Kudukalb
Kudufräulein
Greif
einfach nur wunderschön
Hartebeester
hm?
Bulle
Am Ende paßt dan doch einer oder eine
Au weia, Huberts Treffer liegt viel zu weit hinten
Bernie sieht nach
Ja, was sagen uns die zwei Finger?
Auf demWeg nach Haus mußte mir noch einer dran glauben
Seltsamer Einschuß
Ein und Ausschuß auf derselben Seite = Streifschuß
Das war ein schneller flüchtiger Hegeabschuß, da die jnge oryxfärse humpelte. Ein Gelenk war bös vereitert.
Hier ist die 8x68S Patrone mit MJG und Feuerschlucker zu sehen, die des knappen Streifschusses trotz das Tier streckte
Mit auf den Wagen
Links der Hegreabschuß (vereiterter Fuß fehlt) und rechts das Hartebeest
8x68S MJG Streifschuß aus der Decke
Auswaiden des Streifschußoryxes
rechts die Leber des Streifschußoryxes
Aus der Decke zeigte die Streifschußkammer zefetzte Rippen
Das tut mein MJG / 8x68S einer längs gestriffenen Kammer den Rippen an (es könnte auch 5 hintereinander sein, nicht nur 2)
Leber kaputt! Noch Fragen zu meinem Jagdgeschoß (bei dem schlechten Treffer)?
Unten unter der Leber ist die nichct ganz heile und nicht ganz rosa Lunge zu sehen
Trotz des Streifschusses in die Rippen ist die Lunge teils zerfetzt und halb blau blutunterlaufen: Eine sicher Todesursache!
Meis Jagdgeschoß aus der 8x68S richtete mit einem Splittern diese Lunge so zu. Das genügt!
Das letze Mal, daß ich so einen Streifschuß antrug, war mit Horst Dietz im Jahre 2004 mit meinen Jagdgeschoß aus der 6,5x65. Ich weiß es noch wie heute. Wir führen abends mit dem Pritschenwagen zu zweit auf der Pad nach Haus, er als Fahrer, ich mit meiner Heym SR 20N in 6,5x65 mit meinem JG, als ich plötzlich aus dem Augewinklen neben der Pad ein Kudu neben einem Zaun rechwinkelig zu Pad entdeckte. Ich klopfte leicht mit der Hand auf das Kabinendach. Horst stieg in die Eisen. Der Wagen hielt binnen 10 m oder 15 m. Ich drehte mich leichct zurück. Dar Kudu hatte schon gedreht und wolt davon, als sich ihma us dr Bewegung stehend freihändig von schräg hinten den Schuß auf die Kammer antrug. Der Kudu sprang im Knall gegen den Zaun und fiel. Er stand dnie wieder auf. Der Einschuß war ähnlich wie bei dem Oryx langs in die Rippen. Mein 6,5 mm JG durchschlug 5 Rippen je 2,5 cm Länge (zusammen 12,5 cm Knochen) und dann in Schußrichtung schnurgerade die Lunge. Man muß keine dicken Pillen schießen, um große Tier zu strecken, wenn das richtige Geschoß eingesetz wird!
Nun aber zu meinen Oryxstreifschuß 2011. Die humpelne Färse sahen wir vom Wagen aus. Daß der Hegeabbschuß schnell folgen mußte, war klar. Da die Färse längs zu uns stand und ein Busch den Träger teils verdeckte, war kein leichter Schuß möglich. Ich meinte, sie stände leicht schräg. So schoß ich vermeintlich schräg streifend einfallend von hinten in die Kammer. Nun dauert es vom Entschluß zu schießen bis 200 m weiter in die Kammer, aber ein Weile, sagen wir mal 0,4 Sekunden. Wir werden nie erfahren, was die Färse sich noch für die ihr verbliebende Zeit vorgenommen hatte, ich vermute, sich zu bewegen, möglicherweise vor uns weg abzugehen. Die Gefahr bei gewagten Schüssen ist, die Tiere, solange sie noch frei entscheiden können, setzen deren eigenen Kopf durch und der Ablauf stimmt dann nicht mehr mit unseren Erwartungen überein. Ob ich einfach schlecht geschossen hatte, oder ob sich die Färse für den Treffer etwas weggedreht hatte, werden wir nie erfahren.
Verlassen könnt ihr euch allerdings immer auf meine Jagdgeschosse. Lies Splitter! Selbst bei solch haarigen Treffern nur 2 cm längs tief unter der Decke (oder sogar noch weniger, lies Streifschuß) dringen ein oder zwei Splitter in die Tier ein. Meist sind es 6 Splitter. Auf den Kreis verteilt dringen bei Streifschüssen noch 1 oder 2 Splitter ein. Das langt!
Lutz Möller, Montag, den 30. Mai 2011
Guten Morgen Lutz,
ich sende Dir noch 2 Bilder von meinem Schuß mit der .338er auf 200 m
spitz auf die Nase. Durch das Anlegen an einen Strauch kam ich 10 cm nach rechts
ab.

Die Kugel hat dem Oryx einen lange Strich am Träger verpaßt, . . .

ist dann einen halben Meter weiter hinten in den Körper
eingedrungen, hat den ganzen Pansen durchdrungen, dann durch die Mitte hinten
raus. Mit absolut deutlichem Kugelschlag. Der Oryx ist dann mit diesem Schuß
ohne jedes Zeichen noch ~ 400 m gelaufen. Dann habe ich von der Schulter von
Jürgen auf anschließend gemessende 378 m mit viel Glück den Fangschuß setzen
können. Das ist der Einschuß neben dem schrägen Einschuß. Es ist nur doll,
welche Kraft in der .338 RUM steckt. Auch die Durchdringungskraft des 12 Gramm
KJGe. Es war ein sehr großer Oryx!
Gruß, Hubert, Mittwoch, 8. Juni 2011 11:18
In dem letzeren Falle lies das 8,5 mm KJG 8501 seine Splitter bereits am Träger. Im Fleisch nüzen die nicht viel. Als der KJG-Restbolzen dann hinter dem Vorderlauf längs in die Kammer eindrang, waren keine Splitter mehr da, um wie im ersten Streifschuß den Oryx schnell zu strecken. Deshalb lief der noch ~ 400 m, statt 4 m. Das kann man von Deformatoren bei solchen Treffern erwarten.
Lutz Möller, Donnerstag, den 9. Juni 2011
Hallo Herr Möller,
hier mal ein Beispiel wie man(n) es nicht machen sollte:
Das Bild zeigt ein Schmalreh, beschossen mit der .308 Win. MJG. Das Stück wechselte bei einer Bewegungsjagd an und blieb hinter 2 dicken Buchen stehen, das linke Blatt war für mich allerdings gut zu erkennen. Das Reh stand leicht spitz von mir weg, muß sich im Schuß allerdings noch weiter von mir abgewendet haben, anders ist der Schußkanal nämlich nicht zu erklären.
LM: Ja, sowas geschieht!
Nach dem Schuß flüchtete das Reh ohne sicher zu zeichnen. Gefunden hat mein Hund
es dann ca. 300 Meter vom Anschuß entfernt. Das erscheint zunächst als eine
ungewöhnlich weite Fluchtstrecke. Beim Aufbrechen zeigte sich allerdings, es
handelte sich um einen reinen Streifschuß. Das Geschoß hat die Spina scapulae
(Schultergräte) zertrümmert, also den Rand des Schulterblattes, der etwas nach
außen steht und hat dann im weiteren Verlauf den Träger gestreift. Die Kammer
war völlig unbeschädigt, die kleinen Verletzungen der inneren Thoraxwand, die
auf dem zweiten Bild zu erkennen sind, sind postmortal beim Aufbrechen
entstanden.
Die vordere, obere Lungenspitze war allerding leicht eingeblutet und das Reh hat
auch leicht aus dem Äser geschweißt. Ob diese, am Ende tödliche Verletzung,
vielleicht doch durch einen winzigen Splitter
oder nur durch den Kraftstoß
entstanden ist, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen.
LM: Bild?
Auf jeden Fall hat mir Ihr MJG trotz schlechtem Treffer die Beute gesichert!
So. Jetzt muß ich Sie mal wieder nerven, wann darf ich mit fertiger Munition in
.300 WSM rechnen?
LM: Kurz 2012. Lan, ehrlich, ich sitze gerade an der Buchhaltung um das Jahr
2011 abzuschließen. Ich werde Verbesserungen beim Versand vornehmen (müssen). Das geht erst mal vor.
Danach wird anderes weiter gehen.
Fröhliche Festtage, Gruß O.D., Dienstag, 20. Dezember 2011 09:57
Versuche 2008 | Namibian Police Import permit | Schießplatz | Einschießen | Montag | Kopfschuß auf Springbock | Trägerschuß auf Gemsbock breit | Puffotter | Schakal | 8x68S MJG Ein- und Ausschuß | Schweiß wie Sau | .338" LM KJG Trägerschuß Oryx von vorn | Oryx Leberschuß | Visierung | Oryx Hoher Lungenschuß | Oryx breit | Splitter | Streifschuß | Adler | Hartebeest | Hartebeest Krellschuß | Zwei Hartebeester (Weichschuß) | Keiler | Oryx Lungenschweiß | 750 kg Bulle | Warzenschein: Durchschuß, längs | Hartebeest: hoher Lungen- und Leberschuß | Oryx: vitales Dreieck | Oryx Weitschuß auf die Kammer | Rotkatze | Oryx am Wasser | Oryx Rückgrattreffer | Pavian Bestschuß | Schluß | Sauer 8x68S MJG Nambia 2011


Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de