
Lies alte Geschichten zu Lutz Möller 223 KJG Munition
5,6 mm Jagdgeschoß 5604; 3 g schwer; BC 0,209 für 56,7 mm lange
.223" Rem.mit 60 cm Lauf; Zünder RWS 4033, Drall < 305 mm; GEE 223 m; ± 5 cm Reichweite 256 m
| Pulver | Masse [g] |
Dichte [%] |
Druck [bar] | Umsatz [%] |
V0
[m/s] |
Bemerkung | |
| höchst | vorn | ||||||
| Norma 200 | 1,66 | 101,0 | 4.271 | 430 | 100,0 | 1.123 | empfohlen |
| 1,66 | 101,0 | 4.271 | 597 | 99,98 | 1.067 | 50cm Lauf | |
| Vectan Tubal 2000 | wie N200 | ||||||
| Rottweil R 910 | 1,34 | 88,4 | 4.950 | 384 | 100,0 | 1.087 | leise |
| PCL 508 | 1,80 | 102,3 | 4.237 | 467 | 98,68 | 1.127 | |
| Vectan SP 10 | 1,80 | 102,5 | 4.346 | 469 | 98,86 | 1.136 | |
| Vihtavuori N120 | 1,56 | 100,4 | 4.263 | 378 | 100,0 | 1.094 | |
|
Flugbahn |
|||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.123 | 1.040 | 962 | 888 | 818 | 747 | 678 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +1,0 | +4,3 | +4,9 | +2,4 | -3,8 | -14,4 |
Leistungen |
|||||||
| Fleisch [cm] | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 |
| Knochen [cm] | 10 | 10 | 10 | 9 | 9 | 9 | 8 |
Im Kupferwinter 2005 setzten wir auch ein M16 in .223" Rem KJG ein, streckten damit auf der dortigen Drückjagd mit passendem Vorhaltewinkel auch erfolgreich pfeilschnelle Hirsche!
Guten Abend Herr Möller,
ich hätte gerne Ihre Meinung zu einem geplanten Waffenkauf gehört.
Ich würde mir gerne eine Remington 700 für Spaßschießen auf dem Schießstand und die Schädlings- und Raubwildbejagung zulegen. Nun schwanke ich zwischen einem Standard Modell mit 12" (305 mm) und einem Law Enforcement Modell mit 9" 229 mm Dralllänge. Ich würde natürlich würde den Winterfuchs auch gerne Ihr Lutz Möller KJG nutzen. Das sollte nach meiner Lektüre Ihrer Seite aus beiden Dralllängen stabil und präzise zum Fliegen zu bringen sein.
LM: Ja.
Allerdings möchte ich auf dem Schießstand und zum Beispiel zur Krähenjagd lieber etwas preisgünstigere Munition einsetzen (Papier braucht keine Tiefenwirkung) und frage mich nun, ob der kürzere Drall bei leichten 3,6 g Geschossen zu Präzisionproblemen führen könnte
LM: Nein!
Ich hörte von mehreren Seiten, das diese Ladungen teilweise empfindlich auf kurze Drälle reagieren würden.
Vielleicht können Sie mir weiterhelfen!
Freundliche Grüße und WH, Michael K., Dienstag, 21. August 2007 21:58
Moin Michael,
das herkömmliche 5,6 mm KJG fliegt aus der .22-250 und .220 Swift auch aus 365 mm Drallänge stabil, aber weite Schüsse lieben lange schlanke Geschosse. Die aber fliegen nur aus kurzem Drall = steilen Drallwinke stabil. Ein kurzer Drall bietet mehr Möglichkeiten, als ein langer. Ein großer Schritt nach vorn wären 200 mm Drallänge für das 5,6 mm KJG kurz.
Gruß, Lutz,
Lieber Lutz,
zu unbelehrbar, uverbesserlich und Fritz Zimmerers
Beitrag, "Es war tatsächlich ... die .223 ... die durch eine
unangemessenen kurze Drallänge überstabilisiert war, ... ."
