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Nicht alle, aber unter gewissen Umständen manche gewähren den auch.
Inhalt US Patent 3 440 923 C.E. Purdie | Kalibrieren | Forster | Forster Stempelführung | Purdies Fehler | Möller Fehler | Fehler Ihre Geschosse | Guter Geschoßsitz | Redding Competition | Sax Stecker | Triebel BR Matritzen | Triebel BR Setzstempel | Triebel Setzstempel und Schwarze Kappe | Setzwerkzeuge | Matritzen | Forster Matritzen nicht maßhaltig | Hornadysetzer | Pustekuchen | Flusigkeit | So was Blödes | Frei Arbeitshöhe der Ladepressen | Ladewerkzeuge, Rundlauf | Schnell Lader | Schnell Lader II | Matritzengewinde
vom 6. September 1967 (siehe hier, benötigt Tiff-Anzeiger im Brauser). Lies auch Purdies Fehler!

Also das Forster Bench Rest Gesenk mit und ohne Mikrometereinstellung setzen das Geschoss auf Anhieb im 2½ hunderstel mm Rundlauf. Das konnte ich bei anderen leider nicht feststellen! Bei RCBS und Redding gehts auch bis zu 7 hundertstel mm. Wenn man nicht jedesmal das Geschoß gerade rückt gibt´s Pfefferstreuer :-))
Guten Abend Herr Möller,
wir hatten ja gestern der Setzstempeln wegen
telefoniert und waren dann irgendwie bei der Herstellung von Gesenken gelandet.
Ich gehe jetzte einfach mal davon aus, Sie wollen Hülsen rekalibrieren.
Zur Rekalibrierungsmatritze (Vollkalibrierung) meine ich, bei
dem was Ihnen da vorschwebt, würde ich das normale Gewinde 7/8" X 14 nicht
verwenden sondern gleich 1 1/4" - 12. Mit dem etwas mehr an „Fleisch“ ist die
Last auf den Wandungen und dem Pressengewinde nicht so groß. Weniger
Verformungen sind ja das Ziel somit auch mehr Gleichmäßigkeit in der Fertigung.
Rückspringeffekt bei Messing 0,05 mm bis 0,051 mm in die Maße für die
Innendimensionen einkalkulieren.
Setzmatritze: (Innenmaße der Hülse Toleranz nach Ermessen) Auch hier ruhig den
großen Durchmesser bei der Matritze nehmen wenn Sie wollen.
Setzstempel: H6-Passung zu Führung im Zylinder
Vergütung: Wenn geeigenter Werkstoff (zähhart) verwendet, härten. Nitrieren nur
bedingt geeignet.
Mein weiterer Plan: Für die .308 Win von Forster werde ich mir einen passenden
Setzstempel fertigen und gut isses. Damit kommen schon Streukreise deutlich < 20
mm / 100 m raus, vorausgesetzt der Lauf ist in Ordnung. Für meine 9,3's werde
ich wahrscheinlich auf Triebel Setzmatritzen zurückgreifen. Die sind nach dem
Patent gefertigt und sparen mir jede Menge Aufwand. Gekrempt wird dann wenn
nötig mit dem Lee Factory Crimper.
Gruß, Oliver Schönberg, Donnerstag, 26. Mai 2011 23:25

Forster Werkbild
Hallo Herr Möller,
mittlerweile sind 100 MJG 8004 samt RCBS Setzer eingetroffen. Gestern habe ich die ersten 8x57IS Patronen mit der Forster Benchrest Setzmatritze gebaut. Vorher habe ich jedoch mir ein paar Gedanken gemacht (bin schließlich Anfänger) und (als übergenauer teutscher Ingenieur ;)) mal nachgemessen. Unter anderem habe ich den RCBS Setzer mal in die Forster geschraubt. Der Setzer paßt auch ins Gewinde, allerdings mit mehr Spiel zum Hülsenfutter als der Forster Setzer. MJG Setzer 6,5 mm zu Forster Setzer 8,16 mm.
LM: Meine Setzer sind nicht für sog. „Benchrest“matritzen bestimmt!
Aufgrund des größeren Spiels zwischen Setzer und Hülsenfutter habe ich dann den Forster für das Setzen der MJG genommen. Das Hülsenfutter auf Geschoßhöhe (Geschoßfutter) hat ~ 8,23 mm Innendurchmesser.
LM: Das ist kein Wunder. Geschoß G1 = 8,22 mm.
Das hinterste Führband hat allerdings einen Durchmesser von 8,24 mm (die mittleren 8,23 mm, das erste 8,19 mm). Das ist von Ihnen sicher so gewollt, verhindert aber, daß das Geschoß vor der Hülse im Hülsenfutter sitzen kann, um dann von der Matrize im Futter auf den Stempel zugeführt zu werden.
LM: Richtig.
So wäre es wohl von Forster eigentlich gewollt.
LM: Aber nicht von mir.
Sobald die Hülse mit vorlaufendem Geschoß das Geschoßfutter erreicht, wird also zwangsläufig das Geschoß schon in die Hülse „vorgedrückt“, ehe es letztendlich den Setzer erreicht. Also dasselbe wie bei der Redding Pustekuchen.


Auf meinem linken Bild ist zu erkennen, das vordere Führband paßt noch rein, aber das zweite hängt allerdings schon. Davon habe ich mich allerdings nicht beirren lassen, und trotzdem mal meine ersten Patronen geladen. Zuerst habe ich die schwarzen Kappen mit Ihrem RCBS Setzer gesetzt (Hammerschlagmethode). Dann rein in die Presse. Die Patronen sitzen sehr gut fest, die Konzentrizität kann ich allerdings nicht prüfen. Ich hoffe jedoch, sie ist in Ordnung. Nächste Woche werden die ersten Löcher gestanzt.


