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LM Vortrag bleifreie Munition
Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

Jagdmunitionwahl

Gründe gewisse Munition für die Jagd auf Wild zu wählen

Jung und schön, doch . . . | Eine für Alles | Zwei Waffen? | Hochwildrevier |Kleinste Kugel |Alte Frage | Drilling | Das alte Lied | 6,5 oder 9,3 mm? | 8x68S für alle | Liebling | Topkaliber in Slowenien | Kurzlauf

Ackley

Grüß Gott Herr Möller,

auf der Suche nach etwas schnelleren Flitzern abseits der unzaehligen Bummeltanten moechte ich endlich Ackleymunition anschaffen. Flottere Müendungsgeschwindigkeit, KJG, MJG B.C. erhöhen deutlich ± 5 cm Reichweite.

.22" Hornet KJG | Munition | 5,6 mm KJG Kurzdrall  | 22-250 Ackley KJG Kurzdrall Munition

5,6 mm KJG Kurzdrall  | 22-250 Ackley KJG Kurzdrall Munition

LM-71 | -22-50 Ackley LM71 Munition | LM 119

Die Aufgabe liegt wohl bei der Beschaffung. Gibt es nach Ihrem Wissen Jäger, Schützen in Europa die Ackley führen und bereits das KJG, MJG damit schießen?

LM: Keine Ahnung!

Wo könnte man sich eine Buechse in diesem Kaliber anfertigen lassen?

LM: Bei einem der Betriebe, die in Bremsenanbau aufgeführt sind, denn der ein Gewinde auf  einen Lauf schneiden kan, der kann darein auch ein Lager reiben.

Welches der angeführten Kaliber wuerden SIE raten?

LM: Die 22-250 Ackley wäre ein guetr Anfang in Tyrol

Drallänge?

LM: Für mein LM-71 Geschoß 20 Kaliber , also 20 x 5,7 mm = 114 mm, ansonsten das kürzeste ab Lager daß Sie bekommen können. ;

Tiefe (0,3) oder seichte(0,05 mm) Züege?

LM: CIP Feldmaß ist 5,56 mm | CIP Zugmaß ist 5,69 mm. Beides würde passsen. Um die Waffe gbeschossen z bekommen, könnten Sie lediglich bei dem Feldmaß etwas größer werden, aber wollen Sie wirklich alles anders machen?

MfG Richard
 

Jung und schön, doch voller Sorgen

Die Qual der Wahl

Tag Herr Möller,

ich bin ein 16 jähriger Jungjäger aus der Schweiz. Derzeit stehe ich vor der wichtigen Entscheidung. Ich möchte mir meine erste Repetierbüchse kaufen. Diese will ich später recht vielseitig einsetzen (Rehe, Gämsen, Wildschweine). Nun bin ich völlig unschlüssig welches Kaliber, welche Jagdmunition und welchen Hersteller ich wählen soll. Können Sie mir weiterhelfen? Ich würde mich auf eine Antwort freuen!

Patrick Küng, Sonntag, 14. Januar 2007

Lieber Patrick,

willkommen bei uns Waidgenossen. In Lied heißt es, jung und schön und ohne Sorgen, doch jeder Jungjäger muß ein Entscheidung treffen, obwohl er keine Erfahrung hat. Das bringst die Lage so mit sich und ist mißlich. Wie man es falsch macht (Ich selbst falsch machte) steht in Jungjäger mit .30"-06. Die Jagdmunitionnwahl, denn darum geht es, nicht nur um das Kaliber, ist hier beschreiben. Lies also unten weiter.

Dabei mußt du natürlich wissen, das in manchen Kantonen teils sehr alte Gesetze gewisse Anforderungen stellen, oder Beschränkungen auferlegen, in Graubünden z.B. mindestens mit Kaliber 10,2 mm zu schießen, aber nicht weiter als 200 m. In einem anderen Kanton oder Land waren 6 mm und 220 m. In Deutschland werden auf Hochwild 6,5 mm und 2.000 kinetische Geschoßenergie in 100 m Entfernung verlangt. Dazu kann ich bei dir nichts sagen. Frage deinen örtlichen Jagdverein. Am besten trittst du ihm gleich bei, damit deine Belenge nach außen vertreten werden.

Welche Waffe zu dir paßt, bestimmt im wesentlichen der Schaft. Ob der und der Griff dir liegen, kann niemand aus der ferne sagen, weil das davon abhängt, wie du gewachsen bist. Du mußt die Waffen in die Hand nehmen und sie müssen dir liegen. Insbesondere muß dein vorderstes Abzugsfingerglied rechtwinkelig zur Schußrichtung am Abzug liegen, damit du gerade abziehst. Andernfalls ist leicht möglich die Waffe schief zu ziehen oder gar flüchtig zu verreißen. Dann triffst du nicht. Der Treffer ist bei weitem das wichtigste von allen, sowohl beim Sport als auch bei der Jagd. Treffer kommen aus dem Schaft und der Übung.

Der Lauf schießt, aber

nur der Schaft trifft

Die Jagdmunition ist dabei eher unwesentlich. Ich übe angenehm und günstig mit einem jagdlich geschäfteten Kleinkalibergewehr. Anders als beim Sport, muß bei der Jagd neben dem Treffer an der unbedingt richtigen Stelle (Lies Zielwahl) das Geschoß noch wirken und deiner künftigen Beute ein tödliche Verletzung zufügen, damit es unverzüglich sterben, ohne ihm dabei unnötiges Leid zuzufügen. In diesem Sinne die Belange des Wildes nach Möglichkeit angemessen zu berücksichtigen, heißt waidgerecht zu jagen, obwohl dazu noch mehr gehört. Beim richtig gesetzten Treffer ist die Jagdmunition wiederum eher unwesentlich, da die Hülse ja im Gewehr verbleibt und nur das Jagdgeschoß das Tier durchdringt und verletzt. In der Rangfolge jagdlicher Bedeutung stehen also bewußte Zielwahl an oberste Stelle. Du mußt dein Wild inwendig kennen (lernen). Dann mußt du Schießen lernen und vor allem zu treffen lernen. Wenn du beides beherrschst ist der Grund für guten Jagderfolg gelegt. Als dritter Rang kommt das Geschoß. Als bestes Geschoß nimmst du mein Lutz Möller Geschoß.

Das wiederum muß nun irgendwie abgeschossen werden und nun komme ich auf dein eingängige Frage nach Kaliber und Patrone zurück. Es kommt nicht so drauf an. Irgendwo zwischen 6,5 und 9,3 mm liegen ausgewogeneren Möglichkeiten ein Geschoß auf die Reise zu schicken. Weiter unten steht mehr dazu. Lies dort weiter.

.22" Hornet | 8x57 IRS | 9,3 x74 R

Bis 242 m empfohlene 8x57IS Lutz Möller Munition

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Mein erstes Dankesmail war ein bißchen billig, da ich den super Bericht auf ihrer Seite leider noch nicht lesen konnte. Ich bedanke mich ganz herzlich, daß Sie sich so gründlich mit meiner Frage befaßt haben.

Gruß Patrick Küng, Montag, 15. Januar 2007 16:49

Lieber Herr Möller,

ich wohne im Kanton Bern.Hier gelten folgende Mindestenergien Vorschriften: Rothirsch, Wildschwein, Damhirsch, Sikahirsch, Mufflon > 200 mkg (1962 J), Gämse > 150 mgk (1472 J), Reh >100 mkg (981 J). Da bei uns ein großer Teil der Jäger Waffen mit dem die 7x64 (TIG 11,5g) führen, spiele ich mit dem Gedanken ein 7x64 zu kaufen. Anders als die meisten Jäger möchte ich aber ein Lutz Möller Geschoß verwenden. Was meinen Sie zu meinen Überlegungen?

7 mm TMS | Brenneke TIG heute RWS ID Classic, MEN SF | Lutz Möller Geschoß

Patrick Küng, Gesendet: Montag, 15. Januar 2007 17:14

Tag Patrick,

das Lutz Möller Geschoß in der 7x64 fliegt deutlich flacher, wirkt sinnvoller und dringt viel weiter ein, als das 11,5 g TIG. Damit ist die gute alte Patron viel besser als mit jedem anderen Geschoß und gerade in den Bergen eine gute Einheitsbewaffnung. Der Lauf darf nicht kürzer als 60 cm sein, soll besser noch 65 cm lang sein.

Waidmann heil, Lutz Möller,

Siehe auch 7x64 mit Lutz Möller Geschoß in Afrika 2007

Sehr geehrter Herr Möller,

Wo gibt es diese Lutz Möller Munition zu kaufen?

LM: Bei der Lutz Möller GmbH

Ich habe einen Blaser-Bockdrilling im Kal. 30"R und einen Repetierter im Kal. 9,3x62. Da mir die .30" R auf Rehwild, besonders auf Kitze zu brutal ist! Wildpretverlust ist zu groß. Ich suche ein Geschoß mit dem ich vom Kitz bis zum Schwein und Rotwild verwenden kann. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen, denn all die anderen Geschosse die ich schon verladen habe, bringen nicht den erwünschten Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen, Ewald Spitzenberger, Mittwoch, 26. Oktober 2005


Hallo Lutz,

erstmal möchte ich Dir zu Deiner Seite gratulieren! Die wissenschaftlichen Folgerungen sind ein nicht zu unterschätzender Beitrag zur Waidgerechtigkeit!

Doch bleibt für mich schwierig, die unermeßliche Fülle Informationen dahingehend auszulegen, daß ich eine Wahl treffen kann. Ich suche Munition, die ich als echte Universallösung gebrauchen kann. Die Gründe sind einfach: Da ich ohne feste Jagdgelegenheit teilweise zwischen dem zarten Rehbock bis hoch zum dicken Bassen alles Wild mit einer Waffe strecken muß, kann ich mich nicht besonders festlegen. Ich möchte auch nicht auf Leihwaffen oder wechselnde Ladungen zurückgreifen müssen. Daß diese Anforderungen immer nur einen Kompromiß hervorrufen können, ist klar, aber in gewissem Maße kann man doch sicher eine Patrone für alles empfehlen?