Wo
hattte denn Fritz bloß seine Weisheit her? Zuerst hatte die 5.56x45 den für diese
Kaliber / Patronen üblichen 356 mm Drall. In Versuchen in der Kälte erwieß sich
der als viel zu lang, wurde dann auf 305 mm standardisiert. Erst mit Annahme des
schweren belgischen Geschosses wurde der Drall nochmals verkürzt, und zwar auf
178 mm, jedoch nur, weil zur gleichen Zeit ein noch viel längeres
Leuchtspurgeschoß angenommen wurde. Das 4 g schwere SS109 Geschoß kommt mit
einem 229 oder 254 mm Drall leicht aus, auch auf militärische Entfernung. Über
keine andere Patrone, ausgenommen die 8x57 Mauser,
wurde je soviel Unsinn geschrieben. Anscheinlich nicht nur auf englisch.
Ich hoffe die Jagd in "Funland" brachte Dir gutes Weidmannsheil und Wildbret.
Fröhliche Weihnacht, und Weidmannsheil im kommenden Jahr!
Walter Brunner, Montag, 22. Dezember 2008 08:59
Moin Herr Möller!
Die von Ihnen 2006 bezogenen 7,62 mm KJG haben sich zu meiner vollsten
Zufriedenheit bewährt. Daher möchte ich auch meine Kal. .223 und 7*57R mit KJGen
ausstatten. Ich benötige:
1. 100 KJG 5,6 mm mit der Bitte um Übersendung
einer LADELEITER für RWS 901
2. 100 KJG 7 mm mit der Bitte um Übersendung einer LADELEITER für RWS 902
Waidmannsheil, J. Martens
Tag Herr Martens,
ein Blick auf die Pulverlebhaftigkeiten zeigt, R901 ist für das 5,6 mm KJG in der .223" zu langsam. Zumindest galt das bis 2007. In der Zeit, oder etwas davor, änderte sich nämlich das verfüllte Bofors Pulver zu RP 1 NT. Das wird aber auch in Norma N200 oder Alliant Reloader 10x Dosen abgefüllt. Üblich Schwankungen eingerechnet können die von RWS siet viel Jahren veröffentlichten Ladungen mit R901 also nicht mehr stimmen. Erfahrungen mit der 7x64 und 9,3x62 im Jahre 2007 bestätigten die Nachricht. es kann also sein, daß Sie mit neuem Rottweil R901 mit dem 5,6 mm KJG in der .223" Glück haben, aber wenn Sie Dose mit altem Pulver erwischen nützt ihnen die faulen Körner gar nicht.
Bitte stopfen Sie einige 5,6 mm KJG in der .223" vor ihrem vorhandenen R901 und teilen mir die Geschwindigkeiten und das Datum auf der Dose mit. Dann sehen wir weiter.
Wenn Sie mit der 7x57R eine Ladungsleiter schießen wollen, wählen Sie zwanzig 0,01-g -Stufen ab der empfohlenen Ladung abwärts.
Waidmannsheil, Lutz Möller,

Hallo Herr Möller,
wir haben schon lange nichts mehr voneinander gehört!
Ich habe am Mittwoch mit der Pfeiffer SR2 in .223" Rem mit ihrem Lutz Möller KJG eine super kapitale 14 Jährige Gamsgais auf 280 m erlegt.

Kaptilale 14jährige Gais

Gamsgais liegt
Ich habe zweimal geschossen.
Schuss schräg von hinten. Ich bin 20 cm
hinter dem Blatt rein und vor dem Träger raus. Darauf drehte sich die Gams
ganz breit. Sie war schwer krank. Es hätte keinen 2. Schuß mehr gebraucht,
doch sicher ist sicher!
Schuß voll aufs Blatt. Dann ist sie sofort gefallen.
Es beeindruckd mit dem doch sehr kleinen Kaliber auf 280 m noch so eine Leistung zu haben. Ich bin ein weiteres mal vom Lutz Möller KJG beeindruckt.
Lg aus Tirol, Ralf, Samstag, 15. September 2007
16:28
Hotel Lamm
Ralf Rauchberger
Hauptstrasse 5
6464 Tarrenz / Tirol
Tel: 0043 5412 66023
www.hotel-lamm.at

Zacken in der Abendsonne
Das Lutz Möller KJG bietet dem Jäger Vorteile, insbesondere flachere Flugbahnen, größere Reichweite, somit einfacheres Zielen (binnen ± 5 cm Reichweitesorglos Fleck anzuhalten), vorherbestimmten Wirkungsquerschnitt und Tiefenwirkung bei guter Wundwirkung, ohne deshalb sonderlich Wildpret zu zerstören. Das KJG liefert auch bei schwierigen Schüssen (Weichschuß) immer gutes Wildpret.