Links ist noch ein Bild von MJG im Forster Setzstempel, der
das Geschoß sehr gut packt, ohne die schwarze Kappe zu verdängeln :
Rechts noch eins von Ihrem Stempel im Geschoßfutter:
Ziemlich viel Spiel. Ich frage mich, ob ich Ihren RCBS Stempel nicht dennoch
verwenden kann, da der Stempel doch bereits durch das Gewinde zentrisch geführt
wird und ggf. gar nicht spielfrei im Futter laufen muß! Was meinen Sie?
LM: Das Purdie Patent hat eine Fehler. Die Passung zwischen schwimmendem Hülsenfutter und feststehhendem Setzestempel muß nahe Null betragen. Das verträgt sich aber nicht mit einem Setzstempel der über zwei Gewinde geführt wird. Das kann man vergessen. Richtig machen das Redding undHornady, die die Längseinstellung von der Mittenführung trennen.
Der Forster Stempel läuft immerhin auch nicht gänzlich spielfrei.
LM: Sag ich doch gerade. Das ist volkommener Murks. Ab in die Tonne!
Oder halten Sie für sinnvoller, einen passenden Stempel anzufertigen?
LM: Das kann aus den oben genntenGründe nicts werden.
Kann man überhaupt trotz des Klemmers Ihrer Geschosse im Geschoßfutter so laden?
LM: Nein.
Schönen Sonntag noch! C. Müller, Sonntag, 7. August 2011 09:13
LM: „Das Purdie Patent hat eine Fehler. Die Passung zwischen schwimmendem Hülsenfutter und feststehhendem Setzestempel muß nahe Null betragen. Das verträgt sich aber nicht mit einem Setzstempel der über zwei Gewinde geführt wird. Das kann man vergessen. Richtig machen das Redding und Hornady, die die Längseinstellung von der Mittenführung trennen.“
CM: Der Foster Setzstempel wird nicht über zwei Gewinde geführt. Er ist nur im Die Body verschraubt. Im Grunde sieht er so wie Ihr RCBS Setzer, nur mit dickerem Kopf, aus.
LM: Vielleicht irre ich in meiner Annnahme, die Forster Setzer würden nach dem Purdie Patent gebaut. Ein paar Bilder würden helfen, die Sache zu kären ud richtig zu stellen. Bitte seien Sie doch so nett, einige Bilder anzufertigen und mir zu senden.
Was mich bei der Sache erstaunt ist, daß ich reibungslos die Setztiefe genau einstellen konnte, also auch mehr als die empfohlenen 77,2 mm.

