
Das war der Anfang, ein 7,62 mm Vollgeschoß für die .308" W. aus Messing ohne Hohlspitze (nicht für die Jagd)
. . . auf einem Mehrspindler hergestellt.
Nicht jeder Automat ist geeignet.

Das Ergebnis kann grauslich sein (nicht nur das Photo).
Da muß man optisch prüfen.
Aus der Nähe gesehen
Rauhigkeit muß man messen,
z. B. mit diesem Gerät.

Da gibt es einen Zettel,
oder eine Rechnerecke, in der bei laufender Serie Statistik getrieben wird.
Schwankungen werden bemerkt.
Alle geht nach Plan.
Auf der richtigen Maschine

kommt dann mal richtig was heraus, hier das erste 8 mm KJG für die 8x68S und das erste 6,5 mm KJG für die 6,5x65

Aber wie sollen die Kostbarkeiten verpackt werden, im Beutel etwa?

Oder in Pillenschachteln?

Schaumstoff erscheint der richtige Weg die Teile unberührt heil zu befördern!

Schließlich will man ja auf die richtige Karte setzen

Die Spitzen sollen heil bleiben


Im Vergleich zu einem Lapua Scenar 6 mm Matchgeschoß links, ist ein 6 mm KJG deutlich feiner.

Die 9,3 mm KJG links und 9,3 mm KDG Mitte müssen sich von der Oberfläche auch nicht vor dem 9,3 mm A-Frame verstecken

Aber dann gibt es Arger mit einem neuen Kühlmittel, das die KJG bunt färbt.

Oder einfach mal Ausschuß, der weg muß.

Im Vergleich gegen die Anderen 6,5ern gefällt mir das 6,5 mm KJG links noch mit am besten

Die KJG gehen auch nicht so unvorherhsehbar kaputt wie das 12,7g VM aus der 8x68S Mitte auf Sprinbock und rechts auf Kudu in Afrika 2001.

Dessen Schultergelenk war zu hart für das VMS

Die KJG splittern zum Bolzen, platten schön ab und fliegen schnurgerade weiter durch das Ziel, links das 7,62 mm KJG im Kupferwinter '03 längs durch einen Weißwedelhirsch und rechts durch Gelatine.
Holz stört gar nicht. Hindernisse werden unversehrt durchschlagen.

Tiere auch, hier ein mit dem 6,5 mm KJG längs durchschossener Oryx
![]() |
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6,5 mm KJG kurz |
6,5 mm KJG - kurz, after it cracked an Oryx (!) the Shoulder joint |
6,5 mm KJG |
6,5 mm KJG |
6,5 mm KJG |
6,5 mm KJG penetrated a Warthog lengthwise |

Fünf-Schuß-Gruppe mit 7,62 mm KJG mit 3 mm rotationslosem Geschoßweg bei leichtem Wind auf 425 m aus Sako TRG-21 in Afrika. Der Streifen ist 2 cm breit, die Gruppe also etwa 5 - 6 cm hoch und vielleicht 8 - 10 cm breit (Wind).

Ob Fuchs,

ob Sau, das 8 mm KJG aus der 8x68S trifft genau. Bild: Burkard Bieneck.
Dabei ist inzwischen wohlbekannt wie kaputte Rehe vermieden werden und auch bei hohen Geschwindigkeiten gute Wildpret erbeutet wird, siehe 6,5-284 Gams

Bild: Helmut Irle mit KJG-Hirsch
Ich erlaube mir inzwischen, Ihr
KJG als Jahrhundert-Innovation zu
bezeichnen. Ihre Erfindung ist so genial, daß Sie überlegen sollten, Ihr Patent
Norma oder Hirtenberger zu verkaufen, wenn Sie keine eigene Patronenproduktion
aufziehen wollen. Selbst mein Bruder als Forstamtsleiter hat mich entgegen
meiner Meinung nach
Splittergeschoß-Bedarf für die Treibjagd ermutig, Ihr
KJG auf der Treibjagd im Winter
einzusetzen. Er wolle Wirkungs- und Sicherheitsaspekt prüfen, um dann ggf.
Vorgaben für gefährliche Stände und Nachsuche-Bewaffnung zu machen.
Mit freundlichen Grüssen,
Helmut Irle, Montag, 9. August 2004
Lutz Möller Geschoßgeschichte | Fortsetzung: Buntmetall

