

Lutz Möller 9,5 mm KJG Geschoß spitz 29,1 mm lang, 10 g schwer, 2,3 g Splitter
für 91,4 mm lange .375" H&H Patrone, 65 cm Lauf,
227 m GEE , 262 m ± 5 cm
Reichweite
| Pulver |
Masse [g] |
Dichte [%] |
Druck [bar] | Umsatz [%] |
V0 [m/s] |
Bemerkung | |
| höchst | vorn | ||||||
| Tubal 2000 | 4,80 | paßt | - | - | - | 1.085 | empfohlen |
| Norma 200 | 4,90 | 94,5 | 4.389 | 508 | 100,0 | 1.081 | Stutzen |
| PCL 508 | 5,35 | 96,6 | 4.283 | 562 | 99,77 | 1.097 | schnell |
| Vihtavuori N120 | 4,52 | 95,2 | 4.301 | 439 | 100,0 | 1.046 | |
| Flugbahn | |||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.085 | 1.025 | 967 | 912 | 859 | 808 | 752 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +1,1 | +4,3 | +5,0 | +2,6 | -3,1 | -12,3 |
| Leistungen | |||||||
| Fleisch [cm] | 62 | 61 | 59 | 58 | 56 | 57 | 52 |
| Knochen [cm] | 15 | 14 | 14 | 13 | 12 | 11 | 10 |
Hallo und Guten Tag,
Ihre Rückstoßbbremse für meine Sauer
.375 H&H ist ein voller Erfolg. Sie schießt jetzt wie eine .308. Ich kann
sie nur empfehlen!
Ich würde gerne 100 Geschosse für meine
.30-06 bestellen und
dazu einen passenden Geschoßsetzer für eine RCBS-Matritze. Bitte machen Sie mir
ein Angebot.
Mit freundlichen Grüßen, Ulrich Haupt, , Dienstag, 19. Februar 2008 14:36
Links ein Mauser 98 in Schweden 2009 in .375" H&H mit Feuerschlucker
Mauser 98 in .375 H&H mit Feuerschlucker vom Rucksack auf Bär
Mauser .375 H&H mit Feuerschlucker
.375 H&H mit Feuerschlucker vom Rucksack
geschossen. Das Ergebnis auf der Zielscheibe
ist - nicht doll, aber brauchbar.

RWS Hülsen und RWS 5333Zündhütchen

4,69 Vectan Tu2000 in RWS .375 H&H Hülse

.375 H&H KJG Patronen mit Krempe

.375" H+H Patronen links ohne | rechts mit Krempe

Verschiedene geborgene Geschosse aus Naßpapier: .308" 9,72 g Hornady Interbond | 9,5 mm 10 g KJG
Man am dichten festen Naßpapier schon deutlich, wer was aushält und wie sich die Flächenlast verändert!
9,5 mm KJG vor und nach einem Kaffernbüffel. Hier ist die Geschichte T.V. 2007
Lies Schwarz Afrika 2008!
Waidmannsheil Lutz,
sei gegrüßt in den Norden. Erstmal sende ich Dir eine Anfrage: Ich brauch noch
100 Stk. 9,5 mm Geschosse für die .375"
H&H Patrone. Dazu lautet als zweites meine Frage: Welches Pulver soll ich
stopfen? Ich soll die Lutz Möller KJG für einen neu
überzeugten Jagdfreund laden, möchte aber - In der Hinsicht kennst Du kennst
mich ja zu Genüge - nicht 25 verschiedene
Pulver beschaffen müssen.
Die ersten Versuche mit deinen Kunststoffpillen, noch mit
schrecklichen
Vihtavuori N540, in der 8x68S geladen
sind Klasse. Ich muß dir aber nunmehr recht geben, daß
Vihtavuori nichts
mehr bringt: Selbst am Tage wird man von der Feuerlanze geblendet! Also dachte
ich an R902, soweit ich dieses dann auch für die
.375" H&H Patrone nutzen kann. Oder
hättest du noch einen anderen Vorschlag?
Die 8x57IS ist auch soweit fertig
- gewesen! Leider! Der Lauf ist hin. Ich hab soeben einen neuen bestellt. Damit
sollte es hier also auch demnächst weitergehen. Die Ladung mit N130 fand ich
eigentlich ok, auch wenn du sicher gerade die Nase rümpfen wirst. Vielleicht
kann das R902 dafür auch herhalten. Das ist mir derzeit aber noch gleich. Ich
bin eh noch nicht soweit, eine bestimmte Aussage treffen zu können.
Als Tipp vielleicht noch: Ich klebe die schwarzen
Kunststoffspitzen mit Sekundenkleber fest. Aus der
8x68S zog sich nach
erfolglosem Ansitz beim Rausrepetieren die schwarze Geschoßspitze an irgendeiner
Kante gelegentlich aus. Geklebt sind die nun bombenfest!
Grüße in den Norden, Christoph, Freitag, 1. Juni 2007 22:42
Moin Christoph,
Rottweil R902, obwohl an sich ein gutes und zu empfehlende Nitro-Treibladungspulver, ist für Patronen mit großem Öffnungsverhältnis mit leichten schnellen Lutz Möller Geschossen viel zu langsam. Für die für Stutzen gut geeigneten 8x57IS, 9,3x62 und .375" H&H Patronen eignet sich das neben dem schwedischen Norma 200 NC Pulver das französische Vectan Tubal 2000 besonders gut. Du kannst die drei genannten Stutzenpatrone damit nicht überladen. Stopf also so viel rein, wie geht und werde glücklich.
Im übrigen beachte einfach die empfohlene .375" H&H KJG Munition. Die paßt doch schon!
Sehr geehrter Herr Möller,
ich habe von Ihnen 100 9,5 mm KJG für die .375 H+H bezogen. Leider ist es mir bis heute nicht gelungen das empfohlene Tubal 2000 bzw. Norma 200 zu bekommen. Hier unten sind diese Pulver anscheinend nicht sehr geläufig. Ich werde schon seit Wochen vertröstet. Nun habe ich in Ihren Seiten eine Liste mit den Abbrandgeschwindigkeiten der einzelnen Pulver gefunden - und festgestellt, daß RP 1 - Norma 200 und RWS 901 so ziemlich gleich sind.
LM: Heut ja, aber früher nicht. Der genaue Zeitpunkt der Änderung ist mir nicht bekannt.
Von meiner nicht zustandegekommenen 9,3x74 KJG Munition ist noch der komplette Kanister 901 da und wird nicht benötigt. Frage : kann ich die .375 H+H ( Hülse neu RWS, gezündert mit Federal 215 Mag ) KJG 10 Gramm auch mit 901 ohne Bedenken laden?
LM: Ja!
Ich fand in Ihren Seiten unter Höhe und Wärme die Ladung eines Anwenders KJG mit R 901 und 4.82 Gramm. Ihre Antwort darauf war, daß noch nach oben geladen werden kann.
LM: Ja!
Die Büchse eine handgefertigte
Mauser 98 ist jetzt erst zum
gravieren gekommen, somit also noch nicht im Haus.
mit freundlichen Grüßen, Horst Herr, Donnerstag, 20. März 2008 14:41
Guten Tag Herr Herr,
früher waren die Bofors-Pulver, aus denen Norma 200 und Rottweil 901 abgefüllt wurden verschiedne. Heute sind die gleich, nämlich RP1-NT. Für das Norma 200 ändert das wenig, für das Rottweil R901 schon. Da ist nämlich schneller geworden. Rottweill kann also kaum noch die alte langsam R901 Ausführung aussuchen. Wenn die das RP1 NT nicht mit langsamerem Pulver mischen, nicht mischen, ist es schneller als früher. Insofern stimmen alle Daten im Rottweil Wiederladehandbuch nicht mehr. Es wäre an der Zeit die Daten anzupassen.
Die Lebhaftigkeit Ihre Rottweil R901 ist also ein Frage der Zeit, in der es abgefüllt wurde. Alte Dosen enthalten langsameres Pulver als heutige. Unter der Vorraussetzung können Sie 4,9 g oder mehr laden. Das alte 901 können Sie nicht überladen. Das neue schon. Siehe auch Höchstgasdruck.
Ihre Mauser 98 weist eine Gasschild auf. Selbst ein Durchbläser ginge also nicht ins Auge. Also nu Mut!
Waidmannsheil, Lutz Möller.
Hallo Lutz,
ich war am Wochenende zu einer großen mehrere Reviere umfassenden Drückjagd eingeladen. Da dort auch weiter geschossen werden mußte, habe ich mich für den 98er in .375 H&H entschieden. Munition 9,5 mm KJG neu mit schwarzer Kappe.
Einen Keiler beschoß ich auf etwa 120 m, Schweiß ohne Ende bis ~ 2 km, danach nichts mehr, auch die Nachsuche am folgenden Tag brachte leider kein Ergebnis, sprich die Sau. Daher kann ich leider nichts zum Treffersitz sagen.
Dann einen Frischling 30 kg auf etwa 30 m in die Lunge, lag im Knall.
Dann zog vertraut auf etwa 90 m ein Rudel Kahlwild mit einem 10er Kronenhirsch (war leider nicht frei durch den Bestand.
