5,6 mm MJG Geschoß 5604; 3 g schwer; BC 0,228; bis 305 mm Drallänge (BC 4,2 % > als der Vorgänger)
Mir wurde berichtet, das 5,6 mm MJG 5604 komme mit der .222" Rem nicht zurecht, weil die Drallerfordernis für das Geschoß nicht beachtet wurde. Achtung! Das 5604 kann nicht aus Drall länger als 305 mm verschossen werden. Daraus fliegt nur das 5,6 mm KJG 5601 (bis 356 mm Drallänge) kreiselstabil.
| Patrone | .223" | 5,6x57 | .233 WSSM |
| Geschoß | 5604 | 5604 | 5604 |
| V0 | 1.123 | 1.220 | 1.285 |
| V100 [m/s] | 962 | 1.070 | 1.100 |
| WQ100[m³/s] | 95 | 120 | 125 |

Hallo Herr Möller,
ich hätte zu dem neuen 5,6 mm MJG 5604 ein paar
Fragen:
Warum ist bei dem neuen Geschoß 5604 wieder die Drallänge zu berücksichtigen
?
LM: Weil die strömungsgünstigere Aerodynamik (BC 4,2 % > als der Vorgänger) höhere Anforderungen an die erforderliche Drehzahl für die Kreiselstabilität stellt.
Wird das MJG 5604 ggf. später abgeändert, so daß es wie seinVorgänger auch aus anderen Drallängen verwendet werden kann.
LM: Das 5604 wird so bleiben. Ein anderes Geschoß würde eine andere Bezeichnung bekommen.
Ist das „alte KJG“ für 5,6 mm in Kupfer noch vorhanden?
LM: Nein.
Ich bräuchte welche für .22-250 (Drall 365 mm).
Dann müßte das ggf. als
seltenes Geschoß bei Gelegenheit mal wieder aufgelgt werden.
Danke für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüßen, Markus Zeidler, Dienstag, 26. April 2011 08:02
Betreff: Kaliber 22-250 Rem
Hallo Herr Möller,
soeben habe ich von meinem Büchsenmacher Peter Beer aus Kempten die
Nachricht erhalten, Blaser wird mir auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin für
den Repetierer Blaser R8 einen Lauf
im Kaliber .22-250 mit 65 cm Lauflänge und einem Kurzdrall vom 10" bzw. 254
mm bauen wird. Dieser Lauf sollte dann wohl mit Ihrem MJG 5604 optimal
zurechtkommen, oder ?
LM: Einerseits ja, andereseits würd ein noch kürzere Drall - wie oft bei der
.223" Rem verwendet und dort im Haus gewiß vorhanden - noch bessere
Geschosse ermögliche, die ich dann dafür bauen würde. Fragen Sie noch mal
nach, ob auch ein 200 mm kurer Drall möglich wären.
Ab Werk wird auch ein Mündungsgewinde M 15 x 1 für die Aufnahme eines
Feuerschluckers geschnitten. Daher werde ich in Kürze einen FS 7 - 160 in
Titan / Dural schwarze Ausführung bei Ihnen bestellen, sobald der lieferbar
sein wird.
Darüber hinaus habe ich mit Freude gelesen, daß Sie nun auch ein
MJG 8503 im Kaliber .338 anbieten.
LM: Da dauer t aber geiß noch 4 Wochen!
Damit kann ich nun alle meine Wunschkaliber 22-250, .300 und .338 mit Ihren
Geschossen erhalten. Das finde ich wirklich hervorragend.
Mit vielen Grüßen aus dem Allgäu und einem Waidmannsheil Wolfgang Runge ,
Gesendet: Mittwoch, 27. Juli 2011 12:20
Hallo Lutz,
du schreibst auf deinem Netzplatz: „Kupfer
schmiert, Messing gleitet“
Das kann ich gut nachvollziehen. Deshalb wäre (nicht nur mir) daran gelegen, das
MJG in meiner Waffe mit 356 mm Dralllänge mit der
bestmöglichen Präzision verschießen zu können. Ist es denn nicht möglich, das
Geschoss „hinten“ etwas länger zu machen, und „vorn“ z.B. den Einstich zu
vergrößern, um den Gewichtsausgleich hinzubekommen ? Die Länge des Geschosses
hat ja keinen Einfluß auf die Reibung, . . .
LM: Aber auf die Drallstabilisierung durch Kreiselkräfte.
. . . wenn die Führbänder in der Anzahl und Schnitt unverändert blieben. Wie ich aus deiner Seite herauslese, verfügst du ja mitlerweile über eigene NC Drehmaschinen. Gerne wäre ich bereit, mit meiner Waffe dann Versuche für dich zu machen (.222 Rem. Matchlauf 22 mm Mündungsdurchmesser, kanneliert). Was ist eigentlich von „Lagerbronze“ als Ausgangsmaterial für deine Geschosse zu halten ?
LM: Lagerbronze ist für KJG bzw MJG Geschosse weniger als Messing geignet.
Sicher hast du auch dies bereits in deine Entwicklungs -
Überlegungen mit einbezogen ?
Mathias, Freitag, 15. Juli 2011 08:29
Lies vorher Keine schwarze Kappe für 5,6 mm
Hallo Lutz,
ich melde mich nur ungern schon wieder, denn unser aller Zeit ist mehr oder
weniger kostbar. In Vorbereitung auf das Laden meiner .300 WinMag und der .222
Rem ist mir etwas aufgefallen, das mich verunsichert:
Vorwort
Geschosse müssen so gut wie möglich zentrisch sitzen, damit man trifft.
Der Setzer für das 7,62 mm Geschoß paßt formschlüssig auf die schwarze Kappe
Der Setzer für das 5,60 mm Geschoss passt absolut nicht formschlüssig auf dein 5,6 mm MJG 5604
Beide Setzer weisen gleiche Aussenmaße auf (Länge gesamt: 45,04 mm, Aussendurchmesser vorne: 6,52 mm, Innendurchmesser vorne 5,47 mm)
Das Gewicht der beiden Setzer ist mit 9,54 Gramm ± 0,02 Gramm nahezu
identisch (könnte man mal nachrechnen, was das für die Innenkontur
bedeutet)
Habe ich für das 5,6 mm Geschoß den falschen Setzer bekommen, oder sind
die Setzer für eine gewisse Kalibergruppe (oder alle) gleich ?
Irdendwo in den unendlichen Weiten
deines Netzplatzes hast du mal auf die Frage,
ob es denn die schwarzen Kappen für das 5,6 mm Geschoß gäbe, geantwortet:
„LM: Nein Herr Glöckner. Die schwarze Plastikspitze ist für die kleinen 5,6 mm Geschosse zu stumpf. “ Quelle
Wie will man schließlich in dieses kleine Geschoß dann noch
genügend Masse hineinpacken, wenn die Kappe dann bestenfall 0,05 Gramm wiegt ?
Was nu? Klär mich mal auf!
LG, Mathias D., Montag, 11. April 2011 11:27
Mathias,
meine 5,6 mm JG haben keine Schwarze Kappe. Meine Setzer sind für die Schwarzen Kappen bestimmt. Nur Geschosse zwischen 6,5 und 9,5 mm ziert die gespritze Schwarze Kappe Da das 5,6 mm MJG 5604 keine Schwarze Kappe hat, gibt es auch keinen eigenen Setzer dafür. Es gibt nur eine Schwarze Kappe und je nach Gesenk (RCBS, Redding, Hornady) einen Setzer (bei Redding zwei, nämlich eine langen udn einen kurzen)
Gruß Lutz
Moin Herr Möller!
Gbt es noch 5,6mm JG 5601? Leider bekomme ich mit dem 5,6 mm MJG 5604 kein Schußbild zusammen ( Streuung von 400 mm in jede Richtung, Ladungen von 1,55 g –1,6 g,Norma 200), obwohl meine 5,6x50 R Mag mit dem JG 5601 ein Traumschußbild ( 1,6 g, N 200) ergibt.
LM: Zunächst erbitte ich meine Frage. „Wie lang ist der Drall Ihrer 5,6x50 Mag?“ zu beantworten. Sieh dazu hier!
MfG Heinz Bischof, Dienstag, 10. Mai 2011 19:07
LM: Was ist ein Bergratte?
Grüß Gott Herr Möller,
Danke für die Antwort bezüglich Ackley. Ich Hab mich heut mal bei etlichen Büchsenmachern diesbezüglich informiert und fiel dabei voll auf die Nase. Technisch wäre da zu lösen, aber das ganze über Beschußamt und die hiesig pflichtige Katalogeintragung beanspruchen Wartezeiten, bei denen einem das Lachen vergeht. Ich muß mal schnuppern ob eine Möglichkeit wäre über Randomkanäle lange Wartezeiten zu umgehen. Andernfalls fliegt das Vorhaben in den Papierkorb. Ich habe im Wild-und-Hund-Forum entdeckt, daß in Deutschland eineige Exotenliebhaber die 30-06 AL aber von den 5,6 mm, 6 mm und 6,30 mm Flitzern findet sich keine Spur. Was könnte ich mit Ihrem KJG oder MJG an Vo rausholen?
LM: Nimm QuickLoad
Könnten SIE bei Gelegenheit mal eine 22-250 AL GEE Tabelle einstellen?
LM: Nimm QuickTarget (wird mit QuickLoad geliefert)!
Sollte es ein 8er oder 10 Drall sein?
LM: So kurz es geht!
LM71 interressiert mich nicht, da ich ausschliesslich schnelle Flitzer vorsichtigen Räubern vorbehalten moechte (Krähe, Elster ,Fuchs).
MJG Splitterwirkung :
Ein Freund hat mir soeben berichtet, die Splitterwirkung bei MJG 5604 aus .223 Rem auf Bergratte in 230 m war einfach verheerend. Beim Fuchs dieselbe Geschichte. Elster beinahe verdampft. Dies war ihm zuviel des Guten und wird sofort wieder auf Vollmantel umrüsten.
LM: Bitte Bilde!
Haben SIE niemals an ein Geschoß mit kleinster Splitterabspaltung bei Räubern und somit brauchbare Bälge gedacht?
LM: Nein.
Beste Grüße,
Richard, Freitag, 26. August 2011 06:51
Hallo Lutz,
eine Bergratte sollte eigentlich ein
Murmel oder auch Mankei sein! Genauso
wie wir das Eichhörnchen auch als Baumratte bezeichnen! Heute werde ich
deine KJG aus der 6.5x57R einetzen (3-3,1g
je nach Hülsenvolumen und Ladedichte R903 und CCI BR-2 da dies so vorrätig
ist und die L6 aus deinem Vorschlag -> der
KBV meiner Merkel machts
möglich), sofern mir noch Zeit bleibt, diese zu laden! Ich nehme natürlich
die Zielscheibe dazu und werde Bilder machen!
Da ich die Möglichkeit und auch das Wissen habe, Quicktarget richtig zu
anzuwenden, ist es für mich kein Problem mir selbst die Reichweite bei ± 5
cm auszurechnen – viele können das nicht darum wäre es nett, wenn du bei den
klassischen Randpatronen für BBF auch eine zweite Tabelle dazurechnest, da
hier das ZF weiter von der Laufseele entfernt ist wie bei normalen Büchsen!
Deine Tabellen sind ja glaube ich für 4,5 cm Visierlinienabstand zur
Laufseele gerechnet -> bei einer BBF kommen da gleich mal 7,5 cm auch
zusammen, wo dann zB. 4,6 cm Hochschuss (bei 6.5x57R) auf 100 m nicht mehr
stimmen!
LM: Richtig!
Vielen Schützen ist dies nicht klar und sie schiessen ihre Waffen komplett falsch ein (siehe Einschießen)!
LM: Ich glaube darüber sollte ich mal schreiben.
Gibt ja genug die Stur bei den „4 cm Hochschuß“ auf 100 m bleiben, gleich ob einläufiges Gewehr oder BBF – so wie es halt auf den Schachteln diverser „Patronenstopfer“ steht! Auch so bei einen „deutschen Premiumprodukt“ aus der RUAG Gruppe – deren Fabriksmunition ich auf Raubwild verschieße, damit die guten R.. – Hülsen für deine Geschosse übrigbleiben! Hab vorgestern mal ein paar leere Hülsen in 6,5x57R abgewogen und bin eigentlich enttäuscht wie weit diese gewichtsmässig auseinanderlaufen aus einer Schachtel!
LM: Das war früher besser!
Lg und Weidmannsheil aus OÖ, Karl, Samstag, 27. August 2011 10:39
Guten Morgen, Herr Möller,
die MJG 5604 sind gestern eigetroffen. Ich habe sie soeben gewogen: 2,99g 99
Stück 3,00g 1 Stück. Eine solche Verteilung habe ich noch nie gemessen- ich
staune, phantastisch. Meine Gratulation.
LM: Danke. Dann gut Schuß!
JW, Mittwoch, 7. September 2011 10:10

Gönne Dir Geschosse und Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst kein besseres Jagdgeschoß finden.
Lutz Möller, lm@lutz-moeller-jagd.de