
Lies Afrikawaffe
Tag Herr Möller,
Ich werde ab dem kommenden Jahr für einige Jahre in
Namibia beruflich tätig sein, und
werde natürlich auch dort die Möglichkeit zur Jagd, im Schwerpunkt auf
Steppenwild, nutzen. Bei meinen bisherigen Jagden in der Region nutzte ich
Leihwaffen in .30"-06 und
.375" H&H, ausschließlich mit der vor Ort verfügbaren PMP Munition und
Barnes X Geschossen. Grundsätzlich
bin ich mit der Leistung der .30"-06 auf schwaches Wild (Duiker, Impala und
Bleßböcke) zufrieden, jedoch legten Zebras und Streifengnue, die ich mit der
.375" H&H beschossen habe, trotz sehr gutem Treffersitz in der Kammer teilweise
noch Fluchtstrecken von bis zu 200 m zurück, so daß ich grundsätzlich nach
einem geeigneterem Geschoß suche. Als Jagdwaffe werde ich als eigene Waffe eine
Luger L99 Batttue (98er Abkömmling) in
.300" Win.Mag. und 52 cm kurzem Lauf führen.
Würden Sie Ihr Lutz Möller KJG auch für diese etwas ungewöhnliche Kombination aus schneller
Patrone und kurzem Lauf empfehlen? Wenn ja, in welcher Ladungskombination? Und
welche sinnvollen Alternativen habe ich. (Anm: Reine Antilopen- und Gazellenjagd) ?
Mit herzlichen Dank und den besten Wünschen, Ihr, Helmut Mischo , Montag, 20. November 2006 01:44
Moin Herr Mischo,
wollen Sie uns aus dem uralten Gestein Uran für die Bombe aus dem Gneis holen, oder eher ein paar Funkelsteine? Wie dem auch sei sind 52 cm Lauf für ein .300" WM nur als krank zu bezeichnen. Wer baut den so eine Unsinn? Viel Pulver + kurzer Lauf heißt ungeeignete Werkmunition, die ja für längere Läufe (65 cm) bestimmt ist, wird flammen und krachen, aber keine angemessene Leistung bringen. Ich rate Ihnen die Waffe vor ihrem Afriakaufenthalt zu verkaufen, und sich was Richtiges anzuschaffen.
Wenn es denn ein Stutzenlauf muß, empfehle ich wie bei der kurzen Mauser 03 Solid besser die 8x57IS oder 9,3x62. Die beiden eignen sich für kurze Läufe und sind in Namibia wohlbekannt.
Wenn für die Steppenjagd, und überhaupt, was ist mit der Kalahari?

Buschmanhaus in der Kalahari

Kalahariwasserloch im Schnee
Also noch mal, wenn Sie eine Afrikawaffe für weite Schüsse brauchen, und das kann bei Antilopen und Gazellen immer mal nötig sein, müssen Sie eine langen Lauf führen. Dann nehmen Sie gleich die richtige Patrone, nämlich unser deutsche Magnum die 8x68S mit dem Lutz Möller KJG . Dann haben Sie was Richtiges. Dort laden Sie mit Somchempulver, daß recht gut ist. Sie werden zwar mit beiden Patronen zurechtkommen, aber die 8x68S schießt sich angenehmer und langt weiter raus. Machen Sie, was Sie wollen, aber laden Sie keine weichen Bleigeschosse, wenn Sie tief wirken wollen und keine Barnes-Geschosse, wenn Sie treffen wollen, denn ohne geht das nicht! Zielwahl und Treffer bestimmen den Erfolg mehr als alles andere.
Waidmanns Heil, Lutz Möller,
Einen wunderschönen guten Abend Herr Möller!
Nachdem anstelle der ursprünglich angedachten .300 Win. Mag. letztendlich doch der gute alte 98er in 8x68S mit nach Afrika kam (65er Lauf), und hier auch mit sehr zufriedenstellendem Erfolg sowohl bei der Jagd als auch auf der langen Bahn eingesetzt wurde, neigen sich meine importierten Munitionsvorräte (11,7g KS, RWS-Fabrikmunition, Streukreis 13 mm auf 100 m) nun langsam aber unaufhaltsam ihrem Ende zu, und die Zeit des Wiederladens hat begonnen. Dankenswerterweise haben Sie auf Ihren Seiten bereits eine Wiederladekurve für eines der hier üblicherweise verfügbaren SOMCHEM-Pulver eingestellt. Diese Informationen werden inzwischen auch bei lokalen Jägern (sowohl Farmer als auch PHs) mit großem Interesse studiert und diskutiert, schließlich ist die 8 x 68, wie Ihnen zweifelsohne bekannt sein dürfte, ausgesprochen populär in diesem Land (... und Waffen und Munitionsthemen sind schließlich auch immer wieder ein beliebtes Gesprächsthema abends am Feuer... ;-) ). In Folge dieser Diskussionen in meinem Bekanntenkreis haben sich dabei folgende Fragen herauskristallisiert:
Sind Ihre neuen 8 mm KJG-kurz bereits hier in Namibia zu beziehen, beispielsweise über einen der lokalen Büchsenmacher?
LM: Tag Herr Mischo, inzwischen haben die Lutz Möller Geschosse seit Anfang 2007 eine schwarze Kappe. In DSW ist das noch nicht so verbreitet. Der nächst Kund war Tertius Joubert von Omujeve der in Klein Windhoek über dem Waffengeschäft sein Immobiliengeschäft betreibt. Ich habe ihm damals die Sachen mitgebracht. Ich empfehle auch eine Reisenden die Geschosse mitbringen zu lassen. Post geht auch, ist aber teuer (Zoll) und unzuverlässig.
Wenn nicht, welche Alternative für das Geschoß würden Sie empfehlen.
LM: Das 8 mm Geschoß!
Viele Wiederlader laden das leichte KS, kriegen aber mit den empfohlenen lokalen Pulvern keine vernünftige Geschwindigkeit hin.
LM: und kein gestreckte Flugbahn, ursprünglich ein Grund die Deutsche Magnum überhaupt zu schießen !
Das Somchem Manual schlägt ausschließlich S365 und S361 vor, hilft hier also auch nicht sehr viel weiter. Und mit den dort ebenfalls gelisteten langsamen, schweren Geschossen verspielt man sich doch einige der Vorteile der 8x68 bei weiten Schüssen.
Bezieht sich die angegebene Wiederladekurve auf Meereshöhe?
LM: Meine 8x68S Munition bezieht sich auf Meereshöhe
Oder auf die eher realistischen 1700 m NN rund um Windhoek, Khomas Hochland?
| 8 mm S KJG Flugbahn in 1700 m ü. d. Meer GEE 240m ± 5 cm Weite 278 m |
|||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.100 | 1.050 | 1.003 | 958 | 914 | 872 | 831 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +0,9 | +4,2 | +5,0 | +3,3 | -1,1 | -8,5 |
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Zeit und Muße finden
würden auf meine Fragen zu antworten, und verbleibe mit den besten Wünschen für
ein erfolgreiches Jahr 2008
Ihr Helmut Mischo, Donnerstag, 3. Januar 2008 22:49

Horrido,
Ich muß Ihnen an dieser Stelle auch nochmal ein großes Lob für
Ihre Internet-Seite aussprechen.
Oftmals habe ich diese bereits besucht und Informationen über gewisse Kaliber
bzw. Erfahrungen anderer Jäger über Kaliber bzw. Geschoßauswirkungen
lesen können. So etwas ist in Deutschland einzigartig!
Einzig ein Link auf Ihre Email-Adresse habe ich lange vergeblich gesucht - Das müßten Sie ggf. einmal verbessern.
Ansonsten kann ich nur Gutes über Ihre Internet-Seite berichten.
Ich selber habe auch bereits verschieden Patronen durch, von der
.300" Win Mag bis zur .300" Weatherby Mag bis hin zur .378" Weatherby Mag!
Nur Afrikaner habe ich bis jetzt noch nicht im Besitz gehabt.
Die folgen aber sicher in den nächsten Jahren, wenn einmal ein Urlaub in Nambia ansteht. Die
.458" Win. Mag sticht mir da besonders ins
Auge, auch wenn ich z. T. Berichte über Jäger, die „nur mit der 9,3x62“ - die ich übrigens selber in der
Heym SR 30 führe - dort jagen waren.
Im Mai steht bei mir ein Besuch in Rußland auf Schwarzenbärenjagd mit
der „russischen Magnum“, die ja weniger Energie als eine .30"-06 hat. Soll aber auch wirken. Mal sehen, ansonsten heißt es schnell weg
zu laufen ;-)
Mit waidmännischem Gruß, Marcel Wittke,
www.jagdoptik-wittke.de, Dienstag, 6. Februar 2007 22:36
Was, bitte, Herr Wittke, meine Sie mit der „russischen Magnum“? Die Russen bauen die 9,3x64 mit Stahlhülsen, aber die ist nicht von Pappe!
Hallo Herr Möller,
Bei mir steht dieses Jahr mal wieder eine Afrikareise ins Haus. Da ich meine
zuletzt geführte 9,3x62-Waffe nicht mehr
besitze, muß ich auf eine Remington
700 in .300" Win. Mag. zurückgreifen. Das wäre ja eigentlich nicht so schlimm,
wenn diese Waffe einen normal langen Lauf hätte, aber der zu kurze Lauf hat nur 55 cm
anstatt der sonst 65 cm.
![]()
Die Waffe ist zur Zeit mit 11,7 g TUG eingeschossen und die Schußleistung ist sehr gut.

TUG Schrott
Da ich weiß, das Werksmunition der Magnum normalerweise für 65 cm lange Läufe entwickelt wird, ist die Munition wohl nicht das Beste.
Deswegen, wenn möglich, möchte ich Sie bitten mir eine Ladung bzw. Munition ( natürlich mit Lutz Möller KJG) für den Stummel zu entwerfen mit der ich bedenkenlos in Afrika auf große Antilopen ( Eland und so ) jagen kann.
Wenn es möglich ist eine Ladung herzustellen, die annährend die Leistung einer
.300" Win. Mag. mit 65 cm Lauf bringt,
wäre ich Ihnen sehr dankbar, und würde die Munition gleich bestellen. Nett wäre auch, wenn Sie mir
ein Paar ballistische Daten der Ladung, wie Geschwindigkeit und Energie auf
verschiedene Entfernungen zukommen lassen.
Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil,
Burkhard, Donnerstag, 29. März 2007 16:17
Moin Herr Burkhard,
der Hersteller lädt sowieso unter 90% des möglichen Gasdruckes, insofern würden Sie mit der Munition in dem Lauf nicht weit kommen. Nun warten die Antilopen und Gazellen in Afrika nicht unbedingt drauf von anreisenden Besuchern erschossen zu werden. Die halten schon gewisse Sicherheitsabstände ein, die sich auch nach den Erfahrungen mit anderen Jägern vor Ihnen richten. Insofern sind Sie natürlich besonders gekniffen, wenn gerade Ihre Waffe nicht weit raus langt, aber die der Anderen schon.
Entweder lassen Sie sich vorher noch einen 65 er Lauf einbauen. Das kostet nicht die Welt. Oder Sie gegen Die Amerikanerin in Zahlung und kaufen sich was Vernünftiges. Oder die Munitionsleistung muß über den Druck gesteigert werden, z. B. so
Patrone : .300 Win. Mag. Hülse : RWS 5,7 ml Geschoß : 7.82, 8., Möller 7,62 mm KJG-S Patronenlänge L6 : 84.84 mm Lauflänge : 550.0 mm Pulver : Rottweil R907 Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit % Gramm m/s Joule bar bar % ms 96 4,700 1030 4262 4334 874 96,3 0,928 Patrone : .300 Win. Mag. Hülse : Norma 6,2 ml Geschoss : 7.82, 8., Möller 7,62 mm KJG-S Patronenlänge L6 : 84.84 mm Lauflänge : 550.0 mm Pulver : Rottweil R902 Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit % Gramm m/s Joule bar bar % ms 93 4,700 1054 4468 4569 869 100,0 0,920

Gute Brünner 98er 2006

Gute Brünner 98er 2007

V2 messen!
Wenn ich bedenke, daß wir in Finnland '07 meine .30"-06 Munition aus einer Brünner Mauser mit langem Lauf mit 1.100 m/s maßen, sind die obige druckgesteigerte .300" WM-Leistung schon eher als lächerlich zu bezeichnen. das bringt doch nichts. Zudem ist die .300" WM zickig. Nur wenig anderer Hülsenraum und schon fällt entweder die Leistung in den Keller, oder der Druck steigt durch die Decke, daß die Zündhütchen fliegen. Obige Ladungen kann man nicht aus dem Hut zaubern, sondern muß sich vorsichtig herantasten. das kostet ein vorher breit beschafftes Hülsen-, Pulver- und Zündhütchenarsenal. Von den Geschossen ganz zu schweigen. Für Umsonst kriegen Sie das nicht, aber vielleicht geben Sie da Geld dafür vergebens aus. Die Hitze in Afrika heizt den Druck nach mal an. Ich meine, der Versuch wäre blödsinnig.
Da in CIP-Ländern die Gesetzgeber verbieten über die CIP-vereinbarten Gasdruckgrenzen geladen Patronen in den Verkehr zu bringen, wird jeder Hersteller einen Teufel tun, Ihnen solche Kracher zustopfen. Das müßten Sie schon für sich selbst tun.
Mit zulässigem Druck gestopft käme folgende Stutzenladung für die .300" WM in Frage
Patrone : .300 Win. Mag. Hülse : 5,7 ml RWS Geschoß : 7.82, 8., Möller 7,62 mm KJG-S Patronenlänge L6 : 84.84 mm Lauflänge : 550.0 mm Pulver : Rottweil R902 Füll. Ladung v0 E0 Pmax Pmünd Abbrand D_Zeit % Gramm m/s Joule bar bar % ms 94 4,330 1024 4214 4279 821 100,0 0,941
Das klappt auf Anhieb und damit können Sie losziehen, wenn Ihnen nicht ausmacht als deutscher Jäger in Afrika mit Remington und Winschester aufzukreuzen. Aber Sie geben sich nicht als Amerikaner aus, oder? Wir Deutsche haben weiß Gott bessere zu bieten. Mit einer anständigen Mauser oder ähnlichem in 8x68S oder auch ihrer abgewählten 9,3x62 machen Sie dort überall ein stimmige und gute Figur.

Oryx Gazelle
Meine 9,3x62 Munition holte gerade vor zwei Wochen Oryxe auf 250 und 260 m ohne Flucht. Otto Bocks alte Afrikapatrone kann das ohne Verrenkungen übrigens auch aus kurzen Läufen.


Mir ist ja Wurst, was Sie machen, aber raten kann ich zu einer Magnum im Stummellauf nun wirklich nicht. Das zu bauen ist nur krank! Sehen Sie dagegen mal Mausers Kolonialpatrone, die 10,75 x68, auch für Stummel!
Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
ich führe überwiegend meinen Blaser D99, den ich je nach Einsatzbereich mit einem KS Einstecklauf im Kal. .30"-06 zum Doppelbüchsdrilling erweitere. In absehbarer Zeit plane ich einen Jagdurlaub in Südafrika und möchte auch hier auf diese gewohnte Waffe keinesfalls verzichten. Da dies mein erster Jagdurlaub auf dem schwarzen Kontinent sein wird und da da die Meinungen und Empfehlungen von Freunden und Bekannten bezüglich des Kalibers sehr weit auseinandergehen, bin ich natürlich etwas verunsichert.
Herr Reb von der Pirsch meint zu diesem Thema mit der überschweren 16,3 Gramm Munition könne man auf 60 Meter auf alles schießen, das dort unten rumliefe. Wo sehen Sie die Grenzen des Einsatzbereiches der .30-06 insbesondere unter Berücksichtigung Ihres Lutz Möller Geschosses? Vielleicht sind Ihnen ja Beispiele oder Abschußberichte bekannt.
Mit freundlichem Gruß, Detlev Schwarzbach , Donnerstag, 7. Juni 2007 20:23
Tag Herr Schwarzbach,
Ihre gewohnte Waffe in ungewohnte Umgebung ist allemal besser als ein ungewohnte Waffe ein ungewohnter Umgebung zu führen.
Sich von der Patrona ab, dafür aber dem Jagdgeschoß zuzuwenden ist ebenso richtig.
Kaufen Sie sich bitte vor der Reise Kevin Robertsons Buch "The perfect Shot", um sich vorzubereiten. Der afrikanische Tierarzt stellt die dortigen Tiere von außen und von innen dar, so daß Sie Ihre Zielwahl kennen. Dann gehen Sie in den Zoo (Der Zoo wird schätzen wenn, Sie das ohne D99 tun.) und pirschen sich dort an die (afrikanischen) Tiere nah heran, um in der Bewegung die Knochen unter der Decke zu erkennen.

Hartman Bergzebrae aus der Nähe im Zoo

Somaliwildesel im grünen Zoo
Sie müssen sich die Tiere, die Sie nur von außen sehen, von innen vorstellen können um einen tödlichen Treffer antragen zu können. Das ist das wichtigste von allem. Einem Esel den Schwanz wegzuschießen nütz nichts. Der Treffer muß in Leben gehen. Siehe z. B. beim Gnu. Wenn Sie aufmerksam 6,5 mm Copper Africa 2004 gelesen haben, werden Sie wissen, mit meinem 6,5 mm Geschoß kriegen Sie vom zarten Steinböckchen über scheuen Schakal, wilden Warzenschwein, weiten Springbock (bis 360 m) und versteckten Kudu, dem grauen Geist des Busches, bis zum kräftigen Oryxbullen, wenn es denn sein muß sogar von hinten.

Kudu ♂ in Etusis

Springbock in Etosha

Schwarznasenimpala in Etosha (gibt' nur da) aus der Ferne

Haartebeest, Kuhantilope, Das Tier mit dem langen Gesicht

Impala, nah
Hyäne in Botswana am Weg, hat den Aufbruch gestern weggeputzt

Elefant in Botswana kommt den Hang hinunter
Ich weiß ja nicht, was Sie da erbeuten wollen, ob Sie da so nah rankommen wie ich auf den Bildern und ob Sie dann da jagen werden, nämlich im Park, oder die Springböcke Sie, wie draußen sonst üblich nicht näher als 200 m rankommen lassen.

Weites Springbockland in Ratelfontein im Karoo mit Jan Westdyk (Starke Jan)
Schauen Sie sich meine .30"-06 Munition an, insbesondere Flugbahn und Leistungen. Mit ± 5 cm Reichweite 248 m wird den 360 m Springbock zu kriegen schwierig, aber es gibt bestimmt auch nähere. Wenn aber nicht, dann pirschen Sie eben dahin. Mit 66 cm Fleischleistung in 100 m können Sie Gnue im Paket schießen

1 KJG = 2 Gnu im Nu (Siehe Gänsler 2004)
Ich werde Mitte Juli von den drei Wildarten, die als hart (Gnu, Zebra) gelten oder groß sind (Eland) das ein oder andere Stück genau mit dem neuen spitzen Lutz Möller KJG mit der schwarzen Kappe bejagen und wenn möglich die Jagd filme lassen, um deutlich zu zeigen, was das die 7x64 mit dem rechten Geschoß zu leisten vermag:

Eland und Oryx am Wasserloch

Zebrae

Blaues Wildbiest oder Streifengnu

Mitte Juli geht es mit meiner 7x64 Munition nach Botswana auf Eland, Gnu oder Zebra, lies dort weiter!
Lieber Herr Schwarzbach, Sie brauchen keine 16,3g Bleimumpeln, die ihnen nach 60 m aus dem Himmel fallen, wenn Sie in Afrika jagen wollen, sondern gute Wildkenntnisse, die Sie wie oben geschildert hier bereits vorher erweben sollen und ein anständiges Geschoß, das Kupferjadgeschoß. Damit, in diesem Falle im 7,62 mm Kaliber, holen Sie waidgerecht jedes Tier bis ¼ km mit angehaltenem Fleckschuß dessen Leben wenigsten 10 cm groß und nicht viel mehr als ½ m vom Einschuß entfernt ist. Welche Tier sollten Sie damit nicht kriegen? Die Dickhäuter! Dafür gibt's Afrikanern! Aber auf alles ander werdensie zurechtkommen.