Im Vergleich zu herkömmlichen Geschossen aus Bleikern mit Tombakmantel und besonders nicht reibungsarmen Vollgeschossen mindert es Abrieb und Laufbelastung deutlich, siehe Messungen und Lauflebensdauer. Mit dem KJG schonen Sie ihre Waffen, brauchen weniger zu putzen!
Im Kupferwinter 2005 setzten wir auch ein M16 in .223" Rem KJG ein, streckten damit auf der dortigen Drückjagd mit passendem Vorhaltewinkel auch erfolgreich pfeilschnelle Hirsche!
Lutz Möller,
Hallo Lutz,
hier sende ich Dir noch einige Schußbilder von Fa. CODY :
.223" Rem.,
.30-06 und
.300" WM.

.300" WM KJG Schußbild
Die Ladungen sind bereits beim Beschußamt in
Budapest. Die detaillierte Messungen bekommen wir in ein Paar Tagen.
Beste Grüße : Imre, Donnerstag, 11. Dezember 2008 12:27
Hallo Herr Möller,
nachdem die Geschosse in der
Luxusverpackung (wie es sich für Luxusware gehört!) makelos bei mir
angekommen sind, habe ich schnell 3 x 5 Schuß für meine
.223" Rem. geladen und die Leistung geprüft. Mit 1,62 g Norma 200 (selbst
gemessene 1.123 m/s) habe ich die für meine
R93 richtige Ladung gefunden. Streukreis 18 mm/100 m (Ich bin leider
nicht besser) ist es bis 200m Einsatzkreis für mein Können einfach super
(aufgelegt, nicht aus der Maschine!).
Leider hatte ich bis jetzt für das Patrönchen -ich mag es sehr!- noch keinen Wildeinsatz.

.223" Rem. Patrönchen
Auf Sauen habe ich mein zweites Gewehr mit mehrfachem Erfolg neben mir stehen gehabt. Nach der morgen wieder stattfindenden Bewegungsjagd will ich abends noch in mein Revier, um nach einem Weihnachtsbraten (Reh) zu sehen. Drückjagdbraten ist nicht mein Sinnen. Vielleicht ist mir dann DIANA für den Einsatz des Lutz Möller KJG hold. Den Fotoapparat habe ich schon ins Auto gelegt.
Dann noch einen schönen Dritten Advent und Weidmannsheil! Lutz Teichmann, Freitag, 12. Dezember 2008 19:29
(bitte nicht mail-Adresse und Namen ins Netz stellen! Danke)
LM: Emailanschriften veröffentlich ich nie, leite angemessene Anfragen aber gern weiter.
Hallo Herr Möller,
zuerst ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
Gestern hat es noch in letzter Minute mit dem ersten Lutz Möller KJG-Wild geklappt. Auf 60 m ein Kitz, Einschuß etwas zu weit weg vom Blatt und der Ausschuß leicht schräg gegenüber. Bei dem nicht exakt rechtwinkligem Geschoßverlauf hatte sonst das RWS-TM) den ganzen Pansen zeplatzt und die Leber ward nicht mehr eßbar vorgefunden und viel sauber zu machen. Als ich am Stück war, ahnte ich schon so etwas, aber - denkste. Klar hatte der Pansen etwas mitbekommen, aber nichts war im Leib verteilt. Es sah aus wie nur aufgeschnitten. So konnte ich alles, ohne das wertvolle Wildbret grün zu färben, fein aufbrechen. Ich war natürlich hellauf begeistert!
Bis zum 26.12. bleibt das Stück noch hängen, dann wird aus der Decke geschlagen und zerwirkt. Da ich nirgends irgendwelche blutunterlaufenen Stellen entdecken konnte bin ich schon auf den Tag gespannt. Ergebnis bei 60m: Schuß wie so oft, starkes zeichnen und trotzdem nur 10 m Flucht; keine Bretentwertung, Leber lecker → damit habe ich für meine kleine Patrone endlich DAS Geschoß gefunden. In der Anlage sende ich mehrere Fotos, auch von der Lunge.