Das bedeutet, das Geschoß findet auch mit dem 2. - 4. Führband noch im Geschoßfutter Platz. Denn sonst wären größere L6 nicht machbar. Sonntag, 7. August 2011 16:39
LM: Was soll Ihe „mehr“ im Sinne von L6 hier hier bedeuten? Länger oder kürzer?
Hier lag ein grundlegender Irtum meinerseits vor, den ich So was Blödes kläre.
siehe vorher US Patent 3 440 923 C.E. Purdie vom 6. September 1967 (siehe hier, benötigt Tiff-Anzeiger im Brauser) und Forster Bechrest Setzer
Guten Morgen.
LM: Was soll Ihe „mehr“ im Sinne von L6 hier hier bedeuten? Länger oder kürzer?
Mehr bedeutet länger. Ist aber unerheblich, weil ich ebenso wie Sie oben einen Denkfehler hatte. Das Geschoß läuft beim Setzen vor der Hülse im Futter auf den Setzer zu, der auf eine bestimmte Länge eingestellt ist. Z.B. 80 mm. Nun sind Hülse und Geschoß im Futter irgendwann an dem Punkt, an dem das Geschoß in das Geschoßfutter hinein muß. Das erste Führband paßt problemlos, ab dem zweiten wird's eng. Ab hier gibt es zwei Möglichkeiten
Das zweite Führband bleibt hängen, Geschoß und Hülse
gleiten nicht völlig ins Futter, werden aber dennoch unerbittlich weiter gen
Setzer geschoben. Der Setzer drückt das Geschoß in die Hülse, die allerdings
wackelig und schepp im Futter sitzt. Schlechte Variante, oder
das zweite, dritte und vierte Führband passen spielfrei, da (fast) gleicher Durchmesser, ins Geschoßfutter. Das Geschoß sitzt also spielfrei und fluchtend im Geschoßfutter, wenn es den Setzer erreicht. Volkommene Möglichkeit.
Trifft Möglickeit eine ein, haben Sie Recht und das Ding gehört, zumindest was das Setzen Ihrer Geschosse betrifft, die übermaßig sind, in die Tonne. Bevor das Ding in die ewigen Abgründe der Mülltonne wandert, habe ich schnell noch ein paar Bilder für Sie geschossen:
LM: Purdies Fehler Hier ist klar zu erkennen. Die Setzerlage bestimmen zwei Gewinde und eine Passung in der schwimmendne Hülse. Da die zwei Gewindepassungen wirtschaftlich nicht auf Null zu bringen sind, wird der Setztempel immer ein wenig außermittig zum Hülsenfutter siten und demzufolge einwenig verkanten.
LM: Damit trotz außermittiger, verkanteter Zuführung der Setzstempel in das schwimmende Forster Hülsenfutter paßt, muß dessen Außendruchmesser kleiner als die Bohrung ausgeführt werden. Bei 8 mm S betragt der Geschoß G1 Durchmesser 8,22 mm. Ein Setzstempel wie oben mit 8,16 mm Druchmesser, klappert also 8,22 - 8,16 = 0,06 mm oder 6 Hundertstel Millimeter im Forster Futter. Alle Unrundheiten über 0,02 mm stören bereits, sagt die Erfahrung. Die Forster Benchrest Setzer bieten den dreifachenWert.
Was das mit "Benchrest" zu tun hat, kann folgende Deutung erhellen. Der Kram "restet" = „ruht“ auf der "Bench" = „Bank“, weil der nicht ins Spiel geholt wird, denn wenn der ins Spiel geholt würde, gewännen die Anderen. Also ab in die Tonne! Das Zeug taug nicht. das trift auf die nach demselben Patent gebaute Treibebelmatritzen genauso zu. Die mögen zwar genuer gefertigt sein, aber Purdies Fehler enthalten die ebenso - leider.
Christian Müller, Montag, 8. August 2011 07:57
Na Herr Möller,
Sie treiben es ja dolle mit der deutschen Rechtschreibung. Zusätzlich entstellen Sie noch meinen Text bis zur Unlesbarkeit. „Variante“ durch „Möglichkeit“ zu ersetzen. Das ist ja der Hammer. Schade ist auch, daß Sie sich mit meiner Ausführung bisher nicht wirklich auseinandergesetzt haben.
LM: Was Sie schreiben stimmt ja so. Was soll ich da noch sagen.
Stattdessen suchen Sie das Haar in der Purdiesuppe. Purdies Fehler liegt (wenn es denn überhaupt ein Fehler ist) nur in der starren Verbindung von Setzstempel und Matrizen-Körper.
LM: So ist das, und zwar mit unangenehmen Folgen.
Der Fehler Ihrer Geschosse, lieber Herr Möller, ist daß Führbänder 2 - 4 leicht übermaßig sind, nämlich um 0,01 mm. Dieses Problem „degradiert“ (wieder ein Wort, das Sie editieren können) das eigentlich gute Forster Setzgesenk mit schwimmendem Hülsenfutter zum einfachen Gesenk a la RCBS, das Sie ja eigentlich empfehlen.
Christian Müller, Montag, 8. August 2011 10:55
Tag Herrr Müller,
schreiben Sie mir doch einfach deutsch!
Marco Bergemann schriebe am Freitag, den 1. Juli 2011 11:59 unter Triebel-BR-Setzstempel
„Ich konnte am Setzstempel meiner 8x68S Matrize folgende Maße feststellen: Durchmesser am Kopfende = 8,15 mm, am Kopfanfang = 8,10 mm. Das Ende der Führungshülse (in die der Setzstempel bei zusammengesetzter Matrize hineinragt) ist im Innendurchmesser 8,25 mm weit. KJGe passen saugend in die Führungshülse. “
Für das Triebel 8x68S Benchrest Setzwerkzeug liegen Zahlen für die Passung zwischen Bohung und Stetzstempel von, nämlich 8,25 mm Bohrung zu 8,15 mm Stempel = 0,10 mm Passung oder besser ein zehntel Milimeter Klapperung.
Ich schreib oben bei Purdies Fehler
„LM: Damit trotz außermittiger, verkanteter Zuführung der Setzstempel in das schwimmende Forster Hülsenfutter paßt, muß dessen Außendruchmesser kleiner als die Bohrung ausgeführt werden. Bei 8 mm S betragt der Geschoß G1 Durchmesser 8,22 mm. Ein Setzstempel wie oben mit 8,16 mm Druchmesser, klappert also 8,22 - 8,16 = 0,06 mm oder 6 Hundertstel Millimeter im Forster Futter. Alle Unrundheiten über 0,02 mm stören bereits, sagt die Erfahrung. Die Forster Benchrest Setzer bieten den dreifachenWert.“
Das heißt, Triebel läßt bei seinen Benchrest Setzwerkzeugen in 8 mm S mit 0,10 mm noch rund anderthalb mal so viel Luft wie Forster mit 0,06 mm. Ich wiederhole: „Alle Unrundheiten über 0,02 mm stören bereits, sagt die Erfahrung.“ Da die Bauart (Sie würden vermutlich „Konstruktion“ sagen, aber warum denn ausländisch wenn es auch deutsch geht? Oder sollen wir Latein schreiben? Das war in der Wissenschaft ja früher mal üblich.) mit der zweifachen Gewindeverbindung zwischen Stetzstempel übergroßes Spiel zwischen Setzstempel und Hülsenfutter erfordert. Das steht aber bereits seit längerm in Guter Geschoßsitz.
Möllers Fehler, wie Sie oben in Der Fehler Ihrer Geschosse meinen, ist aus gutem Grunde Absicht, wird so bestehen bleiben. Aus diesem und weiteren Gründen arbeite ich derzeit an neuen Setzwerkzeugen (ohne die Fehler meine der Vorgänger), die Ihre zweite Möglichkeit mit meinen Geschossen in einem schwimendem Hülsenfutter verwirklichen.
Sie haben völlig recht, die einfachen RCBS Setzwerkzeuge (mit nur einer Gewindeverbindung zwischen starrem Hülsenfutter und darin eingeschraubtem Setzstempel) sind günstiger als die Forster, RCBS oder Triebel Benchrest Setzwerkzeuge. Allerdings nur dann, wenn man Glück hat, eines bei dem das Gewinde für den Setzstempel mittig, fluchtend und passend gefertigt ist zu bekommen - sonst wird alles schief. Beides ist berichtet worden. Da ich Glück hatte, waren mir die Fehlermeldungen zunächst nicht verständlich. Inzwischen habe ich begriffen, daß die RCBS Ferttigung streut und mal gute und mal schlechte Teile geliefert werden. Eine Rundlaufprüfung der hergestelltenPatronen, bringt das an den Tag.
Waidmannsheil, Lutz Möller, Montag, den 8. August 2011
Hallo Freunde,
der alte C.E. Purdie hatt sich 1967 da was Feines ausgedacht, siehe US Patent 3 440 923 C.E. Purdie vom 6. September 1967 (benötigt Tiff-Anzeiger im Brauser), nämlich ein
schwimmedes Hülsenfutter unter Federlast mit einem darin passend laufenden Setzer.
Alles darf an der Setzeinrichtung ohne zu stören klappern, wenn nur diese einzig entscheidende Passung mittig + fluchtend + spielfrei ausgeführt ist. Alle drei Anforderungen müssen für genauen Geschoßsitz unbedingt erfüllt werden. Hapert es nur an einer Stelle wird die fertige Patrone Rundlauffehler aufweisen und die Genauigkeit ist zum Teufel. Ein Altmeister der Kunst, olle Plempen wieder zum Treffer zu bringen, Johan Loubser (damals Denel /Südafrika, heute Accurat Powder / Montana) predigt allen Wiederladern seit Jahrzenten:
„Die Kunst, eine Büchse genau zu treffen beizubringen,
besteht darin
das Geschoß mittig und fluchtend vor den Lauf zu setzen!“
Weitere Feinheiten, wie Ladungsleitern zu schießen, um süße Flecke zum Ausgleich von Ladungsschwankungen zu finden, kommen erst danach - nicht davor! Die waffenseitigen Vorrausetzung, nämlich ein mittiges und fluchtendes Patronenlager vor dem Lauf, setze ich mal als gegeben voraus, obwohl auch das ggf. geprüft und in jedem Falle für Genauigkeit gegeben sein muß. Dann (im süßen Fleck mit Munition, die Loubsers Anforderungen genügt) stören allgegenwärtige Laufschwingungen nicht.
Leider verbocken die Amerikaner mit ihrem grundlegenden Motto „Lieber billiger, als besser“ und der ihnen innewohnende „anpackenden Wurstigkeit“ (wenn ich das mal so sagen darf), die Dinge „praktisch“ zu lösen, statt sich die zu berücksichtigenden Abhängigkeiten erst mal vollständig zu Ende vorzustellen, auch an sich gute Ansätze wie Purdies angedrücktes schwimmedes Hülsenfutter mit dem passend laufenden Setzer, durch zu weite Passungen, d.h. mangelhafte Fertigung. Aber es kommt noch schlimmer.

„RCBS Competition Die“ mit Fenster (RCBS Werkbild) erlaubt für schnelles Laden Geschosse durch ein Fenster zu füttern
Der RCBS Wettbewerb-Setzer (hier im Film von Ammosmith in 4 Teilen gegen Redding verglichen) hat ein Fenster um Geschosse von oben zu füttern. Das beschleunigt Geschosse zu setzen erheblich. Du „schmeißt“ Geschosse ins Fenster und, durch den Trichter des schwimmenden Futters geführt, fallen die Geschosse „vor`s Loch“, sprich den Hülsenmund. Leider klappert alles grauslich, der Rundlauffehler wächst entsprechend. Siehe auch Rundlaufprüfung.


Besser macht das Redding, ähnlich Forster, ohne RCBS-Fenster, in dem der Setzer im schwimmenden Hülsenfutter lang und spielarm läuft. Im Bild oben ist das nur schlecht zu erkennen, aber Redding hat offenbar hinreichende Maßnahmen getroffen, die einzg entscheidende Passung für guten Geschoßsitz zu gewährleisten. Das gewährleistet die lange und spielarme zylindrische Führund des Setzstempels im Hülsenfutter.