Mit ,,alles“ meine ich mitteleuropäisches Schalenwild vom Reh-, Schwarz- Rot- und Dam- bis hin zum Muffelwild (letztere beiden wohl eher selten). Exoten, die man im Jägerleben vielleicht - wenn überhaupt - nur einmal bejagen wird, wie Sikawild, klammere mal aus. Ich kann also weder im Gewicht, noch in der Wildart irgendeine Gewichtung angeben. So kann z.B. vorkommen, daß ich zum Sauenansitz eingeladen werde und nur einen Frischling strecke, im Winter aber nach Polen fahre und da einen dicken Brummer von Keiler vor mir habe.

Wie gesagt: Nicht erwarten zu können, daß ein Kaliber und ein Geschoß auf Brunfthirsch wie auf 15-kg-Frischling gleichermaßen umwerfende Wirkung zeigt, steht außer Frage. Aber innerhalb angemessener Grenzen alles zu legen und auch bei Waidwundschüssen nicht zu aussichtslosen Nachsuchen zu führen, ist doch sicher kein Ding der Unmöglichkeit?

Ich dachte zunächst die 7x64 oder die .30-06 gedacht, aber lasse mich gern eines Besseren belehren! Für eine Antwort bedanke ich mich schon im voraus!

Mit bestem Waidmannsheil, Kuddel Dutt (Name geändert)


Lieber Kuddel,

danke für deine Post. Nun ist es also so weit. Im Laufe der Jahre ist die Stoffülle bis zur nicht mehr zu bewältigenden Überfülle herangewachsen. Mir geht es ja ähnlich. Am besten wäre ein halbes Jahr Zeit alles noch mal neu zu schreiben. Wenn ich alt, versorgt und hoffentlich mit mehr Weisheit als heute gesegnet bin, setze ich mich vielleicht mal daran. Derzeit schaffe ich das nicht. Allerdings: Deine Frage zur universellen Kaliberwahl deckt eine scheinbar unausrottbare historisch bedingte Ungenauigkeit auf. Zu Schwarzpulver-Glattlauf-Rundkugel-Zeiten konnte das Kaliber, also der Kugel- und Laufdurchmesser eine Flinte mit einer Maßzahl fast vollständig beschreiben. Seitdem das Pulver nicht mehr lose aus dem Horn in den Lauf geschüttet wird, sondern in Patronen mitsamt dem Geschoß, daß schon lange kein runde Kugel mehr ist, steckt, legt aber mit dem festen Patronenlager die Patrone die zu ladende Ladung und zu erwartende Wirkung fest. Daher bitte ich dich und alle anderen bei neuzeitlichen Büchsen und Flinten genau von Munitionswahl zu sprechen, statt ungenau von Kaliberwahl, weil auch Patronen und in jene zu ladende Geschosse ein Kaliber, daß der Lauf festlegt, haben.

Kaliber Munition
nah weit
5,6 mm .222 Rem. | 223 Rem. 5,6x50 Magnum;
22-250; 220 Swift
6,5 mm .260" Rem | 6,5x55 | 6,5x57 6,5x65 | 6,5x68
7 mm 7x57 7x64 | 7 mm Rem Mag
8 mm 8x57IS 8x68S
9,3 mm 9,3x62 9,3x64 Brenneke

Für eine Einheitswaffe auf mitteleuropäisches Schalenwild, in alten Zeiten, von Ende des 19ten bis Anfang des 20ten Jahrhunderts, kurz nachdem Erscheinen nitropulvergefüllter Metallpatronen, konnten die widersprechenden Forderungen noch nicht erfüllt werden, kein brauchbarer Ausgleich herbeigeführt werden. Aus den vergangenen Zeiten stammen heute noch Vorurteile gegenüber gewissen Patronen und rührten doppelläufige Kugelwaffen für unterschiedliche Patrone, die sogenannten ,,Berg- und Tal Stutzen“ her. Heute sieht das, seit ich meine Lutz Möller Geschoß angebiete, anders aus.

Für kleine Tiere benötigst du der dünnen Decke und des geringen Zielwiderstandes wegen in jedem Falle ein schnelles Geschoß. Für große Tiere braucht das Geschoß wegen großen Zielwiderstandes zwar nicht schnell zu sein, muß aber in jedem Falle fest sein.  Schnell muß es auch da sein, um bei Drückjagden auf bewegtes Wild geringe Vorhaltewinkel zu gewähren. Sonst wir zu zielen schwierig. Je schneller ein Geschoß fliegt, desto desto fester muß es werden! Blei ist zu weich. Du kannst mit meinem schnellen festen Lutz Möller Geschoß waidgerecht mit Erfolg auf kleine und große Tiere jagen, aber nicht mit langsamen weichen, weil bei denen sowohl bei kleinen Tieren die Wundwirkung zu wünschen läßt, als auch weiche Geschosse in großen Tieren zu leicht platzen und daher die Tiefenwirkung nicht hinreicht.

Als Einheitsgeschoß kommen also nur solche in Frage, die sowohl hohen Zielgeschwindigkeiten in großen Tieren standhalten, bis die Geschosse tief drinnen im Leben sitzen, nachdem sie vorher bei Blatt- oder spitzen Schüssen Knochen und Fleisch zertrümmern, zerreißen und durchstoßen mußten. Bei allen Treffern würden Ausschüsse mit Lungenzusammenfall die Fluchtstrecke verkürzen und austretendem Schweiß ein mögliche Nachsuche vereinfachen. Nur meine Lutz Möller Geschosse bieten immer die notwenigen Eigenschaften im vorderen Teil sich mit Hohlspitze weich zu verhalten um zu splittern und dann als Restbolzen schulterstabilisiert schnurgerade durch das Ziel zu rasen.

Brenneke TUG Schrott

TUG - Schrott kleineren Kalibers auf 100 m auf einen Termitenhügel

Obiger Schrott sprach nicht gleichmäßig an, wie am an der Vorderseite sieht. So eine krummes Ding kann nicht schulterstabil fliegen. Der Rost zeigt den Flußeisenmantel an. Die Vernickelung ist, anders als Kupfer, schlecht aus dem Lauf zu entfernen, siehe Reinigen.

Dein Wunsch auch Waidwundschüsse nicht zu aussichtslosen Nachsuchen zu führen zu lassen, kann ich leider nicht erfüllen. Treffen mußt du schon. Das bleibt das Wichtigste. Sofern du mit der weiter unten empfohlenen Munition angemessen triffst, werden sich die Nachsuchen im üblichen Rahmen halten. Wie weit? Ein Hirsch rennt im Schnitt zwischen quicklebendig und mausetot 36 km/h. Das entspricht 10 m/s. In den letzten bewußten 10 bis 15 Sekunden seines Lebens nach einem Herzschuß kommt er also noch 100 bis 150 m weit. Länger Fluchtstrecken sind meinen Geschossen und richtigem Treffersitz auszuschließen. Insofern wähle in jedem Falle die Waffe die du leichter beherrschst, mit der du entspannter übst und schließlich ohne zu Mucken besser triffst. Selbst ein kleiner 20 kg Frischling mit schlecht angetragenem Gescheideschuß rennt unter Qualen noch 1,5 km, bevor er verendet. Das soll nicht sein. Wie es dazu kam, steht hier. Also erwarte von den Geschossen oder Patronen keine Wunder. Wir zaubern nicht, sondern wir jagen!

Ganz ohne Nachsuche enden nur sauber getroffene Kopf- und Trägerschüsse, denn nur sie bannen das Wild sicher an den Anschuß!

Geschosse werden durch Kaliber, Bauart und Masse und Länge bezeichnet. Wir verschießen heute aus Büchsen kalibrige drallstabiliserte Langgeschosse. Wegen der erforderlichen begrenzten Drallstabilisierung können wir aus gewöhnlichen Läufen nur Geschosse bis etwa 5 Kaliber Länge verschießen. Aus der längst vergangenen Bleirundkugelzeit stammt noch die Forderung nach großen, schweren Geschossen für große Tiere. Wie wir heute wissen, war der Rundkugelweg, ein Irrweg. Geschosse müssen lang sein, um einzudringen, nicht breit. Zur Eindringtiefe gibt es zwei Regeln,

  1. Länge läuft

  2. Breite bremst

In den sachlichen Beschränkungen für Jagdwaffen schrieb der deutsche Reichsgesetzgeber das bereits 1934 für das Reich mit der 6,5 mm Forderung auf Hochwild fest. Die Regelung ist also als Hilfestellung für Anfänger brauchbar und begründet.

Ich empfehle für lange Läufe drei Vorzugspatronen als Einheitsbewaffnung für alles Wild (außer Dickhäuter):

  1. Die 6,5x65 modern, schlank, angenehm auch aus leichten Waffen zu schießen und die beste Bereicherung der letzten Jahre. Die meist hervorragende Präzision, gepaart mit gestreckter Flugbahn (Rasanz) empfiehlt sie besonders für weite Schüsse. Gute Treffer, die du mit so angenehm zu schießenden leichtgewichtigen Waffen ohne besonderen Krach leicht vollbringen kannst, sind allerdings die notwendige Voraussetzung - wie eigentlich immer.

  2. Die 7x64 alt, bewährt, verbreitet, eine gute Lösung für die Einheitswaffe mit der, mit den entsprechenden Doppelkammer- oder Kupfergeschossen, alle Aufgaben sicher erledigt werden können.

  3. Die 8x68S, die deutsche Magnum ist seit 1939 ein Renner. Etwas gleichwertiges kam erst ein halbes Jahrhundert später mit der .338 Lapua Magnum = 8,5x70 aus Finnland. Da die pulverstarke Patrone ruppig schießt, sollte sie mit einer Rückstoßbremse oder besser noch Feuerschlucker besänftigt werden.

Das sind für langläufige Waffen drei gute Patrone. Für Stutzenläufe eignen sich deren kürzere Vertreter

  1. 6,5x57
     

  2. 7x57 „Die beste Patrone
     

  3. 8x57IS 

 besser.

Eine für Alles

Moin Herr Möller,

ich habe ihre umfangreiche Seite im Netz entdeckt und schon einiges mit großem Interesse gelesen.

Ich jage seit einigen Jahren, hauptsächlich in Schweden auf Elchwild, mit einer über fünfzig Jahre alten Husqvarna (Kal. 9,3 x 57). Die ist jetzt so langsam am Ende und ich möchte keine großen Ausgaben mehr tätigen um sie in Gang zu halten. Also, eine neue Waffe muß her und mit der Entscheidung habe ich so meine Schwierigkeiten. Am liebsten wäre die „Eine für alles“ Waffe mit dem entsprechenden Kaliber , daß wurde ja schon viel beschrieben und gerade das verwirrt mich. Ich möchte in Zukunft natürlich weiter auf die Elchjagd in Schweden und Norwegen, zu Hause gibt es diverse Rehe und auf die Saujagd werde ich auch immer wieder eingeladen. Da ich in Schleswig-Holstein wohne, würde ich gerne eine Waffe aus der Nähe käuflich erwerben - es bietet sich die Firma Sauer in Eckernförde an. Ansonsten habe ich im Netz auch schon mal bei einigen Büchsenmachern gelesen, Johannsen ist ganz in der Nähe und Ritterbusch oder Jung machen auch einen guten Eindruck, auch über eine Take-Down Version mit einem zweiten Lauf in einem anderen Kaliber habe ich schon nachgedacht. Ich möchte einfach nicht so viele Waffen im Schrank haben und eine gute Büchse wird mich sicher bis zum Ende meiner Jägerzeit begleiten. Ich würde mich freuen wenn meine Gedanken nach vollziehen können und Ihre Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

Viele Grüße aus dem Norden ! Weidmannsheil !

Björn Hansen, Donnerstag, 6. Oktober 2005

Für Elch lies 7x57„Die beste Patrone“!

Hej Lutz,

recht vielen Dank für die zügige Antwort !

Meine Jagdgemeinschaft in Mittelschweden spaltet sich in zwei Lager bezüglich der verwendeten Kaliber. Das alte Elchkaliber ist die 9 x 57 und die dort am meisten verwendete Patrone (Geschoßtyp) ist die Norma Alaska - damit werden immer noch die meisten Elche gestreckt. Die anderen kommen mit 6,5 mm daher, wobei ich nichts über die verwendeten Geschoßtypen weiß. Für meine neue Waffe hatte ich auch schon 7x64 oder 8x68S im Visier, wobei ich die zweite noch nie geschossen habe. Natürlich spielt bei der Wahl auch die Beschaffungsmöglichkeit, die Vielfalt der Geschoßauswahl und der Preis eine Rolle, da ich mich doch recht häufig auf den Schießständen einfinde und über das Jahr so einiges durchziehe. Von meiner Statur bin ich eigentlich ein Bewegungsjäger, die Praxis zeigt aber, daß man doch die meiste Zeit rumhockt und wartet bis einen das richtige Stück vor die Nase läuft ! Ich werde mich mal umschauen, auf jeden Fall erst einmal danke für Deine Meinung und für die hervorragende Seite im Internet !

Gruß, Björn, Freitag, 7. Oktober 2005

Tag Björn,

Geschosse benötigst du nur zwei. mehr nicht, nämlich ein billiges Übungsgeschoß und ein gutes Jagdgeschoß. Beide gibt es. In 7 und 8 mm empfehle ich als Übungsgeschoß Sierra Matchking und als Jagdgeschoß das Lutz Möller Geschoß. Bitte denke bei Bewegungsjagden an den Vorhaltewinkel. Je schneller das Geschoß fliegt, desto einfacher kannst du zielen und desto besser triffst du.

Gruß Lutz

Guten Tag Herr Möller,

die Werte der Knochen-und Fleischleistungen des Lutz Möller Geschoß aus verschiedenen Patronen (z.B.: 6,5x65, 7x64, .30-06, 8x57, 8x68, ) unterscheiden sich dank der Eigenschaften des Lutz Möller Geschosses kaum. Dies bedeutet doch, bis etwas über 200 m letztlich bleibt gleichgültig, welche Patrone man mit dem Lutz Möller Geschoß bestückt. Die Munitionswahl tritt also in den Hintergrund. Dies belegten sie ja auch mit dem Umfangreichen Einsatz der 6,5 in Afrika und deckt sich auch mit der irgendwo zu findenden Aussage auf ihrer Seite "alle sind gleich". Das Lutz Möller Geschoß ebnet die Leistungsunterschiede zwischen den Patronen also ein. Auch in Richtung der oberen Leistungsgrenze (auf Eland oder Dickhäuter) dürfte es doch dann auch kaum einen Unterschied machen.

Wäre es sinnvoll für die Jagd auf Dickhäuter (z.B. Büffel) das Lutz Möller Geschoß etwas zu verlängern und damit größere Flächenlast zu erreichen? Bei diesen speziellen Jagdsituationen kommt es ja weniger auf gestreckte Flugbahnen an. Oder ist dies im Hinblick auf den damit einhergehenden Geschwindigkeitsverlust wenig sinnvoll?

LM: Für Dickhäuter ja. Das meint Elfant, Nashorn und Flußpferd. Büffel fäng mein Lutz Möller Jagdgeschoß so. Lies Büffel Afrika 2008 und Büffel Australien 2008

Nun ist aus dem kurzen Dankeschön doch eine lange Mail geworden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir meine Fragen beantworten würden.

Grüße, Maximilian Diefenthäler, Dienstag, 15. November 2005 17:01

8x68S oder 7x64

Sehr geehrter Herr Möller,

mit Interesse habe ich fast Ihre komplette Seite gelesen. Bis dato war ich ein Fan der 8x68S RWS KS da ALLES immer im Knall lag. Derzeit stellt sich bei mir die Frage ob ich mir wieder eine 8x86 S zulege oder auf 7x64 umsteige. Ich möchte mir nur noch 1 Repetierer für mein restliches Jägerleben zulegen und bin daher auf ein möglichst breites Leistungsspektrum angewiesen. Rehwild, Sauen, Rotwild + evt Afrika, Kanada kommen in Frage.

Würden Sie sagen, daß eine 7x64 mit Ihren Geschossen ausreicht Merkel KR 1, oder lieber eine Blaser R93 8x68S?

Haben Sie bezüglich der beiden Hersteller Präzisisionserfahrungen bei Ihren Geschossen?

Wie liegt Ihre Munition preislich?

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Nowack, Dienstag, 6. Dezember 2005

Tag Herr Nowack,

die Merkel KR 1 hat in 7x64 nur einen 56,6 cm kurzen Lauf und die R93 kann ich nicht guten Gewissens empfehlen. Wenn es ein kurzes Gewehr sein soll, wäre die 8x57IS geeignet.

7x64 Lutz Möller Munition streckte aus hinreichend langem Lauf (60 - 65 cm) alles Wild, siehe Afrika 7x64 2007, aber aus zu kurzen Läufen flammt sie und erzeugt unnötigen Krach.

Mit der 8x68S kommen Sie weiter raus. Genauigkeit ist bei den Lutz Möller Geschoß kein Thema und bei Blaser und Merkel auch nicht.

Zu „Fall im Knall“ lesen Sie bitte Fluchtstrecken.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

8x68S oder .300" WSM

Hallo Herr Möller,

ich bin begeistert von ihren kompetenten Ausführungen.

Ich möchte mir eine neue Repetierbüchse anschaffen, kann mich aber nicht entscheiden. Eine Waffe die mir gut gefällt ist die Mauser 03 oder Sauer in .300" WSM oder 8x68S für die Jagd auf Gams und Rotwild. Ich habe bis jetzt eine R93 in .300" WSM, aber habe ziemlich "Schwierigkeiten" mit dieser und will von dieser nichts mehr wissen!

Vielen Dank, Wolfgang Roth (CH), Donnerstag, 15. Dezember 2005 12:46


Tag Herr Roth,

Mauser und Sauer stellen beide gute Reptierbüchsen her, aber Sauer baut die besseren Abzüge!

Auf die Patrone kommt es nicht so sehr an, solange Sie Lutz Möller Geschosse schießen. Ich rate zur 8x68S, ggf. für sehr weite Schüsse, siehe Afrika 8x68S 2011 Pavian.

Falls Ihre „Schwierigkeiten“ nicht die R93, sondern der Rückstoß verursachte, empfehle ich als Gegenmaßnahme eine Rückstoßbremse oder Feuerschlucker

Waidmannheil, Lutz Möller,

Kaliberwahl - das alte Lied

Sehr geehrter Herr Möller,

durch Zufall bin ich vor längerer Zeit auf Ihre Internetseite gestoßen. Ich kann mich nicht erinnern jemals soviel über Ballistik, Geschoßwirkung (alles aufzuzählen, wäre rahmensprengend) etc. gelesen zu haben.

Nachdem wir voller Eindrücke von der übervollen Jagd und Hund wieder daheim waren, jetzt einige Überlegungen bezüglich der sinnvollsten Patrone, wenn es denn sowas überhaupt gibt. In den Händen hatten wir sie alle!

Kurz zu meiner Situation. Die Waffe sollte für alles hiesige Wild (überwiegend wird Reh- und Schwarzwild gejagt, sowohl auf Ansitz als auch Drück- oder Bewegungsjagd. Die Jagdgebiete liegen teilweise im Sauerland, in Franken, aber auch die freien weiten flächen in Mecklenburg. Daß es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt, ist mir wohl klar. Aber für Anregungen wäre ich ihnen sehr dankbar.

Entscheidend ist für mich die Zielballistik, will sagen die Wirkung am Wildkörper. Einerseits gibt es das „schwache Reh“, bei dem so wenig wie nötig Wildbret zerstört werden soll (Der Vermarktung wegen, schließlich kauft das Auge mit.), andererseits soll das Wild im Feuer zusammenbrechen, ohne lange Fluchten noch machen zu können. Aber auch Schwarzwild lange nachzusuchen gehört nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen eines Jägers. Wenn das Wild gut getroffen ist (immer vorausgesetzt), dann sollte es im Feuer auch runtergehen.

Als Tierarzt, der lange Jahre nebenbei auch Wildfleischbeschau durchgeführte, weiß ich wovon ich rede (Hämatome, riesengroße Ausschußöffnungen, Nachsuchen, Zeitverlust, Verminderung der Wildbretqualität, usw.). Was ich da (immer vorrausgesetzt der Schuß wurde gut angetragen.) manchmal sehen mußte, war haarsträubend.

Es sollte mit einem rasanten Geschoß auch mal ein „weiterer Schuß“ möglich sein. Wieviel Ausschlag gibt da die Lauflänge?

Zur Optik: Die neuen Flash dot von Schmidt & Bender sind einfach super. 1,5-6 x 42 mit FD7 mit Innenschiene wäre so meine erste Wahl.

Zur Waffe: Sauer oder Sako. Bei der Sauer 202 gibt es sehr viele Optionen. Bei der Sako ist man doch bei der Kaliberwahl eingeschränkt. Die Sako halte ich für eine führige Waffe (skandinavische Jagdkollegen benötigen keinen Firlefanz, sondern ein robustes Arbeitsgerät, das absolut zuverlässig sein muß). Was wäre bei einer Sako bezogen auf die geschilderte Reviersituation ihre erste Munitionswahl?

Sauer: Die Forest oder Highland sind sehr führig, aber haben „nur“ 51 cm langen Lauf. Stellt diese Lauflänge ein Problem dar; wenn man auch weitere Schüsse antragen will (kurzer Drall). Die Outback hat einen 56 cm Lauf. Die Schnellfluchtvisierung auf der Sauer war der Hammer. Die würde ich plus ZF Schmidt & Bender nicht nicht missen wollen.

Patrone: 6,5x68 (Magnum) scheint für weite Schüsse sehr geeignet zu sein. Vor allem ihre Lutz Möller Geschosse scheinen eine vorbildliche Zielballistik zu besitzen (nicht diese furchtbare Wildbretzerstörung, wie bei Bleigeschossen).

6,5x65 weder bei Sako noch bei Sauer erhältlich zu sein. Sauer bietet die 6,5 x 284 Norma an.

Oder sind diese ganzen Überlegungen meinerseits völlig unrealistisch. Nehme einfach 7x64 oder .30-06 Spr. als Lutz Möller Geschoß von Ihnen und fertig. Da ich kein Wiederlader bin, müßte ich eh Munition beziehen. Militärkaliber wie .30-06 oder 8 x 57) sollte man vielleicht in anbetracht der Schwierigkeiten an der Grenze nicht benutzen.

Da ich zwar ein sportlicher, durchtrainierter mitvierziger bin, aber nur 70 kg Kampfgewicht aufweise, wäre eine Rückstoßbremse (querblasend, oder hdp. Was empfehlen sie und wo kann man die anbauen lassen (Preis) wünschenswert. In Deutschland sind die ja noch etwas unbekannt, um es freundlich auszudrücken. Ich möchte auf eine mündungsgebremste Waffe ungern verzichten. Oder ist das auch alles Quatsch?

Wie sie sehen ist die Munitionswahl plus der Lauflänge und dem Gewicht der Waffe eine Erfahrungssache, die ich von Ihnen gerne erläutert haben würde.

Ich hoffe ich stehle Ihnen nicht zu viel Ihrer kostbaren Zeit, aber würde mich um eine „erhellende“ Antwort freuen.

Es verbleibt mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil,

Ihr Dr. Thomas Hameister, Bad Sassendorf, Montag, 6. Februar 2006 21:25

Lieber Dr. Hameister,

Sie bringen die alte Frage mal wieder auf. Ich habe die im Einzelnen schon oft beantwortet. Also erkläre ich nun wenig, sondern verweise stattdessen auf die bekannten Erklärungen.

Mit dem heutigen Lutz Möller Geschoß vermeiden Sie nach einiger Geschichte die kaputten Rehe der bleiernen Sippe und Zerlegerverwüstungen aus allen gängigen 6,5 - 9,3 mm Jagdmunitionn. Alle Lutz Möller Munition zwischen 7 und 9,3 mm bietet aus den gängigen Patronen ähnliche Splitterwucht , die einerseits das Reh nicht verwüsten und andererseits die Sau nicht weit flüchten lassen. Als Tierarzt sollten Sie einen sehr genauen Blick in Wundwirkung werfen. Darin steht, Tier können nur mit Kopf- oder Trägerschuß an den Platz gebannt werden. Bei allen anderen Treffern sind immer Fluchtstrecken möglich.

Der kaum enervierten Lunge und des wenig empfindlichen Brustkorbes wegen, reizt ein breit angetragener Lungenschuß, der die Blätter verschont, das getroffen Tier kaum zur Flucht. Oft zeichnet es auf solchen schonenden Treffer nicht, verharrt, aber sackt nach kurzer Zeit in sich zusammen und stirbt innerlich gut ausgeschweißt am Platz. Ein Blattschuß mit Herztreffer hingegen durchdringt hoch enervierte Muskeln im Vorderlauf und das empfindliche Herz, reizt den darüberliegenden Vagusnerv, löst über diese Nervenreizungen den Fluchtreflex aus, daß die Tiere wie angestochen losrennen. Das werden zwar sichere Totfluchten, aber immerhin Fluchten. Wenn Sie die mehrheitlich vermeiden wollen schießen Sie breit auf die Kammer, oder, wenn möglich auf Kopf- oder Träger.

Sofern Sie unbedingt eine kurzläufige Waffe (0,5 m Laufstummel) wollen, warum auch immer, müssen Sie unbedingt eine passende Patrone dazu wählen. Das sind bevorzugt die 8x57IS oder auch die unnötig große 9,3x62. Näheres finden Sie in Stutzenlauf. Seien Sie versichert, mit beiden Patronen können Sie mit dem Lutz Möller Geschoß ohne weiteres jedes Wild von Reh bis Sau und darüber waidgerecht bis 200 m strecken.

Wollen Sie aber noch weiter schießen, benötigen Sie Patronen mit mehr Pulver hinter den Geschossen und, um das Pulver auch auszunutzen, entsprechend längere Läufe. Eine der besten Mittelpatronen ist unsere gute alte deutsche 7x64 für Läufe zwischen 60 und 65 cm. Darunter ist die 7x57 besser geeignet.

Die 6,5x65 oder die gleichwertige 6,5x284 Norma sind Weitschußpatronen für mindestens 65 cm Läufe. Mit dem Drall hat das gar nichts zu tun. Nicht nur Sauer und Sako bauen gute Repetierbüchsen, auch Heym und Merkel. Da würde ich auch mal schauen. Merkel hat auch wunderbare Kipplaufwaffen mit dem druckfesten Kippblockverschluß für hohe Stoßbodenkräfte.

Mit Lutz Möller Geschossen müssen Sie keine Monsterpatronen schießen, um alles jagdbare Wild, außer den großen Dickhäutern, ohne Schwierigkeiten aus jedem Winkel und in jeder jagdlich vertretbaren Entfernung sicher zur Strecke zu bringen. Insofern muß ein Rückstoßbremse nicht sein. Wenn, dann die kleine, leichte wirksame hdp. Der beste Wirkungsvergleich sind 6,5 mm Copper in Africa 2005 mit winzigstem Wirkungsquerschnitt und der 9,3 mm Zerstörer in Afrika 2005 mit völlig überzogener Wirkung. Der Treffer entscheidet viel mehr über die Flucht, als Patrone oder Geschoß. Fünffache Wirkung bringt nicht ein fünftel Fluchtstrecken, nur fünffache Zerstörung. Die wollen Sie für gutes Wildpret aber nicht.

Also wählen Sie einen herkömmlichen Repetierer in 7x64, oder, wenn es ein Stummel sein soll, in 8x57IS. Je länger der Lauf, desto leiser wird die Waffe. Auch daran sollten Sie denken. Unser Gehör ist empfindlich und die Stummel mache unnötig Krach, den allerdings ggf. ein Feuerschlucker auf verträglichere Störung mildert. Dieser Feuerdämpfer hilft ihnen besonders bei der Nachtjagd auf Sauen.

Ihre Optik „Schmidt & Bender Flash dot im 1,5-6 x 42 mit FD7 mit Innenschiene wäre so meine erste Wahl.“, schreiben Sie. Das ist mit Sicherheit das Beste, das Sie bekommen können. Ich unterstreiche das FD7 besonders! Für weite Schüsse, so wie ich die meine, also über 200 m könnte die 6-fache Vergrößerung auf Rehe ein wenig knapp sein, je nachdem wie weit sie raus wollen. Dafür würde ich dann eher ein 3-12x50 wählen, besonders in der Dämmerung. Sofern Sie hauptsächlich nachts auf Sauen gehen, wäre noch eher ein 2,5-10x56 Zielfernrohr geeignet.

Rufen Sie mich gern an, wenn Sie noch Fragen haben.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Schwarzwald - Namibia

Hallo Herr Möller,

zuerst möchte ich mich bei den Gratulanten einreihen. Ihre Webseite ist sehr interessant und informativ. Als Kaufmann möchte ich vorausschicken, daß mein technisches Verständnis eher durchschnittlich ist.

Nun zu meinen Überlegungen, als Allroundwaffe führe ich in meinem Schwarzwaldrevier (Schußentfernung max 150-180 m, meist deutlich weniger) einen Blaser BD 7x65R, TIG 10,5 g. Zusätzlich habe ich noch einen geliebten alten Stutzen K98 in 8x57IS (50cm) den ich auf Schwarzwild und sonstiges Hochwild bis max. 180 - 200 m einsetzen möchte. Ich denke, daß dies mit Ihrem Lutz Möller Geschoß möglich sein wird. Liege ich hier richtig?

LM: Ja, in allen üblichen Jagdmunitionn zwischen 6,5 und 9,3 mm. Die 8x57IS eignet sich (neben der unnötig großen 9,3x62) gut für kurze Stutzenläufe.

Welches Lutz Möller Geschoß würden Sie mir empfehlen?

