LM Munition
Neuigkeiten
Suche
5,6 mm
6,5 mm
7 mm
7,62 mm, .30"
8 mm S
9,3 mm
Seltenes
Geschosse
Feuerschlucker
Munition
Ballistik
Rückstoßbremsen
Schießen
Jagd
Wild
Waffen
English
Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

Lutz Möller 6,5x55 Munition Seite 2

| Lies vorher 6,5x55 Munition

Mein erster Hirsch,

dank Ihrer Hilfe.

Guten Abend Herr Möller,

ich lese Ihre Seite nun mehr als 3 Jahre. Die Neuigkeiten bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu lesen ist fast zu einem Ritual geworden. Mit meiner kleinen Geschichte möchte ich mich bei Ihnen für diese ausgezeichnete Internetseite bedanken.

LM: Danke für die Blumen!

Vorab möchte ich noch erwähnen, die Beiträge auf Ihrer Seite haben meine Ausrüstung maßgeblich geprägt. Während der halbjährigen Jagdschule habe ich so mein eigenes Traumgewehr zusammengestellt.

Ein Schwedenmauser für die 6,5x55 Patrone diente als Grundlage. Ein jagdlicher Schaft, Timney Matchabzug mit Schiebesicherung, Recknagel Visierung (inkl. Lumifixleuchtkorn), EAW-Schwenkmontage, Schmidt und Bender Zenith 2,5-10x56 FD 7 und natürlich Ihre Lutz Möller KJG (mit mittels Ladungsleiter ermittelten 3 Gramm Vectan SP 11 = 980 m/s bei 60 cm Lauflänge) haben daraus ein volkommenes Jagdgewehr gemacht (Dank eGun auch zu vertretbaren Preisen).

Ich jage damit seit eineinhalb Jahren in einem 900 ha großen Feldrevier nahe meines Heimatortes im Erzgebirge. Das Gebiet ist von einen schmalen Waldstreifen durchzogen und von Hecken und Lesesteinrändern geprägt. Wir haben einen guten Rehwildbestand, jede Menge Füchse, ein paar Hasen und während der Sommermonate Schwarzwild in den Feldern. Rotwild zieht nur selten in den Wintermonaten aus dem angrenzenden Sachsenforst auf unsere Flur.

Bisher konnte ich in dem Revier 7 Rehe, 1 Überläufer, 50 Füchse und als Gast in anderen Revieren 2 Stück Kahlwild erlegen. Das Lutz Möller KJG leistete bei allen Stücken eine ausgezeichnete Wirkung. Die Schußentfernungen betragen in der Regel bis 150 m. Ein Fuchs auf gemessene 246 m war da eher die Ausnahme. Fluchten von 0- 100 m. Meine Dachsbracke weiß schon deshalb gar nicht mehr, was eine natürliche Nachsuche ist :-)

LM: Bitte ein Bild Ihre (traurigen) Hundes!

