Lies alte Geschichten zu 5,6x50R KJG Munition
Lutz Möller 5,6 mm KJG Geschoß 5601; 3 g schwer; BC 0,218
für 61,5 mm lange 5,6 x 50 Magnum R mit 60 cm Lauf; GEE 214 m; ± 5 cm Reichweite 246 m
| Pulver | Masse [g] |
Dichte [%] |
Druck [bar] | Umsatz [%] |
V0
[m/s] |
Bemerkung | |
| höchst | vorn | ||||||
| RP1 NT 20085167 | |||||||
| Norma 200 | 1,60 | 92,8 | 3.392 | 438 | 99,94 | 1.065 | empfohlen |
| PCL 508 | 1,74 | 94,2 | 3.352 | 465 | 96,92 | 1.065 | |
| Rottweil R910 | 1,20 | 75,3 | 3.338 | 336 | 100,0 | 1.011 | leise |
| Vectan SP 10 | 1,74 | 94,4 | 3.369 | 466 | 96,97 | 1.067 | |
| Vihtavuori N120 | 1,56 | 97,1 | 3.352 | 381 | 100,0 | 1.039 | |
| Vihtavuori N130 | 1,62 | 97,1 | 3.396 | 417 | 99,64 | 1.046 | |
| Flugbahn | |||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.065 | 985 | 910 | 839 | 769 | 699 | 632 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +1,3 | +4,5 | +4,8 | +1,6 | -5,7 | -18,2 |
| Leistungen | |||||||
| Fleisch [cm] | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 |
| Knochen [cm] | 10 | 10 | 10 | 9 | 9 | 9 | 8 |
Herr Möller,
ich würde gerne ihr KJG, MJG für meine Bochbüchflinte Heym 22 S bestellen. Ich bin mir nicht sicher was ich nehmen sollte KJG oder MJG. Die Kaliberwahl ist 5,6x50 R Magn. 16-70. Die Waffe ist besttimmt 30 Jahre oder älter. Ich habe die gebraucht gekauft. Können Sie mir Auskunft für die Geschoßwahl erteilen.
Mit den besten Grüßen und WH, Gerhard Wimschneider, Mittwoch, 24. August 2011 14:41
Tag Herr Wim Schneider,
mein 5,6 mm KJG 5601 duldet Drall bis 356 mm Länge. Das 5,6 mm MJG 5604 benötigt Drall unter 305 mm Länge. Lies Dralllänge zu messen. Messen Sie nach und teilen mir den ermittelten Wert mit.
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Herr Möller,
ich habe im Internet über ihr KJG gelesen. Ich habe einen Bockdrilling Blaser DU
99 im Kal. 5,6 x 50 R Lauflänge 57 cm und verwende mit mäßigem Erfolg die RWS TM
3,6 gr. Oftmals wenig Pirschzeichen und Schweiß. Trotz guter Treffer gehen die
Stücke noch bis 80 m. Ich betreue ein Niederwildrevier in Niederbayern und
erlege im Jahr 25 - 30 Stück Rehwild. Wichtig ist mir neben wenig
Wildpretverlust deutliche Pirschzeichen vor allem reichlich Schweiß und das ist
lt, Bericht beim KJG der Fall. Gibt es im Kal. 5,6 x 50 R die KJG. Wie hoch ist
das Geschoßgewicht. Wieviel kostet die Patrone. Wie hoch ist die
Mindestmenge die abgenommen werden muß?
Ich hoffe auf eine baldige Antwort.
LM: 5,6x50 R Magnum KJG Munition wird die Lutz Möller GmbH diesen Herbst anbeiten.
Freundliche Grüße, Heinz Bauer, Montag, 15. August 2011 15:21
Hallo Lutz Möller,
ich bin Wiederlader und möchte das
Lutz Möller Geschoß aus meiner
Bockbüchsflinte aus der
5,6x50 R Mag. Patrone verschießen.
Können Sie mir Ladedaten für das Pulver Vihtavuori N140 zukommen lassen?
Gruß Markus Reisinger, Freitag, 15. Juni 2007 06:50
Nein Herr Reisinger,
Das Vihtavuori N140 weist dafür nicht die erforderliche Lebhaftigkeit auf. Nehmen Sie Norma 200 oder PCL 508.