Redding 308 "Competition" Satz mit Buchse, Schachtel mit Angabe

Leibgesekenk | Halter | schwimmendes Futter mit Setzer | Verstellschraube | schwimmendes Futter mit Buchse usw. | Ausstoßer | Halter

Redding 308 "Competition" Verstellschraube

Redding 308 "Competition" schwimmendes Futter oben mit Setzstempel unten.
Die Bohrung im Futter und der Setzstempel führen das Geschoß. Das federbelastete Hülsenfutter führt die Hülse. Stempel und Futter sind hinreichend paßgenau gefertigt, so daß der Rundlauffehler klein bleibt.
Wenn ihr also für solche „Wettbbewerbssetzer, Competition Seating Dies, Benchrest Seater“, oder wie die alle geheißen werden MJG-Setzer wollt, laßt mich das wissen, sendet mir das vollständige Gerät zwecks Messung und Setzer-Anpassung ein.
Lutz Möller, Samstag, den 25. Juni 2011
Sehr geehrter Herr Möller,
ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir die folgenden Fragen beantworten könnten. Ich besitze noch .30er „KJG“ von SAX. Diese Geschosse bleiben in meiner neuen Redding Competition Setzmatrize (.308 Win) stecken. Ich habe den Durchmesser mit 7,85 bis 7,86 mm gemessen, . . .
LM: Das CIP .308" Win G1 Höchstmaß ist 7,85 mm Ø
. . . während ich bei konventionellen Geschossen einen Durchmesser von typisch 7,83 mm festgestellt habe (diese funktionieren mit der Matrize). Mit .243er „KJG“ habe ich keine Probleme in der etnsprechenden Redding Matrize. Könnten Sie mir den genauen Durchmesser der .30er Messingjagdgeschosse mitteilen, bevor ich diese bestelle
LM: Ich geben keine Maße raus, aber halte mich an die Norm und erwarte von Redding das gleiche.
Ist das Übermaß beim Verschießen an sich unbedenklich?
LM: Da ich die Geschosse nicht genau kenne, werde ich mich
nicht dazu äußern. Fragen Sie doch den Hersteller nach seiner Eigenproduktion.
Kann man in Quickload die Geschoßdaten Ihre KJG
Geschosse für Ihre MJG Geschosse verwenden?
LM: Ja!
Bei den 5,6 mm Geschossen finden sich Angaben „bis Dralllänge xyz“. Ist dabei
xyz jeweils die minimale oder die maximale Dralllänge?
LM: Die längste.
Vielen Dank im Voraus, ohne Namen,
PS Falls Sie diese Zuschrift auf ins Netz stellen möchten, bitte ohne Namen.

Triebel scheint mir auch nach dem US Patent 3 440 923 C. E. Purdie vom 6. September 1967 (siehe hier, benötigt Tiff-Anzeiger im Brauser) zu fertiegen, allerdings die Setzer mit M6x1 Gewinde.
Waidmanns Heil, Lutz Möller, Sonntag, den 26. Juni 2011
Sehr geehrter Herr Möller!
Sie fragten auf Ihrer Seite nach, wer Interesse an MJG-Setzstempeln für
Triebel BR-Matrizen habe. Ich wäre in
erster Linie sehr an einem angepaßten Stempel für die 8x68S Matrize interessiert
und würde auch einen für die entsprechende 9,3x62 Matrize nehmen.
Wie auch im Foto der verschiedenen Triebel-BR-Setzer auf Ihrer Seite zu sehen,
sind die Setzstempel (mit oder ohne Feinverstellung) für die 1,25 Zoll Matrizen
ähnlich. Die Gesamtlänge beträgt 85 mm, das Gewinde ist M6x1, der „Kopf“ des
Setzstempels ist 13 mm lang, der Außendurchmesser kaliberabhängig und meiner
Messung nach leicht konisch, d.h. sich verjüngend zum Gewindeteil des
Setzstempels hin.
LM: Ein guter Hinweis!
Ich konnte am Setzstempel meiner 8x68S Matrize folgende Maße feststellen:
Durchmesser am Kopfende = 8,15 mm, am Kopfanfang = 8,10 mm. Das Ende der
Führungshülse (in welche der Setzstempel bei zusammengesetzter Matrize
hineinragt) ist im Innendurchmesser 8,25 mm. KJGe passen saugend in die
Führungshülse.
Wenn ich mir einen Setzstempel wünschen könnte, hätte dieser folgende
Abmessungen: Gesamtlänge 90 mm, Durchmesser am Kopfende 8,20 mm, Durchmesser am
Kopfanfang 8,15 mm. Innenkontur passend für 8 mmS MJG 8004 mit Spitze. Der
Verstellschlitz für den Schraubendreher ist für mich unwichtig, da alle meine
Matrizen mit Feinverstellung ausgestattet sind (Fixierung durch
Innensechskant-Madenschraube).
LM: Ich sehen nach den Ferien danach.
Für die aktuelle Erörterung über Präzisionsmatrizen möchte ich hier meine
Erfahrungen mit Triebel-BR-Setzern beisteuern. Bei Verwendung sorgfältig (ohne
Innenaufweiter) halskalibrierter Hülsen, insbesonders bei gleichmäßiger
Ablängung der Hülse (parallel zum Hülsenboden) und gleichmäßiger Innenfase am
Hülsenmund sind mit KJGen auf Anhieb Rundlauffehler von kleiner 2/100 mm
gemessen von der Mitte H1 / H2 (Auflage Rillenkugellager)
zur Geschoßspitze (Meßfühler) erzielbar. Die Feinverstellung arbeitet absolut
exakt, ein Teilstrich entspricht wirklich 0,1 mm.
Zur Messung der Rundlauffehler und zur
eventuellen Korrektur kann ich uneingeschränkt die Geräte der Fa.
Erich Bischof (Meßgerät UMG-04,
Richtgerät RG 90) empfehlen.
Mit abgestimmer Ladung (bei mir 4.410g R902 in RWS Hülse mit Vi = 5,68ml,
V4[BMC18] = 1084 m/s) sind mit so handgeladener Munition aus meiner Sauer 202 TD
Streukreise auf 100 m unterhalb eines Kaliberdurchmessers erzielbar. Ich
bin gespannt auf die neuen MJG, welche schon auf dem Wege zu mir sind!
LM: Sagenhaft! Davon möchte ich bitte ein gelochte
Zielscheibe sehen!
Viele Grüße und Waidmannsheil, Marco Bergemann, Freitag, 1. Juli 2011 11:59
Hallo Herr Möller,
kann man mit der Triebel Matritze
wie Sie kommt Lutz Möller KJG und
MJG verladen?
LM: Nein! Deren Setzstempel paßt nicht zu meinen schwarzen Kappen.
Inzwischen ist auch die Sache mit der Munition vom Sax geklärt. Unser Jagdkollege hat von seinem Sohn Munition geladen bekommen: Privi Partizan Hülsen + „SAX KJG“.
LM: Was soll der Unsinn? Fallen Sie nicht auf Schwindel rein. Niemand sonst kann ihnen meine Lutz Möller KJG nicht anbieten. Irgenwelche fremden Eigenproduktionen unter falscher Flagge „Rotkäppchen“ oder wie auch immer, sind nicht von mir. Mit meiner Ausbilung, Erfahrung oder Arbeit hat das nichts zu tun.
Bei den Geschossen glaubte er originale Lutz Möller KJG Geschosse erhalten zu haben.
LM: Nein, nie von anderen als von der Lutz Möller GmbH!
Sohnemann hatte dann großzügige Etiketten gedruckt und draufgepappt. Der Komponentenmix ist qualitätsmäßig auf einem Niveau, somit paßte es ja. Nur streuts halt ein bisserl.
LM: Ja, ja „Die Sicherheit der großen Marke“, oder wie hieß das früher?
Schauen Sie danach, das der Schwindler Ihre Bezeichnung nicht weiter verwendet, denn das färbt sehr ab.
LM: Ich werde sehen, was ich mache läßt.
Gruß, O. S., Mittwoch, 20. Juli 2011 16:57
Hallo Herr Möller!
Bezüglich angepaßter Führungshülsen für
Triebel-BR-Setzmatrizen kann ich hinzufügen, passen die für das 8mmS
Lutz Möller KJG gerade noch so, bei den MJG
aber nicht mehr (der kleine Unterschied ist hier wohl entscheidend), im Falle
der 9,3 sind die KJG auch schon zu groß (MJG habe ich in 9,3 noch nicht).
Herr Triebel hat sich bereiterklärt, mir als Ersatzteil jeweils angepaßte Führungshülsen für die 8x68S und 9,3x62 herzustellen. Da Sie auf die Veröffentlichung von Maßen verzichten, tue ich das jetzt auch. Nur soviel, Herr Triebel weiß jetzt, welches Maß eine „8x68S MJG Führungshülse“ sowie eine „9,3x62 MJG Führungshülse“ haben muß. Entsprechende Setzstempel mit angepaßtem Außendurchmesser und entsprechender Innenkontur kann er auch anfertigen.
LM: Das habe ich von jemandem wie ihm letzlich auch erwartet!
Sobald die Dinger da sind, werde ich die ersten MJG verladen, die Bestladung für meine Sauer 202 TD ermitteln und mit Scheibenkopie berichten.
Diesbezüglich eine Frage, wann ist für QuickLoad eine MJG.bul erhältlich?
LM: Benutzen Sie vorerst die bekannte Moeller.bul weiter.
Noch eine Anmerkung zu den 8mmS MJG. Die sind an Verarbeitungsqualität wohl
nicht mehr zu übertreffen,
LM: Warten Sie ab, bis Sie Teile von unserem neuen Drehautomaten in Händen halten! Siehe neue Drehbank eingetroffen!
Da gleicht wirklich ein „Ei“ dem anderen. Zumal (wie beim
Lutz Möller KJG) die Ogivenwinkel wirklich gleich sind, was sich in
konstanter Setztiefe äußern wird. Da wird das Laden
Spaß machen und nicht wie mit anderen Geschossen zu frustrierenden
L6- Unterschieden von mehreren
1/10 mm führen. Meinen Glückwunsch zu dieser Entwicklung! und
zum
neuen Drehautomaten). Machen Sie weiter so und lassen Sie sich von
„Rotkäppchenproduzenten“ nicht entmutigen!
Viele Grüße und Waidmannsheil aus HH, Marco Bergemann, Donnerstag, 21. Juli 2011
18:11
Hallo Herr Möller