.223" KJG Einschuß groß
.223" KJG Einschuß nah
.223" KJG Ausschuß hinter der Leber ganz
.223" KJG Ausschuß hinter der Leber nah
.223" KJG Kitzlunge, Leber und Pansen
.223" KJG Kitz hängt zum Reifen in der sauberen Kühlkammer
Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Weidmannsheil ! Lutz T., Mittwoch, 24. Dezember 2008 20:22
Hallo Herr Möller,
Mein Freund wird sich darüber mit Sicherheit sehr freuen !
Ich bin momentan im Reno, Nevada für die SCI Convention als Berichterstater für IVA und Bulgarischer Jäger. Hier treffe ich einige alte Bekannte, mit denen ich jagte. Ich hätte auch einige Fragen an Sie, betreffend die Präzisionsladungen bzw. Geschoße für .223" Rem. und .308" Win.
LM: Nehmen Sie Lutz Möller Geschosse!
Haben Sie so gute Erfahrung mit dem Norma Pulver?
LM: Ja, von Bofors!
Ich habe es nie verwendet. Für die Jagdzwecke benutze ich am meistens Kemira Pulver ( N140 , N540 ), Varget , IMR 4831 bzw. H 4831 SC.
LM: Lies Vihtavuori!
Haben Sie Erfahrung mit Ladungen für den Sauer 205S ( Phantom )?
LM: Nein.
Ich warte vielleicht mit meine Fragen bis ich zu
Hause bin. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Bulgarien weiter geht . Der S.
Stefanov ist ein sehr guter Mann ( war vom Ihre Geschoße sehr angetan ! ) Ich
möchte sehr gerne auch seinen Schußbilder sehen.
Viele liebe Grüße J. Jordanov, Montag, 19. Januar 2009 21:50
Hallo Herr Möller ,
Ich muß leider lassen, über bestimmte sehr „gefährliche
Gegenstände“ lesen und zu schreiben. Mein
Server hier, blockiert alle Seiten die mit Waffen, Geschoß, Pulver , Laufe und
ähnlichem zu tun haben. Ich versuche es erst in Deutschland das Versäumte
nachzuholen .
Viele Grüße J. Jordanov, Dienstag, Reno, Nevada, U. S. A., 20. Januar 2009
03:22
Au Backe, Herr Jordanov
So ist das „Freie Amerika“ wirklich. Reno, Nevada. Ich lach mir einen Ast!
Waidmannsheil (Mal sehen das der Zensor durchläßt Lutz Möller (mal von seiner
gefährlichen Seite),
Moin Herr Möller,
ich schoß 2 Böcke mit der .223 Remington KJG. Die Wirkung ist bestens. Das Geschoß zerlegt sich genau dort, da es soll. Der Rest sorgt für Ausschuß. Fast kein Wildbret wird beschädigt. Vertraute Stücke liegen bei Kammerschüssen im Knall. Ansonsten beobachte ich kurze Fluchtstrecken (aber nur bei .223 Rem., mit der 8x57IS ähnelt das eher einer Exekution). Ich werde Ihnen noch Bilder (auch von meinen Jagdkameraden) senden. Leider ist mein eMail-Speicherplatz auf 2MB begrenzt. Das Lutz Möller KJG hab ich an Jagdkameraden weitergegeben. Deshalb habe ich auch keine 8 mm S Geschosse mehr. Das wurde hier im Norden begeistert aufgenommen, besonders im Landesforst ,,Katinger Watt“' in dem Seeadler leben. ALLE sind mit Wirkung und Präzision zufrieden und wollen nichts anderes mehr schießen.
Die alte Garde hängt ja noch an RWS und den scheiß Bleigeschossen, aber die laden auch nicht wieder. Ich werde mich weiterhin für Ihre KJG stark machen.
LM: Danke!
