LM Munition
Neuigkeiten
Suche
5,6 mm
6,5 mm
7 mm
7,62 mm, .30"
8 mm S
9,3 mm
Seltenes
Geschosse
Feuerschlucker
Munition
Ballistik
Rückstoßbremsen
Schießen
Jagd
Wild
Waffen
English
Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

Lutz Möller 2011 Afrika 8x68S

Splitter

Versuche 2008 | Namibian Police Import permit | Schießplatz | Einschießen | Montag | Kopfschuß auf Springbock | Trägerschuß auf Gemsbock breit | Puffotter | Schakal | 8x68S MJG Ein- und Ausschuß | Schweiß wie Sau | .338" LM KJG Trägerschuß Oryx von vorn | Oryx Leberschuß | Visierung | Oryx Hoher Lungenschuß | Oryx breit | Splitter | Streifschuß | Adler | Hartebeest | Hartebeest Krellschuß | Zwei Hartebeester (Weichschuß) | Keiler | Oryx Lungenschweiß | 750 kg Bulle | Warzenschein: Durchschuß, längs | Hartebeest: hoher Lungen- und Leberschuß | Oryx: vitales Dreieck | Oryx Weitschuß auf die Kammer | Rotkatze | Oryx am Wasser | Oryx Rückgrattreffer | Pavian Bestschuß | Schluß | Sauer 8x68S MJG Nambia 2011

Flußbett

Busch

Flußbett

Uferböschung

Blick von der Böschung zurück ins Revier

Alater toter harter Kameldornbaum

Auf 76 m schieße ich zwei mal mit 8x68S Lutz Möller Geschoß auf den harten Baum

Zwei Treffer, Einschüsse

Bei 30 cm Hartholz war kein Ausschuß zu erwarten

Beobachter Willi, Bernie und Bernardus

Bernie sucht mit Stocher

8x68S MJG Patrone mit plattgeschlagener Spitze (macht nichts) und einem Splitter

Benardus hat noch eine Splitter aus dem Hartholz geborgen

Merke:

Nur e i n solch Splitter in Lunge, Herz oder Leber geschossen tötet (schnell und sicher)!

 

An einem anderen Tag, oder besser Abend nach Sonnenuntergang, will Bernie auch mal mit Feuerschlucker schießen

Der Feurschlucker spricht im Schuß: Er raucht, aber e r   f l a m m t   n i c h t!

Wieder auf ein harten alten Kameldornbaum

Zwei Treffer

Kein Ausschuß

nach Sonnenuntergang

Kameldorn im Abendhimmel

Lutz Möller, Montag, den 31. Mai 2011

MJG Splitterreichweite

Hallo Herr Möller,

sie schreiben, in den Fünf MJG Merksätzen, die MJG „… wirken durch Splitter der im Staudruck platzenden Hohlspitze, wenn das Ziel Fleisch ist und weniger als 9 cm zu durchdringen sind. Diese Bedingung trifft für breite Kammerschüsse, außer bei Dickhäutern (Rhinozeros, Elefant, Nilpferd) zu, da lufthaltige, nachgiebiege Lunge nicht wie Fleisch zählt, sondern sehr viel weniger.“

Verstehe ich es richtig, daß die Tiefenwirkung der Splitter also mindestens 9 cm Fleisch beträgt ?

LM: Nein, in den Fünf MJG Merksätzen steht „weniger als 9 cm“. Ich sagte, gewisse Splitter durchdringen  w e n i g e r  als -  aber nicht  m e h r  als  - 9 cm Fleisch. Diese gewissen Splitter beschriebe ich mit 2 mm dickem Messing, das 1.024 m/s schnell druchdringt. Ähnliche Splitter, die nur 1 mm dick wären, würden nur bsi zu 4,5 cm Fleisch druchdringen. Merke: Halbe Flächenlast bringt nur halbe Eindringtiefe! Dopplete Flächenlast bringt doppelte Eindringtiefe. Die Angabe ist also als größte anzunehmende Gefährung gedacht, nicht als mindeste Leistung

Meine KJG-Erfahrungen zeigen, KJG-Splitter durchdringen breit stehende Rehe vollständig und Frischlinge bis unter die Schwarte der Ausschußseite, sofern man hinter dem Blatt durch die Rippen schießt.

LM: Paßt!

Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Dienstag, 14. Juni 2011 10:59

Kupfer- oder Messingsplitter?

Sehr geehrter Herr Nagl!

Die möllerschen „Großtaten“ in Namibia mit der 8x68 und MJG sind Ihnen sicherlich nicht verborgen geblieben. Besonders eindrucksvoll finde ich die beschriebene Wirkung bei den schlechten Schüssen (Streifschuß beim Oryx und Weichschuß beim Hartebeest). Kein anderes Geschoß, außer vielleicht das Lutz Möller KJG, hätte das vollbracht!

LM: Richtig!

Für mich bestand sowieso kein Zweifel daran, daß das MJG dem Lutz Möller KJG zumindest ebenbürtig ist, vielleicht konnten nun auch Sie davon überzeugt werden, daß Messing keinesfalls schlechter ist, als Kupfer. Gerade in Bezug auf unsere geminsame alte 6,5x54 Mannlicher-Schönauer-Patrone sehe ich sogar zwei entscheidende Vorteile:

1. Das MJG ist bei gleichem Gewicht länger als das KJG. Bedingt durch die Sollbruchstelle ergibt sich ein längeres Geschoß. Wenn das vorderste Führband so aussieht, wie beim 7 mm MJG (vor der Sollbruchstelle!), dann ergäbe sich auch ohne schwereres Geschoß eine lange Führung im Drall.

2. Das MJG splittert materialbedingt besser als das KJG. Wie Herr Möller erklärt hat, ist Kupfer zäher als Messing, weshalb es zuerst mehr gedehnt wird, bevor es zerreißt und splittert. Dieser Vorgang verbraucht aber mehr Energie, die dann für die eigentliche Geschoßwirkung nicht mehr zur Verfügung steht. Dies bewirkt auch, daß die Splitter sogar bei wesentlich niedrigeren Geschwindigkeiten wirken. Bei der 6,5x54 MS, die wegen ihres generell niedrigeren Geschwindigkeitsniveaus keine gewaltigen Energieüberschüsse hat, ist das sicher ein erheblicher Vorteil. Herr Möller hätte mich bei diversen Zuschriften, die ich ihm deshalb geschickt habe, sicher korrigiert, wenn das nicht so wäre!

LM: In Kupfer oder Messing? und vielen andern Aufsätzen über meine Geschosse bestätige ich Ihre Meinung als richtig verstandene und gewürdigte Tatsache. Ich würde keine Leser bei einer Zuschrift dan mich wissentlich über eine schwerwiegenden Irrtum im Unklaren lassen.

Für mich ist daher klar: ich möchte, wenn ich mir für dieses wunderbare Patrone eigens ein Geschoß anfertigen lasse, jedenfalls Messing! Falls wir uns diesbezüglich nicht einigen können, können wir ja auch Herrn Möller entscheiden lassen aus welchem Material er die Geschoße fertigen will. Seiner Entscheidung würde ich mich beugen!

Mit freundlichen un weidmännischen Grüßen, L. Vogl

Tag Herr Vogel, Tag Herr Nagl,

ich kann verstehen, wenn Sie, Herr Nagl erst mal Messing in 7 mm einsetzen wollen, bevor Sie sich äußern.

Seien Sie im übrigen vergewissert, ich stelle von Kupfer auf Messing um, weil gute und nachvollziehbare Gründe dafür sprechen, deren Vorteile bezüglich der Splitterwucht Herr Vogl ja bereits deutlich herausgearbeitet hat. Daneben müssen die besseren Gleiteigenschaften von Messing auf Stahl, verglichen mit Kupfer erwähnt werden, so daß Messing weniger als Kupfer schmiert, sie also länger genau schießen und sich die Läufe beim Schießen weniger erwärmen.

Waidmannsheil, Lutz Möller

Ein Splitter tötet

Sehr geehrter Herr Möller,

wenn wir schon bei den „Wahrscheinlichkeiten“' sind, möchte ich noch hinzufügen, dass auch bei der Sitzung im BMELV am 17.05.11 einige Teilnehmer unbedingt eine Antwort haben wollten von Herrn Dr. sc. forens., Dr. med. h.c. Beat P. Kneubuehl, über die Wahrscheinlichkeit von Abprallern bzw. derer Splitter bleifreier
Munition und deren Gefährdungspotenzial. Daraufhin meinter dieser: „Ich hatte mal einen Jagdunfall untersucht, bei welchem Bleisplitter (Geschossfragmente) einen Jäger am Hals (tödlich) verletzten, wäre nun in diesem Fall mit bleifreier Munition geschossen worden, dann wäre dies sicher so nicht passiert, denn diese hätte sich in dieser Situation ja anders verhalten und wäre wahrscheinlich einfach vorbei gegangen.“

LM: Das unterstützt meine Aussage „Ein MJG Splitter an der richtigen Stelle langt zu töten hin.“ Dabei liefern meine MJG eher 6 - 8 Splitter. Siehe die Leistung eindrucksvoll zeigend auch Streifschuß!

Harald-Peter Schilling, Freitag, 1. Juli 2011 10:24

Splitter in der Kammerwand

Lies MJG Bock mit Splittern!

Bock .30-06 MJG Ausschuß von innen mit 6 bis 8 Splitterzeichen im August 2011

Die Küche bringt es an den Tag:

Erster Messingsplitter vom November 2010 auf Finnland

Moin Lutz,

Ich habe den wahrscheinlich ersten Messingsplitter (der Versuchsgeschosse) in einem Rückenstück Weißwedel  gefunden.

Wh Ralf, Donnerstag, 22. September 2011 16:24

Bestens! Danke Dir Ralph! Gruß Lutz


Mantelsplitter verletzten Mund

Guten Tag Herr Möller,

vor 5 Jahren hatte ich mich zum ersten mal an Sie gewannt. Zu dieser Zeit war ich im Jägerkurs. Aus finanziellen Gründen fiel meine Wahl doch auf eine Remington 700 in .30-06. Ich bereue dies nicht, denn diese Waffe ist zuverlässig und ich schieße mit ihr mit fast jeder Munition, die ich bisher zur Verfügung hatte, 20-30 mm Kreise auf 100 m. Zuletzt hatte ich Winchester Silvertip, derzeit Corlock von Remington. Mit der Remington sind es 12 - 18 mm.

Ich hatte nun schon mehrfach das Pech mir wegen Mantelsplittern Verletzungen im Mund zuzuziehen. Flußstahl- und Tombakmantelteile bis 4 mm große, sehr scharfkantige Blechstücke. Wie sieht es mit den Splittern des MJG aus? Sind diese auch sehr scharfkantig oder eher grob wie auf der einen Abbildung?

MJG, Restbolzen und Splitter

MJG, Restbolzen und Splitter

LM:  Wie oben sichtbar, sind die grobe Brocken.

Mit freundlichen Grüßen, Martin S., Montag, 9. April 2012 12:36

PS. Ich danke noch mal für die Beantwortung der Fragen 2007 und im voraus hierfür.

Betreff: Mantelsplitter verletzten Mund

Mantelschrott

Hallo Lutz,

Martin S. schrieb: „Ich hatte nun schon mehrfach das Pech  mir wegen Mantelsplittern Verletzungen im Mund zuzuziehen.“

Au Backe, hat er überhaupt noch alle Zähne inne?

Der Leser liest allein wegen der Überschrift Mantelsplitter verletzen Mund sicherlich dreimal. Ich gehe mal davon aus, daß Deine Geschosse nicht den Mund des Schützen, sondern den Äser / Gebräch des Stückes trafen. Man wäre ein Schelm sogar böses über die Geschosse zu denken (natürlich Quatsch). Vielleicht möchtest Du trotzdem berichtigen.

Viele Grüße, Martin, Dienstag, 10. April 2012 11:34

Martin,

das oben hast Du nicht verstanden. Martin S. berichtet von Tombakblech, das ihn verletzte. Meine Geschosse sind weder aus Blech noch aus Tombak, sondern aus Messing. Meine Geschosse zerreißen nicht in Bleistaub und Blechfetzen, sondern bestimmungsgemäß in 6 - 8 grobe Splitterbrocken und einen schulterstabilen möllerschen Restbolzen. Der Blechschrott hat dem Man in den Mund geschnitten, als er Wildpret aß.

Gruß Lutz

Mantelsplitter und verletzter Mund, Nachtrag!

Tach nochmal.

Ich dachte nicht, daß dies so ´ne Welle schlägt. Aber um weitere Mißverständnissen vorzubeugen, ich hatte mir bei drei Gelegenheiten durch scharfkantigen Blechfetzen von Flußstahlmänteln und Tombak Schnittverletzungen in Wange und Zahnfleisch zugezogen. Alle waren im saftigen gegrillten Wildschwein nicht zu sehen und zwischen 3-7 mm lang und 2 - 3 mm breite. Das Fleisch waren 2,5 cm dick und gegrillt gut handgroß. Meine Hände als Maß haben Handschuhgröße 10½ - 11. Die Blechfetzen traten während des Kauens in einem sehr ungünstigem Winkel für mich aus dem Fleisch aus, am Zahn entlang nach unten in das Zahnfleisch, ein langer und sehr spitzer Tombakfetzen. Er schnitt zwei mal seitlich in die Wange. Dumm gelaufen. Aber es zeigt was dünne flache Blechfetzen von Mantelgeschossen schaden können, wenn sie in das verwertbare Fleisch eindringen.

Mit freundlichen Grüßen, Martin S., Dienstag, 10. April 2012 19:34

Versuche 2008 | Namibian Police Import permit | Schießplatz | Einschießen | Montag | Kopfschuß auf Springbock | Trägerschuß auf Gemsbock breit | Puffotter | Schakal | 8x68S MJG Ein- und Ausschuß | Schweiß wie Sau | .338" LM KJG Trägerschuß Oryx von vorn | Oryx Leberschuß | Visierung | Oryx Hoher Lungenschuß | Oryx breit | Splitter | Streifschuß | Adler | Hartebeest | Hartebeest Krellschuß | Zwei Hartebeester (Weichschuß) | Keiler | Oryx Lungenschweiß | 750 kg Bulle | Warzenschein: Durchschuß, längs | Hartebeest: hoher Lungen- und Leberschuß | Oryx: vitales Dreieck | Oryx Weitschuß auf die Kammer | Rotkatze | Oryx am Wasser | Oryx Rückgrattreffer | Pavian Bestschuß | Schluß | Sauer 8x68S MJG Nambia 2011

Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de