ich
las Ihre Beiträge zu den Setzwerkzeugen gelesen. Die RCBS Competition habe
ich auch. Die ist so klapperig, daß sich das Geschoss einfach nach dem
Hülsenhals ausrichtet, die Matrize hat dabei keinen Einfluß. Bei geringer
Setztiefe sitzen die Geschosse aber gerne mal schief, so auch die KJG bei
optimierter L6, mit nur 3 Bändern im Hals ist
der Rundlauf murks.
Eine wesentliche Verbesserung brachte der passende KJG-Setzer in der ganz normalen Setzmatrize. Ob eine Matrize mit Hülsenfutter noch soviel mehr bringt, kann ich nicht beurteilen. Auf welches Maß wird denn das Hülsenfutter gefertigt?
LM: Das muß ich mir noch überlegen.
CIP Min. Lager ?
LM: Das wäre ein guter Vorschlag.
Gehen dann ausgeblasene Hülsen noch hinein ?
LM: Abgeschossene ja. aber was meinen SIE mit ausgeblasen?
Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Dienstag, 28. Juni 2011 12:10
und zerstörte HEYM-Läufe
Hallo Herr Möller,
die letzten 1,5 Wochen waren sehr ereignisreich, nicht unbedingt im guten Sinne.
Von Ruko habe ich einen Satz Gewindewerkzeuge,
die nicht maßhaltig sind, bekommen. Wir standen in der Werkstatt und haben
mächtig geflucht. Zumindest der Forster Setzer ist dank Alternativwerkzeug
fertig und funktioniert bestens. Das Dokument zum Matritzenbau gibt es heute
gegen später. Forster fertigt Matritzensätze nach Kaliber auf Wunsch. Bin mal
gespannt, was dabei jetzt herauskommen wird. Wenn ich alles draufrechne, kostet
die Forster-Setzmatritze mehr als bei Triebel.
LM: Deshalb will ich Setzwerkzeuge ja nun auch selbst in die Hand nehmen. Uns ist aufgefallen, nicht mehr die Geschosse (jedenfalls meine) begrenzen die Möglichkeiten genau zu treffen, sondern die benutzen Setzwerkzeuge. Da wir uns in der Lutz Möller GmbH nun mehr mit Munition als ich allein vorher (ich brauche allein ja nicht so viel Munition für mich, wie alle Kunden zusammen für sich), das auch mit mehr Patronensorten als ich allein für mich, beschäftigen, müssen wir ein Lösung finden, die für jedermann einfache und handhabare Werkzeuge schafft, die die Möglichkeien meiner Geschosse ohne große Fummel umsetzen. Ende Juli 2011 werde ich mit einen Fertigern darüber sprechen.
Bei Heym hat sich herausgestellt das die Nutzung von Flußstahlmantel-Gechossen dem Lauf doch was ausmacht.