Als ich unserem Landesverbandsleiter vom BDMP auf der Landesmeisterschaft 'Dynamische Kurzwaffe' von meinem Bockabschuß mit dem .223 KJG berichtete sagte er. ,, Ahhh, du schießt die guten KJG's von Lutz Möller?! Auf die will ich auch demnächst umsteigen.''
Waidmannsheil M. Lorenzen, Sonntag, 24. Mai 2009 19:49
P.S. Bei dem letzten Satz 8mmS Geschossen war ein 7mm Geschoß dabei ;-)
LM: Das war ein Fehler!
Ich bestelle hiermit noch eine Packung ''8 mm S KJG, BC 0,383''. Schicken Sie
die Geschosse bitte an meine neue Anschrift.
Moin Herr Möller,
hier sende ich Ihnen schon mal ein paar versprochene Bilder.

Der Bock stand auf 50 m halb spitz und bekam Wind. Ich mußte auf den vorderen Teil vom rechten Blatt schießen, sonst wäre er wohl abgesprungen. Nach 20 m Flucht fiel er ins Wundbett und verendete sehr schnell. Das Geschoß durchschlug das rechte Blatt, eine Rippe, zerlegte sich, zerfetzte Herz und einen Lungenflügel, das offenbar kursstabile Reststück marschierte durchs Gescheide (scheinbar ohne sich zu überschlagen) und trat vor der linken Keule wieder aus. Beim Aufbrechen wunderte mich, daß kein Mageninhalt austrat bzw. kaum. Der stabile Geschoßrest schien nur kalibergroß gewesen zu sein, das beweisen der Ausschuß und die KK-großen Löcher im Gescheide (tut mir leid, hab's nicht abgelichtet). Der Ausschuß sieht nur des Austrittswinkels so so groß aus. Geschoßflugbahn und Visierlinie zum Bock sind, hoffe ich, gut nachzuvollziehen. All meine Jagdkameraden, die jetzt Lutz Möller KJG schießen und ich sehr zufrieden.





RWS hat selber Schuld, die Entwicklung von bleifreien Geschossen verpennt zu haben. Da können die soviel Jungjäger-Angebote und gute Werbung für deren Patronen machen wie sie wollen, ich lade wieder und zwar Lutz Möller KJG!
Waidmannsheil M. L., Dienstag, 26. Mai 2009 20:21
Moin Herr Möller!
ich war die letzten Tage noch auf Rehwild, so daß die Geschosse schon da waren,
bevor ich Ihre Mailantwort öffnen konnte! Vielen Dank dafür.
Hier sende ich Ihnen noch zwei Erfahrungen mit 5,6 mm KJG aus
der .223" Rem. , denen ich ansonsten immer
gute Wirkung vor allem ohne Blutergüsse bescheinigen kann.
Donnerstag stand ein Bock im hohen Mähgras. Die Kammer schien frei, so daß ich den Schuß ebenerdig stehend mit guter Auflage wagte. Ich vernahm deutliches Geschoßheulen. Der Bock knickte vorne kurz ein und ging dann hochflüchtig im Halbkreis noch 120 Meter bis vor einen Wassergraben, da er verhoffte, und ich ihm den Fangschuß von hinten auf den Träger setze. Einschuß Zehn
LM: Was soll das den heißen?
Ausschuß auf dem hinteren Blatt kalibergroß. Innen war kaum Wirkung zu erkennen, nur ein Lungenflügel glatt durchschossen.
LM: Nur einer?
Mein Fazit: Das 5,6 mm KJG ist doch durch Grashalme geflogen und dann zwar flugstabil aber ohne Spitze, daher heulend, aber mit wesentlich weniger Wirkung durch den Wildkörper.
LM: Das Heulen ist schon ungewöhnlich, deutet auf
Sonderbares hin. Haben Sie denn mal das Gras der Schußbahn geprüft?
Eine zweite längere Fluchstrecke mit .223" Rem KJG
erlebt ich gestern abend:
Diesmal vom Hochsitz, Laufhöhe 3,5 Meter auf schwaches Schmalreh 60
Meter.
LM: Was heißt den hier Laufhöhe?
Das
Stück drehte sich nach dem Schuß in Richtung Einstand, flüchtetet
immer kleiner werdend noch 60 Meter!
