Lies vorher .308" Munition | .308" I | .308" II

Hallo Herr Möller,
könnten Sie bitte überprüfen was mit den .308" Win. Lutz Möller Geschoß Geschichten nicht
stimmt? Beim Anklicken derselben erscheint untenstehendes Bild. Das ist echt
mühsam zu entziffern.
LM: Ich sah in Ihrer Nachricht kein Bild unten! URL?
Wenn ich dran denke, daß ich - um den S&B Hülsen der Fa. Schnetz zu entgehen -
zu Fa. B. gefahren bin um dann dort erst nur PPU/Prvi Partizan zu kriegen von
denen ich jetzt lese, sie seien die Ursache eines ziemlich unakzeptablen
Streukreises (Beitrag
von Hrn. Peter H.) sein sollen, kann ich nur mehr den Kopf schütteln. Und
noch mehr ärgert mich, es wird noch einige Zeit dauern, bis ich die .308 B.
Patronen überhaupt schießen kann! Ich werde Ihnen aber auf jeden Fall davon
berichten.
Bis dahin freundliche Grüße & Weidmannsheil, Martin Weiss, Dienstag, 7.
September 2010 09:06
Moin Herr Weiss,
PPU-Patronenhülsen sind nicht schlecht. Im Beschußamt Wien benutzt Herr Halusch die wegen Ihre Widerstandfestigkeit für Prüfladungen. Über die serbische Nationalmannschaft fand ich mal den Zugang zu dem dortigen Chefballistiker, der mir einige Einblicke gewährt. Ich glaube PPU ist durchaus auf gutem Weg. Von S & B kann ich das gleiche leider nicht behaupten. Die Bude ist eher so wie Winchester oder Remington.
Woher die Schwierigkeiten mit der B.UG .308 Lutz Möller Munition stammen ist meines Wissens derzeit noch nicht geklärt. Seltsam ist das allemal. Wegen der ehemaligen Beziehung zu der Unternehmung enthalte ich mich hier eigener Bemerkung zu deren Munition, will aber weiterhin gern Beiträge veröffentlichen.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Lutz,
anbei Bildere eines Maultierhirsches, den ein Freund mit seiner .308 und Deinen
Lutz Möller Geschoß letzten Sonntag schoß.


Der kam gerannt (kleine Drückjagd mit Freunden) und ist auf
10 m 2 x getroffen worden, 2 x hoch waidwund, Einschuß 10 cm hinter den Rippen
gerade unterhalb der Wirbelsäule, Ausschuss zwischen 9. Und 10. Rippe. Ich nehme
an, der 2. Schuß ist nahe an der Wirbelsäule vorbei oder ein
Splitter ist rein. Er
file und lag dann am Fleck. Die Löcher im Darm hielten sich in Grenzen, Leber
angekratzt, allerdings war eine Menge grüner Soße ausschussseitig unter die Haut
gedrückt. Wir haben leider das ganze Lendenfilet verwerfen müssen (Hämatom,
durchschossen). Für die Schüsse war das eigentlich noch ein sehr gutes Ergebnis,
da habe ich mit Weichblei schon viel schlimmeres bei ähnlichen Schüssen gesehen.
Sag mal, hat Quickload RL 17 im Programm und kannst du mal Ladungen für die
9.3x62 und 7 Rem mag rechnen?
LM: Ich muß ins Bett. Bitte erinnere mich morgen noch einmal daran.
Liebe Grüße, Christian F. Samstag, 13. November 2010 00:12
Guten Abend Herr Möller,
ich habe mir vor kurzem eine neue Waffe zugelegt, und zwar eine Remington 700 mit kurzem, schwerem Lauf in .308" Win. Der Lauf ist nur 51 cm kurz.
Da ich auf Ihrer Seite offenbar an einen wahren Fachmann geraten bin, möchte ich Sie fragen, wie sich die Leistungen meiner Patrone bei diesem „kurzen“ Lauf ändern. Die Leistungstafeln der Munitionshersteller beziehen sich ja meines Wissens nach auf 60 cm Lauflänge. Mit kürzerer Lauflänge erwarte ich sinkende Leistungen.
Ich freue mich über eine kurze Antwort. MFG und Waidmannsheil, Alexander Erlen, Sonntag, 19. Dezember 2010 17:48
Tag Herr Erlen,
in diesem Falle haben Sie mit der 7,62x51 oder .208" Win Patrone für 51 cm Lauf nichts falsch zusammengestellt, weil die kurze, großkalibrige Sturmgewerpatrone für Dauergebrauch = Reihenfeuer aus kurzen Läufen entworfen ist. Sie haben unverdientes Glück. Der Stummel stört hier nicht. Besser allerdings wäre gewesen, vor dem Kauf zu fragen.

Unser G3 für eben dies Patrone hatte nur einen 43 cm langen Lauf. Lesen Sie mehr bei Stutzenlauf und Lauflebensdauer. Das Gesaget gilt nur für Patronen mit wenig Pulver für das Kaliber, wie 8x57IS oder 9,3x62.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Hr. Möller!
Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Weiterhin viel Erfolg mit den Lutz Möller Geschoß und ein glückliches Händchen mit Ihrem neuen Geschäft.
LM: Danke. Beste Grüße zurück!
Kurz von der Reise berichten ich Ihnen die Wirkung eines Ihrer Lutz Möller Geschoß eschosse .Keiler 34kg etwa 40 m .308" H&K Polygonlauf durchschlug den Schädel, den Hals den gesamten Körper dann das Gelenk der Keule und endete im Muskel.

Kopfschuß | Einschuß von oben gezeigt

Einschuß seitlich gezeigt
Null Zerstörung. Einfach genial.

Blei und Tombakschrot mit Lutz Möller Geschoß Restbolzen
Dazu den Vergleich zu anderen Geschossen (siehe Bilder der bleiernen Sippe) die ich beim zerlegen der Sauen meiner letzte Drückjagd gefunden habe, meist nur unter der Decke durch Knochen aufgehelten. Leider habe ich nicht alle aufgehoben. Auch das sog. „Möller JG“ eines anderen Herstellers, bei dem sich Fahnen aufrollen, war dabei.
LM: Ein Schande von den Mistkerlen sowas „Lutz Möller Geschoß“ zu nennen. Die anderen haben`s eben nicht drauf!
Dummerweise hab ich es dem Schützen mitgegeben. Es steckte in
der Wirbelsäule. Weshalb dies nicht weiterging ist mir allerdings ein Rätsel.
Möglicherweise keine Kraft.
Mit freundlichen Grüßen, und viel Waidmannsheil 2011, S. Müller, Montag, 27.
Dezember 2010 11:45.
Hallo Herr Möller,
ich lese grad auf Ihrer Seite = Möller JG Wirkung gegen Blei = Da wird ein „Lutz Möller Geschoß“ .308 aus einem Polygonlauf verschossen. In Meiner Erinnerung habe ich gespeichert : > Lutz Möller Geschoß und P-Lauf geht nicht <. Das hab ich damals sehr bedauert, da meine Waffe eben einen Pölyg.-Lauf hat. Geht das jetzt oder geht besser nicht?
LM: Lutz Möller Geschoß geht nicht. Das war ein KPG, also ein Sondergeschoß für Heckler & Koch Polygonläufe. Die wwaren damals dso freundich mir das SProfil mitzuteilen, so daß ich dafür ein Sondergeschoß gebaut habe.
So habe ich nur meine 7x65R aufgerüstet. ( letzter Erfolg = Frischling 16 kg auf 217m - lt. Entfernungsmesser - Fein, wenn man sich über den Haltepunkt keine Gedanken machen muß.)
LM: Je angnehmenr man schießt, desto entspannter , dest leicher sind gute oder beste Ergebnisse zu erzielen.
WMH Jochen R. Montag, 27. Dezember 2010 17:46
Sehr geehrter Herr Möller,
seit vielen Monaten verfolge ich die Beiträge in Ihrem
Netzplatz und denke immer wieder darüber nach, ob ich nicht auch einmal ein
Lutz Möller Geschoß oder ggf. bald ein MJG versuchen sollte. Angesteckt
wurde ich neben den Beiträgen in Ihrem Netzplatz vor allem durch einem
Jagdfreund, der das Lutz Möller Geschoß aus einem R93 mit
57,5 cm langen Lauf aus der .300 WM Patrone mit
hoher Präzision und dadurch
einhergehender großer Zufriedenheit verschießt.
Ich besitze seit über 16 Jahren einen R93 im Kaliber .308 Win, der ebenfalls
eine Länge von 57,5 cm aufweist. Derzeit verwende ich das
CDP von Blaser und bin damit zufrieden,
sowohl im Hinblick auf die Wildpretentwertung, als auch auf die Präzision bei
Entfernungen von 250 m. Trotz aller Bedenken, die - berechtigt oder nicht
berechtigt - gegen die R93 bestehen, bin ich neugierig darauf, wie viel mehr an
Präzision mit einem Lutz Möller Geschoß und der o.g. Lauflänge drin wäre. Oder sehen Sie im
Zusammenhang mit diesem Kaliber und dem R93 ein zu großes Wagnis?
LM: das staht doch alles längst
hier!
Wenn ich mich dazu entschließe, wie genau ist der Ablauf? Gibt es bereits
„Ladedaten“ zu meiner Zusammenstellung, oder müssen diese neu erstellt werden?
LM: Ihre Daten finden Sie hier. Folgen Sie meiner Empfehlung. Auf ein paar Zemtimeter mehr oder weniger Lauf kommt es bei der kurzen Sturmgewehrpatrone gar nicht an.
Sind Sie der erste Ansprechpartner, oder z.B. die Firma Liebig?
LM: Wenn Sie etwas von mir wollen, müssen Sie allein mit mir reden, mit niemandem sonst!
Ich danke Ihnen im Voraus!
Viele Grüße, Lars Markgraf, Dienstag, 22. März 2011 18:08
Hallo Herr Möller,
ich schieße .308 Winchester aus einem Steyr Mannlicher SBS 96 Stutzen mit kurzem
50 cm Lauf. Rehwild, Rotwild, Damwild, Muffelwild, Schwarzwild, Füchse = alles
in den Brandenburgen Wäldern und Feldern. Die
Schußentfernungen sind von 20
Meter bis 180 Meter. Mit dieser Waffe gehe ich seit 1998 zur Jagd. Vorher hatte
ich einen Drilling aus Suhl 8x57 IRS 12/70, den ich viele Jahre geführt habe.
Seitdem ich den Stutzen in dem Kaliber .308 W habe, renne ich aber fast jedem
Schwein hinterher und wenn es nur 20 Meter in die Dickung ist.
Das war dies von der 8x57 IRS nicht gewöhnt. Da lagen die Sauen am Anschuß und
die Suche war die seltene Ausnahme. Oftmals habe ich auf kurze Entfernungen mit
12er Brennecke auf Schwarzwild aus dem Drilling geschossen und die Sauen lagen
auch. Ich wurde deshalb oft von meinen Jagdkumpels verspottet, ich würde so
sparsam sein, ich würde der Kosten der Kugelpatronen wegen lieber die Brennecke
nehmen. Ich war dies aber so gewöhnt, weil ich als Jungjäger in den 70iger
Jahren noch mit einer 12er Flinte ohne Zielfernrohr gegangen bin. Da habe ich
mir das Korn noch mit Leuchtfarbe angemalt, damit ich in der Mondnacht die Sauen
irgendwie aufs Korn bekam. Lange ist das alles her, aber dabei habe ich die Jagd
gelernt. Und jetzt, mit 58 Jahren, muß ich mit der .308 Win. den Sauen
hinterherrennen. Die Patrone regt mich eigentlich auf und ich hätte mir schon
längst wieder eine 8x57 zugelegt, aber die Waffe schießt wirklich gut und sie
ist mir in der Bedienung in Fleisch und Blut übergegangen. Da bin ich auf der
Pirsch im Mais und auch auf Kanzeln, mal auch für eine größere Entfernung immer
sicher gewesen.
Man wechselt dann nicht so einfach.
An Munition habe ich alles durch, was der Markt so hergibt,
fast immer das gleiche = suchen ! Mal mehr, mal weniger. Ganz selten längere
Suchen mit Hund. Und ich habe kein Stück in den letzten 12 Jahren mit dem
Stutzen verloren. Alles gefunden, aber mit Aufwand. Und das regt mich auf. Jetzt
werden sie bestimmt gleich denken und schreiben --- ließ mal
Zielwahl ! Damit habe ich mich
unabhängig von Ihren Seiten auch schon
auseinandergesetzt. Ich schieße seit langer Zeit nicht ins Leben (Blatt / Herz),
sondern versuche immer in die Lungenpartien
zu gehen. Da ist dann auch immer genug Schweiß. Aber die Stücke fallen kaum am
Anschuß.
Nachdem ich seit Jahren ihre Seiten lese, kommt es mir darauf an, mit
ihrer Munition diesen Zustand zu
verbessern. Oder ist dies zuviel verlangt ?
LM: Das glaube ich nicht. Dafür mühe ich mich doch fortwährend!
Mit freundlichen Grüßen, J. Zeiske, Gesendet: Montag, 2. Mai 2011 21:13
Habe die Ehre, Herr Möller.
Ich spiele mit dem Gedanken, Ihre Möller JGe mal zu versuchen. Ich bin seit etlichen Jahren Wiederlader und habe, nachdem die Gegebenheiten im Revier sich geändert haben, von .300 WinMag auf .308 Win umgestellt. Die Waffe ist mit dickem (22 mm Mündungsdurchmesser), 60 cm langem Lauf und 254 mm langem Drall ausgestattet. Beim Einschießen der Waffe konnte ich mit herkömmlichen 11,7 Gramm Geschossen und mäßiger 2,46 g Ladung N 540 die beste Präzision erzielen. Nun ist es aber so, daß ich auch schon mal auf weitere Entfernung hinlangen müßte und mir deswegen ein leichteres, gestreckter fliegendes Geschoß zu passen käme.
Wie reagiert Ihr 7,62 mm 8 Gramm Lutz Möller Geschoß auf obige Dralllänge hinsichtlich der Präzision?
LM: Gut!
Freundliche Grüße, Michael Weinelt, Mittwoch, 11. Mai 2011 06:52
Moin Herr Möller,
ich las gerade auf Ihrer Seite den Beitrag von Herrn Liebl „Norma 200 Rottweil
901“, in dem ziemlich klar zum Ausdruck kommt, bei den beiden genannten Pulvern
handelt es sich offenbar um das gleiche („aus dem selben Topf“). Das ist gut zu
wissen und leider auch ein wenig bedenklich - denn laut meiner (aktuellen?)
QuickLoad Version 3.6 sollte Rottweil R901 eigentlich eine Spur progressiver
sein als N200.
LM: Das ist seit immerhin schon 4 Jahren gut zu wissen.
Ich spielte die beiden Pulver mal im Beispiel .308Win / 7,62mm KJG-S am zulässigen Höchstdruck durchgespielt. Wenn ich nun nicht wüßte, die heuteige R901 Ausführung wurde offenbar in Richtung offensiv geändert (denn das läß sich ja aus Herrn Liebls Bericht schließen) . . .
LM: Vermutlich im Jahre 2007.
. . . und ich fahrlässigerweise die möglichen 2,939g vom neuen R901 in die Hülsen stopfe, kann die Sache ins Auge gehen.
LM: Ach was. Bei der .308 macht das kaum was aus! Die wird nach CIP sowieso unterladen!
Ich glaube das Beispiel zeigt, trotz des tollen Hilfsmittels QuickLoad kann man nicht nicht genug acht geben kann.
LM: Bei Treibladungspulver und Sprengstoff immer!
Schöne Grüße, Martin Weiss, Mittwoch, 11. Mai 2011
21:37
p.s.: Haben Sie mein Nachricht vom 03.05.2011 bekommen?
LM: Das weiß ich heute doch nicht mehr! Was meinen Sie, was hier los ist!
Guten Morgen Lutz,
Ich habe die MJG jetzt in die 308 verladen: Mit R901, neuer R8 Blaser Lauf, 520
mm lang, komme ich bequem auf 970 m/sec.
Am Mittwoch geht es nach Brandenburg zu arbeiten
und zu jagen. Da kann ich zum Glück Beides miteinander verbinden. Ich bin mal
gespannt was sich nach Afrika
so ergibt.
Mit freundlichem Gruß, Hubert Bayer, Sonntag, 29. Mai 2011 13:34
Lies MJG Bock Juni 2011!
Waidmannsheil lieber Herr Möller,
ich habe es satt, stark zerstörtes Wild auch bei guten Treffern mit
Teilmantelgeschossen sehen zu müssen. Freunde von mir haben mich auf die Fährte
KJG gebracht – seit 50 Jagdjahren hat es wahrlich lange gedauert. Doch jetzt
hoffe ich das Richtige gefunden zu haben.
LM: Gewiß!
Können Sie mir sagen, wo ich für meine Blaser R 93, .308 Winchester Munition erwerben kann?
LM: Ja, im Laden!
Gerne höre ich bald von Ihnen.
Waidmannsheil, Dieter Matthes, Gesendet: Freitag, 10. Juni 2011 14:36
Hallo Herr Möller,
2x Schußwirkung (.308 Win., 8g KJG)auf Rotwild, Treffer jeweils ~ 4 cm hinter dem Schultergelenk:
Schmaltier, ~ 80 m, breit. Flucht ~ 10 m, verhofft und
dreht sich um. Wie Fehlschuß. Ausschuß an der richtigen Stelle zu sehen.
Nach etw. 5 - 10 Sekunden Taumeln und Zusammenbrechen. Auf Ein- und
Ausschußseite deutliche (2 Handteller groß)
Blutergüsse unter der Decke.
Spießer, ~ 250 m, breit. Bricht im Feuer zusammen und ist in der Vegetation nicht mehr zu sehen. Lag am Fleck, kaum geschlegelt. Ein Splitter hatte senkrecht über dem Schußkanal die Wirbelsäule getroffen. Null Wildbretentwertung.
Beide Ausschüsse (wie fast immer) etw 2 - 3 cm Durchmesser.
Lungenschweiß aus Ausschuß und Äser.
Ich nin neugierig auf Ihre neuen MJG Geschosse aber auch sehr zufrieden mit
Ihren alten KJG Geschossen und habe noch über 100 Stück davon.
Viele Grüße, G. A. Montag, 25. Juli 2011 16:58
Hallo Herr Möller,
Dank Ihrer guten MJG Geschoße und der guten Arbeit meines Freundes T.G., der mir diese lädt kann ich Ihnen erste Präzisionsberichte liefern.

Auf dem ersten Bild sehen sie das Schußbild von 3 KJG, 100m, Rotweil 901, 2,85g.

Das zweite Bild zeigt 3 MJG, 100m, Rotweil 901, 3,0 g.
LM: Auf den Zielscheiben steht aber andere Ladungsmassen!
So macht's Spaß. Weitere Berichte werden folgen.
Peter Ehling, Montag, 25. Juli 2011 17:43
Werter Herr Möller
Danke für die Antwort zu
Lieferezeiten.
Wissen Sie was ich an Ihnen besonders schätze, ist, daß man eine Antwort bekommt
und man immer das Gefühl hat, man sei gut beraten.
LM: Danke für Ihr freundlichen Worte. Ich versuche so offen und wahrhaftig wie möglich zu sein, auch wenn meine Deutlichkeit, mit der ich Einsichten vertrete, von Leuten, die Meinungen von erkannten Tatsachen nicht scheiden können, oft als elitäre Arroganz mißverstanden wird. Sei´s drum! An bestehenden Tatsachen kann ich eh nichts ändern. In der Zukunft neuen Tasachen zu schaffen beschäftigt mich den ganzen Tag, aber sicher sind wir über die Tat erst nach der Tat. Insofern geht im Leben auch mal was daneben. Bei mir wie bei anderen. Schön auch „auf der Gegenseite der Rechnung“ die selbe Einsicht zu finden. Das stellt zufrieden.
Danke und ich freue mich in balde Ihre „Chupferbitza“ (Schweizerdeutsch für Kuperstücke) in der Gegend zu verteilen. Ich habe mir ein Kg Norma 200 gekauft um die .308er zu befeuern.
LM: Dann heizen Sie mal tüctig ein! Ohne Dampf keine Leistung, sagte der Lokomotivführer zum Heizer. Schwingen Sie die Schaufel.
Dann bis zum nächsten Mal, wenn ich denn wieder Nachschub
brauche.
Schönes Wochenende und freundliche Grüße aus der Schweiz, Urs Landolt, Freitag,
5. August 2011 15:57
Sehr geehrter Herr Möller,
mein Name ist Alexander Rempp. Ich bin im schönen Schwabenland zuhause und habe
ein Anliegen an Sie. Ich würde für meinen Stutzen .308" Win. gern 100 Patronen
von einem Freund laden lassen. Er ist seit Jahren ein erfahrener Wiederlader und
auch überzeugt von Ihrem Jagdgeschoß. Das Grundsystem meines Stutzens ist
ein 98er Brasil-System aus dem Jahr 1908. Er besitzt einen Lothar
Walter - Lauf; wie schon gesagt für die .308 Win. Patrone. Die Lauflänge beträgt
52 cm. Ich werde diese Waffe zukünftig ausschließlich zur Jagd auf Gamswild in
den Bergen einsetzen, weite Schußsituationen sind da also durchaus gegeben.
LM: So sehr meinne Jagdgeschosse die Leistungen der Patronen strecken, so wenig ist die .308" Win., noch dazu aus einem Stutzen, für die Gamsjagd gereignet.
Ich benötige also ein Geschoß das eine präzise, stabile Flugbahn besitzt und möglichst schnell tötet. Durch die hohe Rasanz Ihres Jagdgeschosses ist die Möglichkeit auf weitere Schüsse gegeben - dies denke ich jedenfalls.
LM: Grundsätzlich ja, aber Gemsen schießen Sie im Kar über den Bäumen im Tageslicht bei voller Sicht. Die sehenSie auch. SChüsse von 2 - 300 m und draüber hinaus sind ander Tagesordnung. Dafür die Sturmgrerhrpatron nicht bestimmt.
Da ich mit Ihrem Jagdgeschoß bislang keinerlei Erfahrungen habe, bitte ich Sie mir eine kurze Stellungnahme zu meiner Situation und Vorhaben und einer ehrlichen fachliche Beurteilung. Schön wäre eine E-mail von Ihnen.
LM: Klug war vorher zu fragen. Lesen Sie:
Gamsjagd,
Gamswaffe !
Bis dahin alles Gute mit freundlichen Grüßen, Alexander Rempp, Freitag, 5.
August 2011 18:50
Hallo Herr Möller,
wie versprochen folgen die ersten Erfahrungsberichte mit der Lutz Möller .308 MJG
Munition. Nachdem ich am Vorabend 4 Füchse auf Entfernungen zwischen 30 und 180
Meter erlegen und mich zum wiederholten Male von der Präzision überzeugen
konnte, ergab sich heut die Jagd auf einen Jährling. Auf ~ 120 m stellte er sich
breit und ich lies fliegen. Auf den Schuß zeichnete er durch kurzes Hochspringen
deutlich und fiel nach vielleicht 10 Schritten in sich zusammen.
Gehörn
Einschuß
Ausschuß
Ausschuß, nah
Einschuß innen
Ausschuß innen
Ja was will man mehr, präzise, schnell und sauber. Vielen Dank für Ihr Spitzenprodukt.
LM: Vielen Dank für Ihen knappen, aussagkräftigen und hervorragend bebilderten Bericht.Waidmannsheil zum roten Bock und weiter so!
MfG, Ehling Peter, Dienstag, 16. August 2011 23:19
Hallo Herr Möller
Mir scheint, Ihre MJG sprechen auf Rehwild besser als
Ihre KJG an. Soviel Schweiß hatte ich mit dem 8002 bei quasi identischem
Treffersitz noch nie.
Mit freundlichen Grüßen, Christian Waldmann, Mittwoch, 17. August 2011 09:45
Hallo Herr Möller,
trotz des kleinen „Engpasses“
vor ein paar Wochen kam meine Munition (.308" Win.) recht schnell. Ich habe
jetzt beschlossen (damit ich meinen inneren Frieden endlich finde) meinen
gesamten Fuhrpark auf Ihre Munition umzustellen, habe daher gestern die 9,3x62
geordert.
Sobald die .300 WSM verfügbar ist lassen Sie es mich wissen, dann wird diese
Büchse auch umgestellt☺!
Herzlicher Gruß, O. Dippel, Donnerstag, 15. September 2011 17:01
Tag Herr Dippel,
danke für Ihre Meldung!
Jeder Schütze braucht für seine beste Leistung ein unerschütterliche Urvertrauen in sein Gerät. Dafür arbeite ich!
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Moin Herr Möller,
ich habe mal wieder meine .308" W. belebt:

R93 Jagdmatch mit Lochschaft

Anbei ein Schußbild, 5 Schuß / 100 m LM: Falsche Zielscheibe
Lutz Möller KJG vor 2,88g R901 in RWS Hülse, gezündet mit 5341.
Sicher läßt sich noch mehr Dalli `rauspressen, mehr Präzision geht aber kaum.
LM: Ich schicke Ihnen einen Kasten, den jemand zurückgesandt hatte „weil die nicht präzise seien“. Ich würde sehr gern Mal sehen, wir die sich in den Handen von jemand wir Ihnen, der damit umzugehen weiß, verhalten.
Schade ist eigentlich nur, daß der Feuerschlucker nicht über den dicken Lauf paßt.
LM: Das geht etwas anderes. Wie dick ist der Lauf?
Meine Offroad in 9,3x62 schießt übrigens mit den KJG ähnlich präzise. Ein Geschoß, das Freude macht.
LM: Sie mir auch! Schreiben Sie für uns doch bitte mal einen Aufsatz über ihren Lochschaft.
Schöne Grüße, Tom Schwindling, Samstag, 17. September 2011 13:28
Moin Herr Möller,
die Schachtel mit den angeblich fehlrhaften Geschossen ist angekommen. Die ( teilweise delaborierten ?) Geschosse haben schon sehr eigenwillig gesetzte schwarze Kappen ( zu tief gesetzt, unterer Rand wölbt sich nach außen, Spitzen teils krumm), sind ansonsten aber von meinen nicht zu unterscheiden.
Sobald der Stopfer meines Vertrauens wieder im Lande ist, werden wir mal 10 Stück nach den bewährten Ladedaten zusammenstecken. Ich werde Ihnen von dem Abend auf dem Schießstand berichten, gehe aber mal davon aus, daß das Ergebnis gut sein wird.
Zu dem Lochschaft gibt es garnicht so viel zu berichten. Es
handelt sich um den Nachbau eines Succes - Schaftes, einziger Unterschied ist
das Material : Meiner ist aus Multiplex Buche ( Etwas mehr Gewicht) und
aufgeweitet für den Jagdmatchlauf. Das höhere Gewicht in Verbindung mit dem
steileren Griff ist bei allen Anschlagarten ergonomisch deutlich angenehmer und
hat auch meine Ergebnisse messbar verbessert.
Freundliche Grüße, Tom Schwindling, Donnerstag, 22. September 2011 17:06
Sehr geehrter Herr Möller,
in den letzten Wochen konnte ich die Patronen MJG in 308 der
Lutz Möller GmbH endlich einsetzen.
Die LM Munition verschieße ich aus meine BBF Heym S 22 S2. Ich habe damit zwei
Kitze zu 10 und 11 kg gestereckt. Ich führe neben der Heym BBF auch noch seit 2
Jahren eine Heym SR 30 in 7x64 mit der ich bereits mehr als 40 Stück Wild erlegt
habe, dort nutze ich von Anfang an Ihr KJG. Somit habe ich im Vergleich zur 308
ein wenig Erfahrung gesammelt. Beide Kitze standen beim Schuß etwa 50 - 60
m von mir entfernt. Beim Abkommen zeichneten beide Stücke, allerdings relativ
schwach, sie wurden nicht, wie dies bei meiner 7x64 meist geschieht, bei solchen
Treffern zunächst auf den Boden geworfen. Zudem flüchteten Stücke dann in
einer Art, als ob sie nicht getroffen waren. Was mich zunächst annehmen ließ,
daß ich gefehlt hatte.
LM: Auf 50 - 50 m zu feheln, obwohl die Kitze zeichneten?
Ich suchte beide Male am Anschuß vergeblich nach Pirschzeichen. Das mag aber
auch der Aufregung und der hereinbrechenden Nacht geschuldet sein, das den
Eindruck des Verfehlens natürlich zunächst noch verstärkte. Glücklicherweise
hatte ich den Hund immer dabei und suchte nach. Nach gut 150 m sehr agiler
Flucht, die ich weitgehend beobachten konnte, brachen die Stücke dann aber doch
in der Deckung zusammen. Dort fand sich dann auch genügend Schweiß. Beim
anschließenden Versorgen in der Wildkammer habe ich dann die Stücke genauer
untersucht.
LM: Bitte Bilder!
Bei beiden Kitzen war die Trefferlage fast gleich, knapp hinter dem Blatt lagen Ein- und Ausschuß. Sowohl Ein- als auch Ausschuß waren ähnlich groß.
LM: Wie groß? Bilder?
Es waren nur kleine Blutergüsse rund um Ein- und Ausschuß erkennbar. Beide Male wurden die Rippenbögen beidseitig vom duchschossen. Leider kann ich kein Bild beilegen.
LM: NehmenSie das nächst Mal eine Kamera oder immerhin ein Kamerahand mit.
Der Wundkanal verlief in beiden Fällen direkt durch beide
Lungenflügel, knapp am Herz vorbei. Er war klar scharf abgegrenzt sichtbar und
in etwa von daumendickem Durchmesser. Außer dem Wundkanal waren keine
weiterreichenden Verletzungen der naheliegenden Inneren Organe sichtbar, sodaß
ich den Eindruck hatte, das Geschoß sein einfach nur „durchgigegangen„ und
verurschte dabei scheinbar kaum
Spitterwirkung im
Tier. Aufmerksam geworden, konnte ich auch keine Anzeichen für Splitterwirkung
finden. Meist drücken sich beim KJG die Splitter als kleine Blutergüsse an der
Innenseite der Rippenbögen auf der Ausschußseite ab. Ziehe ich hier nun einen
Vergleich von 7x64 KJG und 308 MJG Munition dann würde ich sagen: Aus der
Erfahrung mit Ihrem KJG, MJG wäre bei meinem 7x64 KJG wäre hier die
Lungenflügel, als auch die angrenzenden Organe sicher erheblich stärker
zerstört, eine Splitterwirkung wäre klar erkennbar, und ein scharf abgegrenzter
Schußkanal nicht sichtbar gewesen. Darüber hinaus hätte ich bei Ihren KJG
Geschossen, eine bekanntermaßen deutlicher Wirkung am Anschuß, als auch klare
Pirschzeichen mit einem größeren Ausschußloch erwartet.
Aus den Beobachtungen schließe ich vorsichtig, in beiden Fällen habe MJG Geschoß
nicht wie gewünscht „aufgemacht“, damit nicht seine Wirkung voll entfaltet. Die
geringe Zerstörung der inneren Organe, die vermutlich vorhandenen aber nicht
ausreichenden Pirschzeichen, unterstützen diese Hypothese. Wenn das tatsächlich
so wäre, stellt sich natürlich die Frage, was ist der Grund, warum das MJG sich
im Wildkörper so verhalten hat und nicht seinem Konstruktionsprinzip gefolgt
ist. Nachdem es keine nennenswerten Unterschiede in der geometrischen
Geschoßgestalt gibt, muß es einen anderen Grund geben.
Ziel der Konstruktion ist es neben einem Restbolzen der für Eindrintiefe und
sicheren Ausschuß sorgt ein ausreichendes Maß an Gewebezerstörung durch Splitter
zu erreichen.
LM: Richtig!
Dies geschieht nur, wenn die Gestalt und der Werkstoff dem Konstruktionsprinzip folgen. Nachdem sich das Konstruktionsprinzip nun ja schon auch bei anderen Kalibern bewährt hat vermute ich, daß hier ein temporäres Werkstoffthema dahinter steckt.
LM: Ohne Bilder dabei gewesen zu sein und das Geschehen selbst beonachtet zu haben, oder das Geräusch und die Kammer besehen zu haben, oder aussaegkräftig Bilder zu bekommen ist mir nicht zweifelsfrei klar, was gewesen ist.
Gestützt ist dies vom Wissen, daß eine Splitterbildung oder starke Deformation „Aufmachen des Geschoßes“ neben der Projektilgeometrie auch von den Werkstoffeigenschaften gesteuert wird, vermute ich als Werkstofffachmann, die notwendige und einstellbare Härte, Sprödigkeit des Grundmaterials könnte einen Ansatzpunkt geben.
LM: Gewiß.
Darüber hinaus bin ich natürlich sehr gespannt Herr Möller, was ihre Meinung zu dieser Beobachtung ist.
LM: Danke für Ihren Beicht. Nehmen Sie das nächste Mal eine Kamera mit und senden mir ausagekräftige Bilder zu dem nächsten Bericht. Waidmasn Heil!
Mit freundlichen Grüßen, Roman Landes, Samstag, 15. Oktober 2011 08:02
Hallo Lutz,
ich habe es nun endlich zum Schießstand geschafft, um meinen beiden Waffen Deine Geschosse zuzuführen.

Heckler & Koch HK 770 Selbstlader
Da ich ja nun erstmals bißchen Sorge hatte, mein HK 770 würde das Ganze nicht wie gewünscht vertragen fuhr ich erst mal mit 3x5 Schüssen zum Stand, davon je 5 mit empfohlener Ladung von der Seite und die anderen beiden etwas weniger, um erst mal zu gucken was das Gewehr davon hält.
Also habe ich mit der empfohlenen Ladung angefangen. Der erster Treffer saß ein bißchen weit links und klein wenig hoch, aber, naja sie sollen ja nur eng beisammen liegen. Danach habe ich mit kurzen Warten 2 Schüsse, ohne die Scheibe zu mir zu holen, abgefeuert. Als diese dann bei mir angekommen war ein leichtes Grinsen. Ich habe dann die anderen 2 Schuss auch abgefeuert. Ergebnis siehe im ersten Bild:

Treffer im roten Kasten
LM: Nimm meine richtige Zeilscheibe!
In dem folgenden Bild erkennt man noch die Schüsse mit den beiden geringeren 308-Laborierungen.

Zwei .308" Ladungen aus der HK 770 auf einer Scheibe
LM: Für einen Selbstlader halte ich das für ein gan hervorrgaende Ergebnis! Sauer wird neidisch werden!
Die .270 Win lag genauso gut, doch leider hat mir hier jemand die Anschußscheibe abgeklebt. Ich werde aber die nächsten Tage noch mal hingehen und die Waffen dann darauf einschießen, und werde dann auch richtige Scheiben dafür nehmen und mehr Bilder machen. Auf alle Fälle hat es Spaß gemacht, da ich glaube wenn evtl. auch bisschen subjektiv, aber die Waffen obwohl es keine starken Kaliber sind noch schöner geworden sind vom Rückstoß.
LM: Deinen letzen Halbsatz verstehe ich nicht. Was willst Du mir sagen?
Mit freundlichen Grüßen, Frank Radke, Sonntag, 30. Oktober 2011 14:43
Betreff: Endlich
zum Schießstand geschafft
LM: Deinen letzen Halbsatz verstehe ich nicht. Was willst Du mir sagen?
FR: Daß mit Deinen Geschossen der
Rückstoß der Munition noch
angenehmer geworden ist, obwohl die beiden Waffen schon sehr wenig davon haben.
Sonntag, 30. Oktober 2011 16:15
Sehr geehrter Herr Möller,
ich habe einen
K95
Stutzen für .308 W. Munition und verwende diesen auf Rehwild, Rotkahlwild und
Sau. Ich habe schon so manches versucht: Geco sehr gute Präzision, meist kein
Ausschuß und Wildbret verheerend.
LM: Geco ist für die Zielscheibe, aber nicht für Wild bestimmt. Da müssen Sie sich nicht wundern!
Bei SST auch perfekte Präzision ( 15 mm ) meist sicherer
Ausschuß, allerdings die ersten 20 m fast kein Schweiß und die Rehe
flüchten bei Schüssen
hinters Blatt bis zu 100 m.
Ich suche Munition, die eine guten Präzision aus meinem Stutzen liefert, guten
Anschuß, Schweiß und kurze Fluchtstrecken. Für mich ist dies sehr wichtig, da
ich ein Aurevier mit viel Rotwild habe und sich eine Nachsuche oft ohne die
nötigen Pirschzeichen sehr schwierig gestaltet.
LM: Passende Munition siehe
Lutz Möller GmbH
Vielen Dank für Ihre Antwort.
T.Anzi, Sonntag, 18. Dezember 2011 11:21
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.