerade beim Leoparden der erste Schuss
tötet! Ich habe 2009 einen Leoparden spitz von vorn mit der Kombination .375"
H&H + KJG-S erlegt. Bei gutem Treffer lag dieser im Knall.
Hast eigentlich auch schwerere Lutz Möller KJG Geschosse in der
Planung. Der Markt verlangt danach!
LM: Unser Wild, außer Dickhäuter, aber nicht!
Zum Beispiel ein 16,2 g Deformator
für die .375" H&H und dazu passende Solids.
Herzliche Grüße aus Bielefeld, Ulrich Winkler, Dienstag, 15. Februar 2011 11:11
Das für den Leoparden nun folgt, trifft grundsätzlich auf jedes Wild zu. Im Ziel bestimmt die Geschoßgeschwindigkeit, bzw. die Splittergeschwindigkeit im Quadrat der Geschwindigkeit die eingetragenen Kräfte. Jedes bißchen Geschwindigkeit mehr nützt der Wirkung, sofern das Geschoß bei den erreichten hohen Zielgeschwindigkeiten nicht birst. Meine KJG habe ich bis 1.104 m/ Auftreffschnelle erfolgreich geprüft und für gut befunden. Im Gegensatz zur bleiernen Sippe, die bei solchen Schnellen binnen wenigen Zentimetern im Ziel selbstzerstöreisch zerstäubt, halten meine harten Jagdgeschosse die Aufprallkräfte aus. Statt sich selbst zu zerstören wirken sie auf das Ziel, allerdings in wohl begrenzten, in Jahren als vernünftig erkanntem, Maß. Daran soll nicht groß gedreht werden.
Für den Leoparden, wie für andere Tier, die keine Dickhäuter sind, gilt: Wähle für mehr Wirkung das kleinere, schnellere Lutz Möller KJG oder MJG. Für eine spannende Leopardenjagd sollten Sie Jan Westdyk / Ratelfontein fragen (und Gruß bestellen). Ab 6,5 mm aufwärts durchdringen KJG-Splitter Fleisch noch 8 - 9 cm. Das heißt, für Dickhäuter (Nashorn, Elefant, beim Nilpferd weiß ich das nicht so recht) wäre ein nicht spliterndes Festgeschoß besser geeignet (oder KJG rückwärts). Nehmen Sie also besser die .30"R KJG Munition statt der .375 H&H KJG Munition.
Hallo Herr Möller,
analog zu meinem Vorschreiber Versehentliche Sau kam ich letzten Samstagabend auf einen Fuchs unerwartet und ungewollt zu 5,6x50 - Beute. Ein Überläufer wechselte plötzlich in 60 m Entfernung über die vor mir liegende Schneise, verhoffte kurz breitstehend und ich ließ fliegen. Die Sau fiel und lag im Knall. Der „zahme“ Schußknall überraschte mich. Beim Griff zum Umschalter meines Blaser D 99 mit 5,6 x 50 Einstecklauf wurde mir die Ursache bewußt: Ich hatte die kleine Kugel, statt der großen in .30-06, abgeschossen. Hinter der Sau fand sich eine Schweißspur im Schnee. Ein Ausschuß erschien mir trotzdem unwahrscheinlich. Beim Abschwarten wurde ich eines Besseren belehrt:

Einschuß kalibergroß Hochblatt

Durchschuß Wirbelsäule

Ausschuß kalibergroß Hochblatt
.Unglaublich, aber wahr, Ihre kleines 5,6 mm vollbrachte unglaubliche Tiefenwirkung an 40 kg Sau
LM: Falsch, nicht unglaublich sondern von mir zugesichert! Das können die alle! Immer.
Wildpretentwertung war, wie gewohnt beim KJG, gleich null.
Bilder sagen mehr als tausend Worte....
Grüße aus Marburg, diesmal bitte anonym, Sie wissen schon, warum., Montag, 14.
Februar 2011 22:19
Mein lieber Marburger,
das war kein Wunder, sondern ist Absicht - in diesem Falle zwar nicht von Ihnen, da Sie sich „verkugelt" hatte, aber von mir, indem das immer möglich ist. In Deutschland wäre da nach § 19 BJagdG verboten. Ich weiß nicht wo die die Sau fiel. Aber ich sicher Ihnen zu, aus der 5,6x50 Mag fangen meine Geschosse jede Sau, vernünftige Zielwahl und Treffer vorausgesetzt. Ich hätte zwar hinter die Blätter geschossen, aber bei 5,6 mm stört die geringe Schädigung der Blätter bei der Sau ja nicht.
Früher am Abend fragte ich ich Groß und langsam oder klein und schnell? Ihre Geschichte zeigt: Sehr klein und schnell geht gut! Ich hättte mir so auf die Schnelle keine besser Post wünschen können.
Mehr von der Art fndet sich in 5,6 mm Beute!
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
Die erste Sau mit MJG mit hervorragender Wirkung gibt
gutes Gefühl für weitere Abschüsse.
LM: Ja wie in Afrika 2011

Ausschuß | Ausschuß innen

Einschuß innen | Lunge blau, Herz mit Splitter
32 kg Frischling. MJG Ein- bzw. Ausschuß kalibergroß, Wildbretentwertung gleich Null, Fluchtstrecke mit viel Schweiß vom Anschuß an etwa 50 m, Schußentfernung 140 m. Lungenschuß mit Splitterwirkung an Herz und Leber.
LM: Herz und Leber zu treffen bringen Schweine zu laufen
„wie eine angstochene Sau“!
Grüße aus Marburg, Hessen, Frank Wagner, Sonntag, 10. Juli 2011 15:48
Sehr geehrter Herr Möller!
Was ich Ihnen mit der kleinen Geschichte aus John Burgers „Männer, Mut und
Büffeltod“ sagen wollte, fragen Sie? Nun, das müssen Sie zunächst einmal Mr.
Burger selbst fragen, denn ich habe die Geschichte nur getreu wiedergegeben. Er
hat diese Begebenheit genauso kurz, ja fast lapidar erzählt. Da er leider nicht
mehr unter den Lebenden weilt, sind wir auf Interpretation angewiesen.
Also, mir fällt da zunächst einmal auf, daß er das Ganze gar nicht als
Sensation, mit gehörigem Primborium erzählt, so, wie wir das heute auffassen
würden. Für ihn war es offenbar nicht so abwegig mit der 6,5x54 einen Büffel zu
erlegen. Wahrscheinlich kannte er die kleine Patrone als zuverlässigen
Jagdbegleiter, mit guter Tiefenwirkung, der seinen Dienst auch bei großen Tieren
ohne viel Aufhebens tat. Er schrieb, der Büffel brach auf den Schuß in der
Fährte zusammen . . . es war nur noch ein Fangschuß nötig.
Nun interpretiere ich wieder, daß die Wirkung dieses einen Schusses so gut war,
daß der Büffel gar nicht mehr flüchten konnte! Gleichwohl war er noch nicht tot,
weshalb eben noch ein Fangschuß angetragen wurde. Wer Schilderungen rund um die
Büffeljagd kennt, weiß, daß das durchaus nicht selbstverständlich ist. Oft gehen
Büffel auf gute Schüsse mit schweren Kalibern noch weit und benötigen weit mehr,
als nur einen Fangschuß!
LM: Was soll den hier schon wieder „schwere Kaliber“?
Kaliber sind Meßgeräte für Bohrungen, oder Löcher. Mit denen schießt man
nicht, sondern mißt man nur. Meinen Sie schwere Geschosse? Oder was sonst,
Patronen?
Die 6,5x54 war und ist sicher keine Großwildpatrone, aber es steckt weit mehr in
ihr, als ihre kleine Hülse und die Papierform vermuten lassen, das wiederum
hauptsächlich am schweren, langsamen Geschoß liegt, das wenig splittert und tief
eindringt. Das war es, was ich Ihnen und den Lesern Ihrer Seite vermitteln
wollte. Nun habe ich aber schon zuviel erklärt, ich denke das war den meisten
Lesern ohnehin klar!
Ich verbleibe , mit freundlichen und weidmännischen Grüßen, Ihr L.Vogl,
Dienstag, 15. Februar 2011 15:09
PS: Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie meine Texte nicht immer verändern würden.
Sie haben Ihren Stil, ich meinen und das ist gut so! In erster Linie geht es um
den Inhalt und den vermittelt jeder so, wie es ihm gefällt. Wenn Sie wollen,
können Sie ja kommentieren, das ist auch der Sinn der Sache!
Moin Herr Vogel,
ich schätze Sie als eifrigen und klugen Schreiber. Gleichwohl dürfte Ihnen aufgefallen sein, Schriftsprache ist bei mir deutsch. Ich ersetze also Fremdworte. Ich benutze SI Einheiten, also keine Zollangaben. Das heißt, ich überarbeite daraufhin jeden Text. In Ihrem Fall, den ich oben bemängele, benutzen Sie den Begriff „Kaliber“ erstens falsch und zweitens mehrdeutig. Besser wäre deutsch und eindeutig zu schreiben.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
Die 7003 Tafeln sind ja 1:1 von den 7 mm KJG übernommen. Müßte sich durch
das deutlich längere Heck der MJG die Ladedichte und somit auch der Gasdruck
ändern?
Güße, H. Dittmer, Sonntag, 27. Februar 2011 11:44
Moin Herr Dittmer,
grundsätzlich haben Sie ja recht, aber de Änderungen sind unerheblich, so daß man darüber kein Wort verlieren muß. Die Änderungen durch verschiedene Pulverlose sind ein Großenordnung darüber. Da Sie jedes neu Los in jedem Falle immer anschießen müssen, um sich zu vergewissern, berüksichtigen Sie solche Kinkerlitzchen damit ohne weiterenAufwand.
Erhebliche Änderungen rühren aus dem Werkstoffwechsel her. Kupfer schmiert mehr als Messing. Das bedeutet die Läufe schießen länger genau, bis Sie wieder „entkupfern“ müssen. Siehe Rohr frei. Dann zehrt Messing beim Splittern weniger Energie als Kupfer, so daß die Splitter besser wirken. Dann staucht der Staudruck im Ziel Messing weniger als Kupfer, so daß ein Restbolzen aus dem härteren Messing seine Durchmesser besser bei weicheren Kupfer hält, so daß die Tiefenwirkung voll erhalten bleibt.
Sehr geehrter Herr Möller,
ich habe eine Fragen zum neuen MJG: in welchem
Winkel fliegen die Messingsplitter der im Zielmedium platzenden Hohlspitze
vom Schußkanal des Restbolzen aus gesehen?
LM: Lies Splitterwinkel!
Beim KJG entfernen sich die Splitter nur sehr allmählich vom Schußkanal des Restbolzen und schießen selbst bei relativ starken Zielwiederständen nahe dem Durchschuß des Restbolzen aus, wie in vielen Berichten auf Ihrer Seite zu sehen (z.B. Norsk Vieretakker). Sie schreiben, Messing zehre nicht so viel Energie wie Kupfer, bevor die Splitter wegplatzen. Heißt das, die Messingsplitter finden sich wesentlich weiter weg vom Schußkanal im Wildkörper, ggf. fast im rechten Winkel von diesem, anstatt wie beim KJG nahe dem Restbolzen - Durchschuß?
LM: Zunächst heißt das, Messingsplitter sind schneller als Kupfersplitter. Im weiteren muß ich darüber nachdenken und rechnen. Die bisherigen Erfahrungen gaben keinen Hinweis auf besonder Verhältnisse oder Winkel, aber, das könnte gewiß noch genauer bestimmt werden. Danke für die Frage!
Mit freundlichen Grüßen und allzeit Weidmanns Heil! Detlef Radtke, Sonntag, 6. März 2011 22:16
Sehr geehrter Herr Möller!
Noch ein Bild vier geborgener 9,3 KJG aus meiner Steyr 9,3x64



v.l.n.r. Kudu (kein Ausschuß hing in der Decke)
Oryx (Kein Ausschuß hing in der Decke)
2 cm starker Baustahlträger (kein Durchschuß, aber nur knapp)
Termitenhügel 40 cm eingedrungen ganz aufgepilzt
Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil Dieter Nagl, Donnerstag, 28. April 2011 17:12
Hallo Lutz,
ich kann dieses Jahr nicht nach Schweden fahren.. Als armer Rentner muß ich mich
lange auf solche Aktionen vorbereiten. Eventuell muß ich mich einer
Augenoperation unterziehen die die Krankenkasse nicht bezahlt. Zum glück ist es
das linke Auge. Da ich auf deine Geschosse nicht verzichten will und die Jagden
mit Hunden in Deutschland wahrnehmen möchte, ist mein Reisebuget sehr
eingeschränkt. Eigentlich brauche ich in der nächsten Zeit wieder Geschosse. Ich
schieße ja immer noch die alt bewährten KJG und möchte mich von der Präzision
nicht trennen. Meine 6,5x65 liegen Loch in Loch und das gilt auch für die 6 BR.
Mit der 9,3x62 halte ich mit dem AimPoint die innere 10. Meine Stücke liegen in
der Regel am Platz. Was kann das noch toppen? Ich lese aufmerksam diene Seite
und konnte mich doch noch nicht durchringen die neuen MJG zu nehmen. Ich weiß;
das Bessere ist der Feind des Guten. Aber ist das MJG
wirklich so viel besser? Welche schwerwiedegen Unterschiede gibt es denn
wirklich?
Gruß Klaus, Samstag, 20. August 2011 07:56
Hallo Hr. Möller!
Mir ist ein Irrtum passiert. Den Brundfthirsch in Ungarn habe ich mit Kupfer aus
300 Win.Mag. erlegt.
LM: Kupfer nicht mehr von mir. Meine Geschosse sind heute aus Messing!
Ich habe bei Ihnen Patronen in 222 Rem. bestellt und bekommen. Bitte korriegieren Sie den Eintrag und nehmen Sie das Bild aus der Seite.
LM: Erledigt!
Mein Freund Paul Kokel hat bei Ihnen Geschoße für .300 Win.Mag. bestellt und für
meinen Freund in Ungarn geladen. Dieser ist hell begeistert von der Wirkung.
In Zukunft werde ich auch Geschoße von Ihnen laden lassen. Mit der .222 Rem habe
ich noch kein Wild erlegt, bin aber zuversichtlich, daß die Wirkung
hervorragend sein wird.
Waidmannsheil, Alexander Woldrich, Samstag, 29. Oktober 2011 12:53
Guten Morgen Herr Möller,
spätestens nach dieser Drükjagdsaison in Brandenburg gehen meine KJG zur Neige.
Mit Genauigkeit und
Zielwirkung der KJG sehr zufrieden,
aber ich zögere Ihre MJG zu bestellen da ein gemeinsamer
Bekannter Hr. Peter Ehling zwar noch keine repräsentativen Ergebnisse erzielte
aber doch schon Ergebnisse, die nachdenklich stimmen in 308, Fazit: MJG =
Zerstörer, er berichtete, doch Sie haben seinen Bericht vermutlich wohlweislich
nicht auf Ihrer Netzseite abgedruckt.
LM: Hä? Was soll das denn heißen? Untestellen Sie mir hier nichts Ehrenrühriges!
Gibt es davon vieleicht zu viele ?
LM: Nein. Lesen Sie Messingschwein 1 |
Messingschwein 2 |
Messingschwein 3 | Afrika 2011
oder
Kitz mit 9,3 mm
Möllermessing und weitere. Alles ist gut. Den besagten Bericht
habe ich wohl übersehen. Herr Ehling möge mir seinen Bericht noch mal senden.
Nun zum Kern meines Anliegens: Werden wieder KJG hergestellt werden?
LM: Nein. Ausnahmen sind (technisch) gewiß möglich, aber nicht zu den üblichen Bedingungen.
Oder für immer MJG?
LM: Für imner ist eine unendlich lange Zeit, die ich nicht überblicken kann und vorher ja auch irgenwann einmal sterben werde. Für die absehbare Zukunft aus heutiger Kenntnis, Möglichkeiten und Absicht, ja.
Ich weiß, Sie wollen sich von Nachahmern explizit unterscheiden.
LM: Richtig, und zwar aus guten Gründen! Ersten will ich immer das bessere Geschoß und die besser Munition bieten (da ist mir das Einfachere) und zweites sollen das Alle auch wissen (Das ist mir das Schwierigere). Ich tue Gutes, rede darüber und zeige das öffentlich! Nur so, meine ich, ist mein Werk zu erkennen. Nur so meine ich, kann ich von ahnungslosen Jägern Nachahmungen und Täuschungen abwehren, helfen, daß die nicht „verladen“ werden.
Doch warum wollen Sie „Gutes“ in der Versenkung verschwinden lassen?
LM: Weil meine neuen Geschosse besser als die alten sind! Der Fortschritt geht immer über die Geschichte hinweg!
Derzeit arbeite ich an Kurzbahnmunition, vorrangig für 9,3x62 Stutzen für die Drückjagd auf bewegtes Wild.
Der Ahnung hat und Bescheid weiß, wird immer beim Erfinder des KJG, MJG bestellen und kaufen.
LM: Nur bei mir bekommt er, wenn notwendig, die erforderlich
Beratung! Andere
klauen doch nur.
Die wissen nix.
Waidmannsheil aus Brandenburg, Thomas Glötzl, Sonntag, 30. Oktober 2011 10:49
Hallo Herr Möller,
ich möchte nochmal herausstellen ich wollte Ihnen nichts Ehrenrühriges
unterstellen, Bericht wird von P. E. nochmal nachgereicht und vielleicht können
wir gemeinsam analysieren, warum bei gutem Kammerschuß . . .
LM: Wo ist bei Ihnen der Treffer bei einem Kammerschuß genau, siehe Wildscheiben!
Hämatome
LM: Ausdruck! Hämatome gewiß nicht, wenn, dann Blut- oder Lymphergüsse!
. . . bis in den Filetbereich entstanden sind. Auch ich werde in Zukunft immer die Kamera dabei haben,
LM: Ohne Bilder geht es nicht!
. . . um Beweise für die Wirkungsweise Ihrer Geschoße zu bringen.
LM: Gut!
Ich möchte nochmal hervorheben, ich jage seit nunmehr 20 Jahren, habe hunderte
Stücke Schalenwild, vormals mit
bleierner Sippe bis zur „Wende August 2007“. Für mich gibt es nichts
außer Ihren präzisen und zielballistisch hervorragend funktionierenden
Geschossen.
LM: Danke!
MfG und Waidmannsheil, Thomas Glötzl, Sonntag, 30. Oktober 2011 12:51
Hallo Herr Möller,
daß Ihre MJG zerstörerisch wirken, kann ich nicht
bestätigen.
Meine Beobachtung in der Wirkung gegenüber Ihrem alten kupfernen KJG ist, daß ich bei Messing ich mehr Splitterwirkung erkenne.
LM: Dazu lies Splitterwucht!
Die 7x64 bei über 1.000 m/s macht mit Ihrem MJG eine hervorragende Arbeit. Seit ich diese einsetze, ist die Fluchtstrecke aller Stücke bisher bei 0 bis wenige Meter, sodaß mein armer Hund keine Totsuche mehr hatte und ich dazu über gegangen bin, nach dem Schuß die Stücke nochwas zu verstecken, damit er wenigstens auch einen Jagderfolg hat.
LM: Lies dazu arbeitslos!
Ich weiß nicht, ob ich die Bilder schonmal geschickt habe.
LM: Nein.

MJG Reh 1 Einschuß in der Decke

MJG Reh 2 Auschuß in der Decke

MJG Reh Ein- und Ausschuß in der Brusthöhle. Die Bilder sind vom Mai diesen Jahres. Der Einschuß beim dem aufgehängtem Bock ist rechts zu sehen und gegenüber beim Ausschuß kann man deutlich die Splitterwirkung erkennen.
LM: Rund um das schwarze Ausschußloch drei deutliche
Splitterkerben
Waidmannsheil, Harald-Peter Schilling, Sonntag, 30. Oktober 2011 16:16
Guten Tag Herr Möller,
die restlichen KJG sind verschossen und ich habe meine .300 Win Mag mit Ihrem
MJG geladen. Gestern war ich auf dem Schießstand, um das
Gewehr auf die MJG einzuschießen. Meine .300 Win Mag ist nicht zickig, sondern
macht genau das sie soll. Geschossen wurde auf 100 Meter aus der Schulter und
der vorderschaft auf einem Sandsack aufgelegt. Die Treffpunktlage der MJG ist
identisch mit den Patronen, die ich mit KJG geladen hatte. Eine Freude.
So macht ein Schießstandbesuch Spaß.
Mit freundlichen Grüßen, H. Beier, Samstag, 5. November 2011 14:08
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