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Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
MJG, KJG und Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß ist der Treffer  - nicht das Geschoß.

Lutz Möller 6,5x57R Munition

für alles Wild aus Kipplaufbüchsen

Lies alte Geschichten zu Lutz Möller 6,5x57R KJG Munition

Lutz Möller 6,5 mm KJG Geschoß; 6 g schwer; 31,5 mm lang; BC 0,452
für 75,2 mm lange 6,5x57 R Patrone 60 cm Lauf, GEE 212 m; ± 5 cm Reichweite 246 m

Pulver Masse [g] Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
Rottweil R901 2,60 86,7 3.380 578 99,99 954
Norma 201 2,75 85,3 3.409 606 99,28 961
Rottweil R902 2,75 90,4 3.363 597 99,49 955
Norma 202 2,75 88,6 3.427 588 99,99 965
Norma 203B 2,87 90,9 3.335 702 98,26 970
Rottweil R903 2,96 97,6 3.307 695 98,73 965 empfohlen
Rottweil R907 3,00 96,8 3.400 628 93,39 956 Hinweis
Norma URP 3,13 100,2 3.315 735 96,92 979
PCL 507 2,80 85,0 3.384 671 99,23 965
PCL 516 3,00 89,2 3.445 696 89,20 970
Vectan Sp 11 3,03 93,0 3.286 713 98,03 973
Flugbahn
Weite [m] 0 50 100 150 200 250 300
Schnelle [m/s] 965 928 892 857 823 789 753
Bahn [cm] -4,5 +1,5 +4,6 +4,7 +1,3 -5,6 -16,3
Leistungen
Fleisch [cm] 68 67 66 65 64 63 62
Knochen [cm] 14 13 13 12 12 11 10

Siehe auch 6,5 mm hdp Rückstoßbremse für die Blaser K95!

Rottweil R907 und R901

Sehr geehrter Herr Möller,

leider habe ich die in Ihren Ladedaten aufgeführten Pulver nicht vorrätig. Haben Sie auch Ladedaten für die Rottweil-Pulver R901 und R907 verfügbar?

Wir hatten schon einmal bezüglich 9,3x64 geschrieben. Mein Wiederlader lud mir dann im vergangenen Jahr einige Ladungen. Das Ergebnis war nicht schlecht. Falls meine eigenen Versuche mit der 6,5x57 R auch vielversprechend ausfallen, werde ich die Lutz Möller KJG bei Ihnen bestellen.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören und verbleibe

mit freundlichen Grüßen, Bernd Witscher, Samstag, 29. September 2007 17:42

Tag Herr Witscher,

nicht alle möglichen Ladungen sind zu empfehlen. Ein Hülse sollte mindestens 95% gefüllt sein und das Pulver im Lauf mindestens zu 98% abbrennen, sonst wird die Ladung lageabhängig und flammt. Bei teilleeren Hülsen mit lebhaften Pulvern lauert auch die Gefahr die Hülse zu überladen, daß der Gasdruck durch den Deckel geht. Einem Kippblockverschluß kann das wenig anhaben, aber andere Kipplaufwaffen sind da ggf. empfindlich. Das bitte ich zu bedenken, wenn Sie sich oben eine Möglichkeit aussuchen, aber am besten bleiben Sie bei der Empfehlung.

Lutz Möller,

Kurze Kipplaufbüchse

Sehr geehrter Herr Möller,

Ich beabsichtige, mir eine Kipplaufbüchse im Kaliber 6,5x57R zuzulegen (Blaser). Als Nichtfachmann und Hobby-Jäger hätte ich mal 2 Fragen an den Experten: Wäre die Lauflänge mit nur 53 cm ein Problem? Wieviel würden dazugehörende KJG-Patronen kosten, denn ich bin leider kein Wiederlader?

Danke und Gruß, Peter Kremer, Montag, 8. Oktober 2007 16:43

Moin Dr. Kremer,

bezüglich Munition wenden Sie sich bitte an die Lutz Möller GmbH. Die Blaser K95, wenn es sich denn um diese handeln sollte, ist eine ganz hervorragende Waffe: Leicht, kräftig, genau! Sie aber mit ungeeigneten Läufen zu versehen, wäre schlecht. Den Fehler sollte man vermeiden. Ich weiß nun nicht, worauf es Ihnen ankommt. Wenn Sie unbedingt einen Stummel wollen, dann wählen Sie eine dazu passende Patrone, wie z. B. die 8x57 IRS für den ½ m oder 7x57 R für etwas längere Läufe, wie ihre 53 cm.

Soll es aber die 6,5x57R Patrone für weitere Schüsse sein, dann muß der Lauf mindestens 60 cm lang sein. Sie können sich ja noch mal näher zu ihren Wünschen und Möglichkeiten (Jagdgelegenheiten) äußern.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

1. Versuch mit 6,5 mm KJG

Hallo, Herr Möller,

heute morgen habe ich das erste Stück mit dem 6,5 mm KJG 6g in 6,5x57 R vor 3,24 g R 904, BR-ZH) erlegt: Schmalreh mit 12 kg, geschossen auf rd. 65 Schritt, lag 40 m vom Anschuß. Da mir bei diesem Schuß der Schaft nicht verrutscht ist, konnte ich sehen, daß das Stück nicht zeichnete. Es sprang ab in die nahe Dickung, fing aber auf einer Blöße schon an zu taumeln. Im Gegensatz zu meinem Rot-Schmaltier hatte ich diesmal einen aussagekräftigen Anschuß (siehe Bilder). Nach 10m hörte der Schweiß auf und fing erst 10 m vor dem wieder Stück an. Der Ausschuß ist super. Die Leber war durchschossen, Lunge auch und ein Splitter ging ins Herz.

6,5 x57 R KJG Munition, Schmalrehpirschzeichen am Anschuß

6,5 x57 R KJG Munition, Schmalrehpirschzeichen am Anschuß

6,5 x57 R KJG Munition, Schmalreheinschuß

6,5 x57 R KJG Munition, Schmalrehausschuß

Freundliche Grüße aus Niedersachsen, H. G., Sonntag, 14. Oktober 2007 11:39

6,5 mm WSM

Buenos días, Lutz.

The 6,5WSM is a wildacat, a very simple one formed by just necking down a .270 WSM.

I had a short action Winchester Model 70 in WSM, the one I used on my Dagestan Tur hunt last July, and when I bought the .300 Weatherby I did not see much use for it so I decided to build something smaller, since the .270WSM's use overlapped too much with the .300 Weatherby.

Please send your account details and the amount I have to transfer to cover the bullets and the shipping costs.

Waidmannsheil on the gemsbock, Lutz!

I enjoy hunting gämse as much as any other hunt in the world and go to the Alps every year and maybe sometime we could share a trip together.

Alvaros 6,5x57 R KJG Gams

Here is the picture of this year's böck, 9 and a half years old and 99,9 CIC points, shot with my 6,5x57R.

Best regards, Alvaro, Sonntag, 2. Dezember 2007 11:19

Sagenhafte Schweißfährte

Moin, Herr Möller,

mit der 6,5x57 R KJG-spitz (6g) habe ich heute ein Rickenkitz mit knapp 10 kg aufgebrochen geschossen. Ich hatte im Bestand eine Ricke mit Bock- und Rickenkitz vor, alle drei bewegten sich auf eine Äsungsfläche zu. Leider küselte der Wind. Die Ricke trat als erste auf die Fläche und hatte mich sofort weg, zog bis auf eine Entfernung von 50 m von mir weg und wieder links in den Bestand. Das Rickenkitz folgte als nächstes und hatte es eilig, hinter der Ricke herzukommen. Vor dem Bestand stand es kurz breit und ich schoß eine Handbreit hinters linke Blatt auf die Rippen (Lungenschuß). Ohne zu zeichnen flüchtete es 40 m mit der Ricke. Dann sah ich es im braunen Farnkraut nicht mehr.

Am Anschuß fand ich reichlich Lungenschweiß. Ich bin dann die Fluchtfährte ausgegangen, meinen Hund mußte ich dazu nicht holen. Ich habe noch in keiner Fährte soviel Schweiß liegen sehen, nach 25 m ein kleines Lungenstück (Größe eines 5-Mark-Stückes). Alle 2 m war reichlich Lungenschweiß zu finden.

Nach ~ m fand ich das Kitz. Ausschuß 3,5 cm Durchmesser knapp hinter dem rechten Blatt, das Herz war von einem Splitter getroffen, der linke Lungenflügel zu einem guten Drittel zerschossen. Wildbretzerstörung minimal.

Was meinen Sie: Ist die recht weite Fluchtstrecke darauf zurückzuführen, daß sowohl die Ricke, als auch das Kitz bereits im Abspringen begriffen waren? Halten Sie die Fluchtstrecke für vertretbar?

Mit den Anschußzeichen war ich diesmal sehr zufrieden, mit der Fluchtstrecke (noch) nicht, zumal mein erstes Schmalreh mit der 6,5 (ich hatte dazu am 14.10.07 auch mit Fotos berichtet) ebenfalls 40 m geflüchtet war. Der Ausschuß bei dem Kitz ist so groß wie der des Schmalrehs . Das ist absolut in Ordnung.

Gruß, H. G., Niedersachsen, Freitag, 4. Januar 2008 18:41

P.S. Ich werde über weitere Abschüsse berichten.

Tag Herr G.

lesen Sie den überarbeiten Aufsatz Fluchtstrecke gründlich, verstehen die Zusammenhänge und beherzigen die Ratschläge!

Den Aussatz müssen Sie verstehen, wenn Sie sich ihre Frage beantworten wollen. Ich habe das da schon lange getan. Allen anderen Jäger empfehle ich das auch. Dort gehe ich nicht nur auf die Frage in, wie weit ein getroffenes Tier flüchten kann, sonder auch wie weit ein solchen flüchten will und warum. So gebe ich Ihnen einschließlich unverzichtbarem Lutz Möller KJG die erforderlichen und geeigneten Mittel in die Hand zu bestimmen, wie weit die künftige Beute flüchten wird. Der kundige und kluge Jäger, der das Wild nicht nur zu überlisten weiß, gut schießen kann, sich vernünftiger Zielwahl befleißigt, weil er die Gründe für Fluchtstrecken kennt, wird der alleinige Bestimmer. Alle anderen reden über Pirschzeichen, Schweißfährte, Nachsuchen und so weiter . . .

Lutz Möller,

6,5x57R KJG Erfahrungen

Hallo Herr Möller,

ich lese ihre Seiten und verwende seit 4 Jahren erfolgreich und zur vollsten Zufriedenheit das 7 mm KJG alt in der 7x65R alt auf Reh und Sau (Schußzeichen, Augenblickswirkung (die meisten Stücke liegen im Feuer) bzw. Schweißfährte toll).

Vor einem Jahr erwarb ich eine Büchsflinte in 6,5x57R. Mit dieser machte auch schon die ersten Erfahrungen mit dem nun NEUEN 6,5 mm KJG-Spitz. Die drei gefertigten Ladungen schossen auf Anhieb (auch mit 7g KS und 5,8 g Impala) jagdlich brauchbar zusammen.

Mit den neun verbliebenen KJG-Patronen konnte ich bereits 8 Stk. Rehwild und eine SAU wiederum zur vollsten Zufriedenheit erlegen. Schußzeichen, Augenblickswirkung und Schweißfährte sind zwar allgemein geringer als bei der 7x65R. Dies schmälert jedoch meine Begeisterung kaum, da keine Fluchtstrecke über 25 m lag und mein Hund leichtes Spiel hatte.

Das 6,5 mm KJG in der 6,5x57R Patrone ist für mich nach Vergleich das weitaus beste in seiner Klasse. Die geringe Wildpretzerstörung, die Unempfindlichkeit gegenüber Grashalmen (oder ähnlichem in der Flugbahn) gegenüber dem 7 g KS und die geringeren Fluchtstrecken gegenüber dem Impala (Das überschlägt sich manchmal im Wildkörper und schießt quer aus) überzeugen. Daher habe ich auch wieder Patronen geordert und auch bereits erhalten, aber leider noch keine weitere Erfahrungen, da mein Zielfernrohr zum Neuabdichten eingeschickt ist.

Knöpfler

Keiler

Zu den beiden Bilder: Beim Knöpfler sieht man den Einschuß. Beim Keiler 65kg den Ausschuß am Wurf unter dem Licht. Der Einschuß lag hinter dem Teller. Ich hatte nicht viel Zeit, die auf 100 m im Trott über eine Wiese wechselnden Sau einzufangen. Ich habe keine anderen Bilder gemacht, da ich nicht vorhatte Ihnen einen Bericht zu übermitteln.

LM: Na denn nehmen Sie sich das doch mal vor!

Da jedoch zur 6,5x57R KJG Ladung noch wenige Einträge vorhanden sind, wollt ich meinen guten Erfahrungen kundtun.

LM: Danke. Machen Sie bitte so weiter.

Was ich nicht unerwähnt lassen möchte ist der nette und kompetente Kontakt mit den beiden Wiederladern.

Grüße aus Österreich, Franz Gruber , Montag, 7. Januar 2008 13:52

Urvertrauen in Waffe und Munition

Hallo Herr Möller,

hatte ihnen im Jänner einen Beitrag mit Urvertrauen in Waffe und Munition übermittelt.

Dieses Urvertrauen in meine 6,5X57R (Suhler Büchsflinte) hätte ich in letzter Zeit fast verloren, da die Waffe nach der Generalüberholung des Zielfernrohres (war angelaufen) mit dem Lutz Möller KJG nicht mehr schießen wollte. Da gab`s nur eines Intensivstudium der Möllerischen Seiten.

Erster entdeckter Fehler, der vordere Montagering am ZFR, wurde bei der Reinigung von der Firma gelockert und danach nicht wieder festgezogen, also ab mit der Waffe zum BÜMA festgeklebt und geschraubt und ab zum Einschießen.

Waffe schießt wieder nicht, hatte mir für diesen Versuch Billigmuni von S&B gekauft, um nicht bei den Versuchen Ihre Lutz Möller KJG  verpulvern zu müssen.

Reinigung des Kugellaufes mit Robala Solo Mil, Munitionswechsel auf 6g TMS von RWS. Ergebnis: Waffe streut weiter, einmal 2 Schuß fast in einem Loch dann wieder 10 cm tief und 8 cm rechts einfach zum Verzweifeln. Also noch mal alles von vorne durchlesen und durchgehen.

Dann kam der Punkt auf Ihren Seiten, an dem ich stutzig wurde: Alle Teile müssen absolut spannungsfrei sitzen.

Wenn ich das ZFR das mittels Blaser Schwenkmontage angebracht ist einschwenkte, mußte ich einen gewissen Druck nach unten ausüben damit die Krallen ordentlich in der Schiene griffen, konnte das der Grund sein? Vorab: Er wars!

Bin wieder zum BÜMA teilte ihm meine Feststellung mit einigem Unmut mit.

Diesmal übergab ich Ihm die Waffe gleich zum nochmaligen Prüfen mit anschließendem Einschießen. Als der Anruf kam, die Waffe seie in Ordnung und eingeschossen, vereinbarte ich einen Termin am Schießstand um die Angaben vor Ort selbst zu prüfen. Also Waffe aus dem Waffensack genommen Glas heruntergeschwenkt und wieder aufgesetzt, kein Druck nach unten nötig Glas schwenkt paßgenau und spannungsfrei ein. Waffe mit dem zum Einschießen verwendetem 6g TM von RWS (für Raubwild im Felde) geladen, Schuß, paßt! (Wie von mir gewünscht mit 2 cm Hochschuß auf 100 m). Abkühlphase, jetzt endlich wieder das 6g Lutz Möller KJG-Edelfutter (alles Schalenwild in Feld und Wald) geladen, Schuß, paßt! Fleckschuß! Jägerherz was willst Du mehr.

Erkenntnis nach ~ 30 unnötigen Schüssen für versuchtes Ein-und Kontrollschießen. Ihre Seiten wissen, wo der Hund begraben sein kann wenn eine Waffe nicht schießt. Wenn an einer Waffe oder einem Glas eine Änderung notwendig war, Waffe gleich beim BÜMA lassen und erst zum Kontrollschießen wieder in die Hände nehmen, spart Nerven und Geld.

Jetzt kann die Bockzeit kommen, ich bin dank meiner BÜF und ihren Lutz Möller KJG bestens gerüstet

WH aus Österreich, Franz Gruber , Dienstag, 1. April 2008 14:15

Na prima Herr Grüber,

dann wünsch ich allzeit guten Anblick und bei Gelegenheit auch fette Beute!

Mit Gruß nach Österreich, Ihre Lutz Möller,


Schonend

Hallo Herr Möller,

hiermit möchte ich 200 St. 6,5 mm KJG für 6,5x57 R bestellen. Ich konnte beim letzten Mond mein erstes Lutz Möller KJG-Schwarzwild erlegen

LM: Wie schön!

25 kg ♂ Frischling, Schußentfernung 170 m, fiel und lag am Anschuß, Ein- und Ausschuß hochblatt und nur Löchchen, Wildpretzerstörung trotz der nicht idealen Zielwahl durch die Wirbelsäule sehr gering.

25 kg ♂ Frischling, 6,5 x57 R, Schußentfernung 170 m, Einschuß 1

25 kg ♂ Frischling, 6,5 x57 R, Schußentfernung 170 m, Einschuß 1

25 kg ♂ Frischling, 6,5 x57 R, Schußentfernung 170 m, Ausschuß 1

25 kg ♂ Frischling, 6,5 x57 R, Schußentfernung 170 m, Ausschuß 2

Für mich ist es immer wieder erstaunlich und befriedigend, wie schonend ihr Lutz Möller KJG Wild zu Strecke bringt und bin ihnen sehr dankbar, daß sie die Dinger erfunden haben!

LM: Aus dem Munde eines Metzgers höre ich so ein Lob besonderes gern! Danke!

Schöne Grüße aus Niederbayern, Alfons Jungmayer, Samstag, 5. April 2008 09:34

Maisau

KJG-Schwein mit der 6,5

Tag, Herr Möller,

heute Morgen habe ich mit der 6,5 mm 6g KJG aus der 6,5x57 R meinen ersten Überläufer gestreckt. Entfernung (nur) 20m, um 38 kg Gewicht.

Auf dem Bild sehen Sie den Ausschuß. Der Überläufer lag im Knall.

Die Lungenspitze war getroffen (Foto).

Ich bin mit der Wirkung sehr zufrieden, zumal zwei Rehe im letzten Jahr noch Todesfluchten machten.

Gruß aus Niedersachsen, Hartmut G., Samstag, 10. Mai 2008 08:52

Tag Herr G.

war die Wirbelsäule, ggf. von einem groben Splitter, getroffen ?

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Maisau zerwirkt

Hallo, Herr Möller,

heute habe ich den Überläufer zerwirkt.

6,5 mm KJG Einschuß aus der Decke

6,5 mm KJG Einschuß aus der Decke

Es ist kein Splitter in die Wirbelsäule gegangen. Das einschußseitige Blatt war deutlich stärker betroffen als die Ausschußseite. In der Blattschaufel auf der Einschußseite fand ich einen Splitter.

Gruß aus Niedersachsen, H. G., Freitag, 16. Mai 2008 14:22

Achselhöhlentreffer verursachen meist Blutergüsse

Moin H. G.,

warum schossen Sie so weit vorn durch die Blätter?

Es gibt bessere Zielwahl, nämlich den Lungenschuß. Wenn Sie durch die Achselhöhle schießen, wird der Kraftstoß oft die zum Lauf führenden und vom Lauf abführenden Blut- und Lymphgefäße zerreißen, so daß sich anschließend Blut und Lymphe zwischen Blatt und Brustkorn ergießen. Siehe Bluterguß. Das muß nicht sein.

Die Dame hinter den Bierflaschen wäre wohl auch mal eine Anblick wert! Ich glaube so unscharf wie auf den Photo ist die gar nicht.

Waidmannsheil, Lutz Möller,

In der Eile

Vorher lies siehe Maisau, Maisau zerwirkt und Achselhöhlentreffer.

Moin, Herr Möller,

warum ich durch die Blätter schoß, fragen Sie. Es mußte schnell gehen, der Überläufer hatte es gegen 6:20 Uhr recht eilig. Selbstverständlich bemühe ich mich ansonsten, nicht die Blätter zu treffen.

Gruß, H.G., Samstag, 17. Mai 2008 09:47

Siehe Zielwahl!


Kaliber und Fluchtstrecke

Hallo, Herr Möller,

nach den schon beschriebenen ersten Abschüssen (1. Versuch mit KJG 14.10.07 und Sagenhafte Schweißfährte 04.01.08) habe ich ein weiteres Stück Rehwild mit der 6,5x57 R erlegt. Beim Angehen gestern Abend stand schon ein Schmalreh auf der Freifläche im Wald. Nachdem ich auf dem Hochsitz war und das Stück einwandfrei als Schmalreh ansprechen konnte, schoß ich auf 60 m, 4 cm hinters Blatt, Stück stand breit, Ausschuß wie eine 2-€-Münze. Auch dieses Stück flüchtete wieder ohne zu zeichnen.

LM: Ja was erwarten Sie den bei 60 m? Das Tier bekommt sie doch mit und will nur weg!

Am Anschuß lag massenhaft Lungenschweiß. Die Fährte konnte ich 30 m bis in den Bestand ausgehen, dann brach sie ab. Suchen half nicht, mein Hund mußte her.

LM: Welch Urzeit? Welches Licht?

Das Stück lag 70 m vom Anschuß, 12 kg.

Mit der Wildbretentwertung (nicht vorhanden) bin ich grundsätzlich sehr zufrieden, mit den Fluchtstrecken (nur bei der 6,5) überhaupt nicht. Ich habe in diesem Sommer 2 Böcke mit der 7x64 KJG erlegt, einen weiteren mit der 9,3 x 74 R mit Jaguar-Geschoß. Bei allen dreien gab es keine Flucht.

Gruß und Waidmannsheil aus Niedersachsen, H.G., Mittwoch, 10. September 2008 19:31

Mein lieber H.G.,

die Fluchtstrecken haben doch fast nichts mit dem Geschoß zu tun, aber sehr viel mit der jagdlichen Lage und dem Treffer. Sie denken in die ganz falsche Richtung. Den anfängliche Wirkungsquerschnitt stelle ich bei meinen Lutz Möller Geschossen von 6,5 bis 9,5 mm auf den annähernd gleich Wert ein. Sie suchen Unterschiede, da es kaum solche gibt. Lernen sie besser Wundwirkung!

Waidmannsheil, Lutz Möller,

Heil und tot

Sehr geehrter Herr Möller.

ich bestellte vor 3 Monaten 3 Schachteln Lutz Möller KJGmunition für meine Blaser in 6,5x57R und bekam die auch. In dieser Zeit erlegte ich 4 Stk. Rehwild und 3 Füchse. Beim Rehwild lagen alle im Feuer. Schußdistanz zwischen 120 u 170 Meter. Kein Wildbrettschaden. Ich werde auch für meine anderen Gewehre dieses Lutz Möller Geschoß bestellen. Das ist beste, das es je gab.

Schöne Grüße aus Kärnten Ertl, Walter, Freitag, 3. Oktober 2008 12:04

Danke Herr Ertl,

solches Lob geht mir warm runter

Waidmannsheil nach Kärnten, Lutz Möller,


6,5x57R KJG / K95 auf Hirsch


Hallo Herr Möller,

anbei wie besprochen die Bilder mit meinem „Erfahrungsbericht“. Zuerst einmal kann ich sagen: ICH BIN BEGEISTERT ! Keiner meiner Mitjäger hat es auch nur annähernd für möglich gehalten, daß man mit dieser Waffe im Kaliber 6,5x57R mit KJG ein solches Ergebnis auf Rotwild erzielen kann.

Zur Jagd als solches: Ich habe 3 Stücke Rotwild erlegt, alle Stücke unterschiedlich auf Blatt geschossen, da ich kein Freund von langen Fluchtstrecken oder gar Nachsuchen bin.

LM: Lies Zielwahl!

Bezüglich Wildpretentwertung -zerstörung habe ich nun die Erfahrung gemacht, daß mit dem Lutz Möller KJG vom Reh übers Schwein bis zum Rotwild eh keine große Rede davon sein kann. Lieber etwas „Fleischverlust“ als „Jägerfrust“ ! Ich schieße auf weite Entfernung ( über 100 Meter ) ebenfalls nur, wenn das Wild verhofft und breit steht. Alles andere halte ich bei großen Entfernungen auf einer Ansitzjagd für zu Risikoreich und nicht waidgerecht- das kann nun auch jeder so sehen wie er will- ich halte mich strickt daran und bin damit bislang bestens gefahren.

Alle Entfernungen habe ich mit meinem Entfernungsmeßgerät „ Bushnell Yardage Pro“ gemessen.

Spießer, Vollbild

1./

Spießer, Einschuß

Spießer, Einschuß links

Bild Nr. 4 - Spießer aufgebrochen- Einschuß von links - Kugel rechts durch Rippen raus ohne Druchschuß

Bild Nr. 5 - Spießer rechte Seite ohne Ausschuß

Spießer: Bild 1 / 2 / 3 / 4 / 5 Entfernung exakt 100 Meter / 89 kg aufgebrochen, Hochblatt geschossen / Wirbelsäule von unten „angekratzt“ / kein Ausschuß / lag im Feuer / sofort verendet

LM: Tag Herr Hinxlage, haben Sie den Spießer auch aus der Decke gesehen? Sind Sie sicher, das dort kein Ausschuß war? Ihre Beobachtung erscheint mir unvollständig! Wo ist das Lutz Möller KJG geblieben?

Bild Nr. 6 - Kalb vorn Hochblatt auf 147 Meter

Bild Nr. 7 - Kalb Einschuß rechte Seite

Bild Nr. 8 - Kalb ohne Ausschuß linke Seite

LM: Herr Hinxlage, auch hier: Habe Sie das Kalb aus der Deck geschlagen. Sind Sie sicher das da kein Ausschuß war. Ich vermute den den von den Deckhaaren verdeckt. Wo ist das Lutz Möller KJG geblieben?

Bild Nr. 9 - Kalb ohne Ausschuß linke Seite Vollbild

2./ Kalb: Bild 6 / 7 / 8 / 9, Entfernung exakt 147 Meter / 47 kg aufgebrochen, vorne Blatt am Trägeransatz geschossen / kein Ausschuß / lag im Feuer / sofort verendet

Bild Nr. 10 - Alttier Mitte Blatt auf 179 Meter Vollbild

Bild Nr. 11 - Alttier linke Seite Einschuß - Lungenschweiß mit Blasenbildung

Bild Nr. 12 - Alttier linke Seite Einschuß - Lungenschweiß mit Blasenbildung Nr.2

3./ Alttier: Bild 10 / 11 / 12, Entfernung exakt 179 Meter / 73 kg aufgebrochen, Mitte Blatt / sauberer Ausschuß 1-Euro groß ( leider kein Bild ) / sprang im Feuer 1 Meter hoch, machte eine leichte Kehrtwendung von 15 Meter, verhoffte dann 15 Sekunden ruhig, und brach dann schlagartig auf der Stelle tot zusammen.

Mein Fazit: Ich brauche für die Ansitzjagd und Pirsch, egal zu welcher Jahreszeit, egal zu welcher Tageszeit, egal auf welche Europäische Wildart, keine andere Waffe, kein anderes Kaliber und keine andere Munition. Ich sage nur: Blaser K95 / 6,5x57R KJG / Schmidt &; Bender Zenith 2,5-10x56 mit LA Flashdot FD7 /

Vielen Dank und mit freundlichem Gruß - Christian Hinxlage, Dienstag, 21. Oktober 2008 13:55

Tag Herr Hinxlage,

bei aller Freud über Ihren bebilderten Bericht vermisse ich Bilder aus der Decke und von innen, um ein vollständiges Bild zu gewinnen. Sie beobachtete angeblich keine Ausschüsse, aber legen auch kein Restgeschosse vor. Warum? Die müßten Sie doch haben. Im übrigen empfehle ich eine andere Zielwahl zu üben.

Waidmann Heil, Lutz Möller,

Nicht ganz zufrieden

Tag, Herr Möller,

mit der 6,5x57 R KJG bin ich (immer noch) nicht zufrieden:

Bis jetzt ist jedes Stück Rehwild weggelaufen.

Ich habe heute auf 70 m ein 13 kg Schmalreh beschossen. Das Stück war völlig vertraut, ich beobachtete es 20 Minuten, um sicher zu sein, daß es tatsächlich allein war. Der Treffer war ein klassischer Lungenschuß. Ein Splitter muß noch durch die Leber gedrungen sein. Beide Lungenflügel waren durchschossen. Das Stück zeichnete im Kugelschlag durch Ausschlagen der Hinterläufe und krummen Rücken.

Der Anschuß war - wie eigentlich immer beim KJG - erstklassig (siehe Bilder).

Ebenfalls gut, weil nicht zu groß: war der Ausschuß. Das Stück legte aber noch 35 m Fluchttrecke zurück. Im Gegensatz zu meinem Abschuß im September mußte ich diesmal meinen Hund nicht bemühen. Ich konnte die Schweißfährte problemlos ausgehen.

Trotzdem eine schöne Vorweihnachtszeit.

Gruß aus Niedersachsen, H. G., Sonntag, 7. Dezember 2008 18:12

Moin H. G.,

guter Schuß + guter Treffer! Was heißt hier trotzdem? Was wollen Sie denn mehr? Bei guter Zielwahl mit dazu passendem Treffer, wir hier in Ihrem Falle, ist das Ergebnis auf 70 m durchaus angemessen. Mehr dürfen Sie nicht erwarten!

Was wollen Sie denn? Das Reh an den Anschuß bannen? Dann müssen Sie unbedingt auf Kopf oder Träger schießen. Lies Wie stirbt Wild? und Fluchtstrecke!

Verstanden?

Waidmannsheil zu dem guten Treffer, Lutz Möller,

Die umwerfende Schußwirkung

Hallo Herr Möller,

das kalte Finnland hat sicherlich Ihr dem Waidwerk und zünftiger Männerkameradschaft zugetanes Herz warm werden lassen. Ich freue mich schon auf Ihren Bericht.

Mich selbst beschäftigt immer noch die Zuschrift von H.G. am 8.12 Nicht ganz zufrieden und Ihre Antwort, die ich als etwas ungeduldig empfunden habe und vor allem für unvollständig halte.

Die „schlagartig“ wirkenden Schüsse sind, wenn man die Berichte auf Ihren Seiten ansieht und die eigenen Erfahrungen hinzufügt, im Vergleich zu Kopf- und Trägerschüssen überwiegend hohe Kammerschüsse (bei meinen eigenen Hochsitz-Rehen früher mit .243Win. Nosler Partition später mit .30-06 MEN und 5,6x50R jetzt mit KJG zwischen 30 und 120 m deutlich über 90% „Sofortwirkung“)

Auch die Erklärung für die blitzartige Wirkung dieser Schüsse ist auf Ihren Seiten zu lesen.

„Den Hauptgrund für das sofortige Verenden ohne Flucht sehe ich aber in der Druckwelle des Geschosses, die auf die Wirbelsäule einwirkt. Diese Druckwelle bewirkt eine kurzzeitige Lähmung (vielleicht von 5 - 10 s), jedoch ausreichend lang, damit das Wild in der Zeit verendet.“ „Reine Kammerschüsse in die Lunge sollten aber nur mit schnellen Geschossen >900 m/s VZiel angetragen werden. Langsame Geschosse können langsamen Erstickungstod auf langen Fluchten verursachen, wären also nur ein Notlösung.“ „Auch hier gilt, je schneller das Geschoß im Ziel ist, desto stärker stößt es.“An anderer Stelle steht die Bemerkung, die Druckwelle wächst natürlich auch mit dem Durchmesser des Geschosses.

In der Nähe der Wirbelsäule im hinteren Mittelfellraum verläuft außerdem - und möglicherweise in diesem Zusammenhang am bedeutsamsten - der Nervus Vagus. „Der plexus oesophageus (Nervus Vagus) geht weiter durch das Zwerchfell, beeinflußt das vegetative Gleichgewicht, das unbewußte und vom Willen weitgehend unabhängige innere Lebensvorgänge, wie Blutdruck, Herzfrequenz, Bronchialspasmus, regelt. Wird dieser Nerv verletzt oder stark gereizt - wodurch auch immer - kann es u. U. zu einer Atemlähmung oder auch zu einem Herzstillstand führen. Dies dürfte die Reaktion des Wildes erklären.“ (Nähere Ausführungen siehe unter Wundwirkung, weitere Ergänzungen dazu wären wünschenswert)

Hätte H.G. das Reh einige Zentimeter höher getroffen, als im Bild zu sehen ist, wäre es wahrscheinlich am Fleck geblieben. Ist es die DJV-Scheibe Rehbock, die manche Jäger dazu verführt, auch im Revier etwas zu tief zu zielen? Bei allen unmittelbar „umwerfend“ wirkenden Schüssen ist es sicher völlig egal, wie nah oder weit der Jäger vom Wild entfernt ist.

LM: Bei nicht unmittelbar umwerfenden Schüssen spielte die Entfernung aber eine große Rolle!

Es dürfte ihn nicht mehr wahrnehmen.

Warum gerade bei Rehwild manche Patronen z.B. 5,6x50R und .243Win. nicht nur die in Ihren Seiten berichtenden Schützen praktisch ausnahmslos zufriedenstellen (natürlich ist das vorwiegend auf das Lutz Möller KJG bezogen) und gerade bei der 6,5x57R das Echo geteilt ist, bleibt für mich trotzdem ein Rätsel.

Ist es nur der Treffersitz?

LM: Vor allem der!

Ist es auch die geringere Geschwindigkeit z.B. gegenüber der 6,5x65R oder den schnelleren randlosen Varianten? Spielen bei der 6,5x57R das für Rehwild rel. hohe, die Geschwindigkeit reduzierende Gewicht und die auf Wirkungsbreite angelegte Konstruktion des Geschosses gerade bei dem geringeren Querschnitt darüber hinaus eine Rolle, daß man den notwendigen Kompromiß stärker spürt als beim 7mm, 8mm oder gar 9,3mm Geschoß, das auch in der 9.3x62 alle, die drüber berichten, in seiner Wirkung rundherum überzeugt?

Auch als recht bejahrter aber seit jeher an jagdlicher Technik und Hintergründen interessierter Jäger empfinde ich übrigens Ihre Forschungs- und Erfahrungs- (weniger die Meinungs-) Seiten als wichtig, sehr aufschlußreich und geeignet, manchen Nebel zu lichten. Ich jedenfalls habe eine Menge von Ihnen und den vielen Jagdkollegen profitiert. Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen aus dem Süden Bayerns

KJ.L, Mittwoch, 10. Dezember 2008 21:17

Erstes Rehwild

Hallo Herr P.,

Gestern habe ich mit dem KJG in 6,5x57 R das erste Stück Rehwild geschossen. Suuuuuuuuuper kann ich nur sagen. Die Ricke stand auf 148 m breit. Sauberer Schuß Lunge / Leber. Das Stück lag im Feuer und bewegte sich nicht mehr. Ein- Ausschuß Zeigefingerdurchmesser. Eine Rippe am Ausschuß gebrochen und Hämatome auf beiden Seiten minimal ~ 6 cm Durchmesser. Morgen werde noch Fotos machen. Meine Jagdfreunde brachten das Stück zur Wildkammer und suchten den Ein- Ausschuß und fragten mich, wie hast das denn gemacht. Meine Antwort war, mit dem Lutz Möller KJG. Sie nickten und sagten Ah ja, ja. Keiner wußte damit etwas anzufangen. Erklärungen und Begutachtung der Patrone folgten.

Vielen Dank für Ihre gute Arbeit und Gratulation dem Geschoßentwickler.

Mit freundlichen Grüßen, Peter Gramczewski, Thursday, December 18, 2008 5:16 PM

Gute Arbeit

Lieber Waidgenosse Lutz Möller,

im Oktober faßte ich nach eifrigem Studium Ihrer Internetseite den Entschluß, einen Versuch mit dem Lutz Möller KJG für meine B97 6,5x57 R zu wagen. Sie empfahlen mir, Munition beim Waidgenossen Walter zu bestellen. Zwischenzeitlich habe ich zwei Stück Rehwild mit Ihrem Lutz Möller KJG erlegt.

Eine Ricke stand breit auf 148 m (laut meinen Zeiss 8x45 RF) und lag im Schuß wie vom Blitz getroffen. Sauberer Lungenschuß, Einschuß in der Decke kalibergroß und eine Rippe durchschossen ~ 4 cm Durchm., Ausschuß kalibergroß und aufgebrochen 17 Kg.

Zwei Tage später fiel ein Kitz auf 155 m mit gleichem Ergebnis. Zwischenzeitlich hat mir Walter eine zweite Sendung im Kaliber .22-250 KJG geschickt. Ich bedauere, nicht früher Ihre Internetseite gefunden zu haben. Ich habe TIG, TUG, KS, CDP und Nosler geschossen und erst jetzt das Lutz Möller KJG.

Herr Möller GRATULATION. Meine restlichen Bestände werde ich für die Schießausbildung den Jungjägern zur Verfügung stellen. Für meine beiden weiteren Kaliber 8x57IS und .300 WIN Mag. werde ich ebenfalls das Lutz Möller KJG bestellen.

Ich wünsche Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest und für 2009 Gesundheit, viel Erfolg, Waidmannsheil. Weiterhin gute Berichte auf Ihre Internetseite. Ich habe bisher nichts in der Vielfalt und Kompetenz zum Thema Geschoß,Wirkung und Empfehlungen gefunden.

Ein großes Waidmannsheil, Peter Gramczewski, Mittwoch, 24. Dezember 2008 14:33

P.S. Walter macht sehr gute Arbeit.

6,5x57R für nah und fern

Sehr geehrter Herr Möller,

ich habe mir eine Kipplaufbüchse in 6,5x57R zugelegt, mit der ich, neben der Pirsch im Wald, gelegentlich auch weitere Schüsse abgeben werde. (Feld, Hochgebirge). Hierfür hatte ich eigentlich eines der leichten Geschosse (6 g) ins Auge gefasst. Da ich der Büchse jedoch eine lange Lebensdauer wünsche :-), habe ich Bedenken wegen der hohen Geschoßgeschwindigkeit. (Manche knapp 1000 m/s v0). Ist diese Sorge begründet?

LM: Nein. Läufe sterben duch Gasfraß, nicht Geschoßreibung. Siehe Lauflebenddauer. Allerdings schmieren schneller Geschoss emehr als langsame. Daher müssen Sie bei schnellen Geschossen öfter entkupfern als bei langsamen. Siehe Rohr frei!

Wiewiel würde denn ihre KJG-Jagdmunition in dem Kaliber kosten? Die soll ja laufschonender sein.

LM: Ist sie mit den reibungsarmen Führbandvollgeschossen. Siehe KJG-Munition!

Da aus dem o. g. Grund bei dem Einsatzzweck dieser Waffe Präzision oberste Anforderung ist, müsste ich natürlich wohl verschiedene Ladungen und Gewichte versuchen?

LM: Nein.

Teils wird bei den kurzen Geschossen ja auch der rotatinslose Geschoßweg thematisiert.

LM: Mehr dazu Siehe Kegel!

Kann man hiergegen die Geschosse etwas höher setzen?

LM: Der KJG-Sitz ergibt sich aus Geschoß und Hülseund dist bei den Daten angegeben. Davon soll (bei normgerechten Hülsen) nicht abgewichen werden.

Machen Sie eigentlich sowas auch gewerblich? Also, Ermittlung der besten Ladung?

LM: Nein.

So, das waren nun gleich mal vier Fragen auf einmal. Ich verfolge Ihre Seite schon lange mit großem Interesse und weiß Sie beantworten mit bemerkenswerter Geduld unermüdlich diese Unmenge an Fragen über Fragen kompetent und qualifiziert. Über eine Antwort würde ich mich freuen - aber lassen Sie sich damit ruhig Zeit. Ich reihe mich nur ungern in das Heer der Sie belagernden Frager ein, aber Sie wissen ja wie das ist mit den Jägern, jeder will alles richtig machen ;-)

LM: Dann ist es gut!

Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage und verbleibe mit Weidmannsgruß, André Patsch, Montag, 20. Dezember 2010 11:00

Sehr zufrieden

Hallo, Herr Möller,

alles Gute für Sie und Ihre Familie für 2011!

LM: Danke Herr G.: Ich freu mich mal wieder von Ihnen zu hören. All meinen Freunden wünsche ich ein gutes, neues Jahr 2011. Ohne euch wäre ich nichts. Erkennt und fördert das Gute, bekämpft das Schlechte!

Obwohl es nichts Besonderes ist, möchte ich Ihnen doch noch kurz ein paar Bilder von meinem heutigen Abschuß zusenden:

LM: Danke!

Anschuß

Schweißfährte 1

Schweißfährte 2

Schmalreh mit Lungenschuß durch die Rippen, Entfernung 60 m, Flucht 20 m, aber mit sehr schöner Schweißfährte, die im Schnee natürlich wunderbar zu sehen ist. Patrone: 6,5x57 R mit 6,5 mm 6g Lutz Möller KJG 6503. Ausschuß 1 - 2 cm, Lunge durchschossen, Herz heil, ein Splitter in der Leber, aber mit nur winzigen Zerstörungen.

Ich bin mit Ihrem Geschoß sehr, sehr zufrieden.

LM: Da hört sich gut an. Das höre ich gern. Mal sehen, ob das MJG das dereinst noch besser können wird.

Gruß aus Niedersachsen, H.G.,Mittwoch, 5. Januar 2011 18:14


Volldampfladung für 6,5x57 R

Moin Herr Möller,

nachdem ich Sie kürzlich um Schützenhilfe bei der Kaliberwahl bat, ich mich auf Ihr Anraten hin nochmal durch die Seiten gelesen habe, bestellte ich eine K95 nun in 6,5x57 R. Ich glaube, die richtige Entscheidung, auch hinsichtlich der Lauflänge von 60 cm, getroffen zu haben.

LM: Ja.

Dazu gaben Sie im Aufsatz Gamswaffe Ladedaten für eine Volldampfladung in oben genannter Patrone an. Ich frage nur nochmal zur Sicherheit. Zwar ist „Jägersche“ Kipppblockverschluß (KBV) ist vorhanden, aber darf ich Ihren Angaben nun ohne weiteres folgen, oder habe ich da noch eine Randbedingung übersehen?

LM: Nein. Das paßt. Der KBV hält auf Dauer deutlich mehr als andere Verschlüsse der Kipplaufbüchsen aus. Daher könneSie hochladen.

Ich möchte Sie nicht mit Lapalien behelligen, aber als Jungwiederlader frage ich lieber einmal mehr. Ich danke für Ihre unermüdlichen Antworten,

und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Gunnar Schneekloth, Mittwoch, 19. Januar 2011 11:08

6,5x57R für erste Kipplaufbüchse

Sehr gegehrter Herr Möller,

erstmal gesundes neues Jahr und alles Gute.

LM: Danke!

Kurze Frage: Ich habe im letzten Jahr meinen Jagdschein gemacht und beabsichtige nun meine erste Büchse, die aus verschiedenen Gründen eine Kipplaufbüchse werden soll,  zu kaufen. Die Schwierigkeit, die durchaus zur Verzweiflung werden kann, besteht ja als Neuling sich in diesem Dschungel aus Werbung und Meinungsmache eine Entscheidung zu treffen.

LM: Wohl wahr, aber bewahren Sie Ruhe.

Da das Budget eng ist, beabsichtige ich eine Haenel KLB Jaeger 9, 60 cm Lauf mit ZF Zeiss Duralyt 2-8x42 mm in 6,5x57R zu erwerben. Meine erste Jagdmöglichkeit wird auf Reh und Damwild u. Schwarzwild sein. Ich liebäugele natürlich mit einer Blaser K95 oder Merkel K3, aber mal sehen. Mein Bestreben ist, die nächsten Jahre Ruhe zu haben (Büchse für´s Leben), was allein Budget technisch auch gar nicht möglich wäre. Die Gründe für eine KLB liegen darin, dass ich seit Jahren pass. Bogenschütze bin und viele 3D-Turniere bestreite. Bei der der Bogenjagd gibt´s auch nur die eine Chance. Die 6,5x57R weil ich das Wildbret u. a. auch selbst essen möchte! Genug der Vorrede. Meine Frage zielt eher auf die Verfügbarkeit Ihrer Munition bzgl. der Munition, weil ich im schönen Mecklenburg-Vorpommern lebe und dort bleifrei auf jeden Fall sein sollte (Fisch-, Seeadler, umfangreiche Milan- und Bussardbestände).
 

LM: Wir bereiten bleifreie LM 6,5x57R Munition vor. Bleifreie LM 7x57R Munition ist zu haben.

Über eine kurze Antwort wäre ich dankbar und verbleibe mit lieben Grüßen aus dem Nordosten.

Matthias Krempien, Donnerstag, 12. Januar 2012 19:16

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir