Lies alte Geschichten zu Lutz Möller KJG Munition


Lutz Möller 6,5 mm KJG Geschoß 6503; 6 g schwer; 31,5 mm lang; BC 0,452
für 73,3 mm lange 6,5x55 Patrone 60 cm
Lauf, GEE 220 m; ± 5 cm Reichweite 254 m
| Pulver | Masse [g] | Dichte [%] |
Druck [bar] | Umsatz [%] |
V0 [m/s] |
Bemerkung | |
| höchst | vorn | ||||||
| Alliant Reloder-12 | 2,80 | 90,0 | 4.042 | 619 | 100,0 | 992 | |
| Alliant Reloder-15 | 2,90 | 94,9 | 3.770 | 714 | 98,71 | 1001 | flames |
| Hogdon H4895 | 2,76 | 91,4 | 3.800 | 631 | 99,23 | 969 | |
| Hogdon H380 | 3,20 | 102,5 | 3.895 | 758 | 98,54 | 1029 | flames |
| IMR 4320 | 2,92 | 94,1 | 3.815 | 691 | 99,06 | 999 | |
| Norma 203B | 2,91 | 96,1 | 3.812 | 706 | 99,13 | 1.004 | empfohlen |
| Rottweil R903 | 2,96 | 99,9 | 3.639 | 697 | 99,27 | 989 | |
| PCL 516 | 3,00 | 93,0 | 3.826 | 697 | 97,68 | 995 | |
| Vihtavuori N140 | 2,83 | 96,4 | 3.792 | 623 | 100,0 | 978 | |
| Vihtavuori N540 | 2,97 | 96,2 | 3.789 | 664 | 99,09 | 977 | |
| Vectan SP11 | 3,08 | 98,5 | 3.815 | 719 | 99,07 | 1.011 | |
| Flugbahn | |||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.004 | 966 | 929 | 893 | 858 | 825 | 791 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +1,3 | +4,4 | +4,8 | +2,0 | -4,1 | -13,8 |
| Leistungen | |||||||
| Fleisch [cm] | 67 | 66 | 65 | 64 | 63 | 62 | 61 |
| Knochen [cm] | 13 | 13 | 12 | 12 | 11 | 10 | 9 |

Guten Tag Herr Möller,
nachdem ich mir jetzt das vollständige Geschirr zusammenkaufte, damit über die
Festtage mit der Wiederladerei begonnen werden kann, fehlen mir einzig die
Zünder für Kal. 6,5x55 und 8x57IS.
Mein Händler Johannsen in NMS hat da einiges im Angebot, von CCI über Magtech,
Partizan, S&B bis RWS, usw. Können Sie mir bitte eine Empfehlung aussprechen!?
LM: 1. Lies Zündhütchen, 2. sind CCI
200, RWS5341 oder Federal 210 alle gleichermaßen gut geignet.
Ginex habe ich
noch nicht versucht
Ich wünsche Ihnen noch eine schöne
Vorweihnachtszeit und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Gunnar Schneekloth, Mittwoch, 15. Dezember 2010 11:16
Hallo Herr Möller.
Ich bin grade aus Brandenburg zurück und habe da
3 Böcke und ein Überläufer geschossen, auch noch in Dänemark einen Bock, alle
mit meiner 6,5x55 mit Lutz Möller Geschoß. Ich muß sagen, daß ich mehr
und mehr von dem Lutz Möller Geschoß überzeugt bin. Einfach spitze! Ich sage
„Lutz Möller Geschoß und nichts anderes!”
Waidmannsheil aus Dänemark, Bo Rodam, Dienstag, 17. Juli 2007 11:34
Sehr geehrter Herr Möller,
vielen Dank für die schnelle Lieferung der
.308" KJ-Geschoße.
Die brachten wegen Präzision beim Geschoßsetzen
schon beim Wiederladen Freude. Außerdem liefern Sie ein hervorragendes Schußbild
(alle Schüsse berühren sich). Übrigens ist es nicht erforderlich einen
Akkuschrauber zum spaltfreien Aufstecken der
Kunststoffspitzen zu verwenden. Mit einem Tröpfchen Öl und einem passenden
Geschoßsetzer geht es auch.
Ich jage seit über 25 Jahren und erlege jährlich 20 - 30 Stück Rehwild und
gelegentlich auch Sauen. Ich führe einen Drilling
7x57R mit mündungsdlangem Einstecklauf .222"
Rem. und verschieße wiedergeladene Patronen 7x57 R Geschoß (9 g Nosler
Partition und in der .222" r. 3,2g Hornady Spire Point. In all den Jahren kam
jedes Stück Rehwild ohne Nachsuche zur Strecke, die Fluchtdistanzen liegen bei
maximal 15 Fluchten. Ich erlebte immer 2-3x kalibergroßen Ausschuß bei beiden
Geschoßen und dabei gut Schweiß. Ich schieße möglichst hochblatt hinters Blatt,
dabei werden die Blätter geschont, jedoch ist das Risiko eines Lebertrefffers
groß, gerade bei ungünstigen Lichtverhältnissen, wenn das Stück nicht ganz breit
steht. Auch Beschädigungen des Pansens durch Splitter kommen vor. Doch ich
wohne am Rande meines Reviers. Das Wild kann dadurch sofort aufgebrochen und
ausgewaschen werden. Mit dem Nosler Partition Geschoß bin ich sehr zufrieden,
die Schußleistung ist zwar gut aber nicht hervorragend. Vor 25 Jahren stellte
noch die Fa. Mayer diese Patronen her, hier war die Schußleistung deutlich
besser, sowie die Wirkung auf das Wild. Die meisten Stücke lagen sofort im
Feuer. Als die Fa. Hirtenberger die Produktion übernahm, wurde die Schußleistung
und die Wirkung auf Wild deutlich schlechter! Dies bewog mich dann zum
Wiederladen.
LM: ein guter Grunde, mein ich!
Besonderen Dank möchte ich Ihnen aussprechen für Ihr
Internetforum und die Offenheit und Deutlichkeit, mit der Sie
„manch alte Jägerweisheit“
widerlegen.
Ich habe zwar erst jetzt einen Rehbock mit
.308" W. Lutz Möller Munition (mit Kunststoffspitze)
auf 120 m erlegen können. Hochblatt leicht spitz, Fluchtdistanz 10 Fluchten
(Schweiß wie aus der Gießkanne) Einschuß zwischen die Rippen kleines Hämatom, ~
4 cm Durchmesser. Ausschuß leicht auf dem Blatt ~ 6cm Durchmesser, Ausschuß
zerfranst, Hämatombildung normal, Durchmesser ~ 15 cm, keine Versulzung im
umliegenden Gewebe. Die Lunge erst direkt auf der Ausschußseite ~ 3-facher
Kaliberdurchmesser. Ich hoffe die Angaben sind Ihnen dienlich.
Doch jetzt zu meinem Anliegen: Wenn ich Ihre
Internetseiten richtig ausgelegt habe, kann ich die
.308" W. Patrone vergessen.
Eine bessere Einheitspatrone müßte dann die 6,5x55SE
sein.
LM: Ja!
Ich möchte weniger Waffen im Schrank, eine Waffe
vorwiegend jagdlich, aber auch sportlich einsetzen können. Vorwiegend Rehwild
vom schwachen Kitz (7 kg) bis hin zum Schwarzwild (bis ~ 100 kg) erlegen
können. Ich würde natürlich das
Lutz Möller Geschoß verwenden. Ich benötige also eine Patrone mit
hervorragender Präzision und guter Wirkung auf Wild. Wenn sie dies so bestätigen
können, würde ich meine ältern Steyr Repetierer .308" W. und .222" verkaufen.
Gespannt erwarte ich Ihre Nachricht.
Mit freundlichem Gruß, Dipl. Ing. Herbert Baur, Samstag, 15. September 2007
11:43
Guten Tag Herr Baur,
Sie liegen ganz richtig und können also aufräumen. Die höher Geschwindigkeit der 6,5x55 Lutz Möller Munition bieten Ihnen besser Wirkung bei kleinerem Wild und die große Tiefenwirkung hilft ihnen bei großem. Mit dem Lutz Möller KJG kommt es zwar nicht mehr so sehr auf die Jagdpatrone an, aber die alte Schwedin reicht deutlich weiter als die amerikanische Sturmgewehrpatrone raus und damit damit brauchbare. Sie werden damit alles Wild fange, siehe 6,5 mm Copper in Africa 2004.
Lutz Möller,
An:
Betreff: Leicht - Schnell - Präzise
Grüezi Herr Möller
Erst mal vielen Dank für die gigantische Menge an Information die auf ihrem
„Netzplatz“ zu finden ist. Leider ist die Zeit vor dem Bildschirm verlorene Zeit
im Revier.
Ich erlaube mir, mit meinem Anliegen an sie zu gelangen, weil ich mich
wahrscheinlich in der Menge der Informationen etwas verloren habe.
Ausgangslage: Ich bin seit einigen Jahren Jagdpächter hier in der Schweiz. Schon
bevor ich die Jagdprüfung ablegte, hatte ich mir eine FN-Bar Kaliber 30-06 in
der Drückjagdausführung angeschafft. Bisher habe ich alles heimgetragen, worauf
ich damit einen Schuss angetragen habe. In der Zwischenzeit habe ich gelernt,
dass dies eine gute Waffe ist, allerdings nicht für den Zweck, den ich verfolge.
Unser Revier bietet (bisher) nur Rehwildabschuss. Zusätzlich nutzen wir jede
passende Gelegenheit, die Fuchspopulation einzudämmen. Schwarzwild ist bis auf
weiteres dort kein Thema. Mein Wohnort (6 km entfernt) liegt allerdings im
Schwarzwildgebiet und die Zukunft birgt bekanntlich viele Möglichkeiten.
Schussdistanzen sind bisher eher kurz gewesen (bis auf 1 Ausnahme unter 100m)
dies auch, weil ich der 30-06 aus dem kurzen Lauf instinktiv nicht ganz getraut
habe. Mehr wäre möglich!
Meine Situation ist insoweit speziell, weil ich den grössten Teil der
Funktionalität meiner rechten Hand bei einem Unfall vor über 40 Jahren
eingebüsst habe. Greifen ist kaum möglich und an festhalten ist nicht zu denken.
Bisher habe ich mir in den meisten Situationen trotzdem zu helfen gewusst.
Jedenfalls hat mir die gute 30-06 schon etliche „Schützenabzeichen“ zwischen die
Augen verpasst und die Präzision ist unter diesen Umständen einfach zu vielen
Zufällen unterworfen. Nun ist der Entscheid gefallen – etwas muss passieren. Ich
will eine neue Waffe.
Ich möchte:
- Flache Flugbahn
- Rehwildtauglich (die kleinen 5.6er mögen die Schweizer nicht, darauf nehme ich
Rücksicht)
- Geringer Rückstoss
- Präzision in der Grössenordnung von 20mm/100m (ich war mal ein guter 300m
Schütze mit der 223 und der 7.5*55)
- Leichte und handliche Waffe
- Preiswert; die Waffe ist für mich ein Gebrauchsgegenstand und grosse Beträge
investiere ich nur in die Ausbildung meiner Kinder
Nach langem hin und her denke ich nun, daß die 6.5*55 SE wohl eine gute Wahl
wäre. Eine TC Encore mit 26 Zoll Lauf (ca 660mm) würde den Preis im vernünftigen
Rahmen halten. Eine Bremse sollte den Nachteil der leichten Waffe ausgleichen
können..
Eine gebrauchte Kipplaufbüchse oder BBF in vergleichbarem Kaliber (6.5*57R) war
auch denkbar. Mit Gebrauchtwaffen hab ich allerdings keine Erfahrung und kann
deren Wert schlecht beurteilen (Warum sind Kipplaufbüchsen eigentlich teuerer
als BBF?).
Nun die Fragen:
- Was meinen Sie zur Wahl von Kaliber und Waffe?
- Ist es korrekt, daß der Lauf der 6.5*55 auch gerne 28 oder 30 Zoll lang sein
darf?
- Dralllänge für dieses Kaliber, meinte ich gelesen zu haben, sollte im Bereich
von 200mm liegen?
- Sie bieten die hbp auch für 6.5 an? Wie viel muss ich dafür rechnen?
Dimensionen wie die von der 7.62-hdp unten?
- Die Dunkle Kraft würd mich auch reizen-Verfügbar für 6.5? Preis?
- Nennen Sie mir doch bitte ebenfalls die Preise für das 6.5er Lutz Möller Geschoß und den
Setzer?
- Können Sie mir Lutz Möller Geschoß und hdp einfach per Post in die Schweiz senden?
- Wiederladepresse habe ich, Matritzensatz muss ich erst beschaffen - Gibts da
Empfehlungen? (für 6.5 * 55 sind Benchrestsätze verfügbar, keine Ahnung ob das
lohnt).
Dimensionen hdp:
- M15x1 Feingewinde auf 12mm Länge
- 37 +12mm Gesamtlänge
- 19 mm Durchmesser aussen
Es würde mich sehr freuen von Ihnen eine Antwort zu erhalten.
Waidmannsheil aus der Schweiz, K. S., Gesendet: Freitag, 12. September 2008
17:17
PS Wenn Sie meine Zuschrift veröffentlichen, kürzen sie doch den Namen bitte auf
die Initialen. Wer mich kennt wird sogleich wissen woher der Wind pfeift, den
Suchroboter muß aber nicht noch extra auf die Sprünge geholfen werden.
Hallo Herr Möller,
danke für die prompte Lieferung, anbei die
versprochene Geschichte und 2 Bilder. Gerne dürfen Sie den Text ändern oder
bessern.
Ende Juli machte ich eine Woche Jagdurlaub im südlichen Brandenburg zur
Wildschadensregulierung am Mais, im Revier eines Freundes.
Am 2. Morgen früh um 7 Uhr klopfte die Wirtin heftig an meiner Tür. Der Bauer hätte angerufen im Kartoffelschlag stecke eine kranke Sau, die sich bei der Annäherung des Schleppers kurz erhoben hätte, um sich gleich darauf wieder nieder zu tun. Vielleicht jene Sau die 2 Nächte zuvor in der Nachbarjagd krankgeschossen wurde. Der Jagdaufseher mit Hund sei schon auf dem Weg.
Also zog ich schnell meine Sachen an, nahm meine Waffe aus dem Tresor. Zu waschen oder gar zu frühstücken blieb mir keine Zeit. So fuhren wir zum nahe gelegenen Kartoffelacker (für Münsterländer Verhältnisse riesig) und liefen gegen den Wind zu der Stelle, da die Sau gesehen wurde. Der Jagdaufseher mit seinem Schweißhund lief 20 m neben mir. Plötzlich zog der Hund so an der Halsung daß er auf den Hinterläufen stand. Die Sau kam hoch und lief spitz von uns in Richtung Maisschlag weg. Ich schlug an. Im Glas erkannte ich die Sau nur kurz, denn das Kartoffelkraut war hüfthoch. Nur wenn die Sau über die Kartoffelreihen sprang, sah ich abwechselnd Kopf und Hinterteil. Mir schoßmir durch den Kopf: So solltest du nicht schießen, aber du mußt, denn die Sau ist krank und erreiche sie den Maisacker, fände sie keiner mehr. Also riß ich mich zusammen. Der rote Punkt meines Absehens verdeckte abwechselt Kopf und Hinterteil. Mittlerweile war das Stück schon 70 m weit weg.
Ich schoß!
Im Glas erkannte ich wie die Sau augenblicklich zusammenbrach. Zu ihr geeilt, war sie schon verendet - ein ♂ Überläufer, 55 kg aufgebrochen (später gewogen).

♂ Überläufer, 55 kg
Der Einschuß neben dem Pürzelansatz war gut zu erkennen, denn dort war ein länglicher Streifen ohne Schwarte.

Einschuß neben dem Pürzelansatz
Ein Ausschuß war vorerst nicht zu sehen, auch keine sonstigen äußeren Verletzungen. Wir brachten das Stück zum Schlachthaus und brachen es dort auf. Die Wildbretentwertung hielt sich erfreulicher weise in Grenzen. Den Ausschuß fanden wir im vorderen Brustkorb, und, kaum zu glauben: Der Geschoßrest befand ich im linken Vorderlauf, der 6,5 mm Lutz Möller Geschoß Restbolzen war an einer Seite gestaucht, mit dem Meßschieber nachgemessen 9 mm Ø. Unglaublich was das kleine 6,5 mm Lutz Möller Geschoß zu leisten vermag. Mit einen einfachen Teilmantel wäre das Ergebnis bestimmt nicht so gut gewesen.
LM: Das wäre eher nur 6 cm eingedrungen, also überhaupt kein waidgerechter Schuß gewesen.
Das Herz sollte der Hund bekommen. Dzu schärfte ich es auf, um es zu reinigen. Dabei fand ich den Durchschußkanal. Ich hatte tatsächlich das Herz schön mittig durchschossen.
LM: Aha, ein „texanischer Herzschuß!“
Weitere Verletzungen oder Anzeichen für eine
Erkrankung fanden wir nicht. Nun wurde nun allerhöchste Zeit für's Frühstück.
Der große Hunger wird wohl dran schuld gewesen sein, daß ich davon keine Photos
geschossen habe, außer der am Anschuß liegenden Sau.
Waidmannsheil, Bernd Stücker, Freitag, 31. Oktober 2008, 18:26
Wohl möge das Frühstück genossen sein!
Hallo Hr. Möller,
ich brauche mal wieder Lutz Möller Geschosse.
Entschuldigung Hr. Möller, ich hatte meine Anschrift vergessen.
100 Stk. 6,5 mm für 6,5x55Swe
100 Stk. 5,56 mm für .223 Rem
Vielen Dank.
Bis jetzt streckte ich mit dem
Lutz Möller Geschoß 70 Stücke Rehwild machte keine schlechten Erfahrungen. Mein Jagdkamerad
wird jetzt auch umsteigen.
Mit kameradschaftlichem Gruß, Jörg Otte, Sat, 29 Nov 2008 18:46:03 +0100
Sehr geehrter Herr Möller
Nach langem Zaudern und ausgiebigen Lesen Ihrer Seiten
habe ich mich entschlossen, meinen 98er von
9,3x62 auf 6,5x55
umbauen zu lassen. Ich kann einen Lauf in diesem Kaliber bekommen, der
allerdings nicht 60 sondern nur 55 cm lang ist. Was würden Sie sagen, geht das
mit den 55 cm Lauf in Ordnung?
LM: Nein.
Oder soll ich einen in 60 cm Länge kaufen?
LM: Ja.
Natürlich soll das 6,5 mm Lutz Möller Geschoß damit verschossen werden. Weiterhin möchte ich gerne wissen, ob an den Lauf eine Rückstoßbremse anzubringen, um den Rückstoß weiterhin zu mindern, Sinn macht. Oder halten Sie das nicht für nötig?
LM: Das bleibt eine Frage eigenen Geschmackes!
Ich möchte ein Gewehr, das schön weich schießt und mit dem ich bei ordentlichem Treffer alles heimische Wild waidgerecht zur Strecke bringen kann.
Herr Möller, für Ihre geschätzte Antwort bedanke
ich mich im voraus.
Hochachtungsvoll E. Menz, Donnerstag, 26. Februar 2009 20:37
Tag Herr Menz,
lange Läufe schießen immer weicher als kurze Läufe. Außerdem entsteht der Krach weiter vorn und stört damit nicht mehr so sehr. Mit dem 6,5 mm Lutz Möller Geschoß können Sie alles hiesige Wild waidgerecht strecken, auch viel größeres, siehe 6,5 mm in Afrika 2004.
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller
der Umbau meines 98er von 9,3x62 auf
6,5x55 Lutz Möller Geschoß schloß ich zu meiner vollen Zufriedenheit
ab. Die Einschießergebnisse auf den Schießstand stellten mich sehr zufrieden. Im
Anhang sende ich Ihnen einige Bilder mit.
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Zielscheibe
Jetzt im Mai konnte ich 4 Böcke strecken. 3 Böcke lagen im Feuer, einer ging mit Herztreffer 20m bis er da verendete.
Bock 1 auf 80 m beschossen, Treffer Blatt rechts, Ausschuß Blatt links, lag im Feuer.
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 1
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 1 Einschuß in der Decke
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 1 Ausschuß in der Decke
Bock 2 auf 60 m beschossen, Treffer hinterm Blatt rechts, Ausschuß Blatt links, ging 20 m mit Herztreffer und verendete
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 2
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 2 Einschuß in der Decke
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 2 Einschuß in der Decke, nah
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 2 Ausschuß in der Decke, nah
Bock 3 auf 150 m beschossen, Treffer Blatt rechts, Ausschuß vorm linken Blatt, lag im Feuer.
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 3
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 3 Einschuß in der Decke
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 3 Einschuß in der Decke, nah
6,5x55 Lutz Möller Geschoß Bock 3 Ausschuß in der Decke, nah
Bock 4 auf 80 m beschossen, Treffer Trägeransatz links, Ausschuß Trägeransatz rechts, lag im Feuer.
6,5x55 Bock 4
6,5x55 Bock 4 Ausschuß in der Decke
Leider habe ich zum Bock 4 kein Bild vom Ausschuß, da die Kamera ihren Geist aufgab. Da ich das Wild im Ganzen abgebe, habe ich leider keine Bilder der zerwirkten Böcke zu bieten. Jedoch habe ich gute Rückmeldung, die Wildpretentwertung halte sich sehr in Grenzen, erhalten. Ich hoffe Sie können mit den Bildern etwas anfangen, wenn es zu viele sind kürzen Sie. Wenn auch Rotwild oder Schwarzwild mit der 6,5X55 mit Lutz Möller Geschoß zur Strecke gekommen sein wird werde ich berichten.
LM: Danke dafür!
Weidmannsheil Eberhard Menz, Dienstag, 2. Juni 2009 19:25
PS: Mit Ihrem Lutz Möller Geschoß zu
jagen ist ein Traum!
LM: Oh, danke für die Blumen!

Cho sume
Hallo Herr Möller,
ich ließ vor ein paar Jahren einige 6,5x55 Patronen über Sie mit dem alten Lutz Möller Geschoß (6 g) laden und habe damit bisher bezüglich Geschoßwirkung, Genauigkeit und Reichweite auf Sau und Rehwild nur sehr gute(!) Erfahrungen gemacht. Nun möchte ich mir von einem befreundeten Wiederlader Patronen für meinen .308" W. Mauser-66-Stutzen laden lassen (Lauflänge 53 cm).
LM: Paßt!
Der Mann verfügt über eine .308 Matrize. Da ich Probleme beim Setzen der Plastikspitze befürchte (mir ist nicht wirklich klar, was dazu beim Wiederladen an zusätzlicher Ausstattung benötigt wird)
LM: LEM Lesen Sie Schwarze Kappe. Sie benötigen einen Setzer für die Matritze, je nach Gesenkhersteller (RCBS, Hornady, Redding, usw.) verschieden.
Ich möchte wissen, ob auch das alte Lutz Möller Geschoß für die .308 Win. mit 9 g Geschoßgewicht noch erhältlich ist.
LM: Nein!
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Mit besten Grüßen, Thomas Iwan, Sonntag, 13. September 2009 13:19
Hi Lutz,
I placed Photo report of the 600m shoot on my Photo album. I summarised my result in following drop tables.
As expected the two Lutz Möller Geschoß follow each other to 400m (same BC given by you and same
measured V0 (actually V5 'back tracked' to 0)) , but bit below prwedicted by QT.
Only 6503 I continued to 600m.
That was my first 600 m shooting and had some problem with a front sand bag not really high
enough so had to 'shake it' or move the rifle to the 'corner' for next shoot.
Thus 'unrest' between shoot likely opened groups more . Also having 2 different
bullets for one rifle + and extra rifle in a time constrained shoot, made me
do some over/under clicking. But I recorded what I did -> and could reassemble
when I got home.
I only shoot few shot w the Lutz Möller Geschoß on each range (hunting bullet & pricey), so each
range by it self does not hold so high statistical confidence, but then seen
over the full trajectory I have 6 spatial samples, so some trend is deductible.
For the 6503 I am surprised how 'much' it deviated from the predicted QT: 80cm @ 600m (note I have chronografed v0 , and have anchor points in 0, 100, 200 m to have tuned in my QT drop table on before hand!). My slow target bullet was in better agreement w QT: 'only' 40cm off . For QT drop table, I used 30 m altitude, 50% humidity, meteorological service said pressure at range was 1010 hPa that day. Now going home and playing w QT - pushing the pressure to QT max = insane 1400 hPa, helped to match to experienced drop, but not enough!. Then tried to modify the mid-vel. BCs in the QT/Lutz Möller Geschoß data (and vel. boundaries), but I had to go real low (more than 50%) to get at somewhere to match the drop trajectory w the pressure of 1010hPa. What can the cause be?
LM: Wrong BC, wrong System, or anything else.
Now wrt drop I would normally always test out before applying a shoot on a real
target on a hunt.
LM: What is, means "wrt"?
But if I new I had superb match w QT (or other ballistic
program) I could maybe extrapolate slightly if I was put in favorable a situation,
but a bit beyond my experimental knowledge.
The biggest problem however is the wind.
LM: I agree.
I do not see how I can measure in controlled fashion, the wind deflection at several ranges.
LM: Get a DARPA "one shot system" but note "The Government anticipates proposals submitted under this BAA will be CLASSIFIED."
Here I till now have relied on theoretical deflection values based on ballistic program like QT and given BCs. But if the BCs are off wrt drop tabel, so the predicted wind deflection values will be too?
LM: Probably
(and yes I will be in hunting situations w wind
.. either here in Sweden wrt veru small target (Forrest hens w only 2-3cm aimed
target area) at 100 - 200m .. or on the hills in Scotland at 2-300m w winds
occurring around 10 m/s and gusts at up to the double)
Also tried the 6503 on beaver @ 40m here on saturday, see
here,
on this short distance any thing would kill it, so was more curios if
1) immediate fixation (else down in water and gone).. ok 1st shot fixation.. but some spasms, so gave extra shoot to be 100% sure it would not slide, roll the 1m to the water line an slip away
2) if excessive damage appeared. Exit holes less than about 2 cm is ok. Shoot placed at front : all 'engine room' = 'broscht'.. could not distinguish heart, liver, lungs. Was able to recover 3 copper fragments. Blod spray up to about 2 m on exit side.
LM: Wow!
Any ways the Lutz Möller Geschoß worked just as well, as my slow lead tipped Rem. Corelokt did
on 120 m on a Beaver last year.
/Patrick, Freitag, 2. April 2010 11:30
Lieber Lutz,
Ich wünsche Dich und Deine Familie ein super 2011!
LM: Danke Jelle, all meinen Freunden wünsche ich ein gutes, neues Jahr 2011.
Ohne euch wäre ich nichts. Erkennt und fördert das Gute, bekämpft das Schlechte!
Vielen Dank für die hervorragende Wirkung von Deine Möller
JGe.
Sauer 202 6,5x55:
Füchse bis 309 m, Fluchtstrecke 0 m
Sauen bis 60 m, Fluchtstrecke 0 m (Wirbelsäule)
Rehe bis 195 m, Fluchtstrecke 0 bis einige m
Was brauche Ich noch zu sagen: RESPEKT und CHAPEAU/HUT AB!
Leider wenig Zeit auf Deiner Seite verbracht. Aber
wenn, dann immer TOP.
Vielen, vielen Dank! Jelle, Mittwoch, 5. Januar 2011 12:33
Het hoogheemraadschap van Rijnland hanteert servicenormen. Lees onze
servicenormen.
Hallo Herr Möller,
als erstes hoffe ich, Sie hatten Ski-Heil und sind bzw. kommen „ungekrellt“ und
erholt aus Ihrem Urlaub zurück!
LM: Danke. Diesmal ging alles glatt!
Ich benötige bitte Ihre fachmännischen Kenntnisse: Vor etwa einem Jahr bestellte
ich eine Blaser BBF 95. Nachdem ich Ihre Heimseite
damals schon einige Zeit kannte und alles für mich verwertbare aufsog, entschied
ich mich beim Kugellauf für die alte Schwedenmauser 6,5x55, verblüfft über die
Leistung, die mit Ihrem Lutz Möller Geschoß möglich sei. Die Waffe kam
einige Monate später. Ich hatte in der Zwischenzeit bei
B. eine Schachtel
fertiggeladene Munition bestellt, um die Waffe gleich mit dem Lutz Möller Geschoß einzuschießen.
Die Munition kam und ich war gespannt auf den nächstmöglichen Termin auf dem
Schießplatz. Das Einschießen endete in einem absoluten Fiasko, das Lutz Möller Geschoß flog
überallhin, nur eines tat es nicht, nämlich ein ordentliches Schußbild
abzugeben. Da ich aber auch mit dem blaserschem Feinabzug noch nicht so richtig
warm war, bat ich einen befreunderten Jäger, der ebenfalls mit auf dem Stand
war, zu schießen, um Schützenfehler meinerseits auszuschließen, aber das selbe
Bild, einfach nur enttäuschend !
Aber, die "Flinte nicht in`s Korn" geworfen, sondern der Sache auf den Grund zu gehen wurde der Klapperatismus auf Herz und Nieren geprüft. Nichts, alles fest und neu, wie es sein sollte, auch das ZF samt Montage einwandfrei. Dann kam irgendwann der Bruch mit der Sax-UG und da ich ja auf Ihrer Seite mitlas, schob ich die Streuung auf einen Chargen-Fehler, was ja offensichtlich vorkam. Genau an dieser Stelle entschloss ich mich dann, den nächsten Wiederladelehrgang in meiner Gegend zu besuchen, da ich vom Lutz Möller Geschoß überzeugt bin. Gedacht, getan! Nachdem ich nach und nach das Geschirr zusammen hatte, nutzte also die letzten Festtage, um meine erste eigene Lutz Möller Geschoß-Munition zu stopfen. Neue RWS-Hülsen, und jede Ladung einzeln abgewogen, um Fehler weitestgehend auszuschließen, stopfte ich so 50 Stk. 6,5x55 und auch noch 50 Stk. 8x57IS für meine Sauer 202. Vorher hatte ich bei meinem Händler noch eine Schachtel billige S&B-Vollmantelmuninition, 6,5x55 mitgenommen, um die vergleichsweise zu schießen und den Umgang mit dem Feinabzug zu üben. Letztes Wochenede ging es dann endlich wieder zum Schießstand, auf dem ich mich wieder mit dem befreundeten Jäger traf. Jetzt galt´s ! Mit der selbstgeladenen Munition auf die Anschußbahn: Das gleiche Drama, ich wollte es nicht glauben, das gleich Schußbild mit willkürlicher Streuung von bis zu 15 cm, wie es grade kam! Das durfte doch alles nicht wahr sein! Mit den Nerven am Boden gab ich die BBF meinem Freund zu schießen: Das gleiche traurige Bild! Die Kameraden auf den nebenliegenden Bahnen rotteten sich zusammen und dann kamen die klugen Ratschläge, wie: „Verkauf den Mist, das gleiche Theater hatte ich auchmal, die gleiche Waffe, das gleiche Kaliber!“, oder „Nicht jede Munition ist für jeden Lauf geeignet!“ bzw: „Lasse doch das Wiederladen, sauteuer und macht nur Schwierigkeiten!", alles Behauptungen und Thesen, die ich auch schon im Stillen schmiedete und geneigt war, ihnen Glauben zu schenken.
Aber es kam noch dicker, ich nahm die Munition unserer tschechischen Nachbarn und begab mich wieder zur Anschußbahn. Drei Schüsse raus. Ich traute meinen Augen nicht, Trefferbild auf ein 2-Mark-Stück. Unglaublich. Mein Freund schoß daraufhin nochmal das gleiche Trefferbild. Obgleich ich an dieser Stelle froh war, daß die Blaser auch treffen konnte, wollte ich mit allem brechen! Sollte alles umsonst gewesen sein? Waffe schießt einwandfrei mit der billigen S&B, aber nicht mit handgeladener Lutz Möller Geschoß- Munition? Ich haue alles auf den Müll, einschl. die Blaser und das ganze Wiederladegerümpel, es war zum ko...en ! Denn eines steht für mich fest, wenn schon so ein kleines Kal., dann ausnahmslos mit Lutz Möller Geschoß !
Es folgte eine lange Raucherpause mit finsteren Mienen! Dann ging ich wortlos und in Gedanken zur Anschussbahn, nahm meine Sauer 202 aus dem Futteral, lud die 8x57IS mit Lutz Möller Geschoß. Drei Schüsse raus. Moment mal. Was ist denn hier los ? Einige Zeit sah ich unglaublich durch`s ZF. Mein Freund holte die Scheibe heran und ich grinste im Kreis. Drei Treffer auf ein 2-Mark-Stück, mit Lutz Möller Geschoß!
Mein Freund schoß das gleiche Bild! Ich schoß dann auch nochmal und es blieb bei dem engen Schußbild. Die Waffe schießt (wie ich es von der 202 kenne !). Das Lutz Möller Geschoß trifft dort wo es hin soll! Alles war gut. Ich hatte meinen Seelenfrieden wieder, alle Zweifel über Lutz Möller Geschoß und Ladefehler fielen von mir ab, etwas Schöneres hätte in dieser Lage meinem Ego nicht widerfahren können. So hatten wir die Störung eingekreist, hoffe ich zumindest, und die Erkenntnis lautet: Die Unterschiede mußten in der Munition liegen! Ein schneller Vergleich auf Sicht:
Die Gesamtlänge der S&B ist ganze 5 mm länger als die
Gesamtlänge nach den Angaben für die Lutz Möller Geschoß-Munition! Das hätte ich ja auch früher
sehen können, aber irgendwann wird man wohl so etwas wie bertriebsblind. Im
Casino des Schießplatzes kamen wir dann noch mit einem älterem Wiederlader ins
Gespräch, dem die Setztiefe gerade bei der 6,5x55 nicht unbekannt war, aber da
er andere Geschoße und anderes Pulver verwand, ließen wir es dann darauf
beruhen. Also wirde alles zusammengepackt, wir verhlten ab nach Hause und maßen
alles mit folgenden Ergebnissen nach:
Hülsen: RWS und S&B gleich lang (sollte ja auch so sein)
Gesamtlänge: handgeladene Patrone mit 73,3 mm; S&B mit 78,3 mm
Pulver: handgeladen und gewogen 2,91 Gramm Norma 203B;
aus S&B 2,79 gramm mit unbekanntem Pulver
Geschoßlänge: Lutz Möller Geschoß und S&B Vollmantel gleich lang !
Dann las ich auf Ihrer Seite die Aufsätze zu
Übergangskegel, Freiflug und rotationloser Weg. Sollte die 6,5x55 mit der
von Ihnen angegebenen L6 tatsächlich so etwas wie Freiflug
aufweisen(zumindest in meiner Blaser BBF?), willenlos im zu langem Kegel
umhereiern, bis sie die Züge und Felder erreicht, was sonst nur bei alten
ausgeschossenen Läufen vorkommt?
LM: Das kann nur eine Vermessung zeigen!
Ich verschoß insgesamt 70 - 80 Schüsse Lutz Möller Geschoß-Mun aus der Blaser, mit einer Streuung von bis zu 20 cm auf 100 m und Schussgruppen von 3 bzw. Schüssen.
LM: Unmöglich!
Die S&B, mit dem um 5 mm weiter in den Übergangskegel
reichenden, aber dennoch gleichlangen Geschoß trifft den Daumennagel auf 100 m.
Zu dem verwendeten Pulver vermag ich jedoch keine Aussage zu treffen.
Jedenfalls habe ich dann das Lutz Möller Geschoß probehalber auf die gleiche L6 wie
die S&B gesetzt, es wird dann nur noch von 2 Führbändern gehalten, sitzt aber
fest ! Das Herraussetzen wäre wohl mögich. Natürlich weiß ich aber, daß ich mit
dem Heraussetzten des Geschoßes auch das Volumen des Brennraumes erhöhe! Sie
schrieben zwar irgendwo, daß einige 10tel Millimeter unbedenklich seien, aber
ganze 5 mm sind wohl doch etwas mehr als einige 10tel Milimeter. Wie kann oder
soll ich jetzt weiter verfahren?
LM: Lassen Sie das Patronelager und den Übergang mit einem
Abguß nachmessen!
Ich hoffe, Sie können mir bei meinem Anliegen weiterhelfen und das ich die
Störung auch ohne Bilder einigermaßen verständlich dargstellen konnte, wenn Sie
doch welche benötigen, schicke ich die gerne, nur Schußbilder auf dem Stand habe
ich keine gemacht.
mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Gunnar Schneekloth, Montag, 7.
Februar 2011 14:10
Hallo Herr Möller,
danke, daß Sie sich meiner Störung angenommen haben. Da ich nicht die
Möglichkeit habe, hier in Schwerin und Umland zeitnah einen Abdruck von dem
Patronenlager und Übergangskegel meiner BBF95 machen zu lassen . . .
LM: Ausrede!
. . . (und ich auch nicht mit ungeeigneten Mitteln der Plempe zuleibe rücken möchte), werde bei R. Johannsen eine Stoney-Point-Messlehre bestellen!
LM: Sprechen Sie vorher mit dem Mann, ob das der richtige Weg und das richtige Werkzeug ist.
Ich vermute, der Übergangskegel der BBF95 ist länger, als er sein darf und daher in meinem Falle die von Ihnen angegebene Gesamtlänge der Patrone zu kurz ist (Bitte verstehen Sie das jetzt nicht falsch!).
LM: Das mag ja sein. Dann hätte Blaser Mist gebaut!
Wenn ich nun das Geschoß
nun herraussetze, um es weiter in den Kegel zu bringen, womit muß ich dann
rechnen?
- Ändert sich der Gasdruck?
- Ändert sich die Füllmenge des Pulvers, ggf. auch die Art des Pulvers?
- Wenn ja, wie ermittle ich die neue Füllmenge? Ladeleiter? Quickload? (Da ich
nicht im Besitz dieses Programmes bin, könnten evtl Sie das für mich rechnen?)
-kann die Ungenauigkeit auch (noch) an der Drallänge des Laufes liegen?
LM: Messen Sie die nach und teilen mir das Ergebnis mit.
- Stimmt es, daß nicht jede Munition aus jedem Lauf schießt,
oder halten Sie das für Spökenkram?
- Hatten Sie schon mal so einen Fall, wie diesen?
Ich möchte Sie nicht übergebührend beanspruchen und erwarte auch keine 100%
wissenschaftlich fundierten Antworten, aber ich möchte gerne wissen wo die Reise
hingeht, denn ich bin noch nicht so routiniert und hatte nicht mit solchen
Problemen gerechnet.
LM: Immer wenn Sie unabhängig etwas ändern, ändern Sie etwas
davon abhängiges. Insofern treffen Ihre Vermutungen alle in gewisser Weise schon
zu. Solange nicht klar ist, daß Sie einNormgerchtes Gewehr haben, insbesonder
was denKegel angeht ist allerdings müßig weiter Spöken zu erzeugen. Klären Sie
das (ggf. mit der DEVA.) Dann reden
wir weiter. Ausreden helfen hier nicht.
Vielen Dank für Ihre Geduld! Mit freundlichen Grüßen, Gunnar Schneekloth,
Mittwoch, 9. Februar 2011 16:46
Sehr geehrter Herr Möller,
Erst einmal ein großes Lob für Ihre sehr reiche Seite.
LM: Danke!
Ich habe dieses Jahr meine Jägerprüfung bestanden und befinde mich gerade auf der Suche nach einer geeigneten Einheitsbüchse, aus der ich auf jeden Fall Ihr JG verschießen möchte. Vorerst habe ich mich für die 6,5x55 Patrone entschieden, wobei mir besonders die Sako 85 Hunter ins Auge gefallen ist. Ihr Lauf ist allerdings nicht 60 sondern nur 57 cm lang. Stellt dies eine Störung dar?
LM: Nein.
Wenn ja: Hätten Sie vieleicht eine Empfehlung bezüglich einiger anderen Büchse gleichen Kalibers für mich? Entschuldigen Sie bitte die plumpe Frage. Für Ihre Antwort vielen Dank im Voraus.
LM: Ich empfehle „Die
beste Patrone“ für alles Wild! Gegen eine
Sako Hunter 85 (einfach
und gut) ist wohl kaum etwas einzuwenden.
Mit freundlichen Grüßen, Martin Ernst, Samstag, 4. Juni 2011 10:25
Guten Tag Herr Möller,
auf der Suche nach einem Geschoß für meine 6,5x55 bin ich zufällig auf Ihrer
Seite gelandet. Derzeit verschieße ich das Norma Alaska und bin damit nicht
unzufrieden, zumindest, wenn es (wie kürzlich gleich zweimal) auf weitere
Entfernungen geht (jeweils um die 140 m). Da gab es keinerlei Hämatome,
wohingegen auf kürzere Distanzen tw. heftige Hämatome zu beklagen waren. Die
Umstände habe ich aber leider nicht mehr hinreichend präzise vor Augen.
Leider habe ich auf Ihrer Seite nichts Allgemeines über Ihrer Kupfergeschosse
erfahren können, vielleicht bin ich auch zu blöd, mich zurecht zu finden. Oder
könnten Sie mir einen Link zur Verfügung stellen?
LM: Siehe die vielen Zeiger unten auf dieser Seite.
Mich interessiert die zielballistische Wirkung Ihrer Kupfergeschosse und deren Empfindlichkeit gegen kleinere Hindernisse (Ästchen etc.. Da bin ich bei meinen TMR Geschoßen verwöhnt.
LM: Das geht vile besser.
Eine zweite Frage treibt mich um, da Sie ja offenbar selber laden: Ist denkbar, daß die aussenballistischen Eigenschaften in einem jagdlich relevanten Entfernungsbereich zwischen 50 und 150 m zweier unterschiedlicher Kaliber (nämlich 6,5x55 und 8 x 57) so vergleichbar gestaltet werden, daß man dasselbe Zielfernrohr verwenden könnte?
LM: Vermutlich nicht, da die Außenballistik vom Abgangsfehler überlagert wird, der bei verschiednen Patronen und Waffe immer verschieden ist. Ihr Ansatz greift für zwei verschiedene Waffen also zu kurz. Lösungg: BleibenSie bei meinen JG bei einer Patrone.
Ich denke mal als Klein Fritzchen: Mehr Geschoßgewicht erfordert mehr Ladung, um eine gleiche, ähnliche Flugbahn zu erzeugen. Dabei weiß ich, daß Joule gleich Newton mal Meter sind und die Newtons wohl durch die Ladung und die Meter durch Gewicht und Luftwiderstand bestimmt werden. Trotzdem mag ja sein, daß in einem bestimmten Bereich eine einigermaßene Übereinstimmung hinzukriegen ist - oder?
LM: Siehe oben.
Bin auf Ihre Antwort sehr gespannt - ach ja: was kostet so eine Patrone
eigentlich?
LM: Siehe im Laden!
Stephan Christensen, Donnerstag, 9. Juni 2011 16:47
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.