Lies vorher Lutz Möller 7x64 Munition 1
Hallo Herr Möller,
da ich kein Wiederlader bin, möchte ich Lutz Möller Munition bei ihnen bestellen. Meine letzte Lieferung hatte ich bei Quo Vadis am 6. Februar 2010 gekauft. Da ich ihre Internetseiten lese, habe ich zu jener Firma kein Vertrauen mehr. Hoffentlich habe ich keine Plagiate eingekauft.
Eines möchte ich ihnen hiermit mitteilen. Ich habe am 12. Juni 2010 mit Quo Vadis 7x64 Lutz Möller Geschoß einen Frischling erlegt der am Anschuß fiel und lag. Aber nach dem Kugelschlag hörte ich einen merkwürdigen hellen zirrenden Ton. Gleichzeitig stand etwa 4 Meter unterhalb des Frischlings ein Überläufer, der plötzlich umfiel. Er schlegelte ein paar mal und lag dann. Ich wußte im Augenblick nicht, wie mir geschah. Nach einigen Minuten stand der Überläufer wieder auf, taumelte etwas und verschwand in die Dickung. Ich hatte die Waffe schon entladen. Am Anschuß lag etwas Schweiß. Eine Schweißfährte war nicht zu finden. Mit einen Schweißhund suchten wir nach, fanden den Überläufer aber nicht.
LM: Vermutlich krellte ein Splitter den Überläufer!
Mit freundlichen Gruß und Waidmannsheil, M. Schumann, Sonntag, 26. September 2010 19:15
Hallo Herr Möller,
ich lese schon seit langer Zeit regelmäßig in Ihren
Netzplatz und bedanke mich für die reichhaltige und hochwertige Information
die Sie an uns Jäger weitergeben.
LM: Bitte sehr, bitte gern!
Ich würde mir gerne eine neue Waffe im 7 mm Bereich kaufen und habe da eine Browning X-Bolt in der Hand gehabt, die es mir angetan hat. Ideal wäre natürlich 7x64 jedoch ist die leider nicht im Programm. Das amerikanische Äquivalent dazu ist (laut Internet) scheinbar die .280 REM .

LM: Stimmt!
Meine Frage an
Sie ist nun, ob Sie mir diesee Patrone als Ersatz für 7x64 empfehlen können oder
ob ich lieber Richtung 7 mm Rem gehen soll. Fabriksmunition gibt es leider nicht sehr
viel, jedoch möchte ich in Kürze mit dem Wiederladen
beginnen und somit wäre das
dann kein Problem.
Ich bedanke mich schon jetzt für Ihren fachkundigen Rat. Danke und liebe Grüße
Markus Auer aus Österreich, Samstag, 5. März 2011 15:23
Moin Herr Auer,
RWS schreibt
„RWS .280 REM ID-Classic Büchsenpatrone
Die aus dem Jahre 1957 stammende und von Remington herausgebrachte Patrone ist von Ihrer Leistung der 7x64 recht ähnlich. Die sehr präzise Patrone basiert auf der .30-06 Springfield-Hülse und findet sich vielfach in Selbstladebüchsen. Aufgrund der gestreckten Flugbahn läßt sie sich im Gebirge gut verwenden, was erklärt, warum sie in Nordamerika in leichten Repetierern oft die erste Wahl bei der Wildschafjagd darstellt.“

Die Daten unterstützen RWS Aussage. Hülsen mit Bodenstempel gibt es gibt es von RWS und .30-06 Hülsen sind allgemein keine Mangelware, so daß Sie die Remingtonbüchse, wenn Sie denn etwas amerikanisches kaufen mögen, kaufen können. Leistungsmäßig wäre die 7 mm Rem stärker, sollte aber eine langen Lauf oder einen FS7 bekommen.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Guten Morgen Herr Lutz,
im neuen Jagdjahr möchte ich wagen „Bleifrei“
zu jagen. In unserem Revier ist mit Reh, Sau, Gams und Rotwild zu rechnen. Meine
Büchsen (Steyer Luxus / SHR 940) sind für die 7x64 Patronen vorgesehen. Meine
Geschosse waren bislang RWs KS 8,0 g u.
KS 10,5 g. Mit dem KS 8,0 g habe ich alle 4 Schalenwildarten geschossen und war
bis heute sehr zufrieden. Kann mit den Patronen Lutz Möller Geschoß 7x64 das gleich Ergebnis
erzielt werden?
LM: Nein, ein besseres!
Wo kann ich die Patronen (fertig) kaufen? (D / CH)
LM: Siehe Munition!
Danke für ihre baldige Antwort.
Freundliche Grüße, Martin Biedermann , Mittwoch, 23. März 2011 20:55
Sehr geehrter Herr Möller,
als treuer Leser Ihrer Seiten und Nutzer Ihrer Möller
JG + HDP habe ich wieder einmal, mit
meinen restlichen 4 Lutz Möller Geschoß-Patronen -7x64-, mich am 30. April 2011 auf den
Weg gemacht, um am 1. Mai, wie jedes Jahr um 5 Uhr im Wald zu sitzen. Dieses
Jahr war mir ganz besonderes Jagdglück vergönnt. So konnte ich morgens einen

Pendelstangen-Bock, wahrscheinlich durch einen Zusammenstoß mit einem Auto und abends


einen schwachen Jährling erlegen. Der dritte brave 6er Bock kam dann noch am abend des dritten Ansitztages.

Was soll ich sonst noch schreiben, alle lagen bei richtiger Zielwahl und Geschoß, wie immer seit ich Ihr Lutz Möller Geschoß verwende, am Anschuß.
Ich habe übrigens 20 MJG mit verschiedenen Ladungen bekommen, sie lagen beim Norma 202 am Besten. Nun warte ich natürlich auf meine ersten 100 MJG damit es bald weiter gehen kann. Dies soll laut Herrn Standhaft auch bald geschehen. Denke auch mit dem MJG darf ich auf die gleiche Präzision und Wirkung hoffen.
LM: Ja, gewiß!
Grüße und Waidmannsheil, H.P.Schilling, Mittwoch, 4. Mai 2011 17:51
Grüßs Gott Herr Möller!
Der Mai fängt gut an. Je ein Jahrling am 2. , 3. und 4. Mai 2011!



Ich glaube das wird ein wundervolles Jagdjahr.
Keiner der Böcke ging mehr als 5 Meter. Das 7 mm Lutz Möller Geschoß aus meiner 7x64
leistete hervorragende Arbeit.
Waidmannsheil aus Wien, Dieter Nagl, Donnerstag, 5. Mai 2011 18:27
Hallo Herr Möller,
ich konnte nun auch das MJG 7x64 auf der Jagd einsetzen. Da die Böcke im Juni
recht heimlich sind, war dies zwar recht anstrengend, aber auch sehr spannend.
Mein Glück war, das sich eine Ricke über 15 min lang an einem Leckstein auf
einem Baumstumpf beschäftigte und stets nach hinten in einen dichten
Tannenbestand absicherte. Als sie plötzlich absprang, ging ich sofot in den
Anschlag und es kam auch sofort ein Bock angesprungen der um 05:45 Uhr den
Treffer auf das linke Schulterblatt erhielt. Bin da leider etwas zu weit links
abgekommen, zumal die Entfernung nur 60 Schritte betrug. Aber, die Wirkung war
wie vorher beim KJG gewohnt, einfach nur umwerfend. Der Bock fiel auf der Stelle
!
Mir scheint, anhand des Ausschusses, daß die Splitterwirkung besser als beim KJG ist, oder?
LM: Ja, siehe Oryx Streifschuß 2011.
Ich werde dies nun verstärkt beobachten.
LM: Tun Sie das und berichten Sie gern weiter.
Ich bin bisher mit dem MJG sehr zufrieden.
LM: Ich auch siehe Lutz Afrika MJG 8x68S 2011.
Bis bald, Waidmannsheil, H. P. Schilling, Mittwoch, 8. Juni 2011 22:01
Hallo Herr Möller,
dieses Jahr bin ich mal gewollt später zur Blattjagd aufgebrochen, aber das
Wetter machte nicht so richtig mit und mir schien fast so, als hätte alles etwas
früher dieses Jahr angefangen und oder wohl auch eher im tiefen Bestand. Ich
konnte Anfang August dann doch noch einen älteren Bock erlegen, da durch mein
Blatten aus tiefster Inbrunst und mit allen Strophen ein Jährling eilig herbei
kam, der plötzlich absprang, da ein älterer mit seiner Rícke die Schneise
betrat. Diesmal habe ich ihn mit dem 7 mm MJG aus der 7x64 aus 50 m durch die
Lungen geschossen, . . .
LM: Gute Zielwahl!
. . . so wie immer seit ich Ihre Seiten studiere. Der sprang nur wenige Meter ab, blieb stehen, sicherte zu mir rüber, sodaß ich Zweifel bekam, ob ich denn nun überhaupt getroffen hatte. Aber mit bloßem Auge sah ich den Einschuss und entspannte mich. Sekunden später, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, fiel er dann einfach um. Diese Verhalten kannte ich ja von den weiten Schüssen jenseits der 200 m,
LM: Ja. Es kommt auch häufig vor daß die auf große Entfernung Getroffenen gar nicht zeichen, so daß man glauben könnte, gefehlt zu haben, bis dann nach einer halben Minute das Tier fällt. Ich kenne das zur Genüge von Springböcken aus der Kalahari, die man immer weit schießt.

. . ., aber aus so einer nahen Schußentfernung fand ich das ganz außerordentlich. Siehe auch den Segen der weiten Schüsse.
LM: Das Verhälten Ihres Jährlinges zeigt nur, wie schonen Lungenschüsse sind. Lies Lungenschuß, Zielwahl und Wie stirbt Wild? Wenn Sie die ganze Wundwirkung in deren Abläufen verstehen, mag Ihnen das Beobachtete weiterhin außerordenlich erschienen , aber nich mehr seltsam.
Das Wildbret hatte lediglich kleine Ein-und Ausschüsse, mein treuer Vierläufer hat dann wenigstens das unversehrte Herz und die Leber am Abend bekommen, da er ja nun Dank MJG noch nicht einmal bei den letzten 14 gestreckten Böcken auch nur eine kleine Totsuche hatte.
LM: Armer Hund: arbeitslos! Danke HerrSchilling für Ihren knappen, aussgekräftigen Bericht. Waidmanns Heil.Weiter so!
Danke, Harald-Peter Schilling
Hallo Herr Möller,
ich möchte Ihnen von unserer Jagdreise Ende September in die Karpaten in Südpolen auf Hirsch berichten. Uns, das waren meine Frau, ein Studienkollege mit einem Bekannten sowie meiner Person. Unser Jagdgebiet lag unweit der Ukrainischen Grenze, ganz in der Nähe der Stadt Przemysl.. Nach einer ca. 14 Stunden dauernden Anfahrt mit dem PKW, erreichten wir die Adresse unserer privaten Unterkunft. Wir hatten fünf Jagdtage geplant und freuten uns vorab schon auf das schöne Wetter, welches in der Wettervorschau prognostiziert wurde.
Um vier Uhr in der früh holten uns vier Förster mit Fahrzeug ab und es ging raus zum ersten Ansitz. Es war erstaunlich warm für die Lage und die Jahreszeit. Die Temperatur lag bei 8 °C. Aus Erzählungen wußste ich von kalten, oft frostigen Herbsttagen. Wir aber brauchten keine dicken Socken und lange Unterwäsche, da schon am Mittag um die 20°C bei herrlichem Sonnenschein erwartet wurde.
Meine Frau sowie die anderen beiden Jäger waren schon abgefahren, als ich beschloss noch einmal kurz ins Haus zu gehen. Ich übersah das die erste Stufe der Veranda eine deutlich höhere war als alle anderen. Mein rechter Fuß stieß gegen die Stufe und ich stolperte vorwärtsfallend, noch mit den Händen abstützend auf die Treppe. Meine Waffe, die ich über der Schulter trug, schlug mit dem Schaft gegen eine der Stufen. Ich hörte nur ein lautes „Kurwa“ meines Jagdführers, signalisierte ihm aber meine Unverletztheit. Wie ich schnell bemerkte galt sein Entsetzen nicht meinem Fall, sondern den zwei Teilen meiner Waffe die vor uns auf der Treppe lagen. Toll dachte ich, das fängt ja gut an! Erster Tag – Waffe kaputt.

Kaputter Schaft. Kurwa!
Die Waldkarpaten in Südpolen ähneln sehr einem Mittelgebirge. Der große Waldbestand wird unterbrochen von großen Wiesen und einzelnen Bauernhöfen. Eine im Grunde sehr schwach besiedelte und noch sehr natürliche Gegend. Hier leben neben Rot-, Schwarz- und Rehwild auch Luchs und Wolf. Nicht immer sind die Förster auf letztgenannte Wildarten gut zu sprechen, bedineen die sich doch erheblich an Rehwild und Rotwildkälbern. Auch Braunbären werden hier und da bestätigt.

Die erste Pirsch erfolgte waffenlos. Wir wollten schauen, wo
es sich am Abend vielleicht anzusitzen lohne. Die Frage nach einem Ersatzgewehr
mußte auch noch geklärt werden.
Wir trafen uns um 9 Uhr alle wieder bei unserer Vermieterin zum Frühstück. Zwei
von uns hatten schon Erfolg. Mein Studienkollege hatte den ersten Hirsch und
meine Frau einen Bock.

Der erste Hirsch!

Unser Vermieter hatte zum Glück eine Bohrmaschiene, ein paar alte Schrauben, ja sogar noch etwas Holzleim. Also meine Sauer 90 schnell zerlegt und mit Schrauben den Schaft fixiert. Das ganze noch für ein paar Stunden auf die Heizung und alles wieder zusammen gebaut. Für meine Mitjäger sah ich mit meiner „Silberbüchse“ aus wie Old Shatterhand.
Mein Vermieter hing noch eine weisse Plastiktüte mit Wasser
in einen seiner Obstbäume – der Anschuß fand auf der Terrasse zum Garten statt.
Ein lauter Bums aus der 8x68 mit Hdp Bremse - paßte! Einziges Manko – das
Magazin ließ sich nicht mehr benutzen. Der Schaft stand im Bereich des Magazins
unter Spannung. Aus meiner schönen Repetierbüchse war ein Einzellader
entstanden.
Während unseres Aufenthaltes nahmen die nächtlichen Temperaturen konstant zu.
Den Höhepunkt stellte eine Nachttemperatur mit 14°C auf. Die Brunft kam
zusehends zum Erliegen.


Herrliche Sonnenaufgänge

Mein „Silberbüchsenhirsch“

Auf der Strecke lagen am Ende vier Hirsche und fünf Böcke.
Alle wurde mit Möller Munition in 7x64, .30-06 und 8x68S erlegt. Es gab keine
Nachsuchen. Die weiteste Strecke, die ein Hirsch noch ging, waren knapp vierzig
Meter. Alle Böcke lagen im Feuer.
Es war eine schöne Jagdwoche mit einem Happyend für meine „Silberbüchse“. Diese
fing mit Ihrem Geschoß meinen Hirsch auf 160 m beim dritten Abendansitz.
George Bodeit, Mittwoch, 19. Oktober 2011 15:50

vom Samstag, den 22. Oktober 2011 mit 7x64 Munition der Lutz Möller GmbH.
Hallo Lutz,
anbei Bilder meiner ersten Messingsau.
Einschuß außen
Einschuß aus der Schwarte
Einschuß innen
Ausschuß rechweit hinten
Ausschuß aus der Schwarte mit Splittern
Ausschuß innen
Lebersplitter
Lungen, Einschuß
Lungen, Ausschuß
Erlegt am 5. April 2012 um 1 Uhr 45 auf freiem Feld auf gelaserte 62 m. Fluchtstrecke gelaserte 116 m! Nachsuche mit Hund durchgeführt, aber auch ohne Hund hätte ich sicher anhand des vorhandenen reichlichen Schweißes zum Stück gefunden. Nach dem Aufbrechen stellte ich fest, der Einschuß war größer als der Ausschuß.
Wie kann man das erklären?
LM: Allgemein lies Ein- und Ausschuß. Lies Splitter. Im Besonderen splittert mein MJG im Aufprall. Sein Splitter vergrößern den Wirkungsquerschnitt zum Ziel. Im Einschuß sind Splitter und Möller Restbolzen noch nah beieinander und zeigen demzufolge einer vereinte Wirkung. Die Splitter fliegen in etwa in einem 40° Kegel von der Schußrichtung, die der Restbolzen schnurgerade befolgt, weg. Auf der Ausschußseite durchschlägt der Restbolzen den Brustkorb allein, wirkt nur noch allein, da die Splitter andern Ortes die Kammerwand treffen, oder durchschlagen. So wirkt ein Restbolzen im Ausschuß allein weniger als ein Restbolzen zuzüglich Splittern im Einschuß.
Wieso so eine weite Flucht?
LM: Zunächst lies Wundwirkung ganz, aufmerksam und denke mit. Dann denke über Deine getroffene Zielwahl nach. In Fluchtstrecke ist der Zusammenhang dann noch mal erklärt. Kurz gesagt hast Du der Sau mit dem Restbolzen zu weit hinten gerade mal eben noch die Lungenspitzen zerschossen - eine geringe Verletzung, die ohne meine bestimmten Splitter eine mehrfach weitere Flucht ermöglicht hätte. Dan war die Sau nah bei, nur 62m. Sie wird dich bemerkt haben und fürchtete Dich. Deshalb ist sie von Dir fortgelaufen. Bei 11 m je Sekunde oder 40 km/h Fluchtgeschwindigkeit ist sie dann noch 10,6 Sekunden gelaufen. Für den Treffer ist das ein kurz Zeit. Si muß ja uch noch sterben, bevor Sie nicht mehr laufen kann. Das dauert. Lies Wie stirbt Wild.
Nach dem Aufbrechen fand ich in der Leber einen und nach Abschwarten auf Ausschußseite zwei Splitter. Ich hätte bei dem Treffer (Herz vollkommen unversehrt) nicht mit so einer weiten Flucht gerechnet.
LM: Ein Treffer nur in die Lungenspitzen ist nur knapp neben vorbei. Er saß zu weit hinten. Sieh die Wildscheiben. Das nächst Mal halt weiter vorn an.
Ich werde weiter beobachten und berichten.
LM: Gut. Ich werde weiter Hilfe stellen. Dan geht´s voran!
Weidmannsheil Ingo Sprebitz, Samstag, 7. April 2012 17:49
Moin Lutz,
Ich wünsche Dir Frohe Ostern.
LM: Danke. Desgleichen zurück!
Offensichtlich bringt diese Zeit nicht nur leckere Lammbraten auf den Tisch.
LM: Ja, auch Schweinbraten.
So konnte ich vorgestern auch wieder ein Messingschwein strecken und möchte kurz berichten. Bei einem Anblick von über 30 Sauen an einer kleinen Kirrung fiel nicht nur mir, sondern auch den Sauen, schwer erst einmal Ruhe zu bewahren, um Überblick zu bekommen. So war der „Andrang“, die Ruhelosigkeit und nicht zuletzt die Geräuschkulisse sehr ergreifend ? Nachdem sich dann doch so etwas wie ein Überblick andeutete, konnte ich diesen Frischling ausmachen und auf 48 Meter strecken.

Die Sau fiel im Knall und schlegelte lediglich noch 3 - 4 mal. Bei dem leichten Schnee und dem Ausschuss gut im Bild festgehalten.)
Zur Frage von Ingo zur 62 m Sau sei wieder zu sagen, daß „Das Wesentliche am Schuß der Treffer ist.“ Beim Abschwarten stelle ich wieder fest, man darf mit der zielballistischen Wirkung sehr zufrieden sein.

MJG-Einschuß

MJG Ausschuß

MJG Kammerduchschuß
LM: Gute Zielwahl und Treffer! Hinreichend hoch um mit einem Kraftstoß auf das Rückgrat das Rückenmark zu erschüttern und so mittel Nervenewrschütterung alles unterhalb des Treffers zu lähmen. Die kleine Sau konnte nach dem Treffer mangels willkürlicher Bewegung der Hinterläufe gar nicht mehr fliehen. Bevor die Lähmung nachlies war sie bereits verstorben. Auch deshalb rate ich immer zu einem hohen Lungenschuß. Vorbildlicher Treffer!
Bei selber Trefferlage ist Dein MJG tatsächlich besser als der Vorgänger, das KJG. Mittlerweile habe ich für mich genügend Belege vorliegen.
LM: Danke für Deine freundliche Mitteilung. Mehr dazu siehe
Kupfer oder Messing?
Waidmannsheil, Martin, Sonntag, 8. April 2012 12:16
p.s. Ich vergaß zu erwähnen, ich verwendete die 9,3x62. LG, Martin, Sonntag, 8.
April 2012 12:53
Guten Tag Herr Möller,
gerade habe ich auf Ihrer Seite von Schwieriggkeiten bei der Maßhaltigkeit von
KJG und den daraus folgenden Präzisionsproblemen gelesen.
LM: So? Wo? KJG sind erledigt. Mein Geschoß der Wahl ist das
MJG.
Mir ist bekannt, daß Sie sich von Ihren ehemaligen Mitstreitern getrennt haben
und jetzt eigene Wege gehen. Daher: Ein Bekannter von mir ist vor geraumer Zeit
mit KJG Patronen am Schießstand aufgetaucht. Die Waffe hat gestreut wie eine
Gießkanne, obwohl er sonst exzellente Ergebnisse erzielt. Auf jeden Fall hat er
sich fürchterlich aufgeregt und Sie lautstark verflucht.
LM: So? Wer war das denn?
Seit wann genau arbeiten Sie nicht mehr mit Sax zusammen?
LM Seit 2 Jahre.
Wie kann ich feststellen, ob die Patronen vorher oder erst später gefertigt wurden?
Auf meiner Munition steht „LM“ auf den Zündhütchen. Auf der Schachtel ist mein Bild und mein MJG zusehen. Ich baue 7x64 Munition nur mit MJG (Messing), aber nicht mit KJG (Kupfer).
Ich sehe ihn wohl nächstes WE wenn ich am Stand Aufsicht habe
und kann ihm dann einen Hinweis geben.
Der übliche Verdächtige war natürlich die Hülse von Prvi. Allerdings hab ich
noch nie erlebt, daß die Hülse für Streukreise über 10 cm sorgt. Ich nutze Prvi
in der 300er Win. und bin sehr zufrieden, obwohl diese Hülse bauartbedingt
höhere Toleranzen hat.
LM: Die Bauart meines MJG fängt die
Hülsentoleranzen im Hals ab, solange der Innenraum hinreichend gleichmäßig ist.
MfG Mateo Terres, Freitag, 20. April 2012 13:14
Sehr geehrte Herr Lutz Möller,
meine Bruder hat mich auf Ihrer Seite aufmerksam gemacht und
durchstöbere Ihre Rubriken fast täglich.
Ich bin auf der Suche nach einem passenden Geschoss für meine
SteyR M 7x64 und benutze derzeit eine Norma mit 11,7 Gramm. Um aber auch auf
weitere Schußentfernungen richten zu
können und ein zu starkes Abfallen des Geschosses zu vermeiden, wollte ich Sie
fragen welches Geschoss Sie mir empfehlen können. Es sollte rasant sein, gute
Wirkung zeigen und keinen all zu großen Rückstoß verursachen 3 in 1wie beim
Überraschungsei.
Ich bedanke mich im voraus.
WMH, Ferdinand H., Dienstag, 24. April 2012 12:56
Gute Tag Herr Ferdinand H.,
wenn man die richtigen Werkstoffe wählt und diese mit einer angemessen Bauart verknüpft, ergänzen sich Ihre drei Forderungen auf das Vortrefflichste. Meine Geschosse sind allesamt hart, leicht & schnell, damit rasant und wirksam, ohne großen Rückstoß oder Zerstörung. Warum das so ist, lesen Sie in MJG. Für 7 mm gibt es das 6,75g leichte 7003 geschoß. Das ist das Geschoß Ihre Wahl. LM Munition gibt es damit auch.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin beider Suche nach einem passenden Geschoß für meine 7x64 Marholt auf Ihre Seite gestoßen. Ich bin Jagdaufseher in einem relativ kleinen Revier in Tirol. Hauptsächlich gejagt wird: Rotwild, Rehwild und Gemse. Derzeit schieße ich die 8 g RWS KS welche auf Reh und Gams ausreicht.
LM: Das RWS KS ist sehr weich, zerplatzt teil oberflächennah und dringt deshalb nicht tief ein., nur wenige Zentimeter durch Fleisch. Rehe und Gemsen sind kleine Tiere die leicht zu strecken sind. Da langt das noch knapp, aber bei Sau und Hirsch nicht mehr.
Leider zeigt die verwendete Munition auf Rotwild nicht die gewünschte Wirkung, lange Nachsuchen. Aus diesem Grund habe ich für Rotwild auf die 11,5 TIG umgestellt. Da diese doch um einiges mehr Rückstoß verursacht und meine Waffe von vielen Jagdgästen benutzt wird, wurde ich gerne ihre Munition versuchen.
LM: Rückstoß wächst mit der Geschoßmasse.
Zudem würde ich eine Rückstoßbremse montieren lassen.
LM: Beides zusammen vermindert den Rückstoß sehr, erhöht die Tiefenwirkung auf mehr las eine halbem Meter Fleisch.
Danke und Weidmanns Heil, Ing. Thöni Josef, Samstag, 5. Mai 2012 21:07
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.