Schuß 9 tief, Ausschuß kalibergroß 8 tief. Splitter schädigten Lunge und Herz stark. Ihre Empfehlung eher etwas höher zu halten ist damit wieder
bestätigt.
Ansonsten erlebe ich wie gesagt schlagartiges Zusammenbrechen bzw. kurze Fluchten bei
3 - 4 Rehen pro Jahr.
Waidmannsheil,
J. Martens, Samstag, 30. Mai 2009 22:27
Grüß Gott Herr Möller,
viele Grüße aus dem schönen Bayerischen Wald. Ich hatte Sie angerufen und berichtet, ein Remington 700 in 223 schieße allzugut mit Lutz Möller KJG. Inzwischen schoß ich selbst damit. Da paßte alles. Hinter dem Schaft saß der Schuft.
Weiter möchte ich
Lutz Möller KJG bestellen, 100 St. 7mm (7x65R).
1 St Setzer für RCBS
Georg Trellinger, Montag, 19. Oktober 2009 11:00
Sehr geehrter Herr Möller!
Zu dem
Bericht über die kleinkalibrigen Natowaffen und deren Problemen mit zu kurzen
Läufen ist zu sagen, daß man unabhängig von der Lauflänge keine Wunder von
der .223" Rem. Patrone erwarten darf, schon gar nicht auf 300 m oder deutlich
darüber, wie es in Afghanistans Bergregionen offenbar des öfteren notwendig
wäre. Die kleine Kugel ist ja so windanfällig, daß sie auf größere
Distanzen irgendwo landet, höchstwahrscheinlich aber nicht im Ziel! Aber auch
die Wirkung sollte bei größeren Distanzen nicht überschätzt werden, ein längerer
Lauf würde die auch nicht nachhaltig verbessern.
Die alten Militärpatronen, wie etwa .308" W. oder
8x57IS waren da natürlich etwas ganz anderes. Schon aufgrund der höheren Masse,
die bei diesen Kalibern unterwegs ist, wird die vorhandene Energie bei weitem
nicht so schnell aufgezehrt. Die Vorteile der besseren Weitschußeigenschaften
und des höheren Durchschlagvermögens hat man - wie ich meine vorschnell - für
geringere Gewichtsbelastung, höhere Munitionskapazität und bessere
Handhabbarkeit beim Dauerfeuer geopfert. Wie man sieht, ist dies aber nicht
überall von Vorteil, denn was hilft ein Dauerfeuerstoß, wenn er nicht einmal in
die Nähe des Zieles kommt, oder kaum mehr Wirkung hat? Für eine infanteristische
Einheitsbewaffnung sind diese kleinen Murmeln eigentlich untauglich.
Dies ist wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt die goldene Mitte zwischen den
Geschoßdurchmessern .224" und .308" zu finden, Überlegungen in diese Richtung
gab es ja schon.
LM: Ja, vor Einführung der 7,62x51 Nato die, wie ich finde gut geeignete, .280" British, aber die Amis mußten ja unbedingt ihren Plunder in der NATO durchsetzen.
Beim Schnittpunkt zwischen kurz, leicht und doch effektiv wird vielleicht die 6,5 Grendel (wie die 6 mm PPC ein Abkömmling der Kalaschnikov - Hülse) Patrone herauskommen. Besser als das jetzige militärische Kleinkaliber wäre das allemal!
Mit freundlichen und weidmännischen Grüßen, L.Vogl, Donnerstag, 10. Juni 2010 15:47
Sehr geehrter Herr Möller!
Heute bestellte ich die .223 KJG bestellt, ich benutze eine Arsenal 41cm Lauf 1/9 Drall (lt.Hersteller), kann mit der Bezeichnung leider nichts anfangen.
LM: Paßt, spielt für Ihre Anwendung kein wesentliche Rolle im Geschehen.
Die Waffe wählte ich für Kitz und Geis und Führigkeit. Leider hatte ich mit der .223 Remington Patrone mit Blei zu viele Blutergüsse.
LM: Ja, kaputte Rehe!
Im Wald fielen die meisten Rehe fielen auf 50 - 80 Mtr. im Feuer. Was kann ich von Ihrem Lutz Möller KJG aus meiner Waffe erwarten?
