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Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
MJG, KJG und Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß ist der Treffer  - nicht das Geschoß.

FS7 Erfahrungen

Bild: Merkel KR1 mit FS7 für den FS7 BKA Feldversuch

Knall? Ja, so daß jeder den Schuß hört!

Gesundheitsschädliche Lautstärke? Nein, ist für weite Vernehmbarkeit gar nicht erforderlich!

BKA-Eingangsbestätigung SO11-6164.01-Z-236 vom 4. April 2011 zur rechtlichen Einstufung des FS7

Moin Herr Möller,

hier nun der erste Kurzbericht zum FS7:

Ich habe den Durchgang für die 9,3 auf 10,15 aufgerieben. Das Maß hat keinen besonderen Grund, ich hatte halt dieses Reibeisen zur Hand. Der Anbau war eine Sekundensache. Anschließend auf den Schießstand ( 9,3x62 von SAX ). Der Erste schuß lag 8 cm links hoch, der Zweite 8 cm links. Nach dem Verstellen lagen die nächste Schüsse leidlich mittig. Ich habe sie aber nicht enger als 50 mm zusammenbekommen. Ohne FS7 liegen die Ergebnisse bei etwa 20 mm.

Zweilochmutterndreher nach DIN 3116 A 3,9 x 30 mm (z. B. Delker Best. Nr. 4000824791) vor FS7-Vorderteil

Zweilochmutterndreher nach DIN 3116 A 3,9 x 30 mm (z. B. Delker Best. Nr. 4000824791) in FS7-Vorderteil

LM: Haben Sie denn auch das FS7-Vorderteil mit dem Zweilochmutterndreher nach DIN 3116 A 3,9 x 30 mm (z. B. Delker Best. Nr. 4000824791) fest auf das 12 mm lange M15x1 Feingewinde geschraubt?

Ich konnte allerdings nicht weitermachen, da ich mich leergeschossen hatte. Von den den Treffern bin ich bislang nicht begeistert, von der Wirkung des FS7 allerdings sehr, die Büchse ( R93 Offroad ) fühlt sich im Schuß bei moderatem Geräusch eher wie eine .243 an.

LM: Mal 10 zu 6 g JG Masse ins Verhältnis gesetz wären das „gefühlt“ 40% weinger Rückstoßimpuls. Sie könnenensich ja mal wie dort bbeschreiben einballistische Pendel bauen und den Rückstoß mit und ohne Feuerschucker messen.

Die Ergebnisse werden wahrscheinlich auch besser, wenn ich mal nach einem weniger hektischen und anstrengendem Tag auf den Schießstand gehe.

LM: Ach ja die Aufregeung, das neu Gerät, die Eile dazu, die gepannte Erwartung. Wer kennte das als Jäger nicht. In der Ruhe liegt nicht nur die Kraft sondern beim Schießen unbedingt die guten Ergebnisse auf der Zielscheibe oder der Beute.

Ich werde Sie auf dem Laufenden halten, dann auch mit Bildern.

LM: Ja gern. Ich bitte darum!

Bis dahin : Lassen Sie es sich gutgehen.

LM: Dake, desgleichen! Töchterchen ist zu Besuch . Die Sonne Scheint. Die Ausfluglokale warten schon auf uns. Der Tag wird gut!

Freundliche Grüße, T, S., Sonntag, 3. April 2011 10:05


Angenehmes FS7 Schießverhalten

Wir haben einige mal versucht. Bei allen Schüssen war das angenehme Schießverhalten festzustellen. Die Mündung springt etwas mehr als bei der offenen Rückstoßbremse. Dämpfung in Sachen Knall war nicht relevant zu erkennen. Der FS7 klingt grundsätzlich etwas verhaltener. Damit müßten Sie durch den BKA Versuch kommen. Das Mündungsfeuer ist durchaus weggeblendet und da keine SD Tendenz zu erkennen ist, glaube ich dürfte das für Sie klappen

W. Z. Montag, 4. April 2011 22:08

Tag Herr W.Z:,

meine offenen hdp Bremsen bremsen gewiß besser und die Waffen springen auch weniger, aber die sind damit L A U T, knallen auf´s gepeinigte Ohr! Deshalb FS7! Der ist für Jäger, die ohne Gehörschutz angenehm schießen wollen, das heißt bei mäßigem Rückstoß ohne ohrenbetäubenden Krach und blendendes Mündungsfeuer, so daß die nachts durch das Zielfernrohr das Wild im Schuß beobachten können und ggf. bei Flucht auch ohne vom Knall taub zu sein, vernehmen können. Ich sprach gerade heute mit dem BKA. Die wollen umfassende Unterlagen, auch zur rechtlichen Einordnung. Ich habe die Quellen und stelle mich der Aufgabe. Meine Absicht war nie einen guten Schalldämpfer für Deutschland zu entwickeln, weil die Jagdverbände und Polizeien, von Ausnahmen abgesehen, z. B. Für Wildgatter, keine Schalldämpfer in Wald und Flur wollen. Die wollen, daß man Gewehrschüsse hören kann, um Mißbrauch (Wilderei, Mord) verfolgen zu können.

Dieses „Sicherheitsinteresse“ hat der Gesetzgeber 1972 in der Begründung (veröffentlicht in BT Drucks. VI/ 2678 S. 25, in I74 (IV/2) - 641 03- Wa 3/71) zum Waffengesetz 1972 gegen die „Erfordernissen der Lärmbekämpfung“ gestellt, damit ein Abwägungsgebot zwischen zwei widersprüchlichen Anforderungen aufgenommen, das sich in dem neu aufgenommenen Zusatz „wesentlich“ zu Mündungsknalldämpfung zeigt. Genau heißt es dort zu § 3

„[...]

In Absatz 1 wird die schon im bisherigen Recht enthaltene Gleichstellung der wesentlichen Teile beibehalten. [...]

Die Gleichstellung der Schalldämpfer (Definition in Absatz 4) mit Schußwaffen ist erforderlich, um einerseits den Erfordernissen der Lärmbekämpfung Rechnung tragen zu können, ohne andererseits Sicherheitsinteressen zu gefährden, die bisher durch ein Verbot der Schalldämpfern nach § 25 Abs. 1 Nr. 2 RWF berücksichtigt worden waren.

[...]“

Für Schußwaffen bestimmte Geräte die im Sinne der obigen Gesetzesbegründung den Mündungsknall wesentlich dämpfen („Schalldämpfer“), berühren nämlich die öffentlichen „Sicherheitsinteressen“ und stehen damit den Waffen, für die sie bestimmt sind, gleich. Für großkalibrigen Jagdbüchsen erfordern die also ein Bedürfnis und müssen in die WBK eingetragen werden. Gängige Praxis ist ein solches Bedürfnis nach „wesentlicher Mündungsknalldämpfung“ = für Schalldämpfer im Allgemeinen nicht zu erkennen, sondern die für Sonderfälle zurückzuhalten.

Sich für die paar seltenen Sonderfälle ins Zeug zu legen hat in Deutschland keinen Zweck, lohnt wirtschaftlich gar nicht.

Hingegen gefragt wäre ein für Schußwaffen bestimmtes Gerät, das so wohl den lästigen Rückstoß mindert als auch das störende Mündungsfeuer schluckt, ohne deshalb wie verrückt zu knallen, und dabei im Sinne der obigen Gesetzesbegründung den Mündungsknall nur „unwesentlich“ dämpft, aber auf gar keinen Fall verstärkt. Das berührte die öffentlichen „Sicherheitsinteressen“ nicht und wäre damit, wie auch eine offene Rückstoßbremse, oder ein offener Mündungsfeuerdämpfer, frei von Bedrüfnis oder WBK-Pflicht zu überlassen und erwerben. So war das Entwicklungsziel für meine Feuerschlucker.

Weil die vom Gestzegeber festgelegte „wesentliche Dämpfung des Mündungsknalles“ psychoakkustischer Natur ist, kommt es auf das wirkliche Vernehmen an. Da es keine Meßvorschrift und keine Maßzahlen zu „wesentlichen Mündungsknalldämpfung“ gibt, und ein Herleitung aus andere Rechtsquellen keine zwingenden Schlüsse nahelegt, wird man um vergleichende Schießversuche im Wald und Flur bei der Beurteilung nicht herumkommen, meinen ich. In der BKA Raumschießanlage kann man das für Jäger die grundsätzlich iem Freien jagen, gewiß nicht herausfinden, meine ich.

Ohne Gehörschutz, aber mit Feuerschlucker, an der gewaltigen .338 Lapua Magnum Jagdbüchse

Der Gehörschutz liegt daneben nutzlos im Laub

Ich schieße mit Feurschluckern draußen im Freien ohne Gehörschutz angenem und sicher. Das gab es vor den Feuerschluckern so nicht! Der FS7 ist lange nicht mehr so groß und schwer. Die Jagdausführung mit 300 g und die Sportausführung mit 400 g sind gewiß noch nicht das Ende der Entwicklung.

