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Hallo Herr Möller,
kurz vor Jahresende noch einige Zeilen mit Bildern zur Wirkungsweise Ihre
Geschosse. Das Alttier schoß ich auf kurzer Entfernung im leichten Troll mit der
308 Win.. Es lag nach 35 - 40 m. Nach dem Aufbrechen konnte ich erstmalig einige
Splitter sichern. Zwei Splitter steckte auf der Ausschußseite in einer Rippe und
hatte diese noch fast bis zur Hälfte durchschlagen. Die anderen Splitter waren
bis in die Decke vorgedrungen. Insgesamt konnte ich 5 einzelne Splitter
festgestellen. Auf einem Bild ist der Ausschuß mit den 5 Splitter um den
Schußkanal deutlich zu sehen. Wie die Bilder zeigen, ist die Wildbretentwertung
sehr gering und die Geschoßwirkung gut. Bei dieser Trefferzone kann ihr Geschoß
hervorragend zeigen, was in ihm steckt. Die Bilder sind leider nicht so
hervorragend gelungen.
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LM: Sauber geschossen! Sehr schön!
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Vielleicht können Sie sich noch an unser Telefonat im Sommer über die Hülsenproblematik bei der 8x64S erinnern. Ich war es leid, ständig gerissene S&B Hülsen nach zweimaligem Wiederladen zu haben. Auch war die Versorgung mit den einzigsten brauchbaren Hülsen von Horneber so schlecht, daß ich im August das Handtuch warf und meinem Büchsenmacher, Herrn Velser, den Auftrag erteilte, die Waffe auf die 8x68S umzubauen.
LM: Gut!
Die 8x64 Swar eine gute Patrone, was Wirkung und Reichweite
angeht. Ich hatte sicher bald 160 St. Wild damit erlegt.
Den Lauf tauschte ich gegen einen Matchlauf mit Bremse von L. Walther
ausgetauscht.
LM: Wieso Walther Bremse? Ich habe nichts gegen die Gebrüder Walter. Das Gegenteil ist der Fall. Wir arbeiten gut zusammen. Aber meine 8 mm hdp Bremse ist besser.
Oktober war die Waffe fertig. Iich hatte schon einige Ladungen mit ihrem neuen MJG gefertigt, die ich zum Schießstand nach Daun mitnahm. Hier traf ich den Herrn Michael Velser, der die Waffe mit den verschiedenen Losen zur Probe schoß.
LM: Warum nicht Sie selbst?
Er hatte schon zwei Wochen vorher die weißfertige Waffe mit einigen Fabrikpatronen geschossen, um die Funktion und Präzision zu messen. Hierbei stellte er erfreulicherweise fest, die Jagdbüchse zeigte hervorragende Präzision. So war ich dann doch gespannt, was Ihre MJG leisten würden. Ich hatte für einen Bekannten mit einer Sauer 202 Wolverine in 8x68 schon Patronen mit IhrenGeschossen hergestellt, welche ebenfalls sehrgenau trafen. So wählte ich diese Ladung. Lediglich das Fed. LMR Gold Medal Zündhütchen und ihre MJG waren der Unterschied zu den früheren Patronen. Das erste Los brachte 27 mm Streukrei. Das zweite lag bei etwa 21 mm. Das dritte brachte dann die Überraschung. Die vier nacheinander abgegebenen Schüsse ergaben ein Langloch.
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4 mal Möller Geschosse aus 8x68S in kurzer Folge in 11 mm Abstand!
Das erste Projektil lag tief und die drei nächsten im Anschluß leicht rechts hoch. Die Auswertung am PC ergab einen Streukreisdurchmesser von 10-11 mm. Vermutlich hätte sich der Kreis noch etwas enger zusammengezogen, wenn die Schüsse einzelnt mit kaltem Lauf abgegeben worden wären. Dies war aber aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen. Aber auch so zeigt die Waffe in Verbindung mit ihrem MJG ihr Potential auf.
LM: Kalt treffen Sie, wenn Sie das können, damit auf den Punkt. Sven Morgenstern erlegte mitder Munition in Namibai auf 456 m einen (nicht so großen) Springbock. Das geht!
Für Außenstehende dürfte die Tatsache, daß es sich bei der
Jagdwaffe um einen ollen 98er Mauser handelt, aber nicht um eine
hochgelobte High Tech Waffe aus dem Blaser Konzern, für Erstaunen sorgen. Wieder
zeigt es sich, wozu kleine solide Handwerksbetriebe fähig sind. Hier ist der
Kunde noch König und kann bei der Konfiguration seiner Waffe eigene Gedanken und
Wünsche äußern - und das zu bezahlbaren Preisen. Nur schade ist, daß sich
heute viele Jäger durch die Werbung der Großen beirren lassen und das Gute vor
der Haustür nicht mehr sehen. Für mich steht schon lange fest, dass die über 100
Jahre alte Konstruktion der Brüder Mauser noch heute genauso aktuell ist wie
1898 und sich bis heute vor keiner Neuentwicklung verstecken muß. Der vermutlich
größte Teil der afrikanischen Jäger vertraut dem Mauserverschluß nicht ohne
besonderen Grund.
Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich Ihnen und der
Familie.
LM: Danke für ihre freundlichenWort. In alter Verbundenheit
erwidere ich die von ganzem Herzen.
Ralph Becker, Sonntag, 18. Dezember 2011 19:06
Guten Tag Herr Möller!
Die Geschoße vom letzten Jahr sind nun aufgebraucht. Zum Wiederladen benötige
ich 100 Stk. MJG im Kaliber .30". Über die Wirkung und Präzision Ihre GEschosse
zu sprechen wäre wie Eulen nach Athen zu tragen! Einfach umwerfend!
Beste Grüße und Waidmannsheil, Andreas Stadler / Österreich, Donnerstag, 22.
Dezember 2011 17:21
Guten Tag Herr Möller,
ich suche für meine Sauer 202 mit 57 cm SSG 3000 Lauf und Sauer Bremse ein Geschoß. Bisher verwende ich 11,7g RWS Evo oder Norma Bal. Tip. Geladen mit N140 oder R 903.
LM: Welche Patrone?
Der Streukreis liegt damit im 300 m Bereich bei 6-8 cm. Jaguar kam nicht an den Streukreis heran.
LM: Ach ja!
Ich würde gerne Ihre Geschossen prüfen. Bitte senden Sie mir einen Link Ladedaten.
LM: Mach ich!
Vor einigen Jahren habe ich eine Bremse für eine Sauer 202 . 300 Weatherby von Ihnen bezogen.
LM: Die 7,62 mm hdp Rückstoßbremse, damal aus Stahl, heute aus Dural.
Das war eine sehr gute Entscheidung. Nach der Montage war die Waffe im Schußverhalten deutlich angenehmer. Aus einer geschlossenen Kanzel sollte jedoch ohne Gehörschutz kein Schuß abgegeben werden.
LM: Richtig!
Das ist bei der .308 mit Bremse kein Problem. Hat ja auch nur die Hälfte der Ladung.
Ich hoffe Sie können mir diesmal auch helfen.
LM: ja klar.
MfG, Carsten Wienand, Donnerstag, 22. Dezember 2011 23:34
Hallo Herr Möller,
Habe gestern bei Ihnen 50 Schuß LM 308 Munition bestellt und hoffe auf baldige
Ankunft. Ich habe heute noch einen letzten Versuch mit Sax Kjg versucht, aber
die Schußleistung war aus meinem K95 Stutzen leider enttäuschend. 50 mm ist für
meine Anforderugen ungenügend - ich hoffe ihre Munition liefert bessere
Ergebnisse. Interessant war bei genauerer Betrachtung auch das bei den Patronen
die Geschosse nicht exakt gleichmäßig gesetzt waren.