LM: Beachten Sie richtige Zielwahl. Dann werden Sie merken, KJG wirken anders. Sie fangen damit ganz erhebliche 5,6 mm Beute! Lesen Sie auch diesen Rat von Bernhard Brückschlögel, der soeben rein kam.
Danke daß Sie sich für meine Frage Zeit genommen haben.
LM: Bitte sehr, bitte gern. Bei weiteren Fragen rufen Sie mich. Die Zusammenhänge erkläre ich Ihnen dann, obwohl auf meinem Netzplatz schon alles steht.
Mit freundlichen Grüßen, Klaus Cieslok, Sonntag, 23. Januar 2011 20:48
Sehr geehrter Herr Möller,
mit Begeisterung lese ich immer wieder Ihre Seite und
habe schon viel Nützliches gefunden. Leider ist bei der neuen die Vorstellung
von Patronen nicht mehr angelegt worden. Daher wende ich mich fernschriftlich an
Sie, da ich folgendes in Ihren Beiträgen nicht finden kann: Da ich ein reines
Rehrevier habe, möchte ich gern bei 5,6 mm bleiben. Schußentfernung bis 100
Meter. Ich sah mich schon nach einer 5,6x50 Magnum
um, aber derzeit ist nichts Passendes bzw. Gebrauchtes in meiner Umgebung zu
bekommen. Daher denke ich über eine .222 oder
.223 nach. Gefallen würde mir eine .223
Kipplauf-Hahnbüchse (Harrington & Richardson), welche eine Lauflänge von 51cm
hat. Sie ist ohne ZFR nur 2,4 kg schwer und daher meiner Meinung nach ideal zum
Pirschen und in engen Kanzeln geeignet.
LM: Für Kipplaufbüchsen wählen Sie nur Patronen
mit Rand, nie ohne, also 5,6x50 R Magnum oder
5,6x52R
Reichen 51cm Lauf für die .223 aus?
LM: Nein. Zu kurz 60 cm sollen es schon sein!
Wie sieht es mit der Genauigkeit im Gegensatz zur .222 und 5,6x50 aus.
LM: Das kommt auf den jeweiligen Einzelfall an,
kann nicht allgemein beantwortet werden.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Weidmannsheil - Markus, Montag, 10. August 2009 13:25
Guten Tag Herr Möller
Ich sandte diese Mail bereits vor drei Jahren. Aber wie ich sehe, ergeht es
anderen Jägern mit diesen schnellen Flitzern genauso. (Bergratte)
Die explosionsartige Wirkung ist auf kleines (Feder-)Wild welches zum Präparator
soll unangebracht. Vielleicht entwerfen Sie ein (das Leben nicht)„schonendes“
JG.
Guten Tag Herr Möller
Ich weiß nicht wie es anderen Kollegen ergeht, die mit kleinen KJGen Krähen
jagen. Bei mir jedenfalls hat es alle mit 223 Rem. bisher erlegten Krähen
(sechs, zwischen 100-und 150m) ausnahmslos zerfetzt. Vielleicht sprechen die
"bespitzelten" KJGe nicht so aggressiv an wie die dünnmanteligen Hohlspitzen.
Damit möchte ich nicht auf einen Birkhahn jagen, denn der wäre nur ein
Ersatzteillieferant für den Präparator. Ich überlegte schon ob es nicht
interessant wäre ein KJG zu entwerfen, ähnlich denen mit schwarzer Spitze,
mit sehr seichter Bohrung, nur um eine Spitze mit gekürztem Schaft zentrisch
setzen zu können, das sozusagen splitterfrei die kleine Beute durchdringt. Für
mich alleine müssen Sie keine entwerfen, aber wenn es mehrere Interessenten gibt
bin ich natürlich daran interessiert.
Weidmannsheil Georg Hödlmoser, Sonntag, 28. August 2011 10:18
Tag Herr Hödlmöser,
über Ihre Anregung werde ich gern nachdenken. das Gute an meinem moderierten Netzplatz ist ja gerade, Meinungen und Erfahreungen der Leser- bzw. Jägerschaft zu gewinnen, damit alle davon lernen zu können. Das gilt für Sie, wie für mich ebenso.
Waidmanns heil, Lutz Möller
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.