TUG Schrott mit angerostetem Flußstahlmantel
LM: TIG, TUG oder was?
Der Lauf ist nach dem Lager schon zu weit und an der Mündung knapp an der Verschleißgrenze. Bis morgen muß ich die Kaliber des neuen Bündels festlegen. Was halten Sie denn von der 8,5x63R anstelle 9,3x74R ?
LM: Wenig.
Die Patrone war, wenn schon alles neu gemacht wird, eine Überlegung. Hülsen sind schwer zu bekommen. Alleine von den Daten ist die zu bedenken. Die 8,5 mm Sektion ist auf Ihrer Seite verschwunden - Absicht?
LM: Ja. Mehr dazu siehe Seltene Geschosse.
LM: Überlegen Sie 7x57R oder 8x57IRS. Wozu Großkaliber? Das muß für neue Läufe doch nicht sein, stört mehr als es nützt!
Gruß, O. Schönberg, Dienstag, 28. Juni 2011 17:14
Geschoßführung nicht möglich weil Ø der Gleithülse kleiner
7,78 mm zu 7,85 mm!
Hallo Hr Möller,
heute Abend wollte ich eine Serie .308 Win auflegen und es tat sich die nächste
Baustelle auf. Wenn Sie das Genaueste, das möglich ist, herstellen wollen, dann
braucht es Custom Matritzen für die Geschoߨ. Bei der Setzmatritze ist die
Geschoßführung in der Gleithülse mit 7,78 mm zu eng. Das KJG hat aber 7,85 mm Ø.
LM: Ja, nach CIP!
Somit stellt derjenige welcher lädt, den Setzstempel zu tief ein, so das keine Geschoßführung entsteht.
LM: Fehler!
Läßt sich leicht prüfen, wenn man in die Matritze auschraubt
und den Durchlaß des Geschosses prüft, bevor man anfängt (habe ich auch diesmal
nicht gemacht)
Resultat -> Eiermann bei der Rundlaufmessung, wahrscheinlich schlechter als
RCBS.
LM: Geht das?☺!
Ist der Ø des Geschosses so in Ordnung, oder lief da was aus dem Ruder? Kann ja
mal vorkommmen.
LM: Geschoß hält Maß!
Ggf. heißt es, die Gleithülse der Matritze auf 7,85 mm aufzureiben und einen
neuen Setzer mit H7-Passung fertigen.
LM: Richtig!
Die Gleithülsen sind nicht gehärtet und somit gut zu bearbeiten. Selbiges würde ggf. analog bei den Triebel Matritzen passieren. Meine sind zum Glück noch nicht bestellt, so daß ich die Sonderwünsche gleich zusätzlich anbringen werde.
LM: Bald wird es Besseres als Triebel genen!
Können Sie mir bitte ein 5,6er Geschoß schicken (lassen) damit ich die andere Matritze auch gleich prüfen kann.
LM: Tja, ob ich sowas habe . . .
☺
Gruß, O.Schönberg, Donnerstag, 30. Juni 2011 22:36
Servus Lutz,
Ich habe den RCBS-Setzer für die
schwarze Kappe in eine Hornady Matrize
eingebaut. Messing in Stahl.


Wie Du sehen kannst schaut es gut aus und es funktioniert
auch sehr gut. Ich habe soeben meine 8x57IS
Patronen für die Jagd in Ungarn geladen.
Schöne Grüße vom Wörthersee
Werner, Samstag, 6. Dezember 2008 11:22
Lieber Werner,
wie bist Du sonst mit Hornadygesenken zufrieden? Würdest du die Anderen empfehlen wollen? Falls ja, teil mir doch bitte die Außenmaße der Stempel mit, damit ich entsprechende Setzer für Hornady fertigen und anbieten kann.
Gruß Lutz,
Werner sandte nie Maße, aber S. W. gleich einen ganzen (nach Preisschild für 43€ erworben) noch verpackten Gesenksatz. so sehen die Dinge aus:

Hornady Custom-Grade New Dimension Dies

Hornady Custom-Grade New Dimension Dies, Werkbild, mit beweglichem Hülsenführer im Setzgesenk

Links: beweglichem Hülsenführer im Setzgesenk eingefahren | Rechts Rücksetzgesenk

Links: beweglichem Hülsenführer im Setzgesenk ausgefahren | Rechts Rücksetzgesenk

Hornadysetzgesenk auseinandergebaut, Hinten Hülsenführer ausgefahren, vorn links Geschoßsetzer oder Setzer

Hornadysetzgesenk auseinandergebaut, links Hülsenführer ausgefahren, Mitte Geschoßsetzer | rechts Stellschraube
Ich werde nun einen passenden fertigen.

Hornadysetzer
Der Hornadysetzer bildet die Spitzenbögen genau nach, läuft am Übergangs-Ø zum Kupfer tangential als Tulpe ausläuft, so daß nun auch mit den Hornadygesenken jedermann einfach, genau und zügig in nur einem Arbeitsgang Plastik und Kupfer in die Hülse mittig und fluchtend auf Maß setzen kann.
Die Hornadygesenke sind etwas aufwendiger als andere mehrteiliger gefertigt, erwecken mir ein guten Eindruck.
Lutz Möller, 18. Februar 2008
Servus Lutz,
Ich streue Asche auf mein Haupt, weil ich vergessen habe Dir die Maße zu
schicken. Der Hornady Matrizensatz ist prinzipiell besser als der RCBS,
allerdings sollte der Stift zum Ausstoßen der
Zündhütchen nie abbrechen,
denn da fängt der Ärger an. In der Regel bekommt man den Rest des Stiftes kaum
aus seiner Halterung heraus.
Werner Aichwalder, Freitag, 27. Februar 2009 12:02
Im Beispiel des Redding .308W" Win. "Competition" Setzers oben wird bei nachmessen klar, wie Redding die "Competion" Sätze gedacht hat. Die schwimmenden Futter sind oberhalb der Hülse auf Zugmaß gebohrt (gerieben, gehont oder sonstwie hergestellt), nämlich knapp über 7,83 mm Ø. Der Setzstempel durchmißt 7,83 mm. Das ist für bleigefüllte Sportgeschosse ein gutes Maß, für meine MJG abernicht. auder 2


Redding .308 "Competition" schwimmendes Futter, DJG, MJG | Redding 308 "Competition" schwimmendes Futter mit Setzstempel


