LM Munition
Neuigkeiten
Suche
5,6 mm
6,5 mm
7 mm
7,62 mm, .30"
8 mm S
9,3 mm
Seltenes
Geschosse
Feuerschlucker
Munition
Ballistik
Rückstoßbremsen
Schießen
Jagd
Wild
Waffen
English
Lutz Möller
Lutz Möller
lm@lutz-moeller-jagd.de
Munition liefert die Lutz Möller GmbH
Munition von der
Lutz Möller GmbH!

Das Wesentliche am Schuß: Brauchbare Treffer und richtiges Geschoß!

Lutz Möller .22"-250 KJG Munition

Alte Geschichten zu Lutz Möller 22-250 KJG Munition

5,6 mm Lutz Möller Geschoß 5601; 19 mm lang; 3 g schwer; BC 0,228

für 59 mm lange .22"-250 mit 65 cm Lauf; 305 mm Drall; GEE 237 m; ± 5 cm Reichweite 272 m

Pulver Masse
[g]
Dichte
[%]
Druck [bar] Umsatz
[%]
V0
[m/s]
Bemerkung
höchst vorn
Norma 201 2,35 100,0 4.050 625 98,89 1.201
Norma 202 2,36 99,50 4.019 615 99,92 1.204 empfohlen
PCL 508 2,30 89,90 4.072 611 99,99 1.208
PCL 507 2,40 96,30 4.047 630 98,90 1.207
Vectan SP 7 2,37 92,50 4.058 617 99,77 1.203
Vectan SP 9 2,46 99,70 4.040 637 97,85 1.205
Rottweil R901 2,25 96,80 4.066 611 99,87 1.202
Rottweil R902 2,36 100,4 4.053 622 98,91 1.200
Vihtavuori N133 2,22 97,10 4.030 539 100,0 1.175
Flugbahn
Weite [m] 0 50 100 150 200 250 300
Schnelle [m/s] 1.202 1.114 1.031 953 880 811 739
Bahn [cm] -4,5 +0,8 +4,1 +5,0 +3,3 -1,6 -10,1
Leistungen
Fleisch [cm] 52 51 50 49 48 47 46
Knochen [cm] 10 10 10 9 9 9 8

365 mm Drall zu lang!

Hallo Herr Möller,

ich habe heute mal meine 22-250er mit Ihren neuen 5604-Geschossen  geladen. Blaser R93 Lauf mit 365 mm Drallänge vor 2,2 g R901. Ges. Länge 60,8 mm. Vo 1.190 m/sec.

Die Geschosse schlagen alle auf 25 m Entfernung schon quer ein. Da klappt mit diesem Lauf leider nicht. Schade :-(

LM: Steht ja oben!

Ich wünsche noch schöne Ostertage, mit freundlichem Gruß, Hubert Bayer, Freitag, 22. April 2011 19:48

5,6 mm Möller KJG Telefonbuchtreffer

Hallo Lutz,

heut habe ich mal mal wieder ein wenig verglichen. Aber zuerst ein paar Runden Tontauben mit dem Sohnemann.
Früh übt sich...

Früh übt ich, der ein Meister werden will

Dann die Kataloge aufgestellt, ~ 65 cm für das 5,6 mm Möller KJG, aber nur 50 cm für das 5,6 mm 3,2 g Nosler Ballistic




Mauser 98 Sport mit 65cm Lauf in .22-250 Rem




5,6 mm Möller KJG gegen Nosler Ballistic Tip

Bilder der Kataloge findest du im Anhang. Der Geschoßrest des 5,6 mm Möller KJG wog noch 2,33 g plus 0,33 g Splitter. Vom Ballistic Tip wog der Rest 0,77g zzgl. 0,25g Mantelrest, siehe Bilder.

Das 5,6 mm Möller KJG drang 52 cm in die Bücher ein und steckte am Ende schräg fest. Die großen Splitter drangen bis auf 45cm ein.

Das Nosler Ballistic Tip drang 30 cm in die Bücher ein.

Ich weiß, diese beiden Geschosse sind eigentlich nicht zu vergleichen las aber vor kurzem einen Beitrag in den Neuigkeiten über das Nosler Ballistic Tip, so dachte, daß es ggf. jemanden anrühren könnte.

Das 5,6 mm Möller KJG flog aus der .22-250 mit 2,43 g N202 und 1.225 m /s das BT mit 2,49 g N203B und 1.195 m/s.

Grüße aus Norwegen, Ronny, Sunday, September 23, 2007 8:35 PM

Möller JG in .22"-250 auf den Pfennig

Sehr geehrter Herr Möller,

Nun ist der Drucker am Schießstand wieder in Ordnung. Darum kann ich Ihnen die ersten Ergebnisse meiner Versuchsladungen, senden. Geschossen wurde in einem Schußkanal auf 100 m. Leider können auf diesem Stand keine anderen Zielscheiben verwendet werden. Die Scheiben der übermittelten Bilder sind auf einer Rolle fix montiert, sie sind 800 m lang. Geschossen wurde mit einer Sauer 202 Outback, Lauflänge 570 mm, Drall 356 mm, in .22"-250, darauf ist ein Kahles CSX 3-12x56 mit Leuchtpunktabsehen montiert. Die Waffe ist noch auf W.W. -Originalpatronen eingeschossen, die ich bis zur abgeschlossenen Ermittlung der Ladung weiter verwende, daraus ergibt sich die nicht korrekte Treffpunktlage.

So jetzt zu den einzelnen Ergebnissen. Zielscheibe 1: 3 Patronen nach Ihrer Ladeempfehlung mit dem Norma 201 laboriert. Die Geschwindigkeiten waren, V2 1.173, 1.171, 1.171 m/s.

Zielscheibe 2: 3 Patronen wurden mit Vihtavuori. N133 geladen, V2 1.146, 1.145, 1.144 m/s.

Eine dritte Scheibe wurde nochmals mit 3 Patronen beschossen, die mit Hodgdon H322 geladen waren. Das Schußbild ist vollkommen gleich der Gruppe, die mit dem N 133 geschossen wurde, jedoch V2 1.157, 1.156, 1.154 m/s.

Die blauen Kreise auf den Scheiben sollen den Durchmesser von einer 1 Eurocentmünze (15 mm) darstellen, um die Größen der Gruppen zu verdeutlichen. Ich glaube, alle drei Ladungen sind von der Präzision her gesehen, für den jagdlichen Gebrauch, auch auf kleinere Ziele, zu gebrauchen.

Also Hut ab von der Genauigkeit Ihrer Lutz Möller Geschoß - Geschosse.

LM: Hut ab vor dem Schützen! Das muß man erst mal leisten können, nicht einmal, sondern in Folge. Hervorragend!

Nach einer Urlaubsreise werden 60 Stück .22-250 Patronen mit Lutz Möller Geschoß -Geschossen geladen und deren Wirkung am Wild geprüft. Wenn Ergebnisse vorliegen, melde ich mich wieder. Die Versuchladeunegn der beiden anderen Patronen (.30"R Blaser und .22" Hornet), in denen ich auch Ihre Lutz Möller Geschoß - Geschosse verwende, zeigen schon gute Ansätze, ich bin jedoch noch nicht ganz zufrieden (für die .22 Hornet muß ich auf eine besondere Matrize warten).

LM: Bei solchen Ansprüchen kann ich das verstehen!

Berichte folgen.

LM: Danke für Ihre Nachricht. Sehr schön! Bitte halten Sie mich gern auf dem Laufenden.

Weidmannsheil, F. J. P. Sonntag, 29. Juli 2007 20:30

Drall

Sehr geehrter Hr. Möller

ich lese schon seit einiger Zeit mit großem Interesse Ihre Berichte und bin sicher, Sie können mir weiterhelfen. Ich habe mir vor kurzem die nötige Ausrüstung zum Wiederladen gekauft und möchte auch Ihr Lutz Möller Geschoß laden. Dazu folgen gleich meine Fragen: Ich habe eine Blaser R93 für die .22-250 Patrone, bei der ich bereits selbstgeladene Munition mit gutem Erfolg einsetze. Ich verwendet dabei die Remington Hülsen der Originalmunition.

Den besten Erfolg habe ich mit 2,56 g Winchester 760 Pulver, Federal Gold Medal Match GM215M Larg Magnum Rifle Zündhütchen und 3,6g HPBT Sierra Match King

Obige Ladung auf 200 m. LM: sehr schön!

Welches Lutz Möller Geschoß würden Sie mir empfehlen?

LM: Das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß!

Welche Ladung (Pulver, Pulvermenge Zündhütchen).

LM: Die .22"-250 Lutz Möller Munition!

Die R93 hat einen 60 cm Lauf und eine Dralllänge von 1: 14“. Ist das ein eher langer oder kurzer Drall?

LM: Ein langer, 356 mm!

Sollte man für diesen lange oder kürzere Geschosse verwenden?

LM: Kürzere, nämlich das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß!

Wo kann ich die Lutz Möller Geschoß kaufen und welches ist die Mindestmenge?

LM: Im Laden.

Ich habe auch eine Ruger KM77RLFP- MKII im Kaliber .243" mit 20 Zoll Lauf

LM: Krank, zu kurz!

Durchmesser an der Mündung 13 mm und einer Dralllänge von 1: 9“. Ich habe noch keine Erfahrung beim Wiederladen dieses Kalibers. Wie ich gehört habe sollte man bei diesem Kaliber die Setztiefe so wählen, daß einen rotationsloser Geschoßweg der Kugel von mindestens 1 mm entsteht. Ist das nicht übermäßig viel?

LM: Null ist besser aber in 1 mm ist nicht viel. Es kommt beim Lutz Möller KJG nicht so drauf an.

Welche Ladung würden Sie mir für dieses Gewehr empfehlen?

LM: Die .234" Win Lutz Möller Munition! Bei zu viel Feuer ggf. auch weniger R902

Welche Geschosse sind für diesen Lauf ideal (lang oder kurz, Gewicht?)

LM: Das 6 mm Lutz Möller Geschoß!

In der Hoffnung, Sie finden Zeit finden mir zu antworten, bedanke ich mir bereits im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen, Oswald Romen, Dienstag 28.08.2007

Hallo Lutz

An verschiedene Stellen schreibst Du auf Deinem Netzplatz den Leuten die bei dir Rat suchen, das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß sei für die 22“ – 250er mit einem Drallwinkel von 14 Zoll nicht geeignet ist, weil es nicht ausreichend stabilisiert wird.

LM: Wo seht das, URL? Die Aussage stimmt nicht. Die Stellen muß ich ändern! Die .22"-250 mit 356 mm Drallänge stabilisiert das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß vollkommen. Dasselbe gilt für die .220" Swift.

Mein Gewehr hat auch einen Drallwinkel von 14 Zoll.

LM: Oswald, wirf der Begriffe nicht durcheinander. Drallwinkel und Drallänge sind nicht dasselbe. Winkel werden seit 1960 nach SI werden in Grad [°] oder Radiant, aber Längen in Meter oder Teilen oder Vielfachen davon angegeben. Ein Rohr mit 5,69 mm Zug und 356 mm Drallänge weist 2,87° Drallwinkel auf (recht flache Steigung)!

Da ich unnütze Versuche vermeiden möchte, verlasse ich mich auf deinem Internetplatz auf die Aussagen anderer Jäger und Schützen und vor allem auf deine Erfahrung die ich sehr schätze. Kann ich damit rechnen daß bei mir dasselbe Problem sein wird, dann werde ich momentan lieber aufs Lutz Möller Geschoß verzichten und mir bei Gelegenheit einen Lauf mit passendem Drall anschaffen.

LM: Oswald, wo liest du den über die .22"-250 Lutz Möller Munition nach? In Lutz Möller Geschoß in .22"-250 auf den Pfennig ff. sind die passenden Trefferbildung doch abgebildet. Die .22"-250 Lutz Möller Munition erfordert keine „unnützen Versuche“ sondern nur der Empfehlung zu folgen, um einwandfrei Leistung zu erzielen. So ist das, nicht anderes!

Mit besten Grüßen , Oswald Romen, Sonntag, 7. September 2008 11:29

.22-250 mit Lutz Möller Geschoß auf Rotwild

Hallo Lutz,

nächste Woche werde ich auf Hirsch jagen, allein und auch noch in einem mir fremdem Revier in den Bergen. Jagen will ich hauptsächlich auf Rotwild, dafür ich meine 8x68 mitnehme, dachte aber auch daran, da ich mich ja eine Woche in der Wildnis befinde, meine .22-250 für Kleinwild und Reh mitzunehmen.

Nun meine Frage: Würdest du die .22-250 mit 5,6 mm Lutz Möller Geschoß auch im Falle des Falles auf Rotwild einsetzen? Auch würde ich gern das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß auf anderes größeres Wild gebrauchen. Bei der richtigen Zielwahl (Trägerschuß) habe ich keine Bedenken, aber reicht das 5,6 mm Möller JG auch bei Kammertreffern aus? Lange Nachsuchen sind nicht drin!

Grüße aus dem Norden, Ronny, Sonntag, 2. September 2007 21:58

Hallo Ronny,

Grüße nach Norwegen! Lies bitte zunächst „Genügen 6 mm auf Hochwild?“, dann „5,6 mm Beute“, auch Forstbefehl und vielleicht auch .22" Hornet Erfahrungen und schließlich hier oben die Leistungen der .22"-250 Lutz Möller Munitionen, denn die sagen eigentlich alles. Selbstverständlich ist der Wirkungsquerschnitt nur klein, aber er genügt ohne wenn und aber auch bei einem Lungentreffer einen Hirsch zu töten, wenn es sein muß auch in 345 m Entfernung.

Das muß man nicht anstreben, aber es geht. Mit ½ m Fleischleistung muß der Hirsch nicht breit stehen. Mit 8 - 10 cm Knochenleistung, je nach Entfernung kann das auch ein Blattschuß sein, der aber einen größeren Fluchtreiz als ein reiner Lungenschuß auslöst, oder durch den Knopp (Afrikaans für Schulterblat-Oberarm-Gelenk). Bei der Jagd kommt es viel mehr auf die Lage (Wildzustand, vertraut, beunruhigt, breit, spitz, anders, frei, verdeckt, Entfernung, und beim Schützen Auflage, Sicht, Wind, usw., usf.) und die Fertigkeiten des Jägers (Lagebeurteilung, Wildkenntnis, Selbstzucht, Schießfertigkeit u v. a. ) an, als auf das Schißeisen und seine Munition.

Selbstverständlich muß das vom kundigen Jäger richtig angetragene Geschoß in der Lage sein das Ziel zu ereichen, in es hinreichend einzudringen und hinreichend zu wirken. Das Lutz Möller KJG ist dazu in der Lage, wie sehr, sagen die Daten. in Eine gewagte Dublette / 27. August 2007 steht deutlich, wie solche genauen Angaben helfen im Zweifelsfall begründet zu entscheiden, ob der Schuß zu wagen wäre, oder zu unterlassen sei. Ebenso ist es hier mit der Frage, ob .22-250 mit Lutz Möller Geschoß auf Rotwild zu gebrauchen sei.

Solange die bekannten Leistungsgrenzen nicht überschritten werden, ist es das schon. Ich würde allerdings die 8x68S Lutz Möller Munition auch auf Kleinwild und Rehe nutzen, aber die .22"-250 zu Haus lassen. Wozu wären zwei Waffen mitzuschleppen? die deutsche Magnum kann das doch alles. Da rümpft auch keiner die Nase!

Wenn es aber draußen vorrangig auf zu schleppende Masse ankäme, würde auch die Kleine allein für Alles langen. Nur treffen muß du.

Lutz Möller, 2. September 2007,

Sauer 202

Hallo Herr Möller,

entgegen vieler Meinungen, insbesondere von alten, „erfahrenen“ Jägern, die noch nie die .22-250 Patrone verwendet haben, habe ich mich nach ~ 200 Schuß (Steyr-Mannlicher mit Meopta R1, LP, 3-12x56, Patrone Federal, V-Shock 3,6 g ) mit dieser Patrone entschlossen mir eine sowohl präzise, wie auch schöne Waffe bauen zu lassen. Nächste Woche ist es dann soweit, eine Sauer 202 mit ungeflutetem Varmintlauf, schönem Schaftholz und auch noch ein bißchen Schnickschnack fürs Auge kommt ins Haus.

LM: Warum fragen Sie nicht vor dem Kauf. Nun kommt die vermutlich mit 365 mm langen Drall, oder?

Mit der bisherigen Präzision von 2-3 cm Durchmesser bei 5er Gruppen bin ich zwar ganz gut zufrieden, aber wenn's noch besser geht, dann gerne.

LM: Sowohl Sauer als auch Federal bauen gut Dinge. Daß die Leistungen dennoch nicht besser waren, wundert mich ein wenig.

Im jagdlichen Bereich, (80% Rehwild, Rest Raubzeug und Hase), bin ich auch zufrieden, allerdings beträgt der vertikale Abfall auf 300 m bei dieser Patrone gute 25 - 30 cm. Eine Größe die sich durch „Drüberhalten“ zwar noch sehr gut ausgleichen läßt, aber genau hier wäre mir noch mehr Rasanz und eine sich daraus ergebende, gestrecktere Flugbahn sehr recht.

Ich bin in der glücklichen Lage in der Nähe (1 ½ h Fahrzeit) einen 300 m Stand zu haben, den ich auch regelmäßig besuche wird. Seltsamerweise wird dieser Stand sehr wenig besucht, was mich etwas erschreckt, denn wo üben denn all die Jäger, die weite Schüsse so sehr verurteilen, oder sind das alles Leute denen die Schußtabellen als Packungsbeilage genug Information geben?

LM: Ich schweige besser.

Da ich in einem Revier jage, wo weite Schüsse durch sehr weite und offene Fluren nicht zu vermeiden sind (Schußentfernungen von 150 - 250m sind üblich), ist genau in diesem Bereich eine gestreckte Flugbahn der Wunsch des Jägers. Jetzt meine Fragen:

Wie sieht Ihre Empfehlung bzgl. Lutz Möller Geschoß aus?

LM: 5,6 mm Lutz Möller Geschoß!

Läßt sich mit Hilfe des Lutz Möller Geschoß eine entsprechend gestreckte Flugbahn verwirklichen?

LM: Ja, siehe Flugbahnen.

Welche Kosten würden entstehen? Ich selbst bin kein Wiederlader, müßte also irgendwo laden lassen.

LM: Steht im Laden!

LM: Reden Sie mit Sauer den ungeschossene Lauf gegen einen solchen mit 200 mm Drallänge auszutauchen. Ansonsten wird das nichts. Oder Sauer soll die Laufmaße herausrücken, daß man selbst einen nachfertigenlassen kann. Munition siehe Lutz Möller Geschoß-Munition!

Für Ihre Antwort und Hilfe bedanke ich mich bereits jetzt ganz herzlich und verbleibe mit Weidmannsheil,

Lothar Leifer, Sonntag, 18. November 2007 12:13

Kleine und große Löcher

Hallo Herr Möller,

die Lutz Möller Geschosse sind eingetroffen. Das Einschießen und Justieren des Docter Sight II plus war eine ziemliche Fummelei aber letztendlich doch erfolgreich.

Groß und Kleine Löcher mit Sauer 202 in .22-250 und 9,2x62 Lutz Möller Munition. Das nenne ich Fleckschuß.

LM: Senden Sie bitte mal eine Bilder von ihrem Doctorsight. Für die nicht vergrößernde, oder irre ich hier, Visierung erscheinen mir die Treffer sehr nah beieinander!

Vom schweren Blei gewohnt hielt auch dieser Schütze mit dem flacher fliegenden Lutz Möller Geschoß zu hoch an.

Anbei ein Bild vom ersten Waidmannsheil, man muß sich nur noch daran gewöhnen auf 152 m (gelasert mit Leica Geovid) Fleck zu halten. Dann liegen auch der Ein-, bzw. Ausschuß auch da wo er sein soll, durch mein antrainiertes „Drüberhalten“ (vormals Geco 16,5 Gramm) ! war der Treffer hier ~ 5 cm zu hoch.

LM: Das konnten Andere schon vor Ihnen, siehe Bester Hochkammerschuß und Schlechter Rückenschuß! Binnen der angegeben ± 5 cm Reichweitehalten Sie künftig bitte Fleck an.

Aber das kriegen wir auch noch hin. Ansonsten fast keine Wildpretentwertung und Fluchtstrecke 40 cm zur Seite.

LM: Der Spruch gefällt mir Der Bock kippte in den Schalen zur Seite um und Sie nennen die lauflange Leibablage Fluchtstrecke. Ich glaube viele Jäger hätten gern öfter solch lauflange Fluchtstrecken.

Ich werde die .22-250 und 8x68 auch auf Lutz Möller Geschoß umstellen.

LM: Gut.

Viel Waidmannsheil auf die Büffel 2008, Lothar Leifer, Freitag, 16. Mai 2008 08:40


TU 2000 .22-250 Ladedaten

Guten Tag Herr Möller,

ich habe ein Frage an sie. Ich wiederlade gern und viel und benutze das Pulver Vectan TU2000, da ich 10 Minuten im Elsaß bin und jage. Für die .22-250 Rem habe ich mir ihre (3 Gramm) 5,6 mm Lutz Möller Geschoß gekauft. Jetzt fehlen mir die Ladedaten für ihr Geschoß! Bitte helfen Sie mir weiter!

Das Vectan Tubal 2000 ist dafür zu schnell, siehe Pulverlebhaftigkeit. Tu3000 wäre besser geeignet und gleicht dem Norma 201! Warum fragen Sie nicht, bevor Sie kaufen? Wenn Sie es gleichwohl versuchen wollen, werden Sie bei etwa 2,2 g die Obergrenze finden. Viel weniger zu nehmen hat keinen Sinn, weil die Füllung sonst zu gering ist.

Was für Zünder würden sie mir noch vorschlagen?

Als Zünder kommen RWS5341 oder CCI200 in Frage.

Gruß D, Lareau, Sonntag, 2. Dezember 2007 10:28

.22-250 Fuchs und Reh

Hallo Lutz,

Seit zwei Jahren ist bei uns in Holland erlaubt nachts mit Scheinwerfer Füchse zu bejagen. Das hat sich als eine sehr wirkungsvolle Jagdart bewiesen.

Wir benutzen einen Lightforce 240 Blitz Scheinwerfer aus Australien. Den bauen wir das auf's Autodach. Mit ein Mann als Fahrer, einen als Scheinwerferbediener und ein Schütze haben wir eine Fuchsbekämpfungsmannschaft. Bis jetzt war die erfolgreichste nacht 6 Füchse.

Als Waffen benutze ich eine R93 prof. camo mit Matchlauf. Ich lade meine Patronen mit 2,4 g N140 und ein 3,6 g Hornady Vmax (eingeschossen auf 250 m). Über die Waffe und Schußleistung bin ich sehr zufrieden (ja, ich weiß . . . ).

Das Vmax - Geschoß ist ein reines Platzgeschoß. Die Fuchse sind meistens sehr kaputgeschossen. Ich suche jetzt ein sehr flach schießendes und balgschonendes Geschoß, das ich auch auf Rehe benutzen kann, vielleicht das Lutz Möller Geschoß ?

LM: Ja, das 5,6 mm Lutz Möller Geschoß in der .22-250 Lutz Möller Munition!

Haben Sie mit Lutz Möller Geschoß Erfahrungen in diesem Kaliber auf Rehe und Füchse.

LM: Lies u. a. 5,6 mm Lutz Möller Geschoß Beute

MfG, Mark Bijkerk, Niederlande, Montag, 24. Dezember 2007 20:55

Mark,

danke für deinen Bericht. Die .22-250 Lutz Möller Munition löst deine Aufgabe!

Waidmannsheil, Lutz Möller.

Krähenbüchse

Die Qual der (Kaliber) -wahl!

Guten Tag Herr Möller

Ich bin auf der Suche nach einem geeigneten Kaliber zur Bejagung von Rabenvögeln und je mehr Jagdkameraden und Büchsenmacher ich frage, desto weniger komme ich auf einen gemeinsamen Nenner.

Ich möchte gerne in meinem Revier Rabenvögel stark bejagen. Dafür reicht mir meine .22lr nicht mehr. Ich suche also nach einem rasanten Patrone mit gestreckter Flugbahn, mit dem ich möglichst bis 200 m schießen und auch zuverlässig treffen kann. Schön wäre es auch, wenn man mit dem gleichen Kaliber den Fuchs auf 150 m strecken könnte, (was jedoch klar 2. Priorität hat)...

Wenn ich mich nun schlau machen möchte, schwört der eine auf .17" Rem, der Büchsenmacher preist die .17" HMR an, einige Kollegen glauben nur an ihre .222" Rem und wieder andere empfehlen mir eine Waffe im Kaliber .22" Mag, .22-250 oder .223 Rem. Wie Sie sehen, bin ich etwas in der Zwickmühle. Eigentlich wäre mir das Kaliber .17" HMR sympathisch, da günstig und gestreckte Flugbahn. Ein guter Kollege und Fachmann meint, nur die .17" Rem sei für diesen Zweck das Optimale, wobei ich der Meinung bin, die Krähen würden doch etwas "teuer" werden, (da ich nicht Wiederlader)...

LM: Das müssen Sie unbedingt änderen, wenn Sie ihre Kosten senken wollen!

In meiner Region verbreitete Kaliber, sind .222" Rem und .223" Rem. Ich glaube, diese Patronen haben gewiß genug Kraft, um auch den Fuchs strecken zu können, jedoch halte ich sie für zuwenig rasant.

LM: So ist das!

.22" Mag kenne ich überhaupt nicht...!

.22-250 kenne ich leider auch nicht, würde aber mal schätzen, damit würde ich wohl doch wortwörtlich „mit Kanonen auf Spatzen schießen“

Wie sehen Sie meine Aufgabe?

LM: Ja!

Gibt es noch weiter, idealere Kaliber?

LM: Ja, .220 Swift!

Muß ich Wohl oder Übel bei der Kaliberwahl Kompromisse eingehen?

LM: Nein. Rabenvögel äugen gut und erkennen ihre Bejagung. Wenn Sie auf Dauer erfolgreich die schwarzen Flatterer bejagen wollen (Dabei stören die Saatkrähen eher nicht, die können sie ruhig leben lassen), ihre Beute seien bevorzugt Rabenkrähen (ggf. Nebelkrähen östlich der Elbe) und Elster, Raben nur bei übermäßiger Häufung (An Müllkippen oder ähnlich), müssen Sie weiter als ihre Nachbarn schießen und treffen. Anfangserfolge zählen nicht. Also brauchen Sie einen Flitzer. Das sind die .22-250 und .220" Swift. Für Rabenvögel, deren Wildpret Sie vermutlich ja verwerfen werden, brauchen Sie kein wildpretschonendes tiefeindringendes Lutz Möller KJG. Da kommen Sie mit jedem dünnmateligen Sporthohlspitzgeschoß hin, auch Hornady-V-Max eignen sich als böse und billige Platzer. Am Selbststopfen führt kein Weg vorbei - auch der Genauigkeit wegen.

Welche Kategorie Zieloptik wäre für diese Jagdart empfehlenswert?

Ein höhervergrößerndes Zielfernrohr mit sehr feinem Absehen. das Objektiv muß nicht groß sein, da Sie ja Tags jagen. Soll der Fuchs mit ins Vorhaben, dann ggf. doch und mit Leuchtpunkt für nachts.

Ich freue mich auf Ihre fachmännische Antwort.

Mit freundlichen Grüßen, Marco Hertler, Montag, 14. April 2008 23:10


Zusammenhängende Treffer

Hallo Herr Möller,

nochmals vielen Dank für das sehr nette und ebenso erhellende Ferngespräch!

Wie versprochen send ich Ihnen im Anhang die Steckscheiben der Schießstandsbesuche vom 28. Juli bzw. 1. Juli 2008.

5 Schuß .22"-250 Lutz Möller Geschoß aus Sauer 202 auf 100 m im Reihenfeuer

Die Genauigkeit der Lutz Möller Geschoß 's steht außer Frage. Sollten demnächst (wovon ich ausgehe..) Sauen oder Rehe fallen, werde ich Sie mit entsprechendem Bildmaterial versorgen.

Waidmannsheil, Lothar Leifer, Mittwoch, 2. Juli 2008 17:11


Flitzer

.22-250 Geschwindigkeitsbestmarke

Moin Lutz,

vor einer Weile wechselte ich zu .22-250 Norma-Patronenhülsen, da ich mit denen von Remington nicht zufrieden war.

LM: Das sagen alle!

Da ich die Lutz Möller Geschosse diesen Hülsen einschießen mußte packte ich gleich noch bißchen mehr Pulver als sonst rein, nämlich bei 60,2 mm gesamtlänge 2,56 g N 203B . Waffe war meine Sport Mauser, die auch irgendwo auf deiner Seite ist. Ich staunte nicht schlecht, als ich die Lutz Möller Geschoß durch den Chronometer schickte v4 1.268,1.264,1.272 m/s!

Flitzer: 70 m/s schneller als übliche Ladung.

Das Trefferbild war auch nicht schlecht 2 mal Loch in Loch

Zwei Treffer schoß ich Loch in Loch.

LM: Sehr schön!

Einen Treffer verriß ich aber ein Stück.

LM: Verdammte Schlamperei!



Der Hülsenboden sah bis auf die kleine Prägung völlig gut aus.

Ich glaube, wenn ich wollte könnte ich noch mehr Pulvere reinstopfen und Schnelle rausholen. Aber mir reicht das so!

LM: Die Normahülse kann offensichtlich noch mehr vertragen! Siehe Höchstgasdruck

Bis dahin Gruß aus Norwegen, Ronny, Samstag, 12. Juli 2008 19:19

Danke Ronny, Gruß Lutz,

Zündhütchen verwechselt

Hallo Lutz,

Heute fiel mir auf, ich verwendete in der 1.272 m/s Ladung für die .22-250 versehendlich Federal 215 Magnum ZH. Kann dies auch Geschwindigkeit erhöhten?

LM: Möglich ist das.

Um wieviel bar steigert sich der Druck von normal zu Magnum ZH?

LM: Das kommt auf die Umstände an., muß gemessen werden.

Ich werde trotzdem die Ladung weiter verwenden, paßt ja!

Gruß Ronny, Dienstag, 15. Juli 2008 20:09

Geiler Bock

Hubert Bayer berichtete mir heute fernmündlich von einem Brandenburger Bock, den er vor einiger Zeit stehend angestrichen 45° von vorn mit der .22-250-Lutz Möller Geschoß-Ladung beschoß. Der Bock staubte und stiebte dann in den Mais davon. Am Anschuß waren jede Menge Haare. Die Nachsuche mit dem Hund brachte kein Ergebnis. Der Bock kam nicht zur Strecke. Eine Woche später in der Nähe sah ein Freund einen Bock, der ein Ricke beschlug. Das war sein letztes Vergnügen. Dann wurde er erschossen. Dieser geile Bock vom Bild oben hatte offensichtlich von Schulter bis Kamm einen Wildpretdurchschuß erhalten. Siehe bezeichneten Ein- und Ausschuß. Das dritte Loch hinter dem Blatt brachte den Bock ein Woche später zu Fall. Der Durchschuß befand sich bis zu 4 cm unter der Decke. Die Kammer war nicht berührt. Die Druckwelle hat ihn eine Menge Haar gekostet, aber nicht das Leben. Ein Woche später war er wieder so lustig, daß er sich vermehren wollte (Vielleicht weil er merkte daß er beschossen wurde und die Zeit knapp?).

Da ist eine der seltsamen Geschichten, die man nur selten hört. Bemerkenswert finde ich, was so ein Bock einstecken kann, ohne davon die Laune zu verlieren! Tapferer Kerl!

Waidmannheil, Lutz Möller, Dienstag, den 19. Oktober 2008,


Was soll ich mit den Ladedaten anfangen?

Sehr geehrter Hr. Möller

Da ich mir noch immer nicht die 5,6 mm Lutz Möller Geschosse bestellte und mittlerweile außerdem die von Ihnen genannte Anschrift des Lieferanten verlor, melde ich mich wieder bei Ihnen. Obwohl ich ihre Berichte immer wieder lese, möchte ich Sie zur Sicherheit bitten mir noch einige Fragen zu beantworten. Ich möchte die Lutz Möller Geschoß vorerst für mein .22 – 250 Kaliber prüfen.

Gibt es mittlerweile dieses Kaliber auch mit schwarzer Kappe

LM: Nein und werden auch in Zukunft nicht erscheinen!

Für das Kugelgewicht des Lutz Möller Geschoß muß ich sicher neue Ladedaten finden oder kann ich zu Beginn schon meinen Ladedaten der 3,6g Sierra Kugeln, Pulver 2,56 g Winchester 760 übernehmen?

LM: Nein. Die Lutz Möller Geschoß Ladedaten stehen hier!

Ich setze bei meinen Patronen die Kugeln auf maximaler Länge, so daß sie an den Zügen anliegen. Wie soll ich mich mit der Setztiefe beim Lutz Möller Geschoß verhalten?

LM: Halten Si sich an die in den Ladedaten angegebene Länge.

Ist wichtig die selbe 1080m/s Geschwindigkeit einzuhalten, um gleiche Schußleistung zu erreichen oder ist die neu zu ermitteln?

LM: Ja!

Soll ich für das Lutz Möller Geschoß eines der Pulver aus Ihrer .22“-250 Ladungen Liste nehmen, wenn ja welches würden Sie mir ab besten empfehlen?

LM: Das in meinen Ladedaten empfohlene.

Würden Sie mir nochmals die Adresse des Lieferanten in Österreich oder vielleicht mittlerweile eines auch in Südtirol -Italien? mitteilen.

LM: Ja.

In der Hoffnung bald etwas von Ihnen zu hören, verbleibe ich mit freundlichem Gruß

Oswald Romen , Sonntag, 24. August 2008 10:50

Herr Romen,

alle Ladedaten stehen im Netz, damit Sie sich daran halten, aber nicht um davon abzuweichen!

Lutz Möller,

Verschätzt, doch Lutz Möller Geschoß gehabt!

Hallo Herr Möller,

ich lese fleißig Ihren Netzplatz und bin sehr froh, daß sie uns diesen Dienst weiterhin anbieten. Ich habe schon einige ihrer Lutz Möller Geschoß e verschossen und nun möchte ich eine kleine Geschichte zu einem Vorfall meiner .22-250 mit Lutz Möller Geschoß schildern.

Zuerst begann ich eine von ihnen empfohlene Ladung zu prüfen. Jedoch diese stellte mich nicht zufrieden. Ich streute auf 100 m 3 - 4 cm Ø! Das ist zwar nicht schlecht, aber ich weiß, das Lutz Möller Geschoß kann mehr, meine Waffe auch. Die Waffe (eine Blaser K77) schießt mit Win760 und Sierra Match King Geschossen auf 100 m sonst Streukreise unter 1cm Ø.

LM: Von Kugelpulvern rate ich für Büchsen ab!

Aber mit dieser Waffe will ich auch auf Wild schießen. Ich habe zwar eine gute Ladung mit Nosler Ballistic Tip, jedoch ich kann ihnen nur 100% recht geben. Die weichen Nosler BT (die ja nur Varmint-Geschosse sind) sind auf Wild meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Ich erlebte mit diesem Geschoss die „tollsten“ Erlebnisse. Von Fluchtstrecken eines in der Kammer getroffenen Rehes von mehreren 100 Meter bis hin zu keinem Ausschuss eines auf 80 Meter beschossenen Rehes. Aber das ist nicht meine eigentliche Geschichte die ich ihnen mitteilen möchte.

Aber nun zum Lutz Möller Geschoß : Wie schon erwähnt brachte mein erster Ladeversuch nicht die erhofften Ergebnisse und lud somit eine Ladungsleiter mit dem mir vertrauten Winchester 760. Die ersten paar Treffer zeigten bereits, die Treffer rückten immer enger zusammen und ich schien schon bald einen „süßen Fleck“ zu erreichen. Nun gut. Ich fand zwei solcher Flecken in der Leiter! Nein, sagen wir es waren gleich zwei Haufen! Denn das Bild beeindruckte! Das waren ein paar Löcher, etwas zerstreut, und der Rest waren zwei größere Löcher! Ich war froh, dass die 5,6 mm Lutz Möller Geschoße solche schöne Löcher „stanzen“. Ansonsten hätte ich die Hälfte der Treffer nicht mehr erkennt! Zuhause mit den Erkenntnissen angekommen stopfte schnell ein paar Patronen nach und lief wieder zum Schießen! Wenn jemand was anderes behauptet, kann er das gut tun, jedoch ich trau mich zu sagen:

Die Lutz Möller Geschoß in der .22-250 treffen wirklich Loch in Loch!

Ich muß leider zugeben, Menschenfehler schloss ein Einschießgestell zu 100% aus! Ich weiß! Besser wäre ein Benchrestgestell, jedoch zur Munitionsprüfung möchte ich den Faktor Mensch ausschließen!

Nun war es an der Zeit die „Kupferlinge“ auf Wild zu testen! Die Gelegenheit kam schneller als erhofft. Mein Bruder hatte einen Rehbockjährling frei und dieser Bock sollte das Wild sein, an dem die neuen Kupferlinge ihre Kunst unter Beweis stellen sollten. Am Tag darauf ging es dann los um den Jährlingsbock zu erlegen. Nach kurzem Ansitz erspähten wir einen „Knopfer“, der uns zusagte und sogleich machten wir uns auf dem Weg ihn näher anzugehen. Als wir in vernünftige Schußweite kamen, wurde der Bock schon etwas unruhig, da er uns wahrscheinlich schon in den Wind bekommen hatte. Mein Bruder nahm schnell eine halbwegs passende liegende Schießlage ein und nun kam die entscheidende Frage! Wie weit ist der Bock? Nach kurzem Hin- und Hergeflüster einigten wir uns auf knappe 200 m. Die Waffe war auf 100 m mit 4 cm Hochschuss eingestellt und die 1.120 m/s schnellen Lutz Möller Geschoß würden somit auf dieser Weite etwa 1 cm hoch treffen. Alles jagdlich unerheblich! Ich sagte nur: „Halt mittig rein. Dann müsste das passen!“ Keinen Wimpernschlag später schlug der Zündstift auf das Zündhütchen und das Kupfer verließ den Lauf! Der Bock zeichnete kaum und verschwand hinter dichten Latschenbestand. Wir schauten uns irgendwie verdutzt an und wußten nicht, wie oder was gerade geschehen war. Nun hatte ich den vorhin vermißten Laserentfernungsmesser aus meinem Rucksack wiedergefunden! Ein kurzer Druck auf den Knopf ließ unser Gemüt weiter sinken! Das waren keine 200 Meter gewesen, sondern satt 278 Meter.

LM: Sich so zu verschützen ist ganz üblich.

Das erklärte uns auch warum der Bock „nicht sonderlich“ zeichnete! Wir gingen aber trotzdem zum Anschuß hin und prüften pflichtbewußt den Anschuss auf Schweiß oder andere Pirschzeichen. Das Bild was uns dort erwartete, war einfach genial! Eine saubere wie von Hand gelegte Schweißfährte führte uns zu dem ~ 10 Meter entfernt liegenden Bock. Natürlich war die Kugel in der Kammer etwas tief durchgegangen, jedoch bilderbuchmäßig! Herz und Lunge waren - na ja, wie soll ich sagen? Stark „mitgenommen“ würde ich mal sagen. Ein kleiner Einschuß und etwa doppelter kalibergroßer Ausschuß! Was will man mehr?

Ich sagte nur noch: Ich glaube die paar Gramm Kupfer treffen nicht nur genau, sondern sie fliegen auch verdammt flach ins Ziel! Nach dieser wirklich miserablen Entfernungsschätzung hätte ich mir nie träumen lassen, der würde Bock nach 10 Metern Fluchtstrecke verendet liegen!

Schlußfolgerung:

Die Lutz Möller Geschoß e aus der schnellen .22-250 Patrone kann man bis 278Meter ohne Haltepunktveränderung mit ruhigem Gewissen (wenn nötig tödlich) ins Ziel bringen!

Anbei noch ein paar Fotos des Bockes…



Einschuß



Ausschuß



Einschuß aus der Decke



Ausschuß aus der Decke



Einschuß von innen



Ausschuß von innen bereits etwas gesäubert

Insgesamt keine 200 Gramm Wildbretverlust! Das hatte ich bis jetzt mit der 22-250 noch NIE!

Mit freundlichen Grüssen und einem kräftigen Weidmannsheil aus Südtirol, Franz O., Mittwoch, 15. Juli 2009 21:07

Lebensbock

Hallo Herr Möller,

ich habe, glaub ich, meinen Traumbock erlegen können.

Nachdem ich ihn auf einem Stoppelfeld in Brandenburg erspäht hatte, gab es kein Halten mehr. Starke Perlung, sehr weite Auslage und lange dunkle Enden. Der Bock flüchtete auf die für ihn sichere Entfernung und schaute zurück. Mit meiner R93 im Kaliber .22-250, natürlich mit Lutz Möller Geschoß   auf mindestens 250 m, (eher mehr), habe ich mit viel Glück den Bock zur Strecke gebracht.

LM: , und Können, Mut und Geschick, nicht zu vergessen!

Ich hatte nur diese eine Chance und wagte den schwierigen Schuß. Mit viel Glück traf ich genau knapp hinter sein Blatt. Er lief noch etwa 30 m.

LM: Waidmanns Heil!

Nachdem ich im letzten Jahr einen sehr starken Bock mit einem sauber angetragenen Schuß verloren hatte, (siehe Geiler Bock) den mein Freund Norbert dann eine Woche später erlegte,
empfinde ich das jetzt als Wink des Himmels.

LM: Glück hat auf die Dauer nur der tüchtig!

Ich blieb dennoch der Patrone und dem Geschoß treu.

LM: Das hat sich ja nun mehr als ausgezahlt, meine ich. Auf weite und insbesondere ungewisse weite Schüsse sind Sie mit einem schnellen Geschoß immer besser bedient, als mit einem langsamen. Je schneller desto besser. Flache Flugbahnen verzeihen Schätzfehler in gewissen Grenzen; Bummeltanten aber nie! Das dabei das harte Lutz Möller KJG mit seinen bestimmten Splittern in allen Jagdentfernungen genauso  bestimmt wirkt, nämlich hinreichend aber nicht übermäßig (Siehe im Vergleich zu den anderen Geschossen Wettbewerb).

Gruß, H. Bayer, Sonntag, 9. August 2009 20:27

.22-250 Lutz Möller Geschoß Ricke

Hallo Lutz,

soeben sandte ich Dir einige Bilder vom .22-250 Lutz Möller Geschoß Abschuß einer seit etwa 10 Tagen verschmutzten 12 kg Rehgeiß. Schußweite 164 Meter schräg nach oben. Merkwürdig ist wie die kleinen Dinger wirken. Die Geiß fiel im Knall.

Nachdem ich mittlerweile schon mit der .270 WSM Lutz Möller Geschoß gute Erfahrungen gemacht habe, werde ich demnächst die .300 WSM Lutz Möller Geschoß auf Wild einsetzen.

Mich würde freuen, wenn mehr Jäger mit Ihre Erfahrungen auf Ihrem Netzplatz kundtun würden.

Norbert Dorfmann, Dienstag, 11. August 2009 11:21

Schußbild

Hallo Herr Lutz Möller!

Anbei ein Anschußbild mit 5601 3g KJG meiner R93-22-250

LM: Sehr schön, aber noch besser ginge das mit der Zielscheibe!

Waidmannsheil aus OÖ, Knoll Max, Mittwoch, 17. August 2011 19:09

Fünf Jahre Möllergeschosse

Hallo Herr Möller,

da ich meine Sauer in .22-250 verkaufe, durfte ich gleichzeitig ein bischen Verkaufsförderung für Sie betreiben. Ihnen noch einen schönen Urlaub und viel Waidmannsheil, L.L., Dienstag, 11. Oktober 2011 12:50

Sehr geehrter Herr Trautwein,

die Frage bzgl. des Dralls kann ich Ihnen erst später beantworten, da ich mir nicht mehr sicher bin, welches Gewehr welchen Drall hat, werde es aber spätestens morgen wissen und Ihnen mitteilen.

Zu den KJG, bzw. zwischenzeitlich MJG kann ich mich nur positiv äußern. Ich verwende seit fast 5 Jahren ausschließlich KJG und bin in nur positiv überrascht worden. Eigentlich ist das KJG die logische Antwort auf die Anforderungen an ein modernes Jagdgeschoß. Weniger Reibung, ermöglicht höhere Geschwindigkeit, ermöglicht leichteres Geschoß, dadurch gestrecktere Flugbahn, etc. . Die Präzision (CNC gedrehte Geschosse, nicht gegossen!) ist mit einem reinen Matchgeschoß zu vergleichen, da die Geschosse nicht den üblichen Schwankungen bzgl. maßhaltiger Fertigung und identischem Gewicht unterliegen.

Alle Fragen bzgl. der Geschoßwirkung im Wildkörper können Sie auf der „Möllerschen“ Seite nachlesen, die dort gemachten Aussagen kann ich nur bestätigen.

Den oft kritisierten höheren Preis der KJG/MJG Munition kann ich nicht nachvollziehen, denn wenn ich mir mein jagdliches Gesamtvolumen ansehe, das sich im Laufe der Jahre aufgebaut hat (Geländewagen, Kleidung, Waffen, Tresore, Pacht, Zerwirkraum, Wildkühlungen, etc. etc.) dann weiß ich wirklich nicht wo die Argumentation für ~ 4 € pro Schuß ansetzen soll.

Ein weiterer Punkt ist die fortwährende Hilfsbereitschaft von Hernn Möller, gleich welche Frage oder Problemstellung aufkommt, es gibt immer eine ehrliche und kompetende Antwort.

Ich verwende seine Geschosse in 6,5x 57, 8x68S und 9,3x62, wobei sich immer mehr herauskristallisiert, daß mit diesem Geschoss die Verwendung mehrerer Kaliber nicht mehr notwendig ist. Seit nunmehr 3 Jahren gehe ich fast ausschließlich mit meiner S 202 in 9,3x62 jagen. Gute Zielwahl und Können des Indianers vorausgesetzt, kann die Wildbretentwertung mit dieser dicken Pille auch auf Rehwild vernachlässigt werden. Einschuß i.d.R. etwas mehr als Kalibergröße, Ausschuß ca. 2 Eurostück groß. Wer diagonal durch die Keule und das komplette Innenleben auf das Blatt schießt, muß den Fehler nicht beim Geschoß suchen. Aber selbst bei derartigen Treffern, erstaunt das Möllersche Geschoß mit vergleichsweise geringer Entwertung.

Ich hoffe meine Ausführung war nicht zu langatmig, aber sie dürfen dies getrost meiner Begeisterung über die KJG/MJG Geschosse zuschreiben.

Sie bekommen die Sauer S 202 frisch gereinigt und entkupfert, deshalb bitte ich Sie die erste Serie (3-5 Schuß) nicht zu werten, danach sollte die Schußleistung so sein, wie auf der Scheibe, die Sie bereits erhalten haben.

Mit freundlichen Grüßen, Lothar Leifer

22-250 Drallänge // 5601/ 5604

Guten Tag Herr Möller,

ich las

„Mir wurde berichtet, das 5,6 mm MJG 5604 komme mit der .222" Rem nicht zurecht, weil die Drallerfordernis für das Geschoß nicht beachtet wurde. Achtung! Das 5604 kann nicht aus längerem Drall als 305 mm verschossen werden. Daraus fliegt das allerdings 5601 (bis 356 mm Drallänge) kreiselstabil.“

wenn ich eine R8 mit dem Standardlauf im Kaliber 22-250 versehe, welches Geschoß ist dann das richtige, 5601 oder 5604 ? Ich muß gestehen, ich habe die notwendigen Angaben ob des tatsächlichen Dralls auf der Blaserseite nicht finden können.:-(

LM: Die Bleierner Sippe hält die hohen Drehzahlen der schnellen 22-250 Munition oft nicht aus. Deshlb werden die Läufe für die Patrone üblich mit sehr langem 356 mm Drall gefertigt. Damit beantwortet sich Ihr Frage aus dem angeführten Text.

Letzte Frage: Genügen 58 cm Lauflänge für weitere Entfernungen, 300 m.

LM: eher nicht, für die mittlere Lauflänge ist die .223 Munition besser geignet.

Oder sollte ich unbedingt einen Sonderlauf bestellen (wobei dann vermutlich der Drall vorgegeben werden kann).

LM: Das weiß ich nicht , aber lang genug sollte einLauf für die pulverreiche 22-250 Munition schon sein, 65 cm.

Kostentechnisch betrachtet würde ich gerne auf die Sonderlösung verzichten, notfalls aber in den saueren Apfel beißen.

LM: Reden Sie darüber mal mit Peter Beer!

Für Ihre Antwort sage ich schon mal Danke.

Waihei, kt, Samstag, 10. Dezember 2011 00:26

Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.

Du wirst keine bessere finden.

Mjölnir