
Lutz Möller 7 mm Geschoß 7003; 6,75 g schwer, BC 0,427
| Patrone | 7 mm 08 | 7 x 57 | 7 x 57 R | 7x64 | 7x65R | 7 mm Rem |
7 mm WSM |
7 mm SEvH |
7 mm STW |
LM-84 |
| V100 [m/s] | 909 | 909 | 883 | 967 | 941 | 1.021 | 1.033 | 1.043 | 1.032 | - |
| WQ100 [m³/s] | 198 | 198 | 187 | 225 | 213 | 250 | 257 | 261 | 256 | - |

7002 Jagdgeschoß mit 1.000 m/s auf dem Weg ins Ziel, Gleichschnellinien, siehe 7 mm

7 mm Parade
KWJG Rest | MEN SF | Bleiding | Lutz Möller Geschoß alt | 2 x Lutz Möller Geschoß neu
Hallo Herr Möller
Gibt es schon Neuigkeiten zum MJG ? Bei den
7 mm Patronen hat ja die Farbe bereits geändert. Sehe
ich das richtig Gestalt und Masse sind vom 7002 1:1 übernommen worden?
LM: Die Masse ist geblieben, die Gestallt weist nun eine Sollbruchnut auf. Das 7003 MJG gegenüber dem alten 7002er einetws längeres Heck. Die Flugeingeschaften bleiben gleich.
Gruß C.Waldmann, Freitag, 25. Februar 2011 10:50
Hallo Herr Möller,
aus Kupfer wird Messing und aus einer rotfarbenen Menüleiste wird eine
messingfarbene - quasi ein neuer Hausanstrich. Gut so. Sie erwähnen, das
neue 7 mm Jagdgeschoß 7003 soll genauso schwer und mit selben BC sein wie
das Lutz Möller Geschoß vorher.
LM: Ja, so ist das!
Dabei soll das neue MJG 7003 ein längeres Heck haben. Ich habe einmal zur Verdeutlichung versucht grafisch dies zu vergleichen. Kann der Zugewinn an Länge bei neuer Sollbruchnut und leichterem spezifischen Gewicht des Messings tatsächlich so erheblich sein?
LM: Darauf kommt es nicht an, wohl aber auf die Austauschbarkeit der Geschosse. Das zu schaffen war ein große Herausforderung.
Wird dabei die Treffpunktlage gegenüber vorherigen Ladungen mit dem Möller JG gleich sein, so wie bereits verschiedene Versuche die Sie mit dem neuen MJG gemacht haben, dies offensichtlch zeigten?
LM: Ja. Dabei ist jede neue Ladung immer vorher auf der
Zielscheibe zu prüfen = anzuschießen, um
sich zu vergewissern, ob die neue Ladung auf denselben Fleck trifft, oder
ggf. ein(ige) Klick(e) für Fleckschuß nachgestellt werden müßten. Aber das
gilt sowieso immer, ändert also im Einzelnen nichts.
Ich benötige demnächst neue Geschosse im Kaliber 7 mm. Ist das neue 7003 der
letzte Stand der Entwicklung?
LM: Ja.
Oder gibt es ggf. noch Änderungen wie zunächst vorgesehenen Nute für die gewisse Splitterabgabe?
LM: Die Ringnute ist bereits vorhanden. Mehr werden tatsächlich nicht gebraucht!
Noch eine letzte Frage. Benötigt man neue Spitzen und ggf. neue Setzer für die schwarzen Kappen, oder sind die „alten“ nach wie vor zu verwenden?
LM: Da bleibt alles beim Alten.
Vielen Dank und viele Grüße
Martin H. , Freitag, 25. Februar 2011 17:21
Hallo Herr Möller,
diese Woche konnte ich einen Vergleich zwischen 7 mm Lutz Möller Geschoß alt in 7x64 und S&B Teilmantelrundkopf in 7x57R ziehen:
Lutz Möller Geschoß: 24,5 Kg Frischlingsbache mit 7 mm
Lutz Möller Geschoß
auf 80 m mit Blattschuß:
Herz zerfetzt,
beide Oberarmknochen zerschossen, Einblutungen ins Bindegewebe
die leicht entfernt werden konnten,
Fluchtstrecke 5 m.
(Waffe 98er mit 65 cm Lauf)
TMR 24,0 Kg Frischlingskeiler 7x57R auf ~ 50 m Hochblatt, Einschuß durchs Schulterblatt, Wirbelsäule zerfetzt, Ausschuß am Blatt, ein Teil des Bleikerns steckte ausschußseitig unter der Schwarte. Einblutungen nicht nur ins Bindegewebe, sondern beidseitig auch weit in die Muskulatur hinein, lag im Knall. Hier gab es heftig Abfall (Suhler Drilling von 1960 mit 65 cm Lauf). Der wird jetzt auch auf Lutz Möller Geschoß umgestellt. Die Sellier&Bellot werden nunmehr nur noch auf dem Schießstand verknallt.
Freundliche Grüße und Weidmannsheil, A. F. Donnerstag, 31. Mai 2007 08:45
Hallo Lutz,
hier was für den Ehrenplatz, 7 mm Rem. Mag. auf 100m.

7 mm Lutz Möller Geschoß aus 7 mm Rem Mag mit 1.080, 1.077 und 1.086 m/s v0 Mündungsgeschwindigkeit auf 100 m
Wenn du mehr brauchst, muß ich das nächste mal die Scheiben
photographieren. Ich bin an solche
Lutz Möller Geschoß - Ergebnisse auf der
Zielscheibe schon gewöhnt, mache daher für mich keine Bilder
mehr.
Die Scheibe im Anhang ist von einem befreundetem Jäger, der die
Lutz Möller Geschoß
im Herbst in .30-06 und
7 mm RM einsetzen wird. Er ist schon
recht gespannt!
Gruß Ronny, Montag, 4. Juni 2007 20:50

7 mm Lutz Möller Geschoß spitz
Sehr geehrter Herr Möller,
wir konnten heute (bei strömendem Regen) die von
Herrn Liebich gelieferten drei
Ladungen mit Ihren 7x64 mm Lutz Möller Geschoß spitz (je 5 Schuß) auf 100 m versuchen. Welche
Abweichungen unterschiedliche Ladungen zur Folge haben, erstaunt doch immer
wieder. Anbei die „erste Wahl“.

7x64 Lutz Möller Geschoß spitz, Erste Wahl mit Ausreißern auf der Zielscheibe.pdf
Als Anmerkung nur: Die beiden „Ausreißer“ sind
sicherlich dem Schützen anzulasten. Ansonsten spricht das Ergebnis eigentlich
für sich.
Mit freundlichen Grüßen, HSE, Dienstag, 12. Juni 2007 20:10
Moin HSE,
ich sage nur „Ladungsleiter“!
Lutz Möller,
Lies 7 mm Lutz Möller Geschoß erlegt 7 jährigen Keiler

Mit der 7x64 Lutz Möller Munition mit doppeltem Lungenschuß getroffenes Gnu lag nach 40 m
Hi Lutz
On behalf off our family we like to thank you and youre wife for joining us on a
wonderful hunting experience.
We enjoyed your company for the ten days.
From a hunting perspective I would recommend your bullets to any one wanting to
hunt in Afri~
You proved to us that it is not the rifle but the bullet you are using which
makes the difference in success.
The 7x64 with the bullets performed faultlessly in the bush and can be used for
hunting Gnu, Zebra and even for the smaller animals like the Impala.
We are looking forward meeting you again with your long rifle.
We hope you enjoyed every stalk and walk and drive with us. It is a experience
no body can buy or take from you!
All the best for you and the family.
We will be placing our order shortly for your
Lutz Möller Geschoß bullets.
Best Regards, Cornel, Leana and Lushanê Ries, Dienstag, 24. Juli 2007 09:26

Links Fossy von Swartwater und um das Quad die Riesfamilie
Insofern kommt der Schluß vor dem Anfang der Geschichte. Cornel war bislang der Meinung, jedes Gnu, daß nur mit Lungenschuß getroffen werde, würde 3 - 500 m flüchten. Obiges flüchtete gerade mal 10 % der gefürchteten Fluchtstrecke Ich konnte ihn und die anderen erstaunten Beteiligten vom Lutz Möller Geschoß auch im dichten Busch überzeugen.
Ich werde meinen „Beweisjagden“ von Winter in Finnland zum Mai in Afrika verlegen. Ersten seiht man mehr und zweitens sind da nicht nur Weißwedelhirsche sondern Wild in allen Größen von der Maus bis zum Elfanten und alles dazwischen. Fischen und tauchen kann man da auch prima. Unter Umstanden können auch Gäste mitkommen, das allerdings nur bestimmten Plätzen (Tara - Tare, Botswane u.a.)
Bilder und Geschichten werden in der nächsten Zeit folgen.
Waidmannsheil, Lutz Möller,

7 mm Lutz Möller Geschoß ab 2007 verdeckt mit schwarzer Spitze die Hohlspitze
schneller + flacher + weiter + angenehmer = erfolgreicher

100 m 7x65R Lutz Möller Munition. Dazu lies die Geschichte K95
Hallo Herr Möller
ich habe nun die 7x65R Ladungsleiter geschossen, wie sie von Ihnen in "Ladungsleiter"
beschrieben wird.
LM: Kalt? auf 300 m?
Verwendete Zutaten: 7 mm Lutz Möller Geschoß S. Rottweil R901, Zündhütchen CCI 200 LR, Hülsen
von MEN, gebraucht (1 Mal abgeschoßen), vollkalibriert, Hülsenvolumen von 4,36 -
4,42 cm³, ausgemessen, Schießbahn: 100 m, Zielscheibe:
metrisch, Möller
Die süßen Flecke habe ich auch gefunden, allerdings zwei davon. Den einen Fleck,
mit drei Treffern nahe beieinander, Ø 2€ Stück mit 3.800 bar Gasdruck , den
anderen mit 4.500 bar Gasdruck ebenfalls Ø 2€ Stück.
Meine Frage nun: Welche Ladung wählt man nun aus?
LM: Die Mitte aus fünf klumpenden Treffern stetig steigender Ladung. Bei
mehreren süßen Flecken, den mit der höheren Ladung.
Ja, Sie hatten auch recht, als Sie mir schrieben, 4500 bar
Gasdruck in einer oder aus einer
Kipplaufbüchse Blaser K770 mit
Kippblockverschluß zu
schießen sei leicht möglich. Die
Zündhütchen blieben alle drin, nicht mal eine Verformung derselben konnte
ich feststellen. Schmauchspuren am Hülsenmund gab es auch nicht.
LM: Die wären eher ein Zeichen zu niedrigen Druckes!
Kann man die Aussage auch auf andere Kipplaufverschlüsse wie BBF (Blaser) oder
Drilling (Krieghoff) anwenden?
LM: Nein. Nur Kippblockverschlüsse sind besonders kräftig.
Da ich zum ersten mal das 7 mm Lutz Möller Geschoß Spitz schoß, war ich
schon verblüfft. Mit so wenig
Rückschlag hatte ich nicht
gerechnet, selbst bei 4.500 bar nicht. Da bin ich anderes gewohnt. Und so sauber
war der Lauf nach dem schießen auch noch nie, keine sichtbaren Rückstände, auch
nicht vom Pulver, einfach nur blank. Seltsamerweise war nach dem ersten Schuß
das Mucken auch weg. Alle weiteren 19 Schüsse ohne
Zucken und Mucken durch geschossen, lag es vielleicht am Rückschlag?
Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon im Voraus.
Grüße aus dem Länd'le und Waidmannsheil
Volker Priwitzer, Donnerstag, 27. September 2007 10:15
Tag Herr Priwitzer,
lies zunächst K95!
Ihr Mucken haben Sie sich vermutlich mit der .44"er Trommel im Hohlweg eingefangen. Das unangenehme Knalltrauma löste die Schußangst aus. Nun kam wieder ein Merkwürdigkeit, nämlich das neue Geschoß und - oh Freude - der den Lutz Möller Geschoß eigene geringe Rückstoß den sie an der Schulter spürten, oder eben nicht! So ein Erlebnis merkt sich das Unterbewußtsein. WennIhr Auge nun die schwarze Kappe, weiß das Gedächtnis gleich = harmlos, keine Abwehr vonnöten.
Waidmannsheil, Lutz Möller,

Ein Ferlacherin in 7x72R wird nun in der 4. Generation erfolgreich geführt, mit Lutz Möller Geschoß !
Servus Lutz,
Danke für den 7x72R Ladungsvorschlag . Die alte Büchse schießt perfekt. Mein
Sohn führt nun schon in 4.Generation diese Ferlacher BÜFL. Im Mai ist damit ein
Knopfbock gefallen. Schußweite etwa 175 m. Der Bock machte 2 Fluchten und
verendete. Diese „Ferlacherin“ ist schon ganz was besonderes.
Mit freundlichen Grüßen, Werner Aichwalder, Donnerstag, 5. Juni 2008 14:15
Moin Werner,
wovon sollen denn die Waffenwerke leben wenn der Urenkel die Waffe vom Urgroßvater noch führt? Ich wollte eigentlich demnächst ein Werk gründen, aber jetzt überlege ich doch noch mal. Vielleicht wäre Speiseeis doch besser. Das hält beim Kunden keine 5 Minuten.
Waidmannsheil deinem Sprößling
Gruß Lutz,

Hauer

Sau
Hallo Lutz!
Im Anhang findest du einige Bilder von 7 mm Lutz Möller Geschoß-Resten. Wenn Du sie veröffentlichen möchtest, bitte gern.

Oben: 7 mm Lutz Möller Geschoß aus einem 100-m-Kugelfang.
Unten: 54 kg ♀ Überläufer - Kopfschuß | 230 kg Rumänienhirsch mit schrägem Kammerschuß | 77 kg 4 J. Keiler 18 cm Waffen Kopfschuß


Gruß, Markus G., Samstag, 14. März 2009 17:42
Hallo Lutz,
ich habe mal kurz einen
Vergleich einiger verschiedener 7 mm
Langwaffenpatronen erstellt, Verhältnis zwischen Patronenlänge, Pulvermenge und
V0 Geschwindigkeit. Die Angaben sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, da die
verschiedenen Pulvertypen einen nicht wahrheitsgetreuen Vergleich zulassen, da
eben Volumen, Gewicht und Leistung (Druckaufbau) bei jedem einzelnen Pulvertyp
ziemlich schwankt; ist aber trotzdem interessant und bestätigt deinen
Grundlehrsatz:
Kurz und dick = unser Glück! Lang und schmal = unsere Qual!
Tschüß! Fabian F.
Moin Lutz!
Ich wollte dich mal fragen, ob du beabsichtigst, in nächster Zeit ein 7 mm
Weitschussgeschoß mit hohem BC-Wert zu entwerfen und zu bauen, so in etwa wie
deine LM-101 oder
LM-102 Geschosse für's 8 mm S Kaliber
MfG Fabian F., Donnerstag, 3. Juni 2010 08:48
Moin Fabian,
so wie das LM-84? was hast du vor?
fragt Lutz
Hallo Herr Moeller,
ich benötige dringend 7 mm Lutz Möller Geschoß.
LM: Kommen!
Letzte Nacht fällte das 7 mm Lutz Möller Geschoß 7x64 einen 50 Kg ♂ Überläufer bei bestem Licht (Schnee) auf 270 m.
LM: Das ist weit!
Null Nachsuche, null Wildprettverlust. Lungentreffer. Einfach nur Top dieses Geschoß.
LM: Danke!
MfG Klaus Haag, Montag, 13. Dezember 2010 12:39
Hallo Herr Möller,
wie ich auf Ihrer Seite lesen konnte, scheint die Umstellung auf die
Messinggeschosse - zumindest im Kaliber 7mm - nun voll zu laufen. Ich hätte dazu
ein paar Fragen:
Ihr neues goldenes Jagdgeschoß scheint im Vergleich zum alten kupfernen länger
zu sein. Nach meinem (zugegeben rudimentären) Verständnis sollte sich dadurch
eigentlich der Widerstandsbeiwert des Geschosses verringern, was bei
gleichbleibender Masse zu einem höheren Ballistischen Koeffizienten führen
müsste. Sie erwähnen aber gleiche Masse und gleichen BC. Wo liegt mein Fehler?
LM: Da fehlt die Sollbruchnut zu berücksichtigen. Die Nut stört die Strömung. Das für gleiche Masse notwendigerweise bei Messing etwas länger Heck begünstigt die Strömung. Insgesamt gestalte ich die neue „goldenen“ Jagdgeschosse auf Änlichkeit. Kelin Abweichungen kömmen vor - allerings zum Besseren.
Wann können wir mit dem Auftauchen von Messinggeschossen im Kaliber 7,62 mm rechnen?
LM: Vermutlich im April.
Werden die Lutz Möller Geschoß durch die Messinggeschosse abgelöst oder wird es die roten
weiterhin bei Ihnen geben?
LM: Ich strebe rot durch gold zu ersetzen an. Wie
lange sich die Ablösung hinziehen wird, ist heute aber ungewiß.
Frage zum Werkstoff: gut zu zerspanendes Messing (Automatenmessing; CuZnxxPbyy)
enthält üblicherweise zwischen 0,5 und 3% Blei. Leider liegt das Blei im Messing
nicht im Kristallgitter eingebettet sondern als feinst dispergierte „Tröpfchen“
vor. Dies führt dazu, daß es aus der Geschoß- bzw. Splitteroberfläche lösbar und
auf Grund der Kleinheit der Teilchen (und daher großen Oberfläche) in hoher
physiologischer Verfügbarkeit vorliegt. Zugegeben: die Menge an Blei, die
theoretisch abgegeben werden kann ist wohl verschwindend gering, aber bei der
Bleifrei-Diskussion dreht es sich ja auch nicht immer um die puren Tatsachen,
Polemik und Ideologie sind nie weit entfernt. Aber vielleicht liege ich ohnehin
völlig daneben und die Geschosse sind eh aus bleifreiem Messing (Si-P Messing).
LM: Meine Jagdgeschosse aus Kupfer oder Messing splittern in wenige grobe Brocken, wählend Blei in viele kleine Körnchen zerstäubt. Näheres lies im Einzelen bei Staubkorngröße . Die Oberfläche bestimmt den Übergang; allerding nicht der 0,5 - 3% „Bleitröpfchen“, sondern der 99,5 -97% Legierung - des Messings. Automatenkupfer enthält Tellur, das ebenfalls giftig ist Auch da gilt das vorher gesagte. Mit den von Ihnen angeprochen Messinglegierung ist allerdings möglich ein volkommen giftfreies Geschoß zu fertigen, sollte das gewünscht werden. Mit Kupfer geht das nicht! Reinkupfer läßt sich nicht genügend fein bearbeiten.
Danke vorab für Ihre Information.
LM: Bitte gern. Bitte sehr!
Im September letzten Jahres schrieb ich Ihnen bezüglich
Sax Munition .308 Win.
Die Munition wurde geschossen (Waffen: Mauser M03 und Blaser K95, beide
streuten über 12 cm / 100 m!); wieder retourniert (Ursache
war angeblich mangelhafter Spitzen); mit ausgetauschten Spitzen erneut
probegeschossen (in Mauser M03 nun jagdlich gerade noch akzeptabel - etwa 45 mm /
100 m aber weit außerhalb des bisher gewohnten; in K95 noch immer jenseits von
gut und böse); Munition alter Charge besorgt und aus K95 probiert - Ergebnis:
für die Sau an der Kirrung Ok, der Fuchs auf 150 m blieb tabu.
Interessanterweise schossen und schießen beide Waffen mit Munition von der
Stange Streukreise um 30 mm / 100 m. Untersuchungen am Beschußsamt Wien zeigten
bei beiden Waffen korrekte Maße an den Patronenlagern und Übergangskegeln (Maße
des Patronenlagers der K95 laut Chefbüchsenmacher „sehr nah am kleinst
zulässigen Maß mit geringsten Toleranzen gefertigt - fast Benchrestqualität“).
Seine Vermutung: Das Maß L3 ist ebenfalls an der unteren Toleranz,
die Hülsen der gewerblichen Wiederlader scheinen nicht getrimmt worden zu sein
(es wurden abgeschossene Hülsen mit unterschiedlicher Länge gefunden), manche
der Hülsen scheinen daher beim Schuss mit dem Hülsenmund anzustehen. Darüber
hinaus gab es ganze Patronen mit bis zu 0,7 mm unterschiedlichem L6.
Aber was auch immer die Ursache war: Nachdem die ganze Versucherei am
Schießplatz eigentlich nur dazu geführt hat, daß von ursprünglich 100 Patronen
letztendlich noch 24 für meine Mauser und ganze 6 (einer alten Charge) für meine
K95 zur Jagd über blieben, wird in Zukunft selbst wiedergeladen.
LM: Richtig!
Ich meine auch als Neuling mit etwas Sorgfalt Munition herstellen zu können, die von Anhieb an Streukreise unter 12 cm / 100 m liefert. Mit der Muni für die K95 soll in Kürze begonnen werden - daher auch meine Frage nach Lieferbarkeit und Preis der „goldenen“....
LM: Sie können mich be Fragen gern Anrufen, Herr Weiss!
In der Zwischenzeit werde ich mich mal um die
Schnepfen kümmern....
Freundliche Grüße & Weidmannsheil, Martin Weiss, Donnerstag, 3. März 2011 11:24
Herzlichen Dank, lieber Herr Möller,
für die 7 mm MJG 7003. Unglaublich wie scharf die neuen „Murmeln“ aussehen - supersaubere Fertigung! Bin nun voller Erwartung ein erstes Stück damit zu erlegen.
Herzliche Grüße, Martin Hegener, Montag, 11. April 2011 11:27
Hallo Lutz,
bei SAX gibt es jetzt das
7,85 mm Kaliber (siehe Bild). Das sollen die Leute in ihre 7 mm Patronen laden.
Könnte es sein, daß es da ein wenig an Sachkenntnis fehlt? Ich hoffe nur, die
Geschosse sind tatsächlich nur 7,25 mm breit. Oder werden die Dinger deswegen
bei egun verhökert?
LM: Wie der Herr, so´s G´scherr. Verkloppt da ein
gewisser „Benelli“?
Liebe Grüße, Jan Großterlinden, Montag, 1. August 2011 22:02
Hallo Lutz,
das Bild der
7,85 mm Sax-Geschosse oben
stammt nicht von mir, sondern von einem mir unbekannten unter Pseudonym
arbeitenden Verkäufer in egun, der 40 Restgeschosse dieser Eigenproduktion
verkaufen möchte.
LM: Ist diese Pdsweudonym „Benelli“?
Der selbst hat das Bild inzwischen aus seiner Auktion gelöscht.
LM: Wie schön, daß Du es mir vorher zugesandt hast!
Dies nur zur Kenntnis. Auf
deiner Seite wird das Urheberrecht ja scheinbar sehr ernst genommen.
Liebe Grüße, Jan, Freitag, 5. August 2011 09:15
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.