Die Bohrung des Redding 308 "Competition" schwimmendenden Setzfutters ist für die 7626 zu eng. So was Blödes
Pustekuchen mit Redding "Competition" Setzer für meine MJG. Danke den Einsendern der Muster, die ich nun wieder an die Absender zurückschicken werde. Nun wissen wir Bescheid: „Das geht so nicht!“ non oben, So was Blödes!. Einige Besonderheiten meiner Geschosse bieten sowohl Leichtlauf im Rohr als auch gute Gasdichtung bei zulassungsfähigem G1 Durchmesser. Die weiteren Kniffe verrate ich nicht. Jedenfalls ist nun klar, neues Ladewerkzeug muß her. Ich werde also von meinen Vorarbeitern Purdie, Redding, RCBS, Hornady und so weiter die wesentlichen Gedanken aufnehmen, aber anders zusammenstellen und verwirklichen, wie mir Herr Hinz vorschlug. Das wird zwar nichts völlig eigenes, aber die Lösung der Aufabe meine Geschosse schnell und genau zu setzen erfordert das. Wohlgemerkt beides ohne Abstriche zu gleich. Das zusammen zu gewährleisten wird die eigentliche Neuerung nach Hinz. Ich werde mich nun dransetzen und später berichten.
Lutz Möller, Samstag, den 6. August 2011
Hallo Lutz!
Es gib mit der Redding 308 "Competition Matrize keine Schwierigkeiten Deine KJG
zu setzen!
MfG, Georg K. Samstag, 6. August 2011 20:11
Danke für den Hinweis Georg.
Ich habe daraufhin sofort mein Versuchgeschosse nachgemessen und mußte - mit Erschrecken - feststellen, das wäre 8 mm S Ausführungen, also zu groß. Daß die nicht in das .308er Futter wollte, soll wohl so sein. Ich Dussel!
Gruß Lutz
Pustekuchen, Flusigkeit und Forster Setzstempelführung beinhalteten die für Redding und Forster nicht zutreffende flasche Annahme, die Geschosse müßten in die Setzstempelführung passen des schwimmenden Hülsenfutters. Das müssen Sie bei Redding, Forster, Bonanza und Honrady aber nicht nicht, nur beim RCBS Competition Setzer, der die Geschosse von oben zuführt. Ich denke gerade über so etwas nach. Daher mein Fehler.
Zu Ladewerkzeug suche ich noch Beiträge, bitte dort weiter zu lesen.
Lutz Möller, Sonntag, den 7. August 2011
Ich bitte alle Leser mir zu ihren Pressen Hersteller, Modellbezeichnung und freie Arbeitshöhe unter dem Setzgesenk zu nennen, damit ich ich folgende Tafel füllen kann
| Hersteller | Bezeichnung | lichte Höhe [mm] |
Arbeitshöhe mit Setzgesenk [mm] |
| Lee | Classic Cast | 123 | 105 |
| Forster | |||
| RCBS | |||
| Redding |
Wie mir Georg Klemm (siehe Rundlauf) mitteilte, beinflußt die freie Höhe die Arbeitsgeschwindigkeit ganz entscheidend, weil eine Hülse mit aufgesetzem MJG bei hinreichender freier Arbeitshöhe entweder frei unter das Setzgesenk paßt (gut), oder aber bei zu geriner Arbeitshöhe hingefummelt werden muß (Schlecht). Meine Geschosse sitzen ja schon mal ganz gut mit dem Schaft im Hülsenhals, während das letze Führband meine Geschosse auf dem Hülsenmund abstützt,aber adas nütz alles nichts, wen man dann wegen zugeringer Arbeitshöhe mit dem Geschoß geegen das Gesenk rammelt und womöglich das Geschoß wieder herausfällt.
Da ich wissen möchte, welche Pressen zu empfehlen sind, ich aber nicht alle Pressen habe (nur eine) bitte ich um eure geschätze Mithilfe. Schreibt mir!
Waidmannsheil, Lutz Möller, Montag, den 22. August 2011
Betreff: Ladepresse
Hallo Herr Möller,
zu ihrem Aufruf (vom 22.8.2011) bezüglich der Daten verschiedener Ladepressen
kann ich folgendes beisteuern. Meine LEE CLASSIC CAST hat eine Rahmenöffnung von
123mm und einen nutzbaren Pressenhub von 105 mm.
Waidmannsheil, Karl Hirt, Sonntag, 26. Februar 2012 13:49
Moin,
Ich lade folgende Patronen mit normalen RCBS Gesenken: 5,6x50R, .308, .30R,
7x65R, 8X57IS, 9,3X62. Leider wackelt der KJG Setzstempel
in allen Gesenken erheblich. Solange der Setzer sehr tief gestellt ist, also
oben nicht aus der Matrize herausschaut, wackelt er wenig bis gar nicht. Erst
wenn man ihn weiter zurückschraubt und das Gewinde oben aus der Matrize schaut,
beginnt er zunehmend zu wackeln.
Die gemessenen Rundlauffehler belaufen sich meist auf 0,1-0,3 mm (Ausreißer bis
0,5 mm) und können mit dem RG90 dann unter die 0,05 mm Grenze gebracht werden.
Das ist aber zeitaufwändig und funktioniert bei mir nur, wenn nicht
gekrimpt wurde. Bei eingewürgten Hülsen löst sich bei
mir dann teilweise das Geschoß und beginnt in der Hülse zu wackeln. Ich
verzichte daher zu krempen. Blaser Werksmunition (wird ja auch von RUAG
gefertigt) in .30 R hatte bei allen 4 gemessenen Patronen übrigens einen
Rundlauffehler unter 0,01 mm. Die Rundlauffehler der verwendeten Hülsen habe ich
gemessen und können als Grund weitgehend ausgeschlossen werden. Ziel muß sein,
den Rundlauf nur noch prüfen, nicht aber richten zu müssen.
LM: Genau so ist das richtig!
Dies gilt insbesondere für die Patronen für meine hoffentlich
bald fertige 7 mm WSM und die beim Laufwechsel befindliche .308.
Als Pulverfüllgerät und Waage verwende ich ein Lyman 1200. Die wurde einmal
während der Garantie getauscht, da die Welle klemmte. Nun scheint sich die
Störung mit der Welle schon wieder anzukündigen. Das Gerät srbeitet für meine
Zwecke ausreichend schnell und präzise. Die Anzahl der abgefüllten Ladungen
liegt beim Austauschgerät geschätzt noch unter 1000. Das sollte kein „normaler
Verschleiß“ sein. Sollte das Gerät schon wieder ersetzt werden müssen, muß ich
mich nach einer Alternative umschauen. Eine mechanische Lösung wäre zwar weniger
komfortabel, aber günstiger und sicher nicht so störanfällig. Ich werde bei
Gelegenheit mal den Bixn Andy fragen was er verwendet.
Nach einigen Versuchen mit S&B Hülsen kann ich von deren Verwendung nur abraten
(zumindest, wenn man sie mehr als einmal verwenden will)! Die meisten der
verwendeten Hülsen passen nach der ersten Verwendung nicht mehr in den
Hülsenhalter der Ladepresse oder klemmen zumindest deutlich. Das gilt sowohl für
aus verschossenen Patronen gewonnene als auch neu gekaufte Hülsen dieser Marke.
Beste Erfahrungen habe ich mit Hülsen von RWS gemacht, die ich mit der o.g.
Waage auswiege. In der Regel kommt es dabei zu einer annähernden
Normalverteilung um einen Mittelwert. Die Ausreißer an beiden Enden werden dann
nicht für besonders präzise Ladungen verwendet. Die Streuungen beim Gewicht
lagen immer unter 0,5 g. Auch Lapua Hülsen scheinen gut zu sein.
Die nach einigem Versuchen erzielten Streukreise mit verschiedenen Waffen,
Patronen, Geschossen lagen bei 12 - 15 mm auf 100 m. Dabei waren die
waffenseitigen Bedingungen nicht ganz optimal (Drilling, Vollgeschäfteter
Stutzen etc.). Damit kann man unter den genannten Bedingungen schon zufrieden
sein. Da ich bisher keine präziseren Waffen geschossen habe, kann ich auch nicht
sagen wie viel Schützenstreuung darin enthalten ist. Teilweise sind die
Zielscheiben dazu schon veröffentlicht. Die
Ergebnisse wurden größtenteils erzielt bevor ich auf das Thema
Rundlauf gestoßen bin. Vermutlich lassen
sich aber so einige, bisher unerklärliche Ausreißer erklären und zukünftig
vermeiden.
Mit freundlichen Grüßen, Florian Faulhaber, Mittwoch, 24. August 2011 22:14
Hallo Herr Möller,
danke für die schnelle Antwort! Wie lange dauern denn in der Regel so in etwa
die Möllerschen Einfälle? Gibt es da um in´s Neudeutsch zu verfallen eine art Timeline? Handelt es sich dabei um einen Kompletten Matritzen - Satz, oder nur
Halskalibrierer mit Setzmatritze / Stempel oder das von Ihnen vielbemühte
Gesenk?
LM: Die Kalibriererei können die Andern hinreichend gut und günstig, mein ich. Nur beim Geschoßsetzen hapert´s. Da will ich ran. Ich will eine Setzmatrize mit schwimmedem Hülsenfutter und Beladung von oben bauen, die sowohl schnell zu benutzen ist, als auch erstklassigen Rundlauf bietet!
Die Zeitfrage ist bei 46 ungelesen Briefen in der Post schlecht zu beantworten. Lassen Sie sich überraschen, dann werden Sie nicht enttäuscht.
ebenfalls Waidmannsheil, Wolfgang Melchior, Freitag, 16. September 2011 20:14
Hallo Herr Möller,
bezgl. der Aufgabe, wirklich passende Setzwerkzeuge für Ihre Geschosse zu bekommen, stellt sich mir die Frage, warum Sie nicht einfach für die Forster-Benchrest . . .
LM: Forster-Benchrest sind untauglicher Entwurf. Lies Purdies Fehler!
. . . oder Redding-Matritze
LM: Schon eher.
. . . auf Ihre Geschosse abgestimmte Gleithülsen und passende Setzer bauen und liefern!?
LM: Sie lesen nicht mir. Dan wüßten sie, weil die langsam zu handhaben sind.
Das würde Ihren Kunden erlauben, weiterhin die gewohnten (und bezahlten) Werkzeuge nutzen zu können, und mit nur geringem Aufwand bei sehr guter Präzision auf Ihre Geschosse umzusteigen.
LM: Das könne die auch so, halt nur nicht ein einem Schritt, sondern in zweien.
Mit freundlichen Grüßen, C. Müller
RCBS und Forster Gesenk, wollte heute 6,5x55 Patrone verladen und komm wegen der
Plastikspitzen nicht ran, zudem verkaufen SIE die teuren Geschosse haben aber bis
heute noch nicht gedacht die dazugehoerigen Setzer fuer das Forster Gesenk zu
fertigen und bei den Preisen koennten die 3 gelaeufigsten Setzer
(RCBS, Redding, Forster ) dieser Spielzeugspitzen wohl dabei sein, wenn dies nicht
ein Schmarrn ist dann hoert sich doch alles auf.
R., Mittwoch, 21. September 2011 21:50
LM: Siehe Benrest Setzer im allegemeinen und Schnell Lader II im besonderen.
Sehr geehrter Herr Möller
beim Laden Ihrer MJG in der 7mm Blaser Magnum
Setzmatritze von Triebel wird die
Plastikspitze etwas geplättet. Diese
Erscheinung fand habe ich bereits auf Ihrem Netzplatz und habe
mich auch bereits mit der Firma Triebel in Verbindung gesetzt. Jedoch lassen
sich die Spitzen auf den neuen MJG´s von Hand nicht exakt setzen (nicht exakt
mittig), deshalb würde ich gerne Ihren Spitzen-Setzstempel
bestellen.
LM: Für Triebelgesenke
habe ich aus guten Gründen keine
Setzer!
freundlichst, BM Ing. René Theisen , Samstag, 11. Februar 2012 09:43
Sehr geehrter Hr. Möller,
ich glaube den Fehler gefunden zu haben. Bei der schwimmenden Führungsbuchse
meines Hornady-Setzgesenkes gehen ihre Geschosse nicht durch. Sie werden daher
schon beim Niederfahren des Setzgesenkes teilweise gesetzt (nicht zentrisch).
Ich habe dann an der schwimmenden Führungsbuchse herumgewerkt (aufgebohrt, dann
aufgeschliffen usw) und diese dabei zerstört. Nun möchte ich mir ein neues
Setzgesenk zulegen und stehe vor der Herstellerentscheidung RCBS oder Triebel.
Was können Sie mir dazu raten?
RCBS Setzgesenke sind schlich, einfach, gut.
Triebel dürfte ja schon mit ihren Geschossen zu tun gehabt haben.
LM: Siehe Purdies Fehler!
Empfehlen Sie bei Triebel die normale Setzmatritze oder die Benchrest Setzmatritze?
LM: Sieh oben!
Bei RCBS, da ich einen Teilkalibriermatritzensatz im Auge habe, fehlt mir die
Gewißheit daß es nicht gleich ist wie beim Hornadysetzgesenk und das Geschoß
wieder nicht durchgeht. Oder haben sie von ihren Kunden hier andere
Erfahrungswerte?
LM: Nein, nicht für solche selten Exoten wie Steyr 376.
Wenn Sie mir RCBS raten, brauche ich einen Setzer
LM: Ja, besser ist das.
Haben Sie den lagernd?
LM: Ja.
Triebel wird ja den richtigen dazu liefern können
LM: Nein. Siehe Purdies Fehler!
Oder haben sie auch einen geeigneten dafür?
LM: Deshalb nicht!
Ich möchte mir eine Pistole (Glock) für die Schwarzwildnachsuche zulegen.
Welches Kaliber können Sie mir für den jagdlichen Zweck raten? Mein
Büchsenmachen hat mir die . 357 Sig empfohlen.
LM: Ganz richtig!
Also Glock G31 Standard. Ich überlege, ob es nicht die 10 mm Auto sein soll (Glock 20 Standard), habe jedoch beides noch nicht geschossen und keine Erfahrungswerte. Die 10 mm Auto soll ja einen recht starken Rückstoss haben. Fertigen Sie auch Geschosse für Kurzwaffenpatronen oder ist da die Geschossgeschwindigkeit zu gering für das MJG?
LM: 650 m/s erreiche Kurzwafengeschosse kaum. Also nicht. Laden Sie nur 10,2 g TMF in die 357 SIG. Dann schießen Sie richtig.
Hinweis: Falls Sie davon etwas verwerten können, dürfen Sie
es mit meinen Initialen veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen, G. S. , Samstag, 6. Oktober 2012 21:40
klein ⅞" - 14 tpi, groß 1¼ - 12 tpi
Gönne Dir Lutz Möller Munition vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.