Neuer Kurzdreher mit automatischem Stangenlader

Aluminiumteil

Der hochwertig Aluminium drehen kann, kommt mit Kupfer allemal klar

Selbst lange Korkenzieherlockenspäne werden sicher abgeführt

Neue spitze KJG Geschosse mit schwarzer Kappe für Finnland '07 fingen Beute
Februar 2007

Halde

Halde
Einige KJG Geschosse liegen derzeit auf Halde, weil die Verpackung fehlt.
12. März 2007, Lutz Möller,
Guten Morgen Herr Möller,
über das KJG gibt es nicht viel zu
berichten –
es tut einfach was es soll.
LM: Versprochen = gehalten, wie schön!
Ich konnte in den letzten Tagen mit meiner BBF 8x57IRS 2
Stück Schwarzwild erlegen, ein Stück auf der Pirsch mit 43 kg, lag auf 80 m im
Feuer, und ein Stück auf einer Mais-Drückjagd mit 14 kg, ebenfalls im Feuer auf
35 m, wie immer ohne nennenswerte Zerstörung. Da ich noch
KJG beabsichtige zu bestellen, frage ich vorab, ob diese in verschiedenen
Losen gefertigt und geliefert werden ?
Mit waidmännischem Gruß, Christian Waldmann, Montag, 16. August 2010 09:20
Tag Herr Waldmann,
ja. Selbstverständlich werden die KJG nicht fortlaufend gefertigt sondern in Losen. je nachdem was gefragt wird, mal dieses oder jenes Kaliber. Außerdem werden in gewissen Abständen die Schneidplatten gewechselt, damit der Verschleiß ersetzt wird und die Oberflächen die geforderte Güte behalten. Vertrauen Sie mir, ich achte auf meine Güte meiner KJG - für nicht anderes lege ich meine Hand natürlich nicht ins Feuer.
Waidmannsheil, Lutz Möller, lm@lutz-möller-jagd.de
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bedaure die Beendigung Ihres Geschäftsverhältnisses zur S.M.U.G.
Ich stelle mich auf niemandes Seite, aber denke, Sie hatten Ihre
Beweggründe.
Seit ~ 6 Monaten weiß ich um und schätze Ihren Netzplatz, den ich täglich besuche und dessen Inhalt ich förmlich aufsauge, bitte machen Sie weiter so!
Nun trage ich ein wenig Sorge um die fertigen 6,5x55 Patronen, die ich vor kurzem noch im Laden bestellte und auch erhielt, jedoch hätte ich um diesen Zerfall vorher gewußt, gleich ein paar Schachteln mehr bestellt (ich brauchte schon die Hälfte der Patronen um meine Neuwaffe daraufhin einzuschießen). Wenn ich Ihren Rundbrief richtig interpretiere, werden Sie wohl nur noch KJG vertreiben, aber nicht Munition. Dann werde ich einen Wiederladekurs belegen!
LM: Sehr gut! Immer zu empfehlen. Siehe Lutz Möller GmbH!
Hierzu werde ich Ihre Seite weiter beobachten.
Werter Herr Möller,
ich erwarte keine Antwort auf diesen Brief, ich möchte Sie
eigentlich nur bestärken, nicht von Ihrem Tun abzulassen und ich möchte meinen
tiefsten Dank für die Erkenntnisse, die ich aus Ihrem Netzplatz zog aussprechen
(Sie können sich vielleicht vorstellen, daß für einen
Jungjäger mit grade einem
Jagdjahr erstmal eine Welt zusammenbricht, wenn der auf Ihre Seiten stößt, denn
es wurden ja während der Ausbildung eigentlich ganz andere Dinge gelehrt).
Ich wünsche Ihnen allzeit guten Anblick und gelegentlich fette Beute (Zitat
L.M.) ;0))))
mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil aus Schwerin,
Gunnar Schneekloth, Montag, 16. August 2010 15:05
Lieber Herr Schneekloth,
ich danke Ihnen für Ihre aufmunternden und bestärkenden Worte. Auch wenn wir uns noch nicht lange kennen, helfen Sie mir wohl - menschlich. Das kann ich gerade gut vertragen.
Zur Munition ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Am Wochenende werde ich ein Gespräch führen, das hoffentlich Klarheit bringen wird. Bis dahin bin ich gebunden zu schweigen.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Danke dir, Lutz,
tut mir leid, daß du mit der Partnerschaft in Sachen S.M.U.G kein Glück hattest.
Aber es ist schon schwer soviel Kreativität und Elan, wie du ihn hast, mit der
Normalität in Einklang zu bringen. Da lebt man als Einzelkämpfer oft leichter
und erfolgreicher.
Nur höre bitte nicht auf deine KJG zu
fertigen ;-))
Volker T., Montag, 16. August 2010 15:20
Moin Volker,
danke Dir für Dein aufmunternden Worte. Nein. Mit dem ehemaligen „Partner“ hatte ich kein Glück. Also lerne ich nun, um mache teils allein weiter, teils als Hamburger Kaufmann, der kauft und liefert. Plagiate werde ich nie ganz verhindern können, aber wie sagt man doch so schön - Wettbewerb hebt das Geschäft! So schön das Erreicht ist, so ist das Ende der Weisheit noch nicht erreicht und ich werde weiter forschen entwickeln und anbieten. Da wird noch was kommen. Selbstverständlich werde ich meine KJG weiter fertigen und anbieten. Keine Bange, ich halte durch!
Gruß Lutz
Grüß Gott Herr Moeller,
was muss ich da lesen. Ich hatte gestern bei Sax noch Geschosse bestellt. Wie wird das in Zukunft aussehen? Kann man Bestellungen auch oder nur bei Ihnen vornehmen?
LM: Mein KJG bekommen Sie nur von mir.
Also machen SIE immer so weiter!. Es gibt täglich neue Leser und Kunden die IHR Wissen wirklich zu schätzen wissen und viele hoffen in Zukunft das KJG für jedes Kaliber zu finden. Ich habe mitunter festegestellt daß viele Wiederlader auf KJG umgerüstet haben. Im Ausland ist das etwas schwieriger, da viele bereits an der deutschen Sprachkenntnis scheitern.
Ich möchte SIE auch bitten die Ladetabellen für Rem 25-06 und Weatherby .257 kurz einzustellen damit ich die Flitzer mit KJG stopfen kann.
LM: Die Daten sind ist bereits als Email bei Ihnen eingetroffen. Für Neuanschaffungen sind die Patrone nicht zu empfehlen.
MfG Richard,Verona, Mittwoch, 18. August 2010 14:32
Sehr geehrter H. Möller,
ohne die Hintergründe zu wissen, frage ich mich so langsam, was hier nicht
stimmt. Denn das ist ja wohl der Geschäftspartner und schon wieder die Trennung.
Sie sind sicherlich ein guter Physiker, Ballistiker aber als Geschäftspartner
wohl sehr schwierig. Haben Sie sich schon eine mal die Frage gestellt ob es
vielleicht auch an Ihnen liegen könnte. Diese ständigen Wechsel sind für das
Vertrauen nicht gut ( das ist meine persönliche Meinung ). Tipp von mir, wenn
Sie kein Vertrauen zu andern Menschen haben können, dann müssen Sie es selbst in
die Hand nehmen. Mit allen Konsequenzen.
Weiterhin viel Erfolg denn die Geschosse sind gut, denn ich weiß wovon ich
spreche. Da ich 90 - 130 St. Schalenwild im Jahr erleg.
Freundlichst grüßt Rolf Moser, Mittwoch, 18. August 2010 18:43
Tag Herr Moser,
die Herrlinger-Huf-Jaguar-Geschichte hätte mich eigentlich schlau werden lassen sollen. Damals hatten wir mit einer geschriebenen Absichterklärung vereinbart, gemeinsam Waffen und Munition zu fertigen. Als ich das Gewehr zu 80 - 90% fertig gezeichnet hatte, verabschiedeten sich die Herren, nicht ohne vorher Geschoßzeichnungen eingesehen bzw. erhalten zu haben, änderten die Vorlage so weit ab, daß es eben kein geschütztes reibungsarmes Führbandgeschoß mehr war und brachten das Plagiat unter eigenem Namen auf den Markt. Klar war ich verstimmt, aber das war es auch.
Mayerl in der Steiermark war schon unverschämter, als er für damals sein dem KJG nachempfunden Aero-Geschoß von meinem Netzplatz fast wörtlich abschrieb. Auf Abmahnung (ohne Anwalt und Kosten) ändert er das halbherzig und das war`s.
Lima lieferte Munition leider nicht so zuverlässig wie die Kunden das erwarteten. Zahlungen kamen schleppend, so daß irgendwann auf Vorkasse umgestellt wurde. Seine Mengen spielen keine große Rolle und der von ihm KJG-Munition will, kann die dort bekommen.
Walter Plöger war eigentlich die Idealbesetzung als Munitionshersteller: Jäger, Schütz begeisterter Widerlader mit Schießplatz um die Ecke. Jeder der ihn kenngelernt hat wird das bestätigen. Er war praktisch veranlagt, siehe 7 mm Wassertankversuche, konnte aus eigener Erfahrung Ratschläge erteilen und arbeite selbstständig, ohne dauern nachfragen zu müssen, obwohl er gern schwatzte. Leider verunglückte er aus Schusseligkeit zwischen Wohnung und Schießplatz, als er im Zick-Zack ein geschlossen Halbschranke durchfuhr ohne sich vorher zu vergewissern, daß kein Zug käme. Der Zug kam und der Poller fuhr ihm durch den Kopf.
Dann kam Büttner, erst mit Quo Vadis GmbH, dann mit Sax Munitions GmbH. Partnerschaften sehe ich nunmehr nicht mehr als für mich geeignet an. Jetzt habe ich es begriffen - langsam, aber immerhin am Ende doch. Ich habe mich bisher offenbar mit den falschen Leuten abgegeben.
So hoffe ich denn, meine Arbeit sei Ihnen wert genug, Ihre KJG Geschosse weiterhin bei mir, bzw. der Lutz Möller GmbH kaufen, so daß ich weiter umsonst beraten kann und Ihnen im Netz erhalten bleibe.
Waidmanns Heil, Ihr Lutz Möller
Ich
verhandele gerade über einen
Kurzdreher, aus deutscher Fertigung. Der technische Leiter der Kupferhütte
in Hamburg, meiner Heimatstadt, in der das Kupfer für den KJG-Werkstoff roh aus
dem Erz gewonnen wird ist Jäger. Die Stangen für die Automaten werden in einem
Werk gefertigt, daß zwar zu einem italienischen Konzern gehört, aber in
Deutschland steht. Ggf. werde ich allerdings auch rundere und geradere Stangen
eines zukünftigen Werkstoffes für höher Drehzahlen und damit besser Oberflächen
und günstiger Preise aus rein deutsche Fertigung bezeihen. Mein
Jagdgeschoß ist also ein sehr deutsches Geschoß.
In manchen Foren zählt man mich meines Namens wegen an. Noch mal: Mjölnir, wie der Name von Thors Hammer, bedeutet „Zermalmer, Mahler“ und ist die altnordische Wurzel für das plattdeutsche „Möller“, meinen Familiennamen. In der Verhüttung heißen gewisse Großgeräte, die Gestein zerkleinern, heute noch „Möller“. Das alte Zeichen paßt damit zu mir.
Durch meine Neuaufstellung stehe ich nun unerwünscht neuem Wettbewerb gegenüber. Wir alle wissen Wettbewerb hebt das Geschäft! Bevor ich fett und faul werde, oder verarme, muß ich mich, den gewonnene Vorsprung nicht zu verlieren, sputen. Wie immer gilt Das Bessere ist der Feindes Guten! Ich habe da schon ein bißchen vorgesorgt. Der Fortschritt geht weiter.
Ebenso
zählen mich manch wegen meiner „teuren Jagdreisen“
in unsere alten Schutzgebiete an. Das Gegenteil von teuer ist der Fall. Ein
finnischer Weißwedelhirsch kostet nur ein Bruchteil eines deutschen Rothirsches
und ein australischer
Wasserbüffels nur ein Bruchteil eines
afrikanischen
Kaffernbüffels. Da ich für die Beweisjagden regelmäßig viel schießen muß,
widme ich der Kostendämpfung großes Augenmerk. Ich bin allerdings noch nicht
ganz so plietsch wie ein Kunde, der den Air
Berlin Flug nach Windhuk mit den Kreditkartenbezahlung seiner Air Berlin
Kreditkarte und seinen
Shell V Racing Meilen, wenn er den Stoff in seinen (zugegebenermaßen)
Porsche füllt, bezahlt - sprich umsonst fliegt. Dann jagt er dort keine
Trophäen, sondern Fleisch für den örtlichen Knast, also Masse statt Klasse. Die
Jagd an sich muß deswegen nicht schlechter seien. Die Kosten dafür sind
ebenfalls zu vernachlässigen. Der Bauer ist sein Freund und das Fleisch dessen
Geschäft. Merke: Nicht alles das teuer scheint, muß auch teuer bezahlt werden.
Wenn ich also demnächst wieder mal etwas Neues beginnen werden, auch um die vielfältigen Möglichkeiten des neuen Kurzdrehers auszureizen, wird der neidische Aufschrei, wenn dann wieder einige Reisen anstehen um vorzumachen, das andere Jäger selbst genauso könnten, aber sich ohne Vorbild vielleicht allein nicht trauen, wieder groß werden. Ich traue mich und habe Spaß dabei - auch wenn's billig würde.
Waidmannsheil, Lutz Möller, Dienstag, den 24. August 2010

heute in der Lagerhalle

Ein gut Tonne Kupfer auf dem Stapler

So wie der Lieferant müssen in der Halle alle einen Helm tragen

Nachdem nun das Kupfer da ist, füllt sich das Lager langsam wieder!
Hallo Lutz,
gutes Marketing. Das Bild vom vollen Lager gefällt den Kunden sicher. Hoffen wir, daß du es schnell wieder leer bekommst und B. nicht zu viele Kunden abzieht.
Deine Neu- Weiterentwicklung geht mir dabei nicht aus dem Kopf. Als Ingenieur liebe ich deinen Spruch: „Das bessere ist der Feind des Guten!“ natürlich, denn ohne den würden wir heute noch auf den Palmen sitzen und mit Kokosnüssen werfen. Unter Marketing-Aspekten kann ich aber ein Lied davon singen, das Sprüchlein hat eine zweite, sehr negative Seite hat. Du kannst es schließlich auch so verstehen, daß das Bessere das Gute bekämpft, behindert und daher eine sehr schädliche Seite hat. Daher solltest du dir sehr wohl überlegen, was zu verbessern ist und was zu tun ist um den Markt zu stabilisieren, attraktiv und attraktiver zu werden, einen Marktvorteil vor denen zu haben, die du leider selber befähigt hast ein Konkurrent zu sein.
Da ist zunächst einmal das Vertrauen auf Leistung und Qualität, auf Lieferfähigkeit und Service. Die Hürde hast du sicher schon lange genommen.
LM: Danke!
Da ist aber auch der Wunsch nach Beständigkeit. Der zufriedene Kunde will sich in der Masse nicht laufend mit Neuerungen auseinandersetzen. Er tickt nicht wie Physiker und Ingenieure. Er will sicher sein sein geliebtes und gewohntes Produkt günstig und zuverlässig zu erhalten. Das gilt um so mehr, wenn die Verbesserungen nicht bahnbrechend sind.
Zuletzt gilt natürlich die Sucht nach dem günstigen Preis. Natürlich sind die Munitionskosten bei unseren heutigen Jagdkosten und der Menge an Munition, die man pro Jahr braucht, irrelevant. Aber seit ich versuche aus Überzeugung für KJG werbe, zucken alle Interessenten bei den Kosten / Geschoß. So lange du im „Champagner-Segment“ arbeitest wirst du viele „Sekt-Kunden“ nicht erreichen.
Zuletzt ist da noch der Service Punkt. Ich habe immer wieder mit Interesse deine Reaktion verfolgt, wenn jemand Test- oder Mindermengen haben wollte. Du bist von deinem Erzeugnis überzeugt. Deine Kunden haben hundertfach bestätigt wie deine KJG wirken, aber zum Service gehört auch das Verständnis für die Unsicherheiten des Kunden. Je wertvoller das Produkt, um so mehr ist das berechtigt. Kannst du dir leisten Kunden nicht zu überzeugen, nur weil du es für überflüssig hältst ihnen die Möglichkeit der eigenen kostengünstigen Erfahrung zu geben?
Ein Beispiel von Service und Kundenbindung: Ich bin u. a. recht angesehener Hobby-Messermacher. Bei meinen Versuchen selber zu härten bin ich auf Zunderschutzlack gestoßen, der nur in größeren Gebinden angeboten wird und sehr teuer ist. Tausendfach bewährt, aber eben teuer und zu große Gebinde. Wie soll man sich da überwinden das Zeugs zu nutzen? Ganz einfach, der Hersteller hat mir ohne zu zucken ein kleines Gebinde kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das reicht für mehrere Tests. Mit Sicherheit hat er mich damit für sich eingenommen und mit wenig Aufwand einen Kunden mehr gewonnen. Ich bin sicher, du hast potenzielle Kunden, die sogar einen Mindermengen Zuschlag akzeptieren würden und die du heute vergraulst.
Völlig richtig ist es neben Qualität auch den Preis nicht aus den Augen zu verlieren. Je günstiger du fertigen kannst, desto höher dein Margenpotenzial und die Chance mehr Marktanteil durch geringeren Preis zu erreichen.
Wäre ich an deiner Stelle, ich würde mich mit der Weiterentwicklung eines Produktes, das schon hervorragend ist, nicht aufhalten, sondern mich mit den Fertigungskosten und dem Marketing befassen.
Hast du eigentlich schon einen Vertriebspartner in Canada? Ich bin demnächst dort bei Freunden und könnte mich umhören.
LM: Ich muß mal meinen Amerikaner fragen, wie weit der eigentlich mit seinen Erlaubnissen gekommen ist.
Gruß und weiter viel Erfolg, Volker, Sonntag, 29. August 2010 09:36
Vielen Dank Volker,
für Deinen gute Rat. Ich denke darüber nach.
Gruß Lutz
Die zu Volles Lager – zufriedene Kunden gemachten Überlegungen sind gut. Ich hatte mir drei verschiedene Ladungen a 10 Patronen von Volker Liebig in Baden Württemberg laden und zusenden lassen. Davon wählte ich die am präzisesten schießende aus. Das wäre nicht nötig gewesen, denn es gab keine wesentlichen Unterschiede. Also, eine „Probepackung“ für 10 Patronen, das würde für das Überzeugen genügen. Allerdings möchte ich anfügen, daß das überzeugendste Argument für das KJG immer im Revier zu finden ist. Meine damals verwendete CDP-Munition in .308" Win. lieferte aus dem Steyr-Stutzen hervorragende Präzision und stand dem KJG wenig nach. Man sollte also das Präzisionsthema nicht überstrapazieren und nur hier den Nutzen des Geschosses sehen.
Solingen, im August, G. B., Montag, 30. August 2010 16:35
für Lutz Möller KJG Geschosse und MJG Geschosse für KJG Munition oder MJG Munition ist aufgestellt.

Ein neuer Langdrehautomat für genaue Fertigung kleiner Durchmesser mit hohen Drehzahlen ist mit Stangenlader eingetroffen

Die Leute sind vom Hersteller geschult, die Werkzeuge treffen ein. Die Einbetriebnahme steht kurz bevor. Wir freuen uns!

Noch zeigt mein Blick nur lehre Futter. Da werden wir mit Hochdruckpumpe und angetriebenen Werkzeugen Gutes schaffen.

Liebe Freunde, diese Maschine wird Fortschritt in die Mengenfertigung für KJG Geschosse und MJG Geschosse bringen!

Lutz Möller 8 mm S MJG 8004 | MJG Restbolzen aus Gnu 2011 nach 1 m Gnu | MJG Splitter aus Afrika 8x68S MJG 2011
Lutz Möller, Donnerstag, den 22. Juli 2011
Hallo Herr Moeller,
habe auf Ihren, wie immer sehr informativen Seiten, mit großer Freude, Ihre Anschaffung Neuer Langdrehautomat 2011, zur Kenntnis genommen. Nun kann´s und wird´s ja bald richtig losgehen! Ich freue mich für Sie und mit Ihnen, daß nun endlich, nach der nicht ganz einfachen, zurückliegenden Zeit ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan ist.

Alles Gute und viel Glück(Schwein) auf Ihren weiteren persönlichen und geschäftlichen Wegen !
LM: Danke. Da freue ich mich sehr!
Mit besten Grüßen und Weidmannsheil ! C.Ehrhardt, Montag, 25. Juli 2011 19:31
P.S. Kann ruhig etwas mehr „Glücksschwein“ als dieser Frischling sein!
Lutz Möller Munition reist geschützt!


So sind Lutz Möller Geschosse bestens verpackt und können schadlos versandt werden

Diese festen Munitionsschachtel haben innen eine Schumstoffanlage. Die schont die Spitzen







Versandfertig!
Lutz Möller, den 7. September 2011

Falls jemand Zweifel kämen, wie wir unser LM Munition herstellen, sei gesagt: In Handarbeit! Oben rechts ist ein volumetrischer Pulverzumesser, den wir benutzen, zu sehen. Bei den meisten Munitionsherstellern war´s das dann. Nicht so bei uns. Wir füllen zunächst lediglich grob (sagen wir mal ± 0,03 g) und schnell eine Minderladung in einer kleinen Schale vor. Das ist etwas weniger als gebraucht. Das ist die „Vorladung“. Dann legen wir die Vorladung in dem Schälchen auf die links im Bild erkenntliche kalibrierte elektronische Waage mit dem langsamen elektronisch gesteuerten Pulverfüller. Der gibt auf das hundertstel Gramm genau die Restmenge für die „Fertigladung“ zu. So verbinden wir erfolgreiche schnelles Arbeiten mit genauem Arbeiten. Das sei auch als Hinweis für vielschießenden Handlader gedacht. So arbeitet man mit zwei Methoden schnell und genau in einem. Sportschützen wird das gefallen, oder die kennen das schon und schmunzeln nur.
Wir tun noch viel mehr. Aber das folgt später . . .

Hier oben im Bild liegt versandfertige Munition auf dem Packtisch, reif in das Polsterpack gesteckt und versandt zu werden. Selbstverständlich bleibt die nicht in Abwesenheit des Personals ohne das dort liegen. Das Gezeigte ist keine Aufbewahrung sondern Bearbeitung. Hinten im Regal lagern Geschosse.
Wir erschließen uns gerade gewisse Herstellungsverbessungen für die Geschosse, um die noch genauer herstellen zu können. Die verbesserte Weisen dauert zwar etwas länger, aber bringen im Vergleich zu früher noch besser Gleichmäßigkeit und matt seidenglänzende Öberflächen. Da wir an der fertigen Patrone fertigungsbegleitend Stichproben zum Rundlauf und anderen genauigkeitsbestimmenden Eigenschaften durchführen, sehen wir genau, was wir liefern.
Wie verwenden keine sog. Benchrest-Setzer. Ich habe allerdings Gedanke für bessere Werkzeuge bereits im Kopf. Wen ich nur Zeit finde, werden die gebaut. Allerding muß ich nächst Woch erst mal wieder mit Freunden nach Finnland um die Weißwedelhirsche meine Geschosse schmecken zu lassen. Ich werde berichten.
Lutz Möller, Donnerstag, den 27. Oktober 2011
Hallo, lieber Lutz,
mich freut zu sehen, ihr benutzte die gleiche
Pulverwaage, wie ich. Die ist wirklich sehr gut. Auf jeden Fall muß man sie
aber mindestens „die halbe Stunde“ aufwärmen. Ich habe die Wägeergebnisse
mit meiner Mettler Laborwaage mehrfach gegengemessen - die stimmt wirklich !
Der einzige Nachteil (Konstruktionsfehler) ist das zu hoch angebrachte
Förderröhrchen. Dies hat zur Folge, daß stets noch zuviel Pulver im Gerät
verbleibt und man unnötigerweise nachfüllen muss. Zum Glück haben sich die
Amis auch auf Gramm eingelassen (obwohl sie
SI
Einheiten ja eigentlich schon seit 1961 standardmäßig benutzen
sollten).
Ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie transparent du dein Tun machst!
LM: Ach Mathias, im Guten wie Schlechten gilt auf lange Sicht (in dem Sinne, sich vorrangig durchzusetzen) immer nur die Wahrheit. Jegliche Verschleierung verhindert nur Erkenntnis. Bei einem selbst führt Verschleierung zu Mißhandlungen der Seele und der Dinge. Beides bringt einen nicht weiter, sondern zehrt Mut und Kraft. Das belogene Gegenüber wir irgenwann erkenne, belogen oder betrogen worden zu sein. Dan ist Schluß mit der Beziehung. Sich gibt es unangenehme Wahrheite, insbesonder die „Ich weiß nicht“, aber die Achtung vor dem Gegenüber verlangt auch die auszusprechen, z. B. „Ich weiß nicht, wann es fertig wird!“, oder „Ich weiß nicht, warum die Plempe nicht trifft!“ doch nur so nehem wir unser Gegenüber ernst. Dan muß der eben auch damit leben, aber das ist lemal besser als unehrlich zu täuschen. Die Hoffnungen werden früher oder später ent-täuscht werden. Im Krieg mag das für Feinde nützen, mit Freunden aber nie!
Deine „Ruderkollegen“ (die sitzen allerdings in der
entgegengesetzten Richtung im Boot) tun dies nicht. Dort liegen bestimmt
auch Zündhütchen und dergleichen unter dem Teppich ;-) .
Bescheidenheit ist eine Tugend, die du trotz deiner Knorrigkeit vor nicht
allzu langer Zeit erkannt hast. Deshalb wird der Erfolg deiner
hervorragenden Produkte dir in deinem Tun Recht geben !
Ich wünsche dir für nächste Woche viel WedelWedel - so long
Mathias Donner, Samstag, 29. Oktober 2011, Samstag, 29. Oktober 2011 09:34

Am Anfang aller Dinge steht das Loch - oder, das von ihm übrig bleibt

Dann muß in das Loch was Vernünftiges rein

Sieht doch aus, oder?

Nach getaner Arbeit - entspanntes Personal in der Pause
Lutz Möller, 1. Dezember 2011
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.