Siehe das zeitgemäße 7,62 mm Lutz Möller Geschoß 7626
Rückstoßbremse hdp-Schraubbremse für 7,62 mm. Anschluß M15 x 1 Feingewinde auf 12 mm Länge. Für dasselbe Gewinde gibt es auch den Mündungsfeuerdämpfer „Dunkle Kraft“ und Schalldämpfer. Masse 51g, Länge über Lauf 39 mm, Rückstoßimpulsminderung je nach Patrone, Ladung und Geschoß, bei großräumigen 300er Magnumpatronen 41 - 48%, bei .308" W. und .30-06 Sprg. weniger.
Zu Dallschaf, Caribou und Elch:

Lieber Herr Möller:
Hier das von Ihnen angefragte Foto von dem Geschoßrest (7,62 mm 8g KJG;
300 Weath Magn.), nachdem es die beiden Schulterblätter des Alaska/Yukon
Elches durchschlagen hatte. Es steckte auf der Ausschußseite unter der
Decke.
Gruß, Ihr, Dr. S. Fischer, Montag, 24. September 2007 10:35
Sehr geehrter Herr Möller
zuerst einmal Achtung vor ihrer hervorragenden
Netzseite!
Jetzt zu meiner Frage: Ich besitze unter anderem eine Remington 673 /
.300" Rem SA UMag. Das Gewehr hat aber einen relativ kurzen 57 cm Lauf.
Ich bin noch auf Fabrikmunition angewiesen. Erst wenn ich mich wieder
voll auf das Jagdgeschehen konzentrieren kann, beabsichtige ich auf ihre
Geschosse umzusteigen. Funktioniert ihre
Rückstoßbremse unter diesen Voraussetzungen?
Ich frage mal hier vorab, da sie ja auf ihren seiten darauf hinweisen, daß
gewisse Voraussetzungen gegeben sein müssen, daß so eine Rückstoßbremse
auch deutlich wirkt. Ich kann das bestätigen, da ich einen FN Sniper 30-1
/ .308" Win. besitze, das Gewehr mit einer
Mordstrumm Rückstoßbremse ausgestattet ist, die aber überhaupt keine
Wirkung zeigt.
Mit freundlichen Grüßen,
Helmut Willfahrt, Mittwoch, 15. Juni 2005
Grüß Gott,
ich habe mir von Ihnen auf meine Remington 673 / .300 Remington SA Ultra
Magnum die Rückstoßbremse mit seitlichem Austritt (Seitenbläser) montieren
lassen. Ich war skeptisch, aber dachte mir, wenn es nur 30 % brächte, dann
wäre das schon ein Plus.
Ich bin gerade heim gekommen. Heute war es so weit. Ich war mit meiner
.243" W. und
7 x 65R und der .300er auf dem Schießstand und hatte genug
Zeit. Von der 7 x 65R hatte ich schon
Schulterschmerzen. So, und nun war die 300er dran. Ich bin immer
noch von einem heftigen Tritt ausgegangen, um mir das Fleisch erneut
massieren zu lassen. Geladen, angelegt, Schuß: Wow! Das hätte ich nicht
gedacht. Fast nichts ist passiert! Ein Schußverhalten wie die
.234er nur total sanft. Kein
Hochschlag der Waffe!! Und daß mit
4.900 Joule Mündungsenergie (vergl. 7 x
65R etwa 3.500).
Ich kann die Rückstoßbremse nur weiter empfehlen.
Das Erlebte regt mich immer noch etwas auf!
Ich freue mich schon auf nächsten Samstag. Da treffe ich mich mit einem
Waidkameraden auf laufenden Keiler. Der bringt seine olle
8 x57 IS mit. Die hat keine weiche
Gummischaftkappe, sondern eine aus Hartplastik. Hi hi, das wird ein Spaß!
Grüße aus Bayern,
Helmut Willfahrt, 7. August 2005


7,62 mm Gamsbock, Bild Zojer 2006
Guten Morgen lieber Lutz,
Seit dem 1.Mai bin ich hinter den Rehböcken her, da an mehreren Stellen
die Weißtannen verfegt sind. Leider hatte ich bis heute nur einmal
Anblick, und das morgens gegen 10:30 Uhr als ich mit meiner Frau zum
Einkaufen fuhr! (Die Straße führt durch`s Revier) . Natürlich hatte ich
keine Jagdwaffe dabei, somit blieb es bei dem einmaligen Anblick.
Am 7.Juni 2007 - Fronleichnam - morgens gegen 5:30 Uhr, wieder Mal beim
Frühansitz auf den Bock habe ich mich so gemütlich zurück gelehnt und
hörte dem Gesang der Vögel zu, ich traute meinen Augen nicht, stand auf
einmal ein Schweinderl 10 Meter vor meiner Ansitzleiter, hob das Haupt
in meine Richtung, nahm Wind auf und beschleunigte. Nach ~ 50 Meter
verhoffte der kleine Überläufer und sicherte in meine Richtung, stand
breit. Dieses nutzte ich und das Schweinderl kam zur Strecke. Und
vor allen Dingen habe ich keine umgebrochenen Wiesen, die ich wieder in
Ordnung bringen darf!
Also kein Bock aber Schwein gehabt! Siehe Bild!

Kein Bock gehabt, aber Schwein!
Inzwischen ist das ZF aus der Reparatur von Zeiss
zurück gekommen! (Neues ZF 6-24x72 und gleich defekt). Es gibt wohl
keine deutsche Wertarbeit mehr, denn dieses ist bereits das zweite ZF
von Zeiss, das ich wegen Herstellungsfehler zur Reparatur geben mußte!
Aber bei Merkel und Blaser ist das auch nicht besser! Ist eine Story für
sich!
LM: Gehe doch zu Schmidt & Bender!
Leider bin ich wegen dem ZF noch nicht zum einrichten der Waffe auf die
neuen Lutz Möller KJG gekommen. Ich schoß
zwar im Revier zwei Prüfschüsse mit den
Lutz Möller KJG. Diese waren gegenüber dem
Blaser CDP auf 100 m, 5 cm tief und 3 cm rechts.
Da ich jetzt aber immer Mal mit Schwarzwild rechnen
muß, habe ich in meine B97 den 9,3x74R
Einstecklauf eingebaut und brauche 100 Stk. KJG dafür. Somit habe
die Waffe komplett auf Lutz Möller KJG
umgestellt und kann dann das Einschießen in einem Arbeitsgang
bewerkstelligen.
Freundlicher Gruß und WH, Albert, Montag, 11. Juni 2007 01:36
Hi Lutz
Some pics you might find useful.

Picture 1

Picture 2

Picture 3
Mark, Mittwoch, 17. Oktober 2007 21:38
Hallo Herr Möller,
im vergangenen Jahr habe ich von Ihnen
Lutz Möller Geschosse bekommen 7,62 mm (9,1g!) und 8 mm S (9g). Die 7,62
mm 9,1g KJGe aus der .308 W. verschossen, hatten durchweg eine recht brutale
Wirkung, d. h. Ausschüsse von 6 - 12 cm bei Rehwild (auch ohne Knochentreffer).
Die Präzision war sehr gut (um 20 mm 5 Schuß / 100m). Freunde schossen neben
anderen Fabrikaten das neue 8g KJG mit
Kunststoffspitze aus der .308 W., das war nicht so grob und wirkte gut.
Mit freundlichen Grüßen, M. Groothoff, Donnerstag, 18. Oktober 2007 15:26
Moin Herr Möller!
Die von Ihnen 2006 bezogenen
7,62 mm Lutz Möller Geschosse haben sich zu meiner vollsten
Zufriedenheit bewährt. Daher möchte ich auch meine
.223" und 7*57R
mit Lutz Möller KJGen ausstatten. Ich benötige:
1. 100 5,6 mm KJG mit der Bitte eine
LADELEITER für RWS 901 zu
senden
2. 100 7 mm KJG mit der Bitte eine
LADELEITER für RWS 902zu senden
3. Ein antwort auf die Frage, ob man als Wiederlader zum Setzen der 7mm
Geschosse wegen der Plastikkappe besondere
Werkzeuge benötige?
Waidmannsheil, J. Martens, Samstag, 19. April 2008 11:38
Tag Herr Martens,
Ihre beiden ersten Fragen beantworte ich gesondert. Die dritte Antwort seht bereits hier unten.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Tag Herr Groothoff,
für flottes, mittiges und fluchtendes Geschoßsetzen bieten sich Ihnen RCBS oder auch Redding KJG Spitzenstempel, siehe folgend, an:

RCBS-KJG-Setzstempel
Der RCBS-KJG-Setzstempel weit in seinem Inneren genau die Rundung der schwarzen Kappe auf und läuft weich aus. Am Auslauf stößt er an das Lutz Möller KJG an. Eine Ausführung für Redding-Gesenke folgt in Kürze.

Mit dem Spitzenstempel setzen Sie Schwarze Kappe und Geschoß in einem Arbeitsgang, nachdem Sie vorher die Kappe mit den Fingern leicht in die Hohlspitze steckten. Die innere Stempelgestalt schmiegt sich an die schwarze Kappe an

Den Stecker braucht man nicht, da der Übergang das Geschoß an der Kante genau faßt. Wenn Sie dennoch solche wollen, bekommen die Restbestände gern mit.
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
nach langem Warten auf mein erstes Los der .30-06-KJG
Munition in , ist nun das erste Waidmannsheil eingetreten. Doch lassen Sie mich
von vorne beginnen. Nachdem ich mich für eine von 3 zur Verfügung gestellten
Ladungen von Herrn
Liebich entschieden hatte, wurde das Warten unerträglich. Mein Sauer & Sohn
Drilling wurde noch mit einer neuen Optik ausgerüstet (Schmidt & Bender
2,5-10x56 Abs. 4 LP). Deshalb kam das
Einschießen mit neuer Optik u. Munition gerade recht. Nachdem mein
Büchsenmacher die Waffe mit 3 cm Hochschuß auf 100 m eingeschossen hatte, konnte
es nun endlich losgehen.
Am letzten Sonntag fuhr ich ins Niederwildrevier in eine Kiesgrube. Von oben sah ich einige Kormorane am Wasser sitzen, beste Möglichkeit die Waffe zu prüfen. Der Angelverein ist ebenso erfreut über etwas Jagddruck auf die Schwarzen Fischfresser. Eigentlich etwas übertrieben, mit .30-06 Kormorane zu bejagen, aber es war ja nicht das erste Mal. Die Vögel trotzten etlichen Schrotladungen ( Wenn man überhaupt auf Schrotentfernung herankommt). Schußweite ~ 120 m und 30 Grad nach unten. Anschlag, Sichern, Stechen. - Schuß. Tatsache, einer bleibt liegen. Ab ins Auto und runter ins Loch zum Anschuß.
Erste Erkenntnis: Der Kormoran war nicht gerade so aufgeplatzt wie mit der Geco. Tolles Ergebnis.
So nun ging es am Montag auf Mondansitz, um den Sauen nachzustellen. Meine Wahl fiel auf die Kanzel „An der Suhle“. Die Kanzel mit Kirrung liegt in einem Buchenhochwald mit Buchenrauschen von etwa 2,50 m Höhe. Die Kirrung liegt auf einer Freifläche, die 150 m lang u. 80 m breit ist. Der Boden ist mit Grasbüscheln, Schlammpfützen u. Sträuchern bedeckt. Um 6 Uhr angekommen lief ich schnell zur Kirrung hin und verstreute eine Handvoll Walnüsse. Diese hört man beim Fressen, denn die zu knacken ist sehr laut. Um kurz vor 7 hörte ich Schwarzwild anwechseln. Von links kamen 4 Frischlinge von 20- 30 Kg geradewegs zur rechtsliegenden Kirrung zu und begannen zu fressen. Die Waffe lag schon auf dem Fensterbrett und ich pickte mir eine Freistehende heraus. Das Licht war etwas schwierig, denn der Boden war dunkel und die hohen Buchen werfen lange Schatten. Leuchtpunkt an, anvisiert, entsichert, gestochen - Schuß. Alle 4 springen ab. Was jetzt? Vorbei? Niemals! Ich warte eine viertel Stunde und will gerade abbaumen, da höre ich wieder von rechts Wild anwechseln. Also setze ich mich wieder hin, stellte Kopflampe aus, lud das Gewehr und siehe da, nun waren es nur noch 3 Sauen. Also hat die vierte den Schuß. Nun ja, wenn sie schon wieder kommen, suche ich mir wieder eine raus. Leuchtpunkt an, anvisiert, entsichert, gestochen - Schuß. Die fiel im Knall. Gott sei dank: Die Waffe schießt doch. Aber was soll ich sagen. Diana meinte es sehr gut mit mir und nach 20 Min. kamen die beiden Letzten wieder zurück. Woran liegt das? Sind es die Walnüsse? Die 2 wechseln von rechts nach links quer über die Freifläche und ich beschieße die hintere im Troll. Die fiel auch im Knall. So, jetzt fehlt noch die Vierte, aber es soll nicht mehr so sein. Diese ließ sich nicht mehr blicken. Also baumte ich ab und ging zur Strecke. Die beiden letzten lagen sauber auf der Schwarte. Nun ging ich zum Anschuß der ersten. Ich sehe viel Lungenschweiß. Die kann nicht weit sein. Also mit Lampe und dem 38" Revolver hinterher. Nach 60 m liegt die Sau verendet im Wundbett. Toll, ich habe alle 3 beschossenen Stücke ohne lange Nachsuche bekommen. Was will man mehr?
Nach dem Aufbrechen prüfte habe ich das Abkommen. Die erste bekam den Treffer hinter's Blatt, der kein Wildpret entwertete, jedoch eine Todesflucht anstieß. Die beiden Anderen hatte ich etwas weiter nach vorn und höher gefaßt. Beide Treffer zerstörten in der Halsgegend. Blätter und Rücken blieben Ordnung. Das war ein toller, aufregender Ansitzabend, mit viel Erfolg. Ich meine, Ihr Lutz Möller Geschoß hält, was Sie versprechen. Ich freue mich auf weitere Ergebnisse und werde Sie gerne darüber in Kenntnis setzten. Hier folgen ein paar Bilder

Erste Sau mit Einschuß

Zweite Sau mit Einschuß

Dritte Sau mit Nackentreffer

Die erste Sau, rechts Ein- u. links Ausschuß

Die drei Geschwister, alle bei 25 kg
Viele Grüße, frohen Weihnachten u. guten Rutsch
ins neue Jahr wünscht Ihnen
Matthias Krings, Mittwoch, 19. Dezember 2007 18:51
Waidmannsheil, Herr Krings,
das lief ja prima! Danke für Ihren Bericht.
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,
Dear Lutz
THANK YOU very much for such a nice bullets. I’m totally and absolutely stun by
their performance! I have to admit that I had big expectation form them, but I
still did not dare to expect such accuracy from a hunting bullets. I’m including
two targets for your evaluation.

One Target was shot with Heym SR30 chambered in .308” (six shots, 200 m).

Another Target was shot from Heym SR30 in .300WM (six shots) - both from 200m!
LM: Hey Tars, that I call good Shooting. Not too may Hunters shoot as well. Very nice!
Thanks to your bullets two whitetails, one mule deer and one moos did not have to worry about winter chills anymore. :) Especially I’m impressed with long range performance of your KJG in .300" WM since moose was taken with it from about 380 m and went down right on spot.
Kind Regards, Taras T., Donnerstag, 17. Januar 2008 05:40

16 mm Streukreis bei 6 Schuß 7,62 mm KJG auf 100 m von Nils Burschik
Das Lutz Möller Geschoß bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweitesorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.
Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Lauflebensdauer. Mit dem KJG schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!
Hallo Lutz,
die Wirkung der montierten
7,62-hdp-Rückstoßbremsen begeistert mich. Der
Rückstoß ist fühlbar
gemindert. Wenn ich auch nie so etwas „schußscheu“
war, muß ich sagen, es läßt sich einfach „weicher“ auslösen.
Allerdings sieht man auch nach dem Schuß den Unterschied zwischen Vitavuori und z.B. Rottweil oder Norma Pulver / Bofors. Nach einem Schuß mit Vitavuori- Pulver sieht man eine Sekunde nur „Dreck“. Ich bin deshalb auf Norma umgestiegen. Danke nochmals für Deine guten Ratschläge.
LM: Bitte sehr, bitte gern. Ich freu mich über
deine Bestätigung!
Meine Frage heute lautet:
Bitte lache nicht. Ich kaufte vor 2 Wochen ein russisches Gewehr Nosin Nagant
Sniper (7.62 x 54 mm R) nummerngleich mit 3,5-fach Zielfernrohr von 1942
gekauft, daß mit gekaufter Munition recht passabel schießt. Kann ich Dein
7,62 mm KJG (für .30-06) darin
verladen? Hast Du Ladedaten für o. g. Gewehr (75 cm Lauflänge) für Norma-Pulver
200 oder 202?
Mit freundlichen Grüßen Fritz, Freitag, 2. Mai
2008 00:14
Moin Fritz,
Die Munitionsbezeichnungen sind meist leider nur Namen, aber kein Maße. Schauen wir uns doch mal die 7,62 mm Kaliber an. Dabei ist das Kaliber immer der Rohrbohrungsdurchmesser, oder sollte zumindest sein. Das Kaliber bezeichnet, außer bei Rundkugel in Musketen, nie die Munitionsbezeichnung oder der Geschoßdurchmesser.
| Patrone [Maße in mm] | Bohrungs Ø | ZugØ | KJG |
| 7,62 x 51 NATO | .308" Win. | 7,62 | 7,82 | ja |
| 7,62 x 63 | .30"-06. Sprg. | 7,62 | 7,82 | ja |
| 7,62 x 67 | .300" Win. Mag | 7,62 | 7,82 | ja |
| 7,62 x 25 | 7,63 Mauser | 7,62 | 7,85 | |
| 7,62 x35 | 7,62 Tokarev | 7,62 | 7,92 | |
| 7,62 x 39 | | 7,62 | 7,92 | zu klein |
| 7,62 x 53 | 7,65 x53 Argentino | 7,62 | 7,92 | zu klein |
| 7,62 x 53 R finnisch | 7,59 | 7,83 | ja |
| 7,62 x 54 R russisch | 7,62 | 7,93 | zu klein |
Das 7,62 mm KJG ist an den Führbändern mit einem kleinen Übermaß für 7,82 mm durchmessende Züge ausgelegt. Die russische 7,62x54R Patrone mißt an den Zügen aber 7,92 mm, ist also 1/10 mm weiter. Das bedeutet, das 7,62 mm KJG ist für besagte Russenpatrone etwas zu klein. Es paßt zwar ein und wird auch gut schießen und treffen, aber der Gasschlupf wird die deine Neuerwerbung von 1942 schnell anfressen. Ich würde die Versuche also auf 20 Schuß beschränken, um das Rohr nicht flugs zu zerstören. Dann siehst du, ob der Prügel was taugt und kannst dir einen Satz MSG anfertigen lassen.
Bei 76 mm L6 beschleunigen 3,45 g N 202 das 7,62 mm KJG aus 75 cm Lauf aus der 7,62 x 54 R russisch bei nur 439 bar Mündungsgasdruck (angenehm zu schießen) auf 1.032 m/s, wenn nicht zuviel Gas durchschlüpft. Der tatsächliche Wert wird also niedriger liegen. Bei 3,1 g N200 erreichst du noch 1.016 m/s und 393 bar Mündungsgasdruck. Die Füllung beträgt aber nur noch 90,5%. Die Ladung sollte also nicht abgeändert werden - weder nach oben noch nach unten.
Schreib mal, wie du zurecht kommst.
Gruß Lutz
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.