| Lies vorher 6,5x55 Munition
Guten Abend Herr Möller,
ich lese Ihre Seite nun mehr als 3 Jahre. Die
Neuigkeiten bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu lesen ist fast zu einem
Ritual geworden. Mit meiner kleinen Geschichte möchte ich mich bei Ihnen für
diese ausgezeichnete Internetseite bedanken.
LM: Danke für die Blumen!
Vorab möchte ich noch erwähnen, die Beiträge auf Ihrer Seite haben meine Ausrüstung maßgeblich geprägt. Während der halbjährigen Jagdschule habe ich so mein eigenes Traumgewehr zusammengestellt.

Ein Schwedenmauser für die 6,5x55 Patrone diente als
Grundlage. Ein jagdlicher Schaft,
Timney Matchabzug mit Schiebesicherung, Recknagel Visierung (inkl.
Lumifixleuchtkorn), EAW-Schwenkmontage, Schmidt und Bender Zenith 2,5-10x56 FD 7
und natürlich Ihre Lutz Möller KJG (mit mittels
Ladungsleiter ermittelten 3 Gramm Vectan
SP 11 = 980 m/s bei 60 cm Lauflänge) haben daraus ein volkommenes Jagdgewehr
gemacht (Dank eGun auch zu vertretbaren Preisen).
Ich jage damit seit eineinhalb Jahren in einem 900 ha großen Feldrevier nahe
meines Heimatortes im Erzgebirge. Das Gebiet ist von einen schmalen Waldstreifen
durchzogen und von Hecken und Lesesteinrändern geprägt. Wir haben einen guten
Rehwildbestand, jede Menge Füchse, ein paar Hasen und während der Sommermonate
Schwarzwild in den Feldern. Rotwild zieht nur selten in den Wintermonaten aus
dem angrenzenden Sachsenforst auf unsere Flur.
Bisher konnte ich in dem Revier 7 Rehe, 1 Überläufer, 50 Füchse und als Gast in anderen Revieren 2 Stück Kahlwild erlegen. Das Lutz Möller KJG leistete bei allen Stücken eine ausgezeichnete Wirkung. Die Schußentfernungen betragen in der Regel bis 150 m. Ein Fuchs auf gemessene 246 m war da eher die Ausnahme. Fluchten von 0- 100 m. Meine Dachsbracke weiß schon deshalb gar nicht mehr, was eine natürliche Nachsuche ist :-)
LM: Bitte ein Bild Ihre (traurigen) Hundes!
Jetzt zur eigentlichen Jagdgeschichte, meinen bisher jagdlicher Höhepunkt mit der
Erlegung eines Hirsches. Wir haben im Dreijahresplan einen Hirsch AKII offen.
Mein Pächter und meine Jagdfreunde hatten mich bei Jagdbeginn untereichtet, in unserem Revier
sei fast ausgeschlossen, so einen Hirsch zu sehen,
geschweige denn zu erlegen. Im Januar hatten wir (mein Vater jagt hier schon
länger) mehrfach Rotwildfährten entdeckt. Am Vormittag des 22.01. fährtete mein
Vater noch mal die Grenze zum Sachsenforst ab. Siehe da, 2 Stücke Rotwild
waren eingewechselt. Wo sie her kamen blieb ungewiß. Am Nachmittag bei Nebel
setzten wir uns in 500 m Entfernung voneinander an. Nach drei Stunden und
langsam aufziehenden Nebel waren wir kurz vorm Abbaumen, als 2 Stück Rotwild
eben vor meiner Kanzel in 30 m Entfernung aus dem Wald rechts auf eine Wiese
wechselten. Ich hatte mich auf die linke Seite konzentriert, da sie hier am
Morgen eingewechselt waren. Jetzt hieß es meine Lage (mit Ansitzsack in
einer schmalen Kanzel nicht einfach) zu verlagern um das rechte Fenster bedienen
zu können. Die beiden Stücke sicherten jetzt kurz, jetzt bloß keinen Mux machen.
Entwarnung: sie ziehen weiter. Ein Blick durch das Zielfernrohr bestätigt meine
Hoffnung. Zwei etwa gleich starke Hirsche der AK II ziehen an mir vorüber. Mein
Puls steigt. Ich sehe aber nur die beiden Spiegel und das Haupt von hinten, da
sie von mir weg ziehen. Sie bleiben einfach nicht stehen! Ein Schuß auf den
Träger geht mir durch den Kopf - im Ziehen bei dem Nebel
wäre das unmöglich, gestehe ich
mir ein. Jetzt wird der Nebel plötzlich immer dichter und sie sind fast
verschwunden. Das Zielfernrohr war angelaufen, da ich in meiner unmöglichen
Stellung in der Aufregung das ZF durch meinen eigenen Atem angehaucht habe.
Schnell mit dem Finger weggewischt. Die Beiden haben fast die Lichtung
überquert. Mein Zeitfenster schwindet. Jetzt stellt sich der hintere Hirsch
breit, oder dreht er nur das Haupt? Ich halte hoch hinterm Blatt an. Der Schuß
bricht. Die Bühne ist leer. Einer flüchtet in ein Wäldchen. Der Andere rennt
geradeaus Richtung Reviergrenze, die 200 m entfernt ist. Gut denke ich, der
beschossene hat den Wald angenommen und liegt hoffentlich. Vater angerufen, 30
min gewartet und gemeinsam den Anschuß aufgesucht. Es waren 100 m bis zum
Anschuß. Dort angekommen - nix! Kein Schweiß, kein Schnitthaar und auch kein
Kugelriß. Mein Vaters bemerkte „Du hast daneben geschossen!“. Mein Einwand,
wie ich denn auf 100 m einen Hirsch verfehlen könne, beachtet er nicht. Ein Blick
vom Anschußs zur Kanzel machte mich jetzt auch nachdenklich. Unmittelbar vor der
Kanzel hingen Zweige von einer Birke. Sollte ich etwa einen
Ast getroffen
haben?
Zuerst folgten wir der Fährte in den Wald. Nach etwa 250 m querte sie die Reviergrenze. Der Hirsch nahm den Lesesteinrücken in einen 5 m Sprung, was mich erneut nachdenklich stimmte. Mein Vater mußte mich zwingen die Nachsuche im Nachbarrevier einzustellen, ohne vorher den Reviernachbarn anzurufen. Frustriert kehrten wir zum Anschuß zurück und prüften die zweite Fährte. Der Hirsch ging, wie ich im ZF beobachtet hatte, geradewegs über die Wiese auf die Reviergrenze zu. Plötzlich bog sie im rechten Winkel ab und führte in zuvor beschriebenes Wäldchen. Nach 80 m Schweiß, rosa, Lungenschweiß! Mein Puls ging wieder in die Höhe! Auf einen Baumstumpf sahen wir, der Hirsch hatte aufgesetzt und den Schnee vom Stumpf weggefegt. Mein Vater lief voran und sprach endlich die erlösenden Worte „Hier liegt er - Weidmannsheil!“. Nach insgesamt 120 m endete somit die Nachsuche 10 m vor der Reviergrenze!

Vor uns lag ein Eissprossenzehner vom 3. Kopf ohne erkennbaren
Ein- und Ausschuß.
Aus dem Äser floß der Lungenschweiß. Beim Aufbrechen entdeckte ich die
durchschossene Lunge und auf der Ausschußseite einen durchschossene Rippe. Der
Schuß saß also da, wo er sollte. Die geringe Pannsenverletzung, hatte ich wohl
selbst beim Aufbrechen verursacht, dachte ich.
Die Überraschung kam beim Zerwirken zusammen mit einem Fleischer drei Tage
später. Der Einschuß befand sich an der Vorderseite der hinteren Keule! Dort
hat das Lutz Möller KJG ein Pfund Wildbret entwertet. Danach ist der
Restbolzen durch
den Pansen, die Lunge und eine Rippe geflogen. Der Restbolzen hing innen auf
der Ausschußseite unter der Decke. Er hat gemessene 70 cm Hirsch
durchdrungen. Damit war auch das Rätsel des fehlenden Ein- und Aussschusses
gelöst. Ich gebe zu, das war ein miserabler Schuß. Der Hirsch stand in so extrem
spitzwinklig, das ich diagonal durch den
langen Hirsch geschossen hatte.
Alle Beteiligten waren beeindruckt, wie das Geschoßs
geradlinig von hinten
noch die Lunge erreicht hat und wie wenig Wildbret durch den Schuß verloren ging. Mit einem
Bleigschoß wäre die Geschichte wohl nicht
so glücklich geendet.
LM: Auf gar keinenFall!
Ein Teilmantelgeschoß hätte wahrscheinlich seine ganze Energie unmittelbar nach dem Einschußs an der Keule und im Pansen abgeben. Er wäre sicherlich auch tödlich gewesen.
LM: Wegen mangelnder Eindringtiefe wäre der Hirsch als DReiläufe weit geflüchten um dann später qualvoll zu verenden.
Die Flucht wäre aber sicherlich noch weiter und garantiert in ein angrenzendes Revier gegangen.
LM: Gewiß!
So bin ich überglücklich über den Ausgang dieser Jagd. Ihr Lutz Möller KJG hat sozusagen meinen ersten Hirsch gerettet!
LM: Geglückte Diagonalschüsse markieren die besonder Leistungsfähigkeit meins Entwurfes immer wieder!
Zusammen mit meinen Jagdkollegen haben wie den
meinen ersten Hirsch gebührend gefeiert.
Der Hirsch wog augebrochen ohne Haupt 92 kg. Beim Vorbereiten der Decke für das
Gerben habe ich auf der Innenseite der Decke beim Einschuss die zerkrümelte
Plastikkappe gefunden. Auf den einen Foto ist der Restbolzen und die Reste der
Plastikspitze zu sehen.


Horrido und viele Grüße aus dem Erzgebirge
Rico Ullmann, Donnerstag, 10. Februar 2011 20:23
Danke, Herr Ullmann,
für Ihre Mühe uns die spannende Geschichte zu schreiben. Allen, die noch zu schreiben zögern, sei gesagt, wenn man Erlebnisse schreibt, erlebt man das Ganze noch mal. Stimmt`s Herr Ullmann?
Waidmanns Heil, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
ich bin seit Jahren ein täglicher Besucher auf
Ihrer Internetseite.
Sämtliche von mir geführte Waffen habe ich auf Ihr KJG Geschoß umgestellt. Bezogen habe ich
die Munition von der Firma Lima im vorletzten Jahr.
Präzision und Wirkung im Jagdeinsatz sind hervorragend, den lobenden Stimmen auf
ihrer Seite ist nichts hinzuzufügen.
Mit meiner 6,5x55 Schwedenmauser, habe ich, nachdem ein neues Glas
(Zeiss Duralyt 3 - 12 x 50) montiert wurde, in den vergangenen Tagen folgende
Ergebnisse erzielt:
- Rehbock 100 m, Kammerschuß, im Feuer gelegen,
- Rehbock 230 m, Kammerschuß, im Feuer
- Fuchs, spitz von vorne, 250 m, Kopfschuß.
Die Schüsse saßen da, wo sie angetragen wurden. Meinem Jagdkollegen habe ich heute, nachdem er die Entfernungsangaben bezweifelt hatte, auf 300 m von einem offenen Leitersitz ohne jegliche Einschießhilfe und nur mit einem Brett als Armunterlage eine Zielscheibe zweimal beschossen. Die Ergebnisse sind als PDF Datei beigefügt und liegen im Rahmen Ihrer Berechnungen.
LM: Siehe Scheibe 1, Scheibe 2. Auf 300 m gebe ich für die 6,5x55 KJG Munition -13,8 cm Bahn an. Da ungefähr lagen die Teffer. Paßt doch! Siehe auch Zielscheibe-weit.pdf
Das Gewehr, ein Linksrepetierer, hat einen 60 cm langen Lauf, ich habe es für 500 € gebraucht in Schweden erworben, Hersteller Husqvarna.
LM: Ein erfolgreicher Kopfschuß auf Fuchs auf 250 m ist höhere Schießkunst. Alle
Achtung! BesuchenSie in Husqvarna mal deren Werksmuserum da slohnt sich. Waffen
seit 1544 oder so. Heute eher Motorsägen - neben Stihl Weltmakrtführer, meine
ich.
Mit freundlichen Grüßen, Werner Weber, Sonntag, 24. Juli 2011 18:01
Sehr geehrter Herr Möller!
Ich lese schon lange, mit großem Interesse, Ihre Seite. Mich reizt Ihr neues
.30" MJG für die .300 Win. Mag., die ich bis jetzt zufrieden mit dem 11,9g EVO
von RWS geführt habe. So meine Frage an Sie: könnte ich die .300er auch mit dem
Norma 204 + MJG laden?
LM: Das kommt auf Ihre Patronenhülsen
und Ihren Lauf an. Lies dazu
Zickige 300 WM! Welche Hülsen (ml?), wie langer Lauf?
Hier noch ein kurzer Erfahrungsbericht mit
SAX Eigenprpduktion
sogenannter „KJG“ und 6,5x55, aber sehen Sie selbst am Bild!
Stutzig machte mich nach dem Kauf schon, daß sich Späne in der Hohlspitze fand.
Aber nach diesem Ergebnis auf dem Schießstand mit Ihren Ladedaten und einigen
eigenen Ladungen habe ich es aufgegeben. Diese Dinger treffen einfach
nicht!
So hoffe ich, daß IHR MJG in der .300er
besser fliegt und trifft.
LM: In Afrika 2011 ging´s noch!
MfG, Martin Zendrich, Sonntag, 31. Juli 2011 09:55
Tja, Herr Zendrich,
da sieht man was man schießt - allerdings nicht vollständig. Wie sahen den die gelieferten Spitzen aus? Wie meine schwarzen Kappen oder eher wie pummelige Rotkäppchen? Hätten Sie mal ein Bild für mich?

Quelle: Sax Werkbild
Waidmannns Heil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
ein Freund von mir bot mir an, für mich als
Wiederlader tätig zu werden - Ich selbst habe mich damit bislang (noch)
nicht beschäftigt.
Mit Interesse habe ich einige Beiträge in Ihren Foren gelesen und möchte meinen
Freund bitten, mir ein paar Patronen mit Ihrem KJG herzustellen (ich hoffe, man
muß nicht gleich einen ganzen Koffer voll bestellen).
LM: 100 Stück!
Nun habe ich eine R93 mit zwei Wechselläufen, nämlich 6,5 x 55 und 8 x 57IS. Letztere als „die“ Drückjagdpatrone. Gestern sprach ich beim Schüsseltreiben mit einem Praktiker, der die 6,5 X 55, wegen zuwenig Reserven im Falle ungünstiger Trefferlagen, für Drückjagden ablehnte.
LM: Aha, also kein Denker. Der sollte statt nur über Patronen, besser über Geschosse nachdenken! Da spielt die Musik. Die Hülsen bleiben doch in der Waffe!
Mal abgesehen davon, daß auf den meisten Drückjagden nur Rehwild und Sauen bis 40 - 50kg frei sind und „dicke Pillen“ insofern nicht nötig sein mögen - komme ich aber auch auf Eifeldrückjagden mit Rotwildvorkommen. Welchen der beiden Läufe würden Sie (als erstes) mit ihrem Geschoß aufrüsten?
LM: Wie lang sind die beiden besagten Läufe?
Beste Grüße aus dem Münsterland, Stephan Christensen, Sonntag, 30. Oktober 2011
19:52
Hallo Herr Möller,
nun habe ich Ihr KJG im 100er Pack erworben und die ersten 50 bei einem Freund
geladen. Als Pulver haben wir entspr. Ihrer Empfehlung für die 6,5x55 2,96g R903 geladen.
LM: Richtig.
Auf zwei Drückjagden konnte ich nun Erfahrungen sammeln und frage mich, was ich
falsch mache.
In den Forenbeiträgen wird immer wieder berichtet, die Wildbretentwertung sei
minimal, kaum Hämatome, super Wirkung. Meine Erfahrungen hingegen sind folgende.




Damschmaltier flüchtig auf 40 m beschossen, Treffpunktlage Leber. Stück ging ohne im mindesten zu zeichnen 110 m und verendete dort.
LM: Beachte Zielwahl, lies und verstehe Wundwirkung, Fluchtstrecke!
Auf beiden Seiten unterhalb der Decke ca. DIN A 3 große Hämatome.
LM: Falsch. Hämatome sind Einblutungen in Gewebe. Sie treten in unmittebarer Nähe (wenige Zentimeter) um demWundtunnel auf, nie weit davon entfernt. Ihre Beobachtung beschreibt Blutergüsse. Merh dazu lies da.
Sikaschmaltier flüchtig auf 36 m beschossen, Treffpunktlage Kammer, Ausschuß sehr merkwürdig . . .
LM: Wieso merkwürdig?
. . . Rippe gegenüber und dann seitlich versetzt im Schultergelenk.
LM: Ein schräger Schuß eben.
Das Stück ging mit diesem Schuss OHNE ZU ZEICHNEN noch weitere 120 m.
LM: Lies Fluchtstrecke!
Man mag ja den Hunden ihren Einsatz gönnen, aber ich habe aufgrund der Unsicherheit, ob das Stück nun liegt oder nicht, im weiteren Jagdverlauf den Finger gerade gelassen, unter Beachtung der goldenen Regel eine Nachsuche pro Stand reicht. Das fand ich hochgradig ärgerlich, zumal ich noch einige Chancen gehabt hätte.
LM: Was erwarten Sie denn? Lies Wildscheibe! Wenn Sie wollen (was ich vermute) daß die Tier am Anschuß fallen müssen müssen Sie entsprechend schießen und treffen. Dabei beachte Vorhaltwinkel. Der für sofortigen Fall hinreichende Treffer muß in der Wirbelsäule, günstig im tiefsten Bereich zwischen Träger und Rückgrat angetragen werden. Hinrschuß ginge auch, aber nie seitlich anzutragen, nur von vorn oder hinten. Außerdem ist das Hirn klein und entsprechend schwer zu treffen. Ich kenne einige Finnen, die das können, aber das sind Ausnahmeschützen.
Habe ich nun falsch geladen oder sonst etwas falsch gemacht?
LM: Sie benötigen hinreichende wildbilogische Kenntnisse des Aubaues und inneren Ablaufes der Tiere. Siehe Wildscheibe. Kaufen, lesen und verstehen das darin angeführte Werk von Prof. Dr. Reinhold R. Hofmann. Erst dann können Sie sich (vielleicht) die Frage Wie stirbt Wild? beantworten. Ohne das vollständig zu wissen, können Sie gar nicht abschätzen, was Ihr Schuß im Tier anrichtet und welche Folgen der zeigen wird.
Liegen meine Erfahrungen in der Natur der Sache (zu kleine Entfernung, zu hohe V50)?
LM: Ah, gut. Sie denken mit. Die (gedrückten oder getrieben) Tier bemerken Sie auf kurze Entfernungen. Die fürchten Sie. Deshlb wollen die vonIhnen weg und flüchten. Siehe Fluchtstrecke!
Sollte für Drückjagden anders (geringer) geladen werden?
LM: Nein. Ihre Fragen, zeigen, Sie suchenVerständnis. Das ist der richtige Ansatz Wissen zu erwerben. Nur das wird Ihnen endlich die Lage zu beherrschen ermöglichen - Schießfertigkeit mal voausgesetzt!
Bisher lagen meine Stücke mit
8x57 IS und TMR in aller Regel am Anschuß oder drei Meter später,
Wildbretzerstörung war jeweils erträglich. Ich wäre für eine Rückmeldung dankbar.
Stephan Christensen, Samstag, 10. Dezember 2011 15:30
Lieber Lutz,
Dir, deiner Familie und deiner LM GmbH
(-Mitarbeiter / Herr Breiter) wünsche ich ein super 2012!

Über deine Leistung und die von deiner Munition und dein Seite kann ich noch
immer nur in SUPERLATIVEN reden. Es hat mich sehr gefreut, daß du nach dem
“Echec-jahr” 2010, mit neuem Elan spannkräftig, sonnig und inovierend zurück
bist.
Vielen, vielen Dank dafür und natürlich wie immer Hut ab!
Liebe Grüssen, Jelle, Donnerstag, 22. Dezember 2011 17:56
Ps
Diesem Jahr 5 Rehe und einige Füchse mit DEINE KJG-alt 6,5x55 SM
geschossen. Die lagen alle am Platz (20-168 meter). Deine neue Munition habe ich
noch nicht gesehen aber ist gut angekommen. Ich freue mich deswegen auch auf die
Brunft von 2012 im Havelland. Natürlich auch Dank für deinen Service in diesem.
Lieber Jelle,
herzlichen Danke für Deine freundlichen Worte. Wir kommen gut vom Fleck, obwohl noch manches besser werden muß. Die Organisation hakt noch gelgentlich, aber ich bin dran, die notwendigen Schritt nach vorn zu unternehmen. Die Aussichten für die LM GmbH 2012 sind besser denn je.
Wir kenne nuns ja schon lange, obwohl wir uns noch nie gsehen haben. Wenen Du zur BRunft inHavelland kommt, sage doch vorher mal Bescheid. Vielleicht können wir uns mal die Handschütteln und uns ins Gesicht sprechen.
Waidmannsheil, Lutz Möller, Dezember 2011
Guten Tag Herr Möller,
ich lese nun seit einigen Monaten sehr viel über die verschiedenen Kaliber und
deren Eignung in Verbindung mit Ihrem Geschoß. Ich bin
Jungjäger und möchte mir nun meine erste Büchse anschaffen um damit alles Wild,
hauptsächlich Überläufer und Rehe, bis 250 m zu jagen. Obendrein möchte ich eine
Patrone, die mir ermöglicht auch sportlich auf weite Distanzen, bis 1000m zu
schießen wenn es sich ergibt. Ich tendiere momentan zur
Blaser R8 und der 6.5x55SE aus dem 60 cm
Match Lauf (20mm Durchmesser).
LM: Viel zu schwer für die Jagd. Nehmen Sie den dünnsten Lauf, den Sie bekommen können. Ein Jagdgewehr ist kein Sportgewehr. Ein Sportgewehr ist kein Jagdgewehr. Beides paßt nicht zusammen in eines.
Die Alternativen wären .308, 7x64,.270 aus 58 cm Lauf mit 19 mm Durchmesser.
Ich glaube, daß meine Auswahl sich deshalb auf 6.5x55SE oder .308 aus 60 cm bzw.
58 cm Lauf beschränkt hat.
Nehmen Sie die kleinere.
Ein weiteres Problem ist leider, daß der 60cm Match Lauf mit dem 20 mm Durchmesser den Feuerschlucker nicht aufnehmen kann.
LM: Der ist für Jagdgewehre bestimmt. Jagdgewehre benötigen keinen 20 mm Lauf.
Also lautet meine Frage jetzt, ob 6,5x55SE auch aus 58 cm Sinn macht?
LM: Ja.
Könnte ich dann halt den 19 mm Lauf nehmen?
LM: Besser wären 17 oder 15 mm!
Bezüglich der Zieloptik habe ich an ein Schmidt&Bender 4-16PM... oder ein Hensoldt 4-16x56 gedacht, mit Leuchtabsehen natürlich.
LM: Ja gern.
Ich würde mich über Eine Antwort sehr freuen!
Mit freundlichem Gruß und Weidmannsheil! Lucas G., Dienstag, 8. Mai 2012 14:02
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.