| Lies vorher Lutz Möller 7x57R Munition
Hallo Herr Möller,
mittlerweile verwende ich Ihre
Lutz Möller Geschoß in 7x57R und
9,3x62 schon seit längerer Zeit und konnte
damit recht erfolgreich auf alles heimische Wild
jagen. Aufgrund meiner diesbezüglich gemachten Erfahrungen möchte ich ein paar
Gedanken einbringen, besonders wenn ggf. eine Weiterentwicklung der
Lutz Möller Geschoß-S Serie ansteht.
Die
Wirkungsweise auf Rehwild war bislang immer umwerfend und bannte Selbst bei
schwierigen weichen Treffern an den Anschuß. Solche ">
Wirkung kannte ich von der „bleiernen Sippe“
nicht immer. Hier gingen die Stücke häufig noch ein paar Meter. Die
Wildpretentwertung war bei den Lutz Möller Geschoß stets
vernachlässigbar. Beim Schwarzwild sieht es etwas anders aus. Sofern man wie
immer die richtige Trefferwahl berücksichtigt, laufen die Stücke in der Regel
alle noch 20-60 Meter. Aber auch hier stelle ich bei ungünstigen Treffersitz
beispielsweise im Leberbereich
fest, daß die Fluchtstrecken
ebenfalls nicht wesentlich weiter sind. Jedoch ist es selten, daß
Schwarzkittel am Anschuß sofort liegen bleiben, es sei denn man lenkt das
Geschoß so, daß es knapp unter der Wirbelsäule seine Wirkung zeigt.
LM: Ja, mit dem Kraftstoß!
Mittlerweile konnte ich auch einige Stücke
Muffel, die ja bekanntlich einiges vertragen, mit dem
Lutz Möller Geschoß erlegen.
LM: Neid!

Widder

Kammer von innen

Einschuß

Ausschuß
Auch hier ist es mir trotz richtiger Trefferwahl bislang nicht gelungen, die Stücke an den Anschuß zu bannen. Der jüngste Widder vom vergangenen Wochenende hatte auf 185 Meter Entfernung die 7x57R durch beide Lungenflügel angetragen bekommen. Er quittierte zunächst in keiner Weise, genauso wie das Rudel auf die Entfernung nicht wußte was geschah.
LM: das ist an sich gut!
Er drehte und lief noch mit dem ablaufenen Rudel etwa 160 Meter über freie Wiese bis ihn in Sichtweite die Kräfte verließen.
LM: Recht weit!
Obgleich die Wildpretzerstörung durch das Lutz Möller Geschoß bei diesen Lungentreffern nicht bedeutend ist, ist es jedoch unvorteilhaft, wenn die Stücke bei einsetzenden größeren Fluchtstrecken zwischen Kammer Blätter und Decke „volllaufen“.
LM: Ist so!
Hier muß dann doch einiges weggeschnitten werden. Bei den Bleigeschossen beispielsweise dem RWS-KS und DWM-Starkmantelgeschoß kannte ich dies nicht so.
LM: Verletzung und Flucht (Bewegung, Dauer) bestimmen die Blutergüsse, weniger das Geschoß!
Wie kommt es, daß die Wirkung beim Rehwild ganz anders, so wie man es sich wirklich erwünscht, ist? Keine Frage, die Lutz Möller Geschoß- töten und zerstören dabei bei richtiger Zielwahl nicht viel. Schön wäre jedoch, wenn die Wirkungsweise des Geschoßimpulses bei stärkeren Wildarten auch sprichwörtlich umwerfend wäre und somit längere Fluchtstrecken mit vollaufenden Zwischengeweben im Blätterbereich ausblieben.
LM: Vollkommen falsch. Mit dem Impuls hat das rein gar nichts zu tun. Lies Wie stirbt Wild!
Obgleich ich bei diesen Stücken (ganz gleich ob mit 7 mm oder
9,3 mm Lutz Möller Geschoß) überwiegend eine kleine Nachsuche habe, kann ich bestätigen, daß
wider mancher Meinungen, Schweiß immer zuhauf vorlag, sodaß man die Nachsuche
auch ohne Hund und oft mit Lampe mühelos und zügig abschließen konnte.
Ich bin kein Physiker, stelle mir aber vor, die
Splitterwirkung den wichtigsten
Teil dazu beiträgt ein Stück bei richtiger Zielwahl wie „vom Blitz getroffen“
einbrechen zulassen. Was könnte man tun, damit dieses Wirkungsziel dann noch
weiter forciert wird? Wenn bei einem geänderten Entwurf des
Lutz Möller Geschoß-S neue Gedanken wie
Sollbruchstelle Berücksichtigung finden sollten, stellt sich die Frage, ob das
nicht ggf. sogar schädlich wäre? Sollbruchstelle = weniger Geschoßmasse durch
Einkerbung = weniger Splitterabgabe = weniger
Zielwirkung.
LM: Die endgültigen Massen stehen noch nicht fest. Möglich ist die bekannten Masse nicht zu ändern. Wegen des etwas geringeren Durchmessers des Restbolzens und damit steigender Tiefenwirkung wäre allerdings, ohne die Eindringtiefe anzutasten, möglich die Masse einen kleinen Tieck zu senken.
Anderseits ist doch bei dem heutigen Lutz Möller Geschoß und richtiger Ladungsweise (schnelle Ladungen) eine vollständige Splitterabgabe immer gewährleistet. Einzig wenn man auf sehr sehr weite Entfernungen aus ist könnte eine Sollbruchstelle die dann deutlich reduzierte Geschoßzielgeschwindigkeit und somit ursprüngliche Mindestgeschwindigkeit für eine wirkungsvolle Splitterabgabe ausgleichen?
LM: Sie denken mit. Genau das beabsichtige ich, nämlich die Reichweite zu steigern. Nils Burschik holte gerade in Deutsch Südwest mit 12 Klicks nach oben eine Springbock auf 450 m. Ich erwarte Bilder. Das muß nicht das Ende sein!
Wäre das der neue Gedanke und die Beabsichtigug für weiterreichende, leichtere Lutz Möller Geschoß-S?
LM: Ja!
Dann würde ich jedoch aus jagdtechnischer Sicht bei dem
bleiben, so wie es im nun ist und ggf. Überlegungen für eine noch intensivere
Wirkungsweise bei gleicher geringer Wildpretzerstörung ansetzen.
Ob und
wie man so etwas umsetzen kann - hier sind Sie gefragt werter Herr Möller.
LM: Ich denk' mal d'rüber nach!
Waidmannsheil, Martin
H., Dienstag, 21. September 2010 17:11
Sehr geehrter Herr Möller,
nach einem Jahr emsigen Weidwerk mit Ihren Lutz Möller Geschoß brauche
ich Nachschub: Ich bestelle 100 Lutz Möller Geschoß 7,62 mm für meine .30-06 und 100
Lutz Möller Geschoß 7 mm
für meine 7x57R.
Mit letzterer habe ich im Augustmond einen 60 kg - Überläufer am Mais gestreckt, zum ersten Mal mit Steckschuß bei einheimischem Wild: Der Überläufer wechselte mich gegen 23 Uhr sehr zügig an, um plötzlich auf 70 m zu verhoffen. Ich beschoß ihn schräg von vorn hoch auf die rechte Schulter.
Der Überläufer fiel und lag im Feuer, nahm sich aber sofort wieder auf, um nach 80 m Fluchtstrecke verendet in der Fährte zusammenzubrechen. Das 7 mm - Lutz Möller Geschoß hatte den gesamten Rumpf diagonal vom rechten Schulterblatt bis zur linken Keule durchschlagen und steckte nach Zertrümmerung des Röhrenknochen in dessen Mark.
LM: Gute Arbeit! Siehe auch Diagonalschuß!


Wildbretzerstörung vernachlässigbar gering. Leider konnte ich beim Zerwirken nicht helfen und habe daher keine Bilder von der „Innenwirkung“, aber den Lutz Möller Geschoß - Restbolzen erhalten. Wieder ein Beweis für die fabelhafte Wirkung Ihres Möller JG!
LM: Danke!
Mit freundlichen Grüßen und Weidmanns Heil! Detlef Radtke, Sonntag, 26.
September 2010 17:59
Lieber Herr Möller,
erst einmal das Herz ausschütten: Ich lese seit geraumer Zeit Ihrer Seiten. Für mich genau das Richtige! Ich meine, Ihr Bereich der Jägerei wird deutlich mehr über den Bauch argumentiert, als die Gedanken auch an naturwissenschaftlichen Eckpunkten oder Fragestellungen (oder auch schon belegten Antworten) auszurichten.
LM: Das achte ich eher als einen „Bauchschuß“, als einen waidgerechten Treffer.
Nach einer sehr langen Pause als Jäger will ich nun wieder einsteigen.
LM: Wie schön!
Bei der Waffenwahl habe ich mich mit einer alten BBF von Krieghoff 7x57R Einschloß festgelegt. In Verbindung mit einer neueren Montage und einem variablen Zeissglas war das dann genau mein Gewehr. Bei der Kaliberwahl habe ich mich dann mit der 7x57 R ganz auf Sie verlassen.
LM: Paßt!
In meinem jagdlichen Umfeld (Sauerland ) . . .
LM: Zweite Heimat meines Großvaters mütterlicherseit aus Schlesien.
. . . nimmt das Schwarzwild weiter zu, also muß es schon ein Hochwildkaliber sein. Gemeinhin sind hier die „dickeren“ Kaliber vertreten und öfters ließ man schon durchblicken: N ja, 7x57R geht ja vielleicht gerade noch, früher hatte ich auch noch so ein Ding und bei einem kleinen Überläufer, na ja, aber auf `ner Drückjagd, also hm!
LM: Ich schieße damit Elche und die üblichen Vierteltonner in Afrika bis hin zum tonnschweren Eland mit der 7x64. Also was soll das Geunke? Wie groß sind die Sauen im Sauerland denn inzwischen gewachsen? Schwerer als Elefanten? Bei den Drückjagden punkten Sie mit dem geringen Vorhaltewinkel meiner harten, leichten, schnellen Geschosse mehr als mit schwerbleiernen Bummeltanten, mit denen Schützen aus Angst mucken und der elendigen Langsamkeit wegen dann bei unmöglichen Vorhaltemaß in die Keulen schießen.
Da ich Ihre Seiten im Wesentlichen kenne, bin ich da, was die wahre Wirkung eines bestimmten „Kalibers“, mit vorher klar verinnerlichter Zielwahl angeht, aber viel entspannter!
LM: Innere Ruhe hilft immer. Lesen Sie Hofmann!
Aber: Meine Waffe wurde mit ID 10,5g eingeschossen. Der sonst sehr versiert erscheinende Büchsenmachermeister mit gut laufendem Geschäft war bei Kuperjagdgeschossen sehr zugeknöpft. Allgemein betrachtet, könnte man das noch verstehen. Aber der Hinweis auf ihre Seiten erbracht die Information, er habe davon noch nichts gehört hätte und das Ganze sei äußerst unausgegoren.
LM: So? Fragen Sie ihn mal nach seine Gewinspannen bei RWS & Co! Die wahre Auskunft möge erhellende Einsichten hervorrufen.
Da ich als Biologe von den Vorgängen im Körper eines Tieres eine gewisse Vorstellung habe, wollte ich keinen „Kampf der Besserwissereien“ anzetteln. Ich wollte eine technisch gute Waffe, die entsprechend schießt. Da war er natürlich der Meister. Vielleicht gut ist, daß bei meine zahlreichen Ansitzen auf Rehwild vor Weihnachten noch kein Schuß gefallen ist.
LM: Warum nicht?
Ich möchte nun gerne Patronen mit Ihrem Geschoß.
LM: Von der Lutz Möller GmbH
Mit freundlichen Grüßen Jörg Uhlmann, Samstag, 5. Februar 2011 13:25
Moin Herr Möller!
Ich bin gerade etwas unsicher, wie ich die richtige L6 für Lutz Möller Geschoß-Patronen 7x57R wählen soll. In Ihren (alten, noch auf Kupfergeschosse bezogenen) Ladetafeln waren 78 mm angegeben. In den neuen Ladetafeln für die Messingjagdgeschosse 75,8 mm. An andere Stelle schreiben Sie:
„Es gibt zwei vernünftige Möglichkeiten Lutz Möller Geschosse zu setzen:
Wenn du krempen willst, dann setze das 2. Führband von vorn gerade vor den Hülsenhals. Das aus dem Hülsenmund herausgeschobene Führband hält dann zwar nicht in dem Hülsenhals, aber der eingewürgte Hülsenmund hält dann den Lutz Möller Geschoßschaft (den Teil zwischen den Führbändern), wenn du aber nicht krempen willst, setze das 2. Führband von vorn gerade in den Hülsenhals [. . .] damit vier Führbändern das Lutz Möller Geschoß mit längstem Abstand im Hülsenhals führen, mittig und fluchtend!“
(Ich hoffe, ich habe korrekt zitiert, schliesslich will ich meinen Doktortitel behalten...) ;-)
Wenn ich beim alten Lutz Möller Geschoß das 2. Führband gerade noch im Hülsenhals versenke, komme ich auch auf etwa 76 mm. Allerdings warnt mich QuickLoad dann vor überhöhtem Gasdruck (2,97g Norma N202). Wenn ich die alte 78 mm Länge verwende, ist das 2. Führband logischerweise 2 mm außerhalb des Hülsenhalses, aber der Gasdruck scheint zu stimmen. Welche Länge empfehlen Sie?
LM: Die in 7x57R angegebene.
Grüße und Waidmannsheil, H. Dittmer, Sonntag, 13. März 2011 13:06
Hallo Herr Möller,
ich habe nun die erste Ladungsleiter in 7x57R MJG für den Stand vorbereitet.

20 Ladungen von 3,15 bis 2,97 g R902 in Hirtenberger Hülsen. Mir ist aufgefallen, einige Kappen sitzen lose, aber andere wiederum bombenfest.
LM: Das ist nicht gewollt, mag an Bohrflüssigkeitsrückständen in den Löchern liegen, aber solange die halten, ist das gleichgültig.
Der 98er soll in den nächsten zwei Wochen von Tom zurück kommen. Ich werde dann berichten. Wann wird der Bericht zum S&O Verschluß kommen?
LM: Bei Zeiten!
Ein schönes Osterfest dir und deiner Familie!
LM: Danke Bastian, Dir ebenso!
MfG, Bastian Roth, Sonntag, 24. April 2011 20:10
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für die schnelle Bearbeitung meiner Geschoßbestellung.
Bin schon ganz gespannt wenn die KJG´s eintreffen und ich mich ans Laden machen kann.
Ich hab aber nochmal eine Frage:
Ein Jagdkamerad will aufgrund seines Alters die Jagd an den Nagel hängen
(leider, war mein Lehrprinz und ist ein sehr erfahrener Jäger von dem ich sehr
viel gelernt habe!).
Deshalb möchte er mir seine alte Merkel BBF vermachen und ich freue mich sehr
darüber. Jetzt habe ich bloß bedenken, daß ich dann mit den Lutz Möller
Geschossen aufgrund der Verschlussbelastung (ist ein Kerstenverschluss verbaut)
Schwierigkeiten bekommen.
LM: Das sin Si volkommen auf dem Holzwege. Sie irren. Das Gegenteil ist der Fall. Mein Geschosse sind reibungsarme Führbandvollgeschosse, deren Anfangsdruck und Reibungswiderstand kleiner als bei herkömmmlichen Geschossen ist.
Ich möchte aber sein Angebot auch nicht ablehnen, da es eine große Ehre für mich
wäre und die BBF ein wirkliches, gepflegtes, graviertes und schön verschnittenes
Gewehr ist.
Und das beste: eine Top Kaliberkombi: 7x57 R und 16/70 Schrot.
Für einen Rat wäre ich dankbar.
LM: Bei Gefallen rate ich zu kaufen.
Mit freundlichen Grüßen, 13.07.2011, A.K.
Guten Tag Herr Möller,
ich habe soeben 7 mm MJG bestellt, auch wenn dadurch das „Rot“ aus der Flagge verschwindet. Neben den besten Wünschen habe ich seit gestern auch eine Fachfrage für Sie. Ich erwarb eine Doppelbüchse in 7x57 R. Diese wurde bei Zimmermann aus einer 20er DF mit echten Seitenschlossen gefertigt und ist eine wirklich schönes Gewehr. Ihre ausführlichen Veröffentlichungen zur 7x57 R sowie Gasdruck etc. habe ich gelesen. Ich bin durch das KJG an die Wiederladerei gekommen und bisher mit Ihren empfohlenen Ladungen sehr gut gefahren. Da ich nicht der Typ bin, der Ladungen totbrömelt sondern lieber im Wald Wild tot schießt, meine Frage nach der empfohlenen Ladung für das oben erwähnt Schätzchen. Wenn ich Ihre Aussagen richtig verstehe ist der maximale Gasdruck nach veralteten Verfahren für die 7x57 R bei 3.400 bar und damit kann ich die empfohlene Ladung mit R 902 problemlos verschießen (Hülsen werden neue RWS sein). Da bereits die Basisflinte über Entlastungsbohrungen verfügt habe ich auch eigentlich keine Angst um mich. Durch die Quer angeordneten Läufe ist die Belastung für den Verschluss meines Wissens größer als bei Bockwaffen. Ist der auf Ihrer Seite angegeben Gasdruck nach Piezo von 3.415 bar also technisch vertretbar?
LM: Da die Waffe ja hoffentlich für die Munition beschossen ist ja. Die Kräft liegen allerdings 87% über denen der gewöhnlichen 20er Schrotpatrone.
Oder wie weit kann ich ggf. runter gehen, ohne eine alberne Schlappladung zu erhalten.
LM: Ach was, stopfe und schieße!
Mit freundlichem Gruß und bestem Dank, Wolf-Thilo v. Trotha
Hallo Herr Möller,
gestern konnte ich Ihre 7 x 57
R-Patronen das erste Mal auf dem Schießstand einsetzen. Leider hatte ich nur für
fünf Schüsse Zeit, aber davon waren zwei Loch-in-Loch und der Rest auch sehr
gut.
LM: Bild der Zielscheibe?
Mit etwas mehr Übung schaffe ich bestimmt Streukreise bei 5
Schuß auf 100 m von unter 2 cm. Also die Trefferleistung im Blaser Duo D99
Drilling ist schon einmal hervorragend. Jetzt hoffe ich demnächst mal eine
starke Sau zu erlegen, um mich auch von der Wirkung auf Wild zu überzeugen.
Fortsetzung folgt.
LM: Na denn wünsche ich guten Anblick und bei passender Gelegenheit auch fette Beute!

LM: z. B solche 7 mm Möller Schweine!
Waidmannsheil, Hubert Kretschmer, Dienstag, 6. Dezember 2011 10:11
Vorher gab der Anfang Mut.
Guten Morgen Herr Möller,
ich hoffe, Sie haben das neue Jahr gut angefangen. Bei mir lief es jedenfalls
gut an: Am 3. Januar gegen 0.30 Uhr kam ich endlich mal wieder an Sauen ran. Die
im vollen Gange befindliche Rauscheparty habe ich durch einen Schuß mit Ihrer 7x
57 R-MJG-Patrone aus meinem Blaser Duo D99-Drilling mit Lauflänge 57,5 cm auf
einen schön breit stehenden ♀ 50
kg-Frischling auf 30 m etwas gestört. Treffersitz war kurz hinter dem Blatt
(siehe Bilder), sollte der von Ihnen vorgeschlagene Idealtreffer sein.

Einschuß

Ausschuß


Einschuß | Ausschuß
Die Lunge war auch gut zerstört, das Herz aber noch intakt.
Sonst innendrin alles sauber, so daß das Aufbrechen eine Freude war. Trotzdem
ging die Sau noch gut 50 m, da aber reichlich Schweiß am Anschuß und auch auf
der Fährte war, konnte ich sie auch ohne Hund schnell finden.
Der Einschuß ist auf der rechten Körperseite mit Rippentreffer, etwa 3 cm
Durchmesser. Ausschuß gegenüber etwa 1,5 cm Durchmesser. Auf der linken
Rippenseite innen, die Sau hing mit Haupt nach unten) sieht man drei schwarze
Punkte in einem Kreis von rund 10 cm Durchmesser, die wahrscheinlich von den von
Ihrem Geschoß abgehenden
Splittern stammen, die die Lunge mit zerstört haben.
LM: Meine MJG-Splittern
sollen die Lunge zerstören, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das tun sie bei
dieser üblichen Wildgröße offenbar. bei kleinerem und größerem Wild werden die
Bilder abweichen.
50 m Fluchtstrecke für eine 50 kg-Frischlingsbache kommt mir aber noch etwas
viel vor.
LM: Ach ja, bei 30 m Schußentfernung. Was glauben Sie denn, daß die die Sauen Sie und Ihren Schuß nicht bemerkt und daher ruhig stehen geblieben wären. Lies Fluchtstrecke!
Von daher werde ich noch weiter prüfen, bevor ich entscheide, ob der zweite Lauf des Blaser-Drillings von .222 Rem auf 7 x 57 R oder doch besser auf 9,3 x 74 R umgebaut wird.
LM: Je kleiner die Munition, desto weniger stört die - Sie
und das Wild. Bleiben Sie bei 7 mm, statt auf 9,3 mm zu wechseln. Weniger Krach
bedeutet auch weniger Beunruhigung und im Mittel kürzere Fluchtstrecken. Sie
müssen die Wundwirkung ganz lesen und
verstehen. Erst dann werden Sie mir folgen können.
Mit den besten Wünschen für 2012, Waidmannsheil, Hubert Kretschmer, Mittwoch, 4.
Januar 2012 11:10
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.