| Lies vorher Lutz Möller 8x57IS Munition
Hallo,
da es momentan schwierig ist an Lutz Möller KJG-Munition zu kommen, habe ich mich an einen Wiederladerkurs angemeldet.
LM: Gut!
Was waren eigentlich die Gründe das QuoVadis nicht mehr Munition herstellt? Qualitätsprobleme? Gestern hatte ich auf ein Schmalreh geschossen (100 m). Da meine letzten Treffer immer zu hoch waren, die Rehe lagen dadurch immer im Feuer, hielt ich bewußt tiefer an. Ich unterschoß das Stück, obwohl ich gut abgekommen war. Heute überprüfte ich meine SR30 und stellte 4 mal 5 cm Tiefschuß (3cm Streukreis / 100 m) fest. Gab es Probleme mit der Munition von QuoVadis? Dann könnte ich es auf die Munition schieben.
LM: Zu Quo Vadis äußere ich mich nicht. Sprechen Sie diesbezüglich bitte selbst dort vor.
Ich habe an der Waffe nichts geändert. Sie ist nicht
umgefallen oder so. Das ZF, ein Swarovski Z6i mit Ballistikturm, ist fest.
Mögliche Ursachen wären schlechte Wiederkehrgenauigkeit des Ballistikturms, die
Munition (ein Fertigungslos) oder Gewehrauflage (gefalteter Ledergewehriemen. Da
ich nur noch 15 Schuß KJG Munition habe werde ich mir wieder SAKO Hamerhead
8x57IS kaufen und die SR30 am Wochenende auf dem Schießstand neu einschießen -
meine Schulter tut mir jetzt schon weh wenn ich dran denke. Im November bin ich
dann Wiederlader und werde meine KJG-Munition selber laden. Sie haben eine sehr
interessante, informative Internetseite. Weiter so...
Waidmanns Heil, Jungjäger Steffen K., Montag, 6. September 2010 20:54
Sehr geehrter Herr Möller,
als mehr oder weniger reger Besucher Ihrer Internet Seite möchte ich auch einen Bericht senden.
Eingeladen in Süd Brandenburg zum Mais abstellen wurde die Merkel KR1 8x57IS mit Kupferjagdmunition bestückt.
Leider war die Strecke beim Abstellen eher mäßig, so wurde beschlossen die restlichen Maisschläge mit guten Schneisen noch in die Nacht „abzusitzen“ Vollmond und gutes Wetter boten eine gute Voraussetzung. Gesagt getan, Dreibein platziert hatte ich gute Übersicht in eine Schneise, Breite ~ 50 m. Gegen 22 Uhr wechselte von rechts kommend aus dem Maisschlag ein großer schwarzer Klumpen quer über die Schneise zum nächsten Schlag. Entfernung etwa 100 - 120 m. Ich wollte erst einmal sehen, ob noch was hinterher käme und so zog der Basse bis zur Mitte Schneise. Dann war ich so weit und dachte schon durch die Zieloptik, irgend wie ist der ganz schön groß! Ich ließ fliegen und die Bühne war leer.
In der Überzeugung gut abgekommen zu sein blieb ich noch eine halbe Stunde, um dann mit dem Pächter zum Anschuß zu gehen. Kein Anschuß keine Eingriffe nichts! Warten auf den Hund? Wir beschlossen noch an der Maiskante abzusuchen wo das Stück rein ist. Keine Minute hatten wir die „Einflugschneise“ mit frischem Schweiß. Der Pächter beschloß mal zwei Schritt in den Mais zu schauen, was ich für verrückt hielt. Aber andere Sache, wir fanden schon in der zweiten Zeile gut Lungenschweiß. Da entspannte sich in mir einiges. Auf Grund der neuen Lage sind wir dann rein und haben nach mehreren Wiedergängen erst einmal die Spur verloren. Schweiß war auch sehr wenig und wenn in 40 - 50 cm Höhe abgestreift. Nachdem wir die Spur wieder hatten konnte man an den Pirschzeichen gut erkennen wie das Stück langsam die Orientierung verloren hat. Nach nur spannenden 60 m geschätzt lag das Stück mausetot. Was für eine Freude!

LM: Ihr geht nachts im Mais so einer Sau nach. Lebensmüde?
Waffen
Merkel KR1 mit 8 mm hdp Rückstoßbremse
Basse!
Später wurde kein Ausschußfestgestellt. Der Restbolzen steckt auf der Schildinnenseite.

Klar, daß bei dem Schild kein Ausschuß sein kann. Aber die Hauptsache, das Lutz Möller KJG hat ganze Arbeit geleistet. Das schafft Vertrauen und Sicherheit. Anbei noch ein paar Bilder, leider nicht sehr gut und nicht ganz lückenlos. Wildbrettgewicht 142 kg. Waffenlänge ~ 25 cm da noch nicht ausgearbeitet.
Weidmannsheil und viele Grüße aus Sachsen, Steffen Münch, Samstag, 25. September 2010 12:13
Hallo Lutz,
diese nicht führende Bache konnte ich am Samstag auf der Morgenpirsch erlegen.

67 kg Bache
Ich konnte meine bewährte Ladung im Kal. 8x57IS auf 60 m der flüchtenden Sau antragen. Die Wirkung war wie immer umwerfend, keine Flucht. Aufgebrochen wog die Bache 67kg.

Einschuß auf der rechten Seite.

Ausschuß auf der linken Seite.
LM: Auf die flüchtende Sau mit vollkommenem
Vorhaltewinkel angehalten und getroffen. Erstklassiger Treffer Glückwunsch
und alle Achtung! Das zu lesen und zu sehen bringt Freude. Da sitze ich gern am
Rechner und tippe. Prima. So muß das sein.
Waidmannsheil Guido P., Dienstag, 28. September 2010 09:53
Hallo Lutz,
hier noch ein Nachtrag zur flüchtenden Bache.
Als ich mir sicher war, daß die Bache nicht führte, beschloß ich diese anzugehen. Ich pirschte ganz langsam am Waldrand vorbei. Leider störte der Wind, da dieser dauernd wechselte. Als ich mich der Sau auf gut 60 m genähert hatte, mußte sie von mir Wind bekommen haben. Sie warf auf und startete ich Richtung Wald durch. Ich nahm wie angewölft meine Mauser M03 an die Backe, zog an der Sau vor bei , hielt ~ 50 cm vor und schoß. Im Augenblick des Schusses warf es diese wie vom Blitz getroffen um.
Diese Schießfertigkeit habe ich mir durch vieles Üben im
Schießkino angeeignet ( ist jedem Drückjagdjäger zu empfehlen) .
Waidmannsheil Guido Philipps
Kitzdoppel
Hallo Hr. Möller,
anbei eine paar Bilder vom vorgestrigen Abendansitz.
Bei noch gutem Büchsenlicht hatte ich mit Ihrem Lutz Möller KJG in 8x57IS aus einer Sauer 202 Forest doppeltes Waidmannsheil auf zwei Rickenkitze. Das erste Kitz stand auf etwa 140 Meter breit als es den Schuß bekam und verendete auf der Stelle.
Das zweite Kitz sprang 20 Meter ab und, sich nach dem erlegten Kitz umsehend, verhoffte. So konnte ich den zweiten Schuß auf das zweite Kitz auf etwa 100 Meter antragen. Jenes blieb ebenfalls mit einem etwas hohen Lungenschuß am Anschuß liegen.

Kitz 1 Einschuß Decke

Kitz 1 Ausschuß Decke
Kitz 1 Einschuß

Kitz 1 Ausschuß. LM: Gute Zielwahl, guter Treffer!

Kitz 1 Ein- und Ausschuß
LM: So soll das aussehen!

Kitz 2 Einschuß Decke

Kitz 2 Ausschuß Decke

Kitz 2 Einschuß

Kitz 2 Ausschuß

Kitz 2 Schußkanal
LM: Seht euch das an - so soll das sein!

Lungen
Wie sie auf den Bildern sehen können, ist die
Wildpretentwertung erwartungsgemäß gering. Die leichten
Blutgerinnsel befanden sich zwischen den
Hautschichten und konnten beim Zerwirken fast gänzlich entfernt werden. Ich gehe
davon aus, der Knall störte das zweite Kitz und deshalb pumpte etwas mehr Blut
in den Bereich um den Ein- und
Ausschuß. Bei Bedarf können Sie die Bilder gerne veröffentlichen.
Waidmannsheil, P. D. König, Samstag, 2. Oktober 2010 14:58
Moin Herr König,
danke für Ihren knappen gut bebilderten Bericht. Sie können das (hohe Lungenschüsse auszuwählen und anzutragen). Sie wissen Bescheid (um die Beunruhigung im zweiten Kitz und die Folgen für die Durchblutung. Wozu werde ich noch gebraucht? Ich freu mich über Ihren verdienten Erfolge sowie den erstklassig bebilderten Bericht. So soll das ein. Alle Achtung!
Hut ab!
Jan Winkler schrieb am 19.06.2007 um 15:41 Uhr in Studivz.net
Ich bin heute mit meiner 8x68S aus Afrika wiedergekommen. Ich konnte mit ihr sogar zwei Büffel, eine Kuh die mich annehmen wollte und einen etwa 13 Jahre alten Bullen auf die Seite legen, beide im dichten Mopanebusch. Die Kuh lag nach drei Treffern. Der Bulle ist nach fünf Schüssen, zwei in die Kammer, einen aufs Haupt und zwei in der Hast ins Weiche, verendet.Ein Mitjäger hat mit seiner .375" H&H neun mal auf einen Bullen geschossen. Ich glaube, er ist immer gut abgekommen (habe den Büffel aber erst zerwirkt im Kamp gesehen). Als Geschoß habe ich das 8 mm 8,2 g KJG verwendet. Ich glaube, man braucht man nur eine Büchse in diesem Kaliber, um alles Wild der Welt zu bejagen.
Moin Herr Winkler,
schön daß Sie gesund (annehmende Kuh) und erfolgreich (zwei Kaffernbüffel), zurückgekommen sind. Weniger schön finde ich, daß sich noch keinen Bericht und keine Bilder erhalten habe. Wird da noch was kommen?
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Ich glaube Jan Winkler hat, zumindest von Kitz bis Kaffernbüffel, durchaus recht recht! Der fragte mich damals vor seiner Reise „Ob das denn gut ginge?“ Ich jagte dem jungen Manne ohne zu zögern „Ja!“. Im Vertrauen auf meinen Rat, mit Mitteln aus Vaters Geldbörse und eigenem Können errang er den ersehnten Erfolg.
Jetzt lese ich Ihre Geschichte von von durchaus kleine Kitzen in 140 und 100 m Schußentfernung mit in nicht langer Zeit erzielten vollkommenen Treffern und lehne mich zufrieden zurück und denke. Es geht (mit meinem KJG) doch. Würden doch alle Jäger so schießen können. Dann wäre alles gut!
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Guten Abend Herr Möller,
mit meiner Mauser 8X57IS habe ich noch CDP Bestände aufgebraucht und erst
kürzlich die KJG Patronen ausprobiert, die mir noch Herr Plöger gemacht hat. Auf
dem Schießstand waren sie gemessene 985 m/sec schnell, auf der Jagd haben sie
inzwischen einen Rehbock (auf 30 m) und einen Keiler (auf 160 m) tadellos
gestreckt. Leider habe ich keine Ladedaten. Ich würde jetzt gerne bei den KJGs
bleiben, kann aber erst ab Anfang nächsten Jahres selbst wiederladen. Wer
liefert fertige Munition, bzw. lädt mir Ihre KJG? Ich habe eine Schwäche für
Originale und möchte deshalb nicht bei B. kaufen.
Schönen Abend noch und beste Grüße, *Sollten Sie die Mail veröffentlichen, bitte
nur mit NM, Mittwoch, 27. Oktober 2010 22:03

Walter Plöger, der tote, treue Freund bei 7 mm Wassertankversuchen
Das Schicksal von Herrn Plöger kannte ich schon. Sie hatten das Foto damals veröffentlicht, wenn ich nicht irre, ohne den Artikel. Der Gute hatte auf meiner Packung Pulversorte und -menge nicht angegeben, daher meine Anmerkung. Er scheint meine 8x57IS nicht ganz standardmäßig geladen zu haben, die v0 war, bzw. ist mit 985 m/sec bei meinem 56 cm Lauf doch erheblich höher als auf der Verpackung angegeben.
LM: Das schadet ja nicht wirklich. Aber womit maßen Sie denn das? Manche Läufe sind enger. Dann flitzen die KJG schneller.
Die Böden und Zündhütchen der abgeschossenen Patronen sehen
aber völlig normal aus. Ich habe mir damals sowohl 8x57 als auch 6,5x54MS machen
lassen. Letztere hätte ich gerne etwas stärker geladen gehabt, weil ich die
Patrone über der magischen Grenze von 2.000 J haben wollte. Sie wissen, die
6,5x54MS liegt fabrikgeladen etwas darunter. Ich kannte da Ihren
Energierechner noch nicht, bei den
Lutz Möller KJG hätte ich mir selbst bei dem 45 cm - Lauf des
Stutzens keine Sorgen zu machen brauchen. Ich messe da demnächst auch mal selber
die v0.
So hübsch sehen meine 8x57IS Flitzer aus:




Norbert Meyer, Donnerstag, 28. Oktober 2010 21:47
Sehr geehrter Herr Möller,
ich schieße Ihr Lutz Möller KJG (selbstgeladen) bereits seit drei
Jahren im Kaliber 8x57IS und IRS. Seit diesem Jahr auch in 9,3x62 (Mauser Trail
Nachsuchenbüchse). Ich bin von diesem Geschoss seeeeeeeeehr überzeugt. Hier nur
drei Beispiele.
Beispiel 1: Nov. 2009 beschoß ich auf einer Ansitzdrückjagd, nachdem ich
bereits drei Sauen erlegt hatte (die alle im Knall fielen und lagen) eine
flüchtige Sau auf ~ 120 m mit dem KJG 8x57 IRS und traf das Schwein
weich. Flucht ~ 200 m über Winterroggen
und die Sau verendete.
Beispiel 2: Okt. 2010 beschoß ich auf einer Maisjagd mir ein Schwein (88
kg aufgebrochen) flüchtig auf ~ 130 m (Haltepunkt Wurfspitze). Ich höre einen
sehr harten Kugelschlag (wie auf Knochen) und sah durch das Zielfernrohr, daß
die Sau einen schweißigen Wurf hatte. Mein erster Gedanke war, Scheiße, ein
Gebrächschuß, der bei diesem Vorhaltemaß
eigentlich nicht sein konnte. Die Sau flüchtete noch ~ 200 m in Richtung
nächsten Maisschlag und fiel dann plötzlich um. Treffpunktlage:
Weich, Mitte Wildkörper. Innerlich
waren bis auf eine total zerfetzte Leber keinerlei weiteren Zerstörungen (Hämatome)
und kein Ausschuß zu erkennen. Mit einem Teilmantelgeschoß auf diese Entfernung
hätte ich eine elendig lange Nachsuche in den nächsten Maisschlag gehabt.
Beispiel 3: Nov. 2010 auf einer Ansitzdrückjagd, die mich auf eine Kanzel
am Rande einer riesigen Kuhweide verschlagen hatte, kam ein Rudel Damwild hoch
flüchtig, so daß ich nicht einmal die Waffe hob. Plötzlich hielt das Rudel an,
verhoffte und ich entschloß mich, einen Zielversuch zu unternehmen. Dann verlief
alles automatisch. Ich hatte das Stück sicher im Ziel schoß. Das Stück machte
noch etwa 10 Gänge und fiel dann einfach um. Ich zählte nach Jagdende einfach
mal die Schritte bis zum Stück und kam auf 263. Der Schuß saß eine Hand
breit rechts vom Haltepunkt, der Ausschuß in gerader Linie auf der anderen Seite
des Wildkörpers. Ich lasse das einfach mal so unkommentiert stehen.
Zum Abschluß noch eine Frage: Kann ich, nachdem ich auf
Ihren Seiten einige Querelen mit Ihren „Partnern“ herauszulesen glaubte, das
Lutz Möller KJG-Geschoß weiterhin bei Ihnen erwerben? Ich möchte
nämlich nicht, daß sich andere an Ihren Entwicklungen eine goldene Nase
verdienen.
Weiterhin wäre ich bereit, auch für andere Lutz Möller KJG-Verwender,
die selber nicht wiederladen können und
die sich wohnorttechnisch in meiner Nähe befinden, zu „stopfen“ (Natürlich nicht
gewerblich!). Sollte es Bedarf geben, bitte Telefonnummernaustausch über
Sie. (Bitte nur meinen Vornamen zu verwenden)
Weidmannsheil und schöne Grüße aus der Schorfheide, Peter, Montag, 15. November
2010 13:06
LM: Achten Sie auf das erforderliche Vorhaltemaß. Mein Lutz Möller KJG wirkt bekanntermaßen zwar auch bei Weichschüssen besser als andere Geschosse, gleichwohl soll man die zu vermeiden suchen.
p.s. Heute liefert die Lutz Möller GmbH fertige Munition an Jäger.
Hallo Herr Moeller,
Ich besuche jeden Tag Ihre Seite. Ihrer Arbeit begeistert mich sehr.
LM: Danke!
Ich suche nach 8 X 57 IS Erfahrungen und leider geht die Fortsetzung 8x57IS Jagdgeschichten 2 nicht.
LM: Jetz wieder!
Hat es einen Sinn eine Ihrer Rückstoßbremsen auf einen 51cm kurzen Stutzenlauf einzubauen?
LM: Ja.
Wie sehen dann die Leistungen einer 8 X 57 IS KJ Patronen aus?
LM: Bei dieser Patrone fast unverändert.
Beste Grüße, Aus Frankreich, Martin Bueche, Freitag, 26. November 2010 15:17
Fortsetzung: 8x57IS Jagdgeschichten 3
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.