Die EG Richtlinie 10/2003 (ersetzt gültige 86/188/EWG Richtlinie) schreibt ab 15. 2. 2006 zwingend vor, den Krach von Lärmquellen über 142 Pa oder 137 dB(A) technisch am Entstehungsort zu mindern (davor 200 Pa bzw. 140 dB). Bewertungen für Impulsgeräusche sind zwar Unsinn, fanden aber dennoch Eingang in die geltende Vorschrift.

Ich möchte daß zumindest im Forst jeder beruflich schießende Förster einen Feuerschlucker, der auf keinen Fall lauter als von der EG Richtlinie 10/2003 gefordert knallt, benutzt, damit seine und die Ohren seines Hundes das Försterleben mit der notwendigen Jagdwaffe heil überstehen und der Mann auch noch im Alter mit seinen Enkeln flüstern und die verstehen kann.

Da die EG Richtlinie 10/2003 dem Berufsjäger seit demVorgänger der Richtlinie von 1986 die Lärmbekämpfung an der Quelle vorschreibt und das Deutsche Waffenrecht schon lange vor Europa, nämlich in der Begründung (veröffentlicht in BT Drucks. VI/ 2678 S. 25, in I74 (IV/2) - 641 03- Wa 3/71) zum Waffengesetz 1972, seit 1972 Lärmbekämpfung unmittelbar an der Schußwaffe fordert,

„Die Gleichstellung der Schalldämpfer (Definition in Absatz 4) mit Schußwaffen ist erforderlich, um einerseits den Erfordernissen der Lärmbekämpfung Rechnung tragen zu können, ohne andererseits Sicherheitsinteressen zu gefährden, die bisher durch ein Verbot der Schalldämpfern nach § 25 Abs. 1 Nr. 2 RWF berücksichtigt worden waren“.

und die von mir ersonnenen Feuerschlucker (Gebrauchsmusteranmeldung 20 2011 002 443.1 vom 7. Januar 2011) öffentliche Sicherheitsinterssen mit Emissionen, die Gesundheitsrichtlinien als gesundheitsschädlich erkennen und festlegen gewiß nicht (weil zu leise) nicht gefährden, stellen Sie zur Lärmbekämpfung den heutigen Stand der Technik dar, der nach BImschG und TA Lärm allgemein anzuwenden ist, um unvermeidliche Immissionen zumutbar zu mindern. Das heißt erstens, lauter als 142 Pa oder 137 db(A) solle eine Waffe nicht knallen, bzw. unter den vorgeschreibenen Wert soll der FS7 oder seine Nachfolger den Mündungsknall großkalibriger hochwildtauglicher Jagdbüchsen mindern, ohne deshalb „den Mündungsknall wesentlich zu dämpfen“. Hier böte sich also ein Herleitung zu einer nicht psychoakustischen wirklichen Versuchsbeurteilung an, die z. B. von der PTB oder dem BKA rein technisch durchgeführt werden könnte.

Diese Herleitung zu Mündungsknallen unter 142 Pa oder 137 dB ist zwar nicht zwingend, aber vernünftig und genügt europäischem Recht, daß in dieser Sache in Großbritannien, Schweden und Finnland lange umgesetz ist, in Deutschland aber leider noch nicht hinreichend berücksichtigt wird. Die Berücksictigung wäre im Beschwerdeverfahren allerdings ohne weiteres zu erzwingen, da die EU ihre Mitglieder verpflichten kann. da serforderte nichct mal ein Klage vor einem Deutschen Gericht. Im Übrigen handelt in der EU niemand rechtswidrig der sich gemäß einer Richtline verhält, selbst wenn die noch nicht in nationales Recht umgesetz sein sollte. Die Förster sind also fein raus.     

Diesem Anspruch folgend wäre einerseits nach der europaische Richtline der Gesundheit der Förster und Jäger Genüge getan, ohne damit Sicherheitsinteressen zu gefährden das Lärmbekampfungsgebot des deutschen Waffenrechtes erfüllt, und die aus dem notwendigen Tierschutz herrührenden deutschen Waidgerechtigkeit gefördert, indem mit Feuerschlucker die Jäger auch nachts die zu Schaden gehenden Sauen mangels Blendung und Rückstoß duch den Schuß zeichnen sehen könnten, und bei Flucht außer Sicht mit den nicht betäubten Ohren vernehmen könnten, die Fluchtrichtung für ein erfolgreiche Nachsuche bestimmen können.

Deshalb soll der Feuerschlucker BKA Feldversuch ein Erfolg werden, ein Erfolg für die Allgemeinheit ebenso wie für den einzelnen Jäger.

Schuß knallt mit FS7 flacher und länger

Also ich hab aus 15 m neben einer Jagdbüchse mit FS7 gestanden. Den Schuß damit anzuhören war für die Ohren in Ordnung. Der Schußknall hört sich im Klang flacher aber länger an. Da habe Sie was gutes entworfen. Der deutsche Jäger wird es brauchen. Ich meine wenig Feuer, wenig Springen, geringe SF-Tendenz, gute Verarbeitung - einfach gut!

Haben Sie die Delta serie von Roedale mal gehört?

LM: Nein aber an einer deutschen technischen Universität laufen  gerade Messungen mit Gerätschaften, die für mich zu teuer wären und da sind die soweit ich glaube im vergleich mit vorgesehen, oder könnten zumindest noch mit hinzugefügt werden.

W. Z. Dienstag, 5. April 2011 08:58

Schuß mit FS7 ist eindeutig zu erkennen

berichtet W. H. heute für sein Jagdbüchse im 7 mm WSM. Dabei fällt mir ein, daß ich das ja schon lange weiß, aber zu erwähen vergar. Herr H. hat das Revier am Dorf. Wenn er draußen mit 7 mm WSM  (v0 bis 1160 m/s)  und FS7 = schießt wird das imDorf nicht nur wahrgenommen (=gehört) sondern auch eindeutig erkannt, da sich der Schußknall in Klang und Dauer ändert. In je nur einem Wort ausgedrückt, schießt die die nackte Hochwildbüchse eher mit „Knall“, aber mit FS7 eher mit „Zing“! Da ist auch kein Wunder, da der Feuerschlucker den ungedämpften Geschoßknall im Schußknall betont, während der Mündungsknall abgeflacht und in die Länge gezogen wird. Das Spektrum des Mündungsknalles verschiebt sich von höheren zu mittleren Frequenzen, während der sehr hochfrequente Geschoßknall unbeeinflußt bleibt. Vom Ohrenabstand vorgegeben vernehmen wir Örtlichkeiten oder Richtungen („Präsenz“) vornehmlich im Bereich zwischen 2 und 4 Kilohertz, während unser Ohren sonst bei nur 1 Kilohertz am empfindlichsten sind.

Ein Waffe mit FS7 hat also einen ganz eigenen, von andere herkömmlichen Waffen leicht zu unterscheidenden, vernehmlichen Klang. Schon allein deshalb gefährden ihre daran eindeutig zu identifizierenden Jäger (außer natürlich wenn jeder eine solche benütze) die Sicherheitsinteressen der Allgemeinheit nicht. Die fürchtet ja gerade Schüsse die man nicht vernehmen oder nicht zuordnen kann. Das Gegenteil bewirkt der FS7.

Dabei benutzt sich das neue „Stahl-Dural-Wunder“, wie man leicht schon am Größenvergleich festmachen kann, merklich angenehmer als seine klobige Vorgängerin DK5:

Hinten große alte eiserne DK5, vorn kleiner leichter FS7

Längenvergleich

 

Herr H. benutz seine kräftige 7 mm WSM Hochwildbüchse draußen im Revier zu Jagd ohne Reue ohne Gehörschutz und freut sich an der kleine Bauart, dem leichten Gewicht, der Balance und Führigkeit, die der FS7 anders als dessen Vorgänger DK5, nicht mehr beeinträchtigt. Er möchte sie nicht mehr missen, sagt er. 

Lutz Möller, den 5. April 2011

Ich bitte um weitere FS7 Erfahrungen in Wort und Bild!

Feuerschlucker als Währung

Hallo Hr. Möller!

Ich hoffe, ich kann Sie für den Rest des Tages ein wenig erheitern. Immer wenn ich lange ansitze, schreibe ich meinen Mitsitzern kleine Gedichte zur Erheiterung rund um die Jagd. Heute mal für Sie, und Ihre tollen Geschosse.

„Möller Schwein“

Der Tod er überraschte sie,
bei Sternen klarer Nacht.
Gefällt vom Möller Jagd Geschoß,
wird's plötzlich um sie Nacht.
So habe ich die Pflicht als Jäger,
ein weit´res Mal vollbracht.
Ich rate jedem Jägersmann,
zum Jagd Geschoß von Möllermann.
Erst wenn man's hat und schießt,
dann weis man was es kann.
Ein Hoch auf Lutz den Massingdengler,
er ist ein toller Pillenspengler.

Waidmannsheil

SM

Nun Hr. Möller, bei so viel Verehrung das wäre doch schon einen Feuerschlucker wert.

LM: Früher war das ein Asbach Uralt wert. So ändern sich die Zeiten.

Viele Grüße, S.Müller, Dienstag, 5. April 2011 14:40

Noch ein Dichter

Betreff: Währung

Hallo Herr Möller,

wenn es für Dichtung Feuerschlucker geben sollte, werde ich umgehend auch beginnen zu reimen ;o)

Etwa so:

Wenn die Sau um Mitternacht,
erlegt mit MJG zusammenkracht,
Dir also gutes widerfährt,
dann ist das keinen Feuerschlucker, aber vielleicht ´nen Asbach wert.

Prost und Weidgeheul, Stefan Simm, Dienstag, 5. April 2011 15:48

LM: Witzig!

Wollt ihr ihn schöner?

Ach ja, der Feuerschlucker 7 mag ja ganz gut sein - aber der braucht d r i n g e n d (!!!) einen Konus Richtung Patronenlager. Was soll das arme Schwein denken, wenn es mit (durch) so einem designerischen (neues Wort) Krüppel beschossen wird (so viel Zeit muß sein) - hoffe, ich muß keine Skizze anfertigen. Spaß beiseite, das Ding sieht wirklich schrecklich aus und paßt optisch absolut zu keiner Waffe. "form follows function" - nicht immer das Maß der Dinge! Doch der Umsatz läßt sich durchaus mit Kosmetik verbessern (bei den Frauen funktioniert das hervorragend - die geben Milliarden dafür aus) .....

Matz, der Schatz, Freitag, 8. April 2011 10:26

Also frage ich euch „Wollt ihr ihn schöner, leichter, lauter, leiser, biliger, teuerer, kürzer, schicker (Kohlefaser) oder was?“ Vileist möglich. Nicht alles ist sinnwoll. Eingetroffene Messungen raten einen geänderten Nachfolger zu schaffen. Noch sind Wünsche einzubauen möglich. 

Marketingschelte

Hallo Herr Möller,

meine Wünsche wären ein leiseres oder wahlweise leichteres Rohr, daß sich auf den bestehenden Unterteilen wechselweise zum Normalrohr einsetzen ließe. Wir hatten mal über ein Alu-Kohlefaser Rohr telefoniert. Das wäre der Teil „leicht“. Leiser wäre auch schön, sollte jedoch noch legal sein.

LM: Leiser geht wafffenrechtlich frei wohl nicht mehr. Siehe dazu auch FS7 BKA Antrag. Leichter ginge schon mit Kohlefaser, aber eben dann nur für den seltenen Einzelschuß der Jäger aber nichct für Reihenfeuer der Sportschützen.

Noch ein Hinweis zum Marketing: Nachdem das aktuelle Modell des FS7 erst gerade auf den Markt kommt halte ich jetzt schon über einen Nachfolger zu sprechen nicht für vorteilhaft! Jene, die schon einen FS7 haben könnten sich verschaukelt fühlen. Der gerade einen FS7 anschaffen wollte, wird das aufschieben und auf ein neues Modell warten. Beides ist ungünstig. Wenn man das über einen Komponententausch regeln könnte, ließe sich das abmildern. Trotzdem: Hier sollte sich der verbesserungswütige Techniker zurückhalten, sonst vergrämt er sich die Kunden.

LM: Danke für den Rat! Ich wollte im wesentliche Matz-Schatz´s Beitrag veröffentlichen. Der schlug ja was vor und wenen man genau liest, wohl eher scherzhaft gmeint! Ob wohl Milliarden (Was? deziBel? €uonen? RückstoßNewtonMeter?) für das Aussehen schon Gier entfachen könnten . . . <grins>!

Mit freundlichen Grüßen, Fritz Fuffzig, Freitag, 8. April 2011 14:29

Fließende Formen

Betreff: FS7 Schöner?

Hallo Herr Möller,

ich weiß ja nicht, wieso die sich des Designs wegen aufregen. Klar können die Formen fließender sein, aber was soll´s, dem getroffen Wild ist es eh gleich. In der Nacht sieht meist nicht mal der Schütze selbst. Ob das nun gerade oder mit Konus gegen hinten ist, ist doch letzendlich gleich, wenn nur die Beschriftung klüger und aussagekräftiger aufgebracht werden würde.  Vorschlag: FS7 oder FS8 als Zeichen (kann auch als Trademark eingetragen werden) und zusätzlich das viel wichtigere Teil, nämlich bis zu welchem Geschoßdurchmesser er verwendet werden kann. Also als Zusatz z.B. das Logo und dann - 8, -9, -10 etc. Mir scheint dies sinnvoller als das äußere Design des FS.

Gruss jr., Freitag, 8. April 2011 14:35

Feuerschlucker, schön und elegant, Schweine lassen sich damit noch viel lieber totschießen

Na, geht doch !

Moin Lutz,

nein, die Schweine haben keinen Zettel da gelassen, sie waren auch nicht da - ich werde sie heute Abend diesbezüglich zur Rechenschaft ziehen. Feuerschlucker (fire swollower) ist bestimmt eine feine Sache,werde mal drauf rumdenken - - braucht aber wirklich "a bissle"! re-design - denn auch die äußeren Werte zählen.

Still waiting for some respond to my noumerous Emails! Könnte auch in Türkisch schreiben, um dich ein wenig zu reizen, denn das kann ich auch ganz gut.

LM: Eines nach dem anderen. Je mehr Du neu schreibst desto später komme ich an die alten Sachen!

senin yaban domuzu, Freitag, 8. April 2011 15:52

Feuerschlucker nachts abgelichtet

Hallo Herr Möller,

zuerst mal Glückwunsch zu dem prima gelungen FS7.

LM: Danke für die Blumen!

Kleine Verbesserungen sind sicher noch machbar, aber er ist auch so top! Dem Hersteller ein Kompliment für die blitzsaubere Fertigung. Ich weiß wovon ich rede. Montiert und abgelichtet auf einer Blaser R8 Safari in .300" Blaser Magnum.

Montage absolut kein Problem
Rückstoß deutlich geringer
Hochschlag nicht mal die Hälfte noch
Mündungsfeuer weg

Was wünscht man sich mehr? Als Anlage folgen Bilder:

Norma Werksmunition in .300 Blaser Magnum mit CDP Geschoß

Versuchswaffe Blaser R8 mit Feuerschucker FS7

Der FS7 näher betrachtet

Der FS7 im beleuchtetenTunnel bereit im Dunkeln mit sekundenlanger Belichtung mit Automatik abgelichtet zu werden.
Die Art zu knipsen gewähleistet zwar immer Bilder, sagt aber nichts über die wahren Helligkeitsverhältnisse.

1. Schlappe Norma Werksmunition in .300 Blaser Magnum mit CDP Geschoß ohne FS7 flammt deutlich

2. Schlappe Norma Werksmunition in .300 Blaser Magnum mit CDP Geschoß ohne FS7 flammt hell

Schlappe Norma Werksmunition in .300 Blaser Magnum mit CDP Geschoß mit FS7 flammt seitlich sichtbar noch wenig.
Von hinten ist das aber nicht zu bemerken, blendet nicht.

Kräftige .300 Blaser Magnum mit Winchester Failsafe Geschoß auf 5.600 Joule geladen mit FS7 flammt seitlich kaum.
Von hinten ist das nicht mehr zu bemerken, blendet überhaupt nicht.

Düsseldorf, Freitag, 8. April 2011 21:02

Moin Düsseldorf,

das sieht man mal wieder, wie nur alles gemeinsam eine Sinn gibt - wenn überhaupt. Ich weiß ja nicht, ob Blaser sich vor seinen eigenen sogenannten „Magnum“ Patronen in deren unseligen R93 fürchtet, wie Sie meinen, oder ob Norma in alter, gübter Weise von sich aus schwach lädt. Jedenfalls zeigen die flammenden Norma-Blaser-Werksmunitionsbilder mit oder ohne Feuerschlucker zu viel Licht, als daß man damit nachts auf Sauen sitzen sollte.

Wie viel besser sieht da Ihre knackige Handladung aus. Ich weiß schon aus welchen Gründen ich immer zu höchsten Gasdrücken rate. erstens brennt die Treibladung dann besser und trifft genaer und zweitens flammen solche Ladungen nicht so. Das zeigen Sie ja recht eindrucksvoll. Verraten Sie uns noch die Werksladungsenergien, damit es was zu vergleichen gibt.

Waidmanns Heil, Lutz Möller, Samstag, den 8. April 2011

Tafelfreuden

zeigten sich nur dort.

Blaser Magnum Patronen von links nach rechts:

7 mm Magnum mit Nosler-Accu-Bond-Geschoß
.300 Magnum mit Nosler-Accu-Bond- o. CDP-Geschoß
.338 Magnum mit Nosler-Accu-Bond- o. Barnes-Geschoß
sowie .375 Magnum mit Barnes-Geschoß

Quelle

D. berichte fernmündlich von seine Schnelle und Energiemesssungen der .300 Blaser Magnum. Die  obigen Wert erreichte er aus seiner Blaser R8 jedenfalls nicht. Statt 4.826 Joule mit dem 10,7g CDP erreichet er nur 3.948. Da fehlen immerhin gegen über den Versprechungen 878 Joule! Das ist doch B . . . ! Von den versprochenen flotten 950 m/s v0 lieferte Blaser gerade mal bummelige 859 m/S v0 oder erhebliche 81 m/s weniger. Was das für den Jäger draußen bedeutet, der sich nach der auf der Schachtel aufgedruckten Schußtafel

10,7 g Blaser CDP · BC 0,385 Werksangaben

Entfernung (m) 0 50 100 150 200 250 300
Geschwindigkeit (m/s) 950 906 864 824 784 746 708
Energie (J) 4.826 4.394 3.995 3.628 3.288 2.974 2.683
100 m (cm)   -0.8 0 -2.5 -8.6 -18.6 -33.1
GEE 195 m (cm)   1.2 4 3.5 -0.6 -8.7 -21.2

Quelle

richtet, muß ich ja wohl nicht weiter aus führen.

10,7 g Blaser CDP · BC 0,385 tatsächlich

Entfernung (m) 0 50 100 150 200 250 300
Geschwindigkeit (m/s) 859 813 770 728 687 647 609
GEE  182 (cm) -4,5 +1,6 +4,4 +3,2 -2,7 -13,9 -30,7

Wenn aus einer .300 „Magnum“ nur so wenig heraus kommt, fragt er sich, warum man dann nicht gleich bei der .30-06 bliebe, die das bißchen Bumms auch ohne Magnum-Tricks liefere - immerhin schon seit seit 1906! Da denke sich jeder bei, was er will. Ein Schelm der Böses dabei denkt!

Seine eigene Handladung mit dem 11,66 g WSF Geschoß lieferte 5.600 Joule kinetische Geschoßenergie. Das sind immerhin 980 m/s v0 mit einem schwerern Geschoß!

11,7 g WSF Handladung · BC 0,391

Entfernung (m) 0 50 100 150 200 250 300
Geschwindigkeit (m/s) 980 850 811 773 736 700 665
GEE 191 m (cm) -4,5 +1,4 +4,3 +3,6 -1,2 -10,6 -25

Waidmanns Heil, Lutz Möller, Samstag, den 8. April 2011

Kein Piepen in den Ohren

FS7, 2. Bericht

Moin Herr Möller,

nachdem ich den FS mittels Schlüssel richtig fest montiert habe, passen auch dieTrefferbilder ( 25 mm umschlossen ). Da geht wahrscheinlich noch mehr, für meine Waldjagdentfernung genügt es mir aber.

LM: Weniger wäre mehr!

Während des letzten Mondes konnte ich zwei Sauen erlegen, beide etwa 35 Kg, beide fielen im „Knall“ undblieben am Anschuß liegen. Die Wirkung des FS7 ist hervorragend: Null Mündungsfeuer und kein Piepen in den Ohren! Ohne diese blinden 10 Sekunden kann man sehr genau sehen, was im und nach dem Schuß geschieht. Auch Fluchten hätte man hören können, wenn die Stücke noch gelaufen wären.

LM: Das nicht ist, kann man nicht hören.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden.

LM: Das freut mich, denn Sie beschreiben mit wenigenWort aus Ihrer Sicht, sei mein Entwicklungsziel erreicht. Danke für Ihren Bericht!

Schöne Restosterfeiertage Ihnen. MfG, T. S., Montag, 25. April 2011 10:59

Wieder ein „Werk“ gelungen

Hallo Lutz,

FS7 auf meine 8X68S geschraubt und ab zum Schießstand. Nach Einschießen der Voere mit anderem ZF und Lutz Möller Geschoß mit Ladung 4,49g Norma 202 Treffebild mit 5 Schuß auf 2 Euro Stück. Rückstoß der Waffe wie meine 6,5x57 Steyer. Da ist Dir wieder mal ein „Werk“ gelungen. Ich kann den FS7 nur empfehlen. Ich habe leider keine Bilder gemacht, aber wenn die 8,5x63 dran ist, mache ich auch ein Bild von der Zielscheibe.

Gruß und Waidmannsheil, Diethard, 2. Mai 2011

FS7 ist trifft nach Ab - und  Anbau wieder genau

Vorweg hier eine objektive Messungen zu Schießlärm einiger Waffen und Geräte für die landwirschaftlichen Berufsgenossenschaften, die sich   beschäftigen werden.

Danach folgt eine subjektive Einschätzung von Herrn B., der seine Blaser R8 in 8x57IS von seinem Büchsenmacher mit einem FS7 ausrüsten, und einschießen lies. Bei letzterem war er zugegen. Sein Büchsnmacher hatte noch unbewehrte Jagdbüchsen in .222 und 7x57R mit, die der - gut um zu vergleichen - auch schoß. Zunächst berichtet Herr B. das der „Knalldruck auf dem Bauch“, den er ohne Feuerschlucker bislang auf dem Schießstand verspürt habe, ganz entfallen sei. Dann sagte er, als Schütze könne er mit FS7 keinerlei Mündungsflamme  mehr erkennen, während er bei der 7x57R aus der  BBF etwa 30 cm Flamme beobachtete. Das Schußverhalten  seiner R8 mit dem FS7 beschrieb er als „angnehm“. Den Schußknall seiner Hochwildbüchse mit Feuerschlucker ordnet er „in etwa wie die .222 Rem.“ ein.

Da Herr B. nicht immer die „Dose“ auf seiner Büchse mitführen möchte, sondern die eigentlich nur unmittelbar vor der Jagd im Revier aufsetzen möchte, prüfte er mit seinem Büchser, wie denn die Wiederholgenauigkeit des Anbaues sei. Dazu schraubte er nicht nur die Dose von der Büchse runter, sondern zerlegte den Schlucker auch noch, fügte ihn wieder zusammen und baute ihn wieder an. Das daumennagelgroße zusammenhängende Loch, daß er mit seinen drei Schüssen vorher in die Pappe gestanzt hatte, hielt er auch nach der Wechselei mit dem nächsten Schuß. So verzichtete er zufrieden auf weitere.

Herr B. meinte fernmündlich, der Feuerschlucker „sei zwar teuer, aber gut“ und „ich hätte nicht zu viel versprochen“. Er sei mit seiner Entscheidung jedenfalls zufrieden. Bilder und Geschichten sichert er mir zu.

Lutz Möller, Donnerstag, den 5. Mai 2011

Tikka + FS7

Hi Lutz!

As requested some pictures on TIKKA M55/ 7 mm Mauser with your new Feuerschlucker.

 

To my knowledge this is the most fancy wood piece that ever have left the old factory in Tikkakoski. As you can see I have invested in a new scope. Trijicon AccuPoint 1-4 x 30 with a red dot reticle. Next time on a roe deer hunt chase with Zigge you will be able to find the animal quickly! The mounts are old Tikka steel mounts. There are not better! Totally reliable! You can mount and dismount as may times you want. 100% reliable hitting point. And they can take heavy beating.

Enjoy the pictures of the gun you will be using next time in Sweden.

Svante, Donnerstag, 5. Mai 2011 15:58

Kein Hochschlag mehr

Hallo Herr Möller,

am Montag bin ich zum Büchsenmacher Beer nach Kempten gefahren, um meine FS 7 bestückte R 8 abzuholen. Wir sind auf den Schießstand gefahren, um uns gemeinsam ein Urteil über Ihre FS 7 zu bilden. Unter - FS7 trifft nach An - und Abbau wieder genau - haben sie meinen fernmündlichen Bericht zutreffend ins Netz gestellt. Da ich nicht selbst geschossen habe, sondern mich bewußt zur reinen Beobachtung entschieden hatte, konnte ich die von Ihnen wiedergegebenen Sachverwalte gut erkennen. Noch zwei Dinge möchte ich Ihrem Bericht hinzu fügen.

Bei der 7 x 57 war ganz klar ein leichtes Mündungsspringen zu erkennen, bei der FS 7 bestückten R 8 nicht. Der Schußknall ist zumindest im geschloßenen Schießstand wie auseinander gezogen, verlängert, als wenn die Spitze des Lärmpegels gestaucht und verlängert würde. Wer´s einmal gehört hat, wird wissen was ich meine. Warum ist bis heute keiner aus dem Umfeld der Waffenhersteller auf die Idee gekommen? Was soll´s jetzt sind die FS 7 ja da, und ich kann sie nur empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen, C. B. Freitag, 6. Mai 2011 23:27

Beeindruckende Schußbilder

Da meine DK5 immer noch hervorragende Dienste tut, die Schußbilder mit Ihren Jagdgeschossen  immer wieder beeindrucken, rührt mich Ihre Neuentwicklung FS7

LM: Hätten Sie die eine oder andere Zielscheibe  mit „beindruckenden Schußbildern“ für mich?

H. B. Mitwoch, 11. Mai 2011

FS7 Bericht

 Hallo Herr Möller,

lang lang ist´s her, doch nun erfolgt mein Bericht zum FS7! In der Zwischenzeit hatte ich beruflich bedingt und jagdlich bedingt sehr viel um die Ohren, aber das ist für Sie ja nichts Neues. Ich habe im Mai die Jägerprüfung bestanden und nutze seit dem noch mehr als vorher jede Gelegenheit raus zu gehen. Ihre Seite hat sicherlich einen großen Beitrag zum bestehen der Prüfung geleistet. Waffen und Munition allgemein, Wundwirkung, Zielwahl, Jagdgeschichten und Vieles mehr helfen einem Jungjäger auf sehr anschauliche und „lockere“ Art und Weise viele Bereiche der Jagd besser zu verstehen und zu erlernen. Dafür ein großes Waidmannsdank!

LM: Bitte sehr, bitte gern.

Die Bilder zu meiner Sportwaffe erhielten Sie ja bereits vor einigen Monaten.

Den FS7 auf der MR.308 anzubauen war leicht zu bewerkstelligen. Gewinde paßt, mit passendem Werkzeug angezogen und los geht´s. Die Verarbeitung des FS7 hat mir auf Anhieb gut gefallen. Keine scharfen Kanten, alle Ecken sauber entgratet, Passgenauigkeit der Gewinde einwandfrei.

Auf dem Schießstand zeigte sich folgendes Bild: Die Treffpunktlage war die erste Aufgabe. Keiner der 3 Schüsse fand sich auf der Scheibe.

LM: Mit neuem Gerät schießt man nicht gleich auf 100 m, sondern zuvor auf 25, dann 50 und erst zuletzt auf 100 m. So könne Sie erreichen keine Scheibenanlagen zu zerstören.

Nach weiteren 4 Schüssen war die ungefähre Abweichung ermittelt, 50 cm hoch und 30 cm links. Visierung korrigiert und weiter ging es. Beim genauen Einschießen stellte ich eine sprunghafte Trefferlagenänderung fest. Die Ursache war schnell gefunden. Der FS7 hate sich teilweise etwas gelöst. Nachgezogen und schon paßte das Trefferbild. ( Im Rahmen dessen was sich mit Schüttgutmunition so machen läß!)

Mein Eindruck und meine Bewertung:

Auf dem MR.308 ist der FS7 optisch ein absolutes Highlight. Etwas martialisch und natürlich sehr militärisch, was sicher an dem Gesamtbild mit dem Sturmgewehr liegt. Das Schußverhalten ist sehr angenehm. Selbst auf dem überdachten Schiestand ist der Krach bei nur wenigen Schüssen erträglich. Wenn auf demStand viel geschossen wird, empfiehlt sich aber nach wie vor der Gehörschutz. Der Rückstoß des MR.308 ist ohnehin schon sehr weich und eigentlich nur schiebend. Dieses Verhalten wird durch den FS7 zwar noch ein wenig weiter gemildert, aber im Großen und Ganzen nur unwesentlich. Angenehme Lautstärke, angenehmes Schießverhalten und dauerhaft konstant gute Treffpunktlage. Was will man mehr?


Zwei Dinge gibt es jedoch, die ich zu bemängeln habe. Dinge, die sich aber wahrscheinlich nicht beheben lassen und von der Sache her logisch sind und zu erwarten waren.

  1. Nach 15 - 20 Schüssen wird der FS7 so heiß, daß selbst bei 20° Aussentemperatur durch das Glas mit 1-4 facher Vergrößerung nur noch Hitzeflimmern zu sehen ist. Bei einem derartigen Gewehr und dynamischen Disziplinen werden aber schnell mal bis zu 35 Schüssen in wenigen Sekunden abgefeuert. Jetzt werden die IPSCler zwar richtig behaupten, der FS7 sein aufgrund der Größe eh nicht zugelassen ist, aber versuchen wollte ich es dennoch. Es dauert 10 - 15 Minuten bis der Feuerschlucker wieder auf eine flimmerfreie Temperatur abgekühlt ist. Bis zu 4 Schüsse innerhalb einer Minute gehen nach meiner Beobachtung und 2 facher Vergrößerung noch „fast“ flimmerfrei.

    LM: Das Hitzeflimmern können Sie mit einem isolierenden Mantel unterdrücken. Ich   nehem dafür meinen Schal. Bilder siehe Weitschießen.
     

  2. Bei einer Selbstladebüchse wie der MR.308 ist eine sehr starke Verschmutzung durch Schmauch gegeben. Beim Selbstladevorgang entsteht ein Unterdruck. Dieser Unterdruck saugt die noch im FS7 befindlichen Gase zurück. Aus vielen kleinen und großen Öffunungen des Gewehrs quillt Rauch (Verschluß, Magazinöffnung, Abzug). Innerhalb des Magazins hat sich bereits nach 10 Schüssen eine richtig dicke Schicht von Verbrennungsrückständen angesetzt. Ich betreibe zwar „gezwungenermaßen gern“ auch die Waffenpflege, aber diese Art der Verschmutzung ist mir zuviel. Ein gutes Gewissen habe ich bei soviel Schmauch innerhalb und rund um das System herum nicht.

    LM: Laden Sie rauschschwache Pulver von Bofors!

    Fazit:
    Optisch top sowie Schiessverhalten und Verarbeitung auch top. Sobald mit der Waffe größere Serien geschossen werden nur bedingt empfehlenswert.
    (aber ich denke, dafür wurde er auch nicht konzipiert!).

Herr Möller, aus meinem Bericht ergibt sich eine Frage. Jagdlich benutzte ich derzeit, wie bereits berichtet, eine Steyr-Mannlicher ProHunter in 8x68S, natürlich mit Ihren Lutz Möller KJG. Das erste Waidmannsheil steht zwar noch aus, aber ich werde umgehend berichten. Ich bin mit der Waffe sehr zufrieden. Gute Schußleistung und mäßiger Rückstoß dank Ihrer leichten Geschosse. Ich möchte mir aber gerne noch eine zweite Waffe zulegen. Eine möglichst kurze und führige Waffe für Entfernungen bis 120 m. Auf den sehr engen Kanzeln ist der Umgang mit dem doch recht langen System teilweise schwierig. Des Weiteren möchte ich mich nicht bei jeder Einladung für dieses „mörderische, zerstörerische und völlig überdimensionierte Panzergrantenkaliber“ rechtfertigen müssen.

Ich kenne zwar Ihre Meinung zur .308 Win Patrone, aber ich meine für einen sehr kurzen Lauf (45 - 50 cm) ist es geeignet.

LM: Ja, genau dafür entworfen. Mein G3 hatte nur ein 43 cm kurzen Stutzenlauf-

Zusätzlich macht die Möglichkeit Ihren oben beschriebenen FS7 an diese Waffe anzubauen die .308 Win interessanter als 8x57 oder 9,3x62. Eingeschossen mit den MJG aus Ihrem Laden sollte die Kombination hinhauen, oder.

LM: Die Lutz Möller GmbH wird Ihre Waffe gegen eine gringe Gebühr und Munitionskosten für Sie einschießen, wenn Sie da wünschen.

Im Auge habe ich eine Sauer 202 (schießt angenehm und ist verhältnismäßig schwer, was ich mag). Mit einem 1-6 fach Glas glaube ich eine gute Einheitswaffe zu besitzen, die im Nahbereich, auf Drückjagden, in engen Kanzeln und zum Schießen ohne Gehörschutz besser geeignet ist als die 8x68S.

LM: Gewiß!

Stimmen Sie meinen Gedanken zu?

LM: Ja.

Haben Sie Alternativen zur Sauer 202?

LM: Es gibt viele andere Waffen, die passen könnten, aber die Waffe muß  I h n e n  liegen, nicht mir. Es ist Ihr Geschmack und Ihr Geld, daß Sie ausgeben möchten.

Viele Grüsse, B. K. Dienstag, 14. Juni 2011 13:11

Guten Abend Lutz,

entschuldige bitte, daß ich mich schon wieder melde und ein paar Fragen habe, denn man hat mir Anfang der Woche eine Sauer 90 in 8x68 angeboten und dann würde ich den FS7 sinnigerweise an eben diese bauen.

Bin ich jetzt mit meinem Gedanken die 9,3x62 gegen eine in 8x68 zu tauschen mit dem Ziel der Einheitswaffe (Eine für alles), auf dem Holzweg??? Oder ist dein "Gewiß!" auf die Bedingungen der Entfernung,... bezogen? Denn meine Anforderungen sind im Grunde ja ähnlich. Wobei mich die Länge bisher nicht stört.
Nicht das ich unzufrieden o.ä. mit der 9,3 wäre, wie gesagt mein Gedanke war einfach einen größeren Bereich abzudecken, besser aufgestellt zu sein und Deinem nachvollziehbaren Credo der Geschwindigkeit zu entsprechen;-)"Erkaufe" ich mir u.U. mehr Nach- als Vorteile?
Entschuldige bitte, wahrscheinlich sind es "dumme" Fragen, aber irgendwie hat mich Dein "Gewiß" etwas verunsichert.

Wo ich Dich so zu sagen gerade in der Leitung habe, noch schnell abschließend eine Frage zum Zielfernrohr bzw. Absehen. Montiert wäre auf der 8x68 ein Zeiss 3-12x56, mit Absehen 1. Dies würde ich ändern wollen. Die Frage ist nun, lohnt es sich auf ein Absehen mit LP zu wechseln? Ich habe den LP bisher nicht wirklich vermisst und in einem Deiner Bericht meine ich vor langer Zeit gelesen zu haben, das es bei dunkler Sau vor dunklem Hintergrund eher stört. Evtl. ist der LP aber in gewissen Situationen dienlich, sodass es doch gut wäre dort hin zu wechseln? Ich muss gestehen ich habe mich mit diesem Thema bisher nicht beschäftigt, da ich keine Ambitionen hatte zu wechseln. Wo nun aber plötzlich die Entscheidung ansteht, wäre ich Dir für einen kurzen Rat sehr dankbar.

Da ja noch keine Entscheidung gefällt und somit alles spekulativ ist, reicht mir zu allen Fragen ein kurzer, kompetenter Satz, ohne viel Aufwand, von Dir, wie z.B."Richtige Gedanken, gute Wahl, also kaufen und Absehen wechseln" o.ä. bzw. das Gegenteil.

Ach, eins noch. Ist abzusehen wann fertige Munition in 8x68 bei Dir zu erwerben ist? Ich würde selbstverständlich umsatteln.

Herzlichen Dank für Deine Hilfe!

Beste Grüße und eine gute Nacht. Seabstian, Donnerstag, 16. Juni 2011 23:45

Nun muß er her

Sehr geehrter Herr Möller,

ich habe in der letzten Woche geschrieben, ich würde mich in dieser melden. Diese Frist habe ich wahrlich ausgeschöpft.

Gefallen ist die Entscheidung für den Feuerschluckers. Geholfen,  hat mir der Abschuß eines kleinen Spießers  bei meinem gestrigen Ansitz. Ich hatte ihn bereits zwei Stunden zuvor im Nachbarrevier mit zwei Schmalrehen seinen  Kreise ziehen sehen. Er wollte aber nicht über die Grenze kommen und war verschwunden. Da ich wegen des starken Windes nicht mehr mit ihm gerechnet hatte, bereitete ich das Abbaumen vor. Bei einem Blick aus der Luke  sah ich ihn dann doch noch in 120 Meter Entfernung auf der Wiese vor meiner Kanzel zügig in eine Richtung ziehen, wo ich ihn wenige Meter weiter aus dem Blick verlieren würde. Waffe aus dem Fenster, Stuhl zurecht rücken und schießen. Bock liegt, Ohren klingeln. Natürlich lagen die Ohrstöpsel griffbereit, aber   . . .  hätte ich sie noch reingesteckt, wäre der Bock schon weggewesen.

So, nach dieser Vorgeschichte will ich einen Feuerschlucker7 für 9,3x62.

Herzlichen Dank und mit freundlichen Grüßen, H. K.

FS7 angebaut

Hallo Herr Möller,

bedauerlicherweise ist meine Kamera defekt, daher nur erste Handyfotos vom montierten FS7 - 200 auf Voere STL 3.

Praxisbericht mit scharfen Fotos wird nun doch etwas länger als gedacht dauern. Der Service von huntingtom.de für das Gewindefräsen war zügig und gut, deren Ansprechpartner Herr Helmig war stets sehr hilfsbereit und kompetent bei Fragen aller Art. Danke für die Verbindung. Das Einschiessen mit 30-06er MJGs steht noch an, daher kann ich leider noch nichts hier zu ersten Erfahrungen berichten!  Kommt aber sobald wie möglich.

Das auch von Ihnen in Afrika 2011 genutzte kleine Kaps-ZF hat es mir angetan. Noch ist ein älteres Swarovski Habicht Nova 2,2-9x42 (leider) mit zwei Schienen auf der Voere drauf, leider paßt jedoch das kleine Kaps-Glas mit Tageslichtbeleuchtung nicht ohne grössere Umbauten kurzfristig auf die alten SWM-Basen.

CB: Man kann den FS7 teilweise lösen, um die Schrift an die richtge Stelle zu bringen.

Gruß, C.B., Freitag, 15. Juli 2011 15:05

FS7 nach Chemieunfall benötigt

Sehr geehrter Herr Möller,

wir hatten bereits kurz vor Ostern schon einmal fernmündliche Verbindung - es ging um den FS7. Sie standen in der „Kälte“ und waren so freundlich mir dennoch einige Auskünfte zu geben.

LM: Für vernünftige technische, physikalische, jagdliche Fragen bin ich da.

Mittlerweile habe ich ein Mündungsgewinde schneiden lassen.

LM: Von wem? Ist der Betrieb zu empfehlen? Wieviel haben dafür Sie bezahlt?.

Ich möchte nun einen FS. Als Gehörgeschädigter nach einem Unfall - Explosion im Chemieraum mit heftigem Knalltrauma - möchte ich nichts mehr unnötig wagen. Der teilweise Verlust des stereofonen Hörens und ein ständiger Tinnitus reichen mir völlig.

Ich schieße einen 98er Voere in 7x64 und bin damit bestens - demnächst mit dem FS7-160 - ausgerüstet.

Viele Grüße, W. S. Donnerstag, 21. Juli 2011 16:24

Schußbild LM MJG .30-06 mit FS7

Guten Tag Herr Möller,

anbei wie avisiert Handyfotos von zwei Schußbildern (Vorder- und Rückseite) mit Ihren LM MJG Munition in .30-06 aus einem Repetierer Voere STL 3 auf 100m mit FS7-200. Optik war Swarovsky Habicht Nova 2,2-9x42 Abs. 1. (Beim nächsten mal verwende ich Ihre Zielscheibe, jetzt war es noch eine andere)

Zum Einschiessen der Waffe auf den erstmals montierten FS7 benötigte ich 6 Schüsse. Das Swarovsky scheint übrigens je Klick nur 4 - 6 mm zu verstellen. Das war ein wenig ungewohnt.

Auf dem obigen Schußbild findet sich ein Schuß zur GEE-Hochschußeinstellung sowie ein Schuss ohne FS 7 (Treffer oben am Scheibenrand) sowie ein Schuß (mit S&B Game King 11,7g, einzelner Treffer rechts).

3 Schüsse kleiner als ein Schupflaster

Zur Demonstration der Präzision folgte dann eine famose Dreiergruppe (siehe Schußbilder). Augenzeugen waren beeindruckt. Da sieht man auch, was man aus einer einfachen Waffe herausholen kann.

3 Schüsse auf eine Dauemnnagel

 Die enge Dreiergruppe konnte ich, wie man wegen der Fransen sieht, nicht ganz sauber vermessen, lässt sich jedoch mit einem Schusspflaster abkleben, wie das Bild zeigt.  Kommentieren muss man das nicht mehr.

Ich habe übrigens gehört, RWS garantiert angeblich aus Werks-Schießmaschine (!) nur Streukreise von 3,5 cm bei deren 30-06 (?).  Das wäre sicherlich mehr als doppelt so viel wie jetzt gerade mit Ihren MJG (und die händisch!) geschossen.

LM: Nur die Lage aus der Hand zählt auf der Jagd, denn Schußmaschinenergebnisse sind immer anders.

Fazit:

Der FS7 mindert für denSchützen deutlich den Lärmpegel und ist alleine deswegen schon sehr empfehlenswert.

Die 30-06 stößt von sich aus nicht besonders heftig, jedoch wird der Rückstoss spürbar geringer. Der FS 7 kann sicherlich seine Stärken bei Munition mit mehr Rückstoß erst richtig auspielen.

LM: Gewiß! Das Wissen nicht geprügelt zu werden hilft ruhig abzuziehen. Das verbessert die Trefferleistung des Schützen.

Ich freue mich darauf.

Lutz Möller GmbH MJG Munition

Die Präzision ist schlichtweg fantastisch. Die Kombination von FS7 und LM MJG ist großartig. Ganz großes Kompliment für Ihre Lutz Möller MJG Munition und den FS7!

LM: Danke!

Praxisbericht auf Wild folgt.

LM: Gern.

Gruß C. B., Freitag, 29. Juli 2011 10:22


9,3 statt 10,75 mm?

Hallo Herr Möller,

mein MJG Restbolzen aus Afrika 2011 hat es ja mit vielen Bildern auf Ihren Netzplatz geschafft! Aus Afrika hab ich leider noch keine Antwort, werde aber am Wochende mal wieder versuchen dort anzurufen. Da ich ja ausser den Bilder aus Afrika keine „Trophäen“ der letzten Reise habe, hätte ich den Restbolzen, sobald Sie ihn nicht mehr benötigen, zurück.

LM: Dan muß ich noch einge Bilder anfertigen, um ihn auf die Rse zu schicken.

Darf ich auch noch mal an die 7,62 mm MJG erinnern, waren noch nicht lieferbar, ggf. könnten Sie ja beides zusammen senden.

LM: Lieferzeiten Stand Juli 2011

Für die ausgeschossene 7x57 (der andere Restbolzen) ist mir günstig ein neuer Lauf in original Laufkontur zugelaufen, allerdings mit nur 50 cm (ja, ja ich weis, etwas länger wär besser). Den werde ich gleich mit entsprechem Mündungsgewinde für den FS7-160 versehen lassen: Mit dem FS ergeben sich dann (Lauf + FS = 59cm) Gesamtlänge unter der heutigen mit 60 cm - also ein handliches Gewehr.

Mein meistgeführtes Gewehr ist ja die 10,75x68. Die 8x68 S hat mich mit MJG aber in Afrika restlos überzeugt. Als Hundführer könnte ich immer noch MJG rückwärts laden um keine Gefährdung durch Splitter zu riskieren. Durch einfachen Laufwechsel könnte ich die 10,75 auf 9,3x64 ändern. Der Stoßboden ist annähernd gleich (9,3x64 ist minimal größer, läß sich also ändern) und die 9,3x64 geht im Gegensatz zur 8x68 auch ins Magazin. Auch diesen Lauf würde ich gleich mit Mündungsgewinde versehen lassen. Die 8x68 könnt ich dann wieder verkaufen, da die 9,3x64 mit den MJG beinah genauso rasant ist.

Nun die Frage, wenn ich den FS7 auf 9,3 (oder etwas darüber) aufreibe, wird er dann an der 7x57 deutlich lauter als ein nicht aufgeriebener?

LM: Nein.

Bzw. ist dann der Vorteil, das der FS gehörschonend ist völlig dahin?

LM: Nein.

Das ist nämlich mein Hauptgrund mir einen FS zuzulegen. Ich möchte den FS für beide Waffen nutzen, oder brauche ich dann zwei FS?

LM: Nein.

Wir sprachen mal über ein gleichschweres Mündungsgewicht, wenn der FS an der andern Waffe ist, um die Treffpunklage zu erhalten. Da ich aber diverse (Schwenk) -Montageteile und auch noch wegen Leuchtpunktanschaffung ein eigentlich gutes Zielfernrohr rumliegen habe, könnte ich auch ein ZF zusätzlich anbauen und das dann ohne FS einschießen- ein Gewicht wäre so überflüssig.

LM: Sicher eine gut Lösung.

Die 9,3x64 würde mir mit 65 cm Lauf und FS etwas zu lang werden. Der Nachteil Mündungsfeuer und Knall werden ja durch den FS gemildert, den (geringen) Leistungsverlust würde ich in Kauf nehmen - könnte man ihn daher nicht auf 62,5cm oder besser noch auf 60cm kürzen?

LM: Ja. Bei der 8x68S würde ich davon abrate, aber die 9,6x64 benötigt aufgrud ihres Öffnungsverhältnisses für gleiche Witschaftlichkeit nicht ganz so llange Läufe, wie dei 8x68S.

Das Urteil zu Schalldämpfern Schalldämpfer  Urteil VG Minden 8 K 2217/10, das neulich auf Ihrem Netzplaz zu lesen war, betrifft genau meinen Landkreis. Daher werde ich wohl mit dem auf den BKA Feststellungsbescheid warten (müssen).

Mit freundlichem Gruß, Christian Sauer, Freitag, 29. Juli 2011 14:36


Lutz Möller 8x57IS MJG Munition

Hallo Lutz,

das erste Schießen mit der neuen MJG Munition war sehr ernüchternd. Der Streukreis ging nicht unter 7 cm auf 100 m. Die Waffe ist eine neue R8 Professional. LL 56 cm. Ich habe die Patronen nun mal nachgemessen: Länge 76,35 mm - 76,62 mm. Gewogen habe ich ja auch schon, die Patronen differieren bis zu 0,33g und die leeren Hülsen bis zu 0,15g. Ich werde die Waffe am Sonntag nochmal schießen und auch andere Munition verwenden, um Waffenfehler auszuschließen. Dann habe ich auch ein Foto dabei. Bilder folgen.

Gruß Marcus, Marcus Höger, Freitag, 29. Juli 2011 20:14

Moin Marcus,

das lese ich nicht gern.  Ander kommen mit hier „Schußbild LM MJG .30-06 mit FS7“ deutlch besser zurecht und die Blaser R8 zeigte in Afrika 2011 bei Hubert außerordentlich gute Leistungen. Lies Waffe streut und Oh Schreck und prüfe, ob eier der bescheiben Fehlerursachen bei Dir zutreffen mag.

Gruß, Lutz

Lutz Möller 8x57IS MJG Munition II

Betreff: Lutz Möller 8x57IS MJG Munition

Ich komme eben von meinem Waffenhändler und habe 2 Pack 8x57 Munition mitgenommen.

Alte S&B Bleimuntion und 8 mm Mauser von Hege

Bei beiden Patronensorten ist der größte Gewichtsunterschied 0,15g, so wie bei deinen PPU Hülsen.

LM: Mein GF hat gerade 50 zufällig ausgewählte Hülsen nachgewogen. Die liegen zwischen 11,41 und 11,60 g, also gut.

Der Verdacht liegt nun sehr nahe, daß wir von verschiedenen Pulvergewichten in der MJG Munition ausgehen können.

LM: Wohl kaum und ich schon gar nicht!

Morgen dann mehr, wenn ich vom Schießstand komme. Bitte keinen vollen Namen veröffentlichen.

Gruß Marcus, Samstag, 30. Juli 2011 14:19

100 / 100 Punkten

First test with FS7 on competition gun - Svante

Hi Lutz!

It works wery well. I made 100 points out of 100 on roebuck and running moose was very steady and felt good. Tomorrow its competition.

LM: Good Luck!

Svante, Donnerstag, 4. August 2011 22:45

FS7 and medals - Svante

Hi Lutz!

Yes I was right.

 

The new barrel and Feuerschlucker was the winning combination. Apart from a miss firing cartridge it turned out quite well. Gold medal on running moose at 80 m. A bronze medal on roebuck at 100 m. Silver in total combined and the second bronze medal in Compac Sporting.



It was really easy to shoot the 6,5 g Lapua G477 bullet loaded to 935 m/s. Balance perfect and low recoil on the gun.

Looking forward to the improved FS7-170 titan body. Norway, Finland and Sweden are rapidly growing markets for silensers. There are environmental benefits with low noise from shooting ranges. I guess it will be compulsary to use silensers in the future.

See you on moose hunt i hope.

Svante, Sonntag, 7. August 2011 21:17

Feuerschluckerbauweise

Servus Lutz!

Nach eingängigem Studium der Ausführungen zur R8 auf deiner Seite eine Frage: Kann ich mir nun guten Gewissen eine R8 kaufen?

LM: Ich meine, schon ja.

Du hattest ja in Afrika einen Mitjäger, der eine R8 führte. Konntest dir also ein Bild von der Waffe machen. Ist diese zu empfehlen?

LM: Frage ihn selbst!

Ich will schleunigst meinen R93 aus bekannten Gründen ersetzen, dabei aber bei der .270" WSM Patrone bleiben (habe alles zum Wiederladen dafür und bin äußerst zufrieden damit! Wenn auch seltenes Geschoß). Sauer, Merkel und Mauser bieten keinen Lauf für diese Patrone.

Und eine Weitere Frage: Eine Langversion des FS-160 ist wohl nicht geplant oder? FS-200 oder ähnlich? Mehr Volumen würde mir zusagen, oder ist daß nicht nötig? Daß hintere Teil mit den „Turbine“ könnte man doch etwas länger gestalten?

LM: Gewiß.

Anbei Fotos meines selbstgedrehten Feuer, Rückschlagdämpfers und des FS7. Der arbeitet besser.

Bei meinem eigenen habe ich immer noch ein wenig Mündungsfeuer (obwohl Quickload sagt daß 99,89% des Pulvers im Lauf verbrennen). Bei dem FS7 aber keines mehr.

LM: Und der ist geschützt!

Ich kann uneingeschränkt zu meiner damaligen Empfehlung, die auf deinem Netzplatz niedergeschrieben ist, stehen!!

S. T. Freitag, 12. August 2011 13:04

Widder in Ungarn

Rohstoff für Lumpen und Flöhe. LM: Ich muß auch noch einen schießen.

