Versuche 2008 | Namibian Police Import permit | Schießplatz | Einschießen | Montag | Kopfschuß auf Springbock | Trägerschuß auf Gemsbock breit | Puffotter | Schakal | 8x68S MJG Ein- und Ausschuß | Schweiß wie Sau | .338" LM KJG Trägerschuß Oryx von vorn | Oryx Leberschuß | Visierung | Oryx Hoher Lungenschuß | Oryx breit | Splitter | Streifschuß | Adler | Hartebeest | Hartebeest Krellschuß | Zwei Hartebeester (Weichschuß) | Keiler | Oryx Lungenschweiß | 750 kg Bulle | Warzenschein: Durchschuß, längs | Hartebeest: hoher Lungen- und Leberschuß | Oryx: vitales Dreieck | Oryx Weitschuß auf die Kammer | Rotkatze | Oryx am Wasser | Oryx Rückgrattreffer | Pavian Bestschuß | Schluß | Sauer 8x68S MJG Nambia 2011

Flußbett
Busch
Flußbett
Uferböschung
Blick von der Böschung zurück ins Revier
Alater toter harter Kameldornbaum
Auf 76 m schieße ich zwei mal mit 8x68S Lutz Möller Geschoß auf den harten Baum
Zwei Treffer, Einschüsse
Bei 30 cm Hartholz war kein Ausschuß zu erwarten
Beobachter Willi, Bernie und Bernardus
Bernie sucht mit Stocher
8x68S MJG Patrone mit plattgeschlagener Spitze (macht nichts) und einem Splitter
Benardus hat noch eine Splitter aus dem Hartholz geborgen
An einem anderen Tag, oder besser Abend nach Sonnenuntergang, will Bernie auch mal mit Feuerschlucker schießen
Der Feurschlucker spricht im Schuß: Er raucht, aber e r f l a m m t n i c h t!
Wieder auf ein harten alten Kameldornbaum
Zwei Treffer
Kein Ausschuß
nach Sonnenuntergang
Kameldorn im Abendhimmel
Lutz Möller, Montag, den 31. Mai 2011
Hallo Herr Möller,
sie schreiben, in den Fünf MJG
Merksätzen, die MJG „… wirken durch Splitter der im Staudruck platzenden
Hohlspitze, wenn das Ziel Fleisch ist und weniger als 9 cm zu
durchdringen sind. Diese Bedingung trifft für breite Kammerschüsse, außer bei
Dickhäutern (Rhinozeros, Elefant, Nilpferd) zu, da lufthaltige, nachgiebiege
Lunge nicht wie Fleisch zählt, sondern sehr viel weniger.“
Verstehe ich es richtig, daß die Tiefenwirkung
der Splitter also mindestens 9 cm Fleisch beträgt ?
LM: Nein, in den Fünf MJG Merksätzen steht „weniger als 9 cm“. Ich sagte, gewisse Splitter durchdringen w e n i g e r als - aber nicht m e h r als - 9 cm Fleisch. Diese gewissen Splitter beschriebe ich mit 2 mm dickem Messing, das 1.024 m/s schnell druchdringt. Ähnliche Splitter, die nur 1 mm dick wären, würden nur bsi zu 4,5 cm Fleisch druchdringen. Merke: Halbe Flächenlast bringt nur halbe Eindringtiefe! Dopplete Flächenlast bringt doppelte Eindringtiefe. Die Angabe ist also als größte anzunehmende Gefährung gedacht, nicht als mindeste Leistung
Meine KJG-Erfahrungen zeigen, KJG-Splitter durchdringen breit stehende Rehe vollständig und Frischlinge bis unter die Schwarte der Ausschußseite, sofern man hinter dem Blatt durch die Rippen schießt.
LM: Paßt!
Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Dienstag, 14. Juni 2011 10:59
Sehr geehrter Herr Nagl!
Die möllerschen „Großtaten“ in Namibia mit der 8x68 und MJG
sind Ihnen sicherlich nicht verborgen geblieben. Besonders eindrucksvoll finde
ich die beschriebene Wirkung bei den schlechten Schüssen (Streifschuß
beim Oryx und
Weichschuß beim Hartebeest). Kein anderes Geschoß, außer vielleicht das
Lutz Möller KJG, hätte das vollbracht!
LM: Richtig!
Für mich bestand sowieso kein Zweifel daran, daß das
MJG dem Lutz Möller KJG zumindest ebenbürtig
ist, vielleicht konnten nun auch Sie davon überzeugt werden, daß Messing
keinesfalls schlechter ist, als Kupfer. Gerade in Bezug auf unsere geminsame
alte 6,5x54 Mannlicher-Schönauer-Patrone sehe ich sogar zwei entscheidende
Vorteile:
1. Das MJG ist bei gleichem Gewicht länger als das KJG. Bedingt durch die
Sollbruchstelle ergibt sich ein längeres Geschoß. Wenn das vorderste Führband so
aussieht, wie beim 7 mm MJG (vor der Sollbruchstelle!), dann ergäbe sich auch
ohne schwereres Geschoß eine lange Führung im Drall.
2. Das MJG splittert materialbedingt besser als das KJG. Wie Herr Möller erklärt
hat, ist Kupfer zäher als Messing, weshalb es zuerst mehr gedehnt wird, bevor es
zerreißt und splittert. Dieser Vorgang verbraucht aber mehr Energie, die dann
für die eigentliche Geschoßwirkung nicht mehr zur Verfügung steht. Dies bewirkt
auch, daß die Splitter sogar bei wesentlich niedrigeren Geschwindigkeiten
wirken. Bei der 6,5x54 MS, die wegen ihres generell niedrigeren
Geschwindigkeitsniveaus keine gewaltigen Energieüberschüsse hat, ist das sicher
ein erheblicher Vorteil. Herr Möller hätte mich bei diversen Zuschriften, die
ich ihm deshalb geschickt habe, sicher korrigiert, wenn das nicht so wäre!
LM: In Kupfer oder Messing? und vielen andern Aufsätzen über meine Geschosse bestätige ich Ihre Meinung als richtig verstandene und gewürdigte Tatsache. Ich würde keine Leser bei einer Zuschrift dan mich wissentlich über eine schwerwiegenden Irrtum im Unklaren lassen.
Für mich ist daher klar: ich möchte, wenn ich mir für dieses
wunderbare Patrone eigens ein Geschoß anfertigen lasse, jedenfalls Messing!
Falls wir uns diesbezüglich nicht einigen können, können wir ja auch Herrn
Möller entscheiden lassen aus welchem Material er die Geschoße fertigen will.
Seiner Entscheidung würde ich mich beugen!
Mit freundlichen un weidmännischen Grüßen, L. Vogl
Tag Herr Vogel, Tag Herr Nagl,
ich kann verstehen, wenn Sie, Herr Nagl erst mal Messing in 7 mm einsetzen
wollen, bevor Sie sich äußern.
Seien Sie im übrigen vergewissert, ich stelle von Kupfer auf
Messing um, weil gute und nachvollziehbare Gründe dafür sprechen, deren Vorteile
bezüglich der
Splitterwucht Herr Vogl ja bereits deutlich herausgearbeitet hat. Daneben
müssen die besseren Gleiteigenschaften von Messing auf Stahl, verglichen mit
Kupfer erwähnt werden, so daß Messing weniger als Kupfer schmiert, sie also
länger genau schießen und sich die Läufe beim Schießen weniger erwärmen.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
wenn wir schon bei den „Wahrscheinlichkeiten“' sind, möchte ich noch hinzufügen,
dass auch bei der Sitzung im BMELV am 17.05.11 einige Teilnehmer unbedingt eine
Antwort haben wollten von Herrn Dr. sc. forens., Dr. med. h.c. Beat P.
Kneubuehl, über die Wahrscheinlichkeit von Abprallern bzw. derer Splitter
bleifreier
Munition und deren Gefährdungspotenzial. Daraufhin meinter dieser: „Ich hatte
mal einen Jagdunfall untersucht, bei welchem Bleisplitter (Geschossfragmente)
einen Jäger am Hals (tödlich) verletzten, wäre nun in diesem Fall mit bleifreier
Munition geschossen worden, dann wäre dies sicher so nicht passiert, denn diese
hätte sich in dieser Situation ja anders verhalten und wäre wahrscheinlich
einfach vorbei gegangen.“
LM: Das unterstützt meine Aussage „Ein MJG
Splitter an der richtigen Stelle
langt zu töten hin.“ Dabei liefern meine MJG eher 6 - 8 Splitter. Siehe die
Leistung eindrucksvoll zeigend auch
Streifschuß!
Harald-Peter Schilling, Freitag, 1. Juli 2011 10:24
Lies MJG Bock mit Splittern!
Bock .30-06 MJG Ausschuß von innen mit 6 bis 8 Splitterzeichen im August 2011
Moin Lutz,
Ich habe den wahrscheinlich ersten Messingsplitter (der Versuchsgeschosse) in einem Rückenstück Weißwedel gefunden.
Wh Ralf, Donnerstag, 22. September 2011 16:24
Bestens! Danke Dir Ralph! Gruß Lutz
Guten Tag Herr Möller,
vor 5 Jahren hatte ich mich zum ersten mal an Sie gewannt. Zu dieser Zeit war ich im Jägerkurs. Aus finanziellen Gründen fiel meine Wahl doch auf eine Remington 700 in .30-06. Ich bereue dies nicht, denn diese Waffe ist zuverlässig und ich schieße mit ihr mit fast jeder Munition, die ich bisher zur Verfügung hatte, 20-30 mm Kreise auf 100 m. Zuletzt hatte ich Winchester Silvertip, derzeit Corlock von Remington. Mit der Remington sind es 12 - 18 mm.
Ich hatte nun schon mehrfach das Pech mir wegen Mantelsplittern Verletzungen im Mund zuzuziehen. Flußstahl- und Tombakmantelteile bis 4 mm große, sehr scharfkantige Blechstücke. Wie sieht es mit den Splittern des MJG aus? Sind diese auch sehr scharfkantig oder eher grob wie auf der einen Abbildung?

MJG, Restbolzen und Splitter

MJG, Restbolzen und Splitter
LM: Wie oben sichtbar, sind die grobe Brocken.
Mit freundlichen Grüßen, Martin S., Montag, 9. April 2012
12:36
PS. Ich danke noch mal für die Beantwortung der Fragen 2007 und im voraus
hierfür.
Betreff: Mantelsplitter verletzten Mund
Hallo Lutz,
Martin S. schrieb: „Ich hatte nun schon mehrfach das Pech mir wegen Mantelsplittern Verletzungen im
Mund zuzuziehen.“
Au Backe, hat er
überhaupt noch alle Zähne inne?
Der Leser liest allein wegen der Überschrift
Mantelsplitter verletzen Mund
sicherlich dreimal.
Ich gehe mal davon aus, daß Deine Geschosse nicht den Mund des Schützen,
sondern den Äser / Gebräch des
Stückes trafen. Man wäre ein Schelm sogar böses über die
Geschosse zu denken (natürlich Quatsch). Vielleicht möchtest Du trotzdem
berichtigen.
Viele Grüße, Martin, Dienstag, 10. April 2012 11:34
Martin,
das oben hast Du nicht verstanden. Martin S. berichtet von Tombakblech, das ihn verletzte. Meine Geschosse sind weder aus Blech noch aus Tombak, sondern aus Messing. Meine Geschosse zerreißen nicht in Bleistaub und Blechfetzen, sondern bestimmungsgemäß in 6 - 8 grobe Splitterbrocken und einen schulterstabilen möllerschen Restbolzen. Der Blechschrott hat dem Man in den Mund geschnitten, als er Wildpret aß.
Gruß Lutz
Tach nochmal.
Ich dachte nicht, daß
dies so ´ne Welle schlägt. Aber um
weitere Mißverständnissen vorzubeugen, ich hatte mir bei drei Gelegenheiten
durch scharfkantigen Blechfetzen von Flußstahlmänteln und Tombak
Schnittverletzungen in Wange und Zahnfleisch zugezogen. Alle waren im saftigen
gegrillten Wildschwein nicht zu sehen und zwischen 3-7 mm lang und 2 - 3 mm
breite. Das Fleisch waren 2,5 cm dick und gegrillt gut handgroß. Meine Hände als
Maß haben Handschuhgröße 10½ - 11. Die Blechfetzen traten während des Kauens in
einem sehr ungünstigem Winkel für mich aus dem Fleisch aus, am Zahn entlang nach
unten in das Zahnfleisch, ein langer und sehr spitzer Tombakfetzen. Er schnitt
zwei mal seitlich in die Wange. Dumm gelaufen. Aber es zeigt was dünne flache
Blechfetzen von Mantelgeschossen schaden können, wenn sie in das verwertbare
Fleisch eindringen.
Mit freundlichen Grüßen, Martin S., Dienstag, 10. April 2012 19:34
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Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de