Lutz Möller 5,6 mm Geschoß 5601; 3 g schwer; BC 0,217; bis 365 mm Drallänge (BC 4,2 % < als der 5604 MJG)
Mir wurde berichtet, das 5,6 mm MJG 5604 komme mit der .222" Rem nicht zurecht, weil die Drallerfordernis für das Geschoß nicht beachtet wurde. Achtung! Das 5604 kann nicht aus Drall länger als 305 mm verschossen werden. Daraus fliegt nur das 5601 (bis 356 mm Drallänge) kreiselstabil.
| Patrone | .222" | .223" | 5,6 x 50 Mag. | 5,6 x 50 R | .22-250 | .224" Wby |
| Geschoß | 5601 | 5604 | 5601 | 5601 | 5601 | 5601 |
| V0 | 1.056 | 1.123 | 1.100 | 1.065 | 1.202 | 1.177 |
| V100 [m/s] | 902 | 962 | 939 | 910 | 1.031 | 1.035 |
| WQ100[m³/s] | 84 | 95 | 106 | 85 | 110 | 110 |
Weil das das 5,6 mm MJG 5604 kürzeren Drall als 305 mm benötigt um hinreichend kreiselstabil zu fliegen und weil die meisten .222" Gewehre über 356 mm Drall verfügen, .22-250 und .220" Swift ebenso, lasse ich mein bewährtes 5,6 mm KJG 5601 wider aufleben, bis ein gelber Nachfolger gefunden ist. Diese KJG Geschosse können sofort ab Lager im Laden der Lutz Möller GmbH bestellt werden und werden unverzüglich geliefert.
Sehr geehrter Herr Moeller!
Mit großem Bedauern habe ich gelesen, daß die neuen MJG eine Dralllänge von 305 mm brauchen. Meine beiden kleinen Patronen 22-250 und 222 haben aber 14’’ Dralllänge, d.h. ich kann keine MJG benutzen. Die KJG gibt es nicht mehr, sie zwingen mich also weg vom Moeller Original in dem Kaliber, was sehr bedauerlich wäre. Welche Stückzahl müßte denn zusammenkommen, damit Sie die alten kupfernen noch einmal auflegen?
Freitag, 29. April 2011 14:45
Moin Herr Lassnig,
ich werde 5601 noch wieder auflegen, denn Sie sind nicht der Einzige mit
22-250. Mir wurde berichtet, das 5,6 mm MJG 5604 komme mit der .222" Rem
nicht zurecht, weil die Drallerfordernis für das Geschoß nicht beachtet
wurde. Achtung! Das 5604 kann nicht aus Drall länger als 305 mm verschossen
werden. Daraus fliegt nur das 5,6 mm MJG 5601 (bis 356 mm Drallänge).
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller
Hallo Lutz!
Leider kann ich erst jetzt Dir die Email
schreiben, da mein PC völlig abgestürzt war und ich auch nicht die Möglichkeit
hatte deine klasse Internetseite zu lesen – immer
wieder sehr informativ. Vielen Dank, daß die 5,6 mm Möller
KJG
so schnell geliefert wurden. Ich habe sie auch schon verladen und erste
jagdliche Erfolge damit gehabt. Immer wieder schön zu sehen wie klasse die
Möller KJGe doch wirken!
Mit freundlichen Gruß, Thomas Blome, Donnerstag, 12. März 2009 14:00
S. g. Herr Möller!
Wie schon erwähnt bin ich mit dem 5,6 mm 3 g KJG Ergebnis, wie auf den Bildern auch erkennbar, sehr zufrieden.
Das MJG verdaut mein Lauf (Ferlacher BBF) überhaupt nicht (nicht mit 1,6g; 1,5g; 1,56g; 1,57g). Nachdem ein Freund von mir, eine Blaser-Büchse K95 5,6x50 R Mag führt, und das KJG mit empfohlener Ladung 1,6 g N 200 und auch das MJG mit 1,57g N 200 jetzt versucht hat, und perfekte Schußbilder erzielen konnte, bleibt nur die Erkenntnis, der Lauf der BBf ist nicht für die MJG geignet.
LM: So sieht das augenscheinlich aus!
Aufgefallen ist mir, der rotationslose Geschoßweg betraägt bei meiner BBf, bei einer 61,5 mm alangen Patronen 2,3 mm beträgt, jedoch bei dem Blaser- Stutzen nur 0,7 mm, ob das der Grund ist?
LM: Vielleicht. Fangen Sie aus dem fraglichen mal ein MJG in Holz auf und lichten das für mich ab.
Auf dem Bild mit den drei Anschußcheiben ist ersichtlich wie die MJG gestreut haben. Abgekommen bin ich immer auf der linken Scheibe (mit dem MJG). Bild 1 zeigt die Abweichung mit einer Ladung von 1,6g. Die drei Schüsse mit KJG lassen keine Wünsche offen.Wie auf den Bildern auch erkennbar, habe ich immer versucht mit dem KJG die Treffpunktlage der BBF zu überprüfen. So bleibt nur die Hoffnung doch noch KJG 5,6 mm zu bekommen, ansonsten bleibt die “ Ferlacher” für immer im Waffenschrank.
LM: Die werden wieder aufleben.
Weidmannsheil und liebe Grüße, Heinz Bischof, Donnerstag, 12. Mai 2011 13:59
Lies vorher 5,6 mm Langdrall ff
Hallo Herr Lutz Möller,
vielen Dank für Ihre KJG 5601 (356 mm Drall ). Ich habe mir ein paar
Ladungen für die .222 Rem. mit verschiedenen Zündern gemacht. RWS 4033, CCI
400, CCI -BR-4, Pulver ist Norma 200.
Ich sende Ihnen ein Foto der Anschußscheibe mit einer guten Ladung.

LM: sehr schön! Bitte benutzen Sie künftig die Zielscheibe.pdf
MfG u.Waidmannheil aus O.Ö., Max Knoll, Montag, 13. Juni 2011 19:38
Hallo Herr Möller.
Ich verfolge ihren Netzplatz nun schon seit über
2 Jahren mit großer Anteilnahme und habe mich nun entschlossen ihre
Lutz Möller KJG auch einmal prüfen zu zu
wollen.
Aus der .30-06 Patrone - die sowohl ich als auch mein Vater schießen - sind wir mit dem 9,7 Gramm Nosler Partition sehr zufrieden und anhand von etwa 300 damit erbeuteten Schweinen kann mein Vater nur Gutes an diesem Geschoß finden, allerdings nur in 9,7 Gramm. Die schwereren Partition Geschosse sind einfach zu langsam. um die Splitterwirkung und dadurch die Wirkung des leichten 9,7 Gramm Geschosses zu erreichen.
Seitdem ich mir, oder richtiger meine ebenfalls jagende Mutter, weil ich zu dem Zeitpunkt noch 17 war, mir eine Remington 700 Varmint für die .223 Rem Patrone mit einem 6-24x44 ZFR und 66 cm Lauflänge sehr günstig kaufte, bin ich von diesem Gewehr und von diesem Kaliber begeistert. Ein nachträglich angebrachtes Zweibein und ein Sporn am Hinterschaft haben das Gewehr dann praxistauglich gemacht. Das hohe Gewicht von ~ 5 Kilogramm durch den Matchlauf stört mich eher weniger, weil ich die Präzision wichtiger finde. Das der Vorbesitzer damit mehrmals die Thüringer Meisterschaften bestritt und einen erreichbaren Streukreis von ~ 15 mm angab war für mich dann der Hauptkaufgrund. Nach vielen versuchten Ladungen habe ich solche Streukreise nur mit der Munition von American Eagle mit dem 3,2 g HP Geschoß erreicht mit dem ich auch jagdlich die besten Erfolge hatte.
Etwa 15 Elstern auf 70 bis 210 Metern.
Etwa 25 Krähen auf 50 bis 230 Metern.
Für Rehwild und Raubzeug habe ich bis jetzt mit gutem Erfolg das
Nosler Ballistic Tip
Geschoß verwendet.
Bock auf 50 m beschossen - Flucht ohne zu Zeichnen noch ~ 70 Meter mit Ein- und Ausschuß hinterm Blatt. Dann 5 Sek. später Katze auf 110 m verendete am Platz.
Bock auf 45 m, Treffer hinterm Blatt, Flucht 35 m.
Bock auf 110 m, Treffer hinterm Blatt, Flucht noch 20 m.
Bock auf 180 m, Treffer ebenfalls hinterm Blatt, noch 10 Meter geflüchtet.
Bock auf 150 m, Treffer hinterm Blatt, flüchtete noch 10 m
Die kürzeren Fluchtstrecken sind wohl auf die größere Entfernung und die dadurch entstehende geringere Beunruhigung des beschossenen Stückes zurückzuführen.
LM: Ja, vermutlich!
Nun suche ich natürlich nach einem besseren Geschoß um die Fluchtstrecken
beim Rehwild zu mindern und um mehr Ausschußsicherheit bei ggf. kommenden
(kranken) Frischlingen oder bei einer Gams, die ich vielleicht einmal in
Österreich bejagen möchte, zu gewinnen. Bei der Suche nach einem solchen
Geschoß bin ich natürlich schon auf das 3,9 g Nosler Partition gestoßen, daß
aber beim Schußbild unerklärliche 8-10 Zentimeter Ausreißer in versch.
Richtungen zeigt (sonst aber super Streukreise erreicht). Aber wer will
schon mit einer Kugel jagen die einmal 10 Zentimeter höher oder tiefer
schießt? Ich nicht!
Das 3,2 g Trophy bonded Bear Claw möchte ich noch untersuchen, finde jedoch die Flugbahn zu gekrümmt, jedenfalls den Angaben nach.
Meine Frage an Sie: Was würden mich 100 KJG im Kaliber 5,6 kosten? Wie und
wo müßte ich die Geschosse bestellen? Haben sie ggf. auch einen Schüler
Rabatt - da ich noch 2 Jahre zur Schule gehe, um mein Abi zu machen und
deswegen nicht gerade viel Geld zur Verfügung habe? Einen Wiederlader der
mir die Geschosse verladen würde habe ich auch schon gefunden. Ich würde
mich sehr über eine Antwort von ihnen freuen!
Mit freundlichen Grüßen, Robin M., Sonntag, 7. Oktober 2007 16:40
Guten Tag Robin,
gewiß kann man mit einem kleinen, schnellen billigen Bleihohlspitzgeschoß Rehe erlegen. Das kann die Bleierne Sippe ohne Frage. Sofern die Zielgeschwindigkeit genügend hoch ist, bestimmen Entfernung und Zielwahl die Fluchtstrecken mehr als alles Andere.
Selbstverständlich bietet das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß mit seiner gewissen Tiefenwirkung die Leistung auch mittleres Wild sicher zur Strecke zu bringen. Richtig gezielt und gut getroffen wird auch durch Schulter, Weiches oder Feist in die Kammer dringen, um das Tier waidgerecht zu töten. Beispiele finden sich oben. Das Gegenbeispiel steht in .220" Swift - Jagdgeschichten. Ob ein zu weicher Bleiflitzer sich in 5 cm Zielfleisch in grauen Staub auflöst, oder der feste Restbolzen das Tier sicher durchdringt macht den Unterschied aus.

5,6 mm KJG Restbolzen aus Bleßbock. Mehr siehe hier.

Bleßbock 2003
Rabatte gebe ich nicht. Aber ich werde mal nachdenken, ob du vielleicht etwas wertvolles für mich tun kannst, so daß wir aufrechnen können und sich die Zahllast für ich ermäßigst. Ich denke dabei an Zielwirkungsversuch mit Bericht in Wort und Bild. Darüber reden wir mal fernmündlich. Schreibe mir bitte deine Rufnummer und teile mir mit, wann ich dich günstig erreichen kann.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Langsam aber sicher werden sämtliche Patronen auf das Lutz Möller Geschoß umgerüstet:


Heut gings mal zur 5,6x57 und die super .220 Swift, alle beide mit der 22-250 die tollsten Flitzer fuer alles Raubzeug bis zum Reh und wenn man bedenkt daß unzaehlige Schlaumeiers dafuer mit Flugabwehrkanonen und deren Pinkelflugbahn anreucken erkennt man welcher Stumpfsinn sich unter Alleswissern verbreitet hat .... Mir ist nur etwas Bange, daß 5,6 mm Geschosse auch mal in Seltenes gestellt und somit nicht mehr wie 6,30 mm KJG gefertigt wird, eigentlich wohl ´ne witzige Geschichte oder ?
LM: 5,6 mm werden deutlich mehr gefragt als 6 mm oder 6,86. Die sind selten. 6,30 ist fast nicht sichtbar.
Richard, Sparber Freitag, 16. September 2011 13:48
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.