LM: Es gibt in 8 mm nur das 8 mm Lutz Möller Geschoß für die 8x57IS Lutz Möller Munition. Versuche erübrigen sich. Das Lutz Möller Geschoß ist vollkommen beschrieben. Seine Leistungen sind für die gängigen Jagdmunitionn angegeben. Lesen Sie Ausführungen und entscheiden Sie sich.

Weiter führe ich eine .340" Weatherby, vor allem in Namibia, auf Entfernungen von 200 bis 300 m. Hinzufügen möchte ich, daß ich mit Präzision und Leistung zufrieden bin. Wenn nur der Transport nicht wäre. Sonst keine Schwierigkeiten.

Ich überlege der Zerlegbarkeit wegen eine Mauser 03 in 8x68S zu kaufen. Was würden Sie empfehlen? Auch hier die Frage, welches Geschoß etc. wie oben. Welche Ladedaten würden Sie empfehlen? Gebe diese dann meinem Wiederlader weiter.

LM: Es gibt in 8 mm nur das 8 mm Lutz Möller Geschoß für die 8x68S Lutz Möller Munition.

In der Hoffnung nichts vergessen zu haben verbleibe ich mit freundlichen Grüßen, Norbert Wohlschiess, Mittwoch, 8. Februar 2006 11:50

Tag Herr Wohlschieß,

schauen Sie auch mal bei Merkel im Katalog nach und fragen dort nach der Karpatenbüchse mit Gewinde für eine Rückstoßbremse. So eine Kipplaufwaffe ist für Reise und Pirsch prima. Ich reise immer mit langen Waffen ohne deshalb Schwierigkeiten zu haben, eher mit Feuerzeugen oder Spraydosen. Gegen die Mauser 03 ist grundsätzlich nicht einzuwenden. Wenn Sie die mögen und die Ihnen liegt (Schaft) nehmen Sie di ruhig.

Waidmannsheil, Lutz Möller, 8. Februar 2006,

6,5 oder 9,3 mm ?

Hallo Herr Möller,

zunächst ein Kompliment für Ihre Seite mit vielen fundierten Informationen! Hin und wieder wäre ja schon eine Art „Möller-GPS“ als Navigationshilfe ganz gut, andererseits stößt man beim Suchen nach dem einen ja auch immer wieder auf das andere Interessante. Was ich bisher allerdings noch gar nicht finden konnte, sind Preise und Lieferbedingungen für Ihre Geschosse. Da ich gedenke, auf bleifreie Jagdmunition umzusteigen, möchte ich Sie um entsprechende Infos bitten. Welche Stückzahlen müßte ich mindestens ordern?

Welcher Lutz Möller Munition würden Sie denn den Vorzug geben - 9,3x62 oder 6,5x65 - wenn die Augenblickswirkung im Vordergrund steht? Bejagt werden Sauen, Dam- und Rehwild auf kurze bis mittlere Entfernung.

Mit freundlichen Gruß, Hartmut Eichhorn, Sonntag, 9. April 2006 17:27

Tag Herr Eichhorn,

Zur Beschaffung erhalten Sie ein gesondertes Email.

Lesen Sie Splitterwucht. Dann werden Sie feststellen, die meisten Patronen zwischen 7 und 9,3 mm wirken mit dem Lutz Möller Geschoß auf 100 m etwa gleich. Daher laute mein Rat, wenn nur die beiden Patrone zur Wahl stünden

  • für nah und kurzes Rohr nimm 9,3 mm

  • für fern und langes Rohr nimm 6,5 mm

Ansonsten gilt das in Jagdmunitionwahl bereits Ausgeführte. Bei allem spielt neben der Jagdentfernung auch die Lauflänge ein Rolle, siehe kurzer Stutzenlauf!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Mal wieder die alte Frage

Hallo Herr Möller,

ich habe mal eine Frage. Ich stecke zur Zeit mitten in der Jägerausbildung und bin mir nicht schlüssig welche Munition ich dann zur Jagd am besten verwenden soll. Hier gehen ja die Meinungen weit auseinander und jeder erzählt etwas anderes. Meine Überlegungen schweben zwischen 7x64, 8x57IS und 9,3x62. Hauptwildarten sind Reh-, Rot-, und vor allem Schwarzwild. Die Schußentfernungen betragen im Höchstfall 200 m (das ist aber schon hochgegriffen).

Zu welcher Jagdmunition würden sie mir raten und vor allem was für ein Geschoß?

Vielen Dank schon mal. MfG Alex Kamp, Sonntag, 30. Juli 2006 16:00

Tag Herr Kamp,

daß Sie ausdrücklich nach dem Geschoß fragen, läßt mich hoffen, kommt es doch zuvorderst auf das Geschoß an und erst danach auf die Patrone. Nehmen Sie für alles das Lutz Möller Geschoß als Einheitsgeschoß. Bemantelte Bleigeschosse können keine Einheitsgeschosse von Reh bis Sau sein. Entweder zerstören sie zu viel oder sie wirken nicht (tief) genug. Die Bandbreite von klein bis groß können Bleigeschosse nicht bieten.

Jeder der von Ihnen genannten Patronen 7x64, 8x57IS und der 9,3x62 paßt, obwohl letzter unötig groß ist. Allerdings verlangen Jagdherren mit Sauen oft größere Kaliber von Jagdgästen. Das ist heute sachlich zwar schwer zu begründen und wohl noch ein Vorurteil aus der Schwarzpulverzeit, lebt aber in alten Köpfen noch fort. Sofern Sie nicht auf eigenem Grund jagen werden und auf Einladungen angewiesen sein werden, würde ein größeres Kaliber deshalb vermutlich günstiger sein. Bis 200 m langen die Lutz Möller Geschoß-Flugbahnen allemal. Munition liefert die Lutz Möller GmbH!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

.30-06 - was tun?

Sehr geehrter Herr Möller,

nach der Lektüre Ihrer spannenden Texte fühl ich mich zwar gescheiter, aber auch ein bißchen unwohl - immerhin muß ich ganz schön umdenken und handeln! Ich folge Ihren Überlegungen, hab eingesehen, daß ich was tun muß und sitze jetzt mit einer Sauer 202 in .30-06 da! Glücklicherweise gibt's dafür Wechselläufe. Zu welchem WL würden Sie mir raten?

Zur Auswahl stehen u. a. die Standardwechselläufe für die von Ihnen empfohlenen 6,5x55, 6,5x57 und 7x64 Jagdmunitionn mit je 60 cm Lauflänge. Laut Auskunft von Frankonia gibt es außerdem für das Kaliber 6,5x55 mehrere Varianten: ein Jagdmatchlauf mit 17 mm Mündungsdurchmesser und 60 cm Länge, ein Matchlauf mit 21 mm Durchmesser und 67 cm Länge und ein gefluteter Varmintlauf mit 21 mm Mündungsdurchmesser, 65 cm lang.

Ich jage ich zu 90% Rehwild, hab Sauen als WW, und ab und zu die Möglichkeit, in Tirol auf Gams und Hirsch. Gerne würde ich für alles ein und dieselbe Waffe führen. Zu was würden Sie mir raten?

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wäre eine Neuanschaffung, u. U. die Sauer 202 in der Magnumversion mit 6,5-284 Norma mit einem Wechsellauf in 8x68S sicher besser, aber halt auch teurer.

Nun hoffe ich gespannt darauf, daß Sie ein bißchen Zeit für eine Antwort finden, wünsche Ihnen einen schönen Tag mit viel Waidmannsheil und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus der Oberpfalz.

Ihr Uli Märkl, Samstag, 12. August 2006 16:01

Tag Herr Märkl,

Oft wird Kaliber zu Muntion gesagt. Das ist völlig falsch und unangebracht. Das Kaliber bezeichnet nur den Bohrungsdurchmesser des Laufes, nicht aber die Munition insgesamt. Solange nur Musketen mit Bleirundkugeln geschossen wurden sagte das Kaliber alles. Seit 200 Jahren ist deren Zeit aber schon vorbei. Das ist lange her. Neuere Patronenmunition, seit Mitte des 19. Jahrhunderts, das auch schon lange vorbei ist, erhältlich, hingegen hat nicht nur ein Kaliber sondern auch auch ein Metallhülse. Daher soll man seit 150 Jahren zu einer Patrone auch richtig Patrone sagen, aber nicht fälschlich Kaliber.

Es gibt z. B. im 7 mm Kaliber unterschiedliche Patronen wie 7x57 oder 7x64. Die können alle dasselbe Geschoß verschießen, aber eben unterschiedlich schnell und folglich verschieden weit; je schneller, desto flacher und weiter.

Wichtiger als für gewisse Wildarten die angemessen Jagdmunition zu wählen ist das geeignete Geschoß finden, um eine Einheitswaffe zu führen. Das Geschoß in einem gewissen Durchmesser (= Kaliber) bestimmt vorrangig die Eignung der Waffe für das Wild, die verschiedenen Jagdmunitionn in dem Kaliber dagegen die mögliche Einsatzweite. Es gibt aber Ausnahmen. Die Gemse ist so eine. Das liegt an ihrem Lebensraum in offenen Karst oberhalb der Baumgrenze (von den wenig geliebten Waldgemsen sei mal abgesehen). Die gut äugenden Gemsen in der deckungsarme Landschaft verlangen of weite Schüsse. Da es im Gebirge auch oft hoch oder runter zu treffen gilt, verkompliziert sich die Ballistik noch mehr. Wer nicht wie ein Hochgebirgsartillerist ständig Entfernung, Winkle, Wind und Temperatur messen und rechnerisch berücksichtigen will, wählt folglich eine Munition mit möglichst gestreckter Flugbahn. Rasanz ist auf Gemsen gefragt. Die Munition muß also aus einer Patrone mit einem schnellen und windschlüpfrigen Geschoß bestehen, das nicht nur im Treffer für die gewollten Wildarten waidgerecht tötet wird, sondern den Treffer auf lange Strecken überhaupt erst mal ermöglicht. Das Lutz Möller Geschoß erfüllt in allen Kalibern diese Anforderungen.

Man solle eine Patrone nicht schlechter reden als sie ist, aber die .30"-06 ist nun mal beim besten Willen keine Bergpatrone. Für die Alpen muß was schnelleres her. Ihre Sauer 202 in .30-06 faßt für Patronen mit 12 mm Stoßboden und mindestens 84,84 mm Länge. Die 6,5x65 wäre als 12 mm - Stoßboden - Patrone am besten geeignet, aber die führen Sie nicht auf. Hat Sauer die nicht für die 202? Gleichwertig ist die 6,5-284 Norma, zwar auch mit 12 mm Boden aber 12,7 mm Hülse. Die wird also in die vorhanden Magazine nicht hineinpassen. Übrig bleibt die gut alte 7x64, die auch den 60 cm Lauf verträgt.

Als Magnumausführung wäre 8x68S mit mindestens 65 cm langem Läufen, ggf. mit Rückstoßbremse die beste. Den weitesten Hirsch mit dem Lutz Möller Geschoß erlegte ein Tiroler mit der 8x68S auf 440 m, sieh hier . Die weiteste Sau fiel ebenfalls mit dem 8 mm Lutz Möller Geschoß aus der 8x68S mit Dunkler Kraft auf 367 m, siehe Ferne Sauen. Wenn's um Leistung geht, ist der „ deutschen Magnum” kaum das Wasser zu reichen. In ihrem Falle sind Sie für die bestehende Sauer 202, alle Anforderungen und Einschränkungen gewürdigt, mit einem 7x64 Wechsellauf mit Lutz Möller Munition am besten beraten.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Tikka T3 Lite

Hallo Herr Möller

und vielen dank für ihre schnelle Antwort. Ihre Ausführungen waren sehr interessant, allerdings ist bei meiner Frage ein Mißverständnis meiner Seite aufgetreten. Wie gesagt, würde ich mir gern die besagte Tikka T3 Lite zulegen, die nicht mit den von Ihnen genannten Patronen zur Verfügung steht.

LM: Teilweise falsch: Sako liefert die die Tikka T3 Lite sehr wohl in 9,3x62.

Außerdem würde ich sie auch gern einmal mit auf eine Auslandsjagd (Gams in Österreich) mitnehmen und würde es so auch schätzen wenn sie gute Weitschußeigenschaften besäße. Mir ging es in meiner Frage also mehr darum, welche von meinen genannten Patronen erfahrungsgemäß am besten mit dem jeweiligen Lauf und dem Lutz Möller Geschoß zurecht kommt. Die Standardpatronen im 57 cm-Lauf oder die Magnum Patronen im 62 cm-Lauf? Prinzipiell suche ich also die so häufig beschriebene Eine-für-Alles. Anfangs dachte ich an 7x64, aber die empfehlen sie erst ab min. 60 cm Lauflänge. Es wäre sehr nett, wenn Sie meine Fragen unter diesen Umständen noch einmal überdenken könnten.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen, Toni Roscher, Montag, 14. August 2006 12:40

Tag Herr Roscher,

in 9,3x62 haben Sie damit eine Einheitswaffe. Obwohl 62 cm Lauf für die .300" WSM, die im Pulverraum zwischen .30-06 und .300" WM liegt, etwas knapp sind, gewinnt die kurze dicke Patrone mit ihre kurzen Hülse, die gute Innenballistik bietet (Anzündung), damit wieder etwas Lauflänge zurück. Lauf und Geschoßweg verhalten sich bei den Patronen so:

Patrone Tikka T3 Lite
Lauflänge [cm]
Geschoßweg
[cm]
%
9,3x62. 57 51,0 100
.30-06 57 51,3 106
.300" WSM 62 57,6 113
.300" WM 62 56,3 110

Im Verhältnis bietet die .300" WSM also in der an sich zu kurzen Tikka T3 Lite den längsten Geschoßweg. Das allein sagt noch nichts. Genau genommen muß man noch Pulverraum und Laufraum berücksichtigen. Überschlägig kommt die .300" WSM mit einem kürzeren Lauf besser als die .300" WM zurecht, so daß, wenn Sie etwas mehr Mündungsgeschwindigkeit wollen, die .300" WSM günstiger wäre, wenn Sie etwas weiter als nur im Wald schießen wollen. Das hätten Sie aber auch gleich sagen sollen!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

6,5x65 oder 6,5-284 ?

Sehr geehrter Herr Möller,

ihre Internet-Seite ist ein Teufelszeug.

Teufel

Jedesmal, wenn ich Ihre Seite aufrufe sitze ich mindestens eine Stunde und schmökere in Ihren Ausführungen. Es gibt keine kompetentere Seite, die gleichzeitig so offen ist für Kritik und versucht auf diese einzugehen und wenn möglich Lösungen zu finden. Ich denke, daß Sie bei vielen Jägern, die für Neuentwicklungen offen sind ein Umdenken ausgelöst haben.

In Deutschland gibt es im jagdlichen Bereich doch ziemlich verharzte Strukturen, ähnliches findet sich beim Flintenschießen, wo ich nach Jahren des Herumirrens bei Herrn Schmidt-Colberg gelandet bin und der einen wunderbar in die Kunst des Flintenschießens einweist, und man glaubt es kaum, es geht. Mit einer konsequenten Umsetzung in diesem Bereich gerade auch bei der Jungjägerausbildung bliebe mancher Ente, Fasan, manchem Hasen der Waidwundschuß erspart ebenso wie das mehrmalige Beschießen durch eine Vielzahl von Schützen, was nur durch das Vorhandensein von guten Hunden zu einer Erlösung der doch eigentlich von uns so geschätzten Kreaturen führt.

Dieser kleine Exkurs vorher, um Ihnen zu dieser hervorragenden Seite zu gratulieren. Nachdem ich ich eine Vielzahl von unterschiedlichen Kalibern geschossen habe (.222 Rem, 6,5x68, .308 Win, ,300 Win Mag, 7x65R, ,7x57, 6,5x55, alle in unterschiedlichen Ladungen) habe ich mich jetzt entschlossen beim Bixn-Andi einen neuen Repetierer fertigen zu lassen, um mit diesem im wesentlichen Rehwild ( zu 70% auf Schußweiten zwischen 200 und 300 Metern) gelegentlich Gams, Rotwild und Schwarzwild zu schießen. Seine Empfehlung lautete 6,5-284, weil diese in der Leistung zwischen der 6,5x65 und der 6,5x68 liegt und innerhalb des vom Jagdrecht vorgegebenen Spektrums liegt. Die Waffe soll einen Drall von 9 Zoll haben bei einer Lauflänge von etwa 59 cm, um somit eine gute Führigkeit zu gewährleisten.

LM: Für die 6,5-284 ist das zu kurz., die sollte schon einen 65 cm Lauf haben!

Er weiß, daß ich dann das Lutz Möller Geschoß schießen will. Welches Lutz Möller Geschoß soll ich dann verwenden?

LM: Das 6,5 mm Lutz Möller Geschoß!

Oder würden Sie mir den Umstieg auf die 6,5x65 empfehlen? Wenn ja, welche Lauflänge und welcher Drall?

LM: Bie Patrone kommen mit dem 6,5 mm 6 g Lutz Möller Geschoß prime mit Drallängen zwischen den 200 mm der 6,5x65 und den 130 mm der 6,5-284 zurecht, auch mit den 250 mm der 6,5x68. Der Drall ist bei diesem Einheits-6,5-mm-Geschoß unkritisch.

Unter 60 cm Lauflänge empfehle ich die 6,5x57 oder 6,5x55. Für 6,5x65 und 6,5-284 empfehle ich bis 65 cm Lauf und für die 6,5x68 ab 65 cm Lauf!

Vielen Dank im voraus, mit Grüßen, Wies, Dienstag, 14. November 2006 20:08

Lieber Herr Wies,

viel Pulver aus kurzen Lauf sind ein plattbrüstiges Busenwunder, ein Widerspruch in sich ein Paradox ! Begriffe sollen sinnvoll gebraucht werden, aber besser nicht verwirren.

Vollbusige Brigitte Bardot

Sei müssen sich entscheiden. Entweder wollen Sie mit viel Pulver volle Leistung. Dann müssen Sie dem Pulver auch den Lauf anbieten, dem Pulver die Möglichkeit einräumen di innewohnende Energie auch an das Geschoß abzuliefern, oder Sie wollen ein kurzen Lauf, dann bedient sei ein kleinräumiger Patrone besser. Einen Trick gibt es noch, nämlich eine Kipplaufbüchse: die bietet bei langem Lauf durch kurzen Verschluß kurze Baulänge. Wenn die dann noch den Suhler Jäger-Verschluß aufweist, können Sie damit bedenkenlos Hochdruck und Hochleistung fahren und sehr weit raus langen. Aber von Ihrer ursprünglichen Vorstellung die 6,5-284 oder 6,5x65 aus 59 cm Lauf zu verschießen, müssen Sie sich lösen. Das wäre Unfug!

Waidmanns heil, Lutz Möller,


8x86S für alle

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin heute zufällig auf ihre Seite gekommen, eigentlich habe ich einen Büchsenmacher gesucht, der mir meine Mauser 66S in 8x68 S auf einen Lauf mit .30-06 umbaut , da mir der Rückstoß zu stark ist.

LM: Ja, Schußangst und Mucken stellen sich ein.

Jetzt habe ich 3 Stunden auf ihrer Seite verbracht und bin in meiner Entscheidung stark verunsichert worden und habe folgende Fragen.

1. Ich bin kein Selbstlader und möcht gerne Wissen wie teuer Ihre Munition ist und ob die Mindestabnahmemenge so wie gelesen 100 Stück ist.

LM: Ich selbst verkaufe keine Munition, aber werde Ihnen jemanden nennen.

2. Ich las, selbst Rehwild könne mit ihrem Lutz Möller Geschoß aus der starken 8x86 S Patrone ohne größere Wildpretzerstörung erlegt werden. Ist dies so?

LM: Ja. Lies Lutz Möller Geschoß- wirken anders und (ganz neu) grundlegende Berachtungen:

Welche Munition bzw. Ladung aus ihrem Angebot empfehlen sie mir, wenn ich hauptsächlich Sauen und Rehwild erlegen will.

LM: Immer die empfohlene 8x68S Lutz Möller Munition!

2. Was ist genau der Unterschied zwischen den beiden Rückstoßbremsen und welche ist die sinnvollere Lösung für meine Mauser 66 S? Es waren so viele Nachrichten, daß mir der Sinn noch nicht ganz gegenwärtig ist.

Für Ihre Bemühungen und die äußerst interessante Internetseite vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen, Dirk Erdelmann, Freitag, 2. Mai 2008 23:38

Tag Herr Erdelmann,

Die Seitenbläser sind länger, größer und schwererer. Sie zu nutzen empfiehlt sich nur dann, wenn viel liegend geschossen werden soll, um nicht so viel Staub aufzuwirbeln. Die 8 mm hdp Rückstoßbremse ist kleiner, leichter und wirkungsvoller, bläst aber auch nach unten. Die nehmen Sie, wenn Sie öfter vom Hochsitz oder auf der Pirsch schießen. Sind Sie aber viele nachts unterwegs und wollen den Feuerschein gänzlich unterdrücken, dann wählen Sie die DK5, die im übrigen auch den Krach sehr mäßigt, besonders im Vergleich zu den offen Rückstoßbremsen, die für den Schützen lauter als das unbewehrte Gewehr sind. Sowohl hdp-Rückstoßbremse als auch Feuerschlucker werden auf dasselbe 12 mm lange M15x1 Feingewinde geschraubt und lassen sich wechseln, falls das gewünscht wird. Der Der Wechsel zwischen hdp und Feurschlucker verlagert den Treffpunkt. Der entsprechende Rückwechsel stellt den Treffpunkt wieder her.

Siehe Bremsenanbau. Bei der Mauser 66 langt den Lauf zu versenden.

Mit 8 mm Lutz Möller Geschoß in der 8x68S Lutz Möller Munition und der 8 mm hdp Rückstoßbremse mit Gehörschutz oder der DK5 ohne Gehörschutz wird sich ihre Mauser 66 butterweich schießen. Sie werden das gute, kräftige, leistungsfähige Stück wieder zu lieben lernen, statt sich vor ihr zu fürchten. Dazu kommt bei weiten Schüssen, zu denen sich unsere Deutsche Magnum ja besonders gut eignet, ihre „Unsichtbarkeit“!, besonders nachts, weil das Wild keinen Feuerschein mehr erkennen kann und mit hdp oder DK5 der Knall für das Wild leiser wird und sich insbesondere anders ausbreitet, also das Verhältnis von unmittelbarem, ortbarem Knall zu mittelbarem, weniger ortbaren verschiebt, das nicht beschossene Wild auf den räumlich veränderten Knall also vielleicht kurz abspringt (das getroffene eher nicht) aber dann nicht weiß, wovor es sich fürchten soll und dann oft wieder verhofft und weiteräst oder -bricht. Somit schaffen Sie sich oft die Gelegenheit für einen zweiten Treffer auf ruhiges Wild, der gerade bei der Bejagung weiblichen Wildes zur rechten Zeit oft erwünscht ist.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Liebling

Kurzer Bericht zum Lutz Möller Geschoß Einsatz

Hallo Lutz,

als uneingeschränkter Befürworter deiner Lutz Möller Geschosse muß ich etwas für deine Ergebnisstatistik tun. Bilder spare ich mir, denn bei allen Treffersitzen galt uneingeschränkt geringer Wildbretverlust und Ein- Ausschuß entsprechend der Bilder die schon so viele gezeigt wurden. Hier folgt kurz der Verlauf dieses Jagdjahres:

6,5x57

1. Schwacher abgekommener Knopfbock, aufgebrochen 8,5 kg, ein Vorderlauf abgetrennt. Ein Bauer machte mich auf den verletzten Bock aufmerksam. Am Abend hatte ich Glück und konnte ihn tatsächlich ausmachen. Ich konnte ihn nur bis auf 160 m anpirschen. Stehend freihändig geschossen bin ich etwas tief abgekommen.

LM: Immerhin - alle Achtung und Waidmannsheil!

Treffersitz: In der Kammer, tief, knapp über dem Brustbein. Flucht ~ 50 m dabei 3 m breiten Graben überfallen. Besonderheit. Bachdecke komplett aufgeplatzt, Gescheide lag am Grabenrand.

2. Schwacher Knopfbock, aufgebrochen 11 kg. Geschossen vom Ansitz auf 80 m. Treffersitz hinter dem Blatt, mittig. Flucht ~ 20 m

3. Schmalreh, aufgebrochen 12 kg. Geschossen vom Ansitz auf 100 m Treffersitz hinter dem Blatt, mittig Flucht ~ 50 m

9,3x62

4. Schmalreh, aufgebrochen 12 kg. Geschossen vom Ansitz auf 100 m Treffersitz hinter dem Blatt, hoch, Wirbelkanal angeritzt Liegt im Feuer

5. Frischling, aufgebrochen 10 kg. Angepirscht und vom Knie auf ~ 80 m geschossen. Treffersitz hinter dem Blatt, mittig. Liegt im Feuer

6. Bock, aufgebrochen 14,5 kg. Geschossen vom Ansitz auf 120 m. Treffersitz hinter dem Blatt, mittig. Liegt im Feuer

Nachdem ich dank Lutz Möller Geschossen der 9,3x62 Beine machen konnte und sie mit der 9,3 mm hdp Bremse besänftigte, entwickelt sich die alte Mauser zu meiner Lieblingswaffe. Mit der 6,5x57 hatte ich nach Schilderungen von Jagdfreunden viel Hoffnung verbunden. Nun sagt die o. g. Reihe noch nicht viel aus, aber trotz gleichen Treffersitzes sieht es so aus, als wenn ich
mit der dicken Pille die kürzeren Fluchten erreichte.

Ich werde weiter berichten.

Gruß, V. T., Sonntag, 17. August 2008 22:15

Topkaliber in Slowenien

Hello Lutz,

Thank you for your quick reply. Top calibers that are in use here are:

1. 7x57R
2. 7x64
3. 7x65R
4. 8x57IS
5 .308 Win.
6. .30-06 Sprg.

Regards, Uros, Freitag, 29. August 2008 11:51

Kurzlauf

lies vorher Stutzenlauf!

Hallo Herr Möller,

ich habe voller Spannung als Jungjäger Ihre Seite schon stundenlang gelesen und kann Ihnen nur danken, daß Sie sich so viel Mühe machen. Ich habe vor zwei Jahren meinen Jagdschein bestanden und will mich nun einmal ordentlich ausrüsten. Daß ich zum Lutz Möller Geschoß greifen werde, steht für mich außer Frage, da viele Freunde von mir es zur vollsten Zufriedenheit verwenden. Nun habe ich aber ein paar Fragen an Sie. Ich habe vor mir von Mauser die M03 Trail für Drückjagd und später für Nachsuchen zu kaufen, da ich eine Top ADB führe. Des Weiteren würde ich mir gerne für unsere Felder als Weitschußbüchse eine Mauser M03 Alpine zulegen.

Die Trail gibt es für die .308 | 30-06 | 8x57 | 9,3x62. Welches würden Sie mir aus dem kurzen Lauf von 47,5 cm empfehlen in Hinblick auf Wirkung, Präzision sowie Wildbretschonung.

LM: 8x57IS Lutz Möller Munition!

Ich weiß, Sie sind kein Freund von Kurzläufern, jedoch soll es die Büchse sein, da ich sie auch auf Nachsuche einsetzen will. Des Weiteren will ich die Alpine für einem der folgenden Jagdmunition für Fuchs bis Sau auch gerne mal bis über 300 m wählen . 6,5x55 | 6,5x57 | 6,5x65 welches würden Sie mir raten und bei welcher Lauflänge?

6,5x65 65 cm Lauf oder 7x57 60 cm Lauf für kurzer Entfernungen.

Ich danke Ihnen schon jetzt für die Antwort und die Mühen und sage Ihnen von ganzem Herzen, machen Sie bitte weiter so.

Thorsten Welscher, Samstag, 31. Oktober 2009 13:38

Gerne können Sie den Beitrag veröffentlichen.

LM: Lies Jagdmunitionnwahl!

Vielen Dank Herr Möller,

für die schnelle Antwort, jedoch habe ich diesen Beitrag Jagdmunitionwahl schon häufiger gelesen. Er hilft mir aber leider nicht bei der Beantwortung meiner Frage, welches Patrone für einen 47cm. Lauf am besten was Wirkung und Präzision anbelangt? Das kann ich leider nicht aus den Berichten ersehen.

LM: Dann können Sie nicht lesen. Zur Trail schreib ich 8x57IS Lutz Möller Munition!

Es sollte auch möglich sein mit der Waffe auf 200 m noch einigermaßen sicher zu treffen, wenn es sich denn ergibt. Welche Muniton wäre unter den Gesichtspunkten da zu empfehlen? .308 | 30-06 | 8x57IS | 9,3x62.

LM: Wie schon gesagt 8x57IS Lutz Möller Munition!

Mit bestem Dank nochmal im voraus, Thorsten Welscher, Montag, 2. November 2009 17:03

8x57IS MJG für Jungjägerin

Hallo Herr Möller,

ich habe vor kurzem meinen Jagdschein (zu dem ich parallel viel auf Ihren Seiten gelesen habe) gemacht und freue mich darauf jagen gehen zu können.

LM: Ich senden Ihnen Glückwunsch zu Ihrer guten Entscheidung Jägerin zu werden, die Ihnen viel Erleben und Freude bringen wird, und der erfolgreich bestandenen schweren Prüfung.

Als Jungjägerin, habe ich gehört, sollte ich eine Waffe mit einem ausreichenden Kaliber nehmen, um alles Schalenwild in Deutschland jagen zu können. Ich werde wohl viel auf Drückjagden und im Wald jagen, ab und zu auch im Feld. Da ich keinen allzugroßen Rückschlag haben möchte, habe ich an eine 8x57IS gedacht. Die sollte für mich eigentlich ausreichen. Als Waffe hatte ich an eine S 202 Forest gedacht, die Sie ja auch empfehlen, oder?

LM: Ja.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist das Gewicht der Waffe positiv für den Rückstoß.

LM: Aber negativ für die Pirsch, um Ihren Ausdruck weiter zu pflegen. Sie müssen die Waffe ja schleppen.  Richtig ist der darin ausgerückte Zusammenhang zwischen steigender Waffenmasse und damait sinkendem Rückstoß. Dasselbe trifft umgekehrt in viel größerem Maße allerdings für die Geschoßmasse zu. Je leichter Sie Ihr Geschoß wählen, desto geringer fällt der Rückstoß aus. Daher ist dr Ansatz die Waffe zu erschwereen weniger fruchtbar als das Geschoß zu erleichtern. 

Ich habe nun viel über Geschosse und Munition gelesen und glaube, daß ich gerne Ihre Munition schießen würde (vor allem weil der Rückstoß dadurch so viel geringer sein soll?).

LM: Richtig!

Jedoch frage ich mich, wie Ihre Munition, die es bei der Lutz Möller GmbH gibt, mit den kurzen Läufen zurecht kommt. Wird da die Leistung überhaupt ausreichend entwickelt?

LM: Für Stutzenläufe gibt es besonders drei geignete, oder sogar dafür entwickelte Patronen, nämlich bevorzugt unser deutschen 8x57IS und Otto Bocks 9,3x62 für unser deutschen Schutzgebiete im vergangenen Kaiserreich („der guten alten Zeit“, lies dazu beschreibend Stefan Zweig „Die Welt von getsern“), sowie die NATO Stumgewehrpatrone 7,62x51 NATO in der Zivilausführung .308" Win.

Gibt der kurze Lauf einen hellen Mündungsblitz?

LM: Bei den drei Patronen 8x57IS, 9,3x62 und .308" Win. nicht so sehr. Wenn Sie das Mündungsfeuer stört, greifen Sie zum Mündungsfeuerdämpfer oder zum Feuerschlucker FS7.

Ist das dann schon neue Messing-Munition?

LM: Ja.

Gibt es die speziell für Stutzenläufe (auch wenn es ja keiner ist) geladen?

LM: Nein.

Viele Fragen, aber ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

Horrido und Waidmannsheil, Caroline Brechting, Dienstag, 14. Juni 2011 19:23

Lieblingspatrone für alles

(außer Weitschüsse über 300 m)

Hallo Herr Möller,

wenn ich das richtig sehe, dann ist die 8x68 S mit MJG ihre Lieblingspatrone für weite Schüsse.

LM: Richtig!

Diese Patrone verlangt allerdings auch nach einem langen Lauf.

LM: Richtig!

Für kurze Läufe (50 cm) empfehlen Sie die Patronen 308" Win., 8x57IS oder 9,3x62; - sonst nichts.

LM: Richtig!

Ich möchte wissen, welche dieser Patronen (mit Munition der Lutz Möller GmbH) Sie als Universalpatrone auf Sauen in heimischen Revieren auf Ansitz, Pirsch und Drückjagd bevorzugen würden und warum?

LM: Lies auch Einheitswaffe! Von meiner Munition im Laden sind ab 6,5 mm alle Patronen für Sauen geeignet sind, denn meine Geschosse sind in gewissen Grenzen auf ähnliche bis gleich Splitterwucht ausgelegt, so daß Sie ähnliche bis gleich Wirkung zeigen. Der Möller Restbolzen duchdringt aus allen diesen Patronen über ½ m Fleisch. Das langt. Ich habe das so gemacht, daß die Jäger über das Geschoß nachdenken, nicht über Kaliber oder Patrone. Da Sie aber nun gleichwohl eine Empfehlung wollen, empfehle ich ihnen und allen nicht die vom Rand, sondern die aus der Mitte

nämlich „Die beste Patrone“ 7x57 aus einem 60 cm Lauf mit der ich oben z.B. zwei Sauen auf der Drückjagd erlegt aber auch Elche, Rehe und so weiter. ich empfehle die 7x57, weil Sie sich so angenehm schießt und alles kann.

 Bell schoß mit unser guten alten Patrone massenhaft Elefanten! 

Wenn Sie also nicht weit schießen müssen, langt unsere gute alte 7x57 Patrone volkommen. Schauen Sie mal Salarp 2009, wie ich da mit der 7x57 mit kleiner Vergrößerung im ZF auf  256 m traf. Was will man mehr (wenn man nicht inder offenSteppe oder im kahlen Gebrige über der Baumgrenze auf Gemsen und Steinbock über 300 m hinaus muß)? Nicht jeden Tag muß ein Argali auf ~ 450 m erlegt werden - da ist eher selten. „Die beste Patrone“ hat ihren Namen, der ausgewoggenen Leistung in führigen Waffe ohne zu unangenehmen Nebenwirkungen erhalten. Sie gleicht von allen mir bekannten Patronen unterschiedliche Anforderungen am besten aus - und das bei recht mäßigem Druck. Das führt auch zu der angenehmen Schießerei.  Wir haben die Treibladungen, um aus unsere Munition flotte 1.020 m/ v0 rauszuholen, damit Sie auf bewegtes Wild bei der Drückjagd mit angenehm geringem Vorhaltewinkel leicht zielen und sicher treffen können.

Die nächsten 100 m/s kosten einen Heidenaufwand und bringen heftige Nebenwirkungen. Das soll man sich  nur antun, wenn man das braucht. Sonst ist das Unsinn, wie überhaupt die viel zu vielen Patronen. Die erschweren nur die Versorgung und treiben die Preise. 

Mit freundlichen Grüßen, B. S., Montag, 3. Oktober 2011 18:59

P.S. Ich bitte nur meine Initialen zu veröffentlichen. Wann wird der FS7-160 Titan lieferbar sein?

LM: Siehe da!

Qual der Wahl

Moin, moin, Herr Möller

eigentlich hätte ich von Ihnen gern eine Preisliste, oder etwas in der Art, um mich in Ruhe entscheiden zu können.

LM: Siehe im Laden.

Wenn, wird als erste meine Eierlegende-Woll-Milch-Sau, ein 98er ex Stutzen in 9,3x62 mit Handspannung und Hogue-Schaft , mit Ihren Geschossen gefüttert werden. Diese Patrone lade ich mit einer RCBS-Matrize.

Im Laufe des Jahres 2012 wird in den RPL-Staatsforsten den bleihaltigen Geschossen wohl der Garaus gemacht. Ich möchte mich auf diese Wende schon mal in Ruhe vorbereiten. In meinem jagdlichen Freundeskreis - alles viel beschäftigte und langjährige Jäger - haben nur einige Erfahrung mit Bleifreier Munition. Die mit Erfahrung haben, bis auf einen, keine guten!

LM: So. Womit denn? Jagaur, Sax, Barnes, Lapua oder oder was? Siehe Wettbewerb (sehr erhellend)!

Der eine, auch ein 9,3x62 Schütze, hat nach dem Versuchen so ziemlich aller einschlägigen Angebote zu Ihren Geschossen gefunden und ist damit zufrieden. Er meint: „Auch keine Wunderpille, aber besser als Blei-TM und deutlich besser als die anderen bisher geführten Bleifreien.“

LM: Na, wenn das nicht ist? Sagen übrigens auch die Messungen der DEVA in Wettbewerb!

Falls das Umschießen mit meiner 9,3x62 klappen sollte, werde ich meine Tikka M65 7x64 und meinen Ruger Stutzen #1 .30-06 wohl auch auf die neue Kost umstellen. Alle diese Waffen führe ich nun schon seit vielen Jahren - sogar Jahrzehnten- und war mit meinen Blei-TM-Geschossen - am liebsten Hornady- eigentlich immer sehr zufrieden.

LM: Das geht viele besser. Sie scheine noch nicht zu wissen, was Sie bislang vermißt haben!

Obwohl, sollten die Ergebnisse mit dieser Waffe so gut werden wie in Ihrer Seite beschrieben wird, bräuchte ich keine weitere Waffe.

LM: Nö.

Höchstens noch die 7x64 als Bleifrei-Reserve.

LM: Einen ausführungsbereiten Notfallplan zu haben, kann nie schaden.

Ich verbrauche ~85% meiner Munition - (Insgesamt ~300 Schuß / Jahr)- beim Übungs- und Prüfschießen auf dem Stand. Nun mache ich mir wegen der Kosten für die neuen Geschosse etwas Gedanken. Zum Üben sind Ihre Geschosse - für mich - doch etwas zu teuer.

LM: Auf Pappe mit Blei zu schießen ist nicht verkehrt. Pappe lebt nicht, wird auch nicht gegessen!

Sie werden bemerkt haben, daß für mich, den Umständen geschuldet, der Kostenfaktor nicht unwichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen, Martin Lörcher, Dienstag, 14. Februar 2012 19:22

Munition für Norwegen

Guten Tag Herr Möller,

mein Name ist Andreas Kern. Ich wohne in Skien i.d. Telemark/Norwegen. Ich habe im Januar meinen Jagdschein erworben.

Ich habe bereits ausführlich Ihre Seite studiert.Als Jagdanfänger, wende mich an Sie weil ich folgende Anfragen habe. In Norwegen werde ich folgendes Wild bejagen: Gans, Auerhahn, Bieber, Reh, Hirsch und Elch. Besteht die Möglichkeit, dieses Spektrum mit einer einzigen Waffe/Kaliber abzudecken ?

LM: Ja. Ich führ für diese Zwecke in Schweden eine alte Tikka in 7x57 „Die beste Patrone“.

Wie lange sollte der Lauf der Waffe hierbei mindestens sein?

LM: 60 cm

Gibt es die Möglichkeit, daß Sie Ihre Munition nach Norwegen senden ?

LM: Ja. Sie müssen dazu von Ihrer zuständigen Behörde eine Einfuhrerlaubnis erlangen, mir dieses dann vorlegen. Daraufhin erlange ich von meiner Behörde für 10,23 € eine Ausfuhrerlaubnis. Fracht nach Norwegen ist recht teuer.

Mit freundlichen Grüßen, Andreas Kern, Sonntag, 8. April 2012

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir