
Hallo Herr Möller,
hab endlich Antwort aus Namibia, allerdings ist er kaum auf meine Vorschläge
eingegangen und schreibt nur „Patronen brauche ich nicht, habe noch genügend,
sicher 100 Schuß. Jürgen und Andrea Baas sind uns gut bekannt, könnten auch ein
Abstecher dorthin machen, wenn es erforderlich ist.“ - das mit dem
FS7 hat er wahrsch. nicht
verstanden/bzw ist gar nicht darauf eingegangen, werd ihm das mal ausführlich
vor Ort erklären.
Ich lande am 20.05 in Windhuk, am 21.05 gehts in die Kalahari zur
Springsbockjagd- da liegt evt. OKAHUA
auf dem Weg- werden uns dann ggf. melden- wie lange sind Sie denn da? Später
geht es noch auf Oryx/Kudu am Rand Komas Hochland/Namib- Bei mir geht es dann am
07.06 zurück.
Hab mit der 8x68 (die führ ich ja biher nicht) am 1. Mai einen Frischling und
während des Aufbrechen noch einen guten 6er geschossen (leider keine
Kamera dabei), na ja das Gewehr war dann zwar etwas mit Scheiß besudelt - fühl
mich jetzt aber bestens für Namibia vorbereitet. „Vorschriftsmäßig“ Geladen mit
Norma 201 4,49 Gramm- schießt sich dermaßen weich, kann gar nicht verstehen
warum der Vorbesitzer die wegen dem
Rückschlag weggetan hat ( RWS KS), zum
Glück hatte ihm keiner Lutz Möller Geschoß empfohlen- sonst hätt ich jetzt nicht so ein
schönes Gewehr!

Christian Sauer: 3 x Lutz Möller Geschoß aus 8x68S in 100 m
Ach so noch was zur Präzision das das da auf der angehängeten Zielscheibe neben dem schwarzen Schußspflaster sind übrigens nicht 2 sondern 3 Schüsse. Das reicht für Namibia!
LM: Für 236 m GEE und 274 m ± 5 cm REichweite sollte die
Mitte in 100 m allerdings auf 4,2 cm Höhe liegen. Ihr Einstellung ist zu teife.
Prüfen und Regeln Sie das nach dem Flug vor Ort nach. Die dünne 170
Höhenluft dort wird die Flugbahn noch
weiter strecken!
Guß und viel Waidmannsheil in Namibia
Christian Sauer, Sonntag, 8. Mai 2011 09:59
Hallo Her Möller,
werde mein „Händi“ mitnehmen, Nr. ist unten angegeben.
Anbei noch mal die Zeilscheibe in Farbe. Es ging nur um den Streukreis, da die
Waffe (für mich) „neu“" ist, dachte ich erst die Geschosse wären völlig
vorbeigefolgen - aber an der normalen runden Pappscheibe und dem Scheibenträger
aus Sperrholz konnte man sehen das es 3 Schüsse waren.
Ich habe anschließend mit 6 cm Hochschuß eingeschossen. Ich komme gerade aus dem
Revier und schoß dort auf 200 m (ich wollte zwar weiter, da war es aber viel zu
windig. Außerdem hab ich auf 250 - 300 m keinen guten Kugelfang gefunden und
heute sind viele Wanderer unterwegs). Das ist für die 8x68 zuviel Hochschuß, war
auf 200 m bei + 8 cm. Die von Ihnen vorgeschlagen 4,2 cm auf 100 m sind besser.
Ich werd das aber nächstes Wochende, wenn es ginge, auch auf 300 m noch mal
versuchen.
LM: Scheibe beitte!
Ich nehme die Waffe aus dem Schaft. Dann hat man ein handliches Köfferchen (das
auch nicht als Waffenkoffer erkannt wird) und wagt keinen Schaftbruch, wenn der
Koffer mal Stöße, Druck abbekommt und sich verwinden sollte (schon Jagdreisende
gesehen, denen das widerfahren ist). Khomas Hochland liegt auch mal schnell 2000
m.ü. n. N. Schon deshalb muß ich vor Ort noch mal genaustens (mit 4,2 cm
Hochschuß) einschießen.
LM: Besser auf GEE FLeck!
Gruß, Christian Sauer, Sonntag, 8. Mai 2011 18:11
Hallo Herr Möller,
ich fuhr heute am späten Nachmittag zum Anchießen in das Revier raus. Endlich
war es fast windstill. Ich hatte mir mit Google Earth ein Feld gesucht, das eine
Länge der 8x68 GEE von 236m hat. Das erspart das ungenaue Abschreiten. Dieses
Jahr ist Raps drauf. Ihre Scheibe habe ich
etwas geändert, da das
Leupoldglas (das bei Kauf schon drauf war und von mir als brauchbar eingestuft
wurde VAR X 3-10x50) ein Heavy Duplex Absehen hat und ich das kleine Viereck
eher schätzen als anvisieren konnte.
LM: Siehe Zielscheibe_modifiziert.pdf

Ein Kantholz und eine BW Decke darüber unter den Vorderschaft und eine BW Decke unter den Hinterschaft waren meine weiche Gewehrauflage. Der 1. Schuß war verissen (hatte ich gemerkt) da ich auf die dumme Idee kam mit Stecher zu schießen, den ich eigentlich außer am Drilling aus allen Büchsen entfernte.
LM: Richtig. Weg damit!

2. Schuß Flintenabzug paßte, lag seitlich aber zu tief. Höhe korrigiert.
3. und 4. Schuß „auf den etwas größeren Daumennagel“!
LM: Zwei Treffer in 2 cm auf immerhin 236 m. Alle Achtung! Da müssen die Springböcke umdenken!
Das schafft man im Revier (mit Wind, Sonne, Auflage etc) nur selten, und auch nur wenn Waffe und Geschoß das hergeben.
LM: Um so schöner ist das doch!
Ich wollte keinen weiteren mit der 8x68 schiessen, da ich mir das „Schußbild
nicht versauen7 wollte, es schon sehr später nachmittag war (die Mitjäger auf
den Bock rauswollten, ich also keine weitere Unruhe machen wollte) und ich (da
schon mal so weit eine Scheibe stand) zumindest einen Schuß mit der 10,75x68 KJG
wagen wollte:
Zeiss ASV der 10,75 auf die Entfernung gedreht, Geschoßabfall wunderbar
kompensiert, Höhe paßte- allerdings 15 cm rechts. Zwischenzeitlich hatte der
Wind aber wieder angefangen zu wehen, allerding nicht besonders stark, aber etwa
rechtwinklig zur Schußrichtung von links.
LM: Wenn der Wind im Walde jagt, den Jäger lange Weile plagt.
Die 15 cm sind also reine Windabdrift. Ursprünglich sollte die 10,75 wieder mit nach Afrika, wenn ich das sehe, bin aber jetzt doch froh die 8x68 zu haben.
LM: Ich auch, allerdings noch nicht ganz. DieWaffe hängt im Frachtzentrum des Paketdienstes fest, weil der Karton für ds Entgelt 2 cm zu lang ist. Ob ich vor LM Afrika 8x68S MJG 2011 noch bekommen werde? Ich möchte das etwas vormache - aber ohne Gewehr? Wie soll das gehen? Ich brauche meine neue 8x68S dafür! Munition liegt schon bereit!
Rechnerisch hat die ja bei gleicher Windgeschwindigkeit nur etwa die halbe Windabdrift.
LM: Eben!
Bilder anbei. Gruß, Christian Sauer, Dienstag, 10. Mai 2011 22:17
Hallo Herr Möller,
ich bin wieder da, mußte mich erstmal um alles liegengebliebene kümmern und bin
auch schon wieder auf dem Weg in Schweiz, daher hier erstmal nur eine
Zusammenfassung:
Wir jagten im Randbereich der Kalahari und später im Khomas Hochland. Uns ging
hauptsächlich um das Erlebnis der Jagd und der Lanschaft, aber auch um den
Farmern Fleisch zu beschaffen. Wir haben daher zu Fuß gejagd, meist weit mehr
als 10 km am Tag zurückgelegt. Alles Hege- bzw Abschöpfungsabschüsse.
LM: Wie schön, ich mußte das
dieses Jahr in Namibia leider hauptsächnlich vom Wagen erledigen. es geht
also auch anders. Mir ist die wahre Pirsch auch viel lieber, als die sog.
„Pirelli-Pirsch“.
Insgesamt haben wir 2 Springböcke, 3 Kudue, 2 Oryxe, 1 Warenschwein, 1 Gnu, 1
Hartebeest von 35 m-303 m, alle mit Möller MJG aus der 8x68S
(empfohlene Ladung 4,49 Gramm Norma 201,
L6 87,7 mm) erbeutet. Die Wirkung ist wirklich phänomenal,
wie telefonisch in Namibia schon berichtet, konnten wir uns keine Nachsuche
leisten, da kein (brauchbarer) Hund zur Verfügung stand. Sieben von zehn Stücken
fielen und lagen im Feuer. Ein Kudu ging mit auch für Afrika etwas tiefen
Treffer nur 50 m. Das Hartebeest ging nach dem sauberen Treffer KJG-typisch
„unschlüssig“, ganz ruhig langsam ein paar Meter durch die Herde (wie bei einen
Fehlschuß) um dann 20 Sek. später einfach umzufallen.
LM: Ja das kenne ich. Am glaubt, daneben „geflakt“ zu haben, aber nach ½ Minute weiß man es dann besser, wenneman das Getroffen dauern imAnschlag duch das ZF beobachtet.
Einen gekrellten Oryx schoß ich flüchtig nach, traf
hochblatt, worauf er regelrecht rollierte (Splitter im Rückrat).
Ich haabe schöne und hoffentlich auch aussagekräftige Bilder für Sie gemacht.
sobald ich etwas Zeit dafür finde, werde Sie Ihnen ausführlich zukommen lassen.
Den außergewöhnlichsten Schuß hab ich schon mal angehängt:
Oryx, stand auf 100 m hinter einem umgefallen Baum, hatte uns schon ausgemacht und war gerad auf dem Sprunge. Ich mußte daher sehr schnell, spitz von vorn mit Hilfe des „doppelten Zweibeines“ (das Sie in Freifeldmessungen auch kennen gelernt haben) schießen, um den zu fangen.
LM: Auf die Entfernung hättenSie den doch stehen freihändig erwischem müssen! Das ist doch gerade die schöne Königsklasse der Pirsch zu Fuß!
Ich entschloß mich d u r c h d e n S t a m m zu schiessen, da ich das in der Eile für die beste Zielwahl hielt, der Oryx meiner Meinung nur 3 m dahinter stand und ich von den KJG weiß wie stabil die nach Ästen weiterfliegen. Das MJG sollte das auch können. Der Oryx fiel im Knall. Als mein Jagdfreund sah, daß ich den Stamm erwischt hatte, ließ er mich sofort einen „Fangschuß“ auf den Kopf antragen, da er sich nicht vorstellen konnte, daß das MJG das gepackt hatte, denn der Oryx stand 12 (!) m hinter dem Stamm (das hatte er im Gegensatz zu mir besser eingeschätzt). Der Fangschuß wäre aber nicht mehr nötig gewesen. Der Oryx war bereits unmittelbar nach meinem Holzdurchschuß gestorben.
Bild 1: Oryx in der Kalhari 12 m hinter dem MJG durchschossen Stamm
Bild 2: Auschuß im Stamm neben Fernglas
Bild 3 von oben: 8x68 S Hülse als Maßstab in den Einschuß gesteckt = 12 cm Holz durchschossen.
LM: Klar. Siehe Hartholz!
Bild 4: Messerspitze = Einschuß, Patronenhülse im Rücken = Ausschuß. Messer ist aufgeklappt 19 cm = knapp 60 cm Oryxdurchschuß.
Bild 5: Rücken von unten ohne Filets (nur die Filetenden waren „hin“. Das freute die Hunde)
Bild 6: Ausgelösster Rücken = fast kein Fleischverlust im Rücken
Das MJG hat demnach 12 cm Holz, und knapp 60cm Oryx (Rippen, Lunge, Pansen,
Filet, Rückrat, Rücken) druchschlagen und sogar noch Ausschuß geliefert! Mein
Deutsch-Namibischer Jagdfreund hat sofort allen anderen Jagdführern, die wir noch
auf der Reise trafen davon berichtet und bechrieb die Wirkung immer nur mit dem
einen Wort „gewaltig“- aber ohne Blutergüsse, Verlust von Wildbret.
Das oben
genannte Stück kaufte er sogar dem Farmer ab, um es selbst zu verwerten.
Mit freundlichem Gruß,
Christian Sauer, Freitag, 10. Juni 2011 12:29
Hallo Herr Möller,
hier noch weitere Bilder meiner Afrika 2011
8x68S MJG Reise mit dem ersten geborgeen MJG Restbolzen weiter unten.

Bild 1: Springbock, Schuß leider zu hoch- stand teilweise durch Gras verdeckt,
Entfernung etwa 100 m, Stück file ud lag lag im Feuer, versuchte hochzukommen, schaffte dieses
nicht, daher sofort Fangschuß auf den Kopf

Bild 2: Springbock zur Abholung am nächsten Morgen durch den Farmer in den
nächsten Baum gehängt und per Funk gemeldet, wo dieser steht. Schakale gibt es
nicht, da im Kalahari Randbereich Schafzucht betrieben wird und diese von den
Schakal-Proof-Fences abgehalten werden. Paviane und andere Katzen (außen der
Rotkatze) gibt es nicht, da diese mit dem Sand und den fehlenden Felsen nicht
klar kommen, oder stark bejagd werden.

Bild 3: Springbock 120 m mit schrägem Schuß, Einschuß lag weiter
vorne genau hinter dem Blatt, „ungewöhnlich" daß dieser im Feuer fiel,
dachte mein Jagdfreund. Er vermutetet erst der wäre nur gekrellt, da das Stück bei
„Blei“ sicher
noch etwas gelaufen wäre- eine solche MJG-Wirkung (aufgrund der
Splitter) kannte er
noch nicht

Bild 4: Springbock, Ausschuß, Grössenvergleich 8x68S Hülse

Bild 5: MJG-„Nachteil“, allerdings nur in der Kalahari:
Ich hatte den Springbock im
Liegen geschossen, Patronen im Schaftmagazin, die MJG-Sollbruchnut hat sich mit
Kalahari-Sand zugesetzt und zwar so, daß man den nicht rausblasen oder schütteln
konnte, das Messer war zum rauskratzen zu dick, die Körnung paßte einfach zu
gut (Den Dreck entfernte ich mit Bürste aus dem Gewehrputzzeug) . Daraufhin bestückte ich
das Schaftmagazin zum schnellen nachladen mit Lutz Möller KJG ohne Nut, in die Waffe und in
die Plastibox im Rucksack kamen jedoch MJG. Das geht, weil
Ihre Lutz Möller KJG und MJG aus emeiner
8x68S
treffpunktgleich schiessen. Später im Khomas-Hochland verzichtete ich ganz auf
der Schaftmagazin (obwohl ich das in Afrika ganz
nützlich finde), da es sich
mit Klettpflanzen total zusetzte, Resevepatronen wanderten in die Hosentasche.
LM: Nehmen Sie ein lederne 5er-Patronentasche mit Verschluß am Gürtel - oder auch zwei. Die fangen keine Kletten und Sand kommt auch nicht rein!

Bild 6: Kudu ~ 150 m, eigentlich auch für Afrika zu tief getroffen, Stück stand hoch am Hang, zu sehen ist der Ausschuß, der Einschuß lag grad noch so im Brustkorb, Fluchtstrecke aber nur 50 m.
LM: Ein guter und auch zu erkennender Haltepunkt ist beim Kudu auf den „Knopp“, das Schulterblatt-Oberarm-Gelenk. Den zerschossen können die so getroffenen nicht mehr so gut laufen, oder etwas dahinter in das „vitale Dreieck“. Siehe Haltepunkt auf afrikanische Hornträger / 2001. Siehe auch Afrikaner.

Bild 7: Hartebeest ~ 200 m, hier die Bergung mit dem „Camper“, Stück stand sehr schräg, Bei genauen Hinsehen ist der Einschuß auf dem letzten Rippen zu sehen.
LM: Mein MJG tötet Wild auch mit solchen schwierigen Diagonalschüssen, vorausgesetzt es, oder einer seiner Splitter, durchdringt Lunge oder Herz. Siehe auch Wie stirbt Wild?

Bild 8: Hartebeest im Schlachthaus, zu sehen der Einschuß. Ich hatte in der Decke keinen Ausschuß gefunden, die „Jung“ behaupteten jedoch, es hätte einen Ausschuß im Blattbereich der anderen Seite gegeben, da das Stück aber nach meinen nächsten Besuch im Schlachthaus schon zerwirkt war, lies sich das leider nicht genau mehr feststellen. Ich hatte vorher mit einem Maßband nachgemessen. Das waren ~ 70 cm Hartebeest bis zur anderen Seite. Ich wollte eigentlich unbedingt den Restbolzen finden.
LM: Ich bei meinem Warzenschwein-Längsdurchschuß eigentlich auch - aber Pustekuchen! Mein MJG zeiget eben besonders leistungsstarke Tiefenwirkung!

Bild 9: Alter Oryx, auf 303 m geschossen, das Stück stand etwas spitz, was gerade beim Oryx oft schlecht zu sehen ist, wie sie selbst erlebt haben, der Entfernunglaser war im Auto geblieben (die 303 m laserten wir später beim Bergen zurück zum Felsen von dem wir geschossen hatte), Kommando von meinen Jagdfreund war „Steht etwas spitz, halt nicht zu weit hinten, etwas über 300 m, halt hoch“- da die Entfernung unklar war hielt ich etwas hoch (lieber zu hoch in Rückrat als die Läufe wegschießen) - ich traf vorne knapp über, vor dem Knopp, wo der Schuß auch hin sollte. Ausschuß auf dem Träger (so spitz hatte er also gar nicht gestanden, sondern fast breit). Der Oryx fiel im Feuer. Mein Freund hatte den Einschuß gesehen und sagte sofort „Fangschuss!“. Der streifte aber nur den Träger. Kommado kam sofort „zu hoch, noch mal“. Ich hielt auf das Haupt und traf, was wir nicht sehen hatten, zu tief im Oberkiefer. Wir mussten erst noch ein Tal überwinden. Als wir um einen Busch nahe des Anschusses kamen, sprang der Oryx auf und und gab „Fersengeld“. Ich konnte einen Schuß hinterher werfen, traf hochblatt, worauf er rollierte = Vorteil der Splitter. Um sicher zu gehen gab ich noch eine Fangschuß auf den Kopf, war eigentlich unnötig.

Bild 10: Alt und abgekämpf. Fangschuß zu tief im Oberkiefer. Letzter Schuß auf
der Nase rein, hinterm Ohr wieder raus.

Bild 11: 1. Schuß vor, über dem Knopp zu sehen.

Bild 12: Einschuß des flüchtigen MJG Schusses, gegenüber
Splitter an den
Rippen, Rückrat zu sehen.

Bild 13: Gnu 150 - 200 m stand hinter einem Busch. Frei war nur der Rücken, hatte uns schon mitbekommen und sprang gerade ab, daher mußte es sehr schnell gehen, deshalb mein Schuß schräg von hinten, traf etwas hoch, aber noch in der Kammer (vergl. auch das Bild mit dem Innenleben von einem Gnu auf Ihrer Seite), Ihr MJG wäre am Stich wieder ausgetreten, war unter der Decke zu fühlen.

Bild 14: MJG-Restbolzen genau auf der Fundstelle nach dem
Aufschärfen der Decke

Bild 14a: MJG-Restbolzen, mustergültig zylindrisch, nach 60 cm Gnu (Fleisch und vor
allem Knochen, Rückrat). Entlang des Rückrats muß der Bolzen
schulterstabil
geflogen sein.
LM: Gewiß. Dafür habe ich die bestimmt! Lies Schulterstabiliserung!

Bild 15: Gnu Einschuß aus der Decke

Bild 16: Das Gnu war doch etwas schwer für den „Camper“, über Funk kam Heiner
Kiekebusch von der benachbarten Hochfels Farm
zur Hilfe und zwar mit einem Pinzgauer
(!)- damit ist das Bergen natürlich kein Problem.
So, da sind nicht alle Stücke, aber ich meine, das sind die Aussagekräftigsten.
Die übrigen habe ich nicht angehängst, da hier das MJG
volkommen funktionierte,
aber die Treffer auch entsprechend gut waren. Durch den vielen Regen in diesen Jahr
und der damit verbunden hohen Vegetation stand das Wild oft verdeckt, hinzukommt
das das afrikanisches Wild bei der
Zielwahl tiefer beschossen wird als bei uns
üblich - ich traf die nicht bebilderten Stücke alle etwas zu hoch im der Kammer,
meist am Übergang zum Rückrat- dadurch lagen sie dann natürlich im Feuer.
LM: Siehe Haltepunkt auf afrikanische Hornträger / 2001.
Ich fahre jetzt mal kurz in Revier, muß mal prüfen, was die Sauen im Weizen
machen. Wir können ja am späten Nachmittag, Abend mal telefonieren.
Gruß, Christian Sauer, Sonntag, 26. Juni 2011 15:50
Gönne Dir MJG der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst kein besseres Jagdgeschoß finden.

Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagde.de