Danach interessehalber noch 5 Geco rausgejagt und wie gewohnt
18 mm Ø Streukreis - also an mir lag es nicht.
Ich Wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtfest und für nächstes Jahr viel
Waidmannsheil !
Thomas A., Samstag, 24. Dezember 2011 14:35
Hallo Herr Möller,
gestern habe ich Ihre Munition erhalten und bin von der Präzision ( siehe
Schußbild ) begeistert.

Mein K 95 Stutzen lieferte auf 100 m eine 5er Gruppe mit 16 mm
Streukreis – ich denke Schützenstreuung mal ausgenommen - besser geht es nicht !
LM: Meine Anerkennung für den guten Schützen. Sie wissen mit meiner Munition was anzufangen! Aber geben Sie die Hoffnung nicht auf. Jeder kann sich noch weiter entwickeln.
Dann konnte ich Ihre MJG gestern wie versprochen auf Rotwild einsetzten.
Stück war ein schwacher Spießer ca. 60 kg , Entfernung
90m, Schuß hinter Blatt, Fluchtstrecke 30 m, Ein- und Ausschuß etwa
gleich groß, Wildbretentwertung gleich null.
Stück war ein Schmaltier 50 kg, Entfernung 70 m, spitzer Schuß etwas weiter hinten ( da schräg gestanden ) Ausschuß hinter Blatt, Fluchtstrecke 60 m , Wildbretentwertung gleich null.
Es war bei beiden Stücken für mich kein Anschuß zu finden und sehr wenig Schweiß auf der Fluchtfährte. Anbei Ihre gewünschten Bilder – weitere Erfahrungsberichte folgen ( Reh, Sau )




Mit freundlichen Grüßen, Thomas Anzi, Mittwoch, 4. Januar 2012 09:55
Moin Herr Anzi,
Ihr Wild arbeite mit Ihnen ja gut zusammen, daß Sie ein Abschuß versprechen und halten können. Da Sie im Januar noch Einiges zu erlegen haben und 308 Win. schießen, send ich Ihnen passende Kurzbahnmuntion für Ihren Auwald mit dort üblichen Schußentfernungen bis 150 m. Meine Kurzbahnmunition ist für Hoch und Niederwild bis 200 m bestimmt. Daher wähle ich auch 200 m GEE. Das vereinfacht Fleck zu halten und von 4,5 cm tief an der Mündung bis gut 2 cm hoch auf 100 m und 200 m Fleck zu treffen. Einfacher ist das kaum hinzubekommen. Hinhalten, schießen, treffen, töten.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Gestern war ein guter Tag.







Das Kitz konnte ich gegen Mittag auf 60 m erlegen, es ging, da es mich mitbekam nach deutlichem Zeichnen noch 30 m, sonst wäre es vermutlich im Feuer liegen geblieben.
Der Überläufer mit 40 kg wechselte mich abends um 20:15 auf 70 m an. Er blieb im Knall der .308 Win liegen.
Auf dem Heimweg machte ich noch eine Feldrundfahrt und sah ein einzelnes Schwein auf gut 120 m an einer Gehölzkante entlangziehen. Das Mondlicht war sehr hell, weshalb ich mich entschied zu schießen, da der Wind im Rücken kam und ein weiteres Angehen schwierig machte. Im Schuß verschwand die Sau. Am Anschuß war nichts als die Eingriffe zu finden. Die Nachsuche ergab nach etwa 200 m einen jungen Keiler mit 60 kg aufgebrochen. Der Schuß saß von der Höhe gut, jedoch zu weit hinten. Die Leber war durch einen Splitter kaputt. Schweiß war wahrscheinlich deshalb nicht zu finden, weil der Einschuss dafür noch ein wenig zu hoch lag.
Trotzdem war gestern ein gelungener Tag!
mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil, Jasper Tramp, Mittwoch, 4. Januar 2012
13:40
P.S. Es war die nur die Handykamera da, tut mir leid.
LM: Gute Handykamera, langt doch! Vor allem hat man sie dabei, wenn man sie braucht!
Ich habe eine Ladung für die .308 gemessen, die mit einer geringeren Füllmenge von etwa 90 % höhere v2 Abweichungen, als die von mir verwendete 8x57IS ergab. Gefüllt wurde ebenfalls das Norma 200. Ist es möglich, daß die Abweichungen im starken Zusammenhang mit der Füllmenge gesehen werden müssen?
LM: Ja. 90% ist zu wenig Füllung. Gute Ladungen unter 95% Fülldichte zu bekommen ist schlecht möglich. Füllen Sie die Patron ganz voll!
Rufen 100 %- Ladungen grundsätzlich gleichmäßigere Geschwindigkeiten hervor?
LM: Ja!
Wie ist hier Ihre Erfahrung?
LM: Eine volle Hülse mit hohem Gasdruck zeichnen gute Ladungen aus.
Guten Morgen!
Die .308- Ladung ist für ein Familienmitglied, das die von Ihnen so „ heiß geliebte“ R93 führt. Mittlerweile habe ich mal Quickload bemüht. Die Ladung hatte ich nur von ihnen übernommen und den Füllstand geschätzt. Das Programm sagt nun 94,1 % voraus. Erhöhe ich auf 100 %, ergibt dies 5130 bar Gasdruck. Ist das für eine R93 wirklich empfehlenswert? Ich benutze zwar gute RWS-Hülsen, aber ganz wohl ist mir dabei nicht. ;)
LM: In dem Fall wechseln Sie auf das nächst langsamer Pulver um sowohl den Dichte zu erhöhen, aber ohne den Gasdruck über 4.500 bar klettern zu lassen. Wie immer wird der erste Schuß einer neuen Ladung von einer R93 nie von der Wange abgefeuert sondern mit freiem Platz für ausschießende Verschlüsse nach hinten. Man weiß ja nie, was in den Pulverdosen drin ist, bevor man damit geschossen hat. Im übrigen mißt die DEVA gern Drücke bis 6300 bar mit zugehörigen Geschwindigkeiten, wennSie auf Nummer sicher gehen wollen
Gruß, C. Müller, Donnerstag, 5. Januar 2012 09:29
Guten Abend Herr Möller,
vorhin hat es wieder geklappt. Im Tagebau ästen auf einer des Hangschutzes wegen angelegten Senffläche drei Stück Rehwild. Ein Angehen auf der offenen Fläche war unmöglich, also mußte es ein weiter Schuß werden. Ich suchte mir ganz oben auf dem Hang ein gute Lage für einen sicheren Schuß steil runter in den Tagebau hinein. Der Präzision Ihrer Munition bewußt, wagte ich den Schuss mit Ihrem MJG auf geschätzte 250 m . Ich hielt ein wenig höher an (weshalb überhaupt?) und ließ fliegen. Im Knall brach das Stück zusammen und blieb liegen. Beim Annähern an das Stück versuchte dies sich plötzlich wieder aufzurichten. Mein Fangschuß beendete den Versuch jedoch schnell.
Der Fehler den ich machte lag im Haltepunkt. Ich vergaß weiter unten an zu halten, wie das bei steilen Schüssen sein muß, und krellte das Stück bedauerlicher Weise nur. Die Richtung paßte jedoch. In Zukunft wird auch das mit der Höhe besser werden.
LM: „Berg rauf - Berg runter = halte drunter“, sagte man früher.
Beim Aufbrechen stellte ich fest, ein Splitter traf die Lunge am untersten Zipfel und einer den Pansen. Wahrscheinlich wäre das Stück nach ein paar weiteren Minuten von allein verendet. Bilder zu machen vergaß ich in dem Gedanken an die Bergung den Hang hinauf leider.
LM: Danke für Ihren lehrreichen Bericht! Die Strecken verhalten sich wie folgt:
| Weite | Tiefe | Strecke |
| 200 | 25 | 202 |
| 200 | 50 | 206 |
| 200 | 75 | 214 |
| 200 | 100 | 224 |
| 200 | 125 | 236 |
| 200 | 150 | 250 |
| 200 | 175 | 266 |
| 200 | 200 | 283 |
LM: Siehe auch
Rechenblatt Winkel. Es zählt die waagerechte Entfernung. Wenn Sie 200 m weit
und 175 m tief schießen, beträgt die schräge Flugstrecke 266 m, aber der
waagerechte Anteil ist nur 200 m. Sie können mit meiner LM Munition also Fleck
halten. Halten Sie das nächste Mal so an - einfach Fleck.
Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil, Jasper Tramp, Donnerstag, 19. Januar
2012 19:58
Sehr geehrter Herr Möller,
da bei uns im Staatsforst noch in diesem Jahr die bleifreie Jagd Pflicht wird, bin ich bei Ihren MJG gelandet. Ich führe eine Sauer 202 in 308 Win. auf Sauen und Rotwild in allen Größen. Derzeit benutze ich die dicke Lapua Mega in 12g. Ich weiß, sie ist zu schwer und sehr hart, aber ich bin eigentlich sehr zufrieden damit. Können sie mir für meine Voraussetzungen (Waffe, Wild) eine perfekte Patronen bauen?
LM: Schon erledigt, finden Sie im Laden.
Wenn ja, wie hoch wäre der Preis für 100 Stück. oder MJG Munition?
LM: Siehe im Laden?
Welche Hülsen benutzen Sie für die .308 Win.?
LM: HP.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmanns Heil, Martin Seißer, 17. Februar 10:19
Hallo Herr Möller
Da ich in den nächsten Wochen wahrscheinlich auf Ihr MJG
umsteigen werde, hab ich da mal eine Frage an Sie. Da sie ja wahrscheinlich
wahnsinnig viele Erfahrungsberichte haben, . . .
LM: Ja, hier!
. . würde ich gerne Ihre Meinung einholen. Wie schießt Ihre Munition aus meiner Waffe?
LM: Woher soll ich das wissen. Die kenne ich doch gar nicht!
Ich führe eine Sauer 202 Select im Kaliber 308 Winchester mit
60 cm Standardlauf. Zu der Dralllänge kann ich Ihnen leider nichts sagen. Hab
bis jetzt die Lapua Mega verschossen. Zu meiner vollen Zufriedenheit und trotz
des schweren Geschosses für die 308 bin ich auf 30 - 40 mm bei 5 Schüssen
gekommen. Das reicht mir jagdlich vollkommen aus.
Und dann eventuell noch Erfahrungsberichte für die Sauer 80 (65 er Lauflänge) in
300 WM mit Ihren MJG.
LM: Suche Sie hier! Ich bin keine Auskunftei für Alltäglichkeiten. Suchen und lesen Sie halt bei mir. Dan werden Sie das passende schon finden.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmanns Heil, Martin Seißer, Samstag, 31. März 2012 08:37
Hallo Lutz
Ich hoffe Du hattest viel Waidmannsheil in Afrika.
LM: Nach der halben Zeit konnten und mußten 1,6 Tonne Fleisch nach Windhuk geliefert werden, um Platz zuschaffen. Dann füllten wir die Lücke zügig wieder auf.
Deine LM Munition ist noch vor Deinem Urlaub bei mir angekommen. Ich bin natürlich sofort auf den Schießstand gefahren. Was soll ich sagen? Ich bin von der Präzision beeindruckt. Da schieße ich mit meiner .222 Keppeler nicht besser. Nachdem ich die Waffe chemisch gereinigt hatte, war es ja klar, daß ich mit einem Ölschuß leben mußte. Dieser lag dann aber schon eingermaßen gut- nur leicht links. Der 1. richtige Schuß lag dann rechts. Dann nach links gedreht und nach dem nächsten Schuß noch einen Klick hoch und einen links.
Das Ergebnis: 4 Schüsse mit der Sauer 202 im Kaliber 308 Winchester. Streukreis:
14 mm. Ich meine, damit kann man zufrieden sein :-)
Mit freundlichen Grüßen und Waidmanns Heil, Martin Seißer,
Freitag, 27. April 2012 10:09
PS: Tut mir leid, aber ich hab alle Schüsse auf die selbe
Zielscheibe gesetzt, aber Hauptsache mit
Ihrer. ;-)
PPS: Verzeihen Sie die schlechte Bildqualität
Sehr geehrter Herr Möller,
bei der .308 Munition aus Ihrem Laden gingen Rehe mit bestem Kammerschuß noch sehr weit, bzw. lebten noch sehr lange.
LM: Sende Sie bitte Trefferbilder in und aus der Decke von außen und innen, auch vom Geräusch, damit ich mir das vorstellen kann. Wie weit waren Schußentfernungen?
Ein schwaches Kitz im Herbst lebte nach 4-5 Minuten mit bestem Kammerschuß noch.
LM: Haben Sie die Zeit mit der Uhr gemessen, oder kam Ihnen die verstrichene Zeit nur so lang vor?
Da kaum Wildbretentwertung auftritt, glaube ich, das lag an mangelnden Ansprechverhalten des Geschosses im geringen Wildkörper eines Rehes.
LM: Es werden viele Rehe mit meinen Geschossen, bzw. meiner Munition geschossen. Das Reh ist sogar die Hauptwildart dafür. Das von Ihnen beschreiben Verhalten stellt eine ganz ungewöhnliche Ausnahme dar. Deshalb will ich zuerst Bilder sehen, damit ich weiß, was das geschehen sein mag.
Wäre ein schwereres Geschoss besser? Die 308 ist ja auch nicht die Schnellste.
LM: Ach So? Wer sonst außer mir, bietet denn .308 Munition mit 975 m/s v0? Das ist schneller als die meiste .243 Win. Munition (die gemeinhin als Flitzer angesehen wird.)! - Sie haben Ziel- und Wundwirkung gar nicht verstanden: Das feste Geschoß, bzw. nach dem Auftreffen auf das Ziel dessen Splitter und Restbolzen und das weiche, „flüssige“ Ziel wirken über die Fläche mittels des Staudruckes aufeinander, der mit der Geschwindigkeit zum Quadrat wächst (~ v²). Bei gleicher Pulverenergie einer Patrone und der Wucht eines Geschosses ~ ½ Masse v² verhält sich dessen Geschwindigkeit ~ Wurzel (2 Wucht / Masse). Ausgesprochen sinkt bei steigender Masse die Geschoßgeschwindigkeit ~ 1/Wurzel (Masse). Ihre Gedanke geht vollkommen in die verkehrte Richtung. Um die Wechselwirkung zwischen festem Geschoß und weichem Ziel zu erhöhen, muß die Geschwindigkeit wachsen, aber nicht die Masse. Die muß sinken!
Viele Grüße, Andreas, Dienstag, 24. April 2012 20:17
Betreff: Schmalreh mit der .308 Win. MJG
Hallo Herr Möller,
endlich konnte ich das MJG in der .308 Win. jagdlich
nutzen. Nachdem in der Vergangenheit ein Nutzer ihrer Seite von
langen Fluchtstrecken bei Rehen berichtet
hatten, war ich natürlich besonders neugierig. Kurzum, das Reh beschoß ich auf
gelaserten 76 Metern. Es fiel sofort im Feuer, warf noch einmal kurz das Haupt
hoch und war schon verendet. Aussagekräftige Bilder habe ich beigefügt. Man kann
sehr gut erkennen, wie Ihr MJG im Wildkörper sofort
angesprochen hat. Der Ausschuß auf dem Blatt war von mir nicht beabsichtigt,
stört mich aber keineswegs. Schließlich sind keine giftigen Geschossresten in
dem Wildkörper zu vermuten.
Schmalreh mit Einschuß
Schmalreh mit MJG Ausschuß durch das Blatt
Einschuß aus der Decke hinter dem Vorderlauf
Ausschuß durch das Blatt aus der Decke
Lungenzerstörung
Lungenzerstörung
Gruß, O. Dippel, Mittwoch, 2. Mai 2012 08:09
LM: Da geht´s schon los. Zoll. In der EU ist die Verwendung von Einheiten unter anderem durch die EG-Richtlinie 80/181/EWG[3] weitgehend vereinheitlicht worden. In der Europäischen Union (EU), der Schweiz und den meisten anderen Staaten ist die Benutzung des SI im amtlichen oder geschäftlichen Verkehr gesetzlich vorgeschrieben.
Guten Morgen, Herr Möller,
wenn Sie gelegentlich mal Zeit finden, würde ich gerne mal etwas über Ihre
Abneigung gegen die amerikanischen .30“ Kaliber erfahren…
LM: 1. Zoll. 2. Amerikanisch.
Bei der .30-06 mit der
Delta-L-Schwäche kann ich das verstehen. Auch bei der .300 Win. Mag. mit der
eher störenden Gürtelhülse. Ich bin kein Ballistiker, aber die .308 Win. und die
.300 WSM finde ich dagegen sehr gelungen. Die kurze .308 müsste mit einem
schnell abbrennenden Pulver geladen selbst aus einem 52 cm Lauf die volle
Leistung bringen.
LM: Richtig.
Bestückt mit Ihrem MJG sollten Ihre Geschosse auch auf 200 Meter noch sicher ansprechen.
LM: Tun sie.
Auch auf leichtes Wild!
LM: Ja.
Also bestens für Jäger, die eine kurze Büchse bevorzugen und keine sehr weiten Schüsse anbringen wollen.
LM: Ja.
Gut, daß oben gesagte trifft auch auf die 8x57 IS zu
LM: Eben.
Aber das schmälert meiner Ansicht nach keineswegs die Qualitäten der .308 Win.
LM: Unsere deutsche 8x57IS war Jahrzehnte eher da. Also ist
die .308 überflüssig - im übrigen für den beabsichtigten Zweck eine
Fehlentwicklung und -entscheidung.
Und wenn die .300 WSM gekonnt geladen ist, sollte sie (nahezu) die Ballistik der
.300 Win. Mag erreichen.
LM: Liegt zwischen.30-06 und .300 WM
Also bestens für Jäger, die auch mal 300 Meter weit schießen müssen oder wollen. Auch hat Ihr Geschoß 7626 eine größere Flächenlast (und damit größere Eindringtiefe) und einen besseren BC als das Geschoß 8004.
LM: Kleinkaliber ist besser als Großkaliber. In der Hinsicht ist 7 mm noch besser.
Also, sooo schlecht ist das Kaliber .30“ gar nicht, oder?
LM: S. o.
Wenn ich in meinen Ausführungen irgendwelche Denkfehler gemacht habe,
berichtigen Sie mich bitte!
LM: Vaterlandsverräter! Ich hab´s auch gern, wenn man mir
deutsch schreibt, nicht lateinisch.
Schönes Wochenende, Gruß O. Dippel, Freitag, 4. Mai 2012 08:41
Hallo Herr Möller,
gestern konnte ich ein Schmalreh mit Ihrem MJG in .308
strecken. Der Schuß saß auf 60 m kurz hinter dem Blatt.
LM: Gute Zielwahl!
Das Stück fiel wie vom Blitz getroffen. Einschuß kalibergroß, Ausschuß etwas größer, da es ein wenig schräg stand und der Schulterknochen getroffen wurde. Leider habe ich keine Fotos, da der Handyakku kurz vorher den Geist aufgab.
LM: Was ist im Notfall? Allein im Wald kann ein Zweitakku
vielleicht manchmal ganz nützlich sein!
Mit freundlichen Grüßen, Waidmannsheil, Jasper Tramp, Montag, 14. Mai 2012 07:56
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.