Jetzt zur eigentlichen Jagdgeschichte, meinen bisher jagdlicher Höhepunkt mit der Erlegung eines Hirsches. Wir haben im Dreijahresplan einen Hirsch AKII offen. Mein Pächter und meine Jagdfreunde hatten mich bei Jagdbeginn untereichtet, in unserem Revier sei fast ausgeschlossen, so einen Hirsch zu sehen, geschweige denn zu erlegen. Im Januar hatten wir (mein Vater jagt hier schon länger) mehrfach Rotwildfährten entdeckt. Am Vormittag des 22.01. fährtete mein Vater noch mal die Grenze zum Sachsenforst ab. Siehe da, 2 Stücke Rotwild waren eingewechselt. Wo sie her kamen blieb ungewiß. Am Nachmittag bei Nebel setzten wir uns in 500 m Entfernung voneinander an. Nach drei Stunden und langsam aufziehenden Nebel waren wir kurz vorm Abbaumen, als 2 Stück Rotwild eben vor meiner Kanzel in 30 m Entfernung aus dem Wald rechts auf eine Wiese wechselten. Ich hatte mich auf die linke Seite konzentriert, da sie hier am Morgen eingewechselt waren. Jetzt hieß es meine Lage (mit Ansitzsack in einer schmalen Kanzel nicht einfach) zu verlagern um das rechte Fenster bedienen zu können. Die beiden Stücke sicherten jetzt kurz, jetzt bloß keinen Mux machen. Entwarnung: sie ziehen weiter. Ein Blick durch das Zielfernrohr bestätigt meine Hoffnung. Zwei etwa gleich starke Hirsche der AK II ziehen an mir vorüber. Mein Puls steigt. Ich sehe aber nur die beiden Spiegel und das Haupt von hinten, da sie von mir weg ziehen. Sie bleiben einfach nicht stehen! Ein Schuß auf den Träger geht mir durch den Kopf - im Ziehen bei dem Nebel wäre das unmöglich, gestehe ich mir ein. Jetzt wird der Nebel plötzlich immer dichter und sie sind fast verschwunden. Das Zielfernrohr war angelaufen, da ich in meiner unmöglichen Stellung in der Aufregung das ZF durch meinen eigenen Atem angehaucht habe. Schnell mit dem Finger weggewischt. Die Beiden haben fast die Lichtung überquert. Mein Zeitfenster schwindet. Jetzt stellt sich der hintere Hirsch breit, oder dreht er nur das Haupt? Ich halte hoch hinterm Blatt an. Der Schuß bricht. Die Bühne ist leer. Einer flüchtet in ein Wäldchen. Der Andere rennt geradeaus Richtung Reviergrenze, die 200 m entfernt ist. Gut denke ich, der beschossene hat den Wald angenommen und liegt hoffentlich. Vater angerufen, 30 min gewartet und gemeinsam den Anschuß aufgesucht. Es waren 100 m bis zum Anschuß. Dort angekommen - nix! Kein Schweiß, kein Schnitthaar und auch kein Kugelriß. Mein Vaters bemerkte „Du hast daneben geschossen!“. Mein Einwand, wie ich denn auf 100 m einen Hirsch verfehlen könne, beachtet er nicht. Ein Blick vom Anschußs zur Kanzel machte mich jetzt auch nachdenklich. Unmittelbar vor der Kanzel hingen Zweige von einer Birke. Sollte ich etwa einen Ast getroffen haben?

Zuerst folgten wir der Fährte in den Wald. Nach etwa 250 m querte sie die Reviergrenze. Der Hirsch nahm den Lesesteinrücken in einen 5 m Sprung, was mich erneut nachdenklich stimmte. Mein Vater mußte mich zwingen die Nachsuche im Nachbarrevier einzustellen, ohne vorher den Reviernachbarn anzurufen. Frustriert kehrten wir zum Anschuß zurück und prüften die zweite Fährte. Der Hirsch ging, wie ich im ZF beobachtet hatte, geradewegs über die Wiese auf die Reviergrenze zu. Plötzlich bog sie im rechten Winkel ab und führte in zuvor beschriebenes Wäldchen. Nach 80 m Schweiß, rosa, Lungenschweiß! Mein Puls ging wieder in die Höhe! Auf einen Baumstumpf sahen wir, der Hirsch hatte aufgesetzt und den Schnee vom Stumpf weggefegt. Mein Vater lief voran und sprach endlich die erlösenden Worte „Hier liegt er - Weidmannsheil!“. Nach insgesamt 120 m endete somit die Nachsuche 10 m vor der Reviergrenze!

Vor uns lag ein Eissprossenzehner vom 3. Kopf ohne erkennbaren Ein- und Ausschuß. Aus dem Äser floß der Lungenschweiß. Beim Aufbrechen entdeckte ich die durchschossene Lunge und auf der Ausschußseite einen durchschossene Rippe. Der Schuß saß also da, wo er sollte. Die geringe Pannsenverletzung, hatte ich wohl selbst beim Aufbrechen verursacht, dachte ich.

Die Überraschung kam beim Zerwirken zusammen mit einem Fleischer drei Tage später. Der Einschuß befand sich an der Vorderseite der hinteren Keule! Dort hat das Lutz Möller KJG ein Pfund Wildbret entwertet. Danach ist der Restbolzen durch den Pansen, die Lunge und eine Rippe geflogen. Der Restbolzen hing innen auf der Ausschußseite unter der Decke. Er hat gemessene 70 cm Hirsch durchdrungen. Damit war auch das Rätsel des fehlenden Ein- und Aussschusses gelöst. Ich gebe zu, das war ein miserabler Schuß. Der Hirsch stand in so extrem spitzwinklig, das ich diagonal durch den langen Hirsch geschossen hatte. Alle Beteiligten waren beeindruckt, wie das Geschoßs geradlinig von hinten noch die Lunge erreicht hat und wie wenig Wildbret durch den Schuß verloren ging. Mit einem Bleigschoß wäre die Geschichte wohl nicht so glücklich geendet.

LM: Auf gar keinenFall!

Ein Teilmantelgeschoß hätte wahrscheinlich seine ganze Energie unmittelbar nach dem Einschußs an der Keule und im Pansen abgeben. Er wäre sicherlich auch tödlich gewesen.

LM: Wegen mangelnder Eindringtiefe wäre der Hirsch als DReiläufe weit geflüchten um dann später qualvoll zu verenden.

Die Flucht wäre aber sicherlich noch weiter und garantiert in ein angrenzendes Revier gegangen.

LM: Gewiß!

So bin ich überglücklich über den Ausgang dieser Jagd. Ihr Lutz Möller KJG hat sozusagen meinen ersten Hirsch gerettet!

LM: Geglückte Diagonalschüsse  markieren die besonder Leistungsfähigkeit meins Entwurfes immer wieder!

Zusammen mit meinen Jagdkollegen haben wie den meinen ersten Hirsch gebührend gefeiert.

Der Hirsch wog augebrochen ohne Haupt 92 kg. Beim Vorbereiten der Decke für das Gerben habe ich auf der Innenseite der Decke beim Einschuss die zerkrümelte Plastikkappe gefunden. Auf den einen Foto ist der Restbolzen und die Reste der Plastikspitze zu sehen.



Horrido und viele Grüße aus dem Erzgebirge

Rico Ullmann, Donnerstag, 10. Februar 2011 20:23

Danke, Herr Ullmann,

für Ihre Mühe uns die spannende Geschichte zu schreiben. Allen, die noch zu schreiben  zögern, sei gesagt, wenn man Erlebnisse schreibt, erlebt man das Ganze noch mal. Stimmt`s Herr Ullmann?

Waidmanns Heil, Lutz Möller

KJG Munition Erfahrungen

Sehr geehrter Herr Möller,

ich bin seit Jahren ein täglicher Besucher auf Ihrer Internetseite. Sämtliche von mir geführte Waffen habe ich auf Ihr KJG Geschoß umgestellt. Bezogen habe ich die Munition von der Firma Lima im vorletzten Jahr. Präzision und Wirkung im Jagdeinsatz sind hervorragend, den lobenden Stimmen auf ihrer Seite ist nichts hinzuzufügen.

Mit meiner 6,5x55 Schwedenmauser,  habe ich, nachdem ein neues Glas (Zeiss Duralyt 3 - 12 x 50) montiert wurde, in den vergangenen Tagen folgende Ergebnisse erzielt:

- Rehbock 100 m, Kammerschuß, im Feuer gelegen,
- Rehbock 230 m, Kammerschuß, im Feuer
- Fuchs, spitz von vorne, 250 m, Kopfschuß.

Die Schüsse saßen da, wo sie angetragen wurden. Meinem Jagdkollegen habe ich heute, nachdem er die Entfernungsangaben bezweifelt hatte, auf 300 m von einem offenen Leitersitz ohne jegliche Einschießhilfe und nur mit einem Brett als Armunterlage eine Zielscheibe zweimal beschossen. Die Ergebnisse sind als PDF Datei beigefügt und liegen im Rahmen Ihrer Berechnungen.

LM: Siehe Scheibe 1, Scheibe 2. Auf 300 m gebe ich für die 6,5x55 KJG Munition -13,8 cm Bahn an. Da ungefähr lagen die Teffer. Paßt doch! Siehe auch Zielscheibe-weit.pdf

Das Gewehr, ein Linksrepetierer, hat einen 60 cm langen Lauf, ich habe es für 500 € gebraucht in Schweden erworben, Hersteller Husqvarna.

LM: Ein erfolgreicher Kopfschuß auf Fuchs auf 250 m ist höhere Schießkunst. Alle Achtung! BesuchenSie in Husqvarna mal deren Werksmuserum da slohnt sich. Waffen seit 1544 oder so. Heute eher Motorsägen - neben Stihl Weltmakrtführer, meine ich.

Mit freundlichen Grüßen, Werner Weber, Sonntag, 24. Juli 2011 18:01

Da sieht man, was man schießt

Sehr geehrter Herr Möller!

Ich lese schon lange, mit großem Interesse, Ihre Seite. Mich reizt Ihr neues .30" MJG für die .300 Win. Mag., die ich bis jetzt zufrieden mit dem 11,9g EVO von RWS geführt habe. So meine Frage an Sie: könnte ich die .300er auch mit dem Norma 204 + MJG laden?
 

LM: Das kommt auf Ihre Patronenhülsen und Ihren Lauf an. Lies dazu Zickige 300 WM! Welche Hülsen (ml?), wie langer Lauf?

Hier noch ein kurzer Erfahrungsbericht mit SAX Eigenprpduktion sogenannter „KJG“ und 6,5x55, aber sehen Sie selbst am Bild!

Stutzig machte mich nach dem Kauf schon, daß sich Späne in der Hohlspitze fand. Aber nach diesem Ergebnis auf dem Schießstand mit Ihren Ladedaten und einigen eigenen Ladungen habe ich es aufgegeben. Diese Dinger treffen einfach nicht!

So hoffe ich, daß IHR MJG in der .300er besser fliegt und trifft.

LM: In Afrika 2011 ging´s noch!

MfG, Martin Zendrich, Sonntag, 31. Juli 2011 09:55

Tja, Herr Zendrich,

da sieht man was man schießt - allerdings nicht vollständig. Wie sahen den die gelieferten Spitzen aus? Wie meine schwarzen Kappen oder eher wie pummelige Rotkäppchen? Hätten Sie mal ein Bild für mich? 


Quelle: Sax Werkbild

Waidmannns Heil, Lutz Möller

6,5x55 oder 8x57IS für Drückjagden?

Hallo Herr Möller,

ein Freund von mir bot mir an, für mich als Wiederlader tätig zu werden - Ich selbst habe mich damit bislang (noch) nicht beschäftigt.

Mit Interesse habe ich einige Beiträge in Ihren Foren gelesen und möchte meinen Freund bitten, mir ein paar Patronen mit Ihrem KJG herzustellen (ich hoffe, man muß nicht gleich einen ganzen Koffer voll bestellen).

LM: 100 Stück!

Nun habe ich eine R93 mit zwei Wechselläufen, nämlich 6,5 x 55 und 8 x 57IS. Letztere als „die“ Drückjagdpatrone. Gestern sprach ich beim Schüsseltreiben mit einem Praktiker, der die 6,5 X 55, wegen zuwenig Reserven im Falle ungünstiger Trefferlagen,  für Drückjagden ablehnte.

LM: Aha, also kein Denker. Der sollte statt nur über Patronen, besser über Geschosse nachdenken! Da spielt die Musik. Die Hülsen bleiben doch in der Waffe!

Mal abgesehen davon, daß auf den meisten Drückjagden nur Rehwild und Sauen bis 40 - 50kg frei sind und „dicke Pillen“ insofern nicht nötig sein mögen - komme ich aber auch auf Eifeldrückjagden mit Rotwildvorkommen. Welchen der beiden Läufe würden Sie (als erstes) mit ihrem Geschoß aufrüsten?

LM: Wie lang sind die beiden besagten Läufe?

Beste Grüße aus dem Münsterland, Stephan Christensen, Sonntag, 30. Oktober 2011 19:52

Was mache ich falsch?

Hallo Herr Möller,

nun habe ich Ihr KJG im 100er Pack erworben und die ersten 50 bei einem Freund geladen. Als Pulver haben wir entspr. Ihrer Empfehlung für die 6,5x55 2,96g R903 geladen.

LM: Richtig.

Auf zwei Drückjagden konnte ich nun Erfahrungen sammeln und frage mich, was ich falsch mache. In den Forenbeiträgen wird immer wieder berichtet, die Wildbretentwertung sei minimal, kaum Hämatome, super Wirkung. Meine Erfahrungen hingegen sind folgende.

 

 

Damschmaltier flüchtig auf 40 m beschossen, Treffpunktlage Leber. Stück ging ohne im mindesten zu zeichnen 110 m und verendete dort.

LM: Beachte Zielwahl, lies und verstehe Wundwirkung, Fluchtstrecke!

Auf beiden Seiten unterhalb der Decke ca. DIN A 3 große Hämatome.

LM: Falsch. Hämatome sind Einblutungen in Gewebe. Sie treten in unmittebarer Nähe (wenige Zentimeter) um demWundtunnel auf, nie weit davon entfernt. Ihre Beobachtung beschreibt Blutergüsse. Merh dazu lies da.

Sikaschmaltier flüchtig auf 36 m beschossen, Treffpunktlage Kammer, Ausschuß sehr merkwürdig . . .

LM: Wieso merkwürdig?

. . . Rippe gegenüber und dann seitlich versetzt im Schultergelenk.

LM: Ein schräger Schuß eben.

Das Stück ging mit diesem Schuss OHNE ZU ZEICHNEN noch weitere 120 m.

LM: Lies Fluchtstrecke!

Man mag ja den Hunden ihren Einsatz gönnen, aber ich habe aufgrund der Unsicherheit, ob das Stück nun liegt oder nicht, im weiteren Jagdverlauf den Finger gerade gelassen, unter Beachtung der goldenen Regel eine Nachsuche pro Stand reicht. Das fand ich hochgradig ärgerlich, zumal ich noch einige Chancen gehabt hätte.

LM: Was erwarten Sie denn? Lies Wildscheibe! Wenn Sie wollen (was ich vermute) daß die Tier am Anschuß fallen müssen müssen Sie entsprechend schießen und treffen. Dabei beachte Vorhaltwinkel. Der für sofortigen Fall hinreichende Treffer muß in der Wirbelsäule, günstig im tiefsten Bereich zwischen Träger und Rückgrat angetragen werden. Hinrschuß ginge auch, aber nie seitlich anzutragen, nur von vorn oder hinten. Außerdem ist das Hirn klein und entsprechend schwer zu treffen. Ich kenne einige Finnen, die das können, aber das sind Ausnahmeschützen. 

Habe ich nun falsch geladen oder sonst etwas falsch gemacht?

LM: Sie benötigen hinreichende wildbilogische Kenntnisse des Aubaues und inneren Ablaufes der Tiere. Siehe Wildscheibe. Kaufen, lesen und verstehen das darin angeführte Werk von Prof. Dr. Reinhold R. Hofmann.  Erst dann können Sie sich (vielleicht) die Frage Wie stirbt Wild? beantworten. Ohne das vollständig zu wissen, können Sie gar nicht abschätzen, was Ihr Schuß im Tier anrichtet und welche Folgen der zeigen wird.

Liegen meine Erfahrungen in der Natur der Sache (zu kleine Entfernung, zu hohe V50)?

LM: Ah, gut. Sie denken mit. Die (gedrückten oder getrieben) Tier bemerken Sie auf kurze Entfernungen. Die fürchten Sie. Deshlb wollen die vonIhnen weg und flüchten.  Siehe Fluchtstrecke!

Sollte für Drückjagden anders (geringer) geladen werden?

LM: Nein. Ihre Fragen, zeigen, Sie suchenVerständnis. Das ist der richtige Ansatz Wissen zu erwerben. Nur das wird Ihnen endlich die Lage zu beherrschen ermöglichen - Schießfertigkeit mal voausgesetzt!

Bisher lagen meine Stücke mit 8x57 IS und TMR in aller Regel am Anschuß oder drei Meter später, Wildbretzerstörung war jeweils erträglich. Ich wäre für eine Rückmeldung dankbar.

Stephan Christensen, Samstag, 10. Dezember 2011 15:30

DANK IN SUPERLATIVEN!

Lieber Lutz,

Dir, deiner Familie und deiner LM GmbH (-Mitarbeiter / Herr Breiter) wünsche ich ein super 2012!

Über deine Leistung und die von deiner Munition und dein Seite kann ich noch immer nur in SUPERLATIVEN reden. Es hat mich sehr gefreut, daß du nach dem “Echec-jahr” 2010, mit neuem Elan spannkräftig, sonnig und inovierend zurück bist.

Vielen, vielen Dank dafür und natürlich wie immer Hut ab!

Liebe Grüssen, Jelle, Donnerstag, 22. Dezember 2011 17:56

Ps
Diesem Jahr 5 Rehe und einige Füchse mit DEINE KJG-alt 6,5x55 SM geschossen. Die lagen alle am Platz (20-168 meter). Deine neue Munition habe ich noch nicht gesehen aber ist gut angekommen. Ich freue mich deswegen auch auf die Brunft von 2012 im Havelland. Natürlich auch Dank für deinen Service in diesem.

Lieber Jelle,

herzlichen Danke für Deine freundlichen Worte. Wir kommen gut vom Fleck, obwohl noch manches besser werden muß. Die Organisation hakt noch gelgentlich, aber ich bin dran, die notwendigen Schritt nach vorn zu unternehmen. Die Aussichten für die LM GmbH 2012 sind besser denn je.

Wir kenne nuns ja schon lange, obwohl wir uns noch nie gsehen haben. Wenen Du zur BRunft inHavelland kommt, sage doch vorher mal Bescheid. Vielleicht können wir uns mal die Handschütteln und uns ins Gesicht sprechen.

Waidmannsheil, Lutz Möller, Dezember 2011

6,5x55SE aus 58 cm Lauf?

Guten Tag Herr Möller,

ich lese nun seit einigen Monaten sehr viel über die verschiedenen Kaliber und deren Eignung in Verbindung mit Ihrem Geschoß. Ich bin Jungjäger und möchte mir nun meine erste Büchse anschaffen um damit alles Wild, hauptsächlich Überläufer und Rehe, bis 250 m zu jagen. Obendrein möchte ich eine Patrone, die mir ermöglicht auch sportlich auf weite Distanzen, bis 1000m zu schießen wenn es sich ergibt. Ich tendiere momentan zur Blaser R8 und der 6.5x55SE aus dem 60 cm Match Lauf (20mm Durchmesser).

LM: Viel zu schwer für die Jagd. Nehmen Sie den dünnsten Lauf, den Sie bekommen können. Ein Jagdgewehr ist kein Sportgewehr. Ein Sportgewehr ist kein Jagdgewehr. Beides paßt nicht zusammen in eines.

Die Alternativen wären .308, 7x64,.270 aus 58 cm Lauf mit 19 mm Durchmesser.

Ich glaube, daß meine Auswahl sich deshalb auf 6.5x55SE oder .308 aus 60 cm bzw. 58 cm Lauf beschränkt hat.

Nehmen Sie die kleinere.

Ein weiteres Problem ist leider, daß der 60cm Match Lauf mit dem 20 mm Durchmesser den Feuerschlucker nicht aufnehmen kann.

LM: Der ist für Jagdgewehre bestimmt. Jagdgewehre benötigen keinen 20 mm Lauf.

 Also lautet meine Frage jetzt, ob 6,5x55SE auch aus 58 cm Sinn macht?

LM: Ja.

Könnte ich dann halt den 19 mm Lauf nehmen?

LM: Besser wären 17 oder 15 mm!

Bezüglich der Zieloptik habe ich an ein Schmidt&Bender 4-16PM... oder ein Hensoldt 4-16x56 gedacht, mit Leuchtabsehen natürlich.

LM: Ja gern.

Ich würde mich über Eine Antwort sehr freuen!

Mit freundlichem Gruß und Weidmannsheil! Lucas G., Dienstag, 8. Mai 2012 14:02

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir