Hallo, Herr Möller,
mal wieder ein positiver Abschußbericht der
Schwarzen Kappen in 7x64: Doppel auf ein Bockkitz und
eine Ricke (8 u. 12 kg). Bei der Ricke war das Sprunggelenk des rechten
Hinterlaufes -wahrscheinlich durch einen Autounfall- zerstört.
Kitz: 30 m, Einschuß hinters Blatt, Ausschuß mittig 3 - 4 cm, fiel und lag im
Knall.
Ricke: 70 m, spitz von hinten. Da ich Sorge hatte, daß sie absprang, Schuß auf
den Träger - fiel und lag
natürlich sofort.

7x64 Lutz Möller Geschoß Ricke + Kitz - Doppel

Verkehrsunfallopfer
Waffe: Sauer 80
(Entschuldigung: nur mit 54 cm Lauf), 7 mm Lutz Möller Geschoß 6,75 g mit
3,67g R 903.
Gruß aus Niedersachsen, H. G., Donnerstag, 1. November 2007 10:29
Moin H. G.,
sehr schön. Die ungebührlich Kurzläufige muß ja wohl das flammende Inferno entfachen, oder?

Moskau brennt Quelle
Ein hdp-Bremse würde das abstellen. Sie dämpft das Feuer, indem sie die Nachverbrennung der brennbaren Pulverschwaden vor der Mündung unterbindet.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Moin, Herr Möller,
ich habe kein Flammendes Inferno erlebt.
LM: Auch nachts nicht?
Ich weiß, daß Sie von kurzen Läufen in der 7x64 nichts halten, hatte mich bei Ihnen auch mal danach erkundigt. Ihre Aussage hat mich immerhin dazu bewogen, den Lauf nicht auf 50 oder 51 cm kürzen zu lassen, sondern nur auf 54 cm. Ich bereue den Umbau nicht. Meine Sauer 80 ist jetzt so führig wie meine M 66 und schießt genauso gut wie früher - nach wie vor ein tolles, zuverlässiges Jagdgewehr!
LM: Leider nicht mehr so weit und mit gekrümmter
Flugbahn!
Gruß, H. G., Donnerstag, 1. November 2007 18:51
Hallo Lutz,
ich würde hiermit gerne noch mal 100 Stück 7 mm Möller
JG mit
schwarzer Kappe für die
7x64 bestellen.
Bisher habe ich zwei Sauen und fünf Rehe mit den neuen Geschossen erlegen
können. Entfernung: zwischen 10 und 100 m, Haltepunkt bzw. Treffersitz: Lunge,
knapp hinter dem Blatt.
LM: Richtige Zielwahl! Gut.
Leider habe ich keine Bilder gemacht. Mir
erscheint die Wildpretzerstörung der neuen Geschosse gegenüber der der alten,
bei Rehwild etwas stärker zu sein, aber jedenfalls nicht schlechter als
bei Bleigeschossen. Allerdings ist die Flucht bei allen Stücken, bis auf ein
Kitz das noch 15 m ging, ausgeblieben, was mir persönlich wesentlich wichtiger
ist als der Verlust von ein paar Gramm Fleisch.
Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil,
Martin K., Dienstag, 13. November 2007 22:03
Hallo H. Möller,
ich kann auch wieder einmal berichten. Beim Anpirschen einer Kirrung standen einige Stücke Schwarzwild im Fraß. Nachdem ich die Stück angesprochen hatte, entschloß ich mich einen Frischling zu schießen. Als ich dann am Anschuß war, wunderte ich mich sehr, denn da lag ein Frischling der auf der Einschußseite ein sehr großes Loch hatte. Für einen unmittelbaren Schuß war der Einschuß zu groß. Nach kurzer Überlegung und Überprüfung des Anschusses war klar, da müssen 2 Frischlinge deckungsgleich hintereinander gestanden haben, die ich bei Mondlicht nicht asl Doppel erkannte. Der Frischling der den einzeigen Schuß zuerst bekommen hatte, lag nach 50 - 60 Schritten.
Auch das 2. Stück hatte Ausschuß siehe Bilder.

Zwei .300" Win. Mag. Lutz Möller Geschoß Paketfrischlinge

Erster .300" Win. Mag. Lutz Möller Geschoß Paketfrischling, Ein- und Ausschuß in der Kammer

Zweiter .300" Win. Mag. Lutz Möller Geschoß Paketfrischling, Ein- und Ausschuß in der Kammer
Die .300" Win.
Mag. Lutz Möller Geschoß hatte mit zwei Treffern somit ganze Arbeit geleistet. Das
7,62 mm 8g Lutz Möller Geschoß 7625 fliegt mit gemessenen V3 mit 1.116
m/s.
Gruß
Rolf, Montag, 8. Juni 2009 19:44
Hallo Herr Möller,
letzten Samstag am 14. März 2009) hatte ich am Ansitz in der Eifel (Ditscheid
bei Mayen) um etwa 21 Uhr bei mäßigen aber hinreichenden Licht Besuch von einer
Rotte Sauen (~ ein dutzend ~ 12 Stücke) an der Kirrung, 2 dicke Bachen diverse
Frischlinge und ♂ Überläufer. Ich beschoß
bewußt auf 40 m zwei genau nebeneinanderstehende Schweine seitlich mit
8*57 IS Lutz Möller Geschoß (alte Ausführung, ohne
schwarze Spitze) und konnte beide dadurch mit
nur einem (!) Schuß erlegen. Beide fielen und lagen mit Kammerschuß im Knall.
Die Gewichte der Schweine waren in der Reihenfolge des Durchschusses: Frischling
23 kg und ♂ Überläufer 32 kg jeweils
aufgebrochen. Leider habe ich keine Bilder gemacht.
Diese Leistung hätte ich einem anderen Geschoß vorher niemals zugetraut und den
Schuß auch erst gar nicht versucht.
Weidmannsheil, W. S., Donnerstag, 19. März 2009 10:42
Waidmannsheil, W. S.,
mit Lutz Möller Geschoß ist das bei bekannter Tiefenwirkung kein unverantwortliches Wagnis, sondern geht gut!
Lutz Möller.
Hallo Herr Möller,
es freut zu lesen, daß der Jagdkamerad W. S. erfolgreich zwei Sauen mit dem Lutz Möller Geschoß erlegen konnte. Er schreibt, er habe gezielt zwei Schweine nebeneinander (er meint sicherlich hintereinander, denn anders wäre es nicht möglich) mit einem einzigen Schuß erlegt. Wie man liest, offensichtlich erfolgreich. Über die tiefwirkenden Eigenschaften des Lutz Möller Geschoß braucht man sich sicherlich nicht weiter zu unterhalten. Aber macht es Sinn bzw. ist es sinnvoll so gezielt die Jagd auf Wirbeltiere auszuüben? Diese Frage müssen Sie sich beide gefallen lassen, zumal Sie Herr Möller, dies auch noch unterstützen und erklären, dies stelle kein unverantwortliches Wagnis darstellt. Ihre Geschosse sind so aufgebaut, daß sie splittern um im Wildkörper die erwünschte Wirkung erzielen. Diese dürfte bzw. wird sicherlich nicht mehr bei einem dahinter stehenden Stück der Fall sein. Dafür sind Ihre Geschosse nicht konstruiert.
LM: Sie vergessen den Restbolzen.
Was ich hiermit zum Ausdruck bringen möchte ist, niemals darf eine Selbstverständlichkeit sein, so gezielt zu jagen. Sonst könnten wir auch mit Posten auf Sauen schießen. Diese wirken ähnlich wie Vollmantelgeschosse und bringen sicherlich einen höhere Quote für eine Dublette!
LM: Nein, Posten aus Flinten sind zu langsam.
Abgesehen davon wird so ein Beitrag wie dieser sicherlich nicht förderlich sein, sowohl für Sie sehr geehrter Herr Möller, als auch für die Jägerschaft. Ich selbst bin auch Jäger, eigentlich ein sehr toleranter.
Waidmannsheil H. M., Donnerstag, 19. März 2009 16:47

Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de