Hallo Lutz,

ich hatte Jagdglück in Ungarn. Mein Jagdbegleiter war so begeistert von meinem FS7-200, daß er mich frage, wie teuer der FS7 sei, und wo man den kaufen könne. Ich sagt ihm den Preis den ich bezahlt hatte, worauf er natürlich meinte, das sei viel zu teuer für einen
ungarischen Forstmann. Deshalb meine Frage: Gibt es in Ungarn einen Händler und, ich nehme mal an, mit, für ungarische Verhältnisse, bezahlbaren Preisen?

LM: Sage deinen ungarischen Forsmann mal, er soll mich anrufen, oder gib mir seine Rufnummer!

Gruß, Martin aus der Schweiz, Samstag, 1. Oktober 2011 19:36

Flimmerschutz

Moin, moin Herr Möller,

heute habe ich mit Peter Munz einen Feuerschlucker montiert und auf Ihr Geschoß umgeschossen. Nach Ölschuß zwei Schüsse sie Treffpunktlagezu ermitteln. Mit der vorher montierten HDP Bremse und Ihrem KJG schoß die Waffe 4,5cm hoch. Umgerüstet 8 cm hoch und 1cm rechts. Nach dem Einschießen des Zielfernrohrs und des docter-sight noch ein Schuß mit dem Zielfernrohr, sozusagen für den Seelenfrieden. Huch! 1,5 cm tief. Was war passiert? Der FS-160 hatte sich gelockert. Also fest anziehen und siehe da: Zwei Schüsse trafen Loch in Loch. Damit kann ich echt gut leben, so kann ich losgehen ;o)

Schon als ich die Waffe in den Ständer stellte, kam ich mit meinem Standnachbarn ins Gespräch, ebenfalls MJG Nutzer und sehr interessiert am FS. Den Namen habe ich leider nicht erfragt, da war ich wohl zu sehr auf mein Programm fokussiert. Kurze Zeit später lernte ich Christian Sauer kennen (Sauer in Namibia, 8x68S). Unter anderen sprachen wir über den FS und seine BKA Zulassung. Machen Sie den Herrschaften bitte Dampf. Keiner von uns will wegen der Benutzung eines legalen Feuerschluckers in die Mühlen der Justiz geraten.

Titan ist weich, siehe Bild. Das ist der Zustand nach dem ersten Transport. Die gestrahlte Oberfläche sieht gut aus, kann aber „nix ab“.

LM: Titan ist leicht und weich. Stahl ist hart und schwer. Beides geht nicht zusammen.

Der Schlucker ist zwar ein Gebrauchsgegenstand, aber zu sehr sollte die Oberfläche dann doch nicht leiden. Das Auge „ißt“ schließlich mit. So finde ich das eher unbefriedigend. Da ist eine schützende Hülle hilfreich. Ich denke an eine Hülle aus hitzebeständigem Gewebe, die würde auch das Flimmern vermindern, oder eine hitzefeste Beschichtung. Ideen?

LM: Ja, siehe Ilaflonbeschichtung oder  Waffenbeschichtung (Die Bratpfanne läßt grüßen. Die und Ähnliches sind nämlich das Haupanwendunggebiet solcher Beschichtungen.)

Beste Grüße S. S. 

Titan-Dural-FS7-160 begeistert

Hallo Herr Möller,

nach dem ich wieder einmal das Vergnügen hatte einen Feuerschlucker anzubauen und zu schießen, muß ich Ihnen erneut meine Begeisterung mitteilen. Der neue wiegt ja fast nichts mehr und beeinflußt die Balance der Waffe nicht mehr wesentlich. Diesmal haben wir uns den Spaß gegönnt und haben das Licht am Stand mal ausgeschaltet. Der Feuerschein ist für den Schützen nicht mehr wahrnehmbar. Wenn man hinter dem Schützen steht und quasi leicht erhöht von oben schaut, ist ein leichter etwa 6 cm langer Feuerschein zu sehen. Mit Spannung erwarte ich die Zulassungsprüfung im Januar. Schußbild kommt separat.

Zielscheibe

Die drei Schuß rechts oben sind von einer .375" H&H, die linke Gruppe 5x die 8x57IS mit FS7-160 und LM-Munition.


Wenn der FS zugelassen ist, würden wir ihn gerne in unsere Reihe von „Produktests“ mit aufnehmen, die wir im Laufe des nächsten Jahres als Kurzvideos veröffentlichen werden – natürlich in Verbindung mit LM-Munition.

Wir haben auch noch versucht mit dem Handy ein Video zu machen. Leider ist uns dies nicht so gut gelungen. Im Anhang habe ich es trotzdem beigefügt, da man im unteren Bildrand den Feuerschein leicht erkennen kann, siehe FS7-170.mov

Schönes Wochenende, Peter Beer, Samstag, 12. November 2011 09:39

FS7 Filme aus Finnland 2011


Mit und ohne Feuerschlucker

Sehr geehrter Herr Möller,

mein übliches Zielfernrohr habe ich schon auf den FS7 eingeschossen. Mein Drückjagdzielfernrohr - eigentlich nur eine Zielhilfe mit 1,5facher Vergrößerung, aber Riesensehfeld - mußte ich nun noch passend einschießen.
 

 

Auf dem beigefügten Bild der Zielscheibe - ich weiß, es gibt eine bessere ! - finden Sie vier Schüsse: 2 Treffer -mittig- ohne und 2 Treffer -links unten- mit FS. Geschossen habe ich auf 50 m, angestrichen. Das Bild spricht für sich. Der Unterschied in der Treffpunktlage ist für die Drückjagd marginal. Das Rückstoßverhalten mit FS bei meiner 7x64 ist wie bekannt - es gibt fast keinen.

Viele Grüße, W. S. Mittwoch, 14. Dezember 2011 17:27

Schalldruck in Kanzel

Guten Tag Herr Möller,

ich habe nun die Angaben bezüglich Schalldruck durchgelesen. Dazu folgende Überlegung: Der Hauptschall breitet sich nach dem Schuß an der Mündung in einem Winkel von links / rechts je 45° (macht 90°) aus.

LM: Genau siehe Polardiagram!

Demnach ist der hintere Bereich vom Hautpschalldruck ziemlich verschont. Wenn man nun aus einer Holzkanzel mit den Maßen von Breite 120 - Tiefe 110 und Höhe 190 cm aus einer Öffnung von 30 x 40 cm schießt, dann dürfte doch gar keine so große Schalldruckwelle mehr ins Kanzelinnere gelangen, vorausgesetzt, der Lauf schaut weit genug aus dem Fenster raus.

LM: Im Groben trifft das so ähnlich zu, wenn Sie keine Kanzelfenster genau über der Mündung aufgeklappen, das Schall zurückwirft.

Liegen hierüber Meßergebnisse vor?

LM: Mir nicht. Aber vielleicht sollte man mal solche erzeugen. Guter Gedanke!

Zur  6,5 x 47 folgende Fragen: Welche VO / E 100 und V 100 und E 100 hat dieses Kaliber? Ich brauche ja beim RehW 1.000 und beim RW 2.000 J!

LM: Die 6,5x47 taugt auf Hochwild.

Welche Waffen gibt es in diesem Kaliber?

LM: Fast nur Sportwaffen.  (Sauer u. Sohn, K95 etc.) Haben Sie bezüglich der K 95 evtl. bedenken?

LM: Für Kipplaufwaffen wählt man Randpatronen, z. B. die 7x57R

Gehe ich richtig in der Annahme, daß ein Feuerschlucker den Schallpegel am Schützenohr 12 dB oder mehr mindert.

LM: Ja. Siehe Schallmessungen II und Freifeldmessungen!

Kann ein normaler Büchsenmacher diesen Feuerschlucker montieren?

LM: Siehe Bremsenanbau

Ist dann die Sicherheit bei der Waffe noch gegeben?

LM: Ja.

Josef Haslinger, Freitag, 10. Februar 2012 16:28

Gehörschäden durch Schußknall

Hallo Herr Möller,

ich lese grad so die Berichte und Aussagen zu Ihrem Feuerschlucker durch. Während in den skandinavischen Länder aufgrund der enormen Zunahme von Gehörschäden bei junge Leuten durch Schußwaffen legalisiert wurde, geht´s bei uns wieder träge, langsam und bürokratisch zu! Eine Senkung des Schußknall-Lärmes und der damit verbunden große Gefahr einer legenslangen, nicht wieder gut zu machenden Gehörschädigung, sollte und muß in Deutschland Pflicht werden!

Gehörschäden sind in -D- die häufigste Berufs-Krankheit!

Leute, die was Kriminelles vorhaben, lassen sich auch von so einer Erlaubnispflicht  von Schalldämpfern nicht davon abhalten.

Josef Haslinger, Freitag, 10. Februar 2012 18:25
Polizeib. und SB Jagd und Fischerei i.R.

LM: Sie werden´s aus leidvoller Erfahrung wissen. Mir sagt die Logik das Gleiche!

8 mm Feuerdämpfer Rückstoßbremsen | Rückstoßmessung | Feuerdämpfer Dunkle Kraft | Feuerschlucker | FS7 | Siehe gegen den FS7 den Flammenwerfer! | FS7-160

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir