
Alte Geschichten zu Lutz Möller 5,6x52R KJG Munition

Lutz Möller 5,6x52R KJG Geschoß 5602; 19 mm lang; 3 g schwer; 0,8 g Splitter; BC 0,227
für 64 mm lange 5,6 x 52 R
mit 61 cm Lauf; GEE 215 m; ± 5 cm Reichweite 248 m
| Pulver | Masse [g] |
Dichte [%] |
Druck [bar] | Umsatz [%] |
V0 [m/s] |
Bemerkung | |
| höchst | vorn | ||||||
| Alliant Rel-10x | 1,80 | 99,7 | 3.916 | 516 | 100,0 | 1.115 | Amerika |
| Alliant Rel-12 | 1,96 | 100,2 | 3.777 | 519 | 99,12 | 1.094 | |
| Norma 200 | 1,79 | 85,6 | 3.262 | 460 | 99,97 | 1.071 | Nachtladung |
| Norma 201 | 1,91 | 97,4 | 3.274 | 494 | 94,91 | 1.068 | flammt |
| PCL 508 | 1,83 | 90,5 | 3.266 | 491 | 97,38 | 1.076 | |
| Vectan SP 10 | 1,86 | 90,7 | 3.282 | 492 | 97,43 | 1.078 | |
| Rottweil R901 | 1,82 | 99,8 | 3.270 | 489 | 97,29 | 1.071 | empfohlen |
| Vihtavuori N133 | 1,80 | 102,4 | 3.287 | 443 | 99,39 | 1.057 | |
| Flugbahn | |||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Schnelle [m/s] | 1.070 | 993 | 921 | 852 | 786 | 718 | 655 |
| Bahn [cm] | -4,5 | +0,8 | +3,7 | +3,6 | 0,1 | -7,3 | -19,8 |
| Leistungen | |||||||
| Fleisch [cm] | 52 | 51 | 50 | 49 | 48 | 47 | 46 |
| Knochen [cm] | 10 | 10 | 10 | 9 | 9 | 9 | 8 |
In einem Bockdrilling
mit anderer Visierhöhe ergeben sich andere Flugdaten! Bei 6 cm Visierhöhe
GEE 223 m; ± 5 cm Reichweite 255 m
| Flugbahn | |||||||
| Weite [m] | 0 | 50 | 100 | 150 | 200 | 250 | 300 |
| Bahn [cm] | -6,0 | +0,3 | +4,1 | +5,0 | +2,4 | -4,1 | -15,6 |

5,6x52-Lutz Möller Geschoß | 5,6 mm Lutz Möller Geschoß | Sierra 5,6 mm HSP

5,6x52-Lutz Möller Geschoß | 5,6 mm Lutz Möller Geschoß | Sierra 5,6 mm HSP
Guten Tag Hr. Moeller,
Grüße aus Nord Amerika. Ich würde sehr gern
Lutz Möller Geschoß für mein Niederwilddrilling mit
einem 5,6 x 52R Lauf versuchen. Wie kann ich Sie
kaufen und welch „Rezept“
würden Sie vorschlagen. Schießen werden wir hauptsächlich Raubtiere (Coyoten,
Fuchs, Waschbär).
Ich bedanke mich im voraus
Jon Prescott, Donnerstag, 29. Januar 2009 04:24
Tag Herr Prescott,
die Welt ist heute klein geworden und alles läßt sich versenden, so auch Lutz Möller Geschosse. Für Sie fügte ich oben Ladungen für Alliant Treibladungspulver, die Sie dort bekommen und ich empfehle, ein. Alliant vertreibt beste europäische Pulver von Bofors und Nitrochemie.
Für kleines Wild mit geringem Zielwiderstand, wollen Sie schnellste Geschosse, um hinreichend Wirkungsquerschnitt zu erzeugen. So wählte ich die Ladungen etwas höher als nach CIP. Wollen Sie die Niederdruckladung nach CIP, dann stopfen Sie 8/100 g weniger. Das wäre in einem Einstecklauf wohl angebracht, aber wenn Sie den 5,6x52R Kugellauf unten haben, sollten Sie schon kräftig „Dampf geben!“. Wie sagte der alte Henschel-Lokomotivenmaschinist immer knapp und wahr? „Ohne Dampf keine Leistung!“
Waidmannsheil, Lutz Möller,
Hallo Lutz,
ich freue mich, daß Du offensichtlich unbeschadet vom schwarzen Kontinent
zurück bist und unter Deinen Neuigkeiten
endlich wieder Bewegung eingekehrt ist. Ich will Dir (vorerst) nicht
unnötigerweise in der Spitzenbelastungszeit auch noch einen Haufen Bilder
schicken (in der Zwischenzeit konnte ich auch zwei Jährlinge strecken), aber
wie ich Dir schon mal geschrieben hatte, habe ich heute mit dem Beschußamt
Ulm gesprochen, da mir die Ergebnisse meiner Beschußprüfung der
5,6 x 52 R und der
8x68S (abgegeben am 29. April 2008) noch immer nicht in schriftlicher
Form vorliegen. Mündlich habe ich zumindest erfahren, der Druck der 5,6 x 52
R mit Rottweil R 901 lt. Deiner Ladedaten mit 1,92 g betrüge über 4.000 bar!
Ich muß allerdings sagen, an den von mir abgefeuerten Hülsen waren für mich
keine erkennbaren Zeichen von Überdruck erkennbar
LM: Bei dem Druck - wie denn?
und sich die Waffe wunderbar weich schießt. Die Wirkung auf Rehwild ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend.
LM: Gut!
Den einen oder anderen, wird das sicherlich interessieren. Sobald ich die
Berichte bekomme, werde ich sie einscannen und Dir schicken.
Herzliche Grüße von Rainer, Montag, 2. Juni 2008 15:07
Moin Rainer,
wie schnell waren die denn?
Lies RP 1 NT. Aus welchen Jahr ist deine R901 Dose? Das Pulver ist von RP1 zu RP 1 NT geändert, schneller geworden, mehr in Richtung Norma 200, aber RWS gibt keine neuen Daten raus oder änderte bislang sein Wiederladehandbuch. Bei R901 ab etwa 2007 wären also die Norma 200 Daten zureffender.
Gruß Lutz,
Hallo Lutz,
durch die Anfrage aus Nordamerika zu den Ladedaten
der 5,6 x 52R fiel mir aufgefallen, ich schulde
Dir noch eine Antwort zur im Beschußamt Ulm gemessenen Geschwindigkeit des
kleinen Flitzers. Sie betrug im Mittel 1.172 m/s (1,92g R 901).
LM: Sauber!
Der Druckmittelwert lag allerdings bei 4.199 bar! (siehe auch die Diskussion zum Rottweil R 901).
Sagte ich ja schon lange!
Ich schieße diese Ladung und bin hellauf begeistert!
LM: Das glaub ich gern. Wie weit und groß war dein weiteste Beute bisher?
Herzliche Grüße von Rainer R, Donnerstag, 29. Januar 2009 11:15
Hallo Lutz,
die weiteste Entfernung mit der 5,6x52R war ein
Bock auf 168 m. Er fiel und lag im Knall.
Gruß Rainer R., Donnerstag, 29. Januar 2009 17:10
Sehr geehrter Herr Möller,
führe einen Büchsflintendrilling in Kal. 20/76, sowie
8x57 IRS und 5,6 x 52 R.
Ich erwäge nun daran den kleinen Kugellauf aufziehen zu lassen. Was würden
Sie mir denn für ein Kaliber raten? Um den besseren Zusammenschuß der beiden
Kugeln zu erreichen, wäre eine Patrone gut, die etwas mehr Spielraum zu
laden als die 5,6x52 R zuläßt . Im 8x57 IRS lade ich ihr
Lutz Möller Geschoß . Das fliegt doch streckter als
die üblichen schweren Bleiklumpen. Oder bringt man beide Patronen über das
Lutz Möller Geschoß zu einem besseren
Zusammenschuß? Die jetzige Streuung liegt bei 6 cm. Der kleine Kugellauf ist
fest verlötet.
Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil, Zech, Samstag, 23. Juni 2007
17:10
Tag Herr Zech,
das Zusammen schießen zweier Kugelläufe in einer mehrläufigen Waffe und deren Streuung sind zwei unabhängig voneinander zu betrachtende Sachverhalte.
Lies Waffe streut und Ladungsleiter.
Die 8x57 IRS und 5,6 x 52 R ergänzen sich gut. Die Kleine kan im Übrigen noch um Einiges hochgeladen werden, sofern der Waffenschwerschluß die Stoßbodenkraft aushält. Zu wechseln gibt es keinen Grund. Wenn Sie der 8x57 IRS Beine machen wollen, könnten Sie überlegen das Lager auf 8x65 RS aufreiben zu lassen. Damit ihre Läufe mit den gewünschten und erarbeiteten Ladungen zusammenschießen, müssen die Läufe entsprechend zueinander verlöten werden.
Lutz Möller,
Hallo Herr Möller,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Anfrage. Ich werde mal
zunächst bei den beiden Kalibern bleiben, mir auch die 5,6x52 R mit Möller
JG
besorgen und dann auf dem Schießstand entsprechend prüfen. Mit der 8x57 IRS
habe ich immer zur vollen Zufriedenheit schon Sauen, Rot- und Rehwild
geschossen. Ich jage jetzt wieder im Waldrevier. Da kommen überaus weite
Schüsse sowieso nicht vor. Ich war jetzt nur zwischendurch in einem
Feldrevier.
Mit freundlichen Grüßen, U. Zech, Gesendet: Samstag, 23. Juni 2007 23:14
Hallo Hr. Möller,
wir hatten im August bzgl. .308 W. mit
Lutz Möller Geschoß schon mal kurz telefonischen Verbindung. Derzeit habe ich noch
CDP
Restmunition vom Sobald das aufgebraucht ist werde ich das
Lutz Möller Geschoß prüfen. Ich hätte heute aber
eine andere Frage. Außer meines R93 führe ich noch einen Blaser Bergstutzen
BS95 (Lauflänge 60cm) im Kaliber 5,6x52R u.
.308 W.. Derzeit schieße ich noch das
4,5 Gramm Reichenberger HDBOH. Ich lies mir hier mal 20 als Versuch Stck.
wiederladen. Sobald hier die Restmunition (9 Stck.) aufgebraucht sind würde
ich gerne das Lutz Möller Geschoß versuchen, da ich
mit dem Reichenberger nicht so zufrieden (große
Blutergüsse) bin.
Meine Frage wäre nun:
a) welche Ladung (Pulverart und -masse) empfehlen Sie? LM: Siehe
oben!
b) kann man auch 50 Stck. Geschosse bestellen? LM: Nein, siehe
Mindermengen!
c) Preis bei 50 Stck.?
Ich schieße mit der 5,6 Savage hauptsächlich auf Rehwild und Füchse und lege
viel Wert auf die geringe Wildbretentwertung.
Da ich zum Einschießen der Waffe
zum Büchsenmacher gehen muß (verstellen bzw. Justage der Läufe) möchte ich
nicht besonders viel Ladungen wechseln, und bitte deshalb um eine Empfehlung
der Ladedaten.
LM: Siehe oben!
Vielen Dank schon im voraus! MfG. G. D., Dienstag, 16. Oktober 2007
13:18
Hallo Herr Möller,
ein erfolgreiches Neuen 2008 Jahr wünsche ich Ihnen Herr Möller.
LM: Danke gleichfalls!
Herr Möller,
wären Sie so freundlich mir ein Rat geben zu können? Ich möchte bei einem
Mosin-Gewehr derzeitige Kaliber 7,62MN auf das Kaliber
5,6x52R wechseln. Dazu möchte ich wissen, ob die
Läufe vom Walter zu dem Kaliber 5,6x52R passen und mit welchem Drall die
sein soll? Ich meine über eine Varmint auf der Grundlage des MN - Modells.
Für jede Ratschlag bin ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß, Stefan Bazyluk, Bialystok / Polen, Montag, 7.
Januar 2008 08:40
Guten Tag Herr Bazyluk,
danke für die guten Wünsch, die ich gern erwidere. Ich sende meine Grüße nach Bialystock.

Bialystock, Kirche
Aber dort sind doch die Wisente:

Siehe Bisonjagd
☺Wollen Sie die damit jagen?☺Mit dem Lutz Möller Geschoß ? ☺
Lothar Walther stellt für die 5,6x52R geeignete zwar Läufe mit geeignetem Drall (270 mm Drallänge) her, aber die Patronenböden unterscheiden sich deutlich. Siehe hier:

7,62x54R Patrone

5,6x52R Patrone
Weil der Rand der 5,6x52R Patrone etwa 2 mm kleiner im Ø als bei der 7,62x54R Patrone ist, werden Sie mit der Waffe die Patronen nicht aus dem Lager ziehen können, ohne den Auszieher zu ändern (Aufschweißen, bearbeiten, glühen, härten, anlassen) oder eine neuen Auszieher herzustellen. Ob und wie das bei Ihnen möglich wäre, weiß ich nicht. Das müssen Sie mit ihrem Büchsenmacher selbst herausfinden.
Waidmannsheil, Lutz Möller,

5,6x52R Lutz Möller Geschoß Patrone
Hallo Hr. Moeller,
vorab erst mal noch beste Wünsche u. Waidmanns Heil für 2008 auch wenn das
neue Jahr schon 7 Wochen alt ist. Im Dezember habe ich bei Ihnen 100 Stck.
Lutz Möller Geschoß im Kaliber
5,6,52R für meinen Blaser BS95 (Kaliber .308 und
5,6,52R) erworben. In den letzten Jahren habe ich
alle bleihaltigen Geschosse für die 5,6,52R sowie
auch das Reichenberger probiert,
aber mit keinem war ich so richtig zufrieden (Schußleistung, Fluchtstrecken,
Wildbretentwertung usw.). Nun hat mir ein Freund das
Lutz Möller Geschoß verladen mit Ihren Ladedaten
Rottweil R901 / 1,92 g bei eine Patronenlänge von 66 mm (kein rotationsloser
Geschoßweg). Am Schießstand zeigte dann das
Lutz Möller Geschoß was es kann.

Die ersten 4 Schuß hatten einen Hochschuß (siehe Bilder) von 7cm, jedoch saßen die Treffer auf einen 5 Cent-Stück.
Nach dem der kleine Kugel-Lauf (3 cm Hochschuß auf 100m) zum großen Lauf (.308 CDP) justiert war, schoß das KJ (2 Schuß) praktisch ins Loch der .308. Kurzum eine sehr gute Schußleistung und sehr angenehm zu schießen. Ein dickes Lob an Ihr Lutz Möller Geschoß . Jagdlich konnte ich das leider noch nicht prüfen, aber der erste Mai kommt bald, und auch die Fuchssaison ist noch nicht ganz zu Ende. Abschußberichte mit Bildern folgen dann zu gegebener Zeit nach. Sobald die Restmunition beim Kaliber . .308 CDP aufgebraucht ist, werde ich auch hier das Lutz Möller Geschoß einsetzen.

Ein 5-Cent-Stück verdeckt die 4 5,6x52R Möller JG-Treffer
Beste Grüße und auf bald, G. Dengler, Freitag, 15. Februar 2008 13:56
PS: Auf dem Bild ist ein Schuß links (Kennzeichnung 2/4), das war ein
"Ausreißer" der .308 von mir bzw. etwas verkantet.
In der Kennzeichnung 3 / 308 wie schon oben erwähnt 1 Schuß 308 sowie 2
Schuß Lutz Möller Geschoß ins gleiche Loch.
LM: Gute geschossen, alle Achtung!
Hallo Lutz,
habe gerade mal bißchen mit Brömels QuickLOAD
gespielt und dabei festgestellt, Deine empfohlene 5,6 x 52 R Ladung mit 1,93
g Rottweil R 901 liegt etwa 20% über Höchstdruck liegt und das
Ladeverhältnis bei 105,3 %. Bei 1,82 g sind beide Werte bei ~ 100 %. Habe
ich da einen Denkfehler oder hast Du Dich vielleicht vertan oder aber die
Daten von R 901 haben sich geändert? Bitte prüfe doch noch mal.
Herzliche Grüße von Rainer, Sonntag, 20. April 2008 10:49
Rainer,
die Daten ändern sich immer mal wieder. Wie die oben lesen kannst ist die Schußleistung mit der empfohlenen Ladung einwandfrei. Warum also ändern?
Gruß Lutz,
Hallo Lutz,
wie angedroht, sende ich dir paar Bilder vom vorletzten Wochennede:
123
124
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129
130
131
132
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138
139
Die Bilder 123 ....139 sind vom 21.Mai 2008. Diesen Jährling habe ich auf 75 m mit der 5,6 x 52R geschossen. Ich schieße bei Rehwild, wenn es sich anbietet, gern ins obere Drittel hinters Blatt. Bei dem bin ich 2 cm zu hoch abgekommen. Die Wirbelsäule war glatt durchtrennt. Die Wirkung kannst Du Dir vorstellen. Erstaunlich war, daß auch das Herz, das ja eigentlich ziemlich tief liegt, einen Splitter abbekommen hat und die Lunge sehr mitgenommen aussah, aber Du siehst auch, daß es keinerlei Wildbret verlustig ging. Für mich ist immer wieder faszinierend, was diese kleine 3 g Murmel für eine verheerende Wirkung entfaltet.
141
142
159
Die Bilder 141...159 sind vom 23. Mai 2008. Hier habe ich mit der
.30"R Blaser auf ~45 m auf den hin- und
her wieselnden Jährling, der ständig vom hohen Farn verdeckt war,
geschossen. Er lief noch 10 Schritt und fiel dann um. Wahrscheinlich habe
ich ihm die Speiseröhre abgeschossen, da Ein- und Ausschuß grünlich waren.
Im Inneren gab es keinerlei Sauerei. Da die Zeit schon ziemlich
fortgeschritten war und ich mit meinem Bockdrilling ansaß gab ich ihm die
Ehre der großen Kugel.
Entschuldige, falls es zu viele Bilder sind, schmeiß weg, was weg muß. Die
Frage nach der Geschwindigkeit beantworte ich Dir, wenn ich den Bescheid
bekomme. Da das Rottweil R 901 bereits aus Februar 2005 stammt, hatte ich ja
schon geschrieben. Damit dürfte das Problem noch weiter zurückreichen als
zwei Jahre.
Herzliche Grüße von Rainer , Dienstag, 3. Juni 2008 18:24
Hallo Lutz,
wie bereits angekündigt, im Dienste der Wissenschaft :-), für Dich und Deine
Fans und nicht zuletzt für mich, habe ich im Beschußamt Ulm, ausgelöst vor
allem durch den Hick-Hack um das Rottweil R 901, meine nach Deinen Ladedaten
verpreßten 5,6 x 52R und aus Interesse für meine künftige Wunschkanone zur
Anwendung kommende 8x68S mit Norma 203B, prüfen lassen.
Das gute und vor allem Vertrauen erweckende ist, daß die gemessenen
Daten aus meiner Sicht ziemlich eng an die von Brömels QuickLoad errechneten
Daten heranreichen (Bei der 5,6 x 52R mit 1,92 g R 901 - 3.947 bar und 1.098
m/s und bei der 8x68S mit 4,72 g Norma 203B - 4.417 bar und 1.107 m/s).
Die dann doch letztlich etwas höher liegenden Drücke dürften aus dem
Prüfverfahren resultieren (ich mußte 7 Patronen abgeben, davon 2 zum
"Warmschießen des Laufes" - also heißer Lauf...).
LM: Der Jäger schießt aber kalt!
Jetzt muß ich aber mal kurz abschweifen. Als Wiederlader bin ich noch ein
"Greenhorn", habe offiziell - wie Du es in einer Deiner Antworten bereits
schon einmal vorwurfsvoll bemerkt hast - vor allem Gesetzestexte, Fristen
und Gebühren gelernt. Ich habe mich aber in der Zwischenzeit, auch schon vor
meiner Prüfung, mit Literatur und vor kurzem mit Brömels
QuickLoad ausgerüstet und auch beschäftigt,
wobei mir vor allem letzteres zu einem Quantensprung an Verständnis
verholfen hat. Physikalische Abläufe werden eben meist erst in der Praxis
klar, aber nur, wenn auch Interesse dafür vorhanden ist. Nach meiner Meinung
- bitte zerreißt mich nicht, falls ich mich irre - wird die Masse der
Wiederlader aus einer Ladetabelle eine Ladung mit dem am besten zu
beschaffenden Pulver und mit dem vielleicht kostengünstigsten Komponenten
verpressen. Sportschützen werden dann versuchen, um ggf. den Rückstoß zu
mindern, sich an die Minimalladung heranzutasten oder die Besten werden
Ladungsleitern schießen und
die ideale Ladung versuchen zu ermitteln. Benchrest und Long Range Schützen
spielen eine andere Liga.
Aber gerade bei uns Jägern, denke ich, wird die Masse ein Teilmantelgeschoß kaufen und nach einer Ladetabelle laden. Das ist bei den wissenden Lutz Möller Geschoß - Jüngern anders. Wir wissen, wie wir uns an den Höchstdruck herantasten müssen, weil eben das Lutz Möller Geschoß "Dampf" brauch, um so zu wirken, wie wir es lieben (übrigens war Michael Claus völlig von den Socken, daß der mit der 5,6 x 52 R geschossene Jährling keine nennenswerten Blutgerinnsel hatte). Jetzt haben wir den Fall, daß meine 5,6 x 52 R etwa 30% über Höchstdruck liegen. Die Geschwindigkeit im Mittel bei atemberaubenden 1.170 m/s. Die Patrone schießt sich Klasse - aber im Prüfbericht steht „... liegt über dem gesetzlich höchstzulässigen Gebrauchsdruck, diese dürfen nicht zum Schießen verwendet werden.“ Das ist erst einmal eine klare Aussage.
LM: Sätze werden mit Punkt getrennt und mit Großschreibung begonnen. Ansonsten können die doch schreiben was die wollen. Solange du deine Patrone nicht in den Verkehr bringst, geht die das gar nicht an! CIP-Grenzen sind Vereinbarungen, keine technischen Grenzen.
Ich bin da derzeit ein bißchen hin und her gerissen, da ich bei Dir auch schon oft gelesen habe „..füllen Sie auf, füllen Sie auf!“ Oftmals haben ja die Hülsen ein größeres Volumen, als angegeben und da würde noch was gehen. Auch habe ich, ich glaube auf Deinen Seiten bei den Ladedaten der .30-06 schon Ladungen jenseits des zulässigen Höchstdruckes und 110% Ladeverhältnis gesehen. Aber wie groß ist das Wagnis, wie weit darf ich gehen.
Lies: Höchstdruck ermitteln!
Was ist, wenn einem auf dem Schießstand so ein Ding passiert, wie dem Herrn mit der Steyr-Luxus.
LM: Werners Waffe war altersschwach. Sein Munition war einwandfrei!
Nicht auszudenken, wenn man andere verletzt, oder selbst mit halben Arm auf der Kanzel sitzt. Vielleicht kannst Du mir, vielleicht auch den anderen, zu diesem Thema paar beruhigende Bemerkungen machen.
LM: Der Anschiß lauert immer und überall und die die Behörden strotzen nicht immer vor Sachkenntnis. Wenn du Dinge tust, von denen du glaubst, daß die gefährlich sind, dann treffe Vorkehrungen, das im Versagensfalle kein Schaden angerichtet wird. In den Beschußämtern werden daher die Waffen fernausgelöst. Der „Schütze sitzt hinter einem Panzer - sollte er zumindest. In Ulm, also deinem Beschußamt wurde auch schon mal anders verfahren, siehe Unfall im Beschußamt Ulm mit 14,5 x 114 Degtjarev

Riesending: 14,5 x114 Degtjarev Panzerbüchsenpatrone mit 14,5 mm MSG und 5,6 x 50 Magnum mit 5,6 mm Lutz Möller Geschoß
Die 8x68S Ladung denke ich, ist ganz ordentlich. Unwesentlich über Höchstdruck und im Durchschnitt mit 1.120 m/s unterwegs - nicht Weltrekord, aber bestimmt auch keine Schlappladung. Wahrscheinlich werde ich mal von dieser Ladung nach unten eine Ladungsleiter schießen und mir die beste Ladung rauspicken. Aber noch muß Michael Claus ein wenig an meinem Schmuckstück werkeln.
Was mir jetzt noch einfällt - wie Du weißt habe ich ein ziemliches - historisch bedingtes - Kaliberwirrwahr. Wie wir beide wissen, ist das Kal. 308 Win. nicht gerade optimal für den Einsatz mit dem Lutz Möller Geschoß. Wenn man mit dem Quickload spielt kommt man schnell dahinter daß eigentlich keine Ladung so richtig paßt.
LM: Nimm Norma 200. Damit kannst du dem Ding Beine machen. Oder soll ich sagen Norma 200 verleiht Flügel!
Allerdings habe ich eine für meine Begriffe recht versöhnliche Option
gefunden. Mit 3,07 g Norma 201 (105 % Ladeverh.) sind bei 4.133 bar immerhin
972 m/s möglich. Das ist doch ganz ordentlich, oder?
Als letztes noch Mal zu meinem im März 2007 bei Volker Liebig erworbenen
Rottweil R 901. Die Büchse wies als Herstellungsdatum Februar 2005 aus, so
daß das Problem bereits seit mindestens drei Jahren bestehen wird.
Ich hoffe ich nerve Dich nicht, mit meiner Lyrik.
LM: Wohl eher Prosa!
Herzliche Grüße von Rainer, Mittwoch, 4. Juni 2008 16:56
PS: Fünf Wochen zum Abschuß von 14 Patronen brauchen aber Gebühr zahlbar
vorgestern, zwei Tage vor Erhalt - so stellt man sich ein Amt vor.
Hallo Lutz,
zunächst freut es mich das du in
Afrika 2008
mit deiner 9,3x64 Lutz Möller Geschoß einen schönen
Jagderfolg hattest, trotz des
Abzugfehlers auf 300 m Impala, aber man ist ja sch(l)ießlich Mensch, da
passieren Fehler, und du bist einer der wenigen, der Diese überhaupt zugibt.
Zu R 901 hatte ich Dir schon geschrieben, bevor die ganze Erörterung darüber
überhaupt losging. R 901 ist brömelmäßig wie Norma 200 zu rechnen, sonst
passiert demnächst mal das Ungeheure…
LM: Das kommt auf den Jahrgang an. Nur RWS ändert die Daten nicht! Ich vermute die Änderung vom RP1 zum zum schnelleren RP1 NT im Jahre 2007.
30% über max. Gasdruck sind nicht von Pappe, wenn das mit „brisanteren“ Kalibern und Waffensystemen passiert, können Menschen zu Schaden kommen. CIP ist keine Gängelei von irgendwelchen Beamtenärschen, sondern eine Norm die unter anderem verhindern soll, daß sich ambitionierte Wiederlader-(anfänger), ohne Hülsen- und Waffenreserven zu kennen, in „die Luft“ sprengen.
So, und nun viel Erfolg in
Australien
wünscht Dir
Dirk, Mittwoch, 4. Juni 2008 19:57
Hallo Hr. Möller,
ich hoffe es geht Ihnen gut. Anbei wie bei meinem letzten Mail
(Schußleistung) im Februar versprochen, die ersten Bilder von der Erlegung
(Abschußbericht) von einem Rehbock mit 18 Kg.
Waffe Blaser BS95, Patrone 5,6x52R mit Lutz Möller Geschoß, Schußentfernug
30 - 40 m, Fluchstrecke
(leider..) bei Lungenschuß 50 - 60 m, anfangs bei wenig Schweiß
dann deutlich mehr. Fluchstreckenlänge vermutlich wegen der kurzen
Schußentfernung.

5,6x52R Lutz Möller Geschoß Einschuß in der Decke

5,6x52R Lutz Möller Geschoß Ausschuß in der Decke

5,6x52R Lutz Möller Geschoß Einschuß aus der Decke

5,6x52R Lutz Möller Geschoß Einschuß in der Decke
Die Wildbretentwertung war sehr gering, beidseitig je 2 Rippen und oberfächlicher Bluterguß (siehe Bilder).
Ich hoffe die Bilder und der Bericht sind für Sie brauchbar, und melde mich mit Bildern u. Berichten falls gewünscht gerne wieder.
LM: Ja prima. Bitte gern und bitt wieder!
Letzte Frage noch, kennen Sie das Jaguar-Geschoß und haben Sie damit zu tun? Ich bin zufällig darauf gestoßen, da Lutz Möller Geschoß alt und Jaguar ähnlich scheinen.
LM: Das Ding ist von mir abgekupfert.
Gruß u. Waidmanns Heil, G. Dengler, Gesendet: Dienstag, 24. Juni 2008 10:50
Hallo Hr. Moeller,
ich hoffe es geht Ihnen gut.
LM: Ja wohl. Danke der Nachfrage!
Anbei ein paar Bilder vom vorletzten Wochenende beim Morgenansitz von der Erlegung eines Bockkitzes und Fuchs mit dem 5,6x52R Lutz Möller Geschoß mit Blaser Bergstutzen BS95. Schußenfenung beim Kitz 90 m. Das fiel im Knall und blieb dort liegen

siehe Bild mit Kreis = Spiegel des Kitzes).

Einschuß linke Blattseite und Ausschuß (siehe Bild) etwas weiter hinten, stand leicht schräg (Leberausschuß). Der Fuchs kam dann 10 Minuten später aus dem Schilf und fiel mit sauberen Blattschuß auf 110 m im Knall. Leider habe ich das Kitz nicht selber zerwirkt und habe deshalb keine Bilder, werde Ihnen aber wieder welche zu gegebener Zeit senden. Das Lutz Möller KJG im o. g. Kaliber ist das beste, das ich bis jetzt geschossen habe.
LM: Danke für die Blumen!
Auch unser Metzger lobt in Sachen Wildbretvermarktung immer die Rehe, die er
von mir bekommt.
Nun neigt sich auch die Munition in .308"
W. dem Ende zu und ich möchte auch hier auf das
Lutz Möller Geschoß umstellen. Ich benötige 100
Stück 7,62 mm Lutz Möller Geschoß mit 10 Stck.
zusätzlichen Plastikspitzen sowie den
RCBS-Setzstempel. Ein
Jagdfreund wird mir das Lutz Möller Geschoß mit dem Pulver Vithavuori N120 laden.
LM: Besser nicht, sieheVihtavuori!
Ich bräuchte hierzu noch die Daten wieviel Energie (Joule) das Lutz Möller Geschoß mit dem genannten Pulver bei 920 m/s auf 50,100m usw. hat.
LM: Wozu?
Ich konnte hier leider nichts finden und besitze auch kein QuickLoad-Programm. Wäre sehr nett wenn Sie mir die Daten zukommen lassen könnten - Danke.
LM: Nein. Das rechnen Sie bitte selbst. Dazu gibt es den Energierechner!

Anbei auch ein Bild von einem Tannenhäher. Die Bilder können Sie gerne auf
Ihren Seiten verwenden.
Für baldige Antwort Danke ich schon im voraus!
MfG und Waidmanns Heil, G. Dengler,
Dienstag, 18.
November 2008 11:30
Sehr geehrter
Herr Möller!
Ein guter Bekannter von mir schoß vor drei Tagen aus der 5,6x52R mit 4,6 g
Norma Bleispitz auf eine Rehgeiß. Er schoß von links hinten durch die letzte
Feder und quer durch die Kammer. Die Geiß sprang ab. Er dachte das würde
eine kurze Nachsuche werden. Bis heute hat er aber nichts von der Geiß
gefunden. Nun fragt er sich, was sein könnte und auch mich lies das nicht
unberührt, da ich mir ebenfalls dieses Kaliber anschaffen möchte. Nun meine
Frage an Sie, wie kann das sein?
Danke im voraus, Martin Z., Donnerstag, 11. Dezember 2008 19:23
Tag Herr Z.,
er könnte nicht dort getroffen haben, da er angab, oder der Geschoßweg durch das Wild könnte anders gewesen sein, oder er hatte keinen brauchbaren Hand dabei, oder etwas Anderes, das Patrone und Geschoß nicht angelastet werden kann. Norma lädt meist zu schwere Geschosse zu langsam, so daß die Wirkung auf schwaches Wild eher knapp aus fällt. Das kann man dem Hersteller wohl anlasten. Für kleine Wild benötigen Sie schnelle Geschosse!
Waidmannsheil, Lutz Möller,
lies vorher Geiß weg
Sehr geehrter Herr Möller
Es hat sich herausgestellt das das Gewehr 15 cm links schoß, daher vermuten
wir, das daß Reh höchstens gestreift wurde. Es tut mir leid das ich Ihnen
das nicht früher sagen konnte.
LM: Na ja, schlecht ist das zwar , aber nun wissen Sie wenigstens, was Sie besser machen müssen.
Und noch etwas ich möchte mir ein Match Gewehr kaufen aber ich kann mich nicht entscheiden welches Kaliber ich nehmen soll, .222 Rem. oder .223 Rem.?
LM: .222" Rem. oder
6,5x47 Lapua Dafür gibt es bessere
Hülsen und der Lauf wird länger leben. Siehe
Lauflebensdauer!
Ich hoffe Sie können mir helfen.
Martin Z., Sonntag, 21. Dezember 2008 13:27
Hallo Herr Möller,
zunächst mal ein dickes Lob für Ihre ganz hervorragende Webseite, in die ich mich stundenlang vertiefen kann und viel dabei lerne. Das Thema Jagdwaffe, Kaliber und richtiges Geschoß (Ladung usw.) ist ja für uns Jäger unerschöpflich und sehr gegensätzlich.
Nun zu meiner Schwierigkeit: Ich selbst schieße seit Jahren mit einer Krieghoff BBF 7x65 R plus Einstecklauf in 5,6x52 R und bin sehr zufrieden. Ich verkaufte damals vor zehn Jahren meine R 93, steckte den Erlös in die Krieghoff. Meine Erfahrung: Abgesehen von der Drückjagd reicht die Kipplaufwaffe völlig aus, denn nach dem ersten Schuß ist die Bühne ohnehin leer, auch wenn mit Repetierer geschossen wird. Wenn wirklich ausnahmsweise einmal nachgeschossen werden muß, ist der zweite Schuß mit etwas Übung rasch im Lauf. Außerdem ist das Krieghoff-Handspanner-System einfach idiotensicher und hinterläßt bei mir das gute Gefühl, trotz Jagdfieber nichts falsch machen zu können. Auch das Abzugssystem kann ich nur loben. Allerdings fehlt dem hinteren Abzug der Stecher (Einbau war mir damals zu teuer) und obwohl ich ein sicherer Schütze bin, ohne Mucken usw., schieße ich aus Angst vorm Verreißen mit dem Flintenabzug lieber auch das Rehwild mit der großen Kugel.
LM: Sie sollen nicht am Abzug reißen, sondern, während Sie sich auf das Ziel besinnen, die Kraft langsam erhöhen, bis der Schuß bricht. Der einfache Flintenabzug ist der beste Abzug: Einfach + sicher. Den zu gebrauchen kann jeder lernen
So ist der Einstecklauf kaum im Einsatz. Nach vielen Jahren mit Norma-Vulkan würde ich jetzt gern mal Ihr Lutz Möller Geschoß versuchen, denn die Vulkan-Patrone ist bei schwächeren Stücken nicht gerade wildbretschonend.
LM: Sie vulkanisieren die Rehe
Der Ausschuß beim Rehwild ist manchmal katastrophal. Also versuch ich's mal mit Ihrer bleifreien Alternative. Für den Einstecklauf wäre neben der üblichen Variante eine Vollmantelpatrone ideal, falls beide zusammenschössen. So könnte ich die 5,6 wenigstens auf den Fuchs sinnvoll nutzen. Leider finde ich bei Frankonia, Kettner, Akah usw. kein Vollmantelgeschoß in diesem Kaliber. Können Sie es als Lutz Möller Geschoß liefern?
LM: Nein, Lutz Möller Geschoß weisen aus gutem Grund eine Hohlspitze auf. Damit bejagen Sie bei richtiger Zielwahl auch den Fuchs schonend.
Leider kann ich Ihre Bezugsadresse home.snafu.de/l.moeller nicht öffnen mit meinem PC.
LM: Die ist schon seit Jahren veraltet!
Wie komme ich also an Ihre Erzeugnisse ran?
LM: Sie haben mich ja nun gefunden. Indem sie bestellen.
Beste Grüße zum Jahreswechsel, Michael Scheerer aus Geisenheim am Rhein , Montag, 29. Dezember 2008 13:01
Hallo Hr. Möller
ich hätte da noch ein kleines Anliegen. Da ich nun schon ein Jagdjahr mit
dem Lutz Möller Geschoß in meiner
K95 (.30"
R Blaser) und im SR30 Stutzen (9,3x62)sehr
erfolgreich jagte (9 Reh-, 6 Rot-, 2 Dam-, 8 Schwarz- und 4 Gamswild) in
Entfernungen von 20 – 348 m (Geovid gemessen) mit den Ergebnissen von
Fluchtstrecken 0 bis 20 m,
Wildbretentwertung gleich 0 (Alles Selbstverwertung- Gastronomie).
Ich möchte ich nun auch meinen Suhler Drilling in 7x65R 12/70 mit mündungslangen Einstecklauf in 5,6x52R auf Lutz Möller Geschoß umrüsten. Hierzu stelle ich nun meine Fragen. Welche Ladedaten sollte mein Wiederlader verwenden > Einstecklauf?
LM: Die empfohlene 5,6x52R Lutz Möller Munition.
Ist möglich od. sinnvoll beide Geschosse ladungstechnisch einander anzupassen 7x65R <> 5,6x52R?
LM: Nein. Schießen Sie Volldampf.
Bitte senden sie mir 100 Stk 5,6 Lutz Möller Geschoß für meine
5,6x52R
Vielen Dank und Waidmannsheil aus Österreich, Karl S., Freitag, 17. April
2009 13:43
Sehr geehrter Herr Möller,
mittlerweile habe ich Lutz Möller Geschoß -Munition
in den Kalibern 5,6x52R,
6,5x57R und
7x57 erworben. Wild konnte ich bisher mit der 7x57 und der 5,6x52R
erlegen.
Die Schußleistung meines alten Krieghoff-Repetierers (98er-System
im Kaliber 7x57) mit dem Lutz Möller Geschoß
begeistert mich. Die Präzision hiermit aus dieser Waffe ist hervorragend,
die Wirkung auf Wild – bisher ausnahmslos Rehwild – ebenso.
Kürzlich erwarb ich einen 60 cm langen
Einstecklauf für die 5,6x52R Patrone, den ich in meine BBF 95 einbauen
ließ. Damit konnte ich bisher zwei Stück Rehwild erlegen. Ein Bock, 16 kg
aufgebrochen, Schußentfernung 80 Meter, schoß ich auf die Kammer (links).
Das Haupt von mir abgewandt, stand er leicht schräg. Die Geschoßbahn zielte
Richtung Trägeransatz am rechten Blatt. Er fiel und lag im Feuer. Der
Bock hatte keinen Ausschuß. Siehe Bilder
5,6x52 R Lutz Möller Geschoß Bock Einschuß in der Decke mit letztem Bissen. Der Einschuß und entspricht genau dem von mir gewählten Haltepunkt. Die gedachte Flugbahn des Geschosses von links hinten zielte beim Durchdringen des Wildkörpers Richtung Trägeransatz am rechten Blatt.

5,6x52 R Lutz Möller Geschoß Bock ohne Ausschuß. Der Ausschuß hätte eigentlich zu sehen sein müssen. Ein Ausschuß war jedoch nicht zu finden.
Beim Aufbrechen habe ich das Geschoß aber dennoch nicht gefunden. Da der Bock gleich zum Metzger ging (ich war Gast in einem anderen Revier), bat ich darum, beim Zerwirken nach dem Geschoß zu suchen. Leider hat man dies dann vergessen. Auf meine Nachfrage bzgl. Wildbretqualität erhielt ich ein „einwandfrei“ zurück.
Ein von mir mit dem 5,6x52R Lutz Möller Geschoß erlegte Schmalreh verwertete ich selbst, ein paar Bilder und erklärende Worte sind in einem pdf-Dokument beigefügt.
LM: Danke! Ich hätte lieber Bilder und Text einzeln.
Ursprünglich rieten mir etliche Jägerkollegen vom Erwerb eines EL im Kaliber
5,6x52R ab, weil mit herkömmlicher Werksmunition die Wildbretentwertung
durch Blutergüsse und Einblutungen
in diesem Kaliber zu groß seien. Sicher sind zwei von mir mit Lutz Möller Geschoß-Munition
in diesem Kaliber erlegte und voll verwertbare Stück Rehwild für eine
Aussage dazu diesem erschöpfend, das bisherige Ergebnis ist aber zu 100% als
gut zu werten. Ich hoffe, Sie können mit den Nachrichten etwas anfangen. Für
Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen, M. Frey, Sonntag, 14. Juni 2009 10:54
Hallo Herr Moeller,
mein Büchsenmacher hat mir für meine Blaser K77 einen Wechsellauf in 5,6 x
52R angeboten. Allerdings wurde der Lauf aus Gründen der Führigkeit auf 52
cm gekürzt. Ist das noch eine empfehlenswerte Lauflänge für diese Patrone?
Mit freundlichen Grüßen, Harald Backes, Donnerstag, 27. August 2009 09:16
Nein Herr Backes,
das ist für die 5,6x52R-Patrone in dir kurze Kipplaufbüchse mit dem kräftigen Kippplockverschluß zu kurz. Die kleinkalibrige Patrone weist ein großen Pulverraum aus, der nach einem langen Lauf verlangt, in dem Kaliber nicht unter 60 cm. Der gekürzte Lauf ist nur noch ein Stück Stahlschrott, der in die Tonne gehört. Den hat5 jemand aus gutenGrünen abgelegt. LassenSie sich den snicht aufschwatzen.
Waidmannheil, Lutz Möller
Hallo Hr. Moeller,
Am 1. Januar 2010 saß ich auf Fuchs an, rechnete der Sylvesternacht und
Ballerei wegen mir allerdings nicht viel Glück aus. Um ~ 20:30 h wechselten
haben mich dann 7 Sauen an. Nach kurzer Ansprache durchs FG (alles
Überläufer) entschloß ich mich auf eine der ziehenden Sauen sobald diese
stehen bzw. verhoffen würden, zum Schuß. Vor lauter Aufregung und Saufieber
zog ich dann versehentlich (ist mir noch nie passiert) den hinteren Abzug
meines BS95, schoß somit auf 70 m die 42 Kg Sau (aufgebrochen) mit der
5,6x52R und 3 g Lutz Möller KJG.
Die Sau brach nach rechts weg und ging 50 m ehe sie bei guter
Schweißfährte und Kammer,-
bzw. Lungenschuß fiel und verendete. Einschuß bzw. Ausschuß waren 2 - 3 cm
groß wobei bei Ein,- und Ausschuß auch Rippen getroffen wurden.
Wildbretverlust war laut unseres Metzgers gering. Auch hier nochmals großes
Lob an das Lutz Möller Geschoß .
LM: Danke. Meine verschiedenen 5,6 mm Lutz Möller Geschoß können das allemal, siehe 5,6 mm Lutz Möller Geschoß Beute!
Wie schon erwähnt war dieser Fehlschuß ein Versehen und ich würde so etwas
nicht bewußt machen, deshalb bitte diesen Bericht nicht zu veröffentlichen
da es sonst sicher einige sehr kritische Antworten geben würde. Ich möchte
Ihnen aber trotzdem meine Erfahrung zum o.g. Bericht mitteilen.
Ich stehe zwar zu meinem Versehen, aber man muß ja nicht noch Öl ins Feuer
gießen, und auf der Jagd passieren halt mal auch Fehler.
Viele Grüße und Waidmanns Heil, ohne Namen , Montag, 8. Februar 2010
Im Sinne der Waidgerechtigkeit setzte der deutsche Gesetzgeber gestaffelte Mindestanforderung für Geschosse auf Wild fest. In anderen Ländern gibt es ähnliche Regeln. All jene Vorschriften kannten mein Lutz Möller KJG noch nicht, konnten das noch nicht berücksichtigen. Wie 5,6 mm Möller JG Beute ist auf mittleres Wild, dazu gehören Frischlinge und Überläufer dazu. Während kleine, schneller weiche 5,6 mm Bleiflatschen im Aufprall platzen, daher oft weniger als 5 cm Fleisch durchdringen, schafft jedes meiner Lutz Möller Geschosse (das winzige .22" Hornet Lutz Möller Geschoß ausgenommen) ~ einen halben Meter Fleisch zu durchdringen. Das ist der gewaltige Kupfer-gegen-Blei-Unterschied! Deshalb kann man sich solche Schüsse leisten, ohne den beschossenen Tieren unnötig Leid zuzufügen. Blei würde nur unzureichend verletzen, daß die nur krank werden und ggf. langsam sterben. Meine Lutz Möller Geschosse hingegen töten sicher! Ihr Schuß war insofern zwar formal gesetzwidrig. Den Gesetzeszweck, nämlich die Waidgerechtigkeit, wahrt mein Lutz Möller Geschoß aus aus solchen kleine Kalibern. Sie müssen also kein schlechtes Gewissen haben. Zetern werden nur solche Jäger, die das nicht verstehen - oder Gesetzespuristen!
Hallo Herr Möller,
da mein Vorrat an KJGen zu neige geht und ich mein
Plempensortiment (Dicke Berta, Mittelfränkische G´nackschellen, etc.)
umgestellt habe, brauch ich kurz Ihren Rat. Ich bin auf D99 8x57IRS und
5,6x52R umgestiegen, da ich eine für alles haben wollte und die zudem auch
noch sehr handlich sein muß.
LM: Gut.
Ich möchte auch hier wie seit 5 Jahren gewohnt Ihre Geschosse verwenden. Die werksseitige Brille (Grobeinstellung der Laufbündel) für die Mündungsverstellung um beide Patronen auf den Punkt zu bringen, paßt nicht. Ich muß also die Plempe mit Patronen (es werden nur gewerblich geladene akzeptiert) einschicken, um die richtige Brille verpaßt zu bekommen.
LM: Verstanden.
Folgende Fragen ergeben sich dadurch.
Ist ein MJG für die
5,6x52R geplant?
LM: Derzeit noch nicht, da noch hinrechend viele Lutz Möller KJG
imLager sind.
Sind möllerische Patronen in 5,6x52R geplant
(ich habe „keinen Bock“ auf
SAX Eigenproduktion)
wenn ja, wann ist damit zu rechnen?
LM: Derzeit noch nicht, aber in einiger Zeit schon. Mir scheint, die Zeit
das anzugehen ist gekommen. Ich würde in Ihrem Fall empfehlen, erst mal eine
größer Menge KJG Munition in 5,6x52R zu bestellen, damit sich das
Einschießen lohnt und irgendwann in ferner Zukunft mal auf MG umzusteigen.
Was halten Sie davon?
Nachdem es keine Alternative zu Ihren Geschossen gibt, ist bei der Jagd das letztendlich gewollte Ergebnis trotz aller möglichen Widrigkeiten schon fast selbstverständlich geworden. Dies birgt die Gefahr der Nachlässigkeit. Diese darf aber unter keinen Umständen akzeptiert werden, da wir dem Waidwerk trotz perfekter Technik uneingeschränkter Aufmerksamkeit schuldig sind.
LM: Gut gesprochen!
Mal was anders: Maus denkt sich, warum den Mais
aus der Trommel klauen - hier kann man doch einziehen! ( die nächste Buche war
100 m weg, die Blätter wurden alle mühsamste heran transportiert und durch das
kleine von der Maus in die Trommel genagte Loch reingezogen.

Vielen Dank für Ihr unermüdliches Vorwärtsstreben und weiterhin viel Erfolg,
LM: Danke - bin bei der Arbeit.
Waidmannsheil aus Mittelfranken wünscht, Hary Danner, Freitag, 5. August 2011
12:53
Guten Morgen Herr Möller,
ich lese seit einiger Zeit bei Ihnen mit und habe mich zum diesjährigen Weihnachtsfest mit einem Drilling selbst beschenkt. Ist eben eine traditonelle Jagdwaffe.Neben der 8x57 IRS habe ich mit dem Gedanken eines Einstecklaufes in 5,6x52 R gespielt, obwohl man mit Ihrer Munition jedes Wild fängt. Nun mußte ich feststellen, dass Sie bei Ihrer Lutz Möller GmbH keine fertige 5,6x52 R Munition mehr anbieten.
LM: Ein Versehen, daß ich bereits behoben haben.
Ist das nur kurzzeitig der Fall, oder bieten Sie die gar nicht mehr an?
LM: Die herauszunehmen war unbeabsichtigt. Dank Ihre Hinweses, habe ich de FEhler behoben. Sie ist wieder da und wird bleiben.
Falls dies der Fall sein sollte, könnten Sie mir dann ggf. einen Hinweis auf einen gewerblichen Wiederlader bzw. eine Bezugsquelle für Ihre Geschosse nennen. Ein Frage noch zum Schluss, haben Sie ggf. auch schon mit dem Gedanken gespielt, Ihr Geschoß / Munition auch in naher Zukunft für das Kaliber 8,5x63 (R) am Markt anzubeiten?
LM: Das 8503 gibt es als seltenes Geschoß. 8,5x63 Munition ist nicht geplant.
Herzlichen Dank, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012 wünsche ich Ihnen.
LM: Danke gleichfalls.
Mit freundlichem Gruß und Waidmannsheil ! Oliver Jarc, Dienstag, 20. Dezember 2011 07:11
Gönne Dir Munition der Lutz Möller GmbH vom Erfinder selbst.
Du wirst keine bessere finden.