Guten Morgen Herr Möller,
wie bereits telefonisch berichtet, haben sich die Erfolge mit den
5,6 mm Lutz Möller Geschoß
fortgesetzt. Selber hatte ich insgesamt 4 Böcke mit meiner K95 in
5,6x50R
erlegt. Kein Stück ist mehr als 5 m gegangen, keinerlei Wildbretentwertung. Ich
schieße nun schon seit Jahren die
Lutz Möller Geschosse in den verschiedensten Kalibern, hatte mich nicht so
richtig an die kleinen nur 3 Gramm schweren Geschosse rangetraut. Das beruht auf
Erfahrungen der vergangenen Jahre wo ich sehr unterschiedliche Erfolgen mit
weichen Mantelgeschossen hatte. Man lernt also immer wieder dazu.
Die Rasanz und die Durchschlagkraft zeigen sehr gute Wirkung. Einfach Umwerfend.
Auf der Bockjagd, und ich habe bisher sehr viele
Böcke strecken können, habe ich Besseres noch nicht erlebt. Meinem Jagdfreund
gelang es am letzten Abend noch einen sehr starken Bock mit der
6,5x65, geladen
mit 7 Gramm Lutz Möller Geschoß, zu erlegen.
Mit freundlichem Gruß, Hubert Bayer, Donnerstag, 8. Mai 2008 08:14
Das waren meine Brandenburger Böcke. Die
Maibockjagd hat mir noch nie soviel Freude bereitet wie mit dieser kleinen Kugel.
Gruß, Hubert Bayer, Donnerstag, 8. Mai 2008 08:28

Hubert Bayer Maibock 1 5,6 mm Lutz Möller Geschoß Einschuß

Hubert Bayer Maibock 1 5,6 mm Lutz Möller Geschoß Ausschuß
Hubert Bayer Maibock 1 5,6 mm Lutz Möller Geschoß
Hubert Bayer Maibock 2 5,6 mm Lutz Möller Geschoß
Hubert Bayer Maibock 2 5,6 mm Lutz Möller Geschoß
Hubert Bayer Maibock 3 5,6 mm Lutz Möller Geschoß
Hubert Bayer Maibock 3 5,6 mm Lutz Möller Geschoß

HPS Maibock, von vorn

HPS Maibock, von hinten

Maibock ND2

Maibock ND3
Mein lieber Herr Bayer,
Sie sind ja ein fleißiger Geschoßforscher jeglicher Art und schrieben oft anrührende Geschichten mit aussagekräftigen Einzelheiten und Bilder, aber solche Begeisterung hörte ich bislang noch nie heraus - nicht mal aus Afrika. das freut mich sehr!
Wie waren denn Ihre vormaligen sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit weichen Mantelbleigeschossen?
Waidmanns, Lutz Möller,
Lieber Herr Möller!
Unter anderem führe ich eine BBF Sabatti für die 5,6x50R Patrone. Ein recht gewöhnliches, qualitativ nicht hochwertiges Gewehr, aber es ist leicht, nicht zu schade für den Revieralltag und es schießt sehr präzise. Was will man also mehr von einer Waffe, die man nicht nur anschauen, sonder benützen will. Nun, was ich mehr möchte, ist Leistung, die ich mit herkömmlichen Geschoßen wohl kaum bekommen werde. Neulich schoß ich einem Jahrling damit (HP 55 gr Sierra) auf die Kammer und traf eine Rippe (Entfernung ~ 30 Meter). Die Folge war, daß sich das Geschoß komplett zerlegte und keinen Ausschuß ergab.
LM: Das war abzusehen!
Der Bock ging noch etwa 30 Meter, bevor er fiel und verendete. Die innere Sauerei brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben, alles war Matsch, Lunge und Leber (von Splittern) verwüstet. Daß der arme Bock mit der inneren Zerstörung auch nur einen Meter ging, wundert mich heute noch.
Ihr Lutz Möller Geschoß dürfte da anders wirken, obwohl bei dem Kaliber mit Lungenschuß wohl auch mit Lutz Möller Geschoß mit einer gewissen Flucht zu rechnen wäre, dann aber wenigstens mit weniger Zerstörung.
Überläufer bis ~ 50 kg müßten damit sicher auch durchschossen und waidgerecht auf die Schwarte gelegt werden können (von den Bestimmungen der Jagdgesetze einmal abgesehen) und zwar auch dann, wenn man nicht auf den Träger, sondern aufs Blatt hält, oder sind Sie da anderer Meinung?
LM: Nein!
Mit welchen Fluchtstrecken müßte da gerechnet werden?
LM: Ja, siehe 5,6 mm
Beute, Zielwahl und
Fluchtstrecke!
In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich mit freundlichen und waidmännischen
Grüßen,
Ihr Ludwig Vogl, Dienstag, 24. Juni 2008 16:47
Herr Möller,
letzte Woche habe ich meinen ersten, sehr starken, Bock mit dem
Lutz Möller KJG erlegt. Da er schnell
spitz auf mich zu kam und ich wenig Zeit hatte, glaubte ich, auf dem Stich
abgekommen zu sein. Auf 10 m fiel er im Knall. Beim Aus-der-Decke-schlagen
zeigte sich aber, ich hatte ihn diagonal von vorn durchschossen. Entweder
drehte er beim Schuß weg, oder ich war zu aufgeregt, alles in der
erforderlichen Präzision im Hirn abzuspeichern.
Tatsache ist: Der Bock fiel und lag im Feuer und die Wildbretentwertung war Null. Mehr
ist nicht zu verlangen (von dem Geschoß, wohl vom Schützen!).
Gruß, Gerhard Bahmer, Freitag, 8. August 2008 13:35
Waidmannsheil Herr Bahmer,
wie schön! Bitte beachten Sie künftig das Vorhaltemaß auf bewegtes Wild.
Danke für Ihren Bericht und weiterhin viele Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen, Lutz Möller,
LM: Altes R901 vor 2007 empfehle ich für die 5,6x50R nicht, da es nicht lebhaft genug brennt! Das neue aus dem RP1 NT ähnelt eher dem N200, daß auch damit befüllt wird, und scheint eher zu passen.
Hallo Lutz,
ich möchte Dir meine
5,6x50R-Messungen. Weitere für 8x57IS
und 9,3x74R folgen. Wir müssen uns Sonntag
noch fernmündlich verständigen.
Gruß, Walter, 15. Februar 2001
Hallo Hr. Möller !
Am 1. Juni erlegte ich diesen abnormen Rehbock mit der
5,6x 50R 3g Lutz Möller Geschoß auf 90 m. Die
Fluchtstrecke betrug 15 m. Der
Treffer war ein Lungenschuß.
Aufgebrochen wog der Bock 21 Kg.

Abartiger Rehbock aus Oberösterreich Juni 2009
Abartiger Rehbock aus Oberösterreich Juni 2009 seitlich betrachtet
Erich Humer mit seinem zweiten abartigen Bock von derselben Stelle im Jahresabstand
Ich konnte voriges Jahr fast an der gleichen
Stelle ebenfalls einen solch abartigen Bock erlegen, damals mit der
.30-06 8g Lutz Möller Geschoß (LM: Siehe
Grüße aus Oberösterreich.)
Gruß, aus Oberösterreich, Erich Humer, Freitag, 5. Juni 2009 07:51
Waidmannheil, Herr Humer,
das ist ja ein Ding. Fast auf denselben Tag im Jahr erlegen Sie an der selben Stelle je einen abartigen Bock. Man könnte auf den Gedanken kommen, die wachsen da! Danke für Ihre guten Bilder. Weiterhin alles Gute, allzeit Anblick und bei passender Gelegenheit fette beute. Vielleicht ist ja auch mal ein braver Bock dabei.
Ihr Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
vor einiger Zeit erhielt ich Lutz Möller Geschoß in 5,6
und 7,62 mm. Vielen Dank. Zweck war es endlich eine genaue und für beide
Kugelläufe mit gleichen Haltepunkten ausgestatte Ladung zu finden, die auch die
zielballistischen Anforderung erfüllt. Dies ist gleich im ersten Anlauf
gelungen. Streukreise 12 mm für die 5,6x50R
und 13 mm für die .30" R Blaser aus dem D99 sind
bisher bei mir unerreicht!
LM: Hervorragend! Bilder?
Nach einigem Gefummel mit Quicktarget hab ich nun auch noch herausgefunden, die Flugbahnen in meinem Drilling überdecken sich bis auf 1 cm zueinander und ich brauche bis 240 m keinen anderen Haltepunkt brauche. Die Verbindung der beiden Kugelkaliber scheint fast vollkommen. Da wir in NRW neuerdings auch mit der kleinen Kugel kleinere Sauen bejagen dürfen, ist die Waffe zum Doppelbüchsdrilling geworden, was gerade in 5,6 ein stabiles Geschoß erfordert.
LM: Kluger Gesetzgeber, denn das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß fängt auch Sauen, solange nicht mehr als 50 cm Fleischleistung verlangt werden, siehe 5,6 mm Beute, aber Blei kann das nicht.
Damit steigt der Gebrauchswert der Waffe durch Dein Geschoß noch einmal deutlich.
LM: Wie schön!
Wenn jetzt noch Fluchtstrecken
und Wildbretentwertung passen, dann hast Du für meine Waffe tatsächlich das
ultimative Geschoss erfunden. Schon mal vielen Dank.
LM: Bitte sehr. Bitte gern. Was geschehen wird,
bestimmen Zielwahl, Entfernung und
Treffer. Mein Lutz Möller KJG bringt
Dir schon seinen Teil!
Es wird wohl entgegen Deinem Rat auf die .300
WSM für die neue Präzisionsbüchse hinauslaufen.
LM: Warum rate ich eigentlich noch, wenn keiner auf mich hört?
Es sei denn, ich verkneife es mir ganz, da der Drilling mit den erreichten Streukreisen absolut weitschußtauglich geworden ist. Nun fehlen nur noch Absehenschnellverstellung und Entfernungsmesser.
LM: Ich arbeite daran.
Trotzdem vielen Dank für den kompetenten Rat.
LM: Danke für den Bericht! Werden noch Bilder von der Zielscheibe kommen?
Mit freundlichen Grüßen, Florian Faulhaber, Dienstag, 25. August 2009 13:07
Das Lutz Möller Geschoß bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweite sorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das Lutz Möller Geschoß liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.
Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Lauflebensdauer. Mit dem Lutz Möller Geschoß schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!
Lutz Möller
Hallo Hr. Möller !
Ich schieße schon seit 2006 Ihr
Lutz Möller KJG in
.30-06 und 5,6x50
R Magnum. Das folgende (siehe Bilder) habe ich aber noch nie erlebt. Kurze
Geschichte:
Ich saß an einem Maisfeld an. Eine Rehgais zog mit zwei Gaiskitzen ungefähr 120
m vor mir aus. Ich entschied mich eines der beiden Kitze zu erlegen, hatte eine
gute Auflage, besinne mich um ein bißchen hinter das Blatt zu schießen
(Küchenschuß). Noch ehe der Mündungsknall verhallt ist, höre ich das Kitz
schrecklich klagen ( Das habe ich vorher noch nie gehört). Dann ging es ab wie
die Post. Das Kitz lief getrennt von Gais und Geschwisterkitz in Richtung
gegenüberliegenden Mais in sehr schneller Flucht ohne irgendwie langsamer zu
werden ~ 200 m in das nächste Maisfeld. Ich war so erstaunt, weil ich nicht
wußte wo der Treffersitz saß. Ich meinte doch gut abgekommen zu sein. Ich wußte
nicht was hier los war! Ich holte meinen Freund, der Hundeführer ist. Dann
suchten wir im Dunkeln nach. Nach kurzer Zeit nahm der Deutsch-Kurzhaar
die Wundfährte auf und folgte schnurgerade Richtung Maisfeld. Etwa 20 m im Mais
fand der Hund das tote Kitz gefunden. Ich meine, der Treffer saß war nicht so
schlecht, vielleicht ein bißchen zu weit hinten, aber daß das Stück so
weit gegangen war macht mich schon sehr stutzig, da ich mit dem
Lutz Möller Geschoß noch nie eine solche
Fluchtstrecke erlebte.
Das Kitz war ganz ausgeschweißt. Das Herz hatte
einen 4 cm langen Riß. Die Lunge war nur leicht geschädigt. Das Kitz hatte
schreckliche Blutergüsse. Was kann die
Ursache für diese weite Fluchtstrecke
bzw. das Klagen und die Blutergüsse
gewesen sein?
Weidmannsheil, Erich Humer, Dienstag, 03. November 2009 15:56
Moin Herr Humer,
das haben Sie mir bereits selbst geschrieben oder fernmündlich mitgeteilt, aber nur noch nicht bemerkt oder verstanden. Sie wollten einen Küchenschuß und hielten aus dem Grunde ein bißchen weit hinten an. Als Sie an dem 220 m weit geflüchteten, nachgesuchten und vom Hund im Mais gefundenen Kitz waren meinten, der Treffer säße war nicht so schlecht, vielleicht ein bißchen zu weit hinten. Dann sehen Sie sich mal die Bilder von Ein- und Ausschuß an, besonders das letzte, dann muß Ihnen immerhin jetzt nachträglich auffallen, wie Sie mir fernmündlich ja dann auch bestätigten, daß Sie den Pansen zerschossen hatten. Sie meinten, der Treffer sei nah beim Zwerchfell gewesen. Ich füge hinzu, der Treffer saß außen bei den Rippen nah am Zwerchfell, aber nicht innen, da sich Pansen mittig und Leber links in den Brustkorb vorwölben.

Wie Sie schreiben, war die Lunge nur leicht geschädigt. Ich schließe, weil das Kugferjagdgeschoß die weiche Lunge nur wenige Zentimeter durchdrang und dann harten Pansen vorfand. Weich oder hart bezeiht sich nicht auf den ruhenden Zustand, den Sie fühlen, sondern den ein 1.000 m/s schnelles Geschoß fühlt (Ein Kilometer je Sekunde). Solch harter Pansentreffer bewirkt einen erheblichen Kraftstoß der das klein 10 kg Kitz binnen tausendstel Sekunden rundum wie bösen Buben einen armen Frosch dick aufblähte, ihm eine Menge kleinster Äderchen zerriß, durch die dann bei der Flucht die Venenpumpen (das zerrissene Herz war ja bereist ausgefallen) Blut auspumpten. Gleichzeitig setzte zu unmittelbaren Schadensbegrenzung ein Schwellung ein, die eben diese Risse stopfen sollte, da aber, wir wir sehen, nicht gelang. Das Kitz starb gleichwohl.
Das Wildpret haben Sie uns nicht gezeigt, aber gesagt, Sie hätten die Blutergüsse auf (nicht in) dem Wildpret zwischen den Bindehäuten mit dem Messerrücken abgeschabt. Im Jahre 2005 habe ich ach mal so getroffen, aber nicht so wie Sie als gewollten Küchenschuß, sondern weil ein Hegeabschuß auf ein Bockkitz in einem Drahtverhau zwischen Stauden erforderlich war und ich der Stauden wegen auf das Tierchen für einen besseren Treffer nicht gut genug anhalten konnte, gleichwohl aber dennoch schießen mußte. Wie das Wildpret dieses mit der .300" WM voll in den Pansen getroffene Bockkitzes aussah, sehen Sie in .300" WM Lutz Möller Munition#Bockkitz - nicht schlecht, wie ich meine. Wir aßen das klein Tier selbst. Es mundete uns gut.
Also wenn Sie das nächst Mal eine sogenannten Küchenschuß planen, berücksichtigen Sie die Zwerchfellwölbung hinter der sich von hinten mittig Pansen und links Leber nach vorn in den Brutraum vorwölben. Können Sie sich nun den inneren Aufbau eines Kitzes vorstellen? Haben Sie nun verstanden, was gute Zielwahl bedeutet?
Waidmanns Heil, Lutz Möller, 19. November 2009
Morgen Herr Möller,
Zu der Frage - gibt es was Besonderes?
Ich führe hauptsächlich einen alten Ferlacher Hahnrilling mit 5,6x50R Futterlauf
. Mit Lutz Möller Geschoß gefüttert jagert er bis 250 m immer
zuverlässig. Beim Rehwild je nach
Zielwahl keine oder nur sehr kurze Fluchtstrecken (Lungenschuß max. 30 m /
beim Leberschuß liegt das
Stück am Platz ) - auch keine Blutergüße
mehr. Fuchs oder mal ein Murmel - Ausschuß nicht nennenswert und auch keine
Balgzerstörungen. Schüsse ins hohe Gras sind auch keine Probleme mehr. Man
jagert halt einfach entspannter. Einziges Problem war beim
Wiederladen - obwohl alle Maße
eingalten wurden hatte ich keinen festen Geschoßsitz - eine neue Matrize konnte
auch nicht Abhilfe schaffen - mit Lee Factory Crimp konnte auch dieses Problem
gelöst werden.
/*"Der noch nicht mit
Lutz Möller Geschoß
jagert ist selber schuld.*/"
Weiterhin viel Erfolg, viel Anblick und viel Waidmannsheil
Ertl Willi - Bayer. Wald
Moin Herr Ertl,
wenn bei ausgelaufenen Hülsen, d.h. solchen die sich im Laufe des Gebrauches längten, das Gesenk zum Setzen der Geschosse auf den Hülsenmund preßt, baucht der Hals auf. In Folge können die Geschosse nicht mehr fest sitzen. Die Hülsen mit der Spannzange anschließend einzuwürgen, mag helfen, allerdings nur an der Folge aber nicht, wie an sich richtig, an der Störungsursache. Insofern prüfen Sie bitte, ob erstens die Hülsen nicht zu lang sind (bis 50,00 mm), oder z. B. der Hülsenhalter zu flach ist.
Ansonsten schmunzele ich über Ihren Reim, wage aber nicht zu widersprechen.
Waidmannsheil nach Bayern, Lutz Möller
Sehr geehrter Herr Möller,
nachdem verschiedene Jagdkameraden aus unserer Kreisgruppe erfolglos versuchten
die „Rehwildvernichtungspatrone“ 5,6x50 R zu besseren Ergebnissen zu führen, bin
ich auf Ihrem Netzplatz fündig geworden und möchte Sie
fragen, ob und welche Lutz Möller Geschoß-Patronen Sie als
Fertigware liefern können und ggf. Unterlagen davon erhältlich sind ( Kosten
werden selbstverst. bezahlt ). Weitere Kandidaten wären 7x65 R, .308" Win., .22"
Hornet und als großes Anliegen die .222" Rem. rehwildtauglich zu machen.
Gruß Peter Köstler , 1. Schießleiter ( BJV ), Montag, 24. Januar 2011 15:15
Tag Herr Köstler,
ja, ich kenne kaputte Rehe! Zum Bezug fertiger Munition sehen Sie bitte Lutz Möller Geschoß-Munition! Ihnen kann ich mit meinem Lutz Möller Geschoß helfen. Beachten Sie richtige Zielwahl. Dann werden Sie merken, Lutz Möller Geschoß wirken anders. Sie fangen damit ganz erhebliche 5,6 mm Beute! Lesen Sie auch diesen Rat von Bernhard Brückschlögel, der soeben rein kam.
Leistungsdaten zu den einzelnen Patronen und Berichte finden Sie, indem Sie links die Leiste nach ihrem Kaliber durchforsten und dann die dazu passende Patrone auswählen und öffnen.
Nie vernichtet eine Patrone Rehwild, wenn, dann nur das Geschoß!
Waidmannsheil, Lutz Möller
Hallo Lutz,
was soll ich sagen: Dein Paket ist am Samstag eingetroffen und gleich zwei Ladungen getestet. Beide schossen auf Anhieb. So frag bitte nicht, warum die Hornet nicht schießt. Mein Latein ist am Ende. In 5,6x50R schießen die neuen Geschosse quasi Daumennagel!
Bis später. Christoph, Montag, 21. Februar 2011 17:57
Hallo Lutz,
ich schieße nun seit rund 3 Jahren auf drei unterschiedlichen Waffen und
Kalibern (5,6x50 R Magnum, .30-06 und 8x68S) Deine Jagdgeschosse, mit deren
Leistung und Wirkung ich einfach nur super zufrieden bin.
LM: Wie schön!
Nun geht mir die Munition für meine BBF 95 (60cm Lauf) in 5,6x50 R Magnum zur
Neige und ich benötige dringend Nachschub. Daher möchte ich gern 100 Stück
5,6x50R Magnum JGeschosse bestellen (gern auch in Messing,
sollte es diese bereits so geben).
Ich wünsche Dir für den Aufgang der Jagd und für das kommende Jagdjahr reichlich
Anblick und fette Beute Waidmannsheil.
Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen vom Rande
der Alpen Oliver (Alpenkrampus), Dienstag, 26. April 2011 20:30
Danke Oliver,
auch Dir die besten Wünsche im neuen Jagdjahr 2011. Wir hören voneinander.
Gruß Lutz

Hallo Lutz,
wie Du siehst haben deine Geschosse (KJG)im Kaliber 5,6x50 R Magnum aus der BBF 95 beim 1. Mai Morgenansitz wieder mal ganze Arbeit geleistet. Innerhalb von einer viertel Stunde kamen diese zwei Böcke heute morgen zur Strecke. Der Einschuß lag bei beiden auf der linken Seite etwa eine Handbreit hinter dem Blatt genau in der Mitte des Körpers. Beide wurden auf nur 25 m erlegt, Fluchtstrecke wohl 10 m. Ein- und Ausschuß waren nahezu gleich.
Die Wildbretentwertung war gleich null.
LM: Bei der der guten Zielwahl darfst Du das bei meinen JG auch erwarten!
Der einzige, dem das Ganze nicht so gefallen dürfte, war mal wieder mein Schweißhund Krambambuli.
LM: Siehe dazu auch Arbeitslos!
Er wird so langsam arbeitslos wenn das so weiter geht. Als ich noch die 5,6x50 R Magnum TMS von RWS geschossen hatte, sah das manchmal anders aus. Aber die Zeiten sind ja nun vorbei.
Der linke Bock wog aufgebrochen 19,2 kg, der rechte Bock 14,4 kg. Es war mal wieder ein unvergeßliches Jagderlebnis, wie man sich das nur wünschen kann.
Ich verbleibe mit freundlichem und ehrlich gemeintem Waidmannsheil wünsche wie immer reichlich Anblick und zu gegebener Zeit auch fette Beute.
LM: Danke! Meine Maijagd fiel ins Wasser weil mein, Einlader mit Nierenkolik ins Krankenhaus zu Notoperation einrücken mußte. Außerdem ist unerwartet ein Freund von mir gestsorben, so daß meine Laune derzeit unter der Grasnabe verweilt!
Grüße vom Rand der Alpen, Alpenkrampus, Sonntag, 1. Mai 2011 17:56
Lies vorher Doppelbock!
Hallo Lutz,
tut mir echt leid, daß Du gerade so einen Tiefpunkt erwischt hast.
LM: Weniger ich, als mein plötzlich verstorbener Freund! Der Einlader mit der Nierkolik ist inzwischen erfogreich operiert und wieder lebend zu Haus. Ich sprach selbst fernmündlich heute mit ihm. Das er lebt, ist schon mal wichtig. Der Rest wird folgen. Statt Maibock wird das dann eben Blattbock und vielleicht auch ein Augustwidder.
Aber, was ich so alles über Dich gelesen habe, hast Du schon andere Tiefpunkte überwunden. Du wirst das auch dieses Mal stemmen.
LM: Gewiß! Nur schön ist das nicht!
So lasse mich doch eine kleine Geschichte über meinen Ansitz am 2. Mai in der Früh erzählen:
4:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Raus aus dem Bett schnell mit den Hunden gassi
gehen.
4:40 Uhr. Ich öffne die Haustür. Shit! - Es regnet wie aus allen Eimern. Ganz
gleich, die Hunde müssen raus.
5:05 Uhr. Bin zurück. Alle sind pitsche nass. Also rein in die Wohnung und
säubern.
5:10 Uhr. Den Hund meiner Frau leise in das Schlafzimmer lassen und hoffen das
unsere Kleine (13 Monate) nicht aufwacht.
5:15 Uhr. Habe meine Jagdausrüstung fertig zusammen und Krampus (mein
Hund) wartet schon an der Haustür.
5:20 Uhr. Leise die Haustür öffnen. Ha! Es hat aufgehört zu regnen.
Schnell den Hund ins Auto und ab ins Revier.
5:25 Uhr. Bin im Revier gerade ausgestiegen - Shit! Es fängt schon wieder an zu
regnen. Mein kleiner Schweinehund in mir sagt leise mit zärtllicher Stimme „Gehe
nach Hause und lege dich wieder ins Bett. Hier geht sowiso nichts.“ Nichts da,
hiergeblieben - nicht rumgejammert und rauf auf die Kanzel.
5:30 Uhr. So ich sitze - der Regen wird zum Wasserfall. Mann, oh Mann, meine Jagdlust
fällt auf null. Beobachte 70 m vor mir die Salzlecke.
5:34 Uhr. Da hat sich doch was bewegt. Jawohl ein Jährling steht triefnaß vor
der Salzlecke. Wow, da kommt ja noch sein Bruder.
5:35 Uhr. Die BBF 95 mit der 5,6x50 R Magnum (und natürlilch dem Lutz Möller Geschoß) liegt
schon an meiner Backe. Rums, die Kugel ist draußen. Sackra, wo ist der Bock?
Schnell nochmal durch das Fernglas geschaut - puh er liegt vor der Salzlecke.
Der Regen ist nun langsam eine undurchdringliche Wand, aber das nehme ich gerade
kaum war. Die einzige Frage die mich jetzt bewegt ist: Wo ist der Bruder? Also
schnell eine zweite Patrone eingelegt, das Gewehr gleich wieder in Anschlag
gebracht und warten.
5:38 Uhr. Soeben betritt der Bruder die Bühne. Jetzt komm halt schon aus dem
Gestrüpp heraus! Nein er will nicht. Also. Was hat Lutz geschrieben (LM:
Hindernisse und Zweige) ?
Sein Geschoß kann das, wenn der Steuermann das mitmacht. Nun denn.
5:40 Uhr. Den Knall hat das Böckchen gar nicht mehr mitbekommen. Da liegt er nun
ein paar Meter neben dem anderen. Ich kann es gar nicht glauben. So viel
Jagdglück innerhalb 24 Stunden. Das grenzt schon an ein Wunder. Dann fällt mir
auf einmal mein Hund ein. Sorry Krampus, mit Arbeit wird es wohl heute wieder
nichts. Ich warte noch ¼ Stündchen und baume dann ab. Oh Wunder, der Regen hat
aufgehört. Denkste. Als ich den Hund aus dem Auto hole (ich möchte Ihm
wenigstens die Freude lassen als erstes am Stück zu sein) fängt es wieder an zu
schütten und wieeee.



6:00 Uhr. Ich haben beide Stücke geborgen. Beide sind wir wieder naß bis auf
die Haut. Mein Hund hatte auch keine Lust mehr mit auf das Foto zu kommen. Weiß
nicht ob es wegen des Wassers von oben war, oder wegen des Frustes daß es schon
wieder keine (wenigstens eine kleine) Nachsuche gegeben hat. (LM:
Arbeitslos!) Tja mein Lieber!
Wenn Herrchen mit Lutz Möller Geschoß schießt, schaut es für den Hund schlecht aus.
7:00 Uhr. So, die zwei Böckchen sind versorgt und in der Wildkammer.
Ich habe meinen guten Jagdfreund von meinem Jagdglück verständigt. Puh, er war nicht
begeistert, weil es bei Ihm gerade nicht so läuft. Na denn, seh´n wir uns halt
später zu einem kleinen Umtrunk, wenn sich der Nebel wieder verzogen hatt.
So jetzt noch schnell Brötchen holen und mit der Familie zusammen frühstücken.
Vor allem endlich die nassen Klamotten runter bekommen.
Ich gehe heute nicht mehr vor die Tür, wenn es so weiter schüttet. Meinem Hund
langt es sowieso für heute.
So, Lutz, ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Jagderlebnis ein klein wenig Freude
bereiten.
LM: Knapp und spannend. Danke, ja. Mir vertraut + selbst gewagt = schon gewonnen!
Ich glaube, daß der Eine oder Andere schon gleiche oder ähnliche Geschichten erlebt hat und ab und zu wieder mit Freude daran denkt und Ihm vielleicht ein kleines Schmunzeln über das Gesicht läuft. Allen anderen wünsche ich recht bald solch herrliche Erlebnisse. Über die Wirkung deines Geschosses brauche ich ja nichts mehr schreiben. Das ist sowieso schon alles in Wort und Bild festgehalten. Ach ja, die beiden Schüsse lagen wie beim letzten mal da wo sie normalerweise hingehören: Eine handbreit hinter dem Blatt in der Mitte.
LM: Gute Zielwahl + gute Schüsse = guteer ERfolg!
Ich wünsch Dir und Deinen Angehörigen alles Gute und Dir im Besonderen daß Dir das Glück bald wieder die Haustür eintritt.
Gruß vom Rand der Alpen, Alpenkrampus, Mittwoch, 4. Mai 2011 21:14
Hallo Herr Möller,
ich habe im Internet über ihr KJG gelesen. Ich habe einen Bockdrilling Blaser DU
99 im Kal. 5,6 x 5OR Lauflänge 57 cm und verwende mit
mäßigem Erfolg die RWS TM 3,6 gr. Oftmals wenig Pirschzeichen und Schweiß. Trotz
guter
Treffer gehen die Stücke noch bis 80 m. Ich betreue ein Niederwildrevier in
Niederbayern und erlege
im Jahr ca 25 - 30 Stück Rehwild.
Wichtig ist mir neben wenig Wildpretverlust deutliche Pirschzeichen vor allem
reichlich Schweiß und
das ist lt, Bericht bei Ihrem KJG Geschoß der Fall.
Gibt es im Kal. 5,6 x 50 R Ihre KJG. Wie hoch ist das Geschoßgewicht was kostet
die Patrone und wie
hoch ist die Mindestmenge die abgenommen werden muß ?
LM: Daten finden Sie hier.
Original Lutz Möller KJG Munition liefert die
Lutz Möller GmbH.
Ich hoffe auf eine baldige Antwort.
Freundliche Grüße,
Heinz Bauer, Montag, 15. August 2011 15:21
Lutz Möller KJG Munition liefert Schweiß | Donnerstag, den 18. August 2011
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.