Hirschkalb, zwischen 2 Bäumen in 100 m Entfernung im vertrauten Gang geschossen. Lungenschuß, lag im Knall. Darauf hin flüchtete das ganze Rudel zurück, aber in einem Affentempo, als es über die Schneise kam, konnte ich noch ein Schmaltier strecken, auch Lungenschuß Entfernung etwa 80 m. Es ging sicher nur aufgrund der schnellen Flucht noch 25 m um dann tot umzufallen.
Ich kann bis auf den Keiler also „super Wirkung“ sagen.
Mich würde natürlich der Schuß des Keilers interessieren und warum der nun nicht umgefallen ist, aber weg ist nun mal weg. Um deine Fragen nach Bildern, die Du unweigerlich stellen wirst vorweg zu nehmen, muß ich sagen, ich habe keine. Asche auf mein Haupt, Kamera morgens in der Hektik vergessen und noch vom Vortag beim Reviereinsatz das alte Handy ohne Kamera dabei. Kein anderer Jagdgenosse irgendwas zum photografieren. Tut mir leid. Das wird nicht wieder vorkommen.
Gruß, Thomas, Montag, 5. November 2007 18:19
Hallo Herr Möller,
die „Möller’schen KJG“ lassen mich ja
scheinbar nicht mehr los. Ich nahm am Wochenende als Schweißhundeführer an einer
Hegering-übergreifenden Drückjagd teil. Neben
einem halben Dutzend angemeldeten Nachsuchen, die wir drei Schweißhundegespanne
nachmittags abzuarbeiten hatten, sollte ich noch den Anschuß auf einen
Frischling mit rund 30 kg kurz prüfen. Der Schütze hatte mit einer Waffe im
Kaliber .375 H&H auf ~ 90 Meter die ziehende Sau
beschossen, die angeblich hinten kurz einknickte, dann aber flüchtig weiter
ging. Am Anschuß wurde nichts gefunden und dieser war markiert.
Etwa 3,5 Stunden nach dem Schuß nahmen wir den vermeintlichen Anschuß in
Augenschein, auf dem selbst nach eingehender Suche weder Trittsiegel noch eine
Borste zu finden waren. So legte ich meine BGS-Hündin am Anschuß zur Fährte und
diese nahm bereits nach kurzem Bögeln eine mir unsichtbare Fährte in
vermeintlicher Fluchtrichtung auf. Bereits nach 15 Metern kam die erste
Schweißbestätigung, welcher dann regelmäßig aber recht dürftig auf den nächsten
fast 2 km die Richtigkeit der Riemenarbeit meiner Hündin optisch bestätigte. Es
ging durch alle denkbaren Bestandesformen, ohne daß sich die Sau auch nur einmal
steckte.
Schwierig wurde das Ganze jedoch an einem „Knotenpunkt“, an dem wir auf den
frischen Kessel einer größeren Rotte stießen, in deren unmittelbaren Umfeld ein
weiterer noch ungeprüfter Anschuß auf ein Stück Schwarzwild sowie der Fangschuß
nebst Abtransport eines dritten Stückes Schwarzwild lagen. Hier hatten meine
Hündin doch größere Mühe, den Abgang zu finden. Die Verleitungen waren zu
zahlreich und der Schweiß wurde immer geringer. Erst eingehende Suche durch die
begleitenden Korona brachte den gewünschten Erfolg. Doch bereits nach wenigen
100 Metern kamen wir an eine Fichtendickung, an der die Schweißbestätigung
plötzlich aufhörte, obwohl meine Hündin zielsicher weitersuchen wollte. Und hier
beginnt der Mensch zu denken, was er eigentlich besser den Hunden überlassen
sollte. Die verstehen da mehr von. Wie kann eine Sau über fast 2 km regelmäßig
schweißen und dann plötzlich nicht mehr?
Wie dem auch sei. Ich habe, ungläubig wie ich war, mehrmals zurück gegriffen,
aber meine Hündin arbeitete unbeirrt immer den gleichen Wechsel. Also ließ ich
sie gewähren und folgte sicher noch weitere 1,5 km bis ins Nachbarrevier ohne
jede weitere Bestätigung. Erst hier bei einsetzender Dämmerung brach ich die
Nachsuche ab. Die beschossene Sau hatte sich nach ~ 3,5 km Riemenarbeit nicht
ein einziges Mal eingeschoben. Auch über den Sitz des Geschosses konnte ich
leider keine Klarheit gewinnen. Ich vermutete jedoch lediglich einen kleinen
Kratzer hinten im Bereich der vorderen Keulen oder ggf. auch ganz tief waidwund,
was bei männlichen Stücken dann durchaus extrem unangenehm und schmerzhaft ist.
Leider erst gegen Ende dieser Nachsuche berichtete mir ein zur Nachsuche
mitlaufender jüngerer Treiber, der Schütze habe das
Lutz Möller KJG von Lutz Möller
verwendet hat. Hiermit konnte ich zwar etwas mit anfangen, nur brachte mich das
in Sachen Nachsuche aber auch nicht weiter. Im vorliegenden Fall war eben weder
das Kaliber noch das verwendete Geschoß maßgebend, sondern augenscheinlich nur
der schlechte Treffer. Ich hätte mich interessenhalber gerne mit dem mir
unbekannten Schützen unterhalten. Dieser aber weilte wie die meisten anderen
Teilnehmer am Streckenplatz. Nur wir Schweißhundeführer trafen hier erst bei
einsetzender Dunkelheit ein.
Nun ja, wir haben es dennoch am nächsten Morgen erneut versucht und die Fährte
an der letzten Schweißbestätigung wieder aufgenommen, zumal mich der Treffersitz
nun doch auch interessierte. Nach zuvor erfolgter telefonischer Nachfrage beim
Schützen wurde uns mitgeteilt, aus dem Frischling war kurioserweise über Nacht
ein mindestens 2-jähriger Keiler von > 70 kg geworden. Mich hatten lediglich am
Vortag die gelegentlich erkennbaren stärkeren Eingriffe verwundert, die ich aber
der angeblich begleitenden Rotte zugeschrieben hatte. Aber weder meine
BGS-Hündin noch die meines Kollegen konnten nach einigen 100 Metern die Fährte
weiter voranbringen, so daß wir gegen Mittag endgültig abbrechen mußten. Auch
als Schweißhundführer verläßt man manchmal als zweiter Sieger den Platz.
Da ist es dennoch tröstend, daß es ja noch richtige „Anschußzeichenexperten“
gibt, die ja immer Pirschzeichen finden. Wahrscheinlich habe ich mich aber nicht
entsprechend genug bemüht. Oder ich sollte auch mal einen Lehrgang besuchen. Am
besten ist aber sicher, wenn ich mir so einen Experten vorne an die
Schweißhalsung binde und dann auf allen Vieren durch den Wald robbe. Das nenne
ich dann Kunst.
Friedhelm Bode, Montag, 5. November 2007 22:06
So, so,
das kommt davon, wenn man sich zwischendurch schon wieder um eine Nachsuche
kümmern muß und erst nach dem Abschicken der e-Mail die
Möller’schen Seiten wieder aktualisiert. Da können sich „Thomas“ und meine
Wenigkeit ja kurzschließen. Er erzählt mir, was vor dem Schuß passiert ist, und
ich erzähle ihm, was nach dem Schuß passiert ist. So klein ist die Welt.
Friedhelm Bode, Montag, 5. November 2007 22:18
LM: Tja, ihm läuft`s weg und Sie ihm später hinterher. Das nenne ich Zusammenarbeit - nur die Sau stahl sich davon, ungeselliges Tier, das (Hätte ich aber auch getan)!
Hallo Lutz,
stell mir doch bitte mal die Verbindung zu Herrn Bode. Ich muß da mit ihm
was klar stellen.
Thomas, Montag, 5. November 2007 23:20
Betreff: .375" KJG-Wirkung auf Drückjagd
Hallo Herr Möller,
gerne dürfen Sie den Kontakt zu „Thomas“ herstellen. Nur leider bin ich nur noch
heute erreichbar, da ich von morgen bis zum 11.11. wieder jagdlich unterwegs
bin.
Um Mißverständnissen im Vorfeld gleich vorzubeugen: Mein letzter Absatz
bezüglich etwaiger „Anschußexperten“ bezieht sich absolut nicht auf „Thomas“
oder sonstiger an dieser Jagd beteiligte Jäger. Die haben nach Lage der Dinge
alles richtig gemacht. Diese meine Äußerungen beziehen sich ausschließlich auf
eine auf Ihrer Seite veröffentlichen Meinung eines
anderen Lesers vom 04.11.07 um 20:14 Uhr. Falls das bei „Thomas“ falsch
rübergekommen sein sollte, bitte ich das zu entschuldigen.
Friedhelm Bode, Dienstag, 6. November 2007 10:31
Lieber Herr Möller!
Ich möchte Sie herzlich um die Beantwortung einiger Fragen bitten. Ich werde im März zur Jagd nach Namibia reisen. Zielgebiet ~ 100 km nordöstlich von Windhoek (Otjiruze; Fam. Rogl). Meine Waffe ist eine R 93; Standardlauf mit MagnaPort im Kaliber .375 H&H Magnum. Mit KJG-S und R 901. Brömmel Vmax.= 1045,2 m/sec; gemessen 1.031 m/sec. Verwendet wird eine RWS Hülse; Ladung 4,82 g. Gasdruck laut Brömel = 3.831 bar. Ladeverhältniss 103,1%. Frage: Kann ich die Ladung so lassen?
LM: Wenn Sie noch mehr reinbekommen, stopfen Sie weiter, bis die Geschosse wieder herausgepreßt werden. R901 ist etwas zu langsam, siehe Pulverlebhaftigkeiten. Nur mit Preßladungen kommen Sie dem darin bei.
Muß ich in Anbetracht der Höhe und ggf auch der Außentemperatur die Ladung ggf. reduzieren.
LM: Die Höhe (~ 1700 m über dem Meer) streckt zwar die Flugbahn, aber beeinflußt die Ladung nicht. Wenn es im März noch sehr warm wird (Ich war im März noch nicht da) sind Sie mit der Ladung eigentlich gut bedient, den Hitze steigert den Gasdruck.
Bzw. in welchen Fällen würden Sie empfehlen die Ladung der Umgebungssituation anzupassen?
LM: Dazu hat QuickLoad einen Temperaturknopf.
Haben Sie Erfahrung mit den Hülsen von Remington (=Messing) oder Norma? Haben diese ein größeres Volumen?
LM: Norma hat meist die größten Hülsen, RWS die kräftigsten. Ohne abgeschossen Hülsen auszulitern und in QL einzupflegen, hat die Rechnerei wenig Sinn.
Im Voraus herzlichen Dank für Ihre Hilfe, Ihr Ulrich Winkler, Donnerstag, 17. Januar 2008 21:44
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
danke für Ihre schnelle antwort ☼!
Ich benutze ein Lee Presse, paßt da der
RCBS-Setzer auch ?
Brauche ich den Setzer für die schwarzen Kappen?Derzeit
sind Vihtavuori N120 und N140 vorrätig.
Wären die geeignet oder brauche ich anderes Pulver ?
Nochmals vielen dank für ihre Mühe ...
MfG, Wolfgang Salge, Montag, 21. Januar 2008 14:19
Tag Herr Salge,
Ihre Nachricht ist mir aus dem Gedächtnis verschwunden. Gut nur, daß ich die Anfrage gleich an passender Stell aufzeichnete, so daß die mir beim nächsten Besuch der .375" H&H Seite des Folgebeitrages wegen wieder auffiel und sich sie so zwar spät aber immerhin doch beantworte. Nun zur Sache:
Die Presse ist für den Setzer ganz unerheblich, das dort ja nur das Gesenk passen muß. Ein RCBS-Setzer paßt allerdings nicht in ein Lee-Gesenk, Redding auch nicht. Um einen Lee-Setzer zu bauen müßte ich den Setzer als Muster bekommen, oder Sie müßten ihn ausmessen und mir die Maße sagen, damit ich Ihnen einen baue.
![]()
Holex 2,5 mm 60° Zentrierbohrer
Hilfsweise können Sie ihn umdrehen und mit einem 2,5 mm 60° Zentrierbohrer auf die Schnelle einen eigenen Notsetzer bauen.
Zu den geeigneten
Pulverlebhaftigkeiten sehen Sie die .375" H&H KJG
Ladungen. Dort ist Vihtavuori N120 auf
geführt. Ich empfehle aber Norma 200. Mehr dazu siehe
Vihtavuori und folgenden Beitrag.
Gruß Lutz Möller,
Hallo Lutz,
ich möchte für meine .375 H&H mit N120 geladen. Die
Lutz Möller KJG schießen aus meiner
R93 mit 62er
Lauf super genau.
LM: So wie dein Waffenbruder in Präzision pur? Schicke bitte ein Bild einer von Dir supergenau gelochten Zielscheibe.pdf für meinen Netzplatz, da alle sehen können, was Du mit supergenau meinst und kannst.
Müssen die Patronenhülsen denn gekrempt werden?
LM: Bei gestopft voller Hülse nicht. Ansonsten siehe
Krempe!
Ferner eine Bitte: Ich habe
QuickLoad, aber nicht Die Daten Deiner aktuellen Geschosse, wo kann ich sie
bekommen um Quickload „up zu daten“ ?
LM: Dort findest Du die
Anleitung und die Moeller.bul!
Da ich die .375 H&H ( geladen mit N120 nach Deinen Daten) mit einer R93 mit 62
cm Lauf und Zeiss-Diarange verschieße stelle ich eine Frage: Wenn ich die
Munition auf 100 Meter Fleck einschieße, wie viel Klicks ( 1 cm auf 100 Meter)
muß ich die Absehenverstellung für Fleckschuß auf 150, 200, 250 und 300 m nach
rechts drehen?
LM: Vorausgesetze die optische Achse Deines
Zielfernrohres befindet sich 4,5 cm über der Laufseele (Prüfe und
benachrichtig mich!) und die Mündungsgeschwindigkeit beträgt bei 62 cm - S
(S = 1,7 cm Blaserschummelei zu Lauflänge. Soweit mir bekannt ist, gibt Blaser,
anders als üblich, deren Lauflängen als Außenmaße von Mündung bis Laufende an,
nicht jedoch von Mündung bis Patroneboden, weil sich das anständigerweise
gehören würde) = 60,3 cm von Patronenboden bis Mündung immer noch 1.030 m/s (16
m/s weniger als bei 65 cm Lauf) und rechts zu verstellen erhöht, verhalten sich
die Dinge so:
Geschoßtyp : 9.5, 10., Möller 9,5 mm KJG S
Geschoßmasse : 155 Grains oder 10,04 Gramm
V0 : 1031 m/s
Seitenwind : 4 m/s
Visierkorrekturfaktor (MOA/Klick): 0,344 = 1 cm / 100 m
Ballistische(r) Koeffizient(en) (G1): C1=0.295@V>800 m/s; C2=0.248@V>400 m/s; C3=0.173@V>340 m/s; C4=0.237@V>300 m/s; C5=0.207@V>0 m/s;
Tabelle verschiedener Fleckschußentfernungen - Korrektur-Klicke für Fleckschuß
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Entfernung 50 m 100 m 150 m 200 m 250 m 300 m 350 m 400 m 450 m 500 m
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
50 m Fleck X -1,9 -0,6 +1,7 +4,5 +7,9 +11,7 +16,0 +21,0 +26,8
100 m Fleck +1,9 X +1,3 +3,6 +6,5 +9,8 +13,6 +17,9 +22,9 +28,7
150 m Fleck +0,6 -1,3 X +2,3 +5,2 +8,5 +12,3 +16,6 +21,6 +27,4
200 m Fleck -1,7 -3,6 -2,3 X +2,8 +6,1 +10,0 +14,3 +19,3 +25,1
250 m Fleck -4,5 -6,5 -5,2 -2,8 X +3,3 +7,2 +11,5 +16,4 +22,2
300 m Fleck -7,9 -9,8 -8,5 -6,1 -3,3 X +3,9 +8,1 +13,1 +18,9
350 m Fleck -11,7 -13,6 -12,3 -10,0 -7,2 -3,9 X +4,3 +9,3 +15,1
400 m Fleck -16,0 -17,9 -16,6 -14,3 -11,5 -8,1 -4,3 X +5,0 +10,8
450 m Fleck -21,0 -22,9 -21,6 -19,3 -16,4 -13,1 -9,3 -5,0 X +5,8
500 m Fleck -26,8 -28,7 -27,4 -25,1 -22,2 -18,9 -15,1 -10,8 -5,8 X
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
216 m GEE -2,6 -4,5 -3,2 -0,9 +2,0 +5,3 +9,1 +13,4 +18,4 +24,2
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Geschw. m/s 972,7 917,3 864,2 813,2 757,5 701,5 648,0 596,8 548,1 502,7
Energie Joule 4749,7 4224,5 3749,8 3320,0 2880,7 2470,8 2108,3 1787,9 1508,2 1268,9
Windabweich. cm 0,7 2,6 6,0 11,1 17,8 26,7 38,3 52,2 69,7 91,1
Korrektur MOA/m/s 0,105 0,202 0,309 0,428 0,548 0,685 0,842 1,004 1,191 1,401
Flugzeit s 0,050 0,103 0,159 0,219 0,282 0,351 0,425 0,505 0,593 0,689
Wie sind die Ladedaten für 57 cm Lauf Vita N140 (alternativ N135) für Laden Deiner 7,62 mm KJG 8g ?
LM: Siehe Vihtavuori in der .30-06 Patrone!
Danke für Deine Mühe und ein schönes Wochenende
Fritz Vodegel, Gesendet: Samstag, 26. Januar 2008 01:33
Anmerkung: Ich finde SUPER, daß Du mir jedes Mal geantwortet hast. Ich
hatte mal 'ne
längere Mail zu REICHENBERG geschickt, da ich einen Fehler in dessen Ladedaten
entdeckt hatte, aber keine Antwort erhalten. Das macht für mich den Unterschied!
Hallo Lutz,
danke für die sehr präzisen Antworten, hast mich von Rottweil überzeugt
und werde nur noch die Reste von Vita zu Übungszwecken verladen. Dein
Beratungsdienst verdient wirklich ein ganz großes Lob. Ich stellte vor kurzem
Anfragen an Barnes und Reichenberg gestellt, von beiden aber keine Antwort
erhalten!
Ich sehe natürlich, daß der Preis in 4 Jahren um 3,7% gestiegen ist, doch die Lutz Möller Geschosse sind sehr genau gefertigt und der Kundendienst rechtfertigt m. E. den Preis. Ich finde auch gut, daß Du ganz klar sagst, wenn man auf dem Holzwege ist.
LM: Alles andere hat doch gar keinen Zweck. Man vertut nur eigene und fremde Zeit, aber die ist im Leben knapp und vertane Zeit kann nie ersetzt werden!
„Geiz ist geil“, aber bei Schwierigkeitenn steht man dann halt alleine im Regen. Ich habe Dir soeben Euro überwiesen. Bitte liefere mir 500 Stck. KJG 375 H&H, Für Anbau an R93: 1 Rückstoßbremse 30-06, 1 Rückstoßbremse 375 H&H, Sowie 2 Setzer RCBS für KJG, Lieferanschrift [...]
Ich habe Deinen ironischen Unterton bei „superpräzise“ schon verstehen können, bin aber keine Sportschütze sondern nur ein Waidmann, der mit seiner Waffe regelmäßig auf den Schießstand geht und seit 2 Jahren angefangen hat seine „Pillen“ selbst zu laden. Ich spare dabei zwar kein Geld, beginne aber, mich mit meinen Waffen auseinander zu setzen
LM: Sehr gut!
. . . und wundere mich so manches Mal, wenn auf dem Schießstand ein Waidgenosse neben mir sitzt, der noch nicht einmal weiß, wie er seinen Halbautomaten entladen oder sein Zielfernrohr verstellen muß.
LM: Traurig ist das. Nur wie heben wir den Bildungs- und
Fertigkeitenstand auf breiter Front an? Das wäre mal ein gute Tat!
Ich schicke Dir bei Gelegenheit gerne mal einige Bilder der
Zielscheiben zur fachgerechten Wertung.
Herzliche Grüße, Fritz Vodegel, 29. Januar 2008
Fritz,
der Rederei um die „mangelnde“ Leistung der 9,5 mm KJG auf Kaffernbüffel wegen, werde ich dieses Jahr 2008 nach Afrika reisen, um mit der 9,3x64 KJG Munition einen syncereus caffer und Eland + Kleinwild auf die Decke zu legen. Das Zoll-Zeug fasse ich nicht an, wenn ich nicht muß. Cornel / Südafrika wird dazu seine gewohnte .30-06 KJG Munition nutzen. Später im Jahr werden einige Wasserbüffel und "scrub bulls" in Nordaustralien folgen. Das tue ich weniger aus Lust, obwohl ich mir schon Spaß erhoffe, noch aus Forschungsbedarf, da ich weiß was das Lutz Möller KJG kann, sondern um Nörglern und Zweiflern das Maul zu stopfen, jene, die nicht mitdenken können oder wollen als Unfähige oder Unwillige zu entlarven.
Gruß, Lutz,
Lutz,
Du hattest mich gebeten Dir mal Anschußscheiben mit den „super genau schießenden KJG“ zukommen zu lassen. Hier sende ich Dir vier Scheiben, geschossen am vergangenen Mittwoch auf dem Schießstand in Freudenberg unter Zeugen. Ich bin kein Sportschütze, nur Jäger, einfach sitzend geschossen schnell hintereinander, auf Sandsack aufgelegt.
Entfernung: 100 m Waffe: R93 ( mit Wechsellauf) Zielfernrohr Zeiss 3-12x56

2 Schuß .375 H&H KJG (links),
dann Absehen verstellt nach rechts,
dann 4 Schuß (.375H&H 2.jpg) (rechts)

5 Schuß .375 H&H KJG nach Einstellen auf 100 m Fleckschuß (375H&H 1.jpg)
Streuung zum Vergleich ermittelt:
gelb: „Reichenberg 30-06 “ 7 Schuß Reichenberg (weil lt. Hersteller erst nach dem 2. Schuß sich die Auflage im Lauf abgesetzt hat und die höchste Präzision erreicht ist
grün: danach 7,62 mm KJG nach kurzer Abkühlung geschossen 6 Schuß 7,62 mm KJG 30-06.

Zur Prüfung noch mal 6 Schuß 7,62 mm KJG
Mit freundlichen Grüßen, Fritz Vodegel, Montag, 11. Februar 2008 22:58
Hallo Fritz,
für einen Jäger sieht mir das ganz brauchbar aus. Die meisten unsere Mitstreiter werden sich bei deinen Ergebnissen auf der Scheibe die Finger lecken. Wie sieht das denn bei dir auf bewegte Ziel aus?
Die Reichenbergergebnisse enttäuschen eher und wundern mich auch. Na ja, das soll nicht mein Sorge sein. Vielleicht treffen wir uns ja mal und könne dann gemeinsam Einen ausschießen. Ich bin ja auch nicht so ein ein Löcherbohrer. Wenn ich mit dem Schuß nichts bewirken will, weiß ich im Grunde nicht, warum ich den Abzug ziehen soll.

Streitaxt
Mir kommt es schließlich auf die Wirkung in der Ferne an. Ansonsten könnte ich ja auch dir Axt nehmen.
Gruß, Lutz,

.375" H&H aufgegurtet
Lieber Lutz!
Die Bilder von vielen gestreckten Antilopen und Gazellen berühren sind meiner Meinung nach eigentlich nur für den Erleger, deshalb schicke ich sie Dir hier nicht.
Ich kann Dir und allen anderen Nutzern der Lutz Möller KJG-Spitz jedoch versichern, wir hatten bei der Plains Game Jagd, vom Springbock bis zum Eland, verschossen aus einer .375 H&H keinerlei Schwierigkeiten mit dem Geschoß. Die Dinger funktionieren einfach, insbesondere auf große Entfernungen (geringe Winddrift), worin sicherlich der wesentliche Vorteil liegt.
Auch hier gilt guter Schuß = gute Wirkung.
Bei der Jagd auf gefährliches Wild stellen die Lutz Möller KJG meiner Meinung nach nicht die 1. Wahl, denn hier sind in der Regel die Schußentfernungen auch kürzer!
LM: Zunächst müssen mir Büffel mit der 9,3x64 für Geschichten herhalten, weil Thomas Voß behauptete, ich würde Leute fahrlässig mit den leichten schnellen Geschossen (aus der.375" H&H) auf Großwild schicken - die würden dafür ja gar nicht taugen - ihm seien ja immerhin 3 von 3 beschossen Büffeln weggelaufen. Nur sei am Platze gefallen und geblieben. Nun - ich weiß was ich tue. Ich hab's auch oft genug vorgerechnet. aber es gibt eben auch Leute die einem erst glauben, wenn man es ihnen es tatsächlich auch vormacht. Also scheue ich diese Jahr weder Kosten noch Mühe (Flüge nach Australien über 24 Stunden Flugdauer mit umsteigen, Afrika lieget da näher) um Esel, Eland, Kaffernbüffel, Wasserbüffel und "Scrub bulls" = verwilderte Hausrinder im subtropischen Nordaustralien (sehr groß) auf die Decke zu legen.
Ich bin aber sicher, bisher hat noch niemand mit dem 9,5 mm KJG-S eine 9 Fuß lange Schwarze Mamba gestreckt. Dies gelang meinem Freund Wolfgang Koch. Beim Pirschen durch den Busch, der Jagdführer ging voran, schnellte dieser auf einmal laut schreiend zurück. Im dichten Busch hatte sich die Mamba auf eine Höhe von ~ 1,70 m aufgerichtet und war bereit den braven Mann in die Brust oder ins Gesicht zu springen. Dann wäre die Jagd für immer vorbei gewesen. Die Mamba, die in der Regel ausweicht, hatte die beiden offensichtlich, aufgrund des aufgeweichten Bodens, über ihren Vibrationssensor nicht wahrgenommen. Sie blieb aufgerichtet und angriffsbereit stehen. Wolfgang nahm das Glas ab und schoß aus einigen Metern über die offenen Visierung. Einige Schläge auf den Kopf sorgten dann für endgültige Ruhe und erhebliche Erleichterung.

Gefährliches Wild: Schwarze Mamba
Also muß ich das oben gesagte doch zurücknehmen, die KJG wirken auch bei gefährlichem Wild.

Kein Blattschuß: Zerschossene Mamba!
Die Foto und ein „Stilleben“ anbei (Ich knippste sicherheitshalber vom Wagen. Man weiß ja nie ....).
Herzliche Grüße und Waidmannsheil, Ulrich Winkler, Donnerstag, 3. April 2008 23:32
Guten Tag Herr Möller,
ich komme gerade von einer Plains Game Safari aus Namibia zurück und wende mich Hilfe suchend an Sie. Ich benutzte als Waffe eine CZ550 Magnum in .375 H&H, als Munition verwendete ich 19,5 g RWS Uni Classic, GEE 161 m. Obwohl ich ein Zeiss Zielfernrohr mit ASV verwendete, mit dem ich auch die Waffe sorgfältig vor Ort auf 100, 200 und 300 Meter einschoß, war ich mit der Außenballistik dieser Munition überhaupt nicht zufrieden.
LM:
Mit der .375" H&H KJG Munition schießen Sie bei 65 cm Lauf mit GEE 211 m, 242 m ± 5 cm Reichweite, also ohne jegliches ASV Gefummel in Afrika auf mittleres bis großes Wild einfach Fleck so weit Sie treffen können. Erste bei kleineren Steinböckchen und Schakalen müßten Sie ab 242 m genauer nachdenken.
Ich weiß, für Plains Game (Oryx, Streifengnu, Hartebeest) wäre eigentlich eine rasante Patrone wie die 8x68S besser geeignet.
LM: Wohl wahr!
Ich möchte aber gerne diese Waffe auch in Zukunft wieder benutzen, aber dafür brauche ich eine andere Ladung. Nun habe ich auf Ihrem Netzplatz gesehen, Sie bieten Ihr KJG in .375 H&H mit einer GEE von weit über 200 m an.
LM: Härter, leichter, schneller, flacher, weiter tiefer! Kupfer statt Blei.
Ich habe auch gelesen, Sie verkaufen auch Patronen, was für mich notwendig wäre, da ich nicht selbst wiederlade.
LM: das stimmt nicht. Ich verkauf keine Munition. Aber ich nenne ihnen gern eine Bezugsquelle.
Ich hätte Interesse zunächst eine Packung von 20 Stück zu kaufen und zu versuchen, ob diese Munition mit meiner Waffe zusammenpaßt, was die Streuung betrifft. Könnten Sie mir bitte die Preise für diese Munition mitteilen und was ich tun muß, damit Sie mir diese Munition zuschicken können. Eine Kopie meines Jagdscheins könnte ich Ihnen als PDF file zuschicken.
LM: Mach ich!
Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen. Alexander Engleder, Montag, 26. Mai
2008 21:58
Hallo Lutz,
sende Dir mit bestem Dank Bilder Fotos aus Weißrußland (Belarus). Nach
kilometerlanger Pirsch im dichten Unterholz hatte auf 150 Meter einen Elch vor.
Leider war nur für Sekunden der Träger frei, also strich ich stehend am Baum an.
Mein erster 1. Schuß fiel. Ich fühlte, der Schuß saß wohl, aber der
Träger kam noch mal hoch. Also schoß ich noch mal auf 150 m. Dann war Ruhe!


Ich werde mit der .375 H&H gewiß
bei dem Lutz Möller KJG bleiben, aber
leider muß ich zu meinem großen Bedauern die
.30-06 wieder auf „Blei“ umstellen,
denn mit der jage ich viel im Brandenburger Landesforst auf
. In Brandenburg verbot der Forst,
angeblich wegen der etwas größeren Gefahr von Abprallern im Landeswald
bleifreie Munition grundsätzlich.
Was meinst Du dazu?
Herzliche Grüße Fritz, Samstag, 1. November 2008 23:23
Fritz,
danke für deinen Bericht mit dem aussagekräftigen Trägerschußbild. Lies dazu Tägerschußrichtung!
Das Abprallergerücht ist inzwischen widerlegt, bzw. vom DEVA Geschäftsführer Kinsky, der das in die Welt setzte, widerrufen. Das hat der Forst scheinbar noch nicht spitz gekriegt.
Herzliche Grüße, Lutz,
Hallo Lutz,
ich kam erst jetzt dazu die Bilder von der Kamera zu holen. Für
die Witterungsverhältnisse Regen, Nebel war die Strecke mit 52 Stk. nicht
schlecht. Die .375 H&H KJG funktionierte perfekt .
Siehe siehe Bilder vom „Lada Tuning“
.375 H&H KJG „Lada Tuning“ in Ungarn
.375 H&H KJG „Lada Tuning“
Beste Grüße Reinhard, Mittwoch, 3. Dezember 2008 19:46
Hallo,
ich fand noch ein paar Bilder einer Lutz Möller KJG
-Wutz, die ich mit dem .375 er KJGeschoß erlegt. Mein
Mitpächter fragte, ob ich mit einem Pfeil geschossen habe, weil kein
Wildbret zerstört war. ( er schießt eine 7x57 R
HMK von RWS. Was für ein Glück, daß
ich nicht sein Wild zerwirke)
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 5
LM: Was bitte, sehen wir auf Bild 1 - 5?
MfG, Christoph Karch, Dienstag, 10. Februar 2009 16:45
Guten Tag Herr Möller,
im Rahmen meiner Entbleiung, habe ich meine Mauser M03 im Kal..375H&H
Mag. nun auf Ihr Lutz Möller KJG umgestellt. Da
mein Pulverlieferant Lieferprobleme mit Norma 200 sowie Tubal 2000 hatte, habe
ich in Quickload etwas herum simuliert und stieß
dort auf das Pulver Accurate AA2015.

Drei Schuß Kleeblatt! So soll das wohl sein
Geschossen wurde mit einem 6-fachen ZF von Zeiss vom Sandsack. Meine Winchesterhülsen messen 6,233cm³ Innenraum. Laut Quickload hat diese Ladung folgende Leistungen:
Hülse: Winchester
Pulver: 4,99 g Accurate AA2015
Zünder: CCI 250
Geschoß: 9,5 mm 10 g KJG
L6: 91,4mm
V0: 1.069 m/s
E0: 5.736 Joule
GEE 223 m.
Diese Ladung schießt sich butterweich und die Präzision ist sehr gut.
LM: Sieht man ja! Guter Schütze, ruhige Hand!
MfG, Guido Philipps, Sonntag, 8. Februar 2009 16:43
Moin Herr Philipps,
das ist alles gut und schön, aber warum nehmen Sie nicht die Zielscheibe.pdf?
Waidmannsheil und weiter so. Lutz Möller
Lieber Lutz!
bietest Du Lutz Möller KJG für .375 H&H in 13 – 14 Gramm als „Standardware“ an? Hast Du die schweren Geschosse schon versucht? Wieviel kosten Sie? Wie lang wären, bzw. sind sie? Übrigens konnte ich die Lutz Möller KJG sehr wirksam auf einen Leoparden (sofortiger Tod) und Kudubullen auf 315 m mit viel Seitenwind und entsprechender Richtung erfolgreich einsetzen!
Viele Grüße, Ulrich, Gesendet: Samstag, 8. August 2009 22:04
Moin Ulrich,
nein, ich habe keine schweren 9,5 mm KJG und plane die auch nicht. Wofür sollen
die denn sein und was sollen die mehr können als die bekannten leichten,
schnellen?
fragt Lutz
Hi Lutz
I downloaded to 375 to 2.59 g Reloader 7. The rifle shoots beautifully (almost no recoil) with the bullet path being zero at both 25 and 100 m.

The shot 2 cm low was the first sighting shot, once pan lang corrected the 25/100 are both dead centre. This will be great for shooting in the forest where the furthest shot is 100 m. To go up to full power load just add 8 clicks to the scope - Great.
Regards, Mark, Sonntag, 17. January 2010 14:46
Good shots, Mark, Lutz
Hallo Herr Möller,
auch wenn Sie meinen Darstellungen aus 2007 (Büffeljagd Simbabwe) nicht wirklich
geglaubt haben, möchte ich meine weiteren und wohl letzten Erfahrungen mit dem
Lutz Möller KJG für die .375 H+H nicht verschweigen.
LM: Ach Herr Voß, Sie und Ihre berichteten Beobachtungen waren der Anlaß für mich unverzüglich, nämlich im drauffolgenden Jahr 2008, ein ganze Menge Büffel in Afrika 2008 und Australien 2008 auf die Decke zu legen. Es geht doch gar nicht um's glauben, sonder um's zeigen! Sie hatten vorgelegt und ich nach!
Seit meinen „Büffelerlebnissen“ habe ich das Lutz Möller KJG weiter in den Kalibern .270, .30-06, 9,3 x 74 und auch in der .375 H+H geführt, auf deutsches Schalenwild ohne Schwierigkeiten. Allein mit der .375 H+H streckte ich letzten Winter auf Drückjagden, mit nur einer Totsuche, an die 20 Sauen. Im den überwiegenden Fällen lag das Wild im Knall, vor allem Rehwild. Bei stärkeren Sauen und Rotwild gab es in der Regel allerdings keinen Ausschuß!
LM: Seltsam. Wie trafen Sie denn die Tiere? Würden Sie die Steckengebliebenen mir einmal ablichten?

♂ Nyala
Jetzt bin ich gerade aus Südafrika zurück und habe speziell mit meinem letzten Paket (20 von 100) wiederum ein schlechtes Erlebnis gehabt.
LM: Aus dem gleichen Los wie 2007 oder einem anderen?
Der von mir aus kurzer Distanz (25 Meter!) auf den Träger geschossene Nyala lag zwar im Knall, hatte allerdings keinen Ausschuß. Der Geschoßrest steckte in der Decke. Somit war die Eindringtiefe wieder viel zu gering.
LM: Von wo geschossen? Wo getroffen? Knochentreffer?
Zudem sieht das Restgeschoß genauso platt aus wie beim Büffel (Höhe 6 - 7 mm). Der Einschuß war dagegen außergewöhnlich groß, was dafür sprechen könnte, daß aus kurzer Distanz bereits sehr viel Energie abgegeben wurde (?).
LM: Vermutlich. Beim Steckschuß sogar genau die ganze
kinetische Energie sowohl der
Splitter als auch des
Restbolzens.
Hinzu kam, daß ich nicht nachrepetieren konnte!
Im Camp war nur mit großer Kraftanstrengung die Kammer zu öffnen.
Auch vordem ging es schon manchmal schwer, aber diesmal war es extrem.
LM: Waren Wetter und Waffe heiß oder kalt?
Bei mehreren Schüssen auf dem Schießstand konnte ich dann noch weitere Patronen aus der letzten Schachtel identifizieren, die sich nach dem Schuß regelrecht in der Kammer „festgefressen“ hatten. Die Hülsen mit bisher ungeklärten, kreisrunden (z.B. kreisrund um die Buchstaben RW) „Eindrücken“ habe ich aufbewahrt. Meine Vermutung geht in die Richtung, die Ladung könnte bei einigen Patronen zu hoch sein.
Ihre sachkundige Meinung würde mich interessieren.
Waidmannsheil,
Thomas Voß, Mittwoch, 19. Mai 2010 15:45
Tag Herr Voß,
danke für Ihren Bericht!
Hat Ihre Waffe einen runden Ausstoßer? Wenn ja könnten die Kreise Ausstoßerlochprägungen sein. Solche Prägungen vom Stoßboden zeigen gewöhnlich weiche Hülsen oder straffen Druck an. Der Gasdruck steigt mit der Wärme und in Afrika kann es warm sein. Daher frage ich.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
als Anlage habe ich Ihnen ein Foto der Hülsen angefügt. Auch den Geschoßrest,
der in der Decke steckte, habe ich fotografiert (links und größer 2007 // rechts
und deutlich kleiner Trägerschuß 2010).

Warzenschwein

9,5 mm KJG Reste 2010

.375" H&H Hülsen

Nyala
Nyala
Zu Ihren Fragen:
1. Das war das letzte Paket aus dem 2007er Los.
Nach dem Träger-Steck-Schuß wechselte ich die Munition. Den Keiler erlegte ich
mit PMP BARNES X, Fluchtstrecke ~
30 Meter.
2. Der Trägerschuß wurde seitlich
angetragen. Kein Knochentreffer (=Wirbelsäule). LM: In
Trägerschuß rat ich dringend ab breit
auf Träger zu schießen, nur von vorn oder hinten!
3. In Südafrika hat jetzt die Winterzeit begonnen. Die Temperaturen lagen
erträglich zwischen 25 und 30 Grad.
Waidmannsheil Thomas Voß, Dienstag, 25. Mai 2010 02:11
Moin Herr Voß,
die Geschosse sehen verhältnismäßig platt aus. Herr B. schießt auch noch so ein zölliges Überbleibsel imperialer Vergangenheit. Ich würde Sie bitten 5 Patronen zu markieren und zu tauschen, damit wir die mit heuten im Wasserbad vergleichen.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Betreff: Betreff 375h&h- Kjg
917.Bock Aussch.) 916 Bock Einsch.) 918 Bock Herz Lung.) 919“-„) 934 Sau Einsch.)
935 Sau Einsch. ) 929 Sau Aussch.
Hallo Herr Möller
Ich habe meine Versuchsreihe beendet.
Nosler Accu Bond 16,9 g spitz: Gute
Wirkung, genau, wenig Schweiß, bei hartem Treffer zu weich, zum Scheibenschießen
erste Sahne.
Brenneke TOG 11,5 g : Wenig Schweiß, oftmals, obwohl die Ausschüsse mit KJG vergleichbar sind, Nachsuche mit Hund.
Speer 11,5 g Soft Point Bt: Bis zu handgroße Ausschüsse, zu weich, Wildpretentwertung eine Katastrophe.
Ich habe mir 9,5 mm KJG für .375" H&H Magnum besorgt und geladen, laut Ihren Angaben mit Norma N200 v1 - 1.080 ms in Blaser R93 Safari gemessen. Ihre Angaben stimmen genau. Trefferleistung 100 Meter 15 mm Streukreis, 200 Meter 20 mm, mit 45 mm Hochschuß 200 Meter Fleckschuß. Mit R93 Verschluß keine Probleme, nach oben noch etwas Spielraum.
Ich würde sagen „Der pflegt, der lebt!“.
Abschüsse:
Jahrlingsbock, 75 Meter, Lungenschuß, lag im Feuer,
Wildpretentwertung null, keine Blutergüsse.

Bock Einschuß

Bock Ausschuß

Bock, Herz, Lunge

Bock, Herz, Lunge
♂ Überläufer, 57 Meter, Lungenschuß, reichlich Schweiß am Anschuß auf Fluchtfährte bis zu einem Meter Höhe und einem Meter breite Schweiß auf Sträucher und Bäumen nach 8 Meter lag das Stück, keine Blutergüsse, Wildpretentwertung null.

Sau, Einschuß

Sau, Einschuß

Sau, Ausschuß
Die Umstellung auf Lutz Möller KJG ein Erfolg: Eine Patrone für alles.
Mit freundlichen Grüßen Peter. Falls sie es einstellen, Bitte mit Peter Map, Samstag, 2. Oktober 2010 16:18
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.