Keilerwaffen
Bringen Sie ein paar schöne Keilerwaffen oder andere Trophäen und viele schön Bilder und spannende Geschichten mit.
Ich wünsche Ihnen Waidmannsheil in Afrika mit Hals und Beinbruch, Lutz Möller, 8. Juni 2007,
Guten Tag lieber Herr Möller.
Danke vielmals für ihre schnelle antwort. Vectan Tubal habe ich her in Dänemark
nicht gesehen. Empfehlen Sie gestopfte Ladungen mit dem
Lutz Möller KJG?
LM: Ja, denn um gut zu zünden soll eine Hülse ganz voll Pulver sein.
Wie ist es mit der Freiflug?
LM:
Rotationsloser Geschoßweg
stört nicht, Freiflug hingegen schon!
Gewöhnlich benutze ich dem ganzen Pulverraum (insofern es möglich ist) und 1 mm
rotationslosen Geschoßweg.
LM: Das ist gut so!
Mit meiner
Sauer 202 (.30-06) kann Ich zu .223 Rem., .22-250, .243 Win., 6,5 x
55, 6.5 x 57, .25-06 Rem., .270 Win., 7x64, .308 Win., 8x57IS und 9,3x62
wechseln. Ich finde die aber nicht so spannend, würde mir lieber eine
8x68S für kommende Jagd in
Afrika kaufen, da Ich gerne eine Büffel, Kudu, Eland
und kleinere Antilopen schießen würde. Was meinen Sie?.
Mit freundliche Grüßen, Morten Ladehoff, Dänemark
Tag Herr Ladehoff,
ich meine, das wäre gut gewählt. Sie werden damit dort viel Freude haben und mit dem Lutz Möller Geschoß fette Beute machen!
Waidmannsheil nach Dänemark, Lutz Möller,
Sehr geehrter Herr Möller,
Danke vielmals für Ihre
Antwort zur Ladungsleiter. Das war, was Ich erhoffte. Jede Anfang hat seine
Schwierigkeiten und Ich bin sehr froh daß Ich mich an Sie wenden kann. Im
Frühjahr reise Ich nach Südafrika um kleinere Antilopen bis auf Elandantilopen
zu jagen. Am Anfang war es mein Plan in der .30-06 11,7g Swift A-frame und
Fail-Safe Geschosse zu verwenden. Ich bin mit Ihrem
7,62 mm GEschoß am Schießstand sehr
zufrieden, aber habe noch keine jagdliche
Erfahrung mit Lutz Möller KJG. Das kommt ganz
bestimmt. Würden sie mich raten auch ihre 7,62 mm
Geschosse mitzunehmen ? (order vielleicht nur :-)
Vielen dank und mit freundlichen Jägergrüßen, Morten Ladehoff, Dänamark,
Sonntag, 2. September 2007 17:44
Tag Herr Ladehoff,
je nachdem wo Sie in Südafrika sein werden, kann die Gegend bewachsen oder offen sein. Sehen Sie selbst.
Gnudickung im Buschfeld

Weiter Blick im Karoo
links Kühe auf der Weid, weißer Wagen ~ 400 m weg
Im Busch benötigen Sie ein Geschoß, das Hindernisse und Zweige durchdringt, siehe auch Tara-Tara-Versuche, nicht die Bleierne Sippe sondern das Lutz Möller KJG. Auf dem weiten Feld benötigen Sie ein schnelles Geschoß mit gestreckter Flugbahn, nicht die Bleierne Sippe sondern das Lutz Möller Geschoß. Lassen Sie den grauen Kram zu Haus, schießen besser schwarz-rot-gold, so wie ich in kleinen Kalibern 2004 und 2007 mit 6,5x65 und 7x64. Mehr brauchen Sie nicht. Für die Kleinen tut`s schon mein 5,6 mm Geschoß, siehe hier.

Regenbogen in Deutsch Süd West
Hallo Lutz,
soeben habe ich mit meinen Freunden in Afrika
gesprochen und unsere Jagd- und Urlaubsreise fast fertig geplant. Es geht
nochmals nach 2006 auf die selbe Farm nach SA. Den
Büffelabschuß haben wir so gut wie
gestrichen und es wird den Antilopen gelten. Die Büffelpreise sind für Bullen
von 5000 Euro in 2006 auf 9000 Euro in 2008 gestiegen. Lediglich die Kühe gibt's
noch für glatt 3000 Euro. An die will ich aber nicht mehr dran, wenn schon, dann
Bulle. Dafür spar ich noch ein paar Tage.
Wenn alles klappt, sollen folgende Wildarten erlegt werden: Streifengnu je 1 männl. und weibl., Kudu dito, Bleßbock dito und Impala dito. Wenn noch Zeit und Geld verbleiben soll's noch entweder eine Kuhantilope (Hartebeest) oder Zebra werden. Warzenschwein und andere Kleine nebenbei bei Gelegenheit.
Nun steht mein Schrank voll mit Waffen
verschiedenster Kaliber. Ich würde die
Kipplaufbüchse Blaser K 95 in 7x65 R wählen
wollen, die führe ich hier auch am häufigsten, könnte aber auch auf
8,5x63 oder
9,3x74R zurückgreifen. Natürlich alle mit
Lutz Möller Geschoß. Die 8,5 war schon 2006 mit und hat
beste Arbeit geleistet. Die 7x65 R hat das meiste Wild hier vom Ansitz aus
gestreckt (meine Berichte über 94 kg Keiler und 118 kg Rothirsch liegen vor).
Die 9,3 führe ich noch mit DK bzw. Nosler Partition. Nun tust du so einiges für
uns (die Lutz Möller KJG-Nutzer) und darum möchte
ich dir zumindest anbieten einen Kaliberwunsch aus meinem Sortiment zu äußern.
Sind dir Ergebnisse aus der 7x65 R recht, oder
bist du verlegen Ergebnisse der anderen beiden Kaliber zu bekommen. Falls ja,
will ich gerne deinem Kaliberwunsch folgen.
Gruß und Waidmannsheil, Stephan, Donnerstag, 17. Januar 2008 21:39
Lieber Stefan,
dein freundliches Angebot mir zu helfen überwältigt mich! Ich werde mir darauf erst mal ein Bier holen und mich freuen. Dann schreibe ich weiter.
ich führte in Afrika bislang 6,5x65, 7x64, 8x68S und 9,3x64. Nachdem wegen der .375" KJG Munition auf Kaffernbüffel Zweifel geäußert würden, werde ich mich also wohl selber mal mit Büffeln beschäftigen, vermutlich in Australien (Wasserbüffel &; Scrub Bull) und mit Kaffernbüffel in Afrika mit Eland zu Abrundung. Ich fasse die Engländer nicht an, sondern werde unser gute alte deutsche 9,3x64 Brenneke führen. Die ist ähnlich. Die Ergebnisse mit dem 9,3 mm KJG und 9,5 mm KJG werden vergleichbar sein. Wenn ich mit Hilfe demnächst hoffentlich einen Netzselbstbedienungsladen am Draht haben, und dann hoffentlich etwas mehr Zeit haben werde, könnte ich ja vielleicht wieder etwas mehr Zeit mit der Jagd zu bringen, obwohl eine andere Entwicklungen anstehen, nicht nur mit Geschossen und Waffen.
Die Zeit bleibt wie immer knapp, das höchst Gut! Sie verstreicht ohne jegliche Möglichkeit daran etwas zu ändern. Man kann sie nur nutzen oder vergeuden. Carpe Diem!
Da ich also das große 9,3 m Kaliber nutzen muß, fände ich ganz schön, wenn du mit deiner geliebten K95 in 7x65R führest.

Kuhantilopen (Hartebeester)
Hartebeester sind, soweit ich weiß, die schnellsten Antilopen dort. Siebzig km/h bringen die ohne Anstrengung. Sie sind eher Tier der offenen Graslandschaft.

Roibock, Impala im Gras (Etusis)

Graslandschaft mit Büschen

Meine erste von der 8x68S gefangene Kuhantilope im Gras 2001 in Namibia (damals noch mit dem 8 mm sS Geschoß).

8 mm sS Geschoßversager auf Springbock, platt wie ein Fischschwanz, kein
Ausschuß.
Erlebnisse wie diese brachten mich dahin statt dessen das
Lutz Möller KJG zu erfinden.
Obiges Hartebeest kostete mich ziemlich viel Haut und Stiche. Um mit der sinkenden Sonne, knapp vor Sonnenuntergang in der offen flachen Ebene ohne viel Deckung sich dem Tier genau im Schatten (Alter Fliegertrick, komme immer aus der Sonne- dann sieht dich der geblendete Gegner nicht.)

Messerschmidt 109 in Afrika

Vaters Band
zu nähern, mußten wir wie ein Leopard unter der Graskante durch das Gras robben, um hinreichend dicht heranzukommen. Das piekt! Du kennst den Boden ja - überall Dornen. Je weiter du schießen kannst, desto leichter wird dir fallen ein Hartebeest zu erbeuten, ohne selbst zu viel zu bluten. Ich rate dir also auch sachlich zur meiner weitreichenden 7x65R Munition. Vergiß bitte die Kamera nicht und knipse schön, lebend, erbeutet, in der Decke, aus der Decke, von innen, von außen und mache zeitnah ein paar Einträge in deinen A4-Notizblock.
Heinz Anton Klein-Werner, 1937 (1912- ) schrieb dieses Lied für die Pfadfinder. Es wird noch heute als inoffizielle Landeshymne der Siedler geschätzt.
Hart wie Kameldornholz ist unser Land
Und trocken sind seine Riviere.
Die Klippen, sie sind von der Sonne verbrannt
Und scheu sind im Busch die Tiere.
|: Und sollte man uns fragen:
Was hält euch denn hier fest?
Wir könnten nur sagen:
Wir lieben Südwest! :|
Doch unsre Liebe ist teuer bezahlt
Trotz allem, wir lassen dich nicht
Weil unsere Sorgen überstrahlt
Der Sonne hell leuchtendes Licht.
|: Und sollte man uns fragen:
Was hält euch denn hier fest?
Wir könnten nur sagen:
Wir lieben Südwest! :|
Und kommst du selber in unser Land
Und hast seine Weiten gesehen
Und hat unsre Sonne ins Herz dir gebrannt
Dann kannst du nicht wieder gehen.
|: Und sollte man dich fragen:
Was hält dich denn hier fest?
Du könntest nur sagen:
Ich liebe Südwest! :|
Danke, Lutz,
Sehr geehrter Herr Möller, lieber Lutz,
mein Name ist Imre Kondor und bin seit 30 Jahren Berufsjäger in Ungarn und seit
18 Jahren PH in Südwest-Afrika. Ich bin außerdem auch bei "Long Range
Präzisionsschießen" als Schütze interessiert, und gleichzeitig arbeite ich als
Moderator und Redakteur für die Ung. Internet-Jagdzeitung "Jagdinfo Portal"
www.vadasz.info.hu. Uns besuche täglich
etwa 2'500 ungarischen Jäger, und mehrere von uns hätten Interesse für
Ihre Geschosse, bzw. mit dem Geschoß
geladene Büchsenpatronen. Ich habe die Möglichkeit gehabt einige von deiner
Geschosse im Kaliber .30" -
.338" LM prüfen zu können und bin damit
sowie bei der Jagd in Afrika, als auch beim Long-Range schießen hoch zufrieden.
Nachdem ich meine Erfahrungen in Ungarn veröffentlicht habe, steigt die
Nachfrage ständig und ich bin immer öfter gefragt, wie man die Munition besorgen
kann.
Wiederladen ist leider in Ungarn gesetzlich verboten - auch ich muß meine eigene Patronen entweder in Afrika oder in Österreich laborieren - deshalb möchten die Leute gern wissen, ob man fertige Patronen von Dir bestellen kann. Ich hätte die Möglichkeit entweder in Ungarn oder auch in Österreich offiziell berechtigte Firmen, Waffen- und Munitionshändler zu besorgen, die fertige Patronen oder Geschosse offiziell einführen und vermarkten können und dazu auch bereit sind.
Meine Frage wäre, ob Deine Meinung nach so was möglich ist, wenn ja, unter welche Bedingungen ? Die meisten würden sich für Patronen im cal. 7x64 - .30-06 - .300 WM - 9,3x62 interessieren, ggf. auch cal 7,62 Russ. (Sind noch viele solche Büchsen in Ungarn im "Praxis")
Wir hätten Interesse auch für kleinere Mengen,
z.B. 40-80-120 Stk. je Kaliber.
Ich erwarte höflichst diesbezüglich Deine Antwort und verbleibe mit einem
kräftigen Weidmannsheil
Dipl. Ing. Imre Kondor, Dienstag, 8. April 2008 01:34
Berufsjäger, Safari Guide aus Ungarn
email: african(a)uw.hu oder kondor18(a)freestart.hu
Handy: +36-70-593 9743,
Dear Lutz,
Congratulations for your successful
KJG African safari.
Your African hunt pictures are responsible for having completely awakened my
Safari virus again. I now consider to return back to Africa next year for a
hunting safari,
15 years after my last safari in RCA.
LM: Which one, French or Belgian Congo?
I’ll simply tell my bank’s director that you are the one to blame for what’s going to happen to my account…
LM: I agree!
As primary (Buffalo) rifle I’ll bring my proven
.416 Rem Mag. Stutzen

.416 Rem Mag. Stutzen

.416 Rem Mag. Stutzen

Buschschwein

Hartebeest, Kuhantilope
As second ”all around” gun I’ll take along my brandnew 9, 3 x 62 Merkel KR1 (with 51,5 cm short barrel), I bought last week.
LM: Congratulation! The 51,5 cm Barrel is fine for 9,3x62 Load!

Merkel KR1, kurzer Geradezugrepetierer

Merkel KR1 geschlossen

Merkel KR1 geöffenet

Merkel KR1 6 Warzen
Bilder: Fabio Casella
I can hear you arguing that the KR1 is probably not the sturdiest rifle choice for Africa, but I just could not resist buying it because of the mysterious appeal of its esthetical design. Its refined German mechanical “complex” features make it look and feel like a toy to me, although, without scope and mount on ( with RWS TUG &; Lapua Mega) it is kicking back like a South Tyrolean Italian mule!

LM: Maybe together with my 9,3 mm Bullet consider a 9,3 mm Konsockelbremse to greatly reduce the Recoil and keep quick Target observation in the Bush!
Nevertheless I’m almost sure you won’t be arguing that using hand loads mounting your 9,3 KJG black tip bullets will be the way to go in order to make the best out of such a delightfully light, handy and powerful rifle combo.
LM: Exactly!
Will I be daring to use it against buffalo instead of my .416 Remington Magnum?
LM: You may. But most important is You feel all right with Your Rifle. So give the new one some Time an Challenges, before You make up Your Mind. Your Doubts must be settled, or You will fail!
That’s quite a tempting challenge, but honestly, I can’t tell before I’m back again into the Dark Continent!
Concerning the reloading act: I would like to kindly ask for your advice concerning the best powder choice. Is R901 THE very best powder to achieve the highest velocity out of a 51.5cm short barrel? R901 is quite difficult to obtain here in Belgium and the same goes for Norma 200. Would there be considerable draw back using Vectan Tubal sp10, Vectan 2000 or PCL 508 instead?
LM: Fabio, I shall add the Belgian Powders to the 9,3x62 Load data. Please note, for the short 52 cm Barrel I raised the Pressure a little to increase Burn rate and recover Speed. such Loads are above CIP pressure and not to be sold in CIP Countries. The Merkel KR1 and good Cases (Norma, RWS, Lapua) will endure the raised Load easily. Otto Bocks 1905 Specification is a little conservative. If You envision hot Temperatures You may better stay with the regular Loads, as Vivacity and hence Pressure raises with Temperature anway.
Manny thanks in advance for your assistance.
Kindest Regards, Fabio Casella, Belgium, Freitag, 27. Juni 2008 22:41
Sehr geehrter Herr Möller
Ich jage seit einigen Jahren regelmäßig auf unserer Familienfarm in Südafrika
vorrangig Kudu, Buschböcke und Warzenschweine, gelegentlich aber auch ein Duiker,
Impala oder Springböcklein.
Die bisher von mir verwendeten Patronen sind
.270" Win und
.300" WSM. Ich bin mit
diesen beiden Patronen und den damit erzielten Ergebnissen zufrieden und habe
zur Zeit kein Bedarf an einer Ersetzung/Erweiterung meines Arsenales.
Als Geschosse habe ich bis jetzt ausschließlich herkömmliche Teilmantelgeschosse
unterschiedlichster Marken, mit unterschiedlichsten Ergebnissen (auch innerhalb
der gleichen Marke), benutzt.
Ich würde nun gerne etwas Abwechslung in meinen Jagdalltag bringen!
Zur Auswahl stehen:
H-Mantel, KS-Geschoss, Nosler AccuBond, Nosler BallisticTip,
TrophyBondedBearClaw, BarnesTripleShock
Was meinen Sie?
LM: Davon sollten Sie Abstand halten.
Ich wäre aber auch am Kauf Ihres vielbeschworenen
Geschosses mit
schwarzer Elastomer-Spitze sehr
interessiert.
Besten Dank für Ihre Bemühungen im voraus.
Mit kameradschaftlichen Grüssen, Weidmannsheil. Hochachtungsvoll, Robert Hess, Donnerstag, 10. Juli 2008 14:30
Dear Sir,
Being a hunter for 40 years and staying within 300 m, I´ve caught interest in long
range hunting, shooting. I´ve had a problem with obtaining some good advice so I
kindly request you help.
Initially I considered buying a .408 Cheytac 310 but the lack of assistance from
the local dealer together with information obtained on your web-page put ants in
my head.
Who could assist me (optics, reticule, bipods, suppressor, muzzlebrake etc. ) in
building a 408 (I´m used to the 416 and 470 and intend to hunt the rifle in
Africa (.375 H&H minimal)).
LM: A Good Source for such Rifles is Martin Baisotti, Armeria Camuna, talk to him.
Magazine fed bolt action or single shot?
Barrel length, twist for meat and paper (your bullets)
I do not intend to load myself, do you know somebody who could load ammunition
with your bullets and at your specifications?
LM: Yes. I will send You Advise.
Kind regards, Dan Walker, Stockholm, Sweden, Donnerstag, 12. Februar 2009 11:48
Dear Mr. Walker,
thanks for Your Inquiry. I have Friends in Sweden, the grey beard Man Svante, who brought You Gold in 2008, and called the Moose 2008 that never came on that Occasion (he bagged 48 in his long Life), Egon &; Bella, who brought the Elk, (without calling them), and BoSö and Kurt, with whom I hunt as well. So I love the Place (since 1963, when I was there first).
When You stood within 300 m for 40 Years and now want to reach out further, to hunt in Africa and exceed 9,5 mm, Your Choices become limited. Big bores usually traject like a Banana. For Long Ranges You need Speed, not let the Projectile fall from the Sky like Stone. Aiming must still be practical for a Hunting Rifle. Also a Rifle, You like to carry, must not be too heavy. Therefore the very big Cartridges are no Option. You ask for something, that has not been asked, at least not at me. The Africans mostly do not believe in too artistic Performance, I and Friends noticed. You will face Objections there. Anyway, that is not my Concern.
In my not very humble Opinion the given Borders dictate the Solution in themselves. 9,5 mm + Speed + moderate Weight. As You want the Components within Reach, the .338 LM is a well available Case, butt needs bit long Barrels, for a handy Rifle to use in the Bush. Open it up to 9,5 mm and You created the Possibility for a handy short barreled Rifle with all Possibilities for Big Game. Let the Rifle have interchangeable Barrels, say with a longer .338 LM Barrel, You have all You need.
The cheep and dirty Solution would be a CZ 550 Magnum chambered to the new Round. But that will not allows to interchange Barrels. The needs a totally new Rifle. If You want it, I design it. But we must discuss the Budget and Time frame first.
Regards, Lutz Möller
Guten Tag Herr Möller!
Ich verfolge seit einiger Zeit die Beiträge auf Ihrer
Seite. Bislang lud noch keine Lutz Möller KJG. Im kommenden
Sommer möchte ich nach Afrika reisen, um einige
Antilopen zu jagen. Meine Frage an Sielautet, recht hierfür das 7,62 mm KJG aus
der .30-06 Patrone aus?
LM: Ja!
Als Pulver hätte ich das R902 zur Verfügung und verlade in RWS Hülsen.
LM: Paßt beides!
In den vergangen Jahren schoß ich das RWS DK Geschoß aus der .30-06 mit gutem Erfolg auf Sau und Hirsch. Ich möchte aber wieder mal was neues versuchen. Mich reizen die ballistischen Eigenschaften ihres Geschosses, wenn sich das, wie in den Tafeln beschrieben, so umsetzen läßt.
LM: Wenn Sie die Waffe ruhig auf das passende Ziel richten und abziehen.
Beste Grüße aus Österreich, Andreas Moser, Montag, 27. Dezember 2010 09:43
Tach Lutz!
Hoffe du hattest ruhige Weihnachten! Verabschiede mich nach CAR.
Links die Bohne meines PH .458 Lott, rechts die Deinigen in Kupfer in.338 WIN. MAG. !
LM: Wie .458 ohne KJG?
Schauen wir mal wie es geht! Ich werde berichten
! Guten Rutsch nach 2011 allen Mitlesern ! Messing fährt auch mit !
Beste Grüße! Marc Th,., Montag, 27. Dezember 2010 18:59
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin seit längerem Leser Ihrer Seiten und trage
mich nun mit dem Gedanken, auf bleifrei
umzustellen. Derzeit liebäugele ich mit einer gebr. Sauer 90 für Brennekes
9,3x64 Patrone (verh. günstig). Allerdings bleibt diese mit einer LL von nur 63
cm zwei Zentimeter hinter Ihrer Empfehlung von min. 65 cm zurück. Über das
System, denke ich, braucht man nichts mehr zu sagen. Meine Frage: Fallen die
fehlenden zwei Zentimeter so stark ins Gewicht, daß man u. U. von einem Kauf
zugunsten einer Waffe mit 65 cm-Lauf absehen sollte?
LM: Iche mein nicht. Sie wird dadurch lauter flammt und ruckt mehr, aber das kriegt der Feuerschlucker FS7 schon wieder in den Griff. Im übrigen köten Sie den Lauf auch ersetzen lassen.
Die Waffe möchte ich u.a. für die Auslandsjagd (Namibia) anschaffen, sowie gelegentlich für den nächtlichen Ansitz auf Sauen. Würden Sie hierfür eher 8x68S oder 9,3x64 empfehlen ? Oder fallen die Unterschiede nicht so sehr ins Gewicht ?
LM: Die 8x68S reicht weiter raus, aber dei den kurzen Schußentfernungen nachts auf Sauen fällt das nicht ins Gewicht!
Mfg & Waidmannsheil, M. Frank, Samstag, 26. März 2011 15:12
Hallo Herr Möller,
Noch `ne Frage : Ich möchte die Waffe ( 9,3x62 )
auch in Afrika einsetzen, reichen da Ihre Geschoßgewichte aus ?
Mit freundlichen Grüßen, Heiner Engels, Freitag, 8. April 2011 14:49
Moin Herr Engels,
mein 9,3 mm JG hat Dutzende Büffel erschossen, eigenhändig siehe Afrika 2008 und Australien 2008 bei den Dickhäuern Rhinozeros, Flußpferd und Elefant würde ich allerding zu besonderer Vorsicht raten!
Waidmanns Heil Lutz Möller
Hallo Herr Möller!
Seit einigen Jahren verfolge mit mit großer Anteilnahme Ihren Netzplatz! Ich möchte gern im nächsten Jahr in Afrika (Namiba ) zur Jagd fahren. Alllerdings fehlt mir noch dazu das richtige Jagdkaliber. Ich glaube, Sie könnten mir dabei weiterhelfen. Lockend wäre für mich die .375 H&H. Komme ich damit in Afrika auf das vorkommende Wild klar?
LM: Gewiß, das ist schräges Zollzeug mit blödem Gürtel.
Oder reicht auch unser 9,3x62?
LM: Gewiß, oder auch die noch leistungsfähigere 9,3x64!
Sie können mir sicherlich eine Anschrift zum dementsprechenden Munitionskauf für Ihr Lutz Möller Geschoß nennen.
LM: Ja, hier im Laden!
Vielen Dank und Waidmannsheil! MfG, Frank Köhler!, Montag, 9. Mai 2011 22:01
Guten Tag Herr Möller,
ich möchte Ihnen meinen Dank für die schnelle Antwort aus sprechen, Ihren Hinweis - Zielwahl - werde ich das nächste mal in die Tat um setzen, obwohl schwierig ist innerhalb von Minuten alles in die Bahn zu bekommen - Ansprechen, Jagdfieber, Licht etc. - Sie wissen was gemeint ist. Das mit dem R902 geht also auch in Ordnung. Ich habe auch Ihre Geschosse in Quickload übernommen. Das Geschoß habe ich gestern nicht gefunden.
Sie fragten, wie es mit Jagdmöglichkeiten in Nigeria aussieht, nicht so „rosig“ obwohl Wild vorhanden ist. Die Schwierigkeit ist die Waffen einzuführen. Seit nunmehr 4 Jahren gilt ein striktest Einfuhrverbot für Waffen jeder Art. Die wollen halt über Ihre autorisierten Händler die Jagdwaffen verkaufen. Repetierbüchsen gibt es nicht, und wenn, alles alt, gebraucht und wahnsinnige Preise. Die deutsche Jägerschaft dort unten bewegt sich schon auf einem seidenem Weg. In Lagos haben wir Verbindungen zu Polizei um unsere im Koffer mit genommen Waffen eintragen zu lassen, so daß die Sache legal ist. An Wild gibt es den Buschbock, Rot u.Graudücker, Kronendücker, Sitatunga um Lagos, etwas auswärts, Kob und Waldbüffel, Pinselohrschwein. In den Hügeln um Abuja (Hauptstadt) Warzenschwein, Kuhantilopen. Nur die Zeit hatt man ebend nicht. Vorrangig gehen wir auf Niederwild, Frankoline, Perlhühner, verschiedene Enten, Hartlaub, Withface Tree Duck, im Niger soll es noch Flußpferde geben. Herr Möller zum Jagen wie in dem südlichen Regionen oder Kamerun ist Nigeria nicht zu emfpfehlen. Hinzu kommt noch die - bedenkliche - Sicherheitslage.
Auf jeden Fall noch mals Danke und ein Lob für Ihre sehr Informative Webseite!
LM: Vielleicht könnte ich ja mal was besonderes für die nigerianische Polizei, das sonst niemand kann, bauen und neben der Bezahlung eine „Gefälligkeit“ dafür bekommen, nämlich ein Flußpferd oder einen Waldbüffel.
Hochachtungsvoll und Waidmanns Heil, Christian Strauch, Montag, 25. Juli 2011 19:09
Hallo Herr Möller
Mit großer Anteilnahmen lese ich Ihre Beiträge, bzw. Berichte und Beiträge von
Schützen und Jägern. Mal staune ich, mal schmunzele ich , ber manchmal runzele
ich auch die Stirn, wie im Beitrag vom 20.03.2012 zur R 8 im Kaliber 8 x 68 S.
Ihre Antworten hätten meine sein können, Sie sprachen mir förmlich aus der
Seele.
Ich führe eine Blaser R 8 im Kaliber 8 x 68 S, 65 cm Lauf mit einem Z6i 2,5 - 15
x 56 BT und für die Drückjagd ein Docter sight III. Ich verschieße
MJG von Lutz Möller. Ich schieße bis 280
m ohne über den Haltepunkt nach zu denken, komme ich an die 300 m Grenze, mache
ich drei Klicke an meinem Glas und „weiter“ geht's. 95 % meiner Stücke liegen im
Feuer. Bei den Stücken rede ich von Rehwild über Schwarzwild bis hin zum Eland
und den schußharten Oryx ( .... Oryx ist anders ). Ich habe Rehwild auf 30
m beschossen aber auch auf 250 m, Schwarzwild auf 50 m sowie auf 170 m, alle
lagen im Feuer, und bis auf ein leichten Blutschwamm zwischen den Häuten ( der
sich mit wenigen Handgriffen entfernen läst ) kein Wildbretverlust. Oryx, die
als sehr schußhart gelten, lagen im Feuer bzw. gingen max. 30 m!
Ein Oryx beschoß ich auf 290 m, kurz hinterm Blatt und tief ( Oryx wird tief beschossen ). Nach dem Kugelschlag ging er ein - zwei Schritte rückwerts, torkelt und setzte sich fast hin, kam wieder hoch, machte drei, vier schritte vorwärts und fiel um. Mein Freund und PH Ralf Liedtke sagte, so eine Wirkung habe noch nie gesehen. Ein Eland wurde von mir auf 150 m beschossen. Der ging hochflüchtig ab. Der Nachschuß wurde mir verboten, weil der Schuß gut Blatt saß. Beim Untersuchen des Anschusses stellten wir fest, daß ihr MJG zwei hinter einander stehende ( 2 -3 cm Durchmesser ) dicke Äste durchschlagen hat. Der erste hatte ein glattes Loch. Der zweite war abgebrochen und zerfetzt. Der Eland stand 6 - 8 m dahinter und bekam den Restbolzen gut Blatt. Nach einer langen Nachsuche wurde das Stück verändet an ein Wasserloch gefunden. Welche Kugel sonst kann das?
Für jene die noch suchen, werde ich meine Begeisterung für die R8 in 8x68S und vor allem Ihr MJG jederzeit kund tun.
Ich weiß was sie anmerken werden; „Wo sind die Bilder
? Ich werde noch nachliefern.LM: Danke.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Namibia und bringen sie mir mein Freund NB mit
der .338 LM gut zurück.
LM: Gewiß!
Thomas Schönfeld, Donnerstag, 22. März 2012 13:32
Hallo Herr Möller,
ich lese seit einigen Tage Ihre super aufgebaute interessante Seite. Dennoch habe ich eine Frage an Sie. Ich suche eine 1 Mann Waffe für Polen, DE, und im Herbst auf Eland, Kudu nach Namibia.Welches Kal. sollte ich wählen, um allem gerecht zu werden.
LM: Ein hochwildtaugliches, also ab 6,5 m aufwwärts.
Ich wollte Mauser Mod. 98 nehmen.
Mit so einer war ich in Afrika 2012 in 8x68S gerade erfolgreich unterwegs. Siehe Brauchbare Treffer!
Alles ausgerüstet mit Ihren Geschossen! Ich bin kein Wiederlader! Der Farmer in Namibia möchte eine .375" H&H.
LM: Dann soll er sich eine kaufen. Ich würde das nie tun.
Ich selbst habe mit bestem Erfolg .300Weath.Mag.geführt.
LM: Seltenes Zeug.
Leider ist die Waffe weg. Ich dachte an etwas Stärkeres.
LM: Wozu?
Nicht 30-06. Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Denn Ihre vielen Berichte haben mich ganz unsicher gemacht.
LM: Jede meiner Munition ab 6,5 mm Kaliber taugt für Ihren Zweck. Lies Jagdmunitionswahl
Gerne würde Sie Sie auch kurz besuchen.
LM: Im Internet?
Komme aus Hann, Waidmannsheil